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Warum klassische Musik der geilste Shit ever ist

Bild: KEYSTONE

Als junger Erwachsener habe ich der klassischen Musik vor gut 20 Jahren eine Chance gegeben. Und mich hoffnungslos in sie verliebt. Ein Plädoyer für ein Genre.

Urs dahinden



Hintergrund des Artikels

Der Text wurde uns von unserem User Urs Dahinden zugeschickt. Wir haben ihn gelesen und sofort gefühlt. Wieso also nicht publizieren? Es ist ein weiterer Beweis dafür, dass unsere Community weiss, wie's läuft. Auch wenn es um klassische Musik geht.

Ich mag mich noch detailscharf an meinen ersten Besuch eines klassischen Konzerts erinnern – und nein, es sind alles andere als positive Erinnerungen, im Gegenteil!

Im Foyer bereits vor Konzertbeginn cüplisaufende alte Snobs und Snobinnen, Snobienen … wie auch immer. Jede und jeder Einzelne von ihnen stets peinlich auf die überteuerte Garderobe bedacht, daran zupfend bis rupfend, und gleichzeitig filigranitätsferneren Fliegen, Fracks und Fellvernarrten mit schalem Seitenblick und rümpfenden Rüsseln begegnend – dieser Menschenschlag also im Foyer, der dir zunächst mit dem Vorschlaghammer in die Fresse zu prügeln scheint: DU. GEHÖRST. HIER. NICHT. HIN.

Schliesslich will man sich ja hier nicht lumpen lassen. Genau wie scheinbar auch frisierte Pudel in den schönsten Pärken ausgeführt geführt werden müssen, um eben diese mit ihrer Scheisse zu bereichern, wollen auch die schönsten Roben von Männlein und Weiblein gemeinsam mit den kostenintensivsten Düften einschlägiger Parfumhersteller Gassi gehen und dem Sitznachbarn vor Augen geführt, vor allem aber unter die Nase geduftet werden.

Bild: KEYSTONE

Bereits wenige Minuten des Duftkonzerts lassen den sonst unerwünschten Geruch von Hundescheisse, ahnungslos aus dem Park mit den Schuhen ins Haus geholt hat, als Silberstreif am Horizont für den mittlerweile gereizten Magen erscheinen. Kaum hat man sich mit der nicht so Dolce, aber umso mehr Gabbana duftenden Alten im ach so frech funkelnden Glitzerkleid von links und dem extrem bossigen Duft-Hugo im immerhin zu den Musikern passenden Pinguinoutfit von rechts arrangiert, beginnen die Vorkonzerttuscheleien.

«Oh häsch gseh, d Frau Wermuth schiint au s Abo Plus glöst z ha. Aber die Schueh!»

«Falls e Zuegoob git, gömer denn scho, nöd dass mer wieder so lang ade Garderobe müend ahstoh.»

«Häsch gseh döt une links, isch das nöd de ehemolig Stadtpräsi?»

Dann Auftritt Orchester mit dezentem Applaus, Konzertmeister mit seinem oft grössten Auftritt des Abends erhebt sich mit Stolz und Genuss, Oboe intoniert ihr wohlklingendes «A», dieses wird ehrfürchtig übernommen, hurtiges Durchstimmen, zunächst an Schönbergs Beginn seines Violinkonzerts erinnernd, dann, sobald die Bläser ins Stimmgewirr einsteigen, zunehmend allgemeine Kakofonie à la Bernd Alois Zimmermann.

Dann Ruhe. Es schreit förmlich nach einer längeren Kunstpause vor dem Auftritt des Dirigenten. Ein Dirigentenangstbisi? Den ersehnten Auftritt noch weiter herauszögernd zwecks Spannungs- und somit anschliessender Applaussteigerung?

Kommt, wir kennen das doch alle: Je länger man den eigenen Urin zurückhält, umso geiler sein Auftritt. So, nun ist es aber so weit: Die gottgleiche Wiederkehr des Maestros im grellen Scheinwerferkegel lässt die graumelierte Publikumsmasse ehrfürchtig den Atem anhalten und rätseln, ob das nun der Anfang eines schönen Abends oder das Ende eines langen Lebens sei. Dann Erleichterung pur, Hände klatschen enthusiastisch, weil: Jetzt kann’s endlich losgehen.

Bild: KEYSTONE

Über die teuren Publikumsdüfte erhebt sich ein hauchendes Klanggebilde, dem sich sogleich ein erster kraftvoller und ziemlich lauter Höhepunkt anschliesst. Sogleich zischt die alte Gabbana-Lady ihrem Begleiter, der bereits die ruhige Anfangspassage mit scheinbar geistreich geschlossenen Augen direkt seine Seele liebkosen liess, viel zu laut mit vor die Ohren geschlagenen Händen zu:

«Das isch vil z luut, chönd die nöd liisliger spiele?»

