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Nokia 5.3: Das neue Smartphone mit Android kostet gerade mal 180 Franken.

Das Nokia 5.3: kleiner Preis, grosses Smartphone. Bild: watson

Review

Wetten? Dieses 180-Franken-Handy ist sogar für dich gut genug

Das Nokia 5.3 ist ein 180-Franken-Smartphone, das weit mehr kann, als es der Preis erahnen lässt. Für wen es sich lohnt, verrät der Langzeittest.



Es ist kein Geheimnis: Highend-Smartphones werden immer teurer, gleichzeitig werden ausreichend gute Geräte immer günstiger. Das Nokia 5.3 ist so ein Handy, das weniger als 200 Franken kostet und trotzdem alles bietet, was die meisten Handy-Nutzer erwarten: Gute Performance, lange Akkulaufzeit und eine solide Kamera (die Übersicht der Spezifikationen befindet sich am Ende des Artikels).

Ich habe Nokias neues Budget-Handy knapp drei Monate im Alltag sowie in den Sommerferien getestet. Das sind die Eindrücke.

Wie sieht es aus?

Lassen wir zunächst die Bilder sprechen:

Die Rückseite das Nokia 5.3 ist aus Kunststoff.

Die Rückseite ist aus Kunststoff. Der Fingerabdruck-Sensor sitzt unter der Vierfach-Kamera. Bild: watson

Das Nokia 5.3 von HMD Global.

Auch von vorne wirkt das 180 Franken teure Handy wenig spektakulär: Oben hat es eine kleine Aussparung für die Kamera, die auch zur Entsperrung des Geräts genutzt werden kann. Bild: watson

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Am unteren Rand verbleibt ein in diesem Preissegment typischer Rahmen, den der Nokia-Schriftzug ziert. Bild: watson

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Das Handy kommt mit einem Anschluss für USB-C-Kabel, Kopfhörer sowie einem Einschub für eine MicroSD-Speicherkarte und zwei SIM-Karten. Bild: watson

«Das Design? Schlicht, zweckmässig, nordisch-minimalistisch halt.»

Optisch wirkt das Nokia 5.3 stimmig, aber keineswegs edel. Sagen wir es diplomatisch: Einen Preis für innovatives Design wird der finnische Hersteller HMD Global für das Nokia 5.3 kaum einheimsen. Das Motto war offenbar: «Bloss kein Risiko!» Insbesondere mein Testgerät in Schwarz kommt sehr klassisch daher – böse Zungen würden es altbacken schimpfen. Immerhin kann man das Handy auch in den mutigeren Farben Cyan und Sand (irgendwas zwischen orange und rostfarben) erwerben.

Bild

Nokia nennt diese Farben Sand, Cyan und Charcoal. (Wir haben das Testgerät von HMD erhalten und senden es nach dem Test zurück.) bild: hmd

Das mit 6.55 Zoll sehr grosse Display hat am unteren Rand einen gut sichtbaren Rahmen, was in dieser Preisklasse vollkommen in Ordnung geht. Der untere Rand ist etwa so breit wie bei absoluten Top-Smartphones von 2017 oder 2018.

Trotz seiner Grösse liegt das Smartphone angenehm in der Hand, alle Tasten sind sinnvoll platziert und haben einen guten Druckpunkt. Nach drei Monaten im Alltagstest zeigen sich am Gerät keinerlei Abnutzungserscheinungen.

Genauso unspektakulär, aber zweckmässig, kommt die Rückseite aus Kunststoff daher: Die Vierfach-Kamera steckt in einem runden Gehäuse und steht nur minim hervor. Mittig darunter platziert und gut zu erreichen ist der Fingerabdruck-Sensor, der das Gerät zwar nicht im Rekordtempo, dafür zuverlässig entsperrt.

Kurz gesagt: Die Basics stimmen.

Ist es schnell genug?

Bei einem 180-Franken-Preisschild könnte man einen lahmen Prozessor vermuten. Doch weit gefehlt. Das Nokia 5.3 läuft sehr flüssig, Apps starten fast ohne Verzögerung und ich hatte keine Sekunde das Gefühl, zu wenig Leistung zu haben. Kein Wunder, wie der Blick aufs Datenblatt verrät: Das Nokia 5.3 kommt trotz Budget-Preis mit einem ziemlich schnellen Mittelklasse-Prozessor (Snapdragon 665), der selbst aktuelle 3D-Games mühelos stemmt.

