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Die SBB werden vom Veloboom überrollt – nun droht die Reservationspflicht

Während der Coronakrise entdecken viele Bahnkunden das Velofahren neu. Das verursacht Ärger und Platzmangel. Insbesondere die neuen Züge sorgen bei den Velofahrern für rote Köpfe. Die Bahn reagiert.

Stefan Ehrbar / ch media



In der Coronakrise entdecken die Schweizer das Velofahren. An Zählstellen werden deutlich mehr Fahrten mit dem Zweirad verzeichnet, Händler verzeichnen Rekordumsätze. Doch die SBB vermiesen vielen die Freude. Denn in ihren Zügen gibt es häufig zu wenig Platz und die Velohaken sind unterdimensioniert.

Die Interessenvertretung Pro Velo warnt nun: «Was uns am meisten beunruhigt, ist das Fehlen einer langfristigen Strategie», sagt Valérie Sauter, Projektleiterin Politik und Infrastruktur.

«Wie wir während der bisherigen Coronakrise gesehen haben, gibt es Situationen und Perioden, in denen mehr Velos transportiert werden als üblich.» Dann müsse die SBB schnell mit passendem Rollmaterial reagieren können. Solches gebe es aber nicht mehr, und die Anschaffung sei auch nicht geplant.

A man steps out of an InterCity train of the Swiss Federal Railways SBB in Biel, Switzerland, with his bike, on November 27, 2009. (KEYSTONE/Gaetan Bally) 

Ein Mann verlaesst am 27. November 2009 im Bahnhof in Biel, Schweiz, einen InterCity-Doppelstockzug der Schweizerischen Bundesbahnen SBB. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Wird immer beliebter: Das Velo im Zug (Archivbild). Bild: KEYSTONE

Sind die Velohaken falsch dimensioniert?

«Es gibt einige Probleme beim Velotransport», sagt Sauter. «Viele Züge, bieten nicht genügend Platz, ganz zu schweigen davon, dass die verfügbaren Plätze nicht immer für den Transport geeignet sind, weil sie zu hoch oder zu schmal sind.»

Solche Rückmeldungen erhalte Pro Velo beispielsweise für die neuen Doppelstockzüge von Bombardier, die «FV Dosto». Die Züge sorgten bisher wegen Lieferverspätungen, steilen Rampen für Rollstuhlfahrende und Schüttelbewegungen für Schlagzeilen. In ihnen gibt es zwar Multifunktionsflächen, auf denen Velos abgestellt werden können, doch dieser Platz muss mit Kinderwagen oder Gepäck geteilt werden.

Die Velohaken wiederum sind eng beieinander und so konzipiert, dass sie von vielen neueren Mountainbikes oder E-Bikes mit breiteren Reifen gar nicht genutzt werden können. Auch der neue Gotthard-Zug von Stadler, der «Giruno», kommt bei vielen Velofahrern schlecht an. Er verfügt pro Komposition nur über vier separate Veloplätze.

IC 2000 top, FV-Dosto flop

Seit einigen Wochen kommen die Giruno-Züge fahrplanmässig auf einzelnen bei Velofahrern beliebten Verbindungen ins Tessin in den Einsatz. Künftig soll ein grosser Teil dieser Verbindungen mit Giruno geführt werden. Das Problem verschärft sich damit. Bisher waren auf diesen Verbindungen häufig Wagen des Typs EW IV unterwegs. Diese bieten zwei Velohaken pro Wagen.

Die FV-Dosto wiederum fahren oft auf Linien, auf denen bisher die Doppelstockzüge des Typs IC 2000 unterwegs waren. In diesen gibt es mit neun Velohaken zwar theoretisch nicht mehr Platz als in den FV-Dosto, doch diese sind auch für breitere Veloreifen konzipiert. Zudem befinden sie sich immer am gleichen Ort: In der Multifunktionsfläche der Steuerwagen. Den IC 2000 nennt Pro Velo deshalb ein «Vorbild».

Denn Velofahrer wissen so immer, wo sie einsteigen müssen. Sind die Veloplätze hingegen über den ganzen Zug verteilt, steigen sie oft ein, nur um einen bereits belegten Platz vorzufinden. Dann muss der Wagen gewechselt werden. Doch dafür fehlt häufig die Zeit - und die Wechsel sorgen laut Pro Velo für Verspätungen und stören andere Passagiere.

Pro Velo kritisiert Reservationspflicht

Dass die SBB etwa bei den ICN-Zügen und auf Verbindungen durch den Gotthard-Basistunnel mit einer obligatorischen Reservation auf das Problem reagierten, mache die Sache nicht besser: «Das stellt ein Vorbehalt für den Velotransport dar», sagt Valérie Sauter.

Die Reservation, die pro Velo 5 Franken kostet, benachteilige Velokunden mit zusätzlichen Kosten und erschwere die Nutzung der Züge. «Unser Ziel ist es, um jeden Preis zu vermeiden, dass Veloreservierungen aufgezwungen werden.» Das gelinge, wenn genügend Plätze zur Verfügung gestellt würden.

