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Seit einem Jahr bin ich Vater – 15 Dinge, die mir erst jetzt richtig bewusst wurden

Wie es wirklich ist, in Zürich Vater zu sein.



Kürzlich durften wir den ersten Geburtstag unseres Kindes feiern. Der Kleine hat mir in den vergangenen 365 Tagen nicht nur in der Nacht oft die Augen geöffnet. Viele Dinge, über die ich mir vorher gar nicht so richtig Gedanken gemacht habe, wurden mir erst jetzt so richtig bewusst.

Es ist kein Vaterschafts-«Urlaub»

Die ganze Schweiz spricht derzeit über den Vaterschaftsurlaub. Wie viel soll es denn sein? Ein Tag? Zwei Wochen? Oder am Ende gar noch mehr? Dazu gibt es verschiedene Ansichten und Argumente. Das ist im Sinne des demokratischen Diskurses auch richtig so.

Was aber definitiv nicht richtig ist: Die ersten Tage nach der Geburt als «Urlaub» zu bezeichnen. Mit Liegestuhl, Sonnencrème und stundenlangem Krimi-Lesen hat diese Zeit rein gar nichts zu tun. Die ersten zwei Wochen nach der Geburt waren vermutlich die strengsten meines Lebens. Der Begriff Vaterschaftsurlaub weckt völlig falsche Assoziationen, die nichts mit der Realität zu tun haben.

Hier sei auch mal gesagt, dass nicht jede Geburt problemlos verläuft, dann sind die Stunden und Tage danach noch viel aufreibender.

Ich glaube, es wäre vernünftiger, man würde in Zukunft von «Vaterzeit», oder – wenn es denn mal so weit kommt – «Elternzeit» sprechen.

Das Vaterschaftsurlaub-Referendum in 100 Sekunden erklärt

Video: watson/Lino Haltinner, Jara Helmi

Hebammen haben einen verdammt wichtigen Job

31 Jahre lange habe ich mir kaum je Gedanken gemacht, was Hebammen eigentlich so tun. Doch auf einen Schlag wurden sie während einigen Tagen die wichtigsten Personen der Welt – abgesehen von Mutter und Kind natürlich.

Man(n) selber hat beim ersten Kind ja keinerlei Erfahrung, was während und nach der Geburt passiert. Im Vorbereitungskurs sagte die Kursleiterin: «Glauben Sie mir, Sie werden sich an jedes Wort erinnern, das die Hebamme während der Geburt gesagt hat.» Exakt so ist es. Die Anspannung ist gross, man erlebt gerade einen der prägendsten Momente des Lebens, deshalb legt man jedes Wort der Hebammen auf die Goldschale.

Und ich muss sagen: Die Hebammen (und übrigens auch die Ärztinnen und Pflegerinnen) haben sowas von geliefert. Die haben von A bis Z einen Riesen-Job gemacht.

Stillen ist nicht selbstverständlich

Stillen wirkte für mich irgendwie immer so selbstverständlich. Das ist halt etwas, das Mütter mit ihren Babys tun. Viel gedacht habe ich mir dabei nicht.

Dann ist das Kind da und es dreht sich plötzlich alles ums Stillen. So einfach ist das nämlich gar nicht. Es können Komplikationen auftreten. Die sind derart zahlreich, dass ich hier gar nicht mit dem Aufzählen beginne.

Was mir aufgefallen ist: Der Druck auf die Mütter ist ziemlich gross. Überall wird empfohlen, dass man mindestens so und so lange stillen sollte, dass es das beste für das Kind sei, etc. etc.

Ich stelle mir vor, dass sich deswegen viele Mütter in einer sowieso schon stressigen Zeit zusätzlich ein schlechtes Gewissen machen, wenn es nicht klappt mit dem Stillen. Das sollte eigentlich wirklich nicht sein. Auch Babys, die vom Schoppen trinken, werden gross.

Gleiche Rollenverteilung ist zu Beginn unmöglich

Dies bringt mich gleich zum nächsten Punkt. So lange die Mutter stillt, ist es unmöglich, die Rollenverteilung als Eltern so vorzunehmen, dass das Geschlecht keine Rolle spielt. Das Stillen nimmt zu Beginn ein grosser Teil der Tage und Nächte ein. Als Mann hat man dabei automatisch nur eine Nebenrolle. Was aber nicht heisst, dass man nichts tun kann während dieser Zeit. Was uns gleich zum nächsten Punkt bringt.

Der Haushalt nimmt kein Ende

Denn die Arbeit im Haushalt nimmt mit einem Kind kein Ende. Waschen, kochen, abwaschen, putzen, einkaufen, waschen, kochen, putzen, einkaufen und alles wieder von vorne.

Nach der Geburt darf die Mutter wochenlang nicht einmal schwere Sachen heben, insbesondere bei einem Kaiserschnitt.

Wäsche in den Keller tragen? Verboten. ​

Einkauf nach Hause tragen? Verboten.

Müll nach draussen bringen? Verboten.

Da kann man sich als Vater durchaus nützlich machen.

Bevor man ein Kind bekommt, macht man sich vielleicht Gedanken, wie man es dereinst erziehen will. Ob es vielleicht mal Fussball oder Tennis spielen soll. In Tat und Wahrheit stellen sich all diese Fragen zunächst gar nicht.

Im ersten Jahr habe ich unendlich viel Zeit damit verbracht, im Keller Bodys mit Gallseife sauber zu schrubben, die Wohnung aufzuräumen und den Geschirrspüler auszuräumen. Im Erziehungsratgeber hab ich derweil nur höchst selten geschnuppert.

Animiertes GIF GIF abspielen

Etwa so war ich vergangenes Jahr meistens anzutreffen. gif: giphy.com

Alleinerziehende leisten Übermenschliches

Liebe Alleinerziehende, wie macht ihr das bloss? Zu zweit ist das alles ja schon unglaublich anstrengend. Wie ist denn das erst alleine? Meine Bewunderung habt ihr jedenfalls. Der Kraftakt, allein ein Kind grosszuziehen, muss immens sein. Respekt.

Schlafen ist etwas sehr schönes

Oh ja!

Das Konzept von Freizeit und Arbeit ändert sich

Arbeit = Anstrengung

Freizeit = Erholung

So einfach war diese Einteilung jedenfalls vor der Geburt. Seit einem Jahr hat sich das Konzept von Freizeit und Arbeit komplett verändert. Ein Tag im Büro ist meistens weniger streng als ein Tag Kinderbetreuung. Liegt natürlich auch daran, dass wir bei watson den ganzen Nachmittag Pingpong spielen. Liegt natürlich auch am ausgezeichneten workplace environment bei watson.

Zu Hause mal in Ruhe einen Kaffee zu trinken, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Ganz anders im Büro: Dort kann man sich ungestört so viel Koffein reinschütten, wie man will. Und verdient erst noch Geld dabei.

So locker ist die Stimmung im watson-Büro:

Wohnungssuche in Zürich ist schwierig

Dass sich die Wohnungssuche in Zürich schwierig gestalten kann, ist nichts Neues. Als Familie mit beschränktem Budget ist die Herausforderung aber ungleich grösser.

Klar, es gibt immer wieder neue Siedlungensprojekte, Genossenschaften und subventionierte Wohnformen. Doch der Andrang auf bezahlbare Wohnungen, die mehr als vier Zimmer haben und einigermassen erschwinglich sind, ist gigantisch.

So haben wir uns etwa für einen Neubau mit etwa 50 Wohnungen in der Nähe des Letzigrundes beworben. Die Preise waren ziemlich tief, umso grösser dafür das Interesse. Telefonisch teilte man uns mit, dass sich innerhalb kürzester Zeit 500 Familien für das Projekt beworben hätten. Zusammen mit 450 anderen Parteien gingen wir leer aus.

Besonders für Familien scheint in der Stadt Zürich zu gelten, was FDP-Nationalrätin Regine Sauter Anfang Jahres sagte: «Wenn sie nur beschränkte Mittel zur Verfügung haben, dann müssen sie halt dort hinziehen, wo sie sich eine Wohnung leisten können. Es ist klar, dass nicht jedermann mitten in der Stadt Zürich wohnen kann.»

Restaurants sind nicht familienfreundlich

Nicht nur was Wohnungen betrifft, ist die Stadt Zürich, oder zumindest die Innenstadt, nicht besonders familienfreundlich.

Auch die meisten Gastro-Betriebe sind nicht auf Kinder ausgerichtet. Wenn überhaupt, hat es meist nur einen Kinderstuhl. Wickeltische sind auch nicht immer vorhanden und oftmals befinden sie sich auf dem Frauen-WC. Geht man abends auswärts essen, sind kaum Kleinkinder in den Restaurants anzutreffen.

Ich will den hiesigen Gastronomen hiermit keine Vorwürfe machen. Vielleicht rechnet es sich einfach nicht, auf Familien zu setzen. Ich stelle aber fest, dass man sich als Familie in vielen Lokalen nicht wirklich willkommen fühlt.

Viele Trams sind alt

Wenn ich mich gerade schon über Zürich beschwere: Was läuft hier eigentlich mit dem ÖV falsch? Kürzlich wollte ich in ein Tram einsteigen, das schien direkt aus dem Museum zu kommen. Der Einstieg steil wie die Eigernordwand. Es ist unglaublich, wie viele Trams keinen Niederflureinstieg haben.

Mit dem Kinderwagen kann ich wenigstens jemanden um Hilfe bitten, um ins Tram zu kommen. Das ist im schlimmsten Fall etwas unangenehm. Aber was bitte sehr machen Leute, welche sonst eine Gehbehinderung haben und vielleicht auf einen Rollstuhl angewiesen sind?

Für eine Stadt wie Zürich ist es eine Schande, dass im Jahr 2020 noch so viele Trams unterwegs sind, die zahlreiche Menschen aktiv ausgrenzen.

Steig ein: Ja wenn es denn so einfach wäre ...

Ich hasse laute Motoren

Seit ich Vater bin, achte ich viel mehr auf Lärm, denn jedes Geräusch könnte mein Kind im Kinderwagen aufwecken. Ein Ärgernis sondergleichen sind all die Männer und Frauen, welche mit ihren viel zu lauten Autos und Töffs die Stadt mit Lärm verschmutzen und nicht zuletzt Kinder erschrecken. Ähnlich nervig sind nur noch Kirchenglocken.

Leute sind nicht unfreundlich

Mir wurde oft gesagt, dass man man blöde angeschaut werde, wenn man mit einem Kinderwagen in den Bus einsteigt. Diese Erfahrung habe nicht gemacht. Die Leute waren mir gegenüber nicht unfreundlich, wenn ich mit dem Kind unterwegs war. Die allermeisten Leute sind einfach desinteressiert und starren weiter in ihr Handy, wenn man aufkreuzt. So war ich vorher vermutlich auch.

Tatsächlich haben sich im vergangenen Jahr sogar immer wieder kurze, angenehme Begegnungen mit unbekannten Personen ergeben. Vor allem ältere Frauen freuen sich immer wieder über Babys und suchen das Gespräch mit dem Vater.