Hugo, unsanft aus seinem nur halb so geistreichen Schlaf gerissen, schreckschnarcht mit verwirrtem, beinahe panischen Blick auf, tätschelt das Knie seiner bereits jetzt leidenden Frau wie eine lästige feucht-fordernde Hundeschnauze früh morgens, grunzt ein

«Es chunnt scho guet»

nur um dann wieder mit vor dem Bauch gefalteten Händen abzutauchen.

Während von hinten ein Programmheft die Bühnenklänge perkussiv-raschelnd umspielt, vorne sich windend jemand dem aussichtslosen Kampf gegen den Hustenanfall stellt, starre ich abwechselnd zu Boden auf meine zerlatschten Flipflops und auf die Orchesterbühne … und langsam wird es, obwohl das Saallicht bereits längst erloschen ist, dunkel um mich herum, einzig ich und die Bühne in gleissendem Licht, einer Blase gleich.

Zunächst recken sich die Härchen auf meinen Unterarmen, wenig später gleichen meine Arme der Haut eines gerupften, rohen Hühnchens und ein Kitzeln im Nacken stellt sich gemeinsam mit einem wohligen Taubheitsgefühl des restlichen Oberkörpers ein.

Ich folge dabei, um mich herum das pure Nichts, mit aufgerissenen Augen, Mund den muskalischen Geschichten, die mehr als 60 motivierte Künstlerinnen und Künstler, zu einem homogenen Klangkörper verschmolzen, der sich in einer Perfektion wie ein Fischschwarm durch den Notenstrom bewegt, scheinbar nur mir erzählen.

Es sind Geschichten der Liebe, unglückliche, feurig-leidenschaftliche, zärtliche, Geschichten der Trauer, leidend, aufschreiend, wütend. Geschichten extatischen Glücks, beissender Melancholie, leiser Hoffnung, pathetischen Triumphs.

Dirigent Paavo Järvi. Bild: KEYSTONE

Die Schauer jagen mittlerweile in kürzesten Abständen über meinen Rücken und dann eine erste Träne, gefolgt von einer zweiten und dritten, bis sich das ganzkörperliche Schütteln im Kampf gegen Weinkrämpfe einstellt.

Und dann verklingt die Musik, die Dunkelheit lichtet sich, unscharfe Menschenfratzen um mich herum tauchen auf, applaudieren und ja, riechen und reden, als ob sie nie weggewesen und nichts passiert wäre. Dazwischen ich, tränennass, aber glücklich wie nie zuvor, mich klein fühlend und wissen, dass ich wohl einen Blick ins Paradies geworfen habe.

Und was meinst du, lieber Leser? Nichts für dich «jungs Gmües»? Nichts für dich alteingesessenen Rocker? Meine Worte damals , aber glaub mir, es lohnt sich! Es lohnt sich mehr, als abendlang Stories von grenzdebilen Influencern anzusehen. Es lohnt sich auch mehr, als CO2-geschwängerte Weekendshoppingtrips nach London. Und es lohnt sich allemal mehr, als in coronaverseuchten Clubs bis in die Morgenstunden bei überteuerten Cocktails dir den Alk aus dem Körper zu tanzen – finanziell sowieso (zumindest als Student kriegst du für 20 Stutz Plätze, für die Duft-Hugo jeweils ein kleines Vermögen ausgibt)! Also gib der klassischen Musik eine Chance.

Bild: KEYSTONE

Einige von euch haben mit dem Tonhalle Orchester Zürich ein weltklasse Orchester vor eurer Haustüre, mit dessen Dirigenten Paavo Järvi eine charismatische Persönlichkeit am Pult und ein bis in die Haarspitzen motiviertes Orchester, das sich über jede jüngere, nicht altersgraue und volle Haarpracht doppelt und dreifach freut.

Weil ihr seid die Zukunft! Lasst uns hingehen, von mir aus in kurzen Hosen und Flipflops, lasst uns hingehen: nackt-duftend, casual, nonchalant, neugierig und offen für neue Abenteuer!

