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Baukonzern Implenia plant rund 750 Entlassungen – ein Drittel davon in der Schweiz



Der Baukonzern Implenia richtet seine Strategie neu aus und plant eine grundlegende Reorganisation. Dabei soll es auch zu Entlassungen und dem Verkauf von Unternehmensteilen kommen. Das hat auch hohe Kosten und Wertanpassungen zur Folge.

Insgesamt sind laut Mitteilung vom Dienstag bis 2023 bis zu 2000 Vollzeitstellen von der geplanten Restrukturierung betroffen. Geplant seien rund 750 Entlassungen, davon 250 in der Schweiz, heisst es. Die übrigen Stellen sollen an andere Eigentümer übergehen.

ANLAESSLICH DER BILANZ-MEDIENKONFERENZ DER IMPLENIA AG, AM DIENSTAG, 24. FEBRUAR 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Zwei Arbeiter laufen vor einem grossen Implenia Schriftzug im neuen Teil des Letzigrund Stadion, aufgenommen am Mittwoch, 23. August 2006. (KEYSTONE/Eddy Risch)

Implenia baut um. Bild: KEYSTONE

Implenia will ihr Geschäft auf integrierte Bau- und Immobiliendienstleistungen in der Schweiz und in Deutschland fokussieren. Nur der Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte sollen auch in anderen Ländern angeboten werden.

Die Schritte sollen bis 2023 Einsparungen von mehr als 50 Millionen Franken pro Jahr bringen. Die Restrukturierungskosten belaufen sich auf circa 60 Mio. Franken.

50 Millionen Franken Covid-19-Kosten

Hinzu kommen die von Unternehmen geschätzten Kosten von rund 50 Millionen Franken durch die anhaltend negativen Auswirkungen von Covid-19 im Geschäftsjahr 2020. Entsprechend wird beim Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ein Minus von 70 Millionen Franken erwartet. (awp/sda)

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