Vielleicht habe ich aber auch den Papi-Bonus. Kann sein, dass Müttern nicht so wohlwollend begegnet wird wie mir.

Der «Papitag» nervt

Ja, ich gehöre zu den 18 Prozent der Männer, die Teilzeit arbeiten. Trotzdem nervt es mich, wenn mich jemand fragt, ob ich meinen «Papi-Tag» habe. Das ist nichts, worauf ich stolz bin. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass auch Väter ihren Teil zur Kinderbetreuung beitragen. Das ist es offenbar immer noch nicht. Oder habt ihr schon mal eine Mutter gefragt, ob sie ihren «Mami-Tag» hat?

Und versteht mich nicht falsch: Es kann durchaus Gründe geben, warum der Vater oder die Mutter 100 Prozent arbeitet. Das will ich nicht verurteilen. Aber hört auf, Väter dafür zu loben, dass sie sich einen Tag frei nehmen.

Pärke und Spielplätze sind verdammt sauber

Zu guter Letzt muss ich der Stadt Zürich dann doch noch ein Kränzchen winden. Die Pärke und Spielplätze sind in einem absolut tadellosen Zustand. Die Wiesen und Sandkästen sind derart sauber, da kann unser Küchenboden meistens nicht mithalten. Den muss ich sowieso wieder mal staubsaugen, das letzte Mal ist bestimmt schon zwei Tage her.

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251Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Moglyy 22.09.2020 11:12
    Highlight Highlight 1. Es ist ein Urlaub. Wenn ich auf den Everste steige in den Ferien, ist es dann kein Urlaub? Your choice, your Balg.

    10: Restaurants sind nicht familienfreundlich: Wir wollen die Scheissschreihälse auch nicht im Resti haben.

    12: Ich hasse laute Motoren: Ich hasse laute Kinder. Bitte Schalldämpfer montieren, gilt für Kinder und Motoren.



    Ich hab selber 3 Kinder.
  • Janis Joplin 21.09.2020 07:33
    Highlight Highlight DANKE! Die Liste ist schon gut - aber fuer die 14 feier ich dich, Corsin!
  • He Duda 21.09.2020 07:05
    Highlight Highlight Ein Kind ist easy, versuch es mal mit 2, das ist nicht einfach doppelte Arbeit sondern mindestens 2 hoch 2...
    • Milhouse 22.09.2020 10:47
      Highlight Highlight Nicht ganz einverstanden. Das Zweite ist easy, aber beim Dritten hast du schlicht immer einen Arm zu wenig.
  • Hans Jürg 20.09.2020 23:35
    Highlight Highlight Seit bald 19 Jahren bin ich Vater von 2 Töchtern.
    Und deshalb ist mir schon lange klar, dass ein Vaterschaftsurlaub keine Ferien sind.

    Diese 2 Wochen sind zwar viel zu wenig, aber wenigstens ein Anfang. Wer da dagegen ist, muss irgendwo falsch nach Rechts abgebogen sein.
    • benn 22.09.2020 07:33
      Highlight Highlight Das glaube ich dir, habe selber 3 Kinder aber mir käme niemals in den Sinn von anderen meinen Vaterschafts Urlaub bezahlen zu lassen. Die Kinder waren der freie Entscheid meiner Frau und mir und somit auch vollständig unsere Verantwortung! Aber Selbstverantwortung wird heute nicht mehr so gefordert, lieber die anderen bezahlen lassen, Bauern, Krankenkasse etc.
  • Duscholux 20.09.2020 23:14
    Highlight Highlight Behauptet auch nur irgendjemand Vaterschaftsurlaub sei Liegestuhl und Sonnencreme?
    • Nocciolo 21.09.2020 18:58
      Highlight Highlight Du musst mal in der 20Min-Kommentarspalte lesen, wenn es um den Vaterschaftsurlaub geht.
  • Francis Begbie 20.09.2020 23:07
    Highlight Highlight 2: Bei KS und anschliessendem Neonat. Aufenthalt braucht man keine Hebamme.
    3: Stillen bzw Muttermilch wird wohl auch darum propagiert, weil Nestle in Afrika mit dem Bewerben von Milchpulver keine gute Erfahrung gemacht hat....
    13: Ja, wir haben den Papibonus.
    • Francis Begbie 22.09.2020 10:34
      Highlight Highlight Wow, eine Erklärung für die Blizer?
      Ist die Hebammenlobby so stark vertreten? War bei uns echt so, dass die nur einmal 5 min da war und nichts neues erzählte...
  • Test of the test 20.09.2020 23:06
    Highlight Highlight Mein Vorschlag:
    - Militär-Dienstpflicht (heute c.a. 1 Jahr total) um 14 Wochen kürzen
    - Dafür 14 Wochen Vaterzeit, genau wie bei Müttern.

    Rechnet man mit durchschnittlich 1 genutzte Vaterzeit pro erwärbstätigem Mann (halte ich für realistisch bei durchschnittlich 1.5 Kindern pro Mann/Frau), entstünden:

    - Keine zusätzlichen Kosten der EO
    - Kein zusätzlicher Arbeitskraftausfall bei den KMUs
    - Dringende Diskussionen über Sinnhaftigkeit der Militärausbildung in der heutigen Form bzw. Diskussionen über Um-/Neu-Strukturierungen.
    • Dan Rifter 22.09.2020 06:55
      Highlight Highlight Geniale Idee.

      Wer das, was in den meisten WKs passiert, sinnvoll findet, sollte eh nicht in die Nähe eines Kindes gelassen werden.
  • maude 20.09.2020 22:31
    Highlight Highlight Finds immer wieder lustig. Jahrelang hab ich darauf beharrt, dass der Mutterschaftsurlaub kein Urlaub ist..blaaah( erinnere mich an Blitze, viiiele Blitze diesbezüglich ja def.auch hier)...jetzt wo der Vaterschafts'urlaub' Thema ist, plötzlich Gedöns, dass es kein Urlaub ist...
    Nein ist es nicht, weder für den Vater und sowieso nicht für die Mutter... Schön, wenns endlich mal durchsickert auch wenn ichs zugegeben echt bits traurig finde...aber immerhin jetzt langsam...
  • HugoBalls 20.09.2020 22:28
    Highlight Highlight Ich will, glaube ich, nie Kinder haben 😂
  • Charlie84 20.09.2020 21:09
    Highlight Highlight „Die ersten zwei Wochen nach der Geburt waren vermutlich die strengsten meines Lebens.“

    Corsin: Bin selbst gerade Vater geworden. Dieses Argument verstehe ich gar nicht. Durchschnittlich schläft ein Neugeborenes ca 16 bis 18 Stunden am Tag (verteilt drei bis vier Stunden am Stück). Du hast soviel Pause, dann müssen ja die restlichen Stunden Horror sein!
    • Turbotomate 20.09.2020 22:51
      Highlight Highlight Wenn du Glück hast.
      Das Neugeborene kann auch nur 12h pro Tag schlafen.
      Auf dir.
      Im Tragtuch.
      🥱
    • Tiana 20.09.2020 23:58
      Highlight Highlight Ich gönn dir dein Glück ;)
      Unser hat die ersten 3 Monate NUR in unseren Armen geschlafen...
    • Die Torte 22.09.2020 12:21
      Highlight Highlight Ja, Charly84, wenn man Glück hat versteht man das Pech der Anderen oft nicht. Ist halt ein menschliches Problem...
  • Klaus & Klaus 20.09.2020 18:50
    Highlight Highlight Absolut logisch, dass sich die Prioritäten im Leben mit dem Eltern-werden verschieben. Wäre nicht gut, wenns nicht so wäre. Trotzdem muss ich immer wieder schmunzeln, wie sich frischgebackene Eltern ab Dingen (steile Tramtreppe, Lärm etc.) aufregen können, die ihnen vorher noch egaler als egal waren. Ist es nicht etwas heuchlerisch sich über etwas dermassen zu echauffieren, nur weil man jetzt selber auch Kinder hat? Etwas mehr Gelassenheit wäre ganz ok. Die Welt dreht sich nicht ausschliesslich um den Nachwuchs von X & Y. ;-) Das haben noch nicht alle Eltern kapiert...
  • Klaus & Klaus 20.09.2020 18:33
    Highlight Highlight Ich habe Respekt davor, wenn sich ein Paar entschliesst Kinder zu kriegen. Das ist eine Entscheidung von grosser Tragweite - bis ans Ende des Lebens. Habe mich aber auch schon oft ab diversen Eltern im Umfeld genervt. Mir kommt es häufig so vor, dass Eltern hauptsächlich 2 Dinge tun, wenn sie im Freundeskreis über ihren Nachwuchs reden, nämlich: entweder wird geprahlt wie hübsch/intelligent/cool der eigene Nachwuchs ist oder dann wird gejammert wie anstrengend es doch ist Kinder gross zu ziehen. Die Narzissmus-Komponente schwingt hier ganz fest mit - egal um was es gerade geht. Irritierend...
    • Milhouse 22.09.2020 10:58
      Highlight Highlight Ist das nicht immer so, egal über was geredet wird? Nimm irgendein Thema: Der eigene Job z.B. ist entweder der beste und wichtigste der Welt oder unendlich anstrengend und unterbezahlt...
  • Lena Koch 20.09.2020 18:00
    Highlight Highlight Nach der Mutterschaftspause habe ich bei der Arbeit auf 60 Prozent reduziert und arbeitete vorallem am Wochenende. Da bekam ich ab und zu den Spruch zu hören "aber dann hat Dein Mann ja gar kein frei mehr..." 😂 Na sowas aber auch.
  • MJCD 20.09.2020 17:24
    Highlight Highlight Also wenn ein KMU 6x 19 Tage einen Mitarbeiter Ausfall aufgrund des Wehrdienstes verkraften kann, sollten die 1-4 mal (öfters wird wohl ein Ausnahme sein) 10 Tage Ausfall zusätzlich verkraften können!
  • LCS 20.09.2020 17:06
    Highlight Highlight Jetzt, wo Herr Manser Teilzeit arbeitet (was, wie wir bei «Chefsache» ja gelernt haben, Wohlstandsverwahrlosung ist), muss Herr Thiriet immerhin nicht mehr um seinen Thron fürchten ;)
  • ScottSterling 20.09.2020 16:20
    Highlight Highlight Punkt 14: Danke! Wie oft habe ich gehört: "Bist du heute Babysitter"? wenn die Mutter der Kleinen Abends aus war.
    Nein, ich bin nicht Babysitter. Ich bin Vater.
  • Major Tupperware 20.09.2020 15:29
    Highlight Highlight Dieser Elternstress ist vielfach hausgemacht. Ich erlebe oft den elterlichen Anspruch, sich 24/7 mit dem Kind zu beschäftigen, um ja keine Minute seiner Entwicklung zu verpassen.

    Meine schönsten Kindheitserinnerungen drehen sich darum, mit Freunden stundenlang die nähere Umgebung zu erkunden. Wir erfanden unsere eigenen Spiele und lernten wohl so, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.