Vor 20 Jahren, knapp volljährig, wusste ich: Ich würde wieder kommen, würde das steife, stiere und elitäre Getue, die protzintellektuellen Gespräche, die jeden Jugendlichen so was von abschreckende Aura eines klassischen Konzerts über mich ergehen lassen, nur um möglichst bald wieder diese emotionale Fülle zu erleben. Und ich ging wieder hin und kam unmittelbar zum Schluss: Klassische Musik ist der geilste Shit ever!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 20.09.2020 18:43
    Highlight Highlight Ich stehe absolut auf ziemlich harte Klänge aus dem Bereich Metal.
    Aber klassische Musik, das ist eine Klasse für sich.
    Ich liebe Bethoven, Bach, Mozart und, mein persönlicher Favorit, Tschaikowski.☺️
    Einfach wundervolle Musik.😌😊
  • Swen Goldpreis 20.09.2020 17:07
    Highlight Highlight In der strengen Definition handelt es sich bei Klassik um 100 Jahre Musikgeschichte. Das wäre so als würde man Jelly Roll Morton, die Beatles und Jay Z unter einem Begriff summieren. Auch in den letzten hundert Jahren entstand geiler Shit (Beatles) und beschissener Shit (Jay Z).

    Historische Musik durchläuft immer eine Konzentration. Mist a la Jay Z wird man in 100 Jahren vergessen haben. Die Beatles sind auch 50 Jahre nach ihrem letzten Album fast jedem Kind ein Begriff.

    Trotzdem dürfte insgesamt zu keiner Zeit mehr gute Musik entstanden sein wie in den vergangenen hundert Jahren.
  • Garp 20.09.2020 15:19
    Highlight Highlight Meine erste Liebe war der Jazz. Mein Papa hatte noch ein paar alte Scherben, die ich am liebsten hörte, im Kindergartenalter.


    Ich durfte Klavier lernen (Saxophon hätte ich auch toll gefunden, das war damals noch nicht für Mädchen) .

    Klassik ist so wunderbar, die verschiedenen Instrumente herauszuhören, oder bei einem Orgelkonzert die verschiedenen Stimmen. Sie alle gleichzeitig hören und auch das ganze. Eine wunderbare Erfahrung.

    Ich habe auch eine wunderbare Platte mit Bluesband und Symphonieorchester, so interessant und witzig, Klassik hat auch viel Witz 😄

    Für nebenher ist das halt nix
  • take5 20.09.2020 14:10
    Highlight Highlight Wie geil klassische Musik tatsächlich empfunden wird, lässt sich ganz gut an den Marktanteilen und der Hördauer von Radio SRF 1, 2 und 3 ablesen...

    Die Zahlen von Radio Swiss Pop und Radio Swiss Classic sprechen dieselbe Sprache.

    I‘m just saying...
  • karl_e 20.09.2020 11:50
    Highlight Highlight "Klassische Musik" ist eine grobe Verallgemeinerung. Die einen Komponisten sind für mich grossartig, mit anderen kann ich rein gar nichts anfangen.
    • Garp 20.09.2020 13:11
      Highlight Highlight Das versteht sich doch von selbst. 🤷🏻‍♀️
  • Patrik Hodel 20.09.2020 11:33
    Highlight Highlight @Urs Dahinden:

    Auch alteingesessene Rocker mögen klassische Musik.

    Ich kann Ihnen nur empfehlen, sich mit der Band EPICA zu beschäftigen.
    Am besten auf dem Sofa liegend und mit einem guten Kopfhörer. 🤘🎶👍
    • Ursus83 20.09.2020 18:09
      Highlight Highlight @Patrick Hodel

      Als eher neueingesessener Rocker, aber ohne wirkliche Ahnung davon, habe ich mich sehr über deinen Tipp gefreut. Werd mir das heute Abend gerne gönnen.

      Geniess den Abend! 😉
    • Patrik Hodel 20.09.2020 19:39
      Highlight Highlight Danke, Dir auch.
  • Sälüzäme 20.09.2020 11:24
    Highlight Highlight Ich nehme regelmässig junge und alte Leute mit an Konzerte die noch nie warenda es ihnen oft am Geld dazu fehlt. Die sind immer begeistert und nach Beethovens 9. mit Chor aus 130 SängerInnen oder der Moldau von Smetana gibts immer ungläubiges Staunen nach der Erklärung dass die Komponisten taub waren als sie das geschrieben haben. Das Stück für Klarinette und Orchester in A-Dur KV 622 war Mozarts letzte Komposition und eine der schönsten überhaupt, er schrieb sie im Bett wo er kurz darauf starb. Ich lege jedem Karl Jenkings "Armed Man" nahe, er verarbeitet darin die Greuel des Kosovo-Krieges.
    • Ursus83 20.09.2020 18:33
      Highlight Highlight Ich schätze dein Engagement jungen Menschen diese ihnen Unbekannte Musik näherzubringen sehr, das ist super! Danke dir dafür!
      Und ja, gerade wenn du dies mit den teilweise schicksalsschweren Biografien der Komponist*innen verknüpfst, werden gewisse Werke umso eindringlicher. Wenn du mal die Gelegenheit hast in der bald fertiggestellten neuen Tonhalle Zürich Mahlers 2. Sinfonie mit jungen Leuten hören zu gehen, dann greif die Gelegenheit beim Schopf. Mahlers emotionale Musik wirkt auf junge Menschen sehr unmittelbar.
  • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 20.09.2020 09:23
    Highlight Highlight Wunderbar beschrieben ❤️.

