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Yonnihof

#metoo zwischen Ideologie und Pragmatik – ein Versuch der Vermittlung

Bild: shutterstock

Was brauchen wir voneinander, wenn's uns besser gehen soll?



Ich weiss, ich weiss, Sie haben die Schnauze voll. Ich auch. Aber, ganz ehrlich, nur von der Rhetorik. Immer wieder wurde mir gesagt, man könne mit sanften Tönen in diesem Belang nichts erreichen. Vielleicht stimmt das. Ich beobachte jedoch, dass eine immer ruppiger werdende Tonart auf beiden Seiten diese immer mehr entzweit. Jetzt mag man sagen, die Diskussion gehe ja (eben genau) nicht um die Zusammenführung – ich glaube doch. Und zwar nicht einmal primär um die Zusammenführung der Geschlechter, sondern um diejenige von Menschen, die so viele Opfer wie möglich verhindern wollen. Ob männlich oder weiblich.  

Sechs Monate nach #metoo hatte ich auf Facebook eine Liste der Dinge erstellt, die sich für mich noch einmal anzuschauen, zu erklären lohnten. So «gemässigt» wie möglich, wenn das überhaupt geht, versuchte ich darzulegen, wie sich die Diskussion für mich anfühlt. Jetzt, noch einmal mehr als ein halbes Jahr später, habe ich sie erneut durchgeschaut, erweitert und ergänzt – vor allem auch durch ein «Was nun?».  

Vor etwas mehr als einem Jahr postete ich auf Pony M. eine Aufzählung dreier Begegnungen mit sexuell übergriffigem Inhalt. #metoo war in meinen Augen genau dafür gedacht: Reines Berichten darüber, dass man betroffen ist und in welcher Form (wobei Letzteres nicht einmal zwingend notwendig war). Die reine Häufigkeit des Begriffs sollte aufzeigen, wie oft sexuell Übergriffiges passiert.

Nun, ich postete also diese Aufzählung. Ich wusste, dass ich mich damit exponiere. Ich wusste, dass die eine oder andere negative Reaktion kommen würde. Ich wurde jedoch innert Minuten mit folgenden Reaktionen konfrontiert: «Du lügst!», «Du willst nur Aufmerksamkeit!», «Als ob DICH jemals jemand anfassen würde!», «Diesen Arsch MUSS man halt anfassen!», «Muesch di halt wehre!».

Ich kenne, weeeeeiss Gott, den Reflex, bei gewissen Themen einfach mal in die Opposition zu gehen. Ich mache das manchmal auch – und wenn ich mich bei der Nase nehme: oft bei Mann/Frau-Themen. Aber dabei handelt es sich meist um Meinungsdifferenzen, nicht um Erlebtes.

1. Bei Erfahrungsdiskussionen wird aus «Ich find nöd» «Du lügst!» und das ist, gerade bei traumatischen Erlebnissen, verheerend. Ich sage nicht, dass noch nie ein sexueller Übergriff erfunden wurde, und das ist ein Thema, das unbedingt weiter beleuchtet werden muss, aber wenn Millionen von Betroffenen (weiblichen und männlichen Geschlechts) ihre Stimme erheben, dann besteht ein Problem, unabhängig davon, dass da das eine oder andere faule Ei drunter sein könnte.

Eine weitere Reaktion, die ich im Laufe der Zeit immer wieder gelesen habe, wenn kleinere Übergriffe geschildert wurden, war: «Du verhöhnst damit alle Opfer tatsächlicher sexueller Gewalt.»

2. Ich finde es tatsächlich sehr wichtig, dass man zwischen sexuellen Übergriffen und sexueller Gewalt unterscheidet. Aber: Einerseits habe ich keinen einzigen Post gesehen, der diese beiden Dinge tatsächlich 1:1 gleichsetzt, und andererseits: Ein Erlebnis muss nicht dein Leben zerstören, um ein Übergriff zu sein. Ich setze auch nicht eine Ohrfeige mit einem Mord gleich – trotzdem habe ich ein Anrecht auf ein ohrfeigenfreies Leben und darf mich dagegen wehren, wenn ich immer wieder geohrfeigt werde. Damit zeige ich keinen Mangel an Respekt gegenüber Mordopfern.

