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Winkender Gott

Was hat sich Gott bloss dabei gedacht? Bild: shutterstock.com

Sektenblog

Hallo Schöpfergott, wieso müssen wir Menschen leiden und sterben?

Er hat die Welt und das Leben extrem kompliziert gestaltet und uns Menschen mit zerstörerischen Energien ausgestattet, die zu Leid und Tod führen. Aber wieso?



Neugier und Wissensdurst sind die herausragenden Eigenschaften, die den Homo sapiens von der Tierwelt unterscheidet. Nichts treibt uns so sehr um wie unbeantwortete oder unbeantwortbare Fragen. Fragen nach dem Ursprung, dem Sein, dem Sinn treiben uns um, während sich unsere Hauskatze wohlig auf dem Sofa räkelt und vermutlich von der Maus träumt, der sie demnächst das Genick mit einem gezielten Biss brechen wird.

Um Gott kümmert sich die Katze nicht. Wie sollte sie auch, sie hat keine Vorstellung von Gut und Böse, vom Ursprung des Lebens und vom Tod.

Bei der Suche nach Antworten auf die existentiellen Fragen landete der Homo sapiens bei der Wissenschaft und der Philosophie. Dabei machte er zwar erstaunliche Erkenntnisse, doch er erkannte auch, dass er dem Geheimnis des Lebens so schnell nicht auf die Spur kommen würde. Je mehr er weiss, desto sicherer weiss er, dass er nichts weiss, erkannte Sokrates schon vor über 2000 Jahren. Da unsere Vorfahren die Ungewissheit nicht ausgehalten haben, erfanden sie schliesslich die Religionen.

Diese löste alle Rätsel mit einem genialen Kunstkniff. Alles, was unsere Ahnen nicht wussten, delegierten sie an ein Superwesen namens Gott. Dieses Universalgenie kannte nicht nur alle Antworten, es wurde gleich noch zum Schöpfer der Erde, ja des ganzen Universums hochstilisiert.

Der weise, gütige Vater

Unsere Vorfahren sahen im Schöpfer einen Freund des Menschen, hat er sie doch angeblich nach seinem Ebenbild geschaffen. Viele sehen in ihm den weisen, gütigen Vater, der den Gläubigen ein zweites Leben schenkt, das ewig dauern soll.

Was er geschaffen hat – sollte er tatsächlich der Urheber sein –, ist schlicht grandios. Der Kosmos: unvorstellbar gross. Die Erde: eine magische Kugel. Die Tierwelt: beeindruckend vielfältig. Der Mensch: ein Wunderwerk. Die Komplexität des Gehirn ist überwältigend, das Zusammenspiel der Organe phänomenal.

Das ist aber nur der erste Blick auf die Schöpfung. Der zweite hinter die Kulisse ist weniger paradiesisch. Und man muss sich fragen, in welcher seelischen Verfassung Gott oder das Intelligent Design waren, als sie ihr Werk erschaffen haben.

Die Natur ist nämlich auch grausam. Viele Tiere können nur überleben, indem sie andere fressen. Und um sie fressen zu können, müssen sie sie töten. Viele «Opfer» werden lebendigen Leibes gefressen, manche sterben erst, wenn ihnen die Därme aus dem Leib gerissen werden.

Grausam können auch unsere lieben Schmusekätzchen sein. Sie treiben sadistische Spielchen mit den todgeweihten Mäusen.

Ein tödliches Gleichgewicht

Schon fast ein wenig pervers ist die Tatsache, dass das biologische Gleichgewicht, das die Biodiversität sichert, auf dem Prinzip des Tötens beruht. Überpopulationen müssen ausgemerzt werden, sonst rotten sie andere Arten aus.

Auch wir Menschen sind als Ebenbild Gottes unfertige und anfällige Geschöpfe. Fast täglich erleben wir Dysfunktionen im Hirn und anderen Organen. Die Folge: körperliche und psychische Leiden. Das Arsenal an Krankheiten geht in die Hunderte.

Zwar kann der Körper die meisten Fehlleistungen heilen, der Prozess ist aber meist mit Angst und Leid verbunden. Ausserdem hat der Schöpfergott auch tödliche Krankheiten geschaffen, die selbst Kleinkindern den Tod bringen. Auch die Coronaviren, die aktuell die Menschheit erschüttert, gehen letztlich auf sein Konto.

Grundsätzlich kann man sich auch fragen, weshalb dieser Gott alles so kompliziert eingerichtet hat. Als Alleskönner hätte er die Welt und seine Geschöpfe etwas einfacher designen können. Zum Beispiel die Zeit weglassen, um seinen Ebenbildern die Todesangst zu nehmen. Oder die Gravitation aus seinem Schöpfungskonzept streichen, um viele Unfälle zu verhindern. Er hätte auch die körperliche Software so programmieren können, dass die Organe störungsfrei funktionierten.

Trieblos glücklich

Eine gute Idee wäre auch gewesen, wenn er seinen Geschöpfen keine Triebe eingehaucht hätte. Es gäbe keine Machtgelüste – also auch keine Kriege –, kein Neid, kein Gewaltpotential, keine Begierden und kein Sexualtrieb, der ebenfalls unsäglich viel Leid bewirkt.

Es stellt sich auch die Frage, weshalb der Schöpfer nicht in weiser Voraussicht unseren Kreislauf und somit unseren Energieverbrauch gedrosselt hat. Somit müssten wir vielleicht nur die Hälfte an Nahrungsmitteln zu uns nehmen, könnten Hungersnöte verhindern und die Böden schonen.

Oder Gott hätte uns mit einer grösseren Temperaturtoleranz ausstatten können. Dann würden wir uns bei eisiger Kälte ebenso wohlfühlen wie bei heissen Temperaturen. Somit könnten wir Energie und Rohstoffe sparen. Klimawandel und Luftverschmutzung wären dann kein Thema.

Auch bei der Grundidee des Lebens ist Gott kein Geniestreich geglückt. Es stellt sich grundsätzlich die Frage nach dem Sinn des Todes. Und somit nach der Notwendigkeit der Vermehrung. Denn ein Grossteil der aktuellen Probleme der Menschheit gehen auf die Bevölkerungsexplosion in den letzten 50 Jahren zurück.

Man würde gern mit dem Schöpfer an einen Tisch sitzen und mit ihm über die zentralen Aspekte seines monumentalen Werks diskutieren. Vermutlich ist sein Interesse an einem solchen Diskurs gering. Denn er müsste damit rechnen, dass seine Antworten Zweifel an seiner Existenz nähren würden.

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334Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Demetria 01.10.2020 23:58
    Highlight Highlight Kann man denn nicht mal die Theodizee Frage stellen ohne uns en passant in die Tonne zu treten? Die Überbevölkerung ist Schuld an allen Problemen? Hat nicht Watson gerade eben einen Artikel geschaltet, dass Oxfam errechnet hat, dass die Armen der Welt nur 7% der Umweltprobleme verursachen, den Rest also die Reichen? Aber wir sind wie immer schuld, einfach so aus Prinzip und weil wir halt die letzten 5000 Jahre immer Schuld hatten, irgendwo in der Gesellschaft etwas nicht funktioniert hat. Aber sogar im Sektenblog noch für sündig erklärt zu werden ist nun doch reichlich paradox.
  • Prozessionsspinnerin 29.09.2020 23:02
    Highlight Highlight Gehen wir mal davon aus, wir hätten eine Seele.

    Wenn Gott

    Leid im Diesseits nicht verhindert

    Weil er nicht kann, nicht will oder wegen dem freien Willen,
    etc.

    Wird’s im Jenseits nicht anders sein.

    Ausser ein anderer Gott (mächtiger und/oder wirklich lieb) ist dort zuständig.

    Falls nicht:
    Ist es wahre Nächstenliebe, jeder Seele von einer Visite im himmlischen Paradies abzuraten.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.09.2020 13:32
      Highlight Highlight Prozsp. es ist eine Visiten-liebe mit der die Leichtgläubigen an der Stange gehalten werden, die beim Diesseits im Wartesaal des Nächsten- plage, der Läuterung durch Züchtigung, bis zum Tod ausharren müssen, oder besser gesagt, im Fegefeuer christl. Gemeinde, sehrwahrscheinlch die Vorhölle!

      Hoffentlich wird das kein Heuchlerparadies sein!

      Play Icon
    • Share 30.09.2020 17:46
      Highlight Highlight @ Prozessionsspinnerin
      Wenn das Paradies nicht gleich die Spelunke nebenan ist, machen deine Aussagen null Sinn.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 01.10.2020 00:59
      Highlight Highlight Der Rad la Engel von der Konkurrenz neben an, natürlich!

      Doch ich steh eher auf Engel Aloisius, u. schimpf ein bisschen, dass ich wieder am Boden bin, u. im Bräuhaus mein Mass Bier wieder drinken kann.

  • Ein Biss~~chen vom Tiger 29.09.2020 21:07
    Highlight Highlight Nero würde sagen; "ich fühle mich wie Goood, also Gott!?

    Nero sah sich selbst als ein Gott, wie viele vor ihm, und viele nach ihm, u. sahen sie in ihrem Tun bestätigt, in einem Grössenwahn wie es viele nach ihm, grosse Zerstörung hinter sich lies, u. wer könnte es jetzt ihm gleich tun!?

    Ist den das Gottes Wille, also Gottes Züchtigung, und warum lässt Gott das zu, was drüben am grossen Teich geschieht, wo aufs Sterben der Arbeitenden, für die Arbeitslosen, dafür neue Arbeitsstellen zu schaffen, u.

    Trump wie er sich schon als den Auserwählten ausgab, meint sich damit unverhohlen; dafür eine (gu/te), wahrscheinlich aber doch *schlechte tat gemacht zu haben.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.09.2020 12:32
      Highlight Highlight Aus Berichten weiss ich, dass D.T. sehrwahrscheinlch wirklich daran liegt, neue Arbeitsplätze zu schaffen, u. woher den schaffen, wenn es der amerikanischen Wirtschaft schleicht geht?