    Erwachsene hätten dieses Spiel nur gestört. Eltern sollten sich ab und zu zurücknehmen und darauf vertrauen, dass Kinder auch ohne deren Anwesenheit und Animationen glücklich sein können.
    • who cares? 20.09.2020 16:18
      Highlight Highlight Als 1jähriger? Bin beeindruckt.
      Wenn du dich erinnern kannst, warst du mindestens schon 4jährig. Und 4jährige lässt man in der Stadt nicht unbeaufsichtigt die Gegend erkunden.
    • Major Tupperware 20.09.2020 16:33
      Highlight Highlight @who cares

      Habe gedacht, es wäre wohl jedem/jeder klar, dass ich mich auf eine später Kindheits- und Elternphase beziehe.
    • p4trick 20.09.2020 16:59
      Highlight Highlight @Tublware dieser Artikel dreht sich um die ersten paar Jahre und nicht was ein Vater von 6-12 Jahre alten Kindern macht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 20.09.2020 15:22
    Highlight Highlight Ohne jetzt jemandem zu nahe treten zu wollen. Es gibt eigentlich 2 Sorten von Neo-Eltern: Es gibt die, die ganz easy mit der Sache umgehen, sich kaum beschweren, akzeptieren wie die Situation ist. Die jammern nicht und die machen in aller Regel nicht den Eindruck, gleich vom Stuhl zu klappen. Und es gibt die: "Es isch ja scho schön wenns di ahlächled, aber es isch halt sooooo streng. Aber eusi Kindeärztin het gseit euses Baby isch gschiider als di andere Babys. Aber es isch würkli mega streng. Usw."
    • Moggerli 20.09.2020 20:46
      Highlight Highlight Es gibt sogar mehrere „Sorten“ von Kindern. Man möge es kaum glauben....
      Die einen schlafen mit 7 Wochen durch und die anderen brauchen 3 Jahre dafür.
      Und Schlafmangel kann schon alltägliche Sachen anstrengender gestalten.
  • Gondeli 20.09.2020 15:08
    Highlight Highlight Und genau wegen der Verdrängung in die "Nebenrolle" braucht es KEINEN Vaterschaftsurlaub!
    • Marko_32 20.09.2020 16:04
      Highlight Highlight Unterschätze niemals die Rolle der Statisten
    • Hirngespinst 20.09.2020 16:59
      Highlight Highlight @Gondeli
      Oh wow.. ok.
  • TheKen 20.09.2020 15:04
    Highlight Highlight Ist schon so, aber es ist die schönste Art von “Aufwand”. Windeln und putzen war immer mein Task, mir hat es immer Spaß gemacht.
  • sterpfi 20.09.2020 14:52
    Highlight Highlight Als (noch-)nicht-Papi kann ich da nicht wirklich mitreden, aber zu Punkt 11: Ich bin mir ziemlich sicher, dass auf allen Linien mindestens jedes zweite Tram einen Niederflur-Einstieg hat. (den braucht man nicht nur mit Kinderwagen, sondern auch wenn man sperrige Sachen transportieren will) D.h. man kann halt einfach eine Tram warten (und hat dann statt alle 7 "nur" alle 15 Minuten ein Tram) und kann happy sein :-)
    • Sarkasmusdetektor 22.09.2020 13:43
      Highlight Highlight Das Tramproblem ist sowieso Meckern auf extrem hohem Niveau. Selbst wenn mal ein altes Tram kommt, dann wuppt man den Wagen halt hoch, ist jetzt wirklich kein grosses Problem. Man findet praktisch immer jemanden, der hilft, auch im angeblich so unfreundlichen Zürich. Und überhaupt, vor gerade mal etwa 20 Jahren gab es noch praktisch keine Niederflurtrams und es ging auch.
  • Salah 20.09.2020 14:25
    Highlight Highlight Cooler und lesenswerter Artikel. Interessant zu sehen was ihr Väter so erlebt. Ob dies Elternzeit oder Vaterurlaub heisst finde ich egal. Kinder hat jeder selbst gewählt und damit auch jede anfallende Arbeit. 0 schlechtes Gewissen von mir 🙂. Die zwei Wochen sind im jeder Hinsicht ein zusätzlichet Bonus füf werdende Eltern. Notwendig ist der nicht. Auch wenn ihr dies teilweise anders darstellt. Ja habe ich aus sozialmenschlichen Gründen trotzdem gestimmt.
    • p4trick 20.09.2020 17:05
      Highlight Highlight @Salah aber dann sind die 14 Wochen der Mutter auch überflüssig? Hat ja jede selber gewählt muss dann halt Ferien machen wenn der Goof kommt...
      Kinder wählt man nicht es ist eine Verantwortung und ein Dienst an der Gesellschaft. Ohne Kinder kein Fortbestand unserer Nation also doch ich sehe das so dass das alle etwas angeht!
      Ich meckere auch nicht rum dass ich 5-7mal mehr Steuern bezahle als Normalverdiener! Habe ja auch nicht mehr davon?
    • Klaus & Klaus 20.09.2020 17:33
      Highlight Highlight @p4trick:
      Willst Du uns ernsthaft erzählen, dass Leute Kinder kriegen um die Nation am Leben zu erhalten?? Diese Rhetorik erinnert mich an den grossen Kanton in den 30er und 40er Jahren. 😂
      Aber im Ernst: Leute kriegen Kinder aus unterschiedlichen Gründen (der Ur-Instinkt seine DNA weiterzugeben und dadurch ein Stück weit Unsterblichkeit zu erlangen, für das Ego um stolz zu sein, eine eigene Familie wollen etc...) , aber doch nicht weil die Nation Fortbestand haben soll! 😂😂😂
    • Salah 20.09.2020 22:23
      Highlight Highlight Überflüssig ist ein Wort das du wählst p4trick. Habe ich nie gesagt. Es ist ein zusätzlicher Bonus. Ja, theoretisch wie die Zeit für die Mutter. Mindestens ein Elternteil muss ja sowieso zuhause bleiben. Abgesehen von KITA und Grosseltern. Und ob da jetzt bezahlter Urlaub gesprochen wird ist ein Bonus.
      Kinder wählt man nicht? Jetzt muss ich aufgeklärt werden, habe da wohl geschlafen. Sorry für meine falsche Annahme 🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sense123 20.09.2020 13:49
    Highlight Highlight Also das mit dem ÖV ist so ein Ding, ich als Tramführer und Vater empfehle: wenn man an der Station auf das Tram wartet, einfach schauen was für ein Tram am kommen ist, wenn es ein altes Tram ist (Tramm 2000), sofort einen suchen der einem beim einstegen hilft und wichtig ist dass immer einer auf dem Trittbrett steht und nicht nur den Knopf drückt, da bei unübersichtlichen Haltestellen, sprich Haltestellen die in einer links Kurve sind wir als Tramführer nur bis zur zweiten Türe sehen, dann kann es passieren das wir schon die Türverriegelung zumachen und Eltern draussen stehen bleiben.
    • Sense123 20.09.2020 14:24
      Highlight Highlight Und wichtig ist beim aussteigen: wenn ich mit dem Kinderwagen austeigen will, dann geh ich voran und die helfende Person hilft von drinnen beim austieg, so verhindert man dass das Kind nicht aus dem Kinderwagen rausfallen kann oder der Kinderwagen auf die seite kippt bei einem Kinderwagen mit 3 Rädern und die Helferin oder der Helfer ist meistens auf dem Trittbrett und kann wieder einsteigen falls sie/er noch weiterfahren möchte. Beim Einsteigen ist es auch empfehlenswerter wen an vorangeht und der oder die Helfer/in von aussen hilft.
  • Nathan der Weise 20.09.2020 13:48
    Highlight Highlight Etwas gar viel Dramaturgie. (Vater von :drei Kindern)
    • Vedder (aka der Dude) 20.09.2020 16:31
      Highlight Highlight Habe ich auch gedacht. :-) Gruss von einem Vater mit einem 2 jährigen und Zwillinge 5 Monate...
    • Nathan der Weise 20.09.2020 20:36
      Highlight Highlight @Vedder wünsche euch eine schöne Zeit mit euren Kindern
  • creaaktiver57 20.09.2020 13:42
    Highlight Highlight Ein toller Bericht aus der Sicht eines Vaters. Aus der Perspektive eines Grossvaters erhalten die angesprochenen Themen eine differenzierte Bedeutung.
    Mal ist es direkte aktuelle Betroffenheit, mal Nostalgie und manchmal sogar die Genugtuung früher einen guten Vaterjob gemacht zu haben. Übrigens: LA VITA È BELLA
  • peterli90 20.09.2020 13:18
    Highlight Highlight Vaterschafts"urlaub" ja! Danke für den tollen Bericht, Corsin.
  • swisskiss 20.09.2020 13:17
    Highlight Highlight Willkommen im Club! Wenns Dich tröstet, in 20 Jahren ist es überstanden.
    Bis dahin sind noch die Kapitel, "wie hoch kann er klettern" "Zahnen als Nachterlebnis" "Er kann schon reden und er sagt NEIN!" "Das Konzept des Faustrechts im Konflikt mit Frau Müller vom Kindergarten" "Papi ist doof" " Ich will.(zutreffende Bekleidung, U-Elektronik, Games Spielzeug hier einsetzen)" "die Schule ist schuld" " Ordnung und Sauberkeit wird überbewertet" "Eltern sind peinlich" " Ich geht die Welt retten" und dann endlich hast Du es überstanden. Und Du wirst im Nachhinein mit einem Lächeln daran denken,
    • Zeit_Genosse 20.09.2020 14:20
      Highlight Highlight Schmunzel. Coole Zusammenfassung ;)
  • Lioness 20.09.2020 13:16
    Highlight Highlight Mein beinahe täglicher Helfer im Haushalt, die ersten 2 Jahre in einem Babyhaushalt.
    Benutzer Bild
    • p4trick 20.09.2020 17:08
      Highlight Highlight Bin jetzt 6 Monate durch aber die Gallenseife brauchten wir sehr selten. Windeln falsch angelegt? ;-)
      Die kleinen Bündchen raus dann klappt's, oder die Migros Windeln sind im Fall wirklich Mist Pampers sind wirklich gut oder Pingo :-)
    • Anne Who 20.09.2020 20:07
      Highlight Highlight @p4ttick: Es geht um die Flecken von Milch und Babybrei. ;) Ich kann das gut nachvollziehen. Bei uns ist öfters mal der Body oder das Shirt orange eingefärbt. Tipp: Die Hipp-Windeln sind auch super.
    • Lioness 20.09.2020 20:51
      Highlight Highlight Dann hatten sie Glück, Patrick. Babys haben manchmal Durchfall, da bringts nichts Pampers zu haben. Es saut dann nämlich nicht bei den Bündchen raus, es drückt den ganzen Schei.. hinten am Rücken bis zum Nacken hoch. Man kann die Gallseife auch gut für die eigenen Kleider brauchen, wenn Junior einem in den Ausschnitt chörblet. Wollen sie noch mehr appetitliche Details?
  • kata 20.09.2020 12:33
    Highlight Highlight Den Papi-Bonus hast du bestimmt. Konnte schon eins zu eins vergleichen zwischen mir und meiner Frau. Als Frau kannst dus eigentlich nur falsch machen, und als Dädi fast alles richtig.... wie bescheuert! (Am schlimmsten übrigens die anderen Frauen oder sogar Mütter!)
  • LeserNrX 20.09.2020 12:32
    Highlight Highlight "Doch der Andrang auf bezahlbare Wohnungen, die mehr als vier Zimmer haben und einigermassen erschwinglich sind, ist gigantisch."
    Also entweder kommen da noch ein paar Kinder oder die Ansprüche sind etwas gar hoch. Es gibt Familien, die zu acht in einer 5 Zimmer Wohnung leben. Wenn jeder so denkt, ist es ja auch nicht verwunderlich, dass es Wohnungsmangel gibt. Wahrscheinlich auch noch gegen das neue Siedlungsprojekt auf der Stadionbrache gestimmt und dann motzen, dass es schwer sei eine Wohnung zu finden..
    • p4trick 20.09.2020 17:12
      Highlight Highlight Kinder bis 10 Jahre können zu dritt im Zimmer sein. 1 Eltern SZ, 1 Büro, 1 Wohnzimmer plus Essbereich sind 4.5 aber das bereits ab einem Kind.
      4.5 Zimmer ist das Mindeste für Familien aber wer in der Stadt wohnen will dem ist echt nicht zu helfen
  • ostpol76 20.09.2020 12:11
    Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare so lese kommt die Frage auf. Warum tut man sich so etwas an?