Jetzt wird der eine oder die andere sagen: «Setzt du gerade ein Kompliment, das du nicht annehmen kannst, einer Ohrfeige gleich?» Und da sind wir beim nächsten Punkt:

3. Nur weil du etwas lässig finden würdest, müssen es nicht alle lässig finden. Eine Reaktion, die ich mehrfach selbst erhalten und zu Hunderten in Kommentarspalten gelesen habe, war: «Ich würde mich freuen, wenn mir jemand mal so ein Kompliment machen (und/oder an meinen Po fassen) würde.» Nur: Es geht nicht darum, was DU gut finden würdest. Das meine ich absolut nicht respektlos, aber SenderIn und EmpfängerIn sind zwei unterschiedliche Entitäten und sobald sich Letztere/r angegriffen fühlt, ist das ein Übergriff. Ja, wir sind unterschiedlich empfindlich. Und ja, das ist eine Art von Gratwanderung. Ich wünschte mir, man könnte eine einfachere Sprache dafür finden, um zu vermitteln, dass man sich gerade unwohl fühlt. «Ohrfeige und gut is’!», habe ich immer wieder gelesen. Das ist aber nicht ganz so einfach. «Wehr di halt!»/«Schlah zue!» gibt dem Opfer die Verantwortung, jemandem, von dem es sich sowieso schon bedroht fühlt, auch noch eine narzisstische Kränkung zu verpassen. Jemandem, der dem Opfer eventuell körperlich überlegen ist, der eventuell betrunken ist, der offensichtlich eh schon keine Mühe mit dem Überschreiten von Grenzen hat. Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Es gab schon mehrere Situationen, in denen ich mich schämte, mich nicht gewehrt zu haben. Im Nachhinein. In der Situation selbst ist das nicht ganz so einfach, wie sich das einige Leute vorstellen.

Eine weitere Reaktion, die ich sehr oft gelesen habe, war: «Sind denn jetzt alle Männer Vergewaltiger?»

4. Nein. Nein, nein, nein. Das tut mir richtig weh, wenn sich das Männer nun ernsthaft denken. Das ist eine Frage, die ich während meiner Forschungszeit auf der Justiz auch öfter bei Diskussionen gestellt bekommen habe. Der Grossteil sexueller Gewalt wird von Männern verübt. Auch von derjenigen an Männern/Buben. Aber ganz, ganz wichtig: Das bedeutet, dass die Grosszahl der sexuell Gewalttätigen männlich ist, und explizit nicht, dass der Grossteil der Männer gewalttätig ist. Das ist ein unheimlich wichtiger Unterschied, für den kein unbescholtener Mann etwas kann.

Das war denn auch meine Kritik am Hashtag #menaretrash. Man müsste im Bereich sexueller Gewalt sagen: «Trash is oftentimes male.» Da verstand ich auch, warum sich viele Männer pauschal verdächtigt fühlten, und auch wenn solche Hashtags wohl vor dem Hintergrund entstanden, die Diskussion aufrecht zu erhalten, sind sie in meinen (persönlichen) Augen kontraproduktiv, wenn wir als Gesellschaft irgendwie heil aus dieser Geschichte rauskommen wollen (im Bewusstsein, dass viele Menschen im Vorfeld versehrt wurden).

Lieber Mann: Es verlangt niemand, dass du dich von deinem Geschlecht distanzierst, sondern von sexuell Übergriffigen. Das sollten wir alle tun. Als Menschen, egal welchen Geschlechts. Darum ging in meinen Augen #metoo. Vielleicht müsste man das öfter und klarer differenzieren. Da nehme ich mich auch bei der eigenen Nase.

Hier kam auch immer wieder das Argument ins Spiel, Männer seien viel öfter Opfer von Gewalt. Das ist korrekt. Aber auch hier ist die Täterschaft im absoluten Grossteil aller Fälle männlich. Sexueller Gewalt jedoch fallen weitaus mehr Frauen zum Opfer. Und das wäre ja noch nicht einmal der Punkt – generell könnte man sagen: Wie oft passieren sexuelle Übergriffe? Zu oft. Okay, tun wir etwas dagegen, egal, an wem sie verübt werden.