      Also macht es den Eindruck, das seine Gleichgültigkeit gegenüber dem Corona wirklich mit seinem Ego was zu tun hat, denn wo Arbeitsstellen frei werden, dort gibt es neue zu rekrutieren, u. denn nur so kann er seine Versprechen einhalten.

      Und nun, warum lässt Gott das zu!?

      Play Icon
  • Andre Buchheim 29.09.2020 21:05
    Highlight Highlight Nicht ganz Thema, aber zum Blog passend:

    https://www.tele5.de/kalkofes-welt/specials/internet-special-2020/?ve_id=ZqeRNMcG

    Und wo ich das so sehe stellt sich mir die Frage, Herr Stamm, haben Sie schon mal einen Artikel über Bruno Würtenberger gemacht? Ist immerhin ein Schweizer...fänd ich interessant. Oder, was meint Ihr?
  • Alienus 29.09.2020 15:40
    Highlight Highlight Regiebuch einer Tragik-Komödie

    1/2

    Denkt man Gott im Himmel, kann man dies mit einer Echokammer, einer religiösen Blase vergleichen, an die ein Mensch sein Ohr hält.

    Es hört zunächst NIX, ist enttäuscht, schreit: > kein Gott?

    Der Blutdruck steigt, die Atmung schnappt, das Herz rast und die Gedanken rotieren!

    Außer Atem ruft es in das NIX: > ist dort mein Gott?

    Halleluja, eine Antwort – ein Echo – erschallt: < ein Gott!

    Das menschliche Wesen juchst und wie im Rausch:

    Schreit in die Welt hinaus: > es gibt Gott > ich habe IN gehört > ER hat mich erhört!

    Stürzen auf die Knie und beten.*
  • Alienus 29.09.2020 15:32
    Highlight Highlight 2/2
    An der religiösen Blase Menschen, welche die Ohren anlegen ob des Beweises der Existenz Gottes.

    Sie hören schwach, verschwommen, verzerrt, ohne Sinn und ohne Inhalt ein Raunen und ein jeder schreit: > ist dort mein Gott?

    Halleluja, es erschallt auch hier: < ein Gott!

    Die Menge außer Rand und Band: > auch Gott hat zu uns gesprochen!

    Horcht man in eine religiöse Blase, so vernimmt man das Echo seiner eigenen Erwartungen.

    * beten entstammt von erbitten, bitten, betteln…

    Traurigkeit: um Echo zu generieren, bedarf es keinen zweiten Wesens.

    Bitternis: sind Betteleien umsonst?

    Fazit: JA!
    • Andre Buchheim 29.09.2020 17:57
      Highlight Highlight Entspringt das Deinem realem Erleben, oder saugst Du Dir irgendwas aus den Fingern und jubelst es uns als Wahrheit unter?
    • Alienus 29.09.2020 21:38
      Highlight Highlight A. Buchheim

      Was für eine Frage.

      Meine realen Erlebnisse orientieren sich in ihrer Schreibweise und ihrem Wahrheitsgehalt an der Bibel.

      Hier von etwas aus den Fingern saugen oder etwas als Wahrheit unterjubeln kann somit nicht sein, denn die Bibel hat doch immer recht!

      Nun, himmlische Kontakte kann man nicht bieten, drum solche Gute-Nacht-Geschichtchen, also immer der Bibel nach.

      Noch ne conclusio: warum erfüllen Sie nicht meinen Wunsch, dass wir beim Siezi bleiben.

      Ansonsten finis.
    • Andre Buchheim 29.09.2020 22:45
      Highlight Highlight Ok, aus welchen Bibelstellen genau liest Du denn den Inhalt obiger zwei Texte heraus?
      Und was heißt beim Siezi bleiben, hindere ich Dich daran? Solang ich beim Duzi bleiben kann, kann jeder tun, was er für richtig hält und frei ist zu tun. Warum sollte ich mich Dir unterwerfen? Macho-Gebaren eines Alpha-Wolfs? Nicht mit mir, Burschi. Ich kämpfe nicht und beuge mich nur vor Gott.
      Und reicht Deine Toleranz nicht, bitte, steht es Dir frei, nicht zu reagieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Garret 29.09.2020 11:47
    Highlight Highlight Auch wenn das jetzt billig tönt, aber etwas Göttliches kann durchaus was sein was wir mit unserem Verstand nicht verstehen. Somit stellt sich die Frage nicht wirklich. Gott steht über uns Menschen. Über unserem Verstand, über unserem denken.
    Es gibt Fragen, die werden wir auf dieser Erde wahrscheinlich nie beantworten können. Auch andere Fragen. zB was ausserhalb des Weltalls ist. Oder Wie alles aus Nichts entstehen konnte (Urknalltheorie), was vorher war und wie denn das entstanden ist... Was ist "nichts" und wie kann daraus was entstehen?
  • MarGo 29.09.2020 10:26
    Highlight Highlight Ich als Atheist finde den deutschen Film "Jesus liebt mich" sehr gelungen - v.a. für eine deutsche Produktion... ;)
    Und Gott ist darin ein Typ, der die Welt(en) in Form von Miniatur-Theaterbühnen bastelt - selbst aber keinerlei Einfluss auf das Geschehen nimmt und alles seinen Lauf nehmen lässt... find ich ein schöner Gedanke... nimmt uns mehr in die Verantwortung, was wir mit unserer Kugel und unserem Leben anstellen (sollten).
    • Tom Garret 29.09.2020 11:56
      Highlight Highlight Dann lass dir sagen, dass genau das die Aussage der Bibel ist ;-) Der Mensch wurde mit dem freien Willen geschaffen. Was dann zum sogenannten Sündenfall geführt hat (Laut Bibel hatten Adam und Eva ja freiwillig die verbotene Frucht gegessen).
      Geht mir jetzt nicht darum was man glauben soll oder nicht. Mehr als Info an dich. Laut Bibel ist genau das der Grund warum du Atheist sein kannst. Das jeder den freien Willen hat zu tun und zu sein was er will. Und beantwortet
      gewissermassen auch ein bisschen die Frage des Artikels hier (wenn auch nur Ansatzweise)...
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.09.2020 16:41
      Highlight Highlight T.G. und machte den Menschen zu seinem Ebenbild; so wie eineiige Zwillinge, doch bei Gemälden wird Adam ohne Bart gemalt, u. in der Bibel steht auch nicht davon geschrieben!
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 30.09.2020 16:47
      Highlight Highlight Noch was, da viele keinen Bart tragen, u. deshalb nicht mehr Gottes sind, also nicht mehr ihm ähnlich, so gibt es auch keine Kinder Gottes, denn es fehlt der Bart!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andre Buchheim 28.09.2020 16:30
    Highlight Highlight Eine Frage, Herr Stamm, und zwar ganz ehrlich: Wie gut kennen Sie Gott persönlich? Gut genug, um sein Werk zu beurteilen? Woher stammt dieses angebliche, von Ihnen so leidenschaftlich vorgetragene Wissen über Gott? Gut, waren jetzt 3 Fragen, sorry. Bin halt ein wissbegieriger Lernender.
    • Michael Bamberger 28.09.2020 17:46
      Highlight Highlight Andre Buchheim, Ihre Fragerei verrät Sie als landläufige Landratte, denn wenn Sie als Surfer unterwegs wären - wie dies Hugo Stamm seit Äonen auf allen Weltmeeren mit Bravur praktiziert - würden auch Sie sowohl Poseidon wie auch Neptun in-und auswendig kennenlernen.

      Also nichts wie flugs ab auf das Surfboard und Ihre Fragen werden null Komma nix beantwortet.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 28.09.2020 18:00
      Highlight Highlight M. B. Am besten findet man unter wikipedia zurecht, dort gibt es sachliche unparteiische Information, über das sie sich interessieren, oder auch nicht, denn dann bleibt es beim Alten!
    • Pasionaria 28.09.2020 18:03
      Highlight Highlight Wenn Buchheim anständige Antworten erwartet, müsste von ihm vernünftig gefragt werden.
      Scheint ein Ding der Unmöglichkeit....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 28.09.2020 13:46
    Highlight Highlight Niemand kann zwei Herren dienen, entweder er wird den einen hassen u. den andern lieben, oder diesen hassen und den andern lieben!

    Wenn mit so viel missionierenden Machtgelüste, einen evangelikalen Kirchenstaat anstrebt wird, muss schon einen gewissen Grund dahinter verbergen, was nicht so offensichtlich zu erkennen ist.

    Da gierig nach Macht gestrebt wird, sehnen nicht nur die einen danach, sondern allen beiden wollen vom andern, von seinem Kuchen etwas abschneiden.

    Wenn ein erstrebter Gottesstaat zur Wirklichkeit geworden ist, dann kann man aus der Bibel gleich eine Scharia - Gesetzesbuch erstellen, wo Krieg u. Waffenbesitz mit terroristischen Machtgelüste, grosses Unheil bringt:
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 28.09.2020 13:45
    Highlight Highlight Und dann fragen sich alle: WARUM LÄST GOTT DAS ZU ! ?

    Warum!?

    Das alles ist Menschenwerk, und man nennt es Gottes Strafe, weil aus grossen Arroganz heraus, gleich wie aus dem Scharia - christliche Dogmatik, es Gottes Wille ist, alles Fremde wegzuräumen, wegschaffen, wegsperren, und aufzuräumen, "und das alles aus Gottes Inspiration, als Auftrag an die christl. Gemeinde."

    Ist das wirklich Gottes Wille, alles zu erniedrigen, und wegzuschaffen was nicht in den Kram passt, weil es dem Wollust im Wege steht.
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 27.09.2020 18:42
    Highlight Highlight Kriege sind auch dein Schicksal das viele betrifft, u. viel Steuergelder kostet, um Völkermord zu begehen, denn man produziert eher Waffen, u. macht dabei Aktiengewinn, darum sogar gläubige Börsianer, u. Bänker um ihren Gewinn beten u. davon abstreichen.

    Gott kann man nicht in allem die Schuld in die Schuhe schieben, denn die Gewinnstrebenden in der Wohlstandsgesellschaft, streben auf Luxus u. Vergnügen, u. aus Habgier immer mehr zu besitzen!