Doch die SBB denken genau darüber nach: Die Veloreservation könnte auf alle Fernverkehrszüge ausgeweitet werden, wie CH Media erfahren hat. Die SBB wollen diese Information weder bestätigen noch dementieren. «Unsere Experten erarbeiten verschiedene Massnahmen, um der Zunahme im Veloverlad zu begegnen», sagt ein Sprecher. Konkrete Massnahmen könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch keine nennen. Man stehe in Kontakt mit Organisationen wie Pro Velo oder dem VCS.

SBB sind an Kapazitätsgrenze

Alleine im Juni stieg die Zahl der verkauften Velotageskarten laut SRF im Vergleich zum Vorjahresmonat um über 65 Prozent auf 80'000. «Wir waren und sind an gewissen Sommerferientagen und Wochenenden an der Kapazitätsgrenze», sagt der SBB-Sprecher. Die Bahn habe aber reagiert.

An Wochenenden biete sie seit dem 4. Juli erhöhte Velo-Kapazitäten auf der Strecke Zürich-Chur an. Dort sei das Gepäckabteil auf zunächst vier Zügen für den Veloverlad geöffnet und werde von Mitarbeitern bedient. Mittlerweile sei das Angebot auf zehn Züge ausgeweitet worden.

An Sonntagen seien in Chur, Landquart und Visp Mitarbeitende auf den Perrons unterwegs, um Reisende mit Velos zu den Wagen mit Veloplätzen zu lenken. Zudem habe man aufgrund der Nachfrage weitere Züge mit einem Wagen mit grossem Veloabteil ausgerüstet.

Auch auf der Strecke Bern-Brig werden noch bis am 25. Oktober auf sechs Zügen an den Wochenenden die Gepäckabteile geöffnet und von Mitarbeitern bedient. Doch ganz beheben lassen die Kapazitätsengpässe so nicht. Das wissen auch die SBB – und schlagen Alternativen vor. «Ein Ausflug wäre ja mal die perfekte Gelegenheit, um beispielsweise am Zielort ein E-Bike auszuprobieren», sagt der Sprecher. So müsse das Velo nicht selbst transportiert werden. Zudem könnten Velos auch als Gepäck aufgegeben werden – «teils mit deutlicher Ermässigung». (bzbasel.ch)

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109Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DRIVER I 28.09.2020 21:02
    Highlight Highlight Jeder ICN hat ein riesiges Gepäckabteil, dort könnte man problemlos 30 Fahrräder reinstellen, aber eben, ist der normale Fahrgast fähig im Selbstverlad Velos einzuladen, hier wird es scheitern.
  • Hardy18 28.09.2020 20:15
    Highlight Highlight Die haben auch immer was zu meckern.

    Dann gibts bald mehr Velo Plätze, meckern die Behinderten wieder rum. Dann wird wieder was für sie getan und bald kann man als normaler Bahnreisender nicht mehr mitfahren, weil nur noch Gegenstände transportiert werden und die restliche Sitzplätze Reserviert sind.

    Wie wäre es den, wenn man am Ende des Zuges ein Güterwagon anhängt, dann könnt ihr da euren Kram rein schmeissen. Oder fahrt doch mit eurem schicken Velo, dafür ist es auch da.
  • justatrollolol 28.09.2020 20:05
    Highlight Highlight Das ist ja nicht nur ein Veloproblem.
    Alles wird immer grösser: Kinderwagen, Koffer, Sportausrüstungen allgemein.
    Leider sind in den neuen IC Zügen immer weniger Plätze für sperriges Gepäck vorhanden. Schade, wenn deswegen Leute auf das Auto zurückgreifen, anstatt den Zug zu benützen...
  • Blitzesammler 28.09.2020 17:37
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Ökonometriker 28.09.2020 17:17
    Highlight Highlight Gibt's eigentlich ein Mobility für Velos? Statt das Velo im Zug zu transportieren wäre es doch viel praktischer, einfach eins direkt am Bahnhof zu mieten.
    • Binnennomade 28.09.2020 18:23
      Highlight Highlight In meiner Erfahrung sind die meisten Velos im Zug Mountainbikes und Rennvelos, sprich nicht wirklich Transportmittel sondern Freizeitbeschäftigung. Ich habe mir auch schon überlegt, für ein Wochenende ein Bike direkt in den Bergen zu mieten, aber es ist halt sauteuer, und ich bin ja eh lieber mit meinem eigenen unterwegs, das ich gut kenne. Und mit dem Rennvelo fahre ich eher mal irgendwo hin und nehme dann den Zug zurück, oder umgekehrt.
      Aber ja, in einigen Städten gibt es Leihvelos, finde ich eine coole Sache.
    • mstuedel 28.09.2020 21:24
      Highlight Highlight Veloverleihsysteme gibt es schon verschiedene, fix und "free floating" mit normalen Velos und E-Bikes in vielen Städten. Ein Flächendeckendes System wie Mobility gibt es allerdings nicht.
  • Sandlerkönig Eberhard 28.09.2020 15:32
    Highlight Highlight Ein Zug oder Wagentyp lässt sich nun mal nicht für jedes Hobby und jeden Anspruch, den Mensch gerade so pflegt, konzipieren. Und Pro Velo kritisiert hier einmal mehr zu Unrecht. Ein ICN besteht nun mal aus 7 einstöckigen Wagen, da kann man nicht einfach Velos reinbeigen ohne Ende. Die Velohaken im EW4 sind für Velos gedacht, und nicht für schwere, breite Vehikel, wie sie heute gang und gäbe sind. Und man kann halt nicht (wie letzthin erlebt) zu 40igst(!) mit EBike in Landquart am Sonntagabend auf den IC wollen, das geht einfach nicht. Aber dann natürlich schön den Zugchef blöd angifteln...
    • HerrZelig 29.09.2020 00:39
      Highlight Highlight Irgendwie erklärst du nur, was alles nicht geht.
      Wenn die SBB sich wirklich als bessere Alternative zum Individualverkehr präsentieren will (und dafür auch schöne Steuermittel bekommt), dann muss sie für einen der wichtigsten "Use cases" eben auch ein Angebot haben. Das ist auch Service Public. Dass Leute gern Velos im Zug mitnehmen, ist ja nicht neu. Und dass die Stellflächen auch für die politisch gewünschten E-Bikes passen sollten, ist eigentlich auch selbstverständlich.
  • Basmati-Reis 28.09.2020 15:12
    Highlight Highlight Dieses Jahr bin ich oft auch grössere Strecken mit GA + Mountainbike gefahren. Ich konnte das Bike eigentlich überall mitnehmen und auch bei Bussen wo eigentlich Reservationspflicht herrschte, konnte ich bei freundlichem Nachfragen beim Chauffeur das Bike mitnehmen.