Dann ist da noch das Thema der psychischen Gewalt, gerade in Beziehungen, und da bin ich mit vielen anderen einig: Dort sind die Verhältnisse bestimmt ausgeglichen(er). Ob ich sagen würde, Frauen seien öfter psychisch gewalttätig, weiss ich nicht, denn ich kenne dazu keine zuverlässigen, replizierten Studien. Gelesen habe ich das jedoch sehr oft. Dass über dieses Thema öfter geredet werden sollte, damit auch Männern die Hemmungen genommen würden, sich in solchen Fällen zu wehren, steht meines Erachtens ausser Frage. Entgegen der Argumentation vieler Männer, geht es hier ja nicht um ein «Entweder-oder» («Aber was ist mit den Männern, die unter psychischer Gewalt leiden?»), sondern um ein «Und».

Immer wieder überlegte ich mir im vergangenen Jahr, wie man vermitteln kann. #metoo war eine Lawine. In meinen Augen nach wie vor eine mehr als nötige. Aber sie wurde instrumentalisiert, weil Klicks, weil Streit, weil zwei Seiten, sie sich wunderbar gegeneinander aufwiegeln lassen. Wie oft habe ich hier und anderswo Titel gelesen, bei denen mir das Blut hochkochte und die mich direkt in die Kommentarspalte beförderten. Man kann sich so wunderbar aufregen und ja, das tun viele von uns gerne (ich eingeschlossen), sonst gäbe es wohl auch den Bachelor nicht. Dabei geht es doch genau darum, für uns und für unsere Kinder (Buben und Mädchen) eine gewaltfreie(re)/übergriffsfreie(re) Welt zu kreieren und das passiert nicht durch Rumgeschreie und gegenseitiges Fertigmachen. Und ich meine damit den undifferenzierten Umgang mit dem Thema auf beiden Seiten.

Aber: Ich habe mit vielen Männern und auch Frauen Diskussionen geführt, die tatsächlich aus allen Wolken fielen, weil sie mit solchen Geschichten einfach nie konfrontiert waren. Sie waren sich nicht bewusst, wie alltäglich die sexuellen Ohrfeigen stattfinden. Sie haben selbst keine bekommen und keine verteilt. Und sie sind heute anders aufmerksam, sie sind sich bewusster, was um sie herum passiert. Und das ist grossartig. #metoo war in meinen Augen grösstenteils für sie.

Ich verstehe, dass dieses Thema verunsichert, gerade in seiner Wucht. Es hat eine Verschiebung stattgefunden, nach der sehr viele Menschen nicht gefragt haben. Da ist Lärm, der vorher nicht da war, ohrenbetäubender Lärm. Aber wenn da so viele Stimmen sind, die nach Veränderung schreien, dass man kaum noch etwas anderes hört, dann sollte man vielleicht anfangen zuzuhören.  

Okay, alles klar. Und jetzt?  

Ich beobachte an mir selbst und an vielen anderen, dass wir uns seit über einem Jahr mehr damit beschäftigen, wer recht hat, wer die ärmere Sau ist und wessen Sorgen mehr Daseinsberechtigung haben (siehe auch mein Text oben) und viel weniger damit, dass wir mal die Stirn runzeln und sagen: «Und jetzt?»   

Das Ganze läuft bei mir auf zwei Ebenen ab: auf der ideologischen und der pragmatischen. Rein prinzipiell würde ich sexuelle Übergriffe und sexuelle Gewalt gerne aus der Welt schaffen und ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass es so weit kommt. Nur passiert das nicht von jetzt auf gleich und einen Teil meiner Energie sollte ich vielleicht für die Pragmatik aufsparen und sagen: «Noch besteht das Problem – was kann ich jetzt und hier im Umgang damit tun? Für mich und für andere?» 