    Wenn die Vermögenden auf Kosten von Menschenleben, u. den Arbeitslosen, u. Obdachlosen, ihren Gewinn scheffeln, u. es mit Entlassungen, den stetigen Gewinn zu sichern, dass die Einnahmen nicht einbrechen!

    Wo legst du dein Vermögen an!?
    • Andre Buchheim 27.09.2020 19:34
      Highlight Highlight Wow, da muss ich Dir vollumfänglich Recht geben. Egoismus, Ausbeutertum und eine schon wahnhafte Gier richten unsere Welt zugrunde. Eine Haltung übrigens, die in fast allen Formen der Spiritualität weltweit geächtet wird.
      Ansonsten, ich investiere überschüssige Einnahmen in Notleidende, vor allem in den Slums Kenyas. Dazu hat mich Gott geführt.
    • sharkbait 27.09.2020 21:45
      Highlight Highlight Naja sein Punkt ist ja, dass all dies nicht geschehen würde, hätten wir Menschen beispielsweise keine Habgier. Und darum stellt sich die Frage, weshalb wir die denn haben, wenn alles doch perfekt designt wurde.
    • Andre Buchheim 27.09.2020 21:59
      Highlight Highlight Also für unsere Charakterbildung und Persönlichkeitsentwicklung sind wir, als Erwachsene zumindest, selbst zuständig.
      Ich sag's mal hart: Wenn Du jemanden aus Habgier ermordest, kannst Du nicht Gott dafür verantwortlich machen, weil er es so "designt" habe. Zumal Gott beides, Habgier wie Mord, verbietet, wir aber dennoch, ein Blick in Geschichte und Gegenwart genügt, zu solchem verletzendem Fehlverhalten in der Lage sind.
      Nicht Gott erschafft unsere Haltungen und das daraus resultierende Verhalten, das erschaffen wir. Und wir sind dafür verantwortlich, inkl. aller Konsequenzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andre Buchheim 27.09.2020 15:10
    Highlight Highlight Nur ein Sklavenhalter kann sich daran stoßen, dass Gott die Menschen frei gemacht hat.
    • Michael Bamberger 27.09.2020 18:01
      Highlight Highlight Frei? Der Nazarener:

      “Wer aber von euch, der einen Sklaven hat, der pflügt oder hütet, wird zu ihm, wenn er vom Feld hereinkommt, sagen: Komm und leg dich sogleich zu Tisch? Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Richte zu, was ich zu Abend essen soll, und gürte dich und diene mir, bis ich gegessen und getrunken habe; und danach sollst du essen und trinken? Dankt er etwa dem Sklaven, dass er das Befohlene getan hat? Ich meine nicht. So sprecht auch ihr, wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.” (Lk 17,7-10)
    • Andre Buchheim 27.09.2020 18:17
      Highlight Highlight Ja, eine umfassende Kritik an der Sklavenhaltung ... und? Jesus griff in das menschengemachte Gesetz nicht ein, und das erlaubte zu dieser Zeit die Sklavenhaltung. Etwas übrigens, was wir bis heute nicht aufgegeben haben.
      Vor allem aber setzt er dem das oberste, göttliche Gesetz allumfassender Liebe entgegen, das über allen anderen Gesetzen steht und so etwas wie das Grundgesetz im Reich Gottes ist, dem jeder, der dazugehören möchte, sich freiwillig unterwirft. Der wahrhaft Freie hat seine Freiheit aufgegeben und durch Liebe ersetzt.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 29.09.2020 09:07
      Highlight Highlight Andre Buchheim,
      Ihre Ansicht nach, scheint ihr allen rechtzugeben, die andere gratis arbeiten lassen, natürlich ihnen selbstverständlich auch sonst wäre das unfair, u. nicht von Gott gewollt,

      sondern ihr seit alle Sklaven Gottes, dem Herrn Entgelts zu dienen verpflichtet, in Gehorsam, ohne wiederrede, denn das ist doch klar, denn wer nicht entsprechend gehorcht, u. nicht Gott liebt kommt nicht in den Himmel,

      Warum lässt Gott das zu, nämlich weil es sein Wille ist!? ...

      denn der Hunger ist eine Gottes Strafe, oder nicht!?

      Wie nennt ihr euch, entweder Brüder im Herrn, u. welchen Herrn denn!?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beteigeuze 27.09.2020 12:22
    Highlight Highlight Hugo Stamm, ich glaube die Gedanken die Sie in Ihrem Impuls-Text anbieten, machen sich viele auch gläubige Menschen ebenfalls, wenn sie keine Fanatiker sind.

    Und wenn man liest, dass ein Baby im Arm der Mutter vom Ast eines Baumes erschlagen wird, oder wenn eine Familie mit 2 kleinen Kindern, Vater, Mutter allesamt an Krebs erkrankt sind, dann kommt man schon auf den Gedanken, dass der Glaube an einen Gott nichts anderes als blanker Unsinn ist.

    Sie wurden einmal gefragt, ob für Sie Gott existiert. Sie antworteten "Ich weiss es nicht".

    Das sage ich inzwischen auch. Leider, muss ich sagen.
    • bbelser 27.09.2020 16:25
      Highlight Highlight Den Glauben an Gott, die permanent an den Stellschrauben ihrer Schöpfung herumdoktert und hier eingreift, dort aber nicht, halte ich für Unsinn.

      Auf die Frage nach ihrer Existenz, sage ich auch: "Ich weiss es nicht."

      Aber ich hoffe auf ihr Dasein, und dass ich einmal ganz bei ihr ankommen darf.
      Und dass ich mit ihr alles, auch die vielen Widersprüche, unschuldiges Leid, unvermeidbare Ungerechtigkeiten und "Grausamkeiten" unserer Natur anschauen und verstehen darf.

      Und ich hoffe, dann, wenn ich alles unverstellt sehen kann, nicht sagen zu müssen: nein danke, bei dir will ich nicht sein.
  • Spooky 27.09.2020 08:26
    Highlight Highlight "Um Gott kümmert sich die Katze nicht. Wie sollte sie auch, sie hat keine Vorstellung von Gut und Böse, vom Ursprung des Lebens und vom Tod."

    Herr Stamm hat anscheinend keine Ahnung von Katzen.
  • Billy the Kid 27.09.2020 08:00
    Highlight Highlight Ohne Gravitation, Zeit, Dysfunktionen, Sexualtrieb, Neid und Machtgelüste kann man die Theateraufführung auch gleich sein lassen - hätte Shakespeare darauf geantwortet.

    Der "Gott" von Herrn Stamm hätte vor lauter "Achtung vor dem Leben" ein grosses steriles Nichts geschaffen um sich dafür gratulieren zu können, dass wenigstens keiner Fliege was zu Leid getan wird.
    • sharkbait 27.09.2020 21:47
      Highlight Highlight Ist das aber nicht ziemlich genau wie das Leben nach dem Tod angepriesen wird?
  • Butschina 27.09.2020 04:34
    Highlight Highlight Statt immer nach einem Warum, woher, wieso zu suchen würden wir besser unsere Ressourcen für eine Klimalösung, gerechte Nahrungsverteilung und den gegenseitigen Respekt einsetzen.
    • Booker 27.09.2020 06:15
      Highlight Highlight ... oder eher um eine radikale Reduktion der Bevölkerungszahl. Das wäre die Lösung für alle von Dir da angesprochenen Probleme.
    • bbelser 27.09.2020 09:34
      Highlight Highlight @Butschina:
      Die Ressourcen, die in die Fragen nach Warum, Woher, Wohin fliessen, sind allerdings gänzlich andere, als die, die für Klimakrise, Nahrungsverteilung und die Förderung von Respekt benötigt werden.
      Ich denke, wir können beides ganz gut gleichzeitig angehen.
      Und diese Fragen werden ein "neugieriges Tier" wie den Menschen immer wieder beschäftigen.

      Allerdings sollten wir uns von echten praktikablen Lösungen nicht ablenken lassen durch die Scheinlösung "Reduktion der Bevölkerungszahl".
      Kein Befürworter dieser Lösung kann mit einem praktikablen Weg dazu aufwarten. Ist also Nebel.
    • Oxymora 27.09.2020 11:02
      Highlight Highlight @bbelser

      “Allerdings sollten wir uns von echten praktikablen Lösungen nicht ablenken lassen durch die Scheinlösung "Reduktion der Bevölkerungszahl"
      Kein Befürworter dieser Lösung kann mit einem praktikablen Weg dazu aufwarten. Ist also Nebel.“

      Viele Päpste sahen/sehen das genau wie Sie.
      Schön wenn sich Schäflein und Hirten einig sind.

      Falls Sie ihnen die Worte
      Familienplanung und Verhütung
      nichts sagen, gehen sie der Sache selber nach, beides gibt’s .
      (aber es ist nicht heutiges Blogthema)
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  • Elmas Lento 27.09.2020 04:21
    Highlight Highlight Um auch mal etwas kritisieren zu können stürze ich mich mal auf die Einleitung mit der Katze und gut und böse.
    Wer definiert denn was gut und böse, richtig und falsch ist? Diese Definition ist immer vom Kulturkreis und der Zeit abhängig, was jetzt bei uns richtig ist kann in anderen Kulturen oder zu anderen Zeiten falsch sein, somit macht diese Einteilung gar keinen Sinn da sich das nicht universell definieren lässt. Auch die Katze weiss was falsch ist. Wenn sie zuhause auf die Spüle springt muss ich sie nur anschauen und sie springt sofort wieder runter weil sie weiss dass das falsch ist.
    • Andre Buchheim 27.09.2020 13:00
      Highlight Highlight Aus Sicht der Katze ist ihr Verhalten nicht böse, nur natürlich. Wir müssen bedenken, nur der Mensch hat so weitreichende Kenntnis der Dinge, nur er kann als einziger im Tierreich sein Verhalten reflektieren, zum Zeugen seiner selbst werden und das Verhalten verändern.
      Die beste Definition des Bösen habe ich bei David Spangler gefunden, er schreibt: "... das Böse ist im Grunde die Manifestation einer Kraft, die örtlich und zeitlich verfehlt und den Bedürfnissen und der Wirklichkeit der Situation nicht angemessen ist." (in 'New Age, die Geburt eines neuen Zeitalters').
  • Spooky 27.09.2020 02:51
    Highlight Highlight "Auch die Coronaviren, die aktuell die Menschheit erschüttert..."