    Ich habe aber mehrere Male auch damit gerechnet, dass es bei Pendlerzeiten oder an Wochenenden keinen Platz mehr hat. Aber dann hätt ich einfach den nächsten Zug genommen. Auch wir müssen da ein wenig Flexibilität zeigen. Ahja, & Merci SBB und Postauto, dass ihr mein Velo in die schönen Berge mitgenommen habt :)
  • John Henry Eden 28.09.2020 14:38
    Highlight Highlight Unser Bahnnetz will alles und kann deswegen nichts richtig.

    Ersetzt die Züge mit autonom rollenden Waggons, die das ganze Schienennetz abdecken. In Stosszeiten verkehren unzählige dieser Waggons auf den Pendlerstrecken. Alle zwei Minuten kann man einsteigen.

    Doch man kann auch morgens um 04:00 in Güttingen so einen Waggon bestellen, mit Familie und Velos einsteigen, und ein paar Stunden später in Montreux. aussteigen.

    Mit der aktuellen Strategie, die zwischen Pendlern, Touristen und Ausflüglern nicht unterscheidet, wird der ÖV gegen den Individualverkehr verlieren.
  • Magnum 28.09.2020 13:27
    Highlight Highlight Das Problem ist schon lange absehbar. Die SBB hat bei den jüngsten Beschaffungsrunden zu wenig an Gepäck und Sportgerät gedacht - und das betrifft längst nicht nur die Velos von Pendlern, sondern Wintersportgerät, Kinderwagen und von April bis Oktober auch sportliche Velos auf dem Weg in die Berge.

    Wenn nun eine Reservationspflicht eingeführt werden soll, stösst die SBB einen Teil ihrer Kundschaft vor den Kopf, die im Besitz eines Velo-GAs ist und für die sich multimodale Mobilität im Alltag bewährt hat. Liebe SBB: Kundenfreundlich geht definitiv anders. Und hier geht es um Stammkunden.
  • eldorak 28.09.2020 11:57
    Highlight Highlight Ist halt fraglich, wie lange der Veloboom anhält und obs auch so bleibt.
    Vielleicht sollte in zukünftigen Wagen ein modulares System verwendet werden, welches immerhin eine gewisse flexibilität bietet.
    Vielleicht sogar Wochentags und an Wochenenden eine unterschiedliche Ausstattung ermöglicht.
  • Gardiner 28.09.2020 11:29
    Highlight Highlight Die SBB macht auch einiges gut. Dass sie gleichzeitig von allem überrascht oder überrumpelt wird, das sich nicht zehn und mehr Jahre im Voraus ankündigt, zeigen die SBB immer wieder. Die SBB sind mehrheitlich noch immer der Staatsbetrieb, der sie in den Fünfzigern des letzten Jahrtausends war.
    • mstuedel 28.09.2020 12:45
      Highlight Highlight Es hat auch damit zu tun, dass Beschaffungsentscheide bei der Bahn langfristig geplant werden müssen. Eine Beschaffung dauert leicht einmal ein halbes Jahrzehnt und die Züge müssen dann weitere 30 Jahre halten.
  • Korrektur 28.09.2020 11:21
    Highlight Highlight Wollte letzten Montag von Biel nach Bern. Der Schaffner hat mich nicht mit dem Velo einsteigen lassen, und behauptete es brauche eine Reservation.
    Wo ich im App diesen Hinweis finde ist mir unbekannt.
    • Stefanix19 28.09.2020 14:46
      Highlight Highlight Das wäre mir neu, dass es dort eine Reservation braucht. Habe gerade nochmals geschaut und beim IR 65 steht nichts davon. Mal an die BLS wenden, sie betreiben diese Linie.
  • Helios 28.09.2020 11:14
    Highlight Highlight Auch toll wenn man mit dem Kinderwagen unterwegs ist. Oft sitzt man und Kind dann auf der Treppe, notabene im Zugabteil für Familien, da vor lauter Velos und Freizeitsportler kein Platz mehr für Wagen und Sitzplatz für Kind und Eltern ist.
    • Muert Azul 28.09.2020 15:24
      Highlight Highlight Abgesehen das ich noch nie Probleme mit dem Kinderwagen hatte, wäre es doch fair, dass wenn man für Hund und Velo bezahlen muss. Auch für Kinderwagen und Kinder zahlen sollte. Oder?
    • fidget 28.09.2020 15:33
      Highlight Highlight Da darf man aber auch die Frage stellen, ob Du mit deinem Kinderwagen mehr Rechte als ein Velobesitzer hast? Familienwagen hin oder her. Der Velobesitzer hat zumindest für sein Gerät ein Ticket lösen müssen. Der Kinderwagen reist gratis mit und braucht ähnlich viel Platz. Soll nicht heissen, dass ich ein Kinderwagen-Ticket wünsche, ganz bestimmt nicht.
    • Helios 28.09.2020 17:34
      Highlight Highlight @ Muert Azul