    In meinem Umfeld kommt es mir bei einigen so vor, dass sie einfach Kinder haben um dazu zu gehören und hätten auch nie den Mut zuzugeben, dass Kinder zu kriegen die falsche Entscheidungen war.
    • Super8 20.09.2020 13:28
      Highlight Highlight Ich habe keine Kinder und jede/jeder mit erwachsenen Kindern, den ich frage, ob er/sie sich das im Nachhinein nochmals antun würden, sagen nein.
    • DanielaK 20.09.2020 13:53
      Highlight Highlight Das ist wie klettern: die Anstrengung gehört einfach dazu, aber es ist eben trotzdem schön. Nicht der perfekte Vergleich, aber auf die Schnelle fiel mir nichts besseres ein, das nie unanstrengend ist.
    • sikki_nix 20.09.2020 16:42
      Highlight Highlight Es gibt schon auch eltern, die zugeben dass sie im nachhinein keine Kinder bekommen hätten, wenn sie sich der Tragweite bewusst gewesen wären. Das ist sicherlich eine verzwackte situation die man nur mit professioneller hilfe lösen kann (zurück kann man ja nicht mehr) Ich denke allerdings, dass das eher selten der Fall ist. Ich möchte trotz gelegentlicher ausreitzzng des gefuldsfadens nie wieder zurück und ich spüre dass es auch bei meinen peers in meinem Umfeld eher so ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kong 20.09.2020 11:49
    Highlight Highlight Wir haben mehrere Kids und Hund. Würde das nicht mehr eintauschen wollen. Natürlich haben sich Interessen verschoben und ich verstehe Freunde die bewusst keine wollen. Man muss gut organisiert sein, Nervenkostüm entwickeln und die Beziehung permanent entwickeln. Muss manchmal schmunzeln, wenn ein Single im Büro vom Haushaltsstress erzählt... der Challenge ist nach oben offen... und Chapeau vor Alleinerziehenden die berufstätig sind!
  • dmark 20.09.2020 11:47
    Highlight Highlight Interessant bei Kindern ist, dass man aufgezeigt bekommt wie viel Freizeit man eigentlich vorher hatte...
    • Sarkasmusdetektor 22.09.2020 13:51
      Highlight Highlight Echt? Ich habe eher das Gefühl, es wär vorher schon wenig und jetzt komme ich zu überhaupt nichts mehr, was nicht mit den Kindern zu tun hat...
    • dmark 22.09.2020 14:45
      Highlight Highlight @Sarkasmusdetektor:
      Eben. Von der Aktion zur Reaktion.
      Aber auch das legt sich mal wieder. Spätestens wenn die Schulzeit vorbei ist... ;-)
  • Konsortin Sha'ira 20.09.2020 11:29
    Highlight Highlight Stillen kann weh tun und zu Verletzungen führen. Mein Kind und ich mussten es lernen, und mein Problem war nicht nur das Loch (!) in meinem Warzenhof, sondern die Reaktion der Krankenschwestern. "Schmerzmittel? Nein, nein, das geht schon, Sie schaffen das. Und wenn es jetzt heute nicht klappt bekommen Sie eine Tablette und dann stillen Sie gar nicht sondern geben die Flasche. Weil beides zusammen geht nicht."
    Erst die Stillberatung hat mich dann auf Alternativen aufmerksam gemacht, nachdem ich psychisch zusammengebrochen bin.
    • dmark 20.09.2020 12:22
      Highlight Highlight Schwestern sind oftmals das grösste Übel für frische Mütter. Je älter, umso schlimmer. Einfach ignorieren. Keine Ahnung warum - ist aber leider so.

      Bei Fragen oder Problemen immer die Hebamme fragen. Die kann das und weiss auch immer irgend eine Lösung.
    • Konsortin Sha'ira 20.09.2020 13:27
      Highlight Highlight @dmark schwierig, nachts um eins auf der Station. (Mal abgsehen davon, dass ich keine hatte.)
    • sikki_nix 20.09.2020 16:44
      Highlight Highlight Kann ich nur beipflichten. Ich erinnere mich noch an die Anfangszeit voller überforderung, selbst- und fremdauferlegter druck und auch tränen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kleinerhobbit 20.09.2020 11:20
    Highlight Highlight Nach den lobenden Worte auf die GeburtshelferInnen möchte ich noch generell die grossartigen Leistungen der Pflegerinnen und Pfleger in den Vordergrund stellen. Was diese den ganzen Tag und die ganze Nacht jeweils leisten Bedarf einem ganz grossen Dank.
    Dabei sind diese Jobs bei Weitem nicht so gut bezahlt wie sie sollten.
    Vielen vielen Dank für euren Beitrag auch in diesen ungewöhnlichen Zeiten!
  • Graf von und zu Trautmannsdorff 20.09.2020 11:07
    Highlight Highlight Wir haben 2 Kinder. Mit der Geburt des 2. Kindes ist alles nochmals streßiger geworden. Viele Kollegen, die 3 Kinder haben, sagten, das 3. Kind sei einfach 'nebenher' gelaufen, ohne markant grösseren Stress. Könnt ihr das bestätigen?
    • notelion 20.09.2020 12:07
      Highlight Highlight Kann ich nur bestätigen das 3. ging bei uns einfach so nebenher. Ich denke beim 3. ist genug „Erfahrung“ zu Hause. Und ich habe den Eindruck Kinder lernen von Kindern sehr viel schneller. Das stressigste war def. das 2. Kind.
    • Sternengucker 20.09.2020 12:20
      Highlight Highlight Bleiben Sie bei zwei. Nach der Scheidung wird es noch teurer.
    • Globemaster 21.09.2020 05:36
      Highlight Highlight Mit 2 Kindern bist Du eine Familie mit 3 eine Karawane 😅
      Bei uns lief das 2. Kind eher „nebenher“. Mit dem 3. Kind wurde es bei uns schon noch einiges intensiver. Die Herausforderung ist die gleichzeitige Koordination der einzelnen Tagesabläufe: Kindergarten, KITA, usw.
  • Lupo Lupus 20.09.2020 11:03
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • smartash 20.09.2020 11:45
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Firefly 20.09.2020 11:57
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • invisible 20.09.2020 12:02
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Bananenrepublikaner 20.09.2020 10:52
    Highlight Highlight Alles aber wirklich alles Erwähnte in diesem Artikel trifft den Nagel auf dem Kopf.
  • Globemaster 20.09.2020 10:45
    Highlight Highlight @Corsin Manser: Sie dürfen sich freuen, wenn Ihr Nachwuchs erst mal gross genug ist um Liftknöpfe zu drücken. Sie werden für jede gefühlte Verspätung im Treppenhaus verantwortlich gemacht...
    Liebe Grüsse von meinen drei Söhnen aus Grenchen SO ;-)
  • smartash 20.09.2020 10:44
    Highlight Highlight Nichts für ungut, aber nach diesem Titel habe ich etwas... tieferes erwartet....
    Auch wenn man selber keiner Kinder hat (ich wie), sollten einem die meisten dieser Unstände bewusst sein. Dafür braucht muss man nur seine Umwelt etwas beobachten, mit Menschen reden (oder besser, ihnen zuhören) und ein wenig darüber reflektieren

    Achtung: Ich behaupte nicht, das ich wüsste wie es ist Kinder zu haben ☝️
    aber das „Vaterschaftsurlaub“ kein Urlaub ist, und dass Hebammen einen verdammt wichtigen Job machen, ist sogar mir bewusst

    Es gäbe viel interssantere Veränderungen durch die Vaterschaft
  • Mitläufer 20.09.2020 10:30
    Highlight Highlight Ich könnte mir vorstellen, dass es "Urlaub" heisst, weil man nicht arbeiten muss und trotzdem Lohn bekommt.
    • Firefly 20.09.2020 10:55
      Highlight Highlight Dann müsste es auch Militärurlaub heissen.
    • Alnothur 20.09.2020 11:04
      Highlight Highlight Richtig.
    • Knety 20.09.2020 11:58
      Highlight Highlight Urlaub ist eben nicht gleich Ferien. Viele verwechseln die beiden Bezeichnungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • regen 20.09.2020 10:23
    Highlight Highlight war vor 30 jahren an diesem punkt.....
    aber durchhalten, es lohnt sich!!😉😊
  • MixMasterMike 20.09.2020 10:22
    Highlight Highlight Punkt 9 kann ich nicht beurteilen, allem anderen stimme ich zu.
    Was meines Erachtens auch noch hinzu kommt, ist dass die Partnerschaft zum anderen Elternteil auch auf die Probe gestellt wird. Es gibt viele andere, neue Themen zu regeln. Zeit für Zweisamkeit wird zum kostbaren Gut und wenn sie mal da ist i.d.R. zum Schlafen genutzt. Wobei von Beischlaf zumindest bei mir oft keine Rede sein kann, da schlicht zu Müde 😓
    Aber ich halte mich daran fest, dass die Kleinen älter werden und die Betreuungszeit andere Strukturen bekommt.
  • Sarkasmusdetektor 20.09.2020 10:18
    Highlight Highlight Ein Kind ist easy. Wart mal an, bis ein zweites dazukommt. Ansonsten kann ich den meisten zustimmen. 10: Es gibt zum Glück Ausnahmen, z.B. Italiener - aber natürlich nur die Restaurants, die wirklich von Italienern betriebene werden. 12: Wenn ein Kind mal schläft, ist Lärm so ziemlich das letzte, was es aufgeweckt. Meine haben schon neben Guggenmusiken gepennt als ob nichts wäre.
    • öpfeli 20.09.2020 10:27
      Highlight Highlight zu 12. naja, eine Fahrt in den neuen SBB Zügen? Unmöglich. Die Türe piepst jedesmal "laut". Zack Kind wach.
      Kind würde im Wagen stehen, würde eine Guggenmusikgruppe vorbei kommen.
      Da hast du Glück oder ich einfach pech 😂
    • Firefly 20.09.2020 10:54
      Highlight Highlight "Wenn ein Kind mal schläft, ist Lärm so ziemlich das letzte, was es aufgeweckt"