    Wenn schon heisst es 'erschüttern'. Aber das ist sowieso Quatsch. Nicht die Coronaviren erschüttern die Menschheit, sondern die Massnahmen.
    • Pasionaria 27.09.2020 08:38
      Highlight Highlight Spooky
      Erschütterung fühlen vorallem Menschen, die nur mit einer Hirnhälfte zu denken vermögen!
    • Spooky 27.09.2020 10:22
      Highlight Highlight "Auch die Coronaviren, die aktuell die Menschheit erschüttern..."
      (Zitat: Hugo Stamm)

      'Erschütterung fühlen vor allem Menschen, die nur mit einer Hirnhälfte zu denken vermögen!'
      (Zitat: Pasionaria)
    • Andre Buchheim 27.09.2020 13:02
      Highlight Highlight Pasi: Du meinst, mit der logischen, während irrationale Gefühle verdrängt werden? Das ist in der Tat halbes Denken und Verarbeiten.
  • Pasionaria 27.09.2020 01:05
    Highlight Highlight Orfeo
    "Man würde gern mit dem Schöpfer an einen Tisch sitzen und mit ihm über die zentralen Aspekte seines monumentalen Werks diskutieren.....
    Wahrscheinlicher wäre, dass Hugo Stamm mit seinen vereinfachten und allzu simplen Gedanken und Argumenten der Diskussion nicht folgen könnte."
    Dies wiederum würde für HST's Intellekt sprechen, da er weder mit einer Gottes-Idee noch mit einer Teekanne kommunizieren möchte noch kann! Er scheint Realist zu sein!
    • Andre Buchheim 27.09.2020 13:05
      Highlight Highlight Er scheint den größten Teil der Wirklichkeit einfach auszublenden und will uns zwingen, dass wir alle sein halbes Kurzdenken übernehmen. Ihn zu demontieren, dazu braucht es keinen Gott, da genügt ein denkender Mensch!
  • bbelser 27.09.2020 00:02
    Highlight Highlight Gehen wir mal davon aus, dass kein Gott verantwortlich ist für diese Welt, das Leid, den Tod und die Grausamkeit in ihr. Kein Gott ist verantwortlich für die höchst verworrene menschliche Natur und ihre Widersprüche. Kein Gott verantwortlich für das Böse, den Zufall, die Ungerechtigkeit des Daseins.
    Meine Frage an die Atheisten (die haben ja wohl eine Vorstellung davon) ist nun:
    wenn es kein Gott ist, wer ist dann verantwortlich für die Existenz dieser Welt, das Leid, den Tod, die Grausamkeit, die Ungerechtigkeit in ihr, unter der so viele Menschen leiden. Wer ist verantwortlich für das Böse?
    • Billy the Kid 27.09.2020 08:07
      Highlight Highlight @bbelser
      Das Universum ist kein Kriminalroman bei dem die Suche nach dem oder den "Verantwortlichen" im Zentrum der Handlung steht.
    • amRhein 27.09.2020 08:47
      Highlight Highlight Warum sollte man einen Gott brauchen, um ihn für die Erbeben, Vulkanausbrüche, Dürren oder all die anderen Katastrophen verantwortlich zu machen. Oder für die Existenz des Lebens?

      Wenn man wirklich mal die Vorstellung eines Schöpfergottes ablegte, könnte man verstehen, wie schön aber auch wie hart das Leben ist.

      Und wie unbedeutend wir Menschen sind.

      Und wofür jeder selbst verantwortlich ist.

    • Oxymora 27.09.2020 09:50
      Highlight Highlight @bbelser

      Um bei Ihrer kindlichen Vorstellung von Gut und Bös zu bleiben.

      An Leid verursachenden Vulkanausbrüchen ist böses Magma schuld, das böser Lava und böser Asche hilft mittels böser Eruption via bösem Vulkan, den bösenteil des Erdinnern zu verlassen. Böse Teile der Atmosphäre, nehmen die böse Vulkanspuke auf, wo Sie sehr böses Wetterverursacht, was zu bösen Ernteausfällen führen kann etc.

      Gutes Magama bleibt daher brav im Erdinnern. Oder in Vulkanen, die sich von böse zu gut bekehrt haben und nicht mehr aktiv werden.
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  • Wolk 26.09.2020 22:26
    Highlight Highlight Mit Verlaub: den Atheisten ist dies schon längst klar und die Gläubigen haben genügend Erklärungen, warum dies nicht so ist. Diese Frage stellt sich also eigentlich niemand. Spannender wäre eher die Frage, wie ich all dies elend ertragen kann ohne an Gott zu glauben.
    • amRhein 27.09.2020 09:36
      Highlight Highlight Was nicht in unserer Macht steht, können wir auch nicht beeinflussen. Wir können aber versuchen, in jeder Situation das möglich Beste zu machen.
    • Major Tupperware 27.09.2020 17:22
      Highlight Highlight Ob mit oder ohne Gott, jeder muss das Leid auf dieser Welt schlicht und ergreifend ertragen lernen, da sehe ich keinen Unterschied zwischen Gläubigem und Atheist.

      Der Atheist kann jedoch davon ausgehen, dass jegliches physische wie psychische Leiden spätestens mit dem Tod ein Ende findet. Beim Gläubigen kann das zwar auch sein, muss aber nicht.

  • Exodus 26.09.2020 22:22
    Highlight Highlight Die Fragen sind 2:
    Wieso müssen wir sterben?
    Wieso müssen wir leiden?
    Sterben gehört zum Leben, also keine Frage.
    Wieso müssen wir Menschen leiden? Diese Frage musste eigentlich uns Menschen kontinuierlich beschäftigen.
    Es gibt Leid, dass wir leider nicht vermeiden können, wie z.B. den Tod eines lieben Menschen.
    Leid wegen Armut, Krankheiten, Sklaverei, Konflikte/Krieg, Gewalt... Wieso?
    All dieses Leid können wir Menschen verhindern oder zumindest reduzieren.
    Es ist Aufgabe des Menschen Lösungen zu finden, damit all dieses Leid nicht nochmals vorkommt.
    Man muss es nur wollen.
    • sharkbait 27.09.2020 22:21
      Highlight Highlight Sterben gehört zum Leben ist aber nicht unbedingt eine befriedigende Antwort...
    • AngelitosHE 28.09.2020 06:49
      Highlight Highlight @sharkbait

      Ohne Tod kein Leben
    • sharkbait 28.09.2020 14:02
      Highlight Highlight Das schon. Aber ich Frage mich jeweils was für einen Sinn die Idee eines Leben nach dem Tod, welche bei Gläubigen ja auch meist sehr zentral ist, dann noch hat?
  • Saerd neute 26.09.2020 22:13
    Highlight Highlight "Da unsere Vorfahren die Ungewissheit nicht ausgehalten haben, erfanden sie schliesslich die Religionen."

    Ein solcher Satz kann nur von einem Atheisten kommen.
    • Yupidu 27.09.2020 15:45
      Highlight Highlight Unsere UrururVorfahren haben sehr wahrscheinlich nichts erfinden müssen, sondern erlebt... die verschiedensten Mythologien erzählen im Grund genommen alles das Gleiche.. ein Gruss an alle Präastronautiker hier
  • BVB 26.09.2020 21:34
    Highlight Highlight "Er hat die Welt und das Leben extrem kompliziert gestaltet und uns Menschen mit zerstörerischen Energien ausgestattet, die zu Leid und Tod führen."
    Schon mal falsche Annahme. Ganz am Anfang der Bibel kann man lesen, wer das zu verantworten hat. Nämlich der Teufel und der Mensch selbst.
    • Rabbi Jussuf 26.09.2020 23:31
      Highlight Highlight BVB
      Lies mal deine Bibel richtig und dann sagst du mir, wo genau ein Teufel vorkommt.
    • _kokolorix 27.09.2020 02:04
      Highlight Highlight Gott ist doch allmächtig...
    • Alienus 27.09.2020 13:39
      Highlight Highlight Rabbi Jussuf

      Im Alten Testament kommt an vier Stellen der Satan = Teufel als personifiziertes Wesen vor.

      Er wird in maskuliner Form beschrieben.

      Also sind die Himmel absolut männlich dominiert.

      Tipp: Liebster Rabbi, Du solltest seine biblischen Wissenslücken schließen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lucida Sans 26.09.2020 21:13
    Highlight Highlight Er hat die Welt und das Leben extrem kompliziert gestaltet und uns Menschen mit zerstörerischen Energien ausgestattet, die zu Leid und Tod führen. Aber wieso?

    Ev. weil es im Himmel so unendlich langweilig und öde ist und unsere Spezies damit für ein bisschen Abwechslung sorgt?
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 26.09.2020 20:53
    Highlight Highlight Wünsche können so mannigfaltig sein, wie vom Menschen zum Mutanten werden, die selbstheilend sich wieder herstellen, und gegen die Fliehkraft, und Schwerkraft frei durch die Wände vor Ort pünktlich zu erscheinen.

    Viele Glaubensrichtungen im christlichen Abendland, verzichten bewusst auf Blutkonserven, u. gewisse Heil und Schmerzmittel, weil sonst in Gottes Handwerk gepfuscht wird, der Wunderkräfte zum Heilen haben sollte, wenn man an ihn glauben würde, das auch gleich einem Arzt, einer der die Gabe des Heilens hat, geheilt zu werden, aber warum lässt Gott das zu, wenn er es gleich wieder gesund machen soll, denn sonst ist er ein Sadist!
    • Share 26.09.2020 21:27
      Highlight Highlight @ Ein Biss~~chen vom Tiger
      Vielleicht einfach deshalb weil es das Streben nach Dominanz der Menschen Menschen wiedergibt. Der Gottglaube an den leidenden Menschen dominiert und rechtfertigt die Unterdrückung der Frau. Wie kann die Frau, die blutet unversehrt sein. Sie ist somit schutzbedürftig und kann nur im Schatten eines Mannes unversehrt sein bzw bleiben. Unversehrtheit schien für ein Leben nach dem Tod unabdingbar. Ein Gekreuzigter, versehrter Jesus erst, hob diese Gesetzmässigkeit auf, zumindest für eine kurze Zeit.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 27.09.2020 18:18
      Highlight Highlight Warum lässt Gott das zu, dieses Leid, den Krieg, die Krankheit, den Unfall, diesen Hunger u. Mineral- Quellen versiegen, und das nicht nur in Afrika!?