      Auf welchen Teil meines Kommentars beziehst du dich? Wenn es nach mir geht, dürften sowohl dein Hund, dein Velo und deine Grosseltern auch gratis fahren.

      @ fidget

      Im Umkehrschluss findest du also, dass jene die bezahlen auch mehr Rechte besitzen?

      Ob man jetzt ein Ticket zahlen muss oder nicht, ist doch eine ganz andere Frage. Ich finde nur in Zeiten erhöhter Mobilität und dem Bestreben ökologischer zu Reisen, ist es nicht angebracht, sowohl Freizeitsportler und Familien im selben Abteil unterzubringen. Da gäbe es sicher bessere Lösungen.
  • 7immi 28.09.2020 10:57
    Highlight Highlight Man kann das Fahrrad übrigens auch aufgeben, dann hat man nichts zu tun und kann es am Zielort in Empfang nehmen. Braucht aber etwas Planung. Die SBB hat ein gegebenes Platzangebot definiert durch die bestehenden Züge. Baut man eine Kapazität aus (Velos zb.), so muss man eine andere Kapazität abbauen (Sitzplätze z.B.). Früher hatte man zuviele Fahrradplätze und hat das Angebot reduziert, nun ändert sich das wieder und in 5 Jahren dürfte wieder alles anders sein. Das Mobilitätsverhalten ist halt sehr dynamisch...
    • Thorium 28.09.2020 13:03
      Highlight Highlight Das haben wir mal für die Ski-Ausrüstung gemacht. Hat wirklich super geklappt und war preislich auch nicht so teuer.
    • fidget 28.09.2020 15:35
      Highlight Highlight Wird dieses aufgegebene Gepäck nicht zum Teil mit dem Lieferwagen an den Bestimmungsort gebracht? Ich finde so geht dann auch ein gewisser ökologischer Aspekt verloren, den man mit einer Zugreise zweifellos hat.
  • Posersalami 28.09.2020 10:56
    Highlight Highlight Kann man nicht "einfach" im Steuerwagen des Dostos im Erdgeschoss die Sitze entfernen? Da sind, wenn ich mich recht erinnere, nur 10 Sitzplätze. Dafür hätten dann 30 Velos oder viel Gepäck platz.. zu pragmatisch?
  • fidget 28.09.2020 10:50
    Highlight Highlight Eine zwingende, kostenpflichtige Reservation für Velos ist Schwachsinn. Man bezahlt bereits ein Veloticket, damit man seinen Drahtesel überhaupt mitnehmen darf. Kinderwagen nehmen bspw. ähnlich viel Platz in Anspruch, jedoch muss man dafür weder ein Ticket lösen, noch einen Platz reservieren.
  • mstuedel 28.09.2020 10:28
    Highlight Highlight War übers Wochenende mit Familie und 4 Faltvelos im Tessin unterwegs. Hin- und Rückreise gingen wunderbar ohne Reservation und ohne die wenigen Velostellplätze zu beanspruchen.
    Gerade in den neuen Giruno Zügen von Stadlerrail hat es jede Menge Stauraum für Gepäck.
    • semmelmann 28.09.2020 22:01
      Highlight Highlight Das ist schön und nett, aber Faltvelos sind
      a) die SUPs unter den Velos,
      b) kommt man damit über keinen Strassenpass,
      c) schon gar nicht einen Singeltrail hinunter und
      d) es besteht bei städtischen Schlaglöchern überhöhte Sturzgefahr (ich gehe von kleinen Rädern aus)...
      Darum: theoretisch gut, praktisch njet! ;-)
  • Maragia 28.09.2020 10:13
    Highlight Highlight Ich bin auch regelmässig mit dem Rennrad in den Bergen unterwegs, und das teilweise Mitnahmeverbot (in den ZVV Zügen am Morgen) oder die Reservationspflicht im für die Züge durch den Gotthard sind mühsam (beim EC darf mans gar nicht mitnehmen).
    Mit dem Fahrrad geht man irgendwo hin und fährt seine Runde los, da ist es schwierig auf 5-7h Fahrzeit genau abzuschätzen wann man wieder am Bahnhof ist.
    Ausserdem: Warum müssen alle Züge fürs Pendeln ausgelegt sein? Gerade IC und Fernverkehrszüge müssten doch für den Freizeitverkehr ausgelegt sein und nicht fürs Pendeln
    • maylander 28.09.2020 10:55
      Highlight Highlight In 5-7 Stunden kann man von jedem Schweizer Ort aus eine schöne Rennrad Tour machen.
      Oder du fährst am Morgen früh mit dem Zug los und radelst zurück.

