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Avast-Firmensitz in Prag. Die IT-Sicherheitsfirma will keine Browser-Daten von Kunden mehr an Google und Co. verkaufen. bild: shutterstock

Antivirus-Hersteller Avast stoppt umstrittenen Datenverkauf und schliesst Tochterfirma



Der tschechische Softwarehersteller Avast, der das bekannte Gratis-Antivirusprogramm anbietet, zieht die Notbremse. Nach heftiger öffentlicher Kritik stellt er den Datenverkauf an Google und andere Grosskonzerne angeblich ein. Die umstrittene Tochterfirma Jumpshot werde aufgelöst. Dies kündigt Avast in einer Mitteilung vom 30. Januar an.

Die Kernfunktionalität aller Avast-Produkte werde weiterhin wie gewohnt funktionieren, heisst es, und die Nutzer des Gratis-Tools sollen keine Änderungen feststellen.

Trotz des radikalen Schrittes betonte der Avast-Chef, dass seiner Meinung nach das Geschäft von Jumpshot komplett in Übereinstimmung mit geltenden Datenschutzgesetzen wie der DSGVO erfolgt sei, schreibt derstandard.at.

(dsc)

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5 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Ton
31.01.2020 15:29registriert February 2014
Alles legal. Mit anderen Worten: Die DSGVO nützt nichts?
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Franz v.A.
31.01.2020 18:09registriert August 2019
Win Defender in Win 10 reicht! Man braucht echt keine extra Virenscanner, wo man nicht weiss was diese alles im Hintergrund machen und zudem das System verlangsamen.
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Der Buchstabe I
31.01.2020 15:06registriert January 2020
Wenn der Virenschutz den Job des Virus selbst übernimmt und Daten klaut.
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