      Das ist bei unserem auch so, jedoch sind auch da die Unterschiede sehr gut gesteut. Habe auch schon das Gegenteil erlebt.
  • p4trick 20.09.2020 10:16
    Highlight Highlight Abpumpen ist auch Stillen und da kann der Papi auch die Nacht miterleben ;-)
    Da ich seit der Geburt unserer Tochter in März aussliesslich Homeoffice machen ging das recht gut mit dem Abwechseln.
    Ich verneige mich von Mamis die 6 Monate Stillen! Auch das wissen wenige, Stillen heisst alle 2h für 1-1.5h Stillen dann 30min Pause und das 24 verdammte Stunden am Tag!!!! Wie die schlafen ist mir ein sehr grosses Rätsel
    • Konsortin Sha'ira 20.09.2020 11:20
      Highlight Highlight Wie wir schlafen? Sehr oft beim Stillen... (Es gab mal die These, dass der Oxyticinpegel derart steigt, dass man entspannt ist. Die Wahrheit ist: du hast 30-60 Minuten keine Chance, etwas anderes zu tun daneben und eh schon Schlafmangel...)
    • Lies 20.09.2020 20:49
      Highlight Highlight ich hab das nächtliche stillen die 6 Monate auch viel entspannter empfunden als jetzt in der Nacht aufstehen und Schoppen machen. Da bin ich dann jeweils hellwach...
  • Harry Schlender 20.09.2020 10:03
    Highlight Highlight wurde auch vor kurzem vater und stimme dir in allen punkten zu! danke für diese zeilen
  • Sagitarius 20.09.2020 09:55
    Highlight Highlight Ich freu mich auf unsere Enkelkinder!
    Die kann man nach Strich und Faden verwöhnen (Grosseltern-Privileg) und wenn sie einem auf den Nerv gehen, gibt man sie einfach zurück.🤷🏼‍♂️
    • Sternengucker 20.09.2020 12:29
      Highlight Highlight Und dann bösartig kommentieren, dass die Jungen verwöhnte, arbeitsscheue und egoistische Individuen sind...
    • Globemaster 21.09.2020 05:48
      Highlight Highlight Man sagt „Omas sind Mütter mit Zuckerguss“. Das Trifft sicher auch auf Opas zu...
  • Stiggu LePetit 20.09.2020 09:51
    Highlight Highlight Jeden Punkt auf den Punkt gebracht! Kann ich als frischer Vater nur unterschreiben!
  • Firefly 20.09.2020 09:42
    Highlight Highlight Nummer 10 stimmt nichtt ganz. Es gibt mittlerweile einige Familienfreundliche Restaurants. Viel dazu beigetragen hat jedoch das Rauchverbot. Und der Italiener geht immer.
    • goschi 20.09.2020 10:16
      Highlight Highlight ich muss sagen, dass je mehr Südeuropäisch und fast noch mehr Balkan die Betreiber sind, desto Familienfreundlicher.

      gerade die "klassische Schweizer Beiz" ist was Familienfreundlichkeit angeht oft ein Grauen, die genannten punkte wie keine kindersitze und Wickeltisch nur beim Frauenklo sind das eine, aber auch die behandlung.

      Und ja, manchmal führt halt nichts daran vorbei, auch mit Kindern auswärts essen zu gehen oder kinder wollen es auch mal und ja, in guten Restaurants ist das auch kein Problem.
    • Firefly 20.09.2020 10:46
      Highlight Highlight @goschi Das stimmt schon. Ich bin überigens der festen Überzeugung, dass Kinder zur Gesellschaft gehören und in öffentlichen Räumen, Gebäuden, Restaurants, Museen... ebenso das Recht haben dabei sein zu dürfen wie Erwachsene. Unter Einhalt angemessener Verhaltensregeln natürlich und dem Alter entsprechend. So lernen sie auch gleich, dass der öffentliche Raum für alle da ist und man ihn zu teilen hat.

    • Lioness 20.09.2020 15:02
      Highlight Highlight In Luzern zur Mittagszeit unter der Woche. Meine Schwester und ich hatten Hunger. Meine 3 Jährige schlief tief und fest im Buggy. Wir gingen zum Italiener und fragten ganz schüchtern, ob wir Mittagessen könnten. Das Restaurant war gut gefüllt mit Businessleuten beim Mittagessen. Der Kellner lachte uns erfreut an, gab uns einen 2er Tisch mit genug Platz um den Buggy abseits der Menschen abzustellen und jeder der Angestellten, der an uns vorbeiging erfreute sich ab dem tief schlafenden Kind. Bei asiatischen Restaurants sind sie sehr oft auch kinderfreundlich. Skandinavisch geht auch immer.
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  • Erklärbart. 20.09.2020 09:36
    Highlight Highlight Alles treffende Punkte.
    Übrigens, die VBZ bekommt bald neue Trams (oder Träume?).

    Und Watson scheint ein guter Arbeitgeber zu sein.
    • goschi 20.09.2020 10:14
      Highlight Highlight ich bin ja in Zürich und Basel immer wieder überrascht, dass noch gefühlt fast mehrheitlich uralte hohe trams rumfahren, die eng und eben hoch und alles sind.
      Aus Bern kenne ich seit vielen Jahren nur noch Niederflurtrams und -Busse, das fing anfang der 90er an, als man konsequent nur noch solche beschaffte und ~25 Jahre später sind nahezu alle alten Fahrzeuge ausgesondert (mit Ausnahme zweier Strecken)

      hat man das in Zürich und basel einfach so lange ignoriert? weil so viel älter dürfte das Rollmaterial im grunde auch nicht sein.
    • bokl 20.09.2020 11:00
      Highlight Highlight @goschi
      ZH und BS müssen die Trams halt selber erwirtschaften und nicht vom Finanzausgleich bezahlen lassen.

      *duckundweg*
    • goschi 20.09.2020 11:25
      Highlight Highlight Bern hat auch kein Geld mit super-hippen und total überteuerten "Cobra-Trams" vergeudet, sondern einfach bewährte Qualität gekauft ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 20.09.2020 09:35
    Highlight Highlight "Der Kraftakt, allein ein Kind grosszuziehen, muss immens sein."

    Es ist länger her und im Rückblick weiss ich auch nicht wie ich das geschafft habe. Wir waren jung.

    Das Hauptproblem Alleinerziehender ist aber wohl die Tatsache, dass man zum Alleinerzieher auch Alleinverdiener sein muss.
    Familienfreundlicher Lohn und kindergerechte Arbeitszeiten zählen nicht zu den Prioritäten unserer Wirtschaft.
    • _kokolorix 20.09.2020 11:19
      Highlight Highlight Auch Alleinerziehende können sich Hilfe organisieren.
      Ich habe auf jeden Fall während meiner Hausmannszeit vor 20 Jahren die Kinder von drei alleinerziehenden Müttern mitbetreut, damit diese einen Job machen konnten.
      Da hatte ich dann eben 4 - 5 Kinder am Mittagstisch, war aber häufig sehr lustig und die Kinder spielen dann meist sehr viel schöner in so einer Gruppe. Gelebte Nachbarschaftshilfe eben. Bekam ich dann auch zurück, als unsere Tochter mit DS geboren wurde und wir auch Hilfe benötigten, und bekamen.
  • Corgon90 20.09.2020 09:34
    Highlight Highlight Bi mir heissts nid 'Mamitag', sondern: 'ah, hesch wieder frei hüt?', so als ob mit 2 Chliichind und em ganze zueghörige Huushalt das so 2 'freii' Täg gäb under de Wuche...
    • Lioness 20.09.2020 15:07
      Highlight Highlight Ich gewöhnte mir an zu sagen: "heute arbeite ich unbezahlt." Das entspricht der Wahrheit.
  • Ironiker 20.09.2020 09:31
    Highlight Highlight Zu Punkt vier: Stillen ist das einzige was die Männer nicht können. Und genau mein Appell an die Mütter:

    Hört auf, den Vätern das Kind aus den Händen zu reissen, sobald es zu weinen beginnt. Auch ein Vater kann sein Kind trösten.

    Hört auf, den Väter zu sagen wie sie was machen sollen. Väter machen es anders als die Mutter. Und glaubt mir, die Kinder können damit umgehen!

    Meine Tochter kam Zuhause auf die Welt. Da war keine Krankenschwester, die uns die ersten Tage betreute... Ich durfte vom Arbeitgeber her mit 2 Wochen Ferien 4 Wochen lang Halbtags arbeiten. Waren das Ferien? ha ha ha...
    • öpfeli 20.09.2020 10:35
      Highlight Highlight Ironiker

      ich habe meinem Mann das weinende Kind noch nie aus den Händen genommen (@Mann, falls doch darfst du mir gerne ein Feedback geben😂). Muss aber sagen, es zerreisst mir heute noch das Herz wenn Kind (2) weint und ich es nicht trösten kann und hätte ich mich nicht so gut im Griff, würde ich es auch machen. ABER nicht wegen dem Vater, sondern wegen mir. Keine Ahnung, ob du das verstehen kannst. Vielleicht gehts anderen Müttern auch so und können sich halt nicht zurückhalten.
    • IZO 20.09.2020 12:32
      Highlight Highlight Was Männer nicht haben ist den Mutterinstinkt😉 selbst ich (bewusst Kinderlos) Ertrage ein schreiendes Kind fast nicht 💔
    • Tiana 20.09.2020 23:54
      Highlight Highlight Das ist von der Mama nicht böse gemeint. Kann dir aus Erfahrung sagen, dass das Weinen (besonders die ersten wenigen Monate) ein grauenhafter Schmerz auslöst. Schwierig zu beschreiben, aber als Mama kann man fast nicht Anders. Muss dazu sagen, dass das Weinen eines Babys sogar den Milchspendereflx auslösen kann.
  • Redback 20.09.2020 09:29
    Highlight Highlight Punkt 10 ist mir auch bekannt. Ich bin seit 10 Jahren Vater, und leider hat sich diesbezüglich noch nichts geändert. Leider. Als unser Sohn 1.5 Jahre alt war, waren wir ein Wochenende in München. Dort weis man was Kinderfreundlich im Restaurant bedeutet.
    • Lioness 20.09.2020 15:13
      Highlight Highlight In Skandinavien hats in allen Restaurants (auch in den teuren, hübschen) Kinderstühle en masse, Malsachen, Kinderbesteck, -teller und -gläser. Und oft eine Kinderkarte mit Bildern auf denen man direkt sein Wunschmenü zusammenstellen und ankreuzen kann. Vom Hauptgang, zum Dessert inkl. Getränk. So können die Erwachsenen in Ruhe ihr Menü aussuchen und die Kids sind stolz selbst "bestellt" zu haben.
  • Saerd neute 20.09.2020 09:25
    Highlight Highlight Ich bin selber mehrfacher Vater und weiss was Vater sein heisst. Auch bei uns war nicht jede Geburt problemlos. Und doch bin ich gegen den Vaterschaftsurlaub. Meine Frau und ich haben uns die Zeit immer freigeschaufelt, für die Familie. Haben auf manches Hobby und andere Annehmlichkeiten verzichtet und haben es nie bereut.
    Eltern sein heisst eben auch Verzicht. Und genau dies fällt eben vielen schwer.
    Anstatt Vaterschaftsurlaub befürworte ich höhere Kinderzulagen, damit die Mutter sich ihrem Kind/ ern widmen kann. Auch Kita ist dann nicht immer nötig weil die Mutter selber da sein kann.
    • maljian 20.09.2020 09:52
      Highlight Highlight Zwei Sachen

      Erstens ist es nicht bei allen möglich sich die Zeit freizuschaufeln. Gerade im Detailhandel oder bei Geringverdienern wird es nicht so einfach sein unbezahlten Urlaub zu machen.