    Hier mein absolutes Lieblingsstück, gespielt vom Philharmonischen Staatsorchester Hamburg und dirigiert von Kent Nagano, zum Abschied von Helmut Schmid.

    Play Icon
    • Ursus83 20.09.2020 19:09
      Highlight Highlight Danke für dein Kompliment, das mich sehr gefreut hat.
  • mon tuno 20.09.2020 08:56
    Highlight Highlight Live ist - wenn die Chemie und die Einstellung stimmt - so ziemlich jeder Stil mitreissend.

    Das Publikum bei „Klassik“ und Jazz ist IMHO eines der mühsamsten. Man geht hin um gesehen zu werden, die wenigsten interessieren sich für die Musik. Und wenn dann wird gefachsimpelt um dem Gegenüber zu imponieren.

    Ähnlich wies hier am Schreibstil zu sehen ist... „gell, ich bin ein Toller?“. Aber jedem das Seine
    • Garp 20.09.2020 13:15
      Highlight Highlight DU fühlst Dich beim Kritisieren wohl auch ganz toll 😂 .

      Ich hab nie Probleme gehabt in der Tonhalle und auch nicht bei Jasskonzerten in Montreux. Es waren einfach supertolle Musikerfahrungen, mit Publikum die das gleiche liebten wie ich, das macht so ein Erlebnis noch schöner.
      Du erzählst Schmarrn.
    • mon tuno 20.09.2020 16:49
      Highlight Highlight @Garp
      „DU fühlst...“

      Äh, nö. Ich geb meinen Senf dazu wie jeder andere hier.

      Ich habe mich hauptsächlich über den Text, und dann über den Inhalt geärgert. Man fühlt die Absicht und ist verstimmt.

      Jetzt hat der Urs eine wunderbare Gelegenheit, uns diese Musik näherzubringen, und was tut er stattdessen: Macht einen auf Nonkonformist, faselt von Schönberg (damit jeder sofort merkt, oha, ein Checker) und entlarvt sich gleich selbst dabei.

      Und: Jeder hat eigene Erfahrungen. Nicht alles muss so sein wie Garp seine Welt sieht.

      Um die Musik ging’s nur nebenbei
    • Milhouse 20.09.2020 17:34
      Highlight Highlight @mon tuno: Ich bin ganz deiner Meinung. Falls es so etwas wie einen Anti-Pulitzerpreis gibt, ist dieser Artikel ein Kandidat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der P 20.09.2020 07:29
    Highlight Highlight Bei mir viel der Groschen vor gut 30 Jahren in der Schule, als wir eine Exkursion ins Berner Stadttheater machten, um Bedrich Smetanas "Moldau" vorgetragen zu bekommen.Was soll ich sagen, ich war dieser 80er-Vokuhila-Heavy mit Sepultura Aufnähern auf der Jeansjacke, die nach Ziggi und Bier stank. Natürlich trug ich die an diesem Abend nicht. Nach langem Platznehmen und Witzchen reissen über die anderem Besucher kam dann jener Moment, als die Musiker begannen... "Klingt ja super gut in diesem Saal. Die Moldau entsprang also ihrer Quelle und traf mich voll in sie Fresse. Unglaublich schön!!
  • BlueRose 20.09.2020 04:39
    Highlight Highlight Also ich mag ja eigentlich eher Blues, Blue-Rock, Oldies, Reggae, Rock, Hard Rock, auch Heavy und Nirvana... aber auch Neuere wie zB. Adele, Amy Winehouse, Ed Sheeran


    aber! Mozart mochte ich schon immer, auch meine Kinder haben eine kleine Nachtmusik geliebt...

