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Themenbild zur Sterbehilfe, Euthanasie. Haende einer Patientin und eine Rose im Spital Uznach, gestellte Aufnahme vom 6. Dezember 2001. (KEYSTONE/Martin Ruetschi) : FILM]

Abschied von einer sterbewilligen Person. Bild: KEYSTONE

Sektenblog

Wieso erschiessen alte Menschen ihre Partner, wenn es doch sanfte Sterbemittel gibt?

Religiöse Kreise verteufeln nach wie vor Institutionen, die ein humanes Sterben ermöglichen.



Diese Woche ereignete sich einmal mehr ein Drama, das aufwühlte. Eine 82-jährige Frau schoss in Küsnacht ZH auf ihren 90-jährigen Ehemann und richtete anschliessend die Waffe gegen sich. Sie starb, er überlebte schwer verletzt.

Ende August ereignete sich im Zürcher Quartier Albisrieden eine ähnliche Tragödie. Ein Betagter erschoss seine Frau und anschliessend sich selber.

Ein dritter Fall: Im Januar 2018 schlich ein 83-jähriger Mann ins Spital von Affoltern am Albis und tötet seine kranke gleichaltrige Ehefrau mit einer Waffe. Danach beging er Suizid. Die beiden hatten geplant, gemeinsam in den Tod zu gehen, wie die Angehörigen berichteten.

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ARTE-Bericht über Sterbehilfe. Video: YouTube/Coffee drinker

Es ist offensichtlich, dass es sich bei den erweiterten Suiziden um Liebesdramen handelte. So, wie die Paare gemeinsam gelebt hatten, wollten sie gemeinsam sterben, weil einer der Partner krank war.

Es ist schwer vorstellbar, was Menschen dazu bringt, ihren geliebten Lebenspartner zu erschiessen und sich nachher selbst zu töten. Angst und Verzweiflung müssen grenzenlos sein, wenn alte Personen zu diesem finalen Mittel greifen.

Es stellt sich die Frage, ob es nicht andere Wege gäbe, den verzweifelten Menschen zu helfen oder sie zu erlösen. Es gibt eine sanfte Möglichkeit, doch scheinen speziell alte Menschen noch nicht mit ihr vertraut zu sein: Die Freitodbegleitung.

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Film dokumentiert eine Sterbebegleitung. Video: YouTube/Addendum

Der Hauptgrund dürfte darin liegen, dass der begleitete Suizid früher sehr anrüchig war. Konservative Kreise und die Landeskirchen verteufelten Institutionen für humanes Sterben wie Exit und Dignitas erfolgreich.

In den letzten Jahren ist aber ein Gesinnungswandel zu beobachten, die Akzeptanz ist deutlich gestiegen. Allmählich setzt sich die Erkenntnis durch, dass die seriöse und verantwortungsbewusste Freitodbegleitung ein Segen sein kann.

Einzig die katholische Kirche und die Freikirchen stemmen sich nach wie vor mit aller Macht dagegen, dass kranke und verzweifelte alte Menschen frei über ihr Leben und somit auch ihren Tod entscheiden können.

Das Baselbieter Strafgericht verhandelt seit Mittwoch einen Sterbehilfe-Fall, bei dem Natrium-Pentobarbital in tödlicher Dosis per Infusion zum Einsatz kam. (Symbolbild)

Pentobarbital sorgt für ein schmerzloses und rasches Sterben. Bild: KEYSTONE

Sie führen religiöse Dogmen an und berufen sich auf 2000 Jahre alte Denknormen aus der Bibel. Frei nach dem Motto: «Gott hat das Leben gegeben, Gott wird es nehmen.»

In der Bibel werden zwar mehrere konkrete Suizide beschrieben – vorwiegend im Alten Testament - doch werden die Selbsttötungen nicht bewertet. Es heisst also nicht, Suizid sei verboten oder eine schwere Sünde. Es gibt aber mehrere Stellen, die insinuieren, dass das Leben Gott gehört.

Obwohl die Bibel Menschen, die Suizid begehen, nicht explizit verurteilt, hat sich die katholische Kirche Jahrhunderte lang geweigert, Menschen auf dem Friedhof zu beerdigen.

Da kommen Fragen auf: Was hat Gott davon, wenn er Menschen, die das Leben in Würde gemeistert haben, sinnlos leiden sieht? Ergötzen wird er sich wohl kaum daran. Und was bringt es ihm, wenn ein greiser Mensch ein paar Monate länger lebt? Leidend!

Was bringt es dem todkranken Patienten? Mehr Wille? Mehr Lebenserfahrung? Ein erweitertes Bewusstsein? Vielleicht. Doch was nützt ihm dies, wenn er eh bald stirbt und die neuen Erkenntnisse nicht mehr anwenden kann?

Lass dir helfen!

Du glaubst, du kannst eine persönliche Krise nicht selbst bewältigen? Das musst du auch nicht. Lass dir helfen. In der Schweiz gibt es zahlreiche Stellen, die rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen da sind – vertraulich und kostenlos.
Die Dargebotene Hand: Tel.: 143, www.143.ch
Beratung + Hilfe 147 für Jugendliche: Tel.: 147, www.147.ch
Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch

Einen würdevollen Tod ermöglichen

Am Lebensende verschieben sich Perspektiven und Lebenssinn radikal. Es geht nicht mehr darum, etwas zu leisten oder einen sinnvollen Beitrag zum Gemeinwohl beizusteuern.

Nein, es geht darum, den vielleicht schwersten Lebensabschnitt in Würde zu bewältigen. Es geht darum, dass auch alte Menschen die geistige Autonomie und die Freiheit der Selbstbestimmung behalten. Und es geht darum, dass sie sich allenfalls von den Ängsten befreien, dass Gott ihnen den Himmel verwehren und sie in die Hölle verbannen könnte.

Denn nur diese geistige Freiheit könnte in Zukunft alte Leute daran hindern, die Pistole in die Hand zu nehmen und den geliebten Lebenspartner zu erschiessen. Eine solche Unabhängigkeit kann sie befähigen, allenfalls die Hilfe von Organisationen in Anspruch zu nehmen, die einen würdigen Tod ermöglichen.

PS: Hugo Stamm ist Mitglied des Patronatskomitees von Exit, der Vereinigung für humanes Sterben.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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273Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pelegrino 08.10.2019 09:26
    Highlight Highlight Gemeinsames Sterben soll nicht einen fahlen Beigeschmack hinterlassen, dass das Effekthandeln hinterlässt, ohne und nicht zwingend geschehen soll. Doch gleich mit dem Leben machen, ist eine schlechte Lösung, denn wer weiss was noch positives kommen mag, denn keiner weiss ob es ein Danach wirklich gibt, u. ein Zurück gibt es nicht!
  • Pelegrino 08.10.2019 08:44
    Highlight Highlight Manchmal vermitteln Partnersuizide einen Affekthandeln gegen aussen,darum wäre es doch ein Brief hinterlassen,mit einem Video,dass beste was man tun kann,u.das alles soll unter Einvernehmen erst zuletzt geschehen.

    Wenn so etwas wie einen Zweiertodespackt geplant wird,sollte es auch versüsst werden,u.nicht gleich mit einer Waffe,u.da sollte man auch einen Bedenk-Frist festgelegt werden,den beide zu akzeptieren haben,wenn einer von ihnen doch am leben bleiben will,dass sein Partner es ihm gleich tut.

    Es sollte nicht ein leichtfertiger Abgang sein,denn man weiss nicht was man dann hinterlässt.
    • Pasionaria 08.10.2019 10:06
      Highlight Highlight ......das heisst, am besten man fragt zuvor Pelegrino, was, wie, warum, wer, wann, wie oft man 'es' machen soll!
      Das nenn ich Selbstbestimmung.
      Geht's eigentlich noch!
    • Pelegrino 08.10.2019 13:01
      Highlight Highlight Paionaria, sie haben wohl unteren 6 Zeilen nicht gelesen, das man es erst bedenken soll, bevor man tut!

      Man kann sterbend auch mit Musik begleitet werden, was eigentlich aus keiner biblischen Vorschrift widerlegt wird, auch soll ein Video nicht hinderlich sein, so zu sterben wie man es will, statt das Piepsen der elektronischen Anlagen zu hören.
    • Pelegrino 08.10.2019 13:14
      Highlight Highlight Pasionaria,

      natürlich sollte man solange leben wie es geht, das Thema geht unterandern aber wie!?

      Paionaria haben sie da einen Vorschlag den ihn auf den Intensivstation mit den künstlichen Lebenserhaltungsmaschine nicht unendlich bis zum letzten Atemzug nicht zu leiden hat!!

      Wenn Gut dann schreiben sie uns eine Möglichkeit, der das Leiden mindert oder einfach erlöst!

  • sowhat 07.10.2019 19:54
    Highlight Highlight Die Argumentation der Kirchen funktioniert sowieso nicht.
    Sie meinen, man soll Gott nicht ins Handwerk pfuschen und freiwillig aus dem Leben scheiden. Dann sollte man ihm auch nicht ins Handwerk pfuschen mit den lebensverlängernden Massnahmen.
    • Oxymora 07.10.2019 21:48
      Highlight Highlight @sowhat

      Was heist hier Handwerk?

      Glauben die Gott ist Klempner?