      Zweitens, warum sollten sich nur die Mütter um die Kinder widmen? Ich bin so froh teilen mein Mann und ich uns die Betreuung mit der Krippe. Wir haben 3 Krippentage, 1 Mamitag und 1 Papitag. Wir finden es schön das unsere Tochter in der Krippe viel Kontakt zu anderen Kindern und Erwachsenen hat.
    • Dragonlord 20.09.2020 09:58
      Highlight Highlight Es geht darum, dass Mann am Anfang eines komplett neuen Lebensabschnitts mit ganz viel Verantwortung nicht an die Arbeit denken muss, sondern die Zeit hat, um sich zu organisieren als frische Familie. Das ist auch psychologisch enorm wichtig.
      Auch ich konnte es jeweils einrichten ohne Vaterschaftsurlaub. Wir haben unser Einkommen immens heruntergeschraubt und alle Reserven aufgebraucht und Darlehen aufgenommen, um diese Zeit geniessen zu können.
      Das ist aber nicht allen möglich. Viele kriegen nur den 1 Tag frei, das ist ein Witz. Den habe ich bereits im Krankenhaus schon aufgebraucht.
    • Frausowieso 20.09.2020 10:14
      Highlight Highlight Offenbar gefällt dir die veraltete Rollenaufteilung, bei der der Mann arbeitet und die Frau zuhause ist. So lange du und deine Frau das beide gut finden, ist dagegen nichts einzuwenden. Was wäre aber falsch daran gewesen, wenn du nach den Geburten zwei Wochen zuhause geblieben wärst? Oder bist du einer dieser Männer,die nicht mal Wäsche waschen können? Ich dachte, die wären bald ausgestorben, aber anscheinend gibt es sie noch immer. Alle brauchbaren Männer würden ihre Frauen zuhause unterstützen und ihr Arbeit abnehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Car_Driver 20.09.2020 09:23
    Highlight Highlight Naja gewisse Alleinerzuehende wollten es ja so. Meine Ex-Frau hat mich mehrfach betrogen. Jetzt bin ich nur noch Zahlvater, denn sie will nur mein Geld...lebe am Existenzminimum...kaum sage ich meine Meinung wenn es um Kinder geht, soll ich schweigen. Sie jammert auch immer rum, wie hart ihr Leben ist und kein Mann sie will. Dabei war es ihre Entscheidung...habe zwar Kinder aber wegen dem CH Recht sehe ich sie beinahe nie. Es wäre schön würde man einmal Väter wie mir mehr Beachtung schenken und nicht nur den jammernden Alleinerziehenden. Habe kaum genug fürs Essen....
    • loquito 20.09.2020 10:35
      Highlight Highlight Ich will dir nichts vorwerfen, doch meine Erfahrubg ist eher genau umgekehrt....
    • BlankLordVader 20.09.2020 10:59
      Highlight Highlight Naja in der CH ist das mindest Recht jedes zweite Wochenende. Ja, diese Zeit kann dir niemand wegnehmen.

      Mehr liegt drin, ich habe meine Tochter jedes Wochenende Freitagabend bis Montagabend. Die Zeit muss man sich nehmen und auch mitteilen, dass man es so möchte.

      Bis auf wenige Tage verbringe ich alle Ferientage mit meiner Tochter. Nichts da Gesetz, das Gesetz schreibt nur das minimale Besuchsrecht vor.
    • Hummingbird 20.09.2020 11:32
      Highlight Highlight Mein Ex dafür ist auf und davon und zahlt nix. Die Kids haben ihn seit 5.5 Jahren nicht gesehen. Gerne hätte ich die Aufgaben mit ihm geteilt.
      Somit: Du bist ein guter Vater!
  • Nick Name 20.09.2020 09:18
    Highlight Highlight Danke!
    Vor allem (auch) Punkt 14 (Papitag? Was soll denn das? Ich bin Vater, und das pausenlos.) spricht mir sehr aus dem Herzen ...
    • frohwanda 20.09.2020 09:52
      Highlight Highlight Wir haben Mami- und Papitage. Ein Wort um im Geschäft klarzumachen, dass man nicht verfügbar ist (und den Kindern zu sagen, wer zuständig ist/sie mittags erwartet). Das macht es doch einfach. Wie willst du es sonst sagen? Der Tag an dem ich nicht arbeite? Der Tag an dem ich zu Hause bleibe, frei habe,...? Ein Wort macht alles klar. Wenn darin eine irgendeine Wertung gesehen wird, hat das - glaube ich - viel mit der eigenen Wahrnehmung und Geschichte zu tun.
    • Nick Name 20.09.2020 14:17
      Highlight Highlight @frohwanda: Mit der eigenen Wahrnehmung: sicher. Aber auch mit der Wahrnehmung der anderen, der Gesellschaft, den als normal angenommenen Seinsweisen ... :-)
      Der lohnarbeitsfreie Tag? Ich bin nicht am Arbeitsplatz und nicht verfügbar. Ist doch auch klar und einfach. Wie erwähnt, man ist ja pausenlos Mutter und Vater. Das ist ganz selbstverständlich – aber wenn man an einem (normalerweise) Werktag nicht lohnarbeitet, soll das gleich ein «Papitag» oder «Mamitag» sein?
      Ja, mich stört der Begriff wohl v.a. wegen der damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Normen. Nicht wegen meiner Geschichte.
    • Lioness 20.09.2020 15:18
      Highlight Highlight Wir handhaben es mit der Bezeichnung wie frohwanda und haben neben dem Papitag und den 2 Mamitagen noch den Grosselterntag. Unsere ist jetzt bereits 11. Aber so weiss sie, wer am Mittag zu Hause ist, wenn sie von der Schule kommt.
  • Klirrfactor 20.09.2020 09:09
    Highlight Highlight Das mit dem Wäscheberg haben wir ein Riesenglück. Beide Kinder haben sich selten bis nie übergen und die Windeln hielten den Inhalt sehr gut. Und beim Essen, vor allem wenn sie am Lernen sind, haben wir einen alten Pulli oder Tshirt genommen anstatt einen Latz. Sowohl zu hause als auch auswärts.

    Was den Lärm angeht, haben wir uns nie Mühe gemacht leise zu sein. So dass beide Kinder eigentlich auch bei Lärm einschlafen können.

    • loquito 20.09.2020 10:39
      Highlight Highlight Ja der Lärm, das kann man nicht angewöhnen. Wir haben beim 1. keine Rücksicht gebomme, lief super, der Schlief sogar an Familienfeste ein.... Der 2. Schlief dann einfach nicht... Und hat bis zum Schreikrampf durchgehalten...😅
    • Klirrfactor 20.09.2020 13:08
      Highlight Highlight Das ist eh eine Glücksache. Unsere 2 sind 2.5 Jahre auseinander und in so vielen Dingen unterschiedlich. Vielleicht wenn es ein Drittes gubt, bekommen wir die ganze Ladung der unliebsamen Sachen, die wir jetzt nicht hatten 😅
  • Samurai Frog 20.09.2020 09:05
    Highlight Highlight Danke.
    Meine Frau und ich dachten schon, dass nur wir so denken.
    Vorallem die Punkte mit dem ÖV und Restaurants konnte nicht zutreffender sein.
    Benutzer Bild
  • Winzig 20.09.2020 09:00
    Highlight Highlight dieses stillthema ist einfach zu fest romantisiert. gerade erstlingseltern denken schon sekunden nach der geburt müsse die brust schon vor milch sprudeln und stillen wäre dann sofort und einfach möglich.
    ist nicht so. stillen ist arbeit, stillen tut am anfang auch mal weh. stillen muss von mutter und kind geübt werden. gewichtsverlust des kindes in den ersten 3-5 tagen ist normal.
    wie vielen müttern heute gesagt wird sie können nicht stillen damit ist eine absolute schweinerei.
    • Pbel 20.09.2020 10:18
      Highlight Highlight Leider ist es auch schade, dass man teils einen enormen Druck macht es gäbe nur Stillen oder Fläschchen. Und wer nicht stille sei eine schlechte Mutter.
      Unsere beide Kinder bekamen beides, weil zu wenig Milch und es war überhaupt kein Problem zu mischen. Und für mich als Vater die Chance auch was beizutragen.
      Auch wenn es für eine Mutter nicht stimmt, aus welchen Gründen auch immer, sollte man das akzeptieren. Eine unzufriedene oder erschöpfte Mutter hilft niemanden meiner Ansicht nach.
    • Konsortin Sha'ira 20.09.2020 11:26
      Highlight Highlight Das mit dem Druck stimmt und macht mich heute, elf Jahre später noch hässig.
  • Notabik 20.09.2020 09:00
    Highlight Highlight Zu Punkt 10 Restaurants sind nicht familienfreundlich:
    Bitte, bitte bleibt mit euren Balgen zu Hause oder veranstaltet ein Picknick im Naherholungsgebiet. Aber lasst den hart arbeitenden Bürger das entspannte, romantische Dinner im Restaurant unbeschwert geniessen! Er zahlt schliesslich auch genug dafür 💴 Da stören fiepende Kleinkinder einfach und deren Körperflüssigkeiten verderben jedem den Appetit. Ausserdem hat das Kind rein gar nichts von einem Restaurant Besuch. Im Gegenteil!
    • goschi 20.09.2020 09:34
      Highlight Highlight Ooooh, du armer Bünzli....
    • Firefly 20.09.2020 09:51
      Highlight Highlight "Aber lasst den hart arbeitenden Bürger das entspannte..."

      Was man als Eltern als erstes lernt, ist seine egoistischen Ansprüche herunter zu fahren und seinen Raum mit anderen zu teilen, egal wie aufreibend das sein mag.