      ER dieser Gott lässt alles dieses Übel zu, und sogleich will er es wieder heilen, ...

      denn so erzählen es die religions Führer sämtlicher religiösen Bewegungen.

      Dieser Zwitterglauben an einen Gott der Zerstörung und Wiederherstellen, ist nicht nachvollziehbar, denn warum lässt dieser Gott dieses Unheil zu, da er gleich wieder alles gutmachen will, ...

      am besten würde dieser Gott, sein Strafen gleich sein, sonst ist er ein Sadist, der die Menschenkinder den Schmerz spüren lässt!!
    • AngelitosHE 28.09.2020 06:56
      Highlight Highlight Es sind immer die gleichen fadenscheinigen Argumente von Atheisten.

      Wäre ja ok wenn sie nicht so einfach zu entkräften wären.

  • Andre Buchheim 26.09.2020 20:47
    Highlight Highlight Da kämpft wohl jemand gegen das Bild, das er sich von Gott gemacht hat. Nur Gott - den trifft man so nicht. Und der glückliche Sklave, der hier idealisiert wird, der ist Folge des Materialismus und längst Wirklichkeit einer entgotteten Zeit. Den wollte Gott nie, denn die Menschmaschine frisst den Planeten auf, nicht Gott, der stellt uns das volle Potential zu Verfügung. Und was machen wir daraus? Krieg, Hunger, Umweltzerstörung. Und das soll nun die bessere Alternative sein zu Gott? Ich lach mich schäpps.
    • Pasionaria 26.09.2020 21:43
      Highlight Highlight Buchheim
      "......den Materialismus..... wollte Gott nie, denn ......
      Hat B. ihn gefragt?
      Fakt: wer mit Gott spricht > betet - wer Gott antworten hört > halluziniert.
    • Andre Buchheim 26.09.2020 23:23
      Highlight Highlight Fakt heißt These? Deine Beweise? Studien? Experimente?
      Worauf genau gründet Deine Äußerung?
    • Andre Buchheim 27.09.2020 02:12
      Highlight Highlight Den glücklichen Sklaven will Gott nicht. Der glückliche Sklave ist Folge des Materialismus. Schlechtes Textverständnis, 1, setzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 26.09.2020 19:15
    Highlight Highlight der auf den HUND gekommene
    "Was genau stört ihn (HST) am Sexualtrieb???"
    Geht es noch einfältiger?
    Lesen sollte man eben können, und nicht vergiftet und fanatisch auf einen verbalen Faux-pas von Stamm hoffen, der kaum vorkommt.
    Aus > "Eine gute Idee wäre auch gewesen, wenn er (Gott) seinen Geschöpfen keine Triebe eingehaucht hätte. Es gäbe keine Begierden und kein Sexualtrieb, der ebenfalls unsäglich viel Leid bewirkt." machen Sie, dass sich HST an der Sexualität stören soll. Geht's eigentlich noch?
    Was wollen Sie eigentlich mit Ihren absichtlichen, wiederkehrenden Verdrehungen erreichen?
    • Andre Buchheim 26.09.2020 22:11
      Highlight Highlight Will wieder jemand mit aller Kraft nicht verstehen, was da geschrieben steht? Kannst es weiter schönreden....oder mal richtig lesen und verarbeiten, was da eindeutig formuliert ist. Das ist unmissverständlich formuliert.
    • gelesen 27.09.2020 08:18
      Highlight Highlight Ach Buchheim, Sie schreiben ein solchen Mist. Sie können jemanden nicht mal Siezen, wenn es diese/r ausdrücklich wünscht. Was soll man Sie überhaupt noch lesen.
    • Pasionaria 27.09.2020 11:12
      Highlight Highlight gelesen
      ........ aber immerhin plädiert er für Menschlich- und Höflichkeit, Respekt, Liebe und weitere Floskeln.
      In ihm ist ein Pfaffe verloren gegangen: Wasser predigen und selbst Schnaps saufen.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 26.09.2020 18:11
    Highlight Highlight O
    Auch mit angestrengtem Nachdenken lässt sich die Frage nach der Theodizee nicht schlüssig beantworten. Es macht den Eindruck, diese Frage ist dem Narzissmus geschuldet - jenem der frägt und jenem der sie beantwortet. Die sozio-kritische Auslegung arbeitet die Frage mit der Frage nach Besitz und Weltlichem Besitz auf. Das Verständnis eines jenseitigen Lebens geht den biblischen Aufzeichnungen voraus. Es stellt somit die Frage nach der Gerechtigkeit, spezifisch nach der Verteilgerechtigkeit.
    • Andre Buchheim 26.09.2020 22:43
      Highlight Highlight Sehr gut auf den Punkt gebracht.
  • Share 26.09.2020 18:11
    Highlight Highlight I
    Dabei kommt dem Stein, Gold und Silber eine besondere Bedeutung zu. Für uns leblose Materie - obwohl es das nicht ist - durch den Menschen formbar, ist es dem Begüterten vorbehalten um seine Schuldigkeit für den Eintritt ins Jenseits zu tilgen.
    • Andre Buchheim 26.09.2020 22:45
      Highlight Highlight Reichtum öffnet die Himmelspforte nicht, er verschließt sie. Aber lassen wir ihnen ihren naiven Glauben...
  • Fact checker 26.09.2020 18:10
    Highlight Highlight Was für eine schale und profane Sichtweise. Es gäbe durchaus auch wissenschaftlich ausgiebig erforschte Ansatzpunkte und Erklärungen hierzu. Doch da von Stamm alles pauschal, was nicht ins gängige oder Stamm’sche Weltbild passt, als esoterisch abgetan wird, lebt es sich gut damit.
  • Share 26.09.2020 18:10
    Highlight Highlight II
    Im Ägyptischen Buch der Toten wird bereits relativiert. Hunderte Sprüche, die den geistigen Besitz ebenso hoch schätzen und den Übertritt ins paradiesische, unendliche Jenseits, wie der weltliche Besitz es vermag, zu ermöglichen. Der biblische, kritische Ansatz stellt die Frage nach dem Diesseits, aber eben auch als eine Frage der Verteilgerechtigkeit. Dem alten Weltbild folgend hat die Töpferin des Menschen die Frau mit Geburtswehen bedacht, was daraus folgte ist eine Leidensgeschichte über Schuld und Mühsal, die zurück gebunden wird an ein jenseitige, paradiesisches, unendliches Leben.
    • Andre Buchheim 26.09.2020 22:50
      Highlight Highlight Das ist richtig. Wusstest Du, dass nach den Lehren der ägyptischen Frühzeit es ohnehin nur dem Pharao, seiner Familie und denen, die er dazu persönlich erwählte, erlaubt waren, das nachtodliche Paradies zu betreten. Der normale ägyptische Bürger hatte keine Möglichkeit dazu, ihn erwartete der zweite, letztendliche Tod durch den Seelenverschlinger.
      Nach und nach eroberten sich dann im Verlauf der Geschichte die Gruppen den Zugang, zuerst der Adel, dann die Priester und Reichen, schließlich konnte jeder auf's Paradies hoffen, dessen Herz leichter als die Feder der Ma'at war.
    • Spooky 27.09.2020 08:11
      Highlight Highlight @Andre Buchheim

      "Nach und nach eroberten sich dann im Verlauf der Geschichte die Gruppen den Zugang, zuerst der Adel, dann die Priester und Reichen..."

      ...und die Grabräuber! 💪
    • Andre Buchheim 27.09.2020 12:47
      Highlight Highlight Spooky Oh ja, leider auch die, zum stetigen Ärger der Archäologen.
  • Hypatia 26.09.2020 17:28
    Highlight Highlight Falls es hier noch niemand zur Kenntnis nehmen wollte oder konnte, weil er/sie sich zu "fein" oder zu "menschlich" dafür hält - angesichts der Weltzerstörung bleibt uns Menschen nur noch eine schonungslose Wahrheit zu ertragen übrig: Der Mensch ist das eigentliche Un-Tier, eine entsetzliche Anomalie der irdischen Evolution und der Glaube so gut wie das Wissen, aber auch das Gesetz und Gesetzte, wie das hoch über den Häuptern schwebende sogenannte "Menschenrecht" bleiben nur ein verlogener Vorwand, um unser völliges Versagen zu verschleiern und zu beschönigen.

    Kein Gott wird uns retten.
    • HundBasil 26.09.2020 18:08
      Highlight Highlight Schön dass es du einsiehst.
    • Hypatia 26.09.2020 19:51
      Highlight Highlight HundBasil

      Ich mag Hunde besonders, obwohl ich auch Katzen mag und Spatzen, die seit ein zwei Jahren sich gedeihlich vermehrt haben in unserem Garten. Ja, wir haben eine ganze Schar Spatzen und ihr Zwitschern erinnert mich an früher. Und ich rieche den Duft von Heu an lauen Sommerabenden. Lieber HundBasil, sei vorsichtig, wenn du auf Menschenstrassen deiner Nase folgst.