      Ich dachte der sei Richter und Vollstrecker.
    • Pasionaria 08.10.2019 10:43
      Highlight Highlight ....und ich dachte er sei Beschützer und Hüter:
      er beschütze uns vor irren Landesvätern, die auch Bomben schmeissen.
      Ebenso vor Fundis, die Christen > Muslime, Juden u.a. heissen.
      Leider von all dem null und nichts gewesen,
      es lässt sich NUR fantasievoll von ihm lesen.
  • Alnothur 07.10.2019 13:20
    Highlight Highlight Ach, das auf die Religionen abzuschieben ist einfach nur lächerlich. Gibt genug andere, die ebenfalls dagegen sind, es "feige" finden, und so weiter. Die Kirchen haben da längst nicht mehr die Deutungshoheit. Auch im Altersheim nicht.
    Aber sonst hätte Hugo Stamm ja scheinbar nichts mehr zu berichten.
    • Oxymora 07.10.2019 21:27
      Highlight Highlight “Gibt genug andere, die ebenfalls dagegen sind, es "feige" finden, und so weiter.“

      Meistens sind es Leute, die den Freitod als Selbstmord bezeichnen. Sie wissen wahrscheinlich nicht was ein Mord ist, aber der liebe Gott hat ihn verboten. Sachlich betrachtet ist ein Suizid nicht feige. Oft lassen Gefühle oder Situationen der Hoffnungslosigkeit nur Tod als Option zu. Natürlich gibt es weitere Gründe für Suizid: psychische Erkrankungen, Wahnvorstellungen, etc. Wenn z.B. jemand glaubt, durch Beanspruchung abartiger Suizidhilfe, könne er die Menschheit retten oder einen Wolkenpapa beschwichtigen.
  • moimoimoi 07.10.2019 12:45
    Highlight Highlight Leben und Leiden unendlich zu verlängern scheint "Gottes Wille" zu sein. Warum eigentlich? Mit lebensverlängernden Massnahmen wird auch in den Lauf der Natur eingegriffen. Warum protestiert hier niemand dagegen?
    • Pelegrino 08.10.2019 10:13
      Highlight Highlight Manchen rel. Manifistierten machen und handeln oft unter massiven Druck nicht-toleranter Fundis, zum verzweifeln, weil ihnen die Bürde die ihnen auferlegt wird nicht einhalten können, und da denken die Opfer, dass das Urteil wegen versagen schon gesprochen ist.

      Unter solchen Situation waschen sich die Fundis ihre Hände in Unschuld, damit ihnen nichts verbinden kann, und kein Gewissen haben wollen.

      Dafür haben die voraussichtlich massenweise Bibeltexte für ihre Ausreden bereitgestellt.
    • Pelegrino 08.10.2019 12:03
      Highlight Highlight Viele Suizide gehen aus traumatisierten Erlebnisse hervor, von denen selbst Psychiater es schwer haben zu helfen.

      Nicht aufgeben, denn es wird bestimmt weitergehen, und habe nur ein bisschen Geduld, denn das wird sich schon ändern, auch wenn etwas langsam und schmerzhalft, wer es überstehen will, der schafft es, das braucht einen festen Willen dazu.

      Und danach ist alles Happy!
    • Pelegrino 09.10.2019 02:20
      Highlight Highlight Es braucht sogar eine christ. psychiatrische Privatklinik, SGM, um Psychisch-kranken zu helfen. Doch da fehlt die vorbeugende Hilfe, die helfen soll dass es nicht soweit kommt, doch die Mitglieder freier rel. Gem. bemühen sich um ihr Ansehen und Ehre in der Gemeinschaft statt um die zu kümmern die einsam und zurückgelassen sind.

      Und wenn dann alles im Geist verkümmert wird, dann schiebt man den psychisch Kranken auf unbestimmte Zeit, in eine Klinik ab, und die Einsamkeit bleibt, denn durch Chemie verschafft man sich Ruhe, das die Pflege erholsamer macht.
  • Ohniznachtisbett 07.10.2019 11:29
    Highlight Highlight Ich bin Befürworter von Sterbehilfe und störe mich explizit an den Kirchen und anderen Fundis, die genau zu solchen Situationen führen, dass sich alte Leute gegenseitig erschiessen. Trotzdem muss man auch als Befürworter immer ein Auge draufhalten: Nie darf es sein, dass Menschen zum Freitod gedrängt werden, weil günstiger, weil einfacher, weil was weiss ich. Das ist unglaublich wichtig.
    • sowhat 07.10.2019 19:58
      Highlight Highlight Einverstanden, diese Vorsicht muss sein.
      Leider sind es aber die gleichen Kreise, die den Freitod ablehnen, die durch ihre Politik ein würdiges Altern verunmöglichen wollen.
    • Pelegrino 09.10.2019 09:22
      Highlight Highlight Insofern gestützt auf die Bibel werden gerade das Neue Testament auf das alte Testament abgestützt, hat und tun sich manche und stellen sich manche Fragen auf, bezüglich dem Lebenswandel gilt das alte Testament nicht mehr, denn es ist nur gültig, soweit es ihren Machenschaften abstützt.

      Wenn es um humanes Sterben geht, dann sind die freikl. christl. Gem. Pastoren sofort mit dabei, geht es aber um Lebenserhaltung einen namhaften berühmten Geistlichen steht da nicht im Weg, denn er ist der Megastar der ihren Glauben aufrechthalten soll.
  • Pasionaria 07.10.2019 01:07
    Highlight Highlight Kurzum: ich möchte gehen, wann ich möchte.
    Das heisst, es darf niemandem die Würde der Selbstbestimmung genomnen werden!
    • Pelegrino 09.10.2019 09:13
      Highlight Highlight Pasionaria, recht zu glauben, wenn es nicht aufgezwungen ist, davon ist man heute noch weit davon entfernt.

      Wer nicht mitmacht und bedenken hat, und nicht alles versteht und akzeptiert, gilt für so manchen, als ein Dubeli,> als einen Eingeschränkten der nicht weiss was er tut.

      Dem Leben und wie sterben ist, gibt keine definitive Richtlinie aus der Bibel, doch wird es aus Menschhand gemacht dargestellt,

      …. wie so viele Ansichten und Lehren von Pharisäer und Sadduzäer und andere Weisen, viele unzählige Philosophen, die sich bis heute immer wieder ihr Unwesen treiben.
  • Spooky 06.10.2019 21:25
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass alte Menschen in den Augen der Jungen keine Würde mehr haben, wie das zum Beispiel bei den Indianern noch der Fall war.

    Mir persönlich, auch schon alt, ist das zwar total egal.

    Aber es sind nicht alle Alten so wie ich, leider.
  • Alienus 06.10.2019 20:30
    Highlight Highlight 1/2
    Tötung durch Partner kann man besser nachvollziehen, wenn man bedenkt, dass in früherer Zeit solch eine Tötung durch Handwaffen eine gewisse histor. Besonderheit hatte.
    War ein Soldat im Felde unrettbar verwundet, wurde zwar selten gewünscht, selbst oder durch einen Kameraden mit einer Kleinwaffe erlöst zu werden.
    Wurde ein Delinquent nicht „richtig“ zu Tode gebracht, wurde er vom Henker durch einen „Gnadenschuss“ vom Leid befreit.
    Psychisch, finanziell, rechtlich oder liebesmäßig in einen finiten Lebensabschnitt gebracht, ist für etliche Menschen die Schusswaffe die Erlösung gewesen.
  • Alienus 06.10.2019 20:28
    Highlight Highlight 2/2
    Meist durch Selbstnutzung, auch durch Partner. Es gibt dabei keinen direkten Körperkontakt. Dem Partner ward ermöglicht, den allerletzten „Liebesdienst-Beweis“ der Zuneigung gegenüber dem Selbsttöter zu erbringen. Schlimm, einen so „innigen u. eindeutigen Beweis“ des Zusammenseins erbringt man nur einmal im Leben.
    Die Frage bleibt offen, ob dies eine Lösung sein kann, aber auch, warum man dies unterstützend vollstreckt. Sind es Tapfere, Mutige, Verzweifelte oder doch Ängstliche vor der kommenden Konsequenz? Oder nur Mörder?
    Es gibt keine Antwort, denn jeder Mensch stirbt für sich allein.
    • Spooky 08.10.2019 18:44
      Highlight Highlight "...denn jeder Mensch stirbt für sich allein."

      Lieber allein sterben als mit Leuten um mich herum, die mich nerven.
  • Pelegrino 06.10.2019 15:51
    Highlight Highlight Eigentlich verschämt es mich, wenn jemand mich zum Bruder im Herrn bekehren will, und sogleich andere die Schuld seiner Suizidgedanken in die Schuhe schieben will.


    So erlebe ich immer wieder pseudo Super-christen die mich bekehren wollen, aber zuerst dafür einen Schuldigen dafür erfinden müssen.

    Auf jeden fall, ist es mir verwerflich mit einem solchen Menschen überhaupt seine Meinung über den Tod zu teilen, da sterben eine ehrwürdiger Abgang bleiben soll.
  • Oxymora 06.10.2019 11:16
    Highlight Highlight Berühmte Todesfälle im NT

    Ist Judas an den folgen eines Arbeitsunfalls oder an den folgen eines Suizids gestorben?

    Nachdem dem Judas den Jesus Christus an die jüdische Obrigkeit verraten hat:

    Hat sich Judas mit dem Lohn für seine Ungerechtigkeit einen Acker erworben. Beim rumackern ist er gestürzt und mitten entzwei geborsten, so dass alle seine Eingeweide hervorquollen (siehe: Apg1,18)

    Davor oder danach (ich weis es auch nicht),
    hat er sich noch hurtig erhängt. (siehe: Mt27,5)

    Ich fände es nett, wenn mir ein/e Bibelversteher/in den Sachverhalt erklären würde.
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    • Alienus 06.10.2019 13:34
      Highlight Highlight Als Bibelkritiker ein Lösungsansatz:

      Judas ist durch eigene Hand verstorben.

      Man liest im Original in Luther-Bibel von 1545:

      - Math. 27/5 : „…Hub sich dauon, gieng hin vnd erhenget sich selbs.“
      - Apg. 1/18: „…,vnd sich erhencket, vnd ist mitten entzwey geborsten, vnd alle sein Eingeweide ausgeschüt.“

      Bei Luther ist das Problem der scheinbaren Textdiskrepanz eindeutig nicht vorhanden!

