Italien
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epa07598605 A beachgoer walks by a gray whale carcass on the shore of Limantour Beach at Point Reyes National Seashore in California, USA, 24 May 2019. The marine mammal is the thirteenth dead whale that washed ashore in the San Francisco Bay Area since 10 March.  Scientists feat that the incidents are sign of trouble with the species, and suspect starvation to be the cause of the beachings.  EPA/JOHN G. MABANGLO

Einer der toten Wale in Sizilien hatte den Magen voll mit Plastik. (Archivbild) Bild: EPA/EPA

5 tote Wale in einer Woche bei Sizilien entdeckt



Innerhalb von einer Woche sind fünf tote Wale in der Meeresregion um Sizilien entdeckt worden. Ein ungefähr sechs Meter langer Pottwal sei wenige Meilen vor der Insel Stromboli gefunden worden, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag.

Die Umweltorganisation Greenpeace hatte am Freitag von vier toten Pottwalen berichtet und mitgeteilt, dass die Todesursache noch ermittelt werden müsse.

Ein toter Wal war Greenpeace zufolge am Mittwoch unweit der Küste der Insel Favignana vor der Westküste Siziliens entdeckt worden. Drei weitere Tiere wurden an Strände von Cefalù, Palermo und Milazzo gespült. Es sei beunruhigend, dass bei zwei der angespülten Wale Plastik im Magen gefunden worden sei, erklärte Greenpeace.

Im März war auf Sardinien ein trächtiger Wal mit 22 Kilogramm Plastik im Magen entdeckt worden. Die nun gefundene Menge an Plastik könne den Tod der Tiere nicht erklären, sagte der Biologe Carmelo Isgrò von der Universität Messina laut Ansa. «Die Ursache muss anderswo gesucht werden.» Möglicherweise seien eine Infektion oder Sonarsignale verantwortlich für das Verenden der Wale. (sda/dpa)

Die fünf grössten Plastiksünder am Mittelmeer

Nachweis von Mikroplastik im Wasser

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    Alle Leser-Kommentare
  • sturzendiego 27.05.2019 08:21
    Highlight Highlight Mich würde mal intressieren, wie all dieser Müll den Weg in unsere Gewässer und ins Meer findet. Was ist die Rolle der Schweiz in dieser Tragödie? Wäre toll, wenn das jemandmal die Wege aufzeigen könnte, am Besten gleich visuell. Das kann's doch echt nicht sein.
    • Luzifer Morgenstern 27.05.2019 13:05
      Highlight Highlight Schau mal nach Südeuropa. Da wundern sich viele Leute, dass es für uns selbstverständlich ist, den Müll in die Verbrennung zu geben. Man nennt das thermisches Recycling. In Südeuropa ist die Deponie oft selbstverständlich. Und das sind hoch entwickelte Mitglieder der EU.
  • Luzifer Morgenstern 26.05.2019 20:01
    Highlight Highlight Was ist eigentlich mit all den Zigarettenfiltern am Strassenrand?
  • Paddiesli 26.05.2019 15:03
    Highlight Highlight Bei solchen Berichten kommen mir Tränen in die Augen. Wir vergiften ihren Lebensraum, müllen ihn mit Plastik zu, fischen ihn leer und heizen ihn auf.
    Und die armen Tiere haben keinerlei Chance, sich zu wehren oder auszuweichen. Ich fühle mich ohnmächtig, wenn ich sehe wie pseudo-grün die Politik ist, und auch das Volk nicht gewillt ist, Einschränkungen hinzunehmem. Wo ist bloss die Ethik hingenommen?
  • LaTschuberlinca 26.05.2019 13:19
    Highlight Highlight Molto triste 😢
  • Bijouxly 26.05.2019 10:43
    Highlight Highlight Was ich einfach nicht verstehe : Warum haben diese Staaten nicht einfach auch Verbrennungsanlagen? Ich finde es gut, dass wir für Plastiksäckli etwas bezahlen, aber unser Abfall kommt ins Verbrennungswerk und generiert wieder Energie, wir werfen das Zeug nicht einfach in den Rhein. Ich verstehe nicht, warum andere Länder das nicht auch tun?
    • mostlyharmless 26.05.2019 11:43
      Highlight Highlight Beispiel Italien: zu wenig lukrativ. Schon seit den 80ern ein Thema im Zusammenhang mit illegaler Müllentsorgung sind italienische Verbrecherorganisationen, die Müll europaweit einkaufen. Da ist der Staat teils machtlos (es sind schon einige Leute verschwunden, die ermittelt oder angeklagt haben), teils mitverantwortlich.
      Was ich nicht wusste ist, dass das Problem noch heute nicht ansatzweise gelöst ist.
    • LaTschuberlinca 26.05.2019 13:14
      Highlight Highlight Antworten statt blitzen...
  • Altruide 26.05.2019 09:27
    Highlight Highlight Interessanter Artikel was auch unsere Schweizer Gewässer betrifft.

    https://www.nzz.ch/wissenschaft/der-rhein-aus-plastik-wie-kunststoff-aus-der-schweiz-ins-meer-fliesst-ld.1406005

    Interessant die Aussage: "Alles an Plastik, das wir in unseren Gewässern haben, ist von uns Schweizern hausgemacht!"
  • Altruide 26.05.2019 09:18
    Highlight Highlight Ist erschreckend, aber leider nicht überraschend.

    Könnte nicht ein rigoroseres Abfallmanagement z.B. per EU Gesetz zumindest schon einmal für den Mittelmeerraum eingeführt werden?

    Weiter ist es mir völlig unlogisch, warum Mikroplastik in Kosmetika nicht einfach verboten wird - dies geht in den meisten Ländern 1:1 ab ins Meer. Allgemein könnte bei Kosmetika wohl auf viele schädliche Stoffe verzichtet werden - Hormone, Mikroplastik, Paraffine, Tenside, Nanopartikel, usw..

    Eine Übersicht der Schadstoffe im Meer:
    https://www.watson.ch/!261359332



  • DemonCore 26.05.2019 06:51
    Highlight Highlight Es ist eine Schande, was wir Menschen mit dem Meer machen.
  • banda69 26.05.2019 06:43
    Highlight Highlight "Ein Plastiksäckli-Verbot stellt einen inakzeptablen Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit der Supermärkte» dar".

    T. Aeschi, SVP Bundesratskandidat


    https://m.20min.ch/schweiz/news/story/27394415


    • lilas 26.05.2019 10:23
      Highlight Highlight Man sollte das Sünneli im Logo durch ein Brett vor dem Kopf ersetzen
    • Bijouxly 26.05.2019 10:44
      Highlight Highlight Eine Einschränkung ist gut, ein Verbot sicher nicht. Notabene landen unsere Plasticksäckli auch nicht im Meer.
    • banda69 26.05.2019 16:26
      Highlight Highlight @bujouxly

      Aeschis Aussage zeigt einzig und allein, dass die SVP die Wirtschaft - also Geld und Gier - vor Mensch und Umwelt setzt.

Ein Paar in Brasilien pflanzte 20 Jahre lang Bäume – und lebt jetzt in einem Wald

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