      Und hart arbeiten tun wir alle übrigens.
    • Sagitarius 20.09.2020 10:05
      Highlight Highlight @Notabik: Hast Du Kinder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Booker 20.09.2020 08:59
    Highlight Highlight Ja lieber Corsin, Kinder verändern nicht nur die ersten 365 Tage sondern das ganze Leben, und dies komplett. Nichts mehr wird je wieder so sein wie es vorher war! Kinder zu haben bedeutet viel Verantwortung, sein Leben total umzukrempeln, viel Verzicht. Das alles über Jahre/Jahrzente, aber eben auch viel Freude, die Chance zu sich selbst zu finden, Prioritäten zu setzen, zu wachsen und zu reifen. Geniess die Zeit !
  • Lord Ben 20.09.2020 08:57
    Highlight Highlight Ich bin vor drei Monaten Vater geworden und werde ab nächsten Monat zuhause bleiben. Habe festgestellt, dass alle Frauen mit "oh schön" "finde ich super" "das ist aber lieb von dir" reagierten. Während die Männer eher kein Verständnis zeigten oder sofort fragten wieso.
    • Dragonlord 20.09.2020 09:58
      Highlight Highlight Coole Socke! Ich wünsche Dir viel Spass! Würde ich auch so machen, wenn es gehen würde.
    • Prometheuspur 20.09.2020 10:25
      Highlight Highlight Ein «Kleiner Lord» - Alles Gute Ben.

      xD            ;)
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    • supremewash 20.09.2020 10:52
      Highlight Highlight Das kann ja eine ehrlich gemeinte und nicht wertende Frage sein. Mich würde es z.B. auch ehrlich interessieren wenn dies ein Freund (und dessen Frau) so organisieren würde.
  • CarpeDiem 20.09.2020 08:54
    Highlight Highlight Nach x Jahren doch noch für Watson registriert..

    Nach 3 Wochen als Papa eines Kleinen: oh ja.
    Geburt und erste Zeit danach: Vergleichbar mit einem Rausch inkl. Kater: bist in einer solch anderen Welt, und manchmal hast du einen Moment, wo du denkst: Mol, klarer Gedanke, voll im Griff. Aber nur kurz. Dann wieder: gehst mal raus, wachst (wie heute) auf und fühlst dich wie vom Lastwagen überfahren :-).
    Und doch: ist es das Beste der Welt...
    Gääähn
  • MadPad 20.09.2020 08:51
    Highlight Highlight Hier eine gute Website wo eine Mutter mit Kids die Restaurant selbst getestet hat und man genau sieht welche Ausstattung sie haben. Hilft enorm: https://www.food4family.ch/
  • Eyla 20.09.2020 08:45
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • landre 20.09.2020 09:03
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • 3-blettligs-chleeblatt 20.09.2020 08:44
    Highlight Highlight Sorry, ich habe nur den Titel gelesen und gedacht "Geil, endlich mal was aus der Vaterperspektive!". Mamablogs gibt es in der zwischenzeit ja doch sehr viele. Darum habe ich mich (als Mami) sehr darüber gefreut :-). So und jetzt gehe ich lesen.
  • Donny Drumpf 20.09.2020 08:43
    Highlight Highlight Suuuper Text! Besonders bei der harten täglichen Arbeit im Watson Büro musste ich lachen, weil meine Frau manchmal das Gefühl hatte ich würde jeden morgen um 6 in die Ferien fahren. Aber Säuglinge und auch Kleinkinder sind scho enorm anstrengend. Unsere Tochter ist jetzt 4 und da gehts langsam, aber im November kommt Baby 2.0 da gehts wieder von vorne los und meine Frau wird richtig dankbar sein, dass ich einen kulanten Arbeitgeber habe der mir eine gewisse Flexibilität erlaubt mit frei nehmen.

    Tipp an alle neu werdenden Eltern, lasst euch bekochen und von Leuten Essen bringen. Falls möglich
  • Forecast1 20.09.2020 08:41
    Highlight Highlight Danke für den Artikel, hab ihn mit Interesse gelesen da es bei uns dann im Januar so weit ist.

    Ein weinig schmunzeln musste ich nur beim Punkt Hausarbeit. Da ändert sich nicht wirklich was für mich, bzw. frage ich mich ob das wirklich noch so weit verbreitet ist, dass die Frau im Haushalt die Mehrheit der Arbeiten übernimmt.

    So oder so, ich freu mich auf den Nachwuchs und bin gespannt auf das Vater-Sein.
    • corsin.manser 20.09.2020 09:41
      Highlight Highlight Gratuliere! Wünsche euch einen guten Start.
    • Hummingbird 20.09.2020 10:34
      Highlight Highlight Nimmt mich wunder, wie Du das dann erlebst. Oft merkt man erst, was der andere alles zum Haushalt beiträgt, wenn er ausfällt. Und der Aufwand steigt natürlich mit nem Baby (Galkseife & Co.). Alles Gute und viel Freude :-).
  • rumpelpilzli 20.09.2020 08:40
    Highlight Highlight Richtig. Danke
  • DunkelMunkel 20.09.2020 08:31
    Highlight Highlight “ Überall wird empfohlen, dass man mindestens so und so lange stillen sollte, dass es das beste für das Kind sei”

    Das ist es auch.

    “Ich stelle mir vor, dass sich deswegen viele Mütter in einer sowieso schon stressigen Zeit zusätzlich ein schlechtes Gewissen machen“

    Wieso ein schlechtes Gewissen? Eine Frau die nicht stillen kann, kann genau nichts dafür und sollte sich keine Sekunde ein schlechtes Gewissen machen.

    Eine Frau die nicht stillen will, sollte durchaus ein schlechtes Gewissen haben. Es ist nicht bloß ein Ammenmärchen dass Stillen sehr viele gesundheitlich Vorteile hat.
    • Booker 20.09.2020 09:02
      Highlight Highlight Dasselbe ist wohl auch zum Thema Geburt aufzuführen - natürliche Geburt vs. Kaiserschnitt. Der medizinisch notwendige oder der gewollte Kaiserschnitt, womöglich noch auf „Wunsch“ Termin...
    • aglaf 20.09.2020 09:10
      Highlight Highlight Da kann man unterschiedlicher Meinung sein. Wenn man stillt und darauf Junkfood serviert, nützt das ganze stillen nichts. Wenn man nicht stillt und dann auf ausgewogene und gesunde Ernährung achtet, mags die paar Monate Beba verkraften. Unsere jetzt erwachsenen Söhne wurden nie gestillt, waren nie sonderlich krank, haben keine Allergien, treiben Sport und kennen mehr als Pommes und Ravioli.
    • schwupsiwups 20.09.2020 09:12
      Highlight Highlight Mein Körper, meine Entscheidung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 20.09.2020 08:26
    Highlight Highlight Laute Motoren nerven mich auch ohne Kind...
  • Limpleg 20.09.2020 08:26
    Highlight Highlight aber wenn es dich dann einmal anlächelt!
  • sikki_nix 20.09.2020 08:24
    Highlight Highlight Als ebenfalls teilzeit arbeitender Vater einer nur wenig älteren Tochter kann ich mich sehr gut in den meisten deiner Punkte wiederfinden. Scheinen Universell gültig zu sein :)
  • landre 20.09.2020 08:21
    Highlight Highlight Ein POV-Artikel, geschrieben von einem Vater. Kommt mir glatt mein Bruder und ein paar Freunde in Sinn. Ihr macht es gut! Und verdient jegliche Unterstützung (auch wenn heute in der Abstimmung nur ein fauler Kompromiss herauskommen wird).

    Oftmals vergessen aber nicht nur die Eltern mit den unterstützenden Grosselternen dass die wahren Helden wir sind, die coolen Onkel...Als meine erste Nichte geboren ist, war gerade der Streifen "Meet the Fockers" aktuell. Tief in mir wusste ich plötzlich dass falls nötig, ich auch bereit bin "the mannary gland" für die Allerliebsten einzusetzen.
  • öpfeli 20.09.2020 08:19
    Highlight Highlight treffende Erkenntnisse :)

    Nach diesem Artikel stelle ich mir einmal mehr die Frage, ob Väter von der Gesellschaft sanfter behandelt werden als Mütter. Warum? Mein Mann und ich arbeiten beide 80%. Bei ihm ist "mega cool", bei mir ists "aso scho sehr viel". Mein Mann und z.b auch du &ein Kollege wurden in den öV noch nie unfreundliche behandelt, meine Freundinnen und ich schon. Klar, zu wenige Erkenntnisse für eine Studie 😂 aber deshalb ist die Frage ja auch noch unbeantwortet. Vielleicht hat jemand ebenfalls solche Erfanrungen gemacht? oder eben das Gegenteil.
    • Firefly 20.09.2020 09:47
      Highlight Highlight Wir haben die selbe Aufteilung, und erleben das beschriebene auch so.

