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Deutsche Bahn soll SBB-Wagen mit defektem Einklemmschutz modernisieren



Stefan Spoerri, Chef Kundenbegleitung SBB, zeigt seinen Ablauf bei der Tuerschliessung anlaesslich eines Point de Presse zur Sicherheit von Zugtueren nach einem toedlichem Unfall eines Chef-Kundenbegleiters am 4. August, aufgenommen am Mittwoch 14. August 2019 in der SBB Serviceanlage Herdern in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Die SBB hat die Deutsche Bahn mit der Modernisierung des Wagentyps EW IV beauftragt. Vor zwei Wochen war ein Zugbegleiter am Bahnhof Baden wegen eines defekten Einklemmschutzes an diesem Wagentyp mitgeschleift worden und ums Leben gekommen. Die Modernisierung hat allerdings nichts mit diesem Unglück zu tun.

Die SBB führt seit 2017 Modernisierungsarbeiten am Wagentyp EW IV durch, wie sie am Montag mitteilte. Insgesamt werden demnach 203 der 496 Einheiten für 90 Millionen Franken komplett überholt. Die Arbeiten an 93 Wagen hat die SBB nun am Montag an die Deutsche Bahn vergeben.

Erst vergangene Woche waren nach Kontrollen am EW IV Defekte und versteckte Mängel an fünf Türen gefunden worden: Der Einklemmschutz funktionierte nicht. Die Defekte sind brisant, weil nach ersten Erkenntnissen der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) auch beim Unfallwagen der Einklemmschutz nicht funktionsfähig war.

Die Sonderkontrollen der 496 Wagen des Typs EW IV werden laut SBB voraussichtlich sechs bis sieben Wochen dauern. Pro Tag würden 10 bis 15 Wagen kontrolliert. Im Gegensatz zur alle sieben bis zehn Tage stattfindenden einfachen Grundkontrolle werden nun sämtliche Sicherheitselemente der Einstiegstüren kontrolliert. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mat_BL 19.08.2019 14:17
    Highlight Highlight Ja wo hat denn der liebe CEO der SBB Andreas Meyer von 1997 bis 2006 gearbeitet? 🤔

    Ein Schelm wer Böses denkt.

  • H. Fröhlich 19.08.2019 13:41
    Highlight Highlight Am Besten zur S-Bahn Berlin, eine Tochter der DB. Herr Meyer kennt diesen Betrieb sehr gut. Bevor er zur SBB kam hat er dort die Werkstätten derart kaputt gespart, das nur noch 1/3 der Fahrzeuge im Einsatz waren. - Da drängt sich die Frage auf, ob er die Werkstätten der SBB auch schon kaputt gespart hat. - Hauptsache das Jahresergebnis und sein Boni stimmt!
  • Mäf 19.08.2019 13:25
    Highlight Highlight Ihr vermischt da zwei Sachen. Die DB hat nichts mit der kurzfristigen Überprüfung vom Einklemmschutz zu tun. Die DB hat lediglich einen Teil der Wagen zum modernisieren in den nächsten Jahren in Auftrag bekommen. Bitte korrigieren.
  • eigiman 19.08.2019 12:10
    Highlight Highlight Dann kommen die Wagen sicher verspätet zurück. :-P
  • oliversum 19.08.2019 11:56
    Highlight Highlight Die Deutsche Bahn? Mit Verlaub, aber ich dachte, die haben genug eigene Probleme...
  • c_meier 19.08.2019 11:46
    Highlight Highlight Die Deutsche Bahn?
    haben die denn so kurzfristig Kapazitäten für diesen Auftrag? ich dachte die mögen selber nicht nach mit beheben von Mängeln in ihren eigenen Wagen...

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