      Ansonsten Bike Bag.
  • Dani B. 28.09.2020 10:07
    Highlight Highlight Ein Faltvelo in einer Tasche reist gratis mit.
    • mstuedel 28.09.2020 11:39
      Highlight Highlight ...und ausserdem stressfrei.
    • trio 28.09.2020 12:43
      Highlight Highlight Auch ein normales Velo in einer Tasche reist gratis mit 😉
    • fidget 28.09.2020 15:45
      Highlight Highlight @trio: Stimmt, aber um ehrlich zu sein ist das ein ziemlich doofes Schlupfloch^^ An der Grösse des Velos ändert die Tasche drum herum nichts xD Egal, solange es gilt, kann man es so machen.
  • Konsortin Sha'ira 28.09.2020 10:03
    Highlight Highlight Einfache Lösung: Transportwagen anhängen. Kann doch nicht so schwer sein, und die gab's früher auch.
    • Stefanix19 28.09.2020 11:24
      Highlight Highlight Nur die Gepäckwagen die es früher gab, verhindern die Seitenselektive Türsteuerung. Zusätzlich kann dieser nur bei Kompositionen (Lok+Wagen) angehängt werden, nur gibt es immer weniger Kompositionen. Die Züge sind entweder verpendelt(Lok+Wagen+Steuerwagen) oder Triebzüge(keine Lok).
    • Felix Meyer 28.09.2020 12:26
      Highlight Highlight Wenn der Zug bereits 400 m lang ist, dann kann man ihn nicht weiter verlängern, sonst passt er nicht mehr ans Perron. Früher waren die Züge kürzer.
      Ausserdem besitzt die SBB keine Gepäckwagen mehr. Die Triebzüge haben die Gepäckabteile (aka Multifunktionsabteile) bereits eingebaut.
      Die "richtigen" Gepäckabteile, die es noch gibt, werden ja jetzt auf besonders stark nachgefragten Verbindungen für den Velotransport geöffnet. Nur müssen diese betreut werden, da Tante Frida ihr E-Bike nicht alleine da reinhieven kann.
  • PlayaGua 28.09.2020 10:00
    Highlight Highlight Wer ein Velo hat, soll damit fahren und nicht die Züge vollstopfen.
    • Franbon aka Mami 28.09.2020 10:57
      Highlight Highlight Ja klar, wünsche Dir viel Spass über den Gotthard mit dem Velo🙄 Fahr du doch bitte weiter mit dem Auto...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.09.2020 12:55
      Highlight Highlight @Franbon: Die meisten kauften sich dieses Jahr ja ein E-Bike. Damit geht's quasi stressfrei über den Teufelsoft.
    • Magnum 28.09.2020 13:47
      Highlight Highlight @ PlayaGua