      Muss jedoch sagen, die einzigen Bösen Blicke bekomme ich als Vater auf dem Spielplatz von anderen Müttern, weil ich nicht dauernd hinter meinen Kindern stehe und sie auch mal machen lasse.
    • Biindli 20.09.2020 09:50
      Highlight Highlight Bei uns genau das gleiche. Wir arbeiten beide 80% und ich musste schon oft auf die Frage antworten "ob es mir nicht zuviel sei". Mein Mann hört dafür oft, ob er keine Angst habe "seine Karriere zu verpassen". Das nervt ihn auch ziemlich. Ich habe keine negativen Erfahrungen im ÖV gemacht, bin aber als Landei auch öfters zu Fuss oder mit dem Auto unterwegs.
    • öpfeli 20.09.2020 10:03
      Highlight Highlight Firefly
      Die bösen Blicke bekomme ich aus demselben Grund als Mutter auch 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lies 20.09.2020 08:14
    Highlight Highlight ...stimme dir zu 100% zu und ersetze ZH mit BE.
    Thema Hauhalt: dieser macht das extra, habe ich oftmals das Gefühl. Neuerdings mein Konzept: möglichst oft raus gehen, dann fallen einem die herumliegenden Sachen, unsauberen Stellen, versch*** Bodys etc. gar nicht mehr so auf.
    Und: es ist Sonntagmorgen, 08:15 Uhr: Bei uns herrscht seit 2Stunden Betrieb. Urlaub habe ich anders in Erinnerung. Beste Grüsse von uns 4
    • corsin.manser 20.09.2020 09:44
      Highlight Highlight Der Haushalt macht das definitiv extra. 😂 Liebe Grüsse zurück!
    • bokl 20.09.2020 09:58
      Highlight Highlight Einfach möglichst schnell lernen mit/in der Unordnung zu leben. Wird auch mit grösseren Kinder nicht besser. Wer den Schein waren will, räumt auf, wenn Besuch angekündigt ist. Aber eigentlich weiss aucj der Besuch, dass es nur eine gefakte Ordnung ist.
    • _kokolorix 20.09.2020 10:49
      Highlight Highlight Viel rausgehen schont definitiv die Wohnung und spart manchmal das tägliche Saugen😉.
      Kann aber bei mehreren Kindern auch ganz schön anstrengend werden, weil die sich dann in alle Winde zu verstreuen pflegen😀
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hummingbird 20.09.2020 08:13
    Highlight Highlight Toll geschrieben :-). Ich warte schon mal auf Kommentare "Man hat ja das Elternsein selber gewählt, also soll man sich nicht beschweren - zwingt einen niemand dazu".
    Als Mami hab ich schnell gelernt, ÖV zu meiden. Grund: v.a. ältere Leute meinten es, besser zu wissen, wie ich mit meinen Kindern umzugehen hab. Zwar längst nicht alle, aber zu viele.
    Über das Kränzen an Alleinerziehende freue ich mich sehr. Bin seit mein Kleinster 5 Monate alt war AE von 6 Kids. Das ist aber einfacher, als wenn ich noch mit dem Vater der Kids zusammen wär.
    Ein Kränzchen zurück: Corsin, Du bist ein toller Vater!
    • Booker 20.09.2020 09:03
      Highlight Highlight Alleinerziehend mit 6 Kids ??? Wie geht das ?
    • _kokolorix 20.09.2020 10:58
      Highlight Highlight @Booker
      Das werden ja nicht 6 Babys sein. Mehrere Kinder zu betreuen ist meist einfacher, weil sich die etwas älteren schon ein bisschen um die kleineren kümmern und man nicht jeden Handstreich selber tun muss. Ausserdem beschäftigen sich Kindergruppen viel mehr selbst, als Einzelkinder.
      Nur kochen muss man halt dann deutlich mehr, und im Winter kann das Anziehen zum Herausgehen eine echte Herausforderung werden. Wenn die letzten bereit sind, kommen schon die ersten pudelnass und frierend wieder rein...
    • Hummingbird 20.09.2020 11:36
      Highlight Highlight Es geht, irgendwie...
  • zopfsalat 20.09.2020 08:10
    Highlight Highlight Ja, die meisten Feststellungen hab' ich auch gemacht. Wobei die Bezeichnung "Papitag" für mich noch einigermassen in Ordnung geht. Richtig geil sind die, die fragen "Oh, musst du heute Kinder hüten?" und einem damit unterstellen dass es einen sowieso ansch****t und man nur mal kurz "einspringen" muss... Oder die von "Kinderdienst" sprechen... 🙄
  • Nothingtodisplay 20.09.2020 08:09
    Highlight Highlight Schöner Artikel, vielleicht mache ich mir schon bald auch andere Gedanken...

    PS: Kränzchen bindet man nicht, man windet sie ;)
  • cada momento 20.09.2020 08:08
    Highlight Highlight Corsin, das hast du so gut geschrieben und mir geht es genauso. Deine Erfahrungen, die du in Zürich beschreibst, kann ich nicht beurteilen. Einzig beim Motorenlärm, wie du das Geräusch eines Motors beschreibst, sind unsere Erfahrungen als Väter gänzlich unterschiedlich. Kirchen Glocken soll es hier auch geben, aber da habe ich mich wohl seit meiner Geburt so daran gewöhnt, dass ich sie nicht wahrnehme. Viel Spass am Montag im Büro, oder hast du da frei (papitag)? 👍😂
    • cada momento 20.09.2020 10:00
      Highlight Highlight Anmerkung zur Lärmbelästigung; meine Frau, unser Sohn und ich haben uns demokratisch auf unentschieden geeinigt. Seine Mutter und meine Frau genervt, unser Sohn und ich nicht. 2:2 zu dritt. 🤷‍♂️
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 20.09.2020 08:08
    Highlight Highlight Ich habe gelesen das Kinder die ersten 5 Jahre Kinder einem nur unglücklich machen und es stimmt. Nr. 2 3j. und Nr. 3 2j. treiben mich in den Wahnsinn Nr. 1 11j. Ist hingegen ein ernst zunehmendes Persönchen geworden welches sogar im Haushalt mithilft.
    • NikolaiZH 20.09.2020 08:38
      Highlight Highlight Das kann auch nur salienz sein ;)
    • Sappho 20.09.2020 11:07
      Highlight Highlight „Persönchen“, alles klar!
    • Lioness 20.09.2020 15:29
      Highlight Highlight Viel Spass mit der Pupertät. Das Trotzalter ist ein Sonntagsspaziergang dagegen.
  • Kolo 20.09.2020 08:06
    Highlight Highlight Genau. So. Erlebt. Punkt für Punkt. Vielen Dank dafür!

    Gegen die 10 empfehle ich Urlaub in Holland. Dort kannst du dein Kind schon fast in die Küche, krabbeln lassen und alle freuen sich über den Besuch.
    • corsin.manser 20.09.2020 09:53
      Highlight Highlight Lustig, da waren wir im Sommer. Und ja, wir haben uns als Familie meistens sehr willkommen gefühlt. 🇱🇺👏
    • Lioness 20.09.2020 15:30
      Highlight Highlight Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark.... alle Skandinavischen Länder sind ebenso Kinderlieb.
  • flowdawg 20.09.2020 08:06
    Highlight Highlight Hab jetzt grad einen kurzen Blick auf unseren Küchenboden geworfen... Recht hast du. Sowieso, die meisten deiner Punkte unterschreibe ich sofort.
    Den mit der Rollenteilung am Stillen aufzuhängen, da bin ich aber nicht ganz einverstanden. Wir haben recht schnell auf Flasche umgestellt (ja, das kind gedeiht dennoch bestens) und ich habe mich beteiligt beim nächtlichen stillen, aber Rollenteilung ist schwierig und erfordert viel Kommunikation und dazu hast du dann eh keine Zeit. Ausser du hast dir schon vor der Geburt alles genau überlegt. Aber das ist der andere Punkt: es kommt eh anders.
  • Dwight D Eisenhower 20.09.2020 08:01
    Highlight Highlight Super Corsin genialer Bericht empfinde fast jeden der Punkte gleich.
    Finde es sehr schön, dass du als Mann das Thema Stillen ansprichst.
    Es ist unglaublich wie da, selbst in einer modernen Stadt wie Zürich, Druck aufgebaut wird. So ein Yoga, Eso, Nature Druck von Frauen. Es gibt ganz plausible Gründe warum es nicht klappen kann.Mamis welche Probleme haben mit dem Brust geben, fühlen sich schon genug schlecht. Aber was sie dann alles hören müssen ist absolut unglaublich. Es gibt super pre-MilchProdukte. Also alle Mamis welche Probleme mit dem Stillen haben, hört nicht auf Andere, geht euren Weg
  • aglaf 20.09.2020 08:00
    Highlight Highlight Auch wenn meine beiden Söhne jetzt erwachsen sind, kann ich nachfühlen, wie es dir geht. Die ersten Jahre sind die anstrengendsten - auch weil alles neu ist. Da hilft aber auch ein 2-wöchiger Vaterschaftsurlaub nichts, wenn man nicht vorbereitet ist. Teilzeit ist da gold wert. Zu meiner Zeit waren es noch keine 18% und man wurde schief angeschaut. Aber das ist das einzige was bringt. Und damit erübrigt sich auch Punkt 10: Restaurantbesuche konnten wir uns gar nicht mehr leisten.
  • Brett-vorm-Kopf 20.09.2020 08:00
    Highlight Highlight Und jetzt ist es nur ein Kind... stell dir das Ganze mit Zwillingen vor, oder als Steigerung mit einem Kind und dann noch Zwillinge.

    Gut der Vorteil ist dann, dass du bei Wohnbaugenossenschaften ganz oben auf die Liste kommst.
  • Stromer5 20.09.2020 07:59
    Highlight Highlight Danke für dieses treffende Statement.
    Zum Thema Zürich kann ich nicht viel sagen, da ich im St. Galler-Rheintal wohne.
    Hier noch DER Spruch schlechthin, welcher bei uns im Treppenhaus hängt und soviel Wahres hat:
    Familie ist da wo die Wäscheberge niemals kleiner werden...wo Krümel den Boden und Handabdrücke die Fenster dekorieren...wo der Fanclub Dir bis auf die Toilette folgt...und du lernst, auf kleinstem Raum in den unmöglichsten Positionen zu schlafen (man kann ihn noch endlos erweitern)

    Lg, ein seit 3.5 Jahren zweifacher Familienvater
    • InSAnE 20.09.2020 11:23
      Highlight Highlight Haha so geil! Kann ich nur zustimmen, obwohl unser kind erst 8 monate alt ist ;-)
  • Gopfidam 20.09.2020 07:55
    Highlight Highlight Ich hab noch was gelernt

    Punkt 16)
    Lass dich niemals scheiden. Denn deine Rechte kannst du sowieso nicht einfordern
  • Lotta_80 20.09.2020 07:54
    Highlight Highlight Guter Artikel! Etwas wichtiges hast du aber vergessen...du hast wohl nicht miterlebt, wenn das stillen nicht klappt. Mein mann hatte damals keine zeit für haushalt, haushalt wäre noch gemütlich gewesen im vergleich zu dem, was er machen musste: während ich abgepumpt habe, hat er schoppen gegeben...er hatte also den gleichen rhytmus wie ich! Stellt euch mal vor: alle 2h aufstehen in der nacht...und dann arbeiten gehen. Eine herkulesaufgabe. Ich habe dies seiner chefin damals gesagt, die haben nun(wegen mir und anderen inputs) gleich 10 tage vaterzeit eingeführt. Ein kleiner anfang
    • Gopfidam 20.09.2020 09:06
      Highlight Highlight Kenne ich zu gut. War bei meiner exfrau das gleiche. Es ist sehr frustrierend für eine Frau wenn sie ihr Kind nicht stillen kann. Das hat mir innerlich sehr weh getan :(
  • Toerpe Zwerg 20.09.2020 07:51
    Highlight Highlight "Die ersten Tage nach der Geburt als «Urlaub» zu bezeichnen. Mit Liegestuhl, Sonnencrème und stundenlangem Krimi-Lesen hat diese Zeit rein gar nichts zu tun."

    Das bleibt für 6 Jahre so.
    • Kolo 20.09.2020 08:08
      Highlight Highlight Stimmt. Aber so schlimm wie der erste Urlaub wird es erst mit 16 wieder.
    • Hummingbird 20.09.2020 08:16
      Highlight Highlight Nicht nur 6, sondern 20 Jahre! Ich habe gelernt: die einte Phase des Kindes ist die Vorbereitung für die Nächste. Teenie-Mundwerke sind der grössere Challenge als ein schreiendes Baby oder Kleinkind. Letztere kann man einfach noch auf den Arm nehmen. Erstere ... renn!
    • NikolaiZH 20.09.2020 08:36
      Highlight Highlight Also eigentlich die ersten 2 Wochen sind die einfachsten - denn das Kind hat erst noch drei Zustände: es schläft, es schreit (weil es essen will), es isst. Dafür liegt er dort, wo er gelassen wurde und bewegt sich kaum.
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