    • HundBasil 26.09.2020 21:22
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht. Hab ja deinem Pist zugestimmt. Du bist das eigentliche Un-Tier. Oder hast du das etwa nicht auf dich bezogen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 26.09.2020 16:20
    Highlight Highlight Es macht für ich keinen Sinn wenn Agnostiker und Atheisten jammern wie grausam Gott ist. Wer sagt das Gott kein Leid will und Tot und Leid auch Teil einer guten Schöpfung sein kann. Gut ist doch, wenn etwas in der Balance ist, gut ist, wenn viel Eigenversntpwrtung möglich ist. Wir sind offensichtlich keine Puppen.
    Erstaunlich ist doch nicht, dass es Leid und Tot in der Natur gibt, sondern dass auch wir es überall zulassen und kein Problem haben wenn es Menschen gibt die verhungern, Kinder die sich zu tode schuften und so.
  • Waldorf 26.09.2020 16:17
    Highlight Highlight Nun geht Herr Stamm ja aber davon aus, dass es ja keinen Gott gibt und trotzdem ist alles ach so grausam. Was wollen Sie uns damit sagen?
    • Mascarpone 27.09.2020 08:01
      Highlight Highlight Er will das Versagen von uns Menschen auf Gott abschieben.
    • bbelser 27.09.2020 10:10
      Highlight Highlight Atheisten beantworten die Frage nach (der nicht menschgemachten) Grausamkeit, Ungerechtigkeit, dem Bösen nicht. Sie wissen es nicht, also lassen sie es offen. So weit, so gut.
      Problematisch wird es, wenn sie diese Haltung für nobler, vernünftiger, aufgeklärter halten als die Entscheidung zu einem Gottesglauben (der dann zur Theodizeefrage oftmals ähnlich reagiert wie Atheisten zu Ungerechtigkeit etc.: wir wissen es nicht, also lassen wir es offen).

      In meinen Augen ist weder die atheistische Haltung noch der Gottesglaube per se vernünftiger, aufgeklärter, nobler.
      Beides ist eine Entscheidung.
  • foreva 26.09.2020 12:43
    Highlight Highlight Auch wenn es hart ist: Weil dies notwendig ist! Was wäre den ein Leben ohne den Tod? Nichts wert!
    • Milhouse 26.09.2020 13:18
      Highlight Highlight Ich habe mehr als fünfzig Jahre gebraucht, um diese Tatsache zu akzeptieren: Ohne den Tod wäre das Leben nichts wert.
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 26.09.2020 12:16
    Highlight Highlight Hiob war kein Mann der eine Strafe verdient hätte, den er soll ein Gottesfürchtiger Mann gewesen sein. Auch sollte er damals nicht gezüchtigt werden, denn er war ein integer treuer Mann. Auch sollte ihn kein Unbill erleiden, denn es war kein Fehl an ihm, und doch hat Gott ihn heimgesucht, > und zwar nicht der Teufel, sondern Gott wollte ihn prüfen, ob er ihm Treu bleibt, denn Gott hat mir dem Teufel um die Wette geeifert, ob es Gottes Zuversicht sich so verhält!

    Die traurige Tatsache ist dass Gott, seinen Hiob geprüft hat, indem er zuliess, das jegliches Unbill über ihn kam.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 26.09.2020 18:54
      Highlight Highlight Warum lässt Gott das zu, der seinen Hiob mit Unbill prüfen will, wie seine integer wirklich ist!?

      Warum denn braucht denn der Glauben eines Hiobs eine Prüfung, wenn er es zuvor schon bestanden hat, und Gott die Zukunft u. Gegenwart u. Vergangenheit selbst ist, der schon immer war, und immer sein wird, u. zuvor schon alles wusste, wie es kommen wird!?



  • Ein Biss~~chen vom Tiger 26.09.2020 11:33
    Highlight Highlight Manche machen es sich ganz einfach, wenn es um die Frage geht; " warum lässt Gott das zu!?"

    Man sucht die Antwort, an den Menschen selbst, und schiebt die Erklärung als Selberschuld an den Menschen zurück, das die Frage solches beantworten sein sollte, um weitere lästige Fragen auszuweichen.

    Die Frage über das Schicksal , mit "Selbstschuld" zu beantworten, ist nicht nur eine faule Ausrede, sondern einen Selbstschutz, weil man der Frage selbst nicht stellen will, da sonst der Glaube Schiffbruch erleiden würde.



    • AdiB 26.09.2020 14:18
      Highlight Highlight Dein kommentar ist ein wiederspruch. Wer den fehler bei sich sucht, also beim menschen der ist auf jedenfall eher auf den richtigen weg probleme der heutigen zeit zu lösen. Selbstschutz wäre eher auf andere zeigen und oft machen wir menschen dies in dem wir uns selbst und andere schubladisieren. Wir tun dies damit wir auf eine andere schublade zeigen können um ubs selbst aus der verantwortung zu ziehen.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 26.09.2020 18:43
      Highlight Highlight Sein Schicksal den Unbill, auf den Menschen als seine Selbstschuld abzuschieben, nach seiner Frage; "warum lässt Gott das zu," und dabei noch behauptet, dass sein Bergwanderunfall, eine Gottesstrafe für ihn separat reserviert ist, und das er selbstschuld ist, das dieser Separee, wegen nichts den Verunfallten gestraft haben sollte.

      Hier ist nicht auf die Menschenschuld hingewiesen, sondern diese Beschuldigung abgewiesen, das dass eine fehl und falsche Ideologie ist, dass dieser Gott einen Menschen bestrafen soll, was zu dementieren ist,

      denn das ist weder noch die Schuld einer Sünde, die eines strafenden Gottes zuschreiben kann. http://öö
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 26.09.2020 19:56
      Highlight Highlight Leider ist meine Antwort ausgelassen worden,

      Wer einen Fehler bei sich selbst sucht ist auf den richtigen Weg!?

      warum sollte sich jemand sich selbst für etwas sich schuldig zu bekennen, für was niemals geschehen ist, und deshalb nichts dafür zu verantworten hat!?

      Was die Schubladen anbelangt, das sind die vielen Bücher die gelesen werden, um wie und was zu verstehen ist, dass so auf unbeantwortete Fragen eine Antwort gefunden wird, u. auch umgangen werden kann, und dann hat man schlussendlich für jede Frage seines Gewissens, für sich eine Antwort, dass bald jener u. dieser sich als sündlos ansieht!

    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 26.09.2020 11:33
    Highlight Highlight Warum lässt Gott das zu?

    Meist ist die faule Ausrede; dass das Gottes Strafe ist, wegen Schuld u. Sünde, wegen den Übertretungen, die das Wort seiners Dieners, des Pfarrer; Priester, Pastor u. Prediger!

    Die Krankheit, Unfall, Naturkatastrophen und adere Schicksale sollten Gottes Strafe sein, u. deshalb lässt Gott das zu.

    Wozu lässt Gott das zu??

    Krankheiten, Katastrophen, u. Unfälle, und Morde, und alles andere Unrecht, Warum, Warum??

    Es gibt auch die faule Ausrede als die Züchtigung Gottes, dass man geläutert wird, und man lehrt, den Gottes willen zu befolgen.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 26.09.2020 19:27
      Highlight Highlight WARUM LÄSST GOTT DAS ZU !? warum ...

      Pastoren u. andere lassen da sich auf das Eis, wenn die sich verteildigen, weil ihnen droht, ihren Beruf für Gott in Frage gestellt zu werden, > als das was Gott es zulässt; damit begründen, dass ihr Leid die Strafe Gottes für Sünde und Schuld ist!

      Denn warum lässt das Gott zu, und straft dazu noch, wenn er als Menschensohn auf der Erde war, und die Schuld auf sich nahm, an die an ihn glaubten, denn warum geschieht gerade an ihnen dieses Schicksal!?

      Wohl kaum eine Antwort, denn ich habe genug Zweifel, gegen eine solche Antwort auf; "warum lässt Gott das zu," anzubringen.

  • Forest 26.09.2020 11:14
    Highlight Highlight Man kann es auch Positiv betrachten. Immerhin hat der Schöpfer uns einen freien Willen gegeben. Somit kann jeder selbst bestimmen welchen Weg man einschlägt und ob man einen Sektenblog Artikel verfasst. Gal Herr Stamm ;)
    • Major Tupperware 26.09.2020 21:39
      Highlight Highlight Hat der Schöpfer uns wirklich einen freien Willen gegeben? Vielleicht - vielleicht auch nicht. Das Universum könnte genau so gut eine göttliche Simulation sein, in der jedes Atom und jeder Gedanke vom Architekten vorbestimmt ist. Nennen die Theologen Prädestination.
  • Mascarpone 26.09.2020 10:57
    Highlight Highlight Warum macht sich Her Stamm so viele Gedanken über den Schöpfer, obwohl er ja schon mehrfach geschrieben hat, dass er nicht an ihn glaubt? Kommt sein Gottesbild ins Wanken?
    • Oxymora 26.09.2020 13:01
      Highlight Highlight @ Mascarpone

      Lassen Sie sich Ihre Fragen artgerecht in einem Gleichnis erklären.

      Hundetrainer für verhaltensauffällige Hunde arbeiten sich insgeheim oft mehr am Besitzer ab, als am Hund. Der Hund dient dem Trainer als Zugang zum Besitzer.

      Nun Hunde sind real existierende Lebewesen. An Ihrem praktischen Beispiel sieht man gut, bei Gläubigen funktioniert das auch mit ihren imaginären Göttern und der Zugang ist gegeben. Kinder sind da schon etwas anspruchsvoller, ein orientalischer Wüstengott reicht da oft nicht, ein Schneewittchen oder ein Harry Potter zieht dort besser.
    • Mascarpone 26.09.2020 14:47
      Highlight Highlight Dazu meine gleichnishaften Gedanken. "Jedesmal bei Vollmond jaulten die Hunde den Vollmond an, weil sie sich über das Licht des Mondes nervten. Störte das den Vollmond? Nein. Er reflektierte weiterhin seelenruhig das Licht der Sonne."
    • Heinrich Kramer 26.09.2020 22:53
      Highlight Highlight Mascarpone es macht mich sehr traurig, dass Sie auch noch damit anfangen, die biblischen Wahrheiten zu leugnen.

      Grauenhaft wie Sie hier behaupten der Mond sei eine Art Reflektor für Sonnenlicht.

      In der in der Bibel steht klipp und klar, dass es sich beim Mond um ein Licht handelt.