      In der zB Brockhaus-Ausgabe 1891 steht in Apg. 1/18 der Sturz kopfüber und er sei mittendrinn geborsten und alle seine Eingeweide seien herausgequollen!

      Somit auch hier wieder eine Ungereimthei der Bibel
    • Oxymora 06.10.2019 14:17
      Highlight Highlight @Alienus

      Schön da hat der Herr Doktor Martin Luther durch seine Bibelfälschungen eine göttliche Textdiskrepanz aus dem Wort Gottes entfernt.

      Aber warum ist der Leibjudas nach dem hängen explodiert?

      Wollte er sich zuerst mit Kohl und Bohnen vergiften?

      Hatte er sich vielleicht gar nicht wegen Jesus, sondern wegen fürchterlichen Blähungen erhängt?
    • Alienus 06.10.2019 15:24
      Highlight Highlight Oxy

      Hm, ne gute Fragestellung.

      Nun, gut gehangen kann einen schnellen Tod durch Genickbruch bewirken. Hat Judas sicherlich nicht verdient meint das Volk.

      Übeltätern wurde auch der Bach aufgeschlitzt oder sie wurden auf einen Pfahl gesteckt oder auch gekreuzigt. Bewirkt einen langsamen grausigen Tod. Somit deutet der Bauchplatzes eher auf einen Wunsch nach einem grausamen Tod des hier gemeinten Juden mit dem unauffällig hinweisenden Namen Judas.

      Dr. Luther hatten sicherlich seine „Beweise“ für den Antisemitismus.

      Strafe diesem Gottesmörder, dem sie gebührt, meinte er.
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  • Pelegrino 06.10.2019 09:14
    Highlight Highlight Vor dem Tod zieht das ganze erlebte Leben an sich vorüber, und da wünscht man sich das einige und das andere nochmals zu erleben.

    In mir ging es vor wie dem Engel Aloisius, der weil er nicht so brav war, noch nach dem Röhrenerlebnis wieder an den Stammtisch zurück kam, aber vergass die Botschaft an die geistl. Vereine ihren Obrigkeiten zu bringen, dass ihnen zur Besinnung bringen sollte.

    Doch ich hoffe damit mit allen den Dienst zu machen!
    • Pelegrino 06.10.2019 10:03
      Highlight Highlight Den Dienst zu warnen was unsere geistl. Obrigkeit unsere Gegenwart verdirbt, so das unser sterben mühsam macht, mit vielen schlechten Erinnerungen, wie das üble stalken vom Prediger der das sterben traurig macht.
  • Wander Kern 05.10.2019 23:39
    Highlight Highlight "Es ist schwer vorstellbar, was Menschen dazu bringt, ihren geliebten Lebenspartner zu erschiessen und sich nachher selbst zu töten. Angst und Verzweiflung müssen grenzenlos sein, wenn alte Personen zu diesem finalen Mittel greifen."

    Oder sie glauben einfach daran, sich im Jenseits wiederzusehen...
  • Garp 05.10.2019 22:53
    Highlight Highlight Ein ziemlich dümmlicher Artikel von ihnen , Herr Stamm. Sie machen ein Kuddelmuddel. Einleitend, erwähnen sie, dass die Paare gemeinsam sterben wollen, das ist aber mit einer Organisation wie z.B. Exit nicht möglich, wenn nur ein Partner todkrank ist. Man muss sich rechtfertigen, Drittpersonen Rechenschaft ablegen, Zeugnisse vorlegen, sterben ist dann nicht privat. Darum greifen manche zur Waffe, mit Religion hat das nichts am Hut.
  • Macke 05.10.2019 20:27
    Highlight Highlight Wieso ist es offensichtlich, dass es sich hier um Liebesdramen handelt? Weil alte Menschen nicht in der Lage sind, häusliche Gewalt auszuüben? Gerade im Alter häufen sich mögliche Faktoren der Gewalteskalation: Überforderung mit der Krankheit des anderen, mangelnde Unterstützung, finanzielle Probleme, jahrelanges Verhaftet-Sein in gewaltvollen Beziehungen etc. Die Kirche sehe ich hier nicht als Hauptproblem.
  • Pelegrino 05.10.2019 18:18
    Highlight Highlight Ich will noch Venedig sehen, nach Amsterdam reisen, im Wiener Schloss Belveder Kaffee trinken, und die Zwiebeltürme in Moskau und Wodka trinken.

    Und dann werde ich zuhause Fotos sortieren solange ich lebe, und nehme meine Erinnerung mit hinüber, wenn das geht!
    • Pelegrino 05.10.2019 23:18
      Highlight Highlight Es gibt noch so viel zu tun bevor gestorben wird, und bevor nicht alles erledigt ist, sonst ist der Abgang eine traurige Sache, die auch wenn es Gemeinsam ist, ein trauriges Ende sein wird.

      Das Leben ist ein immerwährender Zyklus, was geht und was kommt, solange der Mensch lebt kommt ihm immer wieder die Gegenwart auf ihn zu was er erlebt, und wenn nicht alles erledigt ist wird es ein trauriger Abgang sein. Das heisst man ist immer im Verzugszwang alles was soeben erlebt ist, gleich erlegt zu haben. Am besten ist, dass alles was noch aussteht erledigt wird.
    • Pelegrino 05.10.2019 23:32
      Highlight Highlight Doch wie kann alles erledigt werden, wenn immerwährend neues kommt, das erledigt werden muss!?

      Ganz einfache ist, wenn man sich nicht mehr an die materiellen Dingen hält, und jetzt das grosse Aber, wenn man sich nicht mehr an grosse materielle Dinge hält, könnte das Leben wieder einen Sinn geben, weil man nicht mehr so abhängig ist von allem drum herum, und nicht mehr der Prunk zählt, sondern das einfache zufriedene Leben.

      Nicht der Prunk ist das Leben, sonder das Leben ist die Einfachheit, losgelöst vom Geltungszwang und Glitzer der Welt, denn mit Geben, wird man erhalten was glücklich macht.
    • Pelegrino 06.10.2019 09:56
      Highlight Highlight Gerade die geistlichen Führer der vergangene Antike bis unsere gegenwärtige Trump-manie,sucht man sein nächstes,sein egomanische Prinzip,u.vergisst sich u.den neben ihn,denn er liebt seinen Wohlstand mehr als sich selbst.

      Man sucht u.liebt den Gewinn mehr,u.vergisst sich u.den nebenan.So kommt ein einsames Leben auf,das alles hat,aber niemand mit dem sich teilen lässt.

      Die Vermessenheit vom ewigen Tot von dem Pult herab zu predigen,bevor überhaupt gelebt ist,liegt der Sache bald nahe,dass die Tendenz vom Freitod eröffnet wird,>also kein Himmel,>nur die Furcht vom wieder-abfallen in den Tod.
  • Beat_ 05.10.2019 17:58
    Highlight Highlight Wo ist der Hinweis, das Exit und Dignitas (und andere?) Mitgliederbeiträge verlangen?
    Und das andere, dass mich stört: dieses Thema wird immer wieder so dargestellt, dass alle, die sich nicht mit dem Freitod beschäftigen wollen nicht akzeptiert werden.
    Unsere Gesellschaft erlaubt es jedem, "natürlich" aus dem Leben zu scheiden, ohne mithilfe von irgendwas. Und das ist gut so. Wer es anders will, hat Möglichkeiten, und das ist auch ok.
    • sowhat 07.10.2019 20:13
      Highlight Highlight Nee,. Sorry, unter natürlich verstehe ich etwas anderes als zwanghaft lebensverlängernde Massnahmen. Da ist unsere Gesellschaft, weiiit von entfernt, natürliches Sterben zuzulassen.
  • DomKi 05.10.2019 17:28
    Highlight Highlight Herr Stamm, sie zitieren korrekt, Gott gibt Leben Gott nimmt das Leben, das steht so in der Bibel. Es steht nicht dass Suizid verächtlich ist, aber da steht ganz klar "du sollst nicht töten". Jeder muss selbst entscheiden ob es einen Gott gibt oder nicht. Für mich ist klar, dass es Gott und seinen Sohn Jesus gibt, der mir die Tür zum ewigen Leben geöffnet hat. ich glaube einfach an die Bibel und im Speziellen das Neue Testament, ich habe mit den Landeskirchen nichts am Hut
    • Klaus07 05.10.2019 20:25
      Highlight Highlight Und was machen sie dann den ganzen Tag mit ihren ewigen Leben?
    • HundBasil 05.10.2019 21:56
      Highlight Highlight @Klaus: und du Klaus, was machst du während deines ewigen Lebens?
    • Klaus07 05.10.2019 22:30
      Highlight Highlight Nach meinem Tot bin ich Nahrung für Würmer, Insekten und Bakterien. Auf ein ewiges Leben verzichte ich gerne. Hab keine Lust auf ewiges Hosianna singen.
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  • zeromaster80 05.10.2019 16:41
    Highlight Highlight Who cares ob sie sich vergiften oder erschiessen. Richtig gemacht, gibt es da nicht viel zu leiden.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 05.10.2019 16:46
      Highlight Highlight Man sollte zumindest noch so viel Empathie besitzen, dass man auch noch daran denkt, dass esnoch Menschen gibt, welche einen finden.
    • zeromaster80 05.10.2019 17:24
      Highlight Highlight Sie erschiessen sich, sie hüpfen nicht vor einen Zug oder von einer Brücke. Ich behaupte, du/ihr hast eine seltsame Vorstellung von idr. 9mm Pistolen. Es ist in meinen Augen heuchlerisch, eine Tötungsmethode als ach so viel humaner darzustellen.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 05.10.2019 17:54
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
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  • no-Name 05.10.2019 16:20
    Highlight Highlight ....wegen der Kirche? Genau!