      Tipp: Informiere Dich über multimodalen Verkehr. Mit dem Velo zu Bahnhof, die Langdistanz im Zug zurücklegen und am Zielort die letzte Meile (oder etwas mehr) wieder mit dem Velo: Das ist eine ebenso effiziente wie Ressourcen schonende Art der Mobilität. Leider scheint der SBB nicht eben viel daran gelegen, multimodale Mobilität zu ermöglichen - siehe Mitnahmeverbote zu Stosszeiten in der S-Bahn (wofür ich angesichts des Rollmaterials und der hohen Passagierzahlen durchaus Verständnis habe) und mangelnder Abstellplatz für Gepäck, Velos, Wintersportausrüstung und Kinderwagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Starcraft 28.09.2020 09:52
    Highlight Highlight Also, ich erinnere mich, dass früher hinter der Lok ein separater Gepäckwagen angekoppelt war.
    Warum sowas nicht wieder auf Strecken einführen, auf denen viele Veloreisende verkehren?
    • Posersalami 28.09.2020 10:58
      Highlight Highlight Im FV Dosto zB. ist es gar nicht mehr möglich, irgendwo einen Wagen dazwischen zu hängen. Die Kompositionen sind fix zusammengestellt, mehr als 2 davon zusammenzuhängen geht nicht.
    • Milhouse 28.09.2020 11:55
      Highlight Highlight Schau dir mal einen modereren Zug an und dann überlege, wie du da irgendwo einen Gepäckwagen anhängen willst.
    • Felix Meyer 28.09.2020 12:28
      Highlight Highlight Weil es heute meist keine Züge mit Lok und Wagen mehr gibt, sondern fix gekuppelte Triebzüge.
      Dort wo es noch Gepäckwagen gibt, werden diese ja auf besonders stark nachgefragten Verbindungen für den Velotransport freigegeben. Allerdings müssen Gepäckwagen betreut werden, weil die Leute ihre schweren E-Bikes nicht alleine in die hohen Wagen reinhieven können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brodeur 28.09.2020 09:39
    Highlight Highlight Die Reservationspflicht wäre insbesondere für Tagesausflügler sehr ärgerlich. Ich kann nunmal nicht verlässlich planen wie lange ich für die entsprechende Strecke benötige. Dann gegebenenfalls unter Zeitdruck zu gelangen oder allfällig 1-2h am Bahnhof warten zu müssen, weil man zu einer gewissen Zeit reserviert hat, entspricht nicht meiner Wunschvorstellung. Dann müsste wohl der Gepäckträger fürs Auto her...
  • kobL 28.09.2020 09:16
    Highlight Highlight Ich hatte früher mehrmals pro Woche das Velo mitgenommen zwischen St. Gallen und Winterthur. Dank dem Velopass (240.- / Jahr) und GA war es auch nicht teuer und die Reservationsgebühren im ICN waren auch zu verkraften. Dank der App kann man die auch spontan tätigen. Was aber öfters genervt hat, waren andere Passagiere, die die Veloabstellplätze im ICN zugestellt haben. Ich bezahle doch nicht 5.- zusätzlich für eine Reservation (neben meinem Billet und dem fürs Velo) und kann schlussendlich doch mein Velo nicht an den Haken hängen, weil dort schon Zeug steht, dass da nicht hingehört!
    • Licorne 28.09.2020 20:58
      Highlight Highlight Was für Zeug steht denn da?
      Reine Neugier, ich weiss es wirklich nicht..
  • Finöggeli 28.09.2020 09:06
    Highlight Highlight Wenn ich die 45kmh-Schlachtschiffe sehe mit riesigen Rückspiegeln kann ich verstehen, dass diese in den Zügen zu Problemen führen kann...
    • poltergeist 28.09.2020 11:21
      Highlight Highlight Die SUV's unter den Fahrrädern, ich würde für EMountainbikes eine eigene Kategorie machen, das sind halbe Motorräder.
    • Konsortin Sha'ira 28.09.2020 13:22
      Highlight Highlight @poltergeist dann solltest du dich warm anziehen, denn Cargobikes kommen auch immer mehr auf.
    • Finöggeli 28.09.2020 17:20
      Highlight Highlight @Autokorrektur: E-45kmh =SUV, Cargo bike = LKW und eMTB = Land Rover.

  • Tomtom64 28.09.2020 09:04
    Highlight Highlight Etwas umständlicher, aber ganz clever ist eie Velotransporttasche: Rasch das Vorderad ausbauen, alles in den Sack stellen, Reisverschluss zuziehen und fertig ist das Gepäckstück. Muss und wird von den SBB anstandslos transportiert und kostet nichts extra. Bonus: Es gibt keine Kratzer.
    • Boogie 28.09.2020 11:53
      Highlight Highlight Das Platzproblem bleibt aber bestehen. Die Taschen sind dann ja praktisch genau so gross wie das Fahrrad.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.09.2020 12:58
      Highlight Highlight Man hat dann einfach überall noch ein halbes Zelt mit dabei. Die Tasche löst sich ja nicht in Luft auf.
    • mstuedel 28.09.2020 14:27
      Highlight Highlight Bei einem kompakten Faltrad ist die Tasche nicht grösser als ein durchschnittlicher Rollkoffer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 28.09.2020 08:47
    Highlight Highlight Gilt eigentlich die Regelung immer noch, dass man das Fahrrad zu Stosszeiten nicht mitnehmen darf, Ausnahme der Reservation?
    • Felix Meyer 28.09.2020 08:52
      Highlight Highlight Die Regelung gibt es nur bei einzelnen Unternehmen im ZVV (z. B. Zürcher S-Bahn) und dort gilt sie immer noch.
      https://www.zvv.ch/zvv/de/abos-und-tickets/tickets/weitere-tickets/veloselbstverlad/velobefoerderung.html
    • maylander 28.09.2020 08:58
      Highlight Highlight In der S Bahn Zürich darf man das Velo in den Spitzenzeiten nicht mitnehmen.

      Tipp:

      Mit ein paar Handgriffen und einem Sechskant kann das Velo in ein Sack packen. Es gilt dann als Gepäckstück.

      Ist man viel unterwegs sollte man sich ein Klappvelo zulegen.
    • kobL 28.09.2020 09:04
      Highlight Highlight Diese Regelung gibt es meines Wissens nur im ZVV Netz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Felix Meyer 28.09.2020 08:47
    Highlight Highlight Dass die SBB vom Veloboom überrascht wurde ist wenig verwunderlich - den gab es ja nur, weil wegen Corona alle in der Schweiz Ferien machten. Und dass nicht einfach ein paar zusätzliche Velowagen herbeigezaubert werden können, sollte auch einleuchten.
    Wichtig ist aber, dass die SBB aus dieser Saison etwas lernt und für die Zukunft plant. So könnte man z. B. bei den neuen FV-Dosto analog den IC2000 das Unterdeck des Familienwagens ausräumen und mit Velo-/Kinderwagenplätzen ausrüsten. Und bei den ICN könnte man das nicht mehr gebrauchte Gepäckabteil zum Veloabteil umbauen.
    • Oigen 28.09.2020 10:27
      Highlight Highlight "Dass die SBB vom Veloboom überrascht wurde ist wenig verwunderlich - den gab es ja nur, weil wegen Corona alle in der Schweiz Ferien machten."