      Gott schuf zwei große Lichter, die Sonne für den Tag und den Mond für die Nacht, dazu alle Sterne. Er setzte diese Lichter an den Himmel, um die Erde zu erhellen, ...(1 Mose 1:16-17)

      Sie sollten sich dringend in der Bibel schlau machen; betreffend unserer Erdscheibe und den Gestirnen!
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  • Emil Eugster 26.09.2020 10:33
    Highlight Highlight Auf die Frage eines Gläubigen ob man dann Gott anbeten und verehren würde wenn der sich der Menschheit 100% eindeutig offenbart, muss der Ungläubige antworten.
    Wenn der Allmächtige aus dem Himmel steigt und allen klar ist, dass ist Gott, dann würde ich dessen Existenz akzeptieren aber ihn verachten, da seine Philosophie die hinter seiner Schöpfung steht absolut verachtenswürdig ist.
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    • bbelser 26.09.2020 15:05
      Highlight Highlight Du bist aber flott mit dem Verachten.
      Also ich würde ihn erst einmal fragen, welche Philosophie denn wirklich dahinter steckt.
      Und was der Sinn darin ist, diese Welt so zu schaffen, wie dieser Gott sie anscheinend geschaffen hat.
      Und ganz sicher würde ich ihn fragen, ob ich mit meinen Vermutungen und Vorurteilen ihm gegenüber richtig lag...
      Und dann käme ich vielleicht auch irgendwann beim Verachten an.
    • Emil Eugster 26.09.2020 22:12
      Highlight Highlight Jemand der unsägliches Leid gefahrlos und ohne den geringsten Aufwand verhindern könnte und dies nicht tut, den verachte ich egal wie der sich zu rechtfertigen versucht.
      Ich verzichte darauf diesen Kommentar mit einem Bild eines wegen Krieg zerfetzen Menschen zu "dekorieren". Wer dies verhindern könnte und es nicht tut, der ist sich meiner Verachtung sicher. Das gilt für National- und Ständeräte genau so wie für Götter aller Art.
    • bbelser 26.09.2020 23:49
      Highlight Highlight Ich kann nur deiner Logik nicht folgen. Du ordnest einem vermutlich der Bibel entnommenen Gottesbild bestimmte von menschlichen Eigenschaften abgeleitete Maxima zu (Allmacht, -güte, -wissen).
      Von dem wirklichen Gott hinter diesem fixen angenommenen Gottesbild erwartest du eine perfekte, leidfreie Welt als Schöpfung.
      Die Welt ist aber nicht so.
      Nun verachtest du Gott, da er Allwissen, Allgüte und Allmacht des von dir angenommenen Gottesbildes nicht hatte oder nicht in deinem Sinn einsetzt.
      Es könnte aber doch sein, dass der reale Gott gar nicht unseren stümperhaften Gottesbildern entspricht.
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  • Man_of_no_Ego 26.09.2020 10:28
    Highlight Highlight Die ewige Frage nach dem Warum. Wir tendieren dazu, nur das 'Schöne' zu wollen. Man stelle sich eine non-duale Welt vor: Wie rasch genau würde uns das Schlaraffenland schon wieder langweilig?
    Wüssten wir ohne Schmerz, Leid, Trauer überhaupt, was Freude ist? Könnten wir ein Tag ohne Nacht wissen? Was wäre Beethoven's Neunte, hätte er sie nur mit einem einzigen schönen Ton kreiert? Keine tiefen, keine Variation, keine Tempi? Wie würde Hugo Stamm's Symphonie klingen? In dem Fall ein einzelner monotoner Klang?
    Das Eine wäre ohne das Andere nichts, ich denke, das liegt auf der Hand :)
    • Share 26.09.2020 17:19
      Highlight Highlight @ Man_of_no_Ego

      Was wäre Beethoven's Neunte, hätte er sie nur mit einem einzigen schönen Ton kreiert?

      Ein Ohm? Und was einigen ebenso erstrebenswert scheint, ist absolute Stille. Und wie ist das am Pol, wo der Sommer ein einziger Tag ist, monatelang?
    • Man_of_no_Ego 26.09.2020 23:55
      Highlight Highlight Nun, Share, ich will es hier nichtbesser wissen, aber ein ॐ besteht im Sanskrit aus 3 Silben.
      Was einigen erstrebenswert ist, will ich ja auch gar nicht anfechten. Aber auch Stille kennt man nur, wenn man mal den Lärm ertrug. Und ob am Pol immer die Sonne scheint, ist glaub ich für diese Diskussion nicht relevant. Ich denke, meine Aussage ist klar. Sie ist frei von Dogma, Institution oder sonst was. Ein freier Geist darf sicher erkennen, dass die Frage nach dem Sinn des Leiden nur die Kehrseite der Freude ist, im Universum hat alles seine Polarität und wir können daran lernen und wachsen.
  • Orfeo 26.09.2020 10:24
    Highlight Highlight [Man würde gern mit dem Schöpfer an einen Tisch sitzen und mit ihm über die zentralen Aspekte seines monumentalen Werks diskutieren. Vermutlich ist sein Interesse an einem solchen Diskurs gering.]
    Wahrscheinlicher wäre, dass Hugo Stamm mit seinen vereinfachten und allzu simplen Gedanken und Argumenten der Diskussion nicht folgen könnte.
    • Mascarpone 26.09.2020 14:48
      Highlight Highlight Herr Stamm wäre nach einer Minute total überfordert.
    • Major Tupperware 26.09.2020 22:42
      Highlight Highlight Orfeo, anstatt Hugo Stamms Intellekt zu verunglimpfen wäre es für uns interessant zu hören, was denn deine tiegründigen und differenzierten Gedanken zum Thema sind.
    • Orfeo 26.09.2020 23:29
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • maylander 26.09.2020 10:20
    Highlight Highlight Ein bisschen zu sehr abgekürzt.
    Zuerst gab es ganz viele Götter auch im Volk Israel. Nach und nach wurde Jehova zuerst zum wichtigsten Gott und dann zum einzigen Gott. Erst dadurch wurde die Akkumulation der Macht stark vereinfacht. Wenn es nur einen Gott gibt kann es auch nur eine Religion geben. Und nur einen weltlichen Herrscher.
    Bei den Polytheisten haben die Götter unterschiedliche und auch negative Eigenschaften. Und wenn ein Gott nicht hilft dann vielleicht der nächste.
    Bezeichnenderweise wurde die Philosophie und die Demokratie von Polytheisten erfunden.

    • Michael Bamberger 26.09.2020 10:49
      Highlight Highlight Demokratieverständnis ist nicht gerade eine Stärke jenes Gottes, eine Vielklassengesellschaft passt ihm viel besser ins Konzept:

      Zuoberst er selber mitsamt seiner enigmatischen Dreifaltigkeit, darunter eine höchst privilegiert flatternde Engelsschaar, darunter die eigens dafür beseelte "Krönung" seiner Schöpfung und zuunterst alles andere, bis hin zu all dem was da noch so kreucht und fleucht.
  • rodolofo 26.09.2020 10:09
    Highlight Highlight Diese Frage ist einfach nur bescheuert!
    Wieso?
    Weil es eben nicht anders geht!
    Können wir jetzt bitte zur nächsten Frage übergehen?
    Nächste Frage:
    Warum stellen Menschen dauernd bescheuerte Fragen in den Raum, auf die allerhöchstens etwas weniger bescheuerte Menschen Alles und Nichts sagende Antworten geben können?
    • du_bist_du 26.09.2020 10:53
      Highlight Highlight Ich hätte das nie gedacht.
      Aber ich muss Dir voll und ganz zustimmen.
  • HundBasil 26.09.2020 10:08
    Highlight Highlight Ich habe auch ein paar Fragen. Warum unterscheidet Stamm zwischen Mensch und Tier? Warum klagt er jemanden an, den es aus seiner Sicht gar nicht gibt? Was genau stört ihn am Sexualtrieb??? Und vor allem: ist Gott jetzt auch eine Sekte?
    • Ich hol jetzt das Schwein 26.09.2020 10:51
      Highlight Highlight 1. Weil die Bibel dies tut und er die Argumentation aus der Bibel übernimmt und sie mit ihrer eigenen Argumentation widerlegt. 2. Weil er die Argumentation aus der Bibel übernimmt und sie mit ihrer eigenen Argumentation widerlegt. 3. Seine Folgen, wie z.B. sexuelle Gewalt oder kaum beherrschbare Triebe wie z.B. Pädophilie u.ä. 4. Gott nicht, aber alle Gemeinschaften, die an Götter glauben. Manche mit mehr, manche mit weniger extremen Auswüchsen.
    • HundBasil 26.09.2020 11:17
      Highlight Highlight @ich hol jetzt das Schwein:
      1. Stamm selber unterscheidet Mensch und Tier.
      2. Welche Argumentation widerlegt er?
      3. Aber darum ist doch Sex nicht einfach schlecht.
      4. Das ist eine sehr fundamentalistische Aussage
      Ich habe noch eine Frage: sind sie Stamm? Oder einer seiner Jünger*innen?
    • Ich hol jetzt das Schwein 26.09.2020 12:12
      Highlight Highlight 1. "Weil die Bibel dies tut und er DIE ARGUMENTATION AUS DER BIBEL ÜBERNIMMT..."
      2. Die in der Bibel, dass Gott existiert, wie in Bibel (oder auch anderen Märchenbüchern) beschrieben.
      3. Wo schreibt Stamm, dass Sex per se schlecht ist? Er schreibt, dass der Sexualtrieb (auch) zu Leid führt. Aber nicht nur.
      4. Nein. Fundamentalismus bedingt ein Fundament einer Ideologie. Da Atheismus aber keine Ideologie ist, sondern die Überzeugung der Nicht-Existenz von Göttern, kann Atheismus per Definition nicht fundamentalistisch sein. Aber ja, ich habe es bewusst so formuliert, um etwas zu triggern.
      1/2
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  • SyWe 26.09.2020 09:50
    Highlight Highlight Der Mensch ist auch ein Tier!
    Ein brutales Egoistisches und Ignorantes Säugetier!
    Und wir beten falsche Götter an,um Vergebung und Gnade zu erhoffen!
    Ein Schmierentheater auf Erden!
    Es ist 5 nach 12!
    Wir sind(leider)Natur!
    https://de.wikipedia.org/wiki/Anthropoz%C3%A4n