    Aber sicher nicht weil die Vättus-Offizier-SIG imSchrank liegt aber Barbiturate nirgends im spiegelschrank auffindbar?

    Oder weil dei der 80+generation biografiebedingt eine schusswaffe ein grössesres selbstverständniss im bewusstsein hat als organisationen wie exit....

    Oder ist gar der tod beim eintritt für viele ein sehr intimer moment den man möglichst nicht mit fremden teilen will....???

    Nein. Es ist die kirche. Weil.... da war mal was! 🤦🏽‍♂️

    Und als nächstes herr stamm, ist die kirche schuld das shakiri der nati erst nicht zusagen wollte, weil....
    • Luzifer Morgenstern 05.10.2019 16:55
      Highlight Highlight 2000 Jahre dummes Gerede über Moral und Gottes Wille... Das wirkt.
    • Share 05.10.2019 17:13
      Highlight Highlight Seien wir ehrlich. Wir haben einen Papst der aus den Verhältnissen kommt die sein Vorgänger der strukturellen Korruption gegeisselt hat. Franz von Assisi steht für den Nichtantritt des Erbes, für den totalen Verzicht. Er muss es ja wissen. Nun, es fängt bekanntlich im Kopf an. Bist du Kommunist orientierst du dich an der Lebenserwartung, verschiebst das ewige Leben für nach dem Tod. Als kühler Rechner probierst du das doch lieber davor.
    • Share 05.10.2019 17:19
      Highlight Highlight Das habe‘ ich von meinem Vater. Er sagt: „Das Leben lohnt sich immer.“ ☺️
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  • Pelegrino 05.10.2019 16:17
    Highlight Highlight Nach dem Style der Swiss Dixie Jazzer Band Style, und mit "Tiger Rag" Songs, ist alles fröhlicher und beschwingt, doch das Leben will ohne Ende gelebt werden, bevor es soweit ist.

    • Pelegrino 08.10.2019 08:14
      Highlight Highlight Wenn sterben süssgemacht werden will, dann ist ein Dixieland Jazz das Schönste mich, nach langer Zeit.
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  • Oriental 4 05.10.2019 16:08
    Highlight Highlight Teil 2.
    Ich spreche keinem Menschen das Recht ab, sein Leben zu beenden. Aber ich finde, dass wir eine Verantwortung haben, genau hinzusehen und Menschen am Lebensende zu begleiten
    • Luzifer Morgenstern 06.10.2019 12:29
      Highlight Highlight Am Lebensende begleiten, ja, und auch ins Ende, wenn sie es wünschen.
  • Oriental 4 05.10.2019 15:54
    Highlight Highlight Aktuell ist der Tenor in der Altersforschung, dass das Sorgemotiv (sich um andere kümmern), die Mitverantwortung für das Gemeinwohl, am Lebensende zunehmend an Bedeutung gewinnt. Da kann ich Herrn Stamms Aussage, dass es nicht mehr darum geht, etwas zum Gemeinwohl beizutragen, nicht zustimmen.
    Auch weiss man, dass die häufigste Grundlage für Suizidgedanken im Alter (und der Freitod ist ein assistierter Suizid) Depressionen aufgrund Einsamkeit sind. Nicht aber Schmerzen. Hier sind wir doch als Gesellschaft gefordert, alte Menschen einzubinden, zu begleiten und zu unterstützen.
    • Luzifer Morgenstern 05.10.2019 17:00
      Highlight Highlight Und auch depressive Menschen können vernünftige Entscheidungen treffen.

      Das schliesst sich nicht aus.
    • sowhat 07.10.2019 20:35
      Highlight Highlight Es geht hier explizit NICHT um einsame Menschen. Es geht hier um liebende und geliebte.
      Ich glaube nicht, dass exit und dignitas mehr eisame Menschen begleiten. Es braucht von gesetzeswegen ja eine unheilbare Krankheit.
    • Luzifer Morgenstern 08.10.2019 00:29
      Highlight Highlight @sowhat

      Sorry. Falsch.

      Jede(r) darf jedem(-r) helfen, den letzten Schritt zu tun.

      Der allerletzte Schritt muss selbst gemacht werden, und der/die Helfende darf nicht von diesem Schritt profitieren.

      Mehr steht nicht im Gesetz.

      Die unheilbare Krankheit ist eine moralische Vorstellung, die von der christlichen und medizinischen Moral kommt. Da glaubt man nämlich, dass nur mit einer tödlichen Krankheit irgendwie der Rest des weltlichen Lebens nicht mehr so wichtig ist, weil das Ende schon geschrieben ist.

      Moderne Ethik fragt: entscheidungsfähig? Mündig? Dauerhafter Wunsch? - Fertig!
  • Garyx 05.10.2019 15:44
    Highlight Highlight Als Begleiter meiner sterbenden Mutter habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass im Sterben ein riesiges Entwicklungspotenzial liegt, Entwicklung verstanden als Bewusstseinserweiterung. Sterben habe ich so nicht nur als Abschied und Trauer, sondern auch als etwas Festliches erlebt. Ein solcher Sterbeprozess dürfte meines Erachtens nicht durch das Wollen eines Partners gestört werden.
    • sowhat 07.10.2019 20:39
      Highlight Highlight Das ist wunderbar, dass Sie das so erleben durften. Mein Erleben war das pure Gegenteil. Qualvolle Schmerzen, die unvorstellbar gewesen sein müssen, selbst als Anwesende nicht zu greifen. Und keine Möglichkeit sie zu lindern. Nein, ich will vorher gehen können! Freiwillig, dann wenn ich absehen kann was daraus wird.
    • Garyx 08.10.2019 08:06
      Highlight Highlight Danke für Ihre Antwort. Sie berührt mich sehr. Nach Ihrer Erfahrung hätte ich die gleichen Schlussfolgerungen gezogen wie Sie.
  • Albatros 05.10.2019 15:28
    Highlight Highlight LebenTod in der Sicht von Donald Sutherland, eines kanadischen Schauspielers: "Das Leben sollte mit dem Tod beginnen, nicht andersherum. Zuerst gehst du ins Altersheim, wirst rausgeschmissen, wenn du zu jung wirst, spielst danach ein paar Jahre Golf, kriegst eine goldene Uhr und beginnst zu arbeiten. Anschliessend geht's auf die Uni. Hast inzwischen genug Erfahrung, das Studentenleben zu geniessen, nimmst Drogen, säufst. Nach der Schule spielst du fünf, sechs Jahre, dümpelst neun Monate in einer Gebärmutter und beendest dein Leben als Orgasmus."
    • sowhat 07.10.2019 20:40
      Highlight Highlight Wow, was für eine geniale Vorstellung. Mag ich! Mag ich sehr👍
  • Spooky 05.10.2019 15:23
    Highlight Highlight "Was hat Gott davon, wenn er Menschen, die das Leben in Würde gemeistert haben, sinnlos leiden sieht? Ergötzen wird er sich wohl kaum daran."

    'Ergötzen wird er sich wohl kaum daran.'

    Da wäre ich mir nicht so sicher.
    • baBIELon 05.10.2019 22:51
      Highlight Highlight Frei nach dem Kangaroo: Wenn man sich vorstellt, dass Gott der Böse ist, ergiebt die Bibel plötzlich sinn!
    • Spooky 06.10.2019 04:41
      Highlight Highlight baBIELon

      Was meinst du mit Kangaroo?
    • baBIELon 07.10.2019 14:56
      Highlight Highlight @Spooky
      Damit meine ich das Kangaroo aus dem Buch "Die Känguru Chroniken" von Marc Uwe Kling.
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  • Madison Pierce 05.10.2019 14:28
    Highlight Highlight Ist es nicht möglich, dass der Suizid per Waffe für ältere Generationen aus Gründen der Ehre oder sonst was das Mittel der Wahl ist? Schliesslich gibt es unzählige "gewaltlose" Methoden, für die man kein rezeptpflichtiges Gift braucht.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 05.10.2019 15:37
      Highlight Highlight Wenn man sich erschießen will, kann einiges schiefgehen.
      Wenn ich mal soweit bin, dass ich mir aufgrund des körperlichen Verfalls meiner Existenz ein Ende setzen möchte, werde ich wohl genug Opiate und Benzos Zuhause haben.
      Alles was ich dann noch benötige, sind die Samen einer bestimmten Pflanze. Alles was dann passiert, ist dass ich einschlafe und nie mehr aufwache.
      Da benötige ich kein Thiopental oder andere Babiturate.
    • Luzifer Morgenstern 05.10.2019 17:10
      Highlight Highlight Die gewalttätigen Methoden sind eigentlich immer Verzweiflungstaten.

      Sichere Methoden gibt es immer, aber wohl überlegt, zielsicher und schmerzfrei,... da braucht man die Hilfe vom Profi.
  • B-Arche 05.10.2019 13:59
    Highlight Highlight Die Kirchen wollen Leid. Jede Freude muss mit mindestens einem gleich grossen Leid daherkommen.
    Dieses Dogma animierte die Menschen überhaupt die schweren Lasten zu tragen. Man muss das Leid, die Mühen, die schweren Lasten tragen um von Gott akzeptiert zu werden.
    Daher heiratet man nur einmal für immer und muss ab dann alles ertragen. Man darf Sex haben aber nur zusammen mit der Empfängnis und der Bürde die Kinder aufziehen zu müssen.
    Man muss die Bürde auf sich nehmen auf Job und Karriere zu verzichten um die Eltern zu pflegen. Und am Ende mit Schmerzen sterben für Gott.
    • Universarier 05.10.2019 14:56
      Highlight Highlight Und weil du gläubig und religiös bist musst du es für gottgewollt halten und vor dankbarkeit platzen da es dich ohne gott ja gar nicht gegeben hätte..
      Bin ich neben dir der einzige der das zum kotzen findet?
    • Luzifer Morgenstern 05.10.2019 17:14
      Highlight Highlight Das schönste an dieser göttlichen Welt ist wohl, dass Regelblutungen und Geburt ein Schmerzprivileg der Frauen ist.