      Nein, das Problem besteht seit Jahren. Es hat sich mit Corona nur verschärft.
    • Blitzmagnet 28.09.2020 12:01
      Highlight Highlight Jede Fläche die für Velos konzipiert wird fehlt an Sitzplätzen im Berufsverkehr.
    • Hans der Dampfer 28.09.2020 12:02
      Highlight Highlight Bei den Dosto Zügen wären so hohe Investitionen nötig. Der Einstieg ist ja nicht auf einer Ebene. Die Forderungen seitens der Veloverbände gab es übrigens schon vor Corona nur hat man das marginalisiert. Selbst in "normalen" Zeiten stehen sich die Velofahrer gegenseitig im Weg was zu Stress führt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • waves 28.09.2020 08:45
    Highlight Highlight War die SBB nicht am jammern, dass sie soooo grosse einbussen bei den passagierzahlen haben dieses jahr? aber gleichzeitig stossen sie an ihre kapazitätsgrenzen...
  • hansdampfinallengassen 28.09.2020 08:32
    Highlight Highlight Liebe SBB
    Etwas mehr strategische Weitsicht täte ihen gut. Sie sind ein Dienstleistungsunternehmen, schon vergessen?
    Wie sie die anstehenden Aufgaben zum Wohle ihrer Kunden und Kundinnen lösen, geht mich nichts an, aber lösen sie und gehen sie behutsam mit ihrer Monopolstellung um.
    Es güsst sie herzlich.
    Ein seit Jahrzehnten begeisterter GA Kunde.
  • Töfflifahrer 28.09.2020 08:27
    Highlight Highlight E-Bikes? Echt jetzt? Das Ding hat einen Motor, Ich kann ja einigermassen nachvollziehen, dass man ein Velo mitnehmen will aber alles was einen Motor hat soll in separate Wagen, sonst verlange ich, dass mein Töff auch mitgenommen wird mit Lift zum ein- und ausladen.
    Aber ich bin auch der altmodischen Auffassung, dass ein Velo zum Fahren da ist. Will ich mit einem individuellen Transportmittel vom Bahnhof weiter, gibt es ja mittlerweile genügend Publi-Angebote vom Trottinett über Velo bis hin zum Auto.
    • dä dingsbums 28.09.2020 08:47
      Highlight Highlight Nicht jeder ist 25 Jahre alt und kann ohne Hilfe jeden Hang meistern. Ein E-Bike braucht in den meisten Fällen nicht mehr Platz als ein normales Velo.

      E-Bike oder nicht, das Velo fährt auf jeden Fall nicht gratis mit.

      Dein Töff wird nicht mitgenommen, weil es einen Verbrennungsmotor hat und einen Tank mit Benzin, was gefährlich ist.
    • Trasher2 28.09.2020 09:43
      Highlight Highlight Ich pendle zwischen Zofingen und Luzern. Die Strecke Zofingen - Sursee fahr ich (mit meinem E-Bike) im Zug. Sursee-Luzern fahre ich auf dem E-Bike.
      DIe gesamte Strecke per Stromer wäre zu lang (ca 1,5h) und der Akku ist noch zu schwach dafür.

      Wenn ich das 7000 Franken Bike in Sursee einstellen und laden könnte, würde ich das machen. Soweit ist die Infrastruktur leider noch nicht.

      Daher finde ich es wichtig, dass ich auch mein E-Bike weiterhin ohne Reservation und mit entsprechendem Ticket in den Zug nehmen darf.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.09.2020 13:02
      Highlight Highlight @dä dingsbums: Diese Zeiten sind überholt. Es gibt inzwischen auch E-Motorräder. Der Unterschied zum sogenannten E-Bike ist eigentlich marginal. Genaugenommen sind beides sogar E-Bikes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heini Hemmi 28.09.2020 08:14
    Highlight Highlight Seit 20 Jahren kaufe ich den Velopass. Vor ein paar Jahren kostete er noch 100 Franken pro Jahr, nun kostet er 240. Plätze für Velos gibt es aber immer weniger.
  • maylander 28.09.2020 08:12
    Highlight Highlight Velos werden auch immer schwerer und breiter.

    Ein Rennvelo ist weit unter 10kg schwer und 40cm breit.

    Ein EMTB ist dann 20kg schwer und 80cm breit.

    Teilweise kommen dann noch Kinder oder Hundeanhänger dazu.

    Solche Riesengefährte brauchen sehr viel Platz. Platz der Vieleicht besser für Passagiere verwendet wird.
    • dä dingsbums 28.09.2020 08:52
      Highlight Highlight Ich hatte als Passagier bis jetzt immer einen Sitzplatz am Wochenende.

      Unter der Wochen zwischen ZH und Bern nicht immer, aber da sind nicht die Velos schuld.