    Klassische Musik ist zeitlos schön!
  • Elmas Lento 20.09.2020 04:22
    Highlight Highlight Jede Musik hat doch ihren eigenen Reiz und erzeugt eine spezifische Stimmung. Punk, die unorganisierte und doch stimmige Rebellion. Rock, ein lautes und kompromissloses loooos!. Funk, Ska, wenn die Gliedmassen einfach zucken. Jazz, Blues, sanftes entspannen und weg schweben. Klassik, so viele einzelne Klänge welche sich zu einem vereinen, einfach episch. Wer möchte schon immer dieselbe Musik hören, ich sicher nicht. Je nach Stimmung gibt es dann das eine oder das andere, wobei es auch sehr interessante Mischungen aus verschieden Stilen gibt.
    • Pana 20.09.2020 04:57
      Highlight Highlight Und dann gibt es Despacito 🙈
    • Peter Miese 20.09.2020 14:05
      Highlight Highlight @Pana: es war von Musik die Rede. Nicht alles, was tönt, ist Musik. Verbrennungsmotor, Pferdefurz, Despacito: eher keine Musik. ☺️
  • DiniMuetter 20.09.2020 03:09
    Highlight Highlight Ich liebe klassische Musik! Und egal wo ich hinreise, wenn es finanziell drinliegt gehe ich in eine Oper oder ein Ballett, jeweils in Jeans und Lederjacke. Ich glaube fest daran (und weiss unterdessen auch aus Rückfrage), daß den KünstlerInnen auf der Bühne Freude an ihrer Arbeit mehr wert ist, als standesgemässes Auftreten. Kunst ist nicht elitär, aber manchmal muss man sie zurückerobern.
    • Garp 20.09.2020 13:20
      Highlight Highlight Das ist so, man muss sich nur trauen.
      Ich war auch schon in Jeansjacke im 2* Restaurant. (F vor 4 Jahrzehnten) Wir hatten reserviert , sonst hätten wir wohl keinen Tisch bekommen. Wir konnten dem Chef de Service aber sicher etwas beibringen, er hat gemerkt, dass wir gute Küche lieben. Es wurde ein lustiger Abend und wir wurden wirklich erstklassig bedient.
  • Herr Berger 20.09.2020 00:44
    Highlight Highlight Geht mal in die Wiener Oper. Das Publikum ist absolut queerbeet und normal
    • take5 20.09.2020 13:55
      Highlight Highlight Queerbeet und normal?
      Inklusiver geht‘s nicht... 😄
  • Asco 20.09.2020 00:06
    Highlight Highlight Die Aussage, dass man sich in die klassische Musik verlieben kann und nicht mehr loskommt, kann ich unterschreiben. Auch mir ging es so.
    Der Schreibstil ist primitiv, anbiedernd und gekünstelt. Da bemühte sich jemand ganz cool zu sein.
  • Lioness 19.09.2020 23:54
    Highlight Highlight Ich bin sehr vielfältig vom Musikgefallen her. Einige Style schnappte ich von meinen Eltern auf, andere von den Kollegen. Zu klassischer Musik kam ich durchs Radiomitternachtsprogramm als ich 17 war. So viele Emotionen, die da hochkommen. Ich war entzückt, als ich feststellte, dass meine kleine Tochter auf klassische Musik ansprach. Sie hörte ihr immer aufmerksam zu und ich konnte sie damit beruhigen, wenn sie noch nicht schlafen wollte, oder ablenken von Schmerzen oder Sorgen. In der Pupertät ist die Klassik gerade nicht gefragt, ich kann mir aber vorstellen, dass das wieder kommt.
  • Blaumeisli 19.09.2020 23:30
    Highlight Highlight Ich persönlich kann Konzerte besser geniessen, wenn ich die Lieder bereits kenne. Das gilt für alle Musikrichtungen, aber in der Klassik gibt es halt noch viel mehr Nuancen, die beim ersten Hören untergehen. Aber plötzlich unterscheidet man die verschiedenen Stimmen, die was völlig anderes spielen und doch harmonisieren, und wenn man denen gleichzeitig folgen kann, geht einem irgendwie der Kopf auf, anders kann ichs gar nicht beschreiben... hach...

    Mein aktueller Favorit: Dvoraks 9. Symphonie 4. Satz 🤩
    • karl_e 20.09.2020 11:47
      Highlight Highlight Die gefällt mir auch sehr. Störend ist nur, dass mich dabei immer France Galls "Poupé de cir, poupé de son" quält.
  • TheNormalGuy 19.09.2020 23:18
    Highlight Highlight Gustav Mahler
    Symphonie Nr. 8 - Symphony of a Thousand
    Finale