      Und vor der Einführung von Gentests konnten Männer durchaus rumvögeln, wie sie wollten.

      Irgendwie hinkt diese göttliche Gerechtigkeit.
    • Lucida Sans 05.10.2019 23:39
      Highlight Highlight Ja, wer so zünftig leiden kann, ist ganz sicher ein besserer Mensch!
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  • Forest 05.10.2019 13:45
    Highlight Highlight Herr Stamm wann kommt ein Beitrag zur Klima-Religion? Die Klima Religion welche uns in einigen Jahren einen Weltuntergang prophezeien und über unseren Lebensstil Urteilen will.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 05.10.2019 14:06
      Highlight Highlight Wieso muss man Menschen, die auf etwas zeigen, dass uns alle betrifft und von unserer Elite verleugnet wird, lächerlich machen?
      Hast du denn unumstößliche Beweise dass es denn nicht stimmt, was Klimaforscher weltweit sagen?
      Hast du Informationen, die sonst niemand hat?
    • frereau 05.10.2019 17:12
      Highlight Highlight @Forest
      Beim Klimawandel handelt es sich nicht um ein religiöses Phänomen. Er ist wissenschaftlich nachgewiesen. Er ist eine Tatsache und die damit einhergehenden Naturkatastrophen ebenfalls.
    • Luzifer Morgenstern 05.10.2019 17:18
      Highlight Highlight Whataboutismus, kennsch?

      Meine Grossmutter liegt im Sterben. - Was ist mit den Kindern in Afrika?

      Die Autobahn ist mir zu laut. - Was ist mit dem Flughafen?

      Hugo Stamm schreibt über Aspekt X religiöser Auswüchse.
      - Was ist mit Aspekt Y?
      - Warum immer gegen mich?
  • Oxymora 05.10.2019 13:39
    Highlight Highlight Laut Bibel ist der Herr Jesus der Meinung, dass ihn der Herrgott liebt, weil er aktive Sterbehilfe an seinem jungen, gesunden Körper zu lässt.

    Da fragt man sich schon warum einige Christen bereits passive Sterbehilfe als eine Sünde brandmarken.

    Halten sie die Bibel für ein Märchenbuch?

    Ist Jesus Christus nicht mehr Ihr Favorit?

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    • Universarier 05.10.2019 14:59
      Highlight Highlight Der durfte das weil er damit den grundstein für diemacht des vaters gelegt hat... reine kosten-nutzen rechnung.
    • Luzifer Morgenstern 05.10.2019 17:21
      Highlight Highlight Ich mag die andere Version.

      Dem alten Sadisten „da oben“ kam einfach das schlechte Gewissen.
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  • Schwedenstahl 05.10.2019 13:31
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, woher der Schreiber das Pentobarbital hat, mit dessen Hilfe er am Panoramafenster mit Musik sein Leben beenden will. Jedenfalls ist es leichter an eine Waffe zu kommen und mindestens so sicher wie ein Gift. Und erspart eine Menge administrativer Umtriebe. Wenn's nicht immer richtig gelingt (soll auch angeblich bei humaneren Methoden vorkommen), so fehlt's halt an der Aufklärung, wie man das richtig macht. So leichtfertig wie sich das die Gegner des Suizids vorstellen, macht man das ohnehin nicht. Und: Ans Jenseits glauben nur noch sie selbst.
    • Gummibär 05.10.2019 15:23
      Highlight Highlight Phenobarbital ist das Medikament der Wahl für Epilepsie bei Hunden. Früher wurde es auch in der Humanmedizin eingesetzt.
    • Klaus07 05.10.2019 15:37
      Highlight Highlight @Schwedenstahl
      Auch bei Suizid mit Waffen kann so einiges schief gehen. Zudem, haben Sie schon einmal einen Mann zusammengelesen, der sich mit einem Karabiner ins Gesicht geschossen hat? Für diejenigen die diese Menschen zusammenlesen müssen eine Psychische Tortur. Ich fand leider meinen Nachbar im Garten nach einem Waffen Suizid. Jetzt nach 20 Jahren habe ich mein Trauma recht gut im Griff.
  • Rene Goeckel 05.10.2019 13:26
    Highlight Highlight Leid, Elend, Schmerz sind die Fetische der Kirche. Siehe Mutter Theresa, die sogar Schmerzmittel verweigerte, weil die Kranken mit ihren Schmerzen Jesus "näher" wären. Elend ist deren Geschäftsmodell.
    • Rene Goeckel 06.10.2019 20:39
      Highlight Highlight Eine Frage zu meinem eigene post: könnte einer derer, die mir einen Blitz gegeben haben, auch mal antworten? Was ist falsch an meiner Ansicht? Wie lautet Eure Meinung? Warum gebt Ihr diese nicht kund? Ich beobachte, dass es hier oft Blitze hagelt, ohne dass man es verstehen könnte. Was ist los? Habt Ihr nur einen Finger? Kommt raus aus Eurem Loch!
  • Pelegrino 05.10.2019 12:33
    Highlight Highlight Leben und leben lassen, erst dann sterben und sterben lassen, ohne zwängend wie zu sterben ist.

    Manchen wird das Leben schwer gemacht, wo der Wert von Waren wichtiger geworden ist, als den Wert des Menschen.

    Das kriegen viele zu spüren, und da sollte man das Leben lebenswert machen, dass jeder frei über sein Leben entscheiden kann, ohne dazu gedrängt zu werden.

    Man kann nicht immer sagen, der Freitod ist eine private Sache, vor allem dann nicht, wenn es beanspruchend darauf gedrängt wird.

  • Nr 756 05.10.2019 12:07
    Highlight Highlight Ich hätte mir gewünscht dass Herr Stamm uf die Tatsache kurz eingeht dass Exit eine Mitgliedschaft voraussetzt um zu helfen. Inkl. Beiträge. Und auch darauf, dass in den genannten Fällen Exit nur der kranken PErson geholfen hätte, nicht deren Partner.
    • Luzifer Morgenstern 05.10.2019 17:26
      Highlight Highlight Steht alles auf der Homepage von Exit

      Und sie rufen danach noch einmal an, wenn man das wünscht.
  • Share 05.10.2019 11:52
    Highlight Highlight Noah erreichte das fantastische Alter von neunhundert Jahren. Es ist eine technische Grösse, die uns beschäftigen wird. Es ist die Frage nach der Lebensqualität. Verschränkten sich diese Messgrössen stellt sich die beschriebene Situation. Und da ist kein Dreigenerationenhaus und kein Äti, der vom Holzholen im Schnee nicht mehr zurückkommt.
    • Klaus07 05.10.2019 13:13
      Highlight Highlight Noah ist eine Erfundene Geschichte! Auch die Aktersangaben in der Bibel gehören ins Land der Märchen und Sagen!
    • TheBase 05.10.2019 13:19
      Highlight Highlight „Noah erreichte das fantastische Alter von neunhundert Jahren“

      😂😂😂

      Und Jonas liess sich freiwillig über Bord werfen, um anschliessend im Magen eines Wals...*räusper*...Verzeihung...eines Fisches sicher an Land gebracht zu werden...TRUE STORY! ☝🏻😁
    • TheBase 05.10.2019 13:21
      Highlight Highlight Was Moses am roten Meer tatsächlich tat 😏

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  • Schreimschrum 05.10.2019 11:43
    Highlight Highlight Wieder einmal hindert und die Kirche an der freien Entscheidung die das Recht von jedem/jeder Person sein sollte. Diese Institutionen gehören endlich abgeschafft!
    • Schwedenstahl 06.10.2019 14:25
      Highlight Highlight Allein den Islam dennunzieren, das bringt nichts und ist scheinheilig. Es geht doch darum gegen alle zu sein, die uns hinters Licht führen wollen und dazu gehören leider auch die Nachfolger von Jesus.
  • HundBasil 05.10.2019 11:40
    Highlight Highlight Suizid per Sturmgewehr. Und wer ist schuld daran. Natürlich die Frömmeler. So einfach, wie Herr Stamm denkt und zumindest indirekt anklagt, aufhetzt, ist es nicht. Sterbehilfe kann auch gefährlich werden. Erben könnten ihre Eltern zu dieser Art von Suizid drängen. Die Gesellschaft könnte sich über Alte ärgern, die nicht endlich freiwillig gehen und so Kosten helfen zu sparen. Stamm denkt viel, aber zu wenig weit.
    • Nr 756 05.10.2019 11:59
      Highlight Highlight Du hast definitiv noch niemandem beim Sterben zusehen müssen, das merkt man.
    • HundBasil 05.10.2019 12:10
      Highlight Highlight @iisprinzässin. Doch. Leider schon. Zwei mal. Meine Eltern. Warum schreibst du das?
    • Ranzelpanzel 05.10.2019 12:43
      Highlight Highlight Finde HundBasils Argumente wichtig. Es könnte bei grösserem Ausmass durchaus eine Auswirkung auf die Gesellschaft haben. Es könnte ein gesellschaftlicher Druck entstehen, dass man sich doch in gewissen Umständen für das Ableben entscheiden soll. Nicht auszudenken, wenn man also in das andere Extrem rutscht. Wir in der Schweiz, als sehr leistungsorientierte Gesellschaft tendieren dazu. Deshalb sollten wir mehr als vorsichtig sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Balabar 05.10.2019 11:39
    Highlight Highlight Dass "seriöse und verantwortungsbewusste Freitodbegleitung ein Segen sein kann", geschenkt. "In den letzten Jahren sei die Akzeptanz deutlich gestiegen." Da wär ich mir nicht so sicher, denn es sind nicht, anders als behauptet, "einzig die katholische Kirche und die Freikirchen", die sich dagegen stemmen. Zwar sind die beiden grundsätzlich dagegen, aber es gibt immer mehr Menschen, die mit einer "Institution" Mühe hat, die ziemlich sektiererisch für ihr Anliegen kämpft. Immerhin wurde darauf hingewiesen, dass HS Exit verbunden ist.
    • Luzifer Morgenstern 06.10.2019 12:46
      Highlight Highlight Die kämpfen doch nur für die Wahlfreiheit.