    • Korrektur 28.09.2020 11:19
      Highlight Highlight Das kannst du von Kinderwagen und allzu grossen Kinder-Schlaraffenland Abteilen genau so sagen.
    • maylander 28.09.2020 15:31
      Highlight Highlight @Korrektur

      Da hast du nur teilweise Recht.

      Die Kinder sind auch im Winter und bei schlechtem Wetter unterwegs.. Ein Kinderwagen kippt auch nicht so schnell um wie ein Velo. Auch Schlamm und Kettenfett sind eher selten.

      Ich hatte übrigens aus den Gründen einen zusammenfaltbaren Kinderwagen. Bei den Velos gibt es auch Faltträder oder Tranzbags. So macht man es allen leichter.
      Aber ob Velo oder Kinderwagen es gibt auch dort genügend "SUV" Modelle und Leute mit hohen Ansprüchen.

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  • mikel 28.09.2020 08:07
    Highlight Highlight Wirklich schade dass die SBB, ähnlich wie bei den Nachtzügen, es verpasst hat, frühzeitig für eine nachhaltige Logistik zu sorgen. Dazu gehören meiner Meinung auch die Velo-Zug-combi-Möglichkeiten Man springt stattdessen auf den fahrenden Zug auf...
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  • Al Pal 28.09.2020 07:59
    Highlight Highlight Es wird kritisiert es gäbe zuwenig Sitzplätze, zuwenig Platz für Gepäck und nun auch zuwenig Platz für Velos.
    Nun, die SBB können nicht zaubern, der Platz ist nunmal begrenzt.
    Meiner Meinung nach ist Mobilität generell, sowohl auf der Strasse als auch auf der Schiene zu billig.
  • Influenzer 28.09.2020 07:51
    Highlight Highlight Alternativen, um sich aus der Pflicht zu nehmen: «Ein Ausflug wäre ja mal die perfekte Gelegenheit, um beispielsweise am Zielort ein E-Bike auszuprobieren»
    Hanebüchen, absolut unwürdig! Vielleicht ist das SBB-Management noch immer nicht ideal besetzt....
  • marcog 28.09.2020 07:48
    Highlight Highlight Es ist schon etwas schade: In den Bergen gibt es immer mehr Mountainbike routen, aber wegen Platzproblemen in den Zügen kommt man dort immer schwerer hin. Und dass die SBB nicht schnell ein paar passende Wagons findet für die neuen Züge ist auch verständlich.
    Von mir aus könnte man am Wochenende die wenig benutzte 1. Klasse zu Veloabteilen umfunktionieren.
    • Hoku 28.09.2020 08:03
      Highlight Highlight Warum man sich gegen eine Reservationspflicht wehrt verwundert mich.
      Wäre ja stressfrei und ein garantierter Platz fürs Bike, vermutlich sogar mit Wagen bzw. Perronsektor-Angabe. Liegts an der Reservationsgebühr?

      Winter is coming, das gibt den ÖV-Unternehmen etwas Zeit für kurz und mittelfristige Lösungen. Gepäckwagen, Sitze rausnehmen usw.
    • sealeane 28.09.2020 08:18
      Highlight Highlight Hoko logisch wehren sie sich dagegen weil es das Problem nicht löst sondern nur ein Filter geschaffen wird der die Azahl beschänkt. Stellen sie sich vor sie müssen lhre Mountainbiketour nach offenen Reseservatilnsplätzen planen. Komplizierter gehts wohl kaum...
      P.S. mich betrifftc eigentlich nicht..
    • Big ol'joe 28.09.2020 08:19
      Highlight Highlight Es hat einfach schlicht zu wenig Plätze. Versuch mal im Sommer zu reservieren - ist oft über mehrere Wochen ausgebucht!

      Zudem sollte auch da die Flexibilität garantiert werden, was die SBB ja auch so einzigartig macht. Man weiss nie, wann man schlussendlich genau mit dem Fahrrad am Bahnhof ankommt.

      Und zusätzliche 5 Franken ist einfach nicht fair. Würden Sie ja auch sagen, wenn Sie jedesmal auf der Strecke Bern-ZH bei Stosszeiten plötzlich noch zusätzlich zahlen müssten und eine Reservierung haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ursus3000 28.09.2020 07:45
    Highlight Highlight Es ist halt ein Dialemma , ob man einen Zug zum Personentransport konzipiert oder für die Freizeit-Radler am Samstag oder Sonntagmorgen . Und die sportlichen Radler stützen dann alle gleichzeitig auf die Türen zu , und lassen erst ab wenn die Polizei kommt . Verspätungen sind denen auch Egal
  • Th. Bollinger 28.09.2020 07:42
    Highlight Highlight Personenzüge sind eigentlich nicht dazu da, Transportmittel zu transportieren. Jemand sollte den Mut haben, das den Velofahrern zu sagen.
    • maylander 28.09.2020 11:27
      Highlight Highlight @Nate Smith

      Die Pendler IC gehören zu den wenigen Verbindungen, sie kostebdeckend unterwegs sind.

      2-3 Sitzplätze in einen Veloabstellplatz zu verwandeln rechnet sich garantiert nicht.

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