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Wahrer Sportsgeist macht nach Massensturz aus Konkurrenten Verbündete



Der Start zur BinckBank-Tour in Belgien und den Niederlanden ist von einem üblen Massensturz überschattet worden. Rund 4,5 Kilometer vor dem Ziel erwischte es bei der Vorbereitung auf den Sprint dutzende Fahrer.

Zu den Sturzopfern gehörte auch Oliver Naesen. Der 29-jährige Belgier konnte sich danach zwar nochmals aufs Velo setzen, aber sein rechtes Bein nicht mehr beugen. Damit er es trotzdem ins Ziel schaffte, half ihm ein Konkurrent: Dries De Bondt, der amtierende belgische Meister vom Team Alpecin-Fenix. Er schob Naesen von der Equipe AG2R ins Ziel.

Naesen sprach danach von einem wirklich schlimmen Sturz: «Möglicherweise ist das Kreuzband gerissen. Aber ich wollte die Etappe beenden, um vielleicht morgen wieder antreten zu können. Obwohl es gut möglich ist, dass ich nicht mehr weiterfahren kann.»

Als er das sagte, wusste er noch nicht, dass diese Etappe wenig später ohnehin abgesagt wurde. Die niederländischen Behörden untersagten die Austragung des geplanten Zeitfahrens, weil aufgrund steigender Corona-Zahlen die Massnahmen verschärft wurden. Stefan Küng wäre als Favorit angetreten. Nun wird die Rundfahrt morgen Donnerstag fortgesetzt, wenn sie nach Belgien zurückkehrt.

Ein anderer Schweizer machte gestern auf sich aufmerksam. Der 22-jährige Stefan Bissegger sprintete auf Rang 5, den Sieg holte sich Jasper Philipsen.

Bissegger im pinken EF-Trikot.

Heute findet in Belgien das Eintagesrennen Flèche Wallone statt. Der Berner WM-Bronzemedaillengewinner Marc Hirschi zählt dabei zum Kreis der Siegesanwärter. (ram)

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    Alle Leser-Kommentare
  • T13 30.09.2020 13:59
    Highlight Highlight Ich weiss es tut sicher höllisch weh bei so einem Tempo zu stürzen und die Tatsache das danach noch der ein oder andere über bzw. in einen fährt verspricht auch den ein oder anderen blauen fleck.
    Aber es sieht schon faszinierend und ein wenig komisch aus wenn sone ganze Traube entsteht.
    Aber wieso ist es denen erlaubt grad mal mit einem Helm zu fahren?
    Die erreichen doch geschwindigkeiten bei denen ein Sturz mehr als übel enden kann.
    • Magnum 30.09.2020 14:22
      Highlight Highlight @ T13
      Was würdest denn Du vorschlagen: Ein Töffkombi mit integrierten Protektoren? Diese Athleten sitzen vier bis sechs Stunden im Sattel, und das in einem Bereich zwischen 60 und 100 Prozent Intensität. Dabei wirbeln die Beine und Pedale mit rund 100 Umdrehungen pro Minute im Kreis. Angesichts dieser intensiven Bewegung sind zusätzliche Protektoren einfach nicht praktikabel. Es war schon schwierig genug, die Radprofis vom Sinn einer Helmpflicht in Rennen zu überzeugen.

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