Ich kann meine Klappe auftun, wenn ich etwas Unangemessenes beobachte. Ich kann meinerseits versuchen, zu kommunizieren, wenn ich mich unwohl fühle, obwohl das, wie oben geschildert, nicht immer einfach ist. Ich kann Männern erklären, wie es für mich ist, mich sexuell bedroht zu fühlen, ohne vorwurfsvoll zu sein. Ich kann ihnen zuhören, wenn sie mir erklären, warum sie handeln, wie sie handeln – und ihnen dann sagen, warum ich das gut oder problematisch finde. Ich kann Tipps, die ich bei mir selbst anwende, weitergeben, z.B., dass man jemanden, der einem zu nahe kommt, immer siezen soll, damit Umstehende verstehen, dass man sich nicht kennt, und so vielleicht eher eingreifen. Oder dass man immer andere Menschen mit einbinden soll, wenn man Angst hat, bis zu dem Punkt, auf jemand Fremdes zuzugehen und zu sagen: «Lisa/Alex, so schön, scho lang nüme gseh.»   

Sie wissen, ich bin wirklich Fan der Verkopfung. Ich mache mir gerne zu allem Möglichen Gedanken. Ich bin gerne kritisch. Kürzlich bezeichnete mich ein sehr aufgebrachter Herr als «durchgeknallte Feministin» – das kann ich nicht einmal abstreiten, aber ich glaube, ich bin einerseits durchgeknallt und andererseits Feministin, ich bin nicht in durchgeknallter Weise feministisch. Behaupte ich jetzt mal. Ich nehme an, es gibt viele, die mir da widersprechen. Von Frauenseite wurde mir hingegen immer wieder, wie am Anfang erwähnt, gesagt, ich sei zu sanft. Zu vermittelnd. «Man muss aufhören, denen zuzuhören!» Ich denke aber, dass sexuelle Übergriffe und Gewalt ein gesellschaftliches Problem sind, das weit über schleimige Komplimente, Hände am Po und tatsächliche Gewalt hinaus geht – und diese Gesellschaft besteht zur Hälfte aus Männern.

Und wenn ich verlange, dass sie mir zuhören, mich ernst nehmen und mir glauben, dann sollte ich das auch.  

Das wünsche ich mir: Zuhören.  

Drum meine Frage ins Plenum: Was wünscht ihr euch im Umgang mit sexuellen Übergriffen (abgesehen von deren Verschwinden/dass sie nicht erfunden werden)? In der Diskussion, aber auch, wenn eine Situation von einer Seite als unangenehm empfunden wird? Von Männern, von Frauen? Was bräuchte es für euch (egal ob Mann oder Frau), damit es besser wird?

Yonni Meyer

Yonni Meyer (36) schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. 
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28 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
reamiado
14.12.2018 17:45registriert February 2015
Danke für diesen Artikel! Danke, dass du das in Worte fasst, wo ich nur denke "ja genau". Als junger Mann hat mir die ganze Diskussion ein Bewusstsein gegeben, dass es zu viele Übergriffe und Gewalt gibt. Ich habe mir viele Gedanken gemacht und bin nun sensibler, schaue mehr hin. Etwas zu sagen bei unklaren Situationen ist schwierig, sich raushalten ("geht mich nichts an") ist leichter. Ich nehm mir vor zu helfen. Gleichzeitig musste ich meine Unsicherheiten selbst überwinden und mir sagen, dass ich nicht das Problem bin & mich schlecht fühlen muss als Mann, aber dem Problem bewusst sein muss.
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Ylene
14.12.2018 18:54registriert January 2016
Danke Pony!!! ❤️❤️❤️ Du hast das perfekt auf den Punkt gebracht! Ich hoffe nur, dass das hier von ganz vielen gelesen wird.
6610
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AnnenMay
14.12.2018 22:51registriert May 2018
Ich wünsche mir von Personen, die konstant sagen "dann wehr Dich doch!", dass sie kurz überlegen, sich einfühlen und begreifen, dass "sich wehren" einfach ist, wenn man etwa gleich stark ist, aber zu totaler Angst und Lähmung führen kann, wenn man unterlegen ist (ob physisch, psychisch oder hierarchisch).
PS: Danke für den guten Artikel :)
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28

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