    Dankt mir später.
  • Robsi60 19.09.2020 23:03
    Highlight Highlight „The Ride of the Spring“ würde ich sehr, sehr gerne einmal vom Tonhalle Orchester gespielt hören. Das werde ich aber nicht mehr erleben wahrscheinlich. Das einzige was mich irgendwie stört ist der Dresscode, aber selbst da würde ich Kompromisse eingehen. Das ganze Konzert würde so gut in die Zeit passen. Ode an die Freude ist ein Albtraum von Surrealismus.
    • Robsi60 19.09.2020 23:44
      Highlight Highlight Der Titel heisst "Rite of Spring" => Freudscher Versprecher.
  • Fretless Guy 19.09.2020 22:37
    Highlight Highlight Ich bin einfacher Prog-Rock Bassist geworden (ohne finanzielle Interessen oder Erfolg), bin mit Klassik und Jazz aufgewachsen und ich liebe beides noch immer sehr. Mein Enkel scheint nun aber als Erster seit drei Generationen auf einen grünen Zweig mit der Musik zu kommen. Und das mit klassischer Musik. Ein sehr hartes Pflaster...
    Ich gehe davon aus, dass diese auch noch in 200 Jahren Bestand haben wird, was ich jedoch bei den meisten heutzutage gehypten Künstlern bezweifle.
    • Freedoom Fighter 20.09.2020 00:24
      Highlight Highlight Was ist für dich klassik?? Mozart, schubert..? Oder györgy Ligeti? Oder schönberg?

      Mir gefällt das neue zeugs überhauot nicht aber klassik ist ein dehnbarer begriff und das ist gut so:)
      Mein lieblingskomponist ist gustav holst.
    • Fretless Guy 20.09.2020 14:58
      Highlight Highlight @Freedoom Fighter
      Nein auch kein Stockhausen 😁
      Bach, Händel, Vivaldi (mag Barock generell) Beethoven, Schumann, Mozart aber auch Musorski. Gerne auch in der Version von Emerson Lake and Palmer (Pictures on an Excibition) Gustav Holst hatte ich nie auf dem Schirm, aber danke für den Tipp! Ekseption mochte ich auch schon immer 😃

      Play Icon


      War Mutter erträglich trotz langen Haaren und "Stromgitarren" damals musste man die Anlage halt noch mit den Eltern teilen...
  • Setschigg 19.09.2020 22:18
    Highlight Highlight Klassische Musik ist eine der höchsten künstlerischen Ausdrucksformen des Menschen. Der Ausdruck "der geilste Shit ever" ist hingegen so primitiv, dass es zu keiner Musikform passt. Aber es macht halt bei 40jährigen so sehr "Jugendsprache".
    • Joe Smith 19.09.2020 23:17
      Highlight Highlight Klassisches Symptom der Midlife-Krise. Hatte ich auch, als mich zum ersten Mal eine 20-Jährige siezte. Geht aber vorbei.
  • XKCD 19.09.2020 22:11
    Highlight Highlight Eine gute "Einstiegsdroge" in die Welt der klassischen Musik sind Live-Aufführungen von Filmmusik (zB 21st Century Orchestra). Filme wie Fluch der Karibik oder Interstellar verkommen da neben dem Orchester zur Nebenerscheinung.
    • Nietnagel 20.09.2020 09:30
      Highlight Highlight Für mich war die Zauberflöte von Mozart der Einstieg. Eingängige Stücke, vielseitig, stimmungsvoll und unterhaltsam als Oper anzuschauen.
  • Jamaisgamay 19.09.2020 22:10
    Highlight Highlight 100x versucht, 2x hats mich gepackt.
    1-Das wohltemperierte Klavier von Bach. Irgendwie 3h. Vom anfänglich belanglosen Geklimper zur totalen Hypnose.
    2- Shostakovich von Riesenorchester in Mini-Kirche. Louder than Motörhead.

    (in den meisten Fällen aber gepflegte Langeweile)
  • TomTomZH 19.09.2020 21:36
    Highlight Highlight Bin vor 2 Jahren über High-End Filmmusik etc. Gestolpert und seither total begeistert davon. Gänsehaut.
  • willi202202 19.09.2020 21:09
    Highlight Highlight Das wichtigste ist offen zu sein für andere musikstile. Viele haben ihren ganz eigenen charme. Blasmusik, jazz, techno, house, ländler, tango, blues, rock. aber dass ein klassisches orchester das herz am ehsten berührt ist wohl wahr.
  • take5 19.09.2020 21:01
    Highlight Highlight Der geilste Shit ever?

    Ja, genau, soooo ein Selbstläufer ist das, dass da ja auch gar nicht Millionen an Subventionen reingebuttert werden müssen, damit die Musik spielt.