  • Robsi60 26.09.2020 09:48
    Highlight Highlight Herr Stamm. Sie kommen mir vor wie ein umgepolter Tea Party Anhänger.
    • Emil Eugster 26.09.2020 10:25
      Highlight Highlight Hahaha!
      Wie erwartet ist das einzige Argument der Religiösen "beleidigt sein".
      Spoiler Alert! "Beleidigt sein"ist kein Argument.
    • Robsi60 26.09.2020 13:22
      Highlight Highlight Ich bin nicht im geringsten beleidigt. Ich stellte Herrn Stamm mal eine für mich schwierige Frage: Wie funktioniert eine Wünschelrute? Er antwortete innerhalb kurzer Zeit und erwartet. Wissen Sie wie eine Wünschelrute funktioniert? Sagen Sie es mir bitte falls Sie die Antwort kennen. Danke!
      Wieso kann man unter Umständen Gedanken lesen? Haben Sie darauf eine Antwort?
      Zudem finde ich es nicht zielführend Herrn Stamm, wenn auch getarnt als Blog, eine Platform zu bieten auf watson, so wie ich es sonst auch von keiner Glaubensgemeinschaft befürworten würde.
    • Robsi60 26.09.2020 16:13
      Highlight Highlight @Emil Eugster
      Ich weiss nur eines. Die Kirche hat mir geholfen während des Lockdowns, obwohl ich kein Mitglied bin. SRK wäre die Alternative gewesen. Wenn das durch einen Glauben ausgelöst wurde, ist es mir auch recht. Die Jungwacht der ich ausschliesslich spenden wollte, wollte kein Geld. Ich bin dankbar. Und wenn jemand Gefühle verletzt und massiv manipuliert, dann merke ich das auch. Das mag ich nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 26.09.2020 09:46
    Highlight Highlight Die einen glauben an Gott, andere halten sich für Gott.

    Der Mensch ist das Problem. Die Natur wird immer Recht haben. Alle Lebewesen haben das akzeptiert und leben nach Naturgesetzen ausser der sogenannte Homo sapiens. Der weiss alles besser, konstruiert sich seine eigene Welt, sein eigenes Gottesbild und hadert damit wenns schief geht.

    • Regas 26.09.2020 10:02
      Highlight Highlight Vecchia: "Alle Lebewesen haben das akzeptiert" Wie könnten Sie den anders? Nur der Mensch kann anders und ist trotzdem ein Naturprodukt das bei übermässiger Population früher oder später natürlich ausgemerzt wird.
    • rodolofo 26.09.2020 10:11
      Highlight Highlight Die Menschen gehören auch zur Natur.
      Es gibt keinen Gegensatz zwischen Mensch und Natur!
      Und -nur so nebenbei- es gibt ebensowenig einen Gegensatz zwischen Elite und Volk...
    • Vecchia 26.09.2020 10:17
      Highlight Highlight @Regas

      Wir wissen nicht, wieviel andere Lebewesen wirklich wissen.
      Diese Tatsache ist ebenso ein Geheimnis der Natur, wie das Muster der Arterhaltung, dass bei anderen Lebewesen, den Verlust beinhaltet und dennoch der Sinn des Lebens ist.

      Witzigerweise scheint die Geschichte vom "Baum der Erkenntnis" ein Erklärungsversuch für diese Problematik zu sein, der dann aber natürlich - ganz menschlich - zur Manipulation verwendet wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oxymora 26.09.2020 09:31
    Highlight Highlight Wahrscheinlich verfolgen Katze, Maus, Pflanzen und sonstige Lebewesen alle das selbe Ziel: Eigenes Wohl zu mehren und eigenes Leid zu vermeiden.

    Beim Mensch ist etwas komplizierter, da die Gesellschaftsform die Natur austrickst.

    Im Gottesstaat
    müssen Atheisten/Ungläubige sterben und Leidende dürfen nicht einfach sterben. (Leiden gehört angeblich zum irdischen Prüfungsverfahren himmlischer und höllischer Experten)

    In freieren Gesellschaften ist es gerade umgekehrt, Atheisten/Ungläubige müssen nicht sterben (ermordet werden) und Leidende dürfen sterben (Freitod).
    • Mascarpone 27.09.2020 07:56
      Highlight Highlight Und in den atheistischen und islamistischen Staaten sterben hauptsächlich Juden und Christen!
    • Oxymora 27.09.2020 15:10
      Highlight Highlight @Mascarpone

      Wir sollten unser Wissen teilen.

      Hier die Namen von 13 Staaten mit Todesstrafe für Atheismus

      Afghanistan
      Iran
      Jemen
      Malaysia
      Malediven
      Mauretanien
      Nigeria
      Katar
      Pakistan
      Saudi-Arabien
      Somalia
      Sudan
      Vereinigte Arabische Emirate

      Und jetzt Sie

      Ein atheistischer Staat mit Todesstrafe auf Judentum und/oder Christentum.

      ???

      Ein islamischer Staat mit Todesstrafe auf Judentum und/oder Christentum.

      ???
  • Hypatia 26.09.2020 09:28
    Highlight Highlight "Neugier und Wissensdurst sind die herausragenden Eigenschaften, die den Homo sapiens von der Tierwelt unterscheidet."

    Korrektur:

    "Habgier und Eifersucht sind die herausragenden Eigenschaften, die den Homo sapiens von der Tierwelt unterscheidet."
    • Kai Stamm 26.09.2020 09:59
      Highlight Highlight Zu Habgier und Eifersucht gibt es Versuchanordnungen mit Primaten, die ihnen diese Eigenschaft nahelegen. Selbst bei Hunden ist Eifersucht beobachtbar.
      Ihr plumper Kulturpessimismus ist daher falsch und Ihrer Namensvetterin gänzlich unwürdig.
    • _kokolorix 26.09.2020 11:30
      Highlight Highlight Habgier ist ein Skalierung-Effekt der zu gross gewordenen sozialen Gruppe.
      Die Habgierigen haben derzeit ein viel zu grosses Gewicht in den Entscheidungsprozessen an sich gerissen, das müssen wir ändern, wenn wir überleben wollen.
      Eifersucht gibt es bei allen Arten, welche in sozialen Verbänden zusammenleben. Unnatürlich verstärkt durch den christlichen Zwang zur Monogamie, welche etwas tolerantere, vielfältigere Beziehungen rigoros unterbindet
  • Gaechter Vrenä 26.09.2020 09:28
    Highlight Highlight Die lieben Zeugen Jehovas wollten mich in ihren Dunstkreis aufnehmen. Haben es natürlich mehrfach versucht.
    Meine Bedingung: Erklärt mir schlüssig, warum die Menschen derart viel Böses, Leid und Qual verursachen und warum sie unseren Planeten in Rekordzeit zerstören wollen und damit auch ihre Lebensgrundlage,

    Antwort: Gottes Wege sind unergründlich und du musst Vertrauen haben, dass alles gut wird...

    Ich: Ihr habt nicht erfüllt.....

    Sie kamen nie wieder.
    • bimtim 26.09.2020 12:29
      Highlight Highlight Sieht so aus, als ob Sie da Möchtegern-Zeugen aufgesessen sind ;)
      Wenn man die „offizielle“ Antwort der Zeugen Jehovas auf diese Frage wirklich wissen möchte, würde man auf der offiziellen Internetseite nach diesem Thema suchen: „Werum lat Gott Leid und Böses zue?“ Gibt’s sogar auf Schweizerdeutsch 😅
      „Gottes Wege sind unergründlich“ wirst du da 100%ig nicht zu hören bekommen.
  • Walter Sahli 26.09.2020 09:26
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Emil Eugster 26.09.2020 10:38
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Walter Sahli 26.09.2020 12:05
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 26.09.2020 09:18
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    • karl_e 26.09.2020 09:57
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • rodolofo 26.09.2020 10:12
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Emil Eugster 26.09.2020 10:40
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 26.09.2020 08:56
    Highlight Highlight Hallo Hugo, das kümmert mich als Atheisten nicht. Sollen sich die Gläubigen darum kümmern .
    • DocShi 26.09.2020 17:41
      Highlight Highlight Und warum liest du dann sowas?
      Und kommentierst es auch noch?
      Hast dich selbst ad absurdum geführt!
      😁
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 26.09.2020 20:56
      Highlight Highlight Warum sollte ich nicht lesen was Herr Stamm schreibt? Was ist absurd daran, wenn man das macht? Liest du nur Sachen welche du schon kennst und denen du zustimmen? Das finde ich irgendwie absurd.
  • Denverclan 26.09.2020 08:54
    Highlight Highlight Sorge dich nicht, lebe...und zwar im Jetzt. Niemand weiss was morgen ist. Wir sind nunmal da, ungefragt und haben dieses Leben zu leben, evtl. sehr kurz, evtl. sehr lang. Ein ständiges Kommen und Gehen. Kein Schöpfer ist aber für unser Verhalten verantwortlich, wie wir z.B. unserem Gegenüber begegnen. Eigentlich ein Wunder, dass es den Planeten Erde noch gibt. Die Menschheit ist aber noch auf dem Weg und keiner weiss wo er endet...wenn er das überhaupt tut. Vielleicht ist wirklich alles ein Haschen im Wind und der Mensch ein komplett unwichtiges Puzzleteil im Universum...vielleicht.
    • Regas 26.09.2020 10:09
      Highlight Highlight "Sorge dich nicht, lebe...und zwar im Jetzt. Niemand weiss was morgen ist."
      Da sind wir dann wieder bei der Katze angelangt: Sorge dich nicht das dein Herrchen dich nicht mehr brauchen und auf die Strasse stellen könnte.
  • Erklärbart. 26.09.2020 08:45
    Highlight Highlight Der Beitrag zusammengefasst: Warum "erfindet" man Böses/Negatives, wenn man offenbar als Schöpfer alles selber bestimmen kann?

    Eine Welt ohne Negatives/Böses wäre vielleicht langweilig, aber würde viel Leid ersparen. Unrealistisch und eine Utopie, aber man soll ja träumen dürfen.

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