      Wenn ich für die Freiheit kämpfe, dass dumme Ideen propagiert werden dürfen, mache ich das auch nicht, damit alle dumm werden.

      Im Unterschied dazu ist Exit wichtig und gut, aber auch ein Teil unserer Wahlfreiheit.
    • sowhat 07.10.2019 21:02
      Highlight Highlight Ja es gibt neben der Kirchen eben noch zuviele Leute, die ein selbstgewähltes Sterben ablehnen. Die Kirchen sind zwar der Ursprung, aber auch Leute die sich von der Kirche frei fühlen, meinen sie müssten bestimmen, wie wir zu gehen haben.

    • Luzifer Morgenstern 07.10.2019 21:55
      Highlight Highlight @sowhat

      Man kann 2000 Jahre kirchlicher Moraldominanz nicht einfach kleinreden, solange wir die Konsequenzen noch ausbaden.

      Und da finde ich, Hugo Stamm muss das Übel regelmässig bei den Wurzeln packen bzw. das Kind beim Namen nennen.

      Dreinreden tun einem immer welche, aber die eigenen Denkmuster wahrnehmen, das tun die wenigsten.
  • Hypatia 05.10.2019 11:38
    Highlight Highlight 1. Ich befürworte einen humanen Freitod.
    2. Es wird hier insinuiert, die katholische Kirche sei mitverantwortlich für die oben angegebenen Morde und Selbstmorde. Dieser Zusammenhang ist mir schleierhaft und an den Haaren herbeigezogen, denn warum sollten solche Handlungen nicht ebenso frei und einvernehmlich entschieden und vollzogen sein?
    3. Es wird gesagt: "Doch was nützt ihm dies, wenn er eh bald stirbt und die neuen Erkenntnisse nicht mehr anwenden kann?" Erinnert an nationalsozialistische Abgründe. Grauslig, solche Sätze hier lesen zu müssen, Zeichen einer ideologischen Verrohung.
    • Share 05.10.2019 12:19
      Highlight Highlight Der moderne Holocaust. Die Haltung des gleich ist es soweit gilt es zu hinterfragen. Da liegt keine Verrohung vor. Fein ziseliert ist die Ausgangslage. Die Botschaft der errechneten Lebenserwartung laufend aktualisiert. Die Rechnung erfolgt dem Standardverfahren. Bald ist es soweit. Diese Erwartungshaltung zermürbt. Sokrates wählt für sich den Giftbecher um seiner Frau zu folgen. Andere gehen mit einem BigBäng.
  • Pelegrino 05.10.2019 11:24
    Highlight Highlight Romantisch zu sterben ist schön, und lässt sich auch nachvollziehen, dass man nicht einsam weiterleben muss. Bevor es denn soweit ist, sollte man doch den Angehörigen wissen lassen, so dass ihnen das nicht unnötig belastet. Musik mit bewegten Melodie ist ein schönes begleiten in den Tod, doch ist es nicht zu früh von der Welt abschied zu nehmen, denn es könnte noch viel verpasst werden, aber wenn es mit viel Leid und Schmerz verbunden ist, sollte doch ein menschenwürdiges Sterben bevorzugt werden.

    • Klaus07 05.10.2019 11:49
      Highlight Highlight Jemand der gehen will, soll gehen dürfen. Egal was danach noch alles kommen kann. Es ist sein freier Wille.
    • Pelegrino 05.10.2019 12:40
      Highlight Highlight Klaus07, ich habe ihnen da nichts zu widerlegen, danke für ihren Beitrag!
    • Pelegrino 05.10.2019 16:44
      Highlight Highlight Es gibt noch viel zu träumen bevor es soweit ist, und Träume können wunderschön sein, auch wenn es unwirklich ist, darum träume ich gerne weiter bevor es soweit ist.

      Jeder tuet ein klein-wenig träumen und auf schönes und glückliches hoffen, nur so macht das Leben lebenswert, wenn man sich nicht aufgibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk-mal 05.10.2019 11:00
    Highlight Highlight @Lisbon, exakt! Meine Frau und ich, behalten einandern im Auge. Wir machten ab, dass wir uns frühzeitig bei einer Sterbehilfe melden werden. Ist man ein Lebenlang zusammen aber wie wir, mit acht Jahren Altersunterschied lebend, ist es umso wichtiger, sich einander vor den Behörden und dem Umfeld zu schützen.
    • Luzifer Morgenstern 06.10.2019 12:52
      Highlight Highlight Exit nimmt dich nicht „frühzeitig“ sondern nur als langjähriges Mitglied. (3 Jahre Minimum)

      Das ist eine Schutzbremse gegen spontane Entscheidungen.

      Es kostet nicht viel, sie nehmen auch lebenslängliche Mitgliedschaften, und niemand verdient Geld damit, ausser natürlich die Angestellten mit vernünftigem Salär.

      Und du kannst dort auch eine Patienten-Verfügung und deine Gedanken hinterlegen. Dann werden deine Wünsche sogar durchgesetzt, ihr es nicht selbst könnt.

      Lies selbst, sonst mache ich hier zu viel Werbung.
      Exit.ch
  • Caledonia 05.10.2019 10:49
    Highlight Highlight Meines Wissens, wird die Organisation nur kommen und jemandem helfen, der sein Leiden verkürzen möchte, und somit diesen Schritt wählt.
    Zuvor muss man natürlich schon Mitglied sein, man kann NICHT einfach SPONTAN, dort anrufen, und seinem Leben ein Ende setzen lassen.

    Wenn aber ein Paar gemeinsam sterben möchte, bekommt dann "nur der Kranke" die Hilfe.
    Muss der andere zusehen, Depressiv erkranken, aus Trauer, und wird dann unter umständen noch Therapiert, oder darf dieser auch die Hilfe in Anspruch nehmen?

    Falls nicht, dann wären wir wieder bei der Erschiessungsmethode als Erklärung.

    • Klaus07 05.10.2019 11:53
      Highlight Highlight Es kommt darauf an, ob der Partner mitgehen will oder nicht. Wir wissen bei den Fällen die Herr Stamm anspricht nicht, ob beide den Wunsch verspürten zu gehen, oder ob derjenige seinen Partner ungefragt in den Tot mitnimmt. Wie oft hört man vom Partner, der zurückbleibt, dass er froh sei, dass sein geliebter Partner nun gehen konnte. Der Wunsch gleichzeitig zu sterben ist eher selten.
    • Nr 756 05.10.2019 12:02
      Highlight Highlight Ja, Herr Stamm gehg leider auf die zwei Punkte dass man erst Mitglied sein muss und halt eben nicht ohne gesundheitliche Probleme bei Exit Hilfe holen kann. Finde ich auch schade.
    • Caledonia 05.10.2019 12:18
      Highlight Highlight Falls beide gehen möchten, wäre es überhaupt möglich?

      Ob man mit seinem geliebten Partner gemeinsam sterben darf, oder ihm/ihr zusehen, und anschliessend sich selber töten muss, macht ein Unterschied.

      Die Trauer und Liebe muss sehr gross sein, sonst kann man soetwas nicht von selbst schaffen.

      Also wäre es doch humaner, beide gehen zu lassen wenn sie es wünschen.
  • GetReal 05.10.2019 10:46
    Highlight Highlight Kein Mensch kann im Voraus bestimmen, wie er sich fühlen wird, wenn er gesundheitlich bedingt nicht mehr entscheidungsfähig ist. Die Regeln mittels Patientenverfügung sind immer aus dem Zustand des gesunden Menschen gemacht, der ein solches "Dahinsiechen" schrecklich findet. Doch wer weiss, wie sich der Mensch dann fühlt? Vielleicht findet er das Leben trotzdem noch lebenswert und will nicht sterben.

    Aus diesem Grunde finde Exit, Dignitas etc. fürchterlich. Sie morden auf Basis eines falschen Begriffs der Würde.
    • Luzifer Morgenstern 05.10.2019 11:55
      Highlight Highlight Du hast eine komische Vorstellung von Mord.

      Also, komisch, nicht lustig.



      Und deine Meinung steht über meiner Freiheit?

      Du bist unsagbar anmassend und arrogant.
    • Nr 756 05.10.2019 12:03
      Highlight Highlight @Getreal Hier der Kommentar meiner Mutter, die wegen Bauchspeicheldrüsenkrebs verhungerte und verdurstete, im Spital natürlich, unter Morphin, ein paar Tage bevor sie sterben durfte:
      "Ich mage nüme. Es dörfti jetzt dänn scho ändli uufhöre."
    • RicoH 05.10.2019 12:53
      Highlight Highlight "Sie morden auf Basis eines falschen Begriffs der Würde."