    Musik, die dann seltsamerweise oftmals doch hauptsächlich Leute unterhält, die ihrerseits selber Millionen in ihren Depots/Liegenschaften horten.

    Ich habe nichts dagegen, wenn ihr euch den heissen Scheiss reinzieht - jedem das Seine - solange für euren Stoff nicht diejenigen Noten, die Büetzer oftmals hart erarbeitet haben, verspielt werden.
    • take5 20.09.2020 00:19
      Highlight Highlight Subventionen Winterthur:
      Von 5 Mio. CHF im Bereich „Musik“ gehen:
      1) 4.1 Mio. an das Musikkollegium
      2) 0.2 Mio. an die Musikfestwochen
      3) Rest an diverse

      Ich habe dem Musikkollegium & auch den Musikfestwochen zugehört & habe _null_ Verständnis für diese Aufteilung.

      Klar, sich ab und zu mal orchestrale Filmmusik oder einen leicht zugänglichen Klassiker reinzuzwitschern tut niemandem weh.
      Dass der angeblich „geilste live Shit“ aber massiv öffentliche Gelder (auch aus anderen Kulturbereichen) absorbiert, lässt erahnen, dass er zwar sozial erwünscht aber schlussendlich doch nicht so geil ist.
    • Sälüzäme 20.09.2020 10:59
      Highlight Highlight Ich hoffe, du bezahlst soviel Steuern dass nachdem alle Subventionen und Unterstützungen abgezogen wurden noch etwas für die Kunst übrig bleibt, denn diese unterscheidet uns vom Tier. Musik ist die stärkste Form des Menschen sich auszudrücken, verbindet weltweit über ethnische und sprachliche Barrieren hinweg Leute jeglichen Alters. In was für einer tristen Welt müssten wir sonst leben ohne die Faszination welche die Musik auslöst? Kunst gehört unterstützt denn sie trägt mehr zum Frieden auf dieser Welt bei als alle Armeen die, welche Ironie, auch mit Steuern unterhalten werden.
    • guineapig 20.09.2020 11:14
      Highlight Highlight Wann warst du zuletzt an einem klassischen Konzert? Abgesehen vielleicht von der 1. Sitzplatzkategorie am Opernhaus sind im Publikum alles Leute wie du und ich und nur da, um die Musik zu geniessen.

      Und du hast recht, klassische Musik rentiert nicht. Das liegt aber daran, dass für ein Konzert ein Dutzend bis (z.B. in der Oper) mehrere Hundert Leute in teilweise monatelanger Vorbereitungszeit arbeiten. Diese Kunstformen könnten ohne Subventionen überhaupt nicht überleben. Dass das in unserer finanzorientierten Gesellschaft trotzdem getragen wird ist unbezahlbar.
  • Joe Smith 19.09.2020 20:44
    Highlight Highlight Ich gehe hin und wieder an klassische Konzerte, aber ein solches Etepetete-Publikum habe ich noch nie erlebt. Ist wohl der kulturelle Unterschied zwischen Basel und Zürich.
  • Milhouse 19.09.2020 20:25
    Highlight Highlight Inhalt: Absolut einverstanden. Schreibstil: So gesucht stilvoll wie die "cüplisaufenden alten Snobs und Snobinnen".
  • Rikki-Tiki-Tavi 19.09.2020 20:20
    Highlight Highlight Danke für deine Worte, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich alter Rocker (was die Musik betrifft) finde klassische Musik etwas vom absolut bewegendsten. Gib ihr eine Chance und sie berührt deine Seele. Live in Concert erst recht.
    • Ursus83 20.09.2020 18:21
      Highlight Highlight Danke für deine lieben, aufstellenden Worte, die mich sehr gefreut haben.
  • ikbcse 19.09.2020 20:15
    Highlight Highlight Die «(...) zerlatschten Flipflops (...)» kamen jetzt zwar höchst unerwartet; dafür bin ich offenbar doch zu angepasst.

    Insgesamt eine perfekte Schilderung eines solchen Konzertabends und was dabei in einem jungen Menschen abgeht und welche Eindrücke auf einem einwirken.

    Wie bei fast allen Musikrichtungen, die ich schätze und liebe, ist auch bei „klassischer Musik“ das Abtauchen das, worauf man sich freut und was einem gut tut, während das jeweilige „Umvolk“ der Preis ist, den man für diese Wohlklänge, die Schwingung und Stimmung wohl oder übel bezahlen muss.
  • John Henry Eden 19.09.2020 20:13
    Highlight Highlight Das weiss ja wohl jeder, der schon mal voll bekifft Excalibur von 1981 gesehen hat, in der Schlussszene lautstark Siegfrieds Trauermarsch von Wagner hörte, dabei vor dem Fernseher kniete und sich ganz sicher wahr, er werde hier und jetzt zum Gott.
    • AdiB 20.09.2020 10:49
      Highlight Highlight Klassische musik bekifft und du verstehst wie die titel zum lied kammen.😅 und auf lsd erst😂
  • Herr Ole 19.09.2020 20:01
    Highlight Highlight Ich finde klassische Musik auch ganz ok.
  • Lokas 19.09.2020 20:01
    Highlight Highlight Ich kenne die klassische Musik von Geigenkonzerten meiner kleinen Töchter. Der Funke ist dabei noch nicht übergesprungen. Aber nach diesem tollen Artikel sollte ich wohl bei den Profis reinhören...
    • Der P 20.09.2020 07:40
      Highlight Highlight Schön, dass deine Tochter die Möglichkeit bekommt, dieses wunderbare Instrument zu lernen... Um der aber auch wundervolle Klänge zu entlocken, braucht es viele Jahre fleissig üben... Geigenkonzerte von Lernenden sind zwär härzig, aber viel mehr nicht... Es braucht einfach noch mehr Können, bis die Geige so klingt, wie sie es könnte... Aber deine Tochter muss da durch und in ein paar Jahren springt der Funke, bestimmt!
  • John Galt 19.09.2020 19:57
    Highlight Highlight Nun ja, ich hab da immer etwas Mühe damit. Die klassische Musik profitiert von Subventionen, weil sich die Veranstaltungen besser eignen um die richtigen und wichtigen Kontakte zu pflegen, als eine improvisierte Bühne in einem Industrie Quartier.
    Es geht auch gar nicht so fest um die Musik, denn auch hier geht es ums Geld und Stars. Geld verdient, wer sich einen Namen macht, genau wie im Rest des Musikgeschäfts, einfach dass das Ganze einen etwas anderen Stil hat.
  • Butschina 19.09.2020 19:56
    Highlight Highlight Absolut treffend beschrieben. Live ist klassische Musik der Hammer.
    • AFK 19.09.2020 20:38
      Highlight Highlight Ist auch via Hifi-Anlage grossartig. Aber es braucht da natürlich eine einigermasse gute Anlage, gute Aufstellung der Lautsprecher (genau im Stereo-Dreieck) und hinsetzen und zuhören! (Also nichts anderes machen dabei). Und übrigens braucht es nicht tausende von Franken für High-End Anlagen, das ist oft nur Hokuspokus. Aufstellung und Wahl der Musik ist viel wichtiger. Dazu ein Glas Rotwein.. (oder Whisky, Bier, was auch immer)
    • Patrik Hodel 20.09.2020 11:29
      Highlight Highlight @AFK, das Ganze aber bitte ab Schallplatte!
    • Garp 20.09.2020 15:12
      Highlight Highlight Und ganz wichtig dabei, man muss das natürlich in Konzertlautstärke hören zu Hause. 🙂
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  • SeboZh 19.09.2020 19:53
    Highlight Highlight Der Text ist extrem anstrengend zu lesen. Und am Ende hatte ich mehr ??? als zu Beginn... Da lobe ich mir meinen Techno. Da sind alle willkommen und man erlebt die Emotionen 🤷‍♂️
    • Isch mier egal 19.09.2020 23:26
      Highlight Highlight Hör mal rein ist wie Techno von HC ( Vivaldi vier Jahreszeiten) bis Trance (Bach Orgelkonzert) alles dabei 😉
    • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 20.09.2020 09:17
      Highlight Highlight Du bist echt überfordert von dem Text?
      Das Bild, das du gerade von den Techies gemalt hast ist nicht sonderlich schmeichelhaft.

      Wenn ich jetzt zynisch wäre, würde ich sagen, dass zu viele Drogen die Birne weich machen und die positive und emotionale Stimmung an den Parties vor allem auf die substanzeninduzierte Ausschüttung von Serotonin, Dopamin und Noradrenalin zurückzuführen ist.

      Beste Grüsse eines ehemaligen Technomädels der "Anfänge"
    • Quo Vadis 20.09.2020 09:43
      Highlight Highlight My words. Aber - auch schon mal die 'Progressive-Dub-Deep-Vocal-Acid-blabliblablo' Definierer erlebt? Beim Fachsimpeln könnte man meinen man befinde sich an einer Freestyle Schanze beim Snoboard, statt einfach zu geniessen.

      Anbei noch ein absoluter Klassiker gespielt u.a. von einem klassischen Orchester 😍 Laboratoire Garnier
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