      Nein, sie führen einen explizit manifestierten Wunsch einer Person aus. In diesem Zusammenhang muss man auch den Begriff "Würde" nicht überstrapazieren, denn man sollte ganz einfach einem jeden seinen Wunsch respektieren, seinen Tod selbst bestimmen zu können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 05.10.2019 10:39
    Highlight Highlight Endlich kann ich mal vorbehaltlos hinter Hugo Stamms Aussagen stehen. Zur Ergänzung: das Durchschnittsalter für Freitod bei Exit ist 77. Da wirft niemand einfach sein Leben weg. Und den selbstgerechten Freikirchlern kann ich nur sagen: stellt Euch nicht über Gottes Barmherzigkeit!
    • Klaus07 05.10.2019 10:56
      Highlight Highlight Gottes Barmherzigkeit?
      Gott ist nicht Barmherzig, sondern ein Sadist. Ansonsten hätte er uns einen schönen, würdevollen und angenehmen Sterbeprozess erschaffen.
    • Luzifer Morgenstern 05.10.2019 11:58
      Highlight Highlight @Klaus

      Du hast Soziopath und Egoman vergessen.

      Wenn Gott echt wäre, würde man ihn mindestens so gut einsperren wie Hannibal Lecter und Breivik.
    • Luzifer Morgenstern 05.10.2019 12:03
      Highlight Highlight Hier noch eine Illustration der unendlichen Barmherzigkeit
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  • dä seppetoni 05.10.2019 10:05
    Highlight Highlight «Gott hat das Leben gegeben, Gott wird es nehmen.»

    Habe viele in meinem Bekanntenkreis, die das genau so sehen. Stellt sich da nicht automatisch die Frage, ob umgekehrt ein Mensch künstlich am Leben erhalten bleiben soll? Wenn ein Neugeborenes ohne künstliche Beatmung usw nicht überleben kann, ist es dann Gottes Wille, dass es weiterlebt? Ernst gemeinte Frage (jaja, auch bizzeli sarkastisch)

    Merci für diesen Artikel Herr Stamm.


    Merci für diesen Artikel Herr Stamm.
    • dorfne 05.10.2019 10:44
      Highlight Highlight Diese Aussage versteh ich so: Das Leben kommt von Gott und sollte daher hoch geachtet werden. Das schliesst das selbstbestimmte Lebensende im hohen Alter oder bei unerträglichen Schmerzen nicht aus.
      Gott will nicht endloses Leiden.
    • Klaus07 05.10.2019 11:00
      Highlight Highlight @dorfne
      Das Leben kommt aus der Befruchtung eines Eis mit einem Samen. Ein Biochemischer Prozess der mit Gott nichts zu tun hat.
      Wenn ihr Gott nicht endlos Leiden lassen will, warum hat ihr Oberguru dann überhaupt das Leiden und all die Krankheiten erschaffen?
    • Luzifer Morgenstern 05.10.2019 12:02
      Highlight Highlight Wenn Gott allmächtig ist, muss er an den Pranger gestellt werden.

      Nur schon die ganzen Babyleichen in der Noah-Story...
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  • Spooky 05.10.2019 10:02
    Highlight Highlight "Das Alter ist ein Massaker." (Philip Roth)

    Der Spruch stimmt buchstäblich,
    gemäss den Beispielen in diesem Artikel.
  • Oxymora 05.10.2019 09:47
    Highlight Highlight Die jahrhundertelange theologische Denunziation des Suizids, den Menschen, die nicht mehr weiterleben wollen, keinen Respekt zu zugestehen ist leider in Politik und Gesetze eingeflossen.

    Sterben ist das letzte was wir im Leben tun, da wär es schön, wenn uns Niemand zum Weiterleben zwingt. Beansprucht man Suizid Hilfe, kann es sein, dass den Hilfeleistenden rechtliche Konsequenzen drohen. Ein guter Grund auf Hilfe zu verzichten.

    Und auch ein guter Grund Leute in National- und Ständerat zu wählen die kein Problem mit Sterbehilfe haben.

    Die findet man hier:

    https://frei-denken.ch/wahlen2019
    • Luzifer Morgenstern 05.10.2019 12:09
      Highlight Highlight ❤️
  • AdiB 05.10.2019 09:46
    Highlight Highlight Suizid ist eine sünde und zwar eine schwere sünde. Sie bringen was durcheinander.
    Dass die leute leiden hat nicht mit gott zu tun sonder mit unserer modernen medizin und den willen nie zu sterben. Menschen werden mit aparaten am leben erhalten obwohl sie schon eigendlich auf natürlichem wege hätten tot sein müssen.

    Früher nahm sich die natur die schwächsten heute überlebt jeder.
    • dorfne 05.10.2019 10:47
      Highlight Highlight Stimme zu. Bis auf den ersten Satz. Gott sieht in die Menschen hinein. Er kennt ihr Leiden. Und er ist barmherzig.
    • Forest 05.10.2019 10:53
      Highlight Highlight Richtig und Suizid begehen Menschen unabhängig von der Religion. Wir könnten doch Impfungen, Organ sowie Blutspenden verbieten. Der Mensch will ja ewig Leben und ja bei Modernen Medizin fängt es an. Ich persönlich habe nichts gegen Sterbehilfe im Gegenteil, es ist besser als mit Gewalt sich das Leben zu nehmen. Ich habe auch an einem natürlichen Tod nichts auszusetzen, die leidenden bleiben immer die Hinterbliebenen egal ob natürlich oder Suizid. Für Suizid gibt es oft andere Beweggründe als Religion und wie wir mit dem Geschenk des Lebens umgehen liegt an uns.
    • Klaus07 05.10.2019 11:06
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
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  • Phrosch 05.10.2019 09:31
    Highlight Highlight Leider verpasst der Artikel, würdiges Sterben breiter anzuschauen. Auch ohne Freitod würde es uns helfen, weniger Angst vor dem Sterben zu haben, wenn es dafür schöne Orte mit guter Betreuung gäbe. Spitäler und Pflegeheime sind dafür oft nicht ideal. Schön wäre ein wohnliches Umfeld, das trotzdem die nötige Pflegeinfrastruktur hat, und eine Betreuung, die dem Sterbenden die nötige Zeit und Begleitung geben kann. Und zu guter letzt: eine Gesellschaft, die nicht nur nach Leistung und Kosten urteilt.
    • Klaus07 05.10.2019 10:07
      Highlight Highlight Mein Schwiegervater starb vor zwei Jahren in seinem Zuhause bei seiner Partnerin. Die Pflege und das Umsorgen durch Pflegedienste und Ärzten wahr vorbildlich. Das Problem dabei, er hatte Knochenkrebs und die anhaltenden extremen Schmerzen hatten mit einem würdigen Sterben nichts zu tun. oft flehte er es soll doch endlich vorbei sein. Die letzten zwei Wochen lag er nur noch sediert in seinem Bett. Oft ist sterben kein angenehmer und schöner Prozess. Da mein Schwiegervater in Deutschland lebt, war eine Sterbebegleitung, die er oft wünschte, nicht möglich.
    • dorfne 05.10.2019 10:52
      Highlight Highlight Das Problem: sterbende Menschen werden ins Akutspital gefahren. Dort werden lebenserhaltende Massnahmen eingeleitet. Obwohl jede med. Fachperson sieht, dass der Sterbeprozess bereits im Gang ist. Oft kennt man in diesen Spitälern auch die Krankengeschichten der Sterbenden. Im Exit-Heftli gabs mal einen Artikel mit der Überschrift: "4 Wochen Sterben für 80'000 Franken." Auf den Punkt gebracht.
    • Luzifer Morgenstern 05.10.2019 12:22
      Highlight Highlight @Phrosch

      Was ist würdig daran, als erwachsener Mensch wieder die Hosen zu verkacken, sich unter Schmerzen zu winden oder gelähmt im Bett zu liegen und langsam auf das Ersticken zu warten?

      Eine schöne Aussicht in die Berge? Nettes Pflegepersonal? Noch mehr Opium?

      Sterben ist Scheisse. Da bleibt nicht mehr viel Romantik.

      Und der Artikel hat nicht zum Ziel, deine verklärte Weltsicht unter die Leute zu bringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 05.10.2019 09:30
    Highlight Highlight <Und es geht darum, dass sie sich allenfalls von den Ängsten befreien, dass Gott ihnen den Himmel verwehren und sie in die Hölle verbannen könnte.
    Denn nur diese geistige Freiheit könnte in Zukunft alte Leute daran hindern, die Pistole in die Hand zu nehmen und den geliebten Lebenspartner zu erschiessen>

    Sorry, ich kann den Zusammenhang nicht erkennen. Diese Menschen sollen sich und ihre Partner erschossen haben, weil sie allenfalls Angst vor der Hölle hatten und deshalb keine Sterbehilfe wollten?
    • SemperFi 05.10.2019 10:51
      Highlight Highlight Wenn einem ein würdiger Abgang verwehrt wird, heisst das ja nicht, dass der Leidesdruck abnimmt. Und der ist dann irgendwann so gross, dass man zum radikalsten Mittel greift, das man zur Verfügung hat.
    • Oxymora 05.10.2019 11:09
      Highlight Highlight @ Maracuja

      Offenbar verwechseln Sie den Artikel mit einem Bibeltext.
      Eine Exgese ist aber nicht nötig, im Text geht um es um Würde, geistige Autonomie und die Freiheit der Selbstbestimmung, z.B. keine Furcht Sterbehilfe anzunehmen. (Höllenängste wären hinderlich / wer auf Sterbehilfe zählen kann, erschiesst sich wahrscheinlich nicht selber.)
    • Luzifer Morgenstern 05.10.2019 12:27
      Highlight Highlight Und dann gibt es ja immer noch die ganzen Institutionen, die Exit nicht reinlassen.

      Da kannst du 5 Jahre lang in einem Heim (Gefängnis) den Lebensabend bewerkstelligen, aber wenn es zu Ende geht, dann kommt die Leitung, schiebt das Christentum vor und scheffelt noch ein paar 1000 mehr, indem man Exit nicht ins Haus lässt.

      Das ist dann auch so eine Form von christlicher Nächstenliebe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rikku 05.10.2019 09:15
    Highlight Highlight Ein sehr heikles Thema. Ich bin beruflich manchmal in Altersheimen unterwegs und was ich da sehe, ängstigt mich zutiefst.
    Da sind Senioren, die vor sich hinvegetieren, kaum was mitbekommen, auf nichts reagieren, nur geradeaus starren.
    Da war die ältere Dame, die Tränen weint und täglich zu Gott betet, dass er sie endlich zu sich nehmen soll.
    Da war der Herr, der an Alzheimer erkrankte und noch bewusst miterlebt hat, wie diese Krankheit sein Gehirn zerfrisst.
    Grosseltern, die ihre Kinder und Enkel nicht erkennen.
    Das will ich nicht erleben. Das macht mir Angst. Ich will in Würde gehen können.
    • Lisbon 05.10.2019 13:18
      Highlight Highlight Das ist so traurig :'(
  • iisebahnerin 05.10.2019 09:12
    Highlight Highlight Danke, Herr Stamm, für diesen Beitrag im Namen der Menschlichkeit!
  • Sämi P. aus E. 05.10.2019 09:04
    Highlight Highlight Hat die Katholische Kirche auch eine Meinung zu lebenserhaltenden Massnahmen? Denn wenn ein Mensch sich nicht aktiv für den Tod entscheiden darf, dürfte er sich der Logik nach auch nicht aktiv für das Leben entscheiden. Laut der Bibel ist Gott nicht nur der einzige der Leben nehmen, sondern auch der einzige der es geben darf.
  • Lisbon 05.10.2019 08:52
    Highlight Highlight Was im Artikel leider nicht zur Sprache kommt, ist, dass man für eine Freitodbegleitung Urteils- und Handlungsfähig sein. Wenn man schon sehr krank ist und darum nicht mehr versteht, was um einen geschieht, dann hilft einem Exit und Dignitas nicht mehr. Ich spreche aus Erfahrung, weil mein Onkel seine schwere Krebserkrankung (Ärzte konnten nichts mehr machen) abkürzen wollte, und die beiden Organisationen nicht mehr kommen wollten.
    • homo sapiens melior 05.10.2019 09:53
      Highlight Highlight Für solche Fälle sorgt man lange voraus in Form einer Patientenverfügung. Haben wir längst gemacht.
    • Klaus07 05.10.2019 10:09
      Highlight Highlight @homo sapiens melior
      In einer Patientenverfügung können Sie Lebenserweiterte Massnahmen verneinen, aber definitiv keine Sterbebegleitung einfordern, wenn Sie später durch Krankheit nicht mehr dazu fähig sind. Das geht bei der heutigen Rechtslage nicht.
    • homo sapiens melior 05.10.2019 11:48
      Highlight Highlight Zwei Fälle in meinem nächsten Umkreis zeugen vom Gegenteil, Klaus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tekk 05.10.2019 08:50
    Highlight Highlight Was ich mich so nebenbei frage, da war oder ist doch in den USA das Problem das sie für ihre Hinrichtungen nicht den nötigen "Giftcocktail" bekommen um mit der Giftspritze hinzurichten. Warum nemen die nicht "Pentobarbital"? Wenn das doch so einfach ist eine Tablette zu nehmen, warum der andere Aufwand mit der Giftmischung? Können Sie das erklären Herr Stamm? Danke.
    • Burial 05.10.2019 09:14
      Highlight Highlight Die Firma die Pentobarbital herstellt, liefert nicht in die USA bzw. in kein Land, welches das Mittel für die Todesstrafe nutzten möchte.
    • rheinfaller 05.10.2019 09:20
      Highlight Highlight Soweit ich das mitbekommen habe wollen die Hersteller die Mittel nicht zum Zweck der Hinrichtung liefern.
    • K1aerer 05.10.2019 10:00
      Highlight Highlight Ich denke, es sollte ja (inoffiziell) ein gewisses Leiden vorhanden sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Mettler 05.10.2019 08:49
    Highlight Highlight Willkommen im Themenmischmasch des Samstags. Schade, weil die Grundbotschaft sehr wichtig ist...
  • Bettflasche mit Antithese 05.10.2019 08:39
    Highlight Highlight Exit würde also paarweisen Freitod assistieren?
    • Klaus07 05.10.2019 10:11
      Highlight Highlight Vermutlich schon, aber nur, wenn beide bereits sterbenskrank und bei voller Urteilsfähigkeit sind. Nur wie oft kommt das schon vor? Sterbebegleitung ohne Erkrankung ist heute noch nicht möglich.
    • Forest 05.10.2019 11:19
      Highlight Highlight Aber genau da liegt doch der Widerspruch. Sterbe Begleitung ohne Erkrankungen nicht möglich und im Titel steht es gibt sanftere Methoden als die Pistole.
    • Luzifer Morgenstern 05.10.2019 12:34
      Highlight Highlight Bei Paaren ist vor allem eins heikel:

      Sind es zwei unabhängige Entscheidungen? Von zwei entscheidungsfähigen Menschen? Und können es beide individuell umsetzen?
  • Klaus07 05.10.2019 08:37
    Highlight Highlight Ich habe schon vor Jahren eine klare Vorstellung wie ich sterben will. Ich stelle mir ein Haus in den Bergen oder an einem See vor. in dem Haus gibt es Zimmer mit grosse Panoramafenster die einen herrlichen Ausblick in die Berg- oder Seenlandschaft frei gibt. Ich sitze dann auf einem bequemen Sessel, habe einen teuren Rotwein neben mir und meine Liblingsmusik läuft. Dann nehme ich das Pentobarbital ein, nimm ein schluck Wein und stirb. Dies entweder alleine oder zusammen mit meinem geliebten. Partner. Und das ohne das ich tödlich krank bin, sondern einfach weil ich das Leben gesehen habe.
    • Caledonia 05.10.2019 10:59
      Highlight Highlight @ Klaus07
      Ist eine solche Variante denn überhaupt möglich, ohne Krankheit? Darüber bin ich leider nicht informiert.

      Ausserdem, wenn es soweit sein sollte, du nicht Krank bist, wieso solltest du dann sterben wollen? Ich glaube in diesem Alter und bei bester Gesundheit wirst du das anders sehen.

      Die Vorstellung, nicht leiden zu müssen ist sehr schön, ich freue mich für alle, die nicht leidend sterben müssen, jedoch zweifle ich, dass dann eine Organisation da sein wird, und dir den Wunsch erfüllt.

      Aber wie gesagt, ich weiss darüber zu wenig, kannst du mir evt. Darüber Auskunft geben?
    • Mikey51 05.10.2019 13:11
      Highlight Highlight So sehe ich das auch. So wie ich ein Recht auf Leben habe so möchte ich auch ein Recht auf Sterben haben und diese egal wie mein Gesundheitszustand ist, auch selbst bestimmen. Dies ist mein Grund weshalb ich seit Jahrzehnten Mitglied bei Exit bin.
  • Vecchia 05.10.2019 08:37
    Highlight Highlight Werbung für Exit ?
    Durch Instrumentalisierung von Verbrechen, die mediale Aufmerksamkeit hatten?
    Und die Religionen sind schuld an den Verbrechen?

    Chacun à son guoût....

    PS: so einfach ist die Sache nicht, aus humanitären Gründen. Ausserdem kann auch Sterbehilfe ungeplant schiefgehen, wie vor einigen Jahren im Beobachter zu lesen war.
    • homo sapiens melior 05.10.2019 09:56
      Highlight Highlight Besser Werbung für Exit als Werbung für eine Organisation mit einer 2000 Jahre alten Moral aus einer Wüstenregion, die nichts mit unserer heutigen oder lokalen Realität zu tun hat.
      Exit ist eine wunderbare Sache. Abgesehen davon, ist es normal, dass im Leben manchmal etwas schief geht. Nur die Naivsten erwarten ein fehlerfreies Leben.
    • Luzifer Morgenstern 05.10.2019 12:37
      Highlight Highlight Ich habe die Werbung für Exit nicht gesehen. Wo war das?
    • Vecchia 05.10.2019 12:44
      Highlight Highlight gutmensch, mir ist die Religion schnurz. Mir ist auch egal, wenn sich jemand von Exit ins Jenseits befördern lässt.

      Ich sehe einfach, dass in unserer achso gutmenschlichen Gesellschaft Alte und Kranke immer mehr Angst haben, jemanden finanziell oder durch Hilfsbedürftigkeit zur Last zu fallen. Mit Propaganda für den "leichten Tod" könnten sie sie sich vermehrt gedrängt fühlen, Exit zu wählen, nur um Andere (!) zu entlasten.

      Es gibt auch noch die Palliativmedizin und das Essen verweigern ist bei Schwerkranken auch erlaubt..... vor mehr als 2000 Jahren wurde noch so gestorben (Aborigenes z.B.)
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Für viele Kirchen ist die Homosexualität immer noch des Teufels – ein Beispiel

Deutschlands Freikirchen haben einen verräterischen Leitfaden für den Umgang mit Homosexuellen herausgegeben. Darin werden Homosexuelle weiterhin stigmatisiert.

Gott hat bekanntlich Adam und Eva erschaffen. So macht es uns die Bibel weis. Um sich vermehren zu können, ergänzten sie sich körperlich. So weit, so klar.

Doch im Lauf der Fortpflanzung gab es Männer, die keine Lust hatten, eine Frau zu bezirzen und zu begatten. Sie trieben es lieber mit Männern. Und es gab Frauen, die sich beim Anblick eines nackten Mannes unwohl fühlten.

Da diese Spielform sexueller Begierden in der Schöpfung nicht angelegt war, bekamen die Hüter der göttlichen Moral ein …

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