Ebenso erfreulich: Der 64 GB grosse interne Speicher kann per MicroSD-Speicherkarte um maximal 512 GB erweitert werden.

Im Alltag läuft das Smartphone mit 4 GB Arbeitsspeicher und Googles Original-Android 10 zwar etwas langsamer als ein 1000-Franken-Handy, der Unterschied ist aber in den allermeisten Fällen kaum spürbar. Kurz gesagt: Für einen kleinen Preis erhält man hier mehr als ausreichend Leistung (wie das folgende Video zeigt).

Das Nokia 5.3 mit Android 10

Video: watson

Wie lang hält der Akku?

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Der Akku hält bei mir knapp zwei Tage. Hier ein Beispiel des Akkuverbrauchs mit intensiver Nutzung (viele Fotos während einer Wanderung) am ersten Tag und geringer Nutzung im Homeoffice am folgenden Tag.

«Der Akku ist ausdauernd wie ein Finne in der Sauna.»

Das Nokia 5.3 beweist eindrücklich: Ein Handy mit guter Akkulaufzeit muss nicht teuer sein. Die Finnen versprechen zwei Tage Akkulaufzeit und genau das bekommt man bei normaler Nutzung auch. Nokia kombiniert hierzu einen relativ grossen Akku (4000 mAh) mit einem relativ stromsparenden Prozessor.

Allerdings gibt es auch ein Manko: Trotz USB-C-Anschluss lädt der Akku gemächlich. Für eine Vollladung braucht man über zwei Stunden. Nach 30 Minuten am Kabel ist der Akku gerade mal zu 30 Prozent geladen. Nach einer Stunde steht die Anzeige bei 55 Prozent. Teurere Android-Smartphones sind da via Schnellladung schon längst wieder voll geladen. Auch kabelloses Laden funktioniert beim Nokia 5.3 nicht.

Wie gut ist das Display?

Das Nokia 5.3 mit Android 10.

Gross, grösser Nokia 5.3: Fans grosser Smartphones kommen hier auf ihre Kosten, wer ein kleines Handy möchte, ist definitiv fehl am Platz. Bild: watson

Nokia folgt dem seit Jahren anhaltenden Trend zu grossen Smartphones und verbaut ein 6.55-Zoll-Display im schlanken 20:9-Format. Noch vor zwei, drei Jahren hätte dies als gigantisch gegolten, heute ist es schon fast die Standard-Grösse. Man gewöhnt sich sehr schnell an die Grösse, zumal es mit 185 Gramm leichter ist, als man vermuten könnte.

Fotos und Videos kommen auf dem riesigen LCD-Display gut zur Geltung, auch wenn aus Kostengründen auf ein modernes OLED-Display verzichtet wurde. Farben wirken daher etwas blasser und der Kontrast ist mässig, aber das fällt meist nur auf, wenn man ein hochwertigeres Display direkt danebenlegt.

Die vergleichsweise geringe Auflösung (720 x 1600 Pixel) ist für ein Handy-Display ausreichend und schont gleichzeitig den Akku. Gegenüber Top-Display fällt vor allem die viel geringere maximale Helligkeit ins Gewicht. In Innenräumen stört dies nicht, aber bei direkter Sonneneinstrahlung ertappt man sich bisweilen dabei, dass man die Helligkeit hochdrehen möchte – bloss ist die schon auf dem Maximum.

Ist die Kamera brauchbar?

Nebst der guten Performance und der sehr soliden Akkulaufzeit hat mich die Qualität der Kamera am meisten überrascht – und zwar im positiven Sinn. Ob Ferienfotos, Selfie oder spontaner Schnappschuss, solange die Lichtbedingungen gut sind, bringt das Budget-Handy erstaunlich gute Fotos hervor. Was damit gemeint ist, zeigt die folgende Slideshow.

Beispielfotos mit dem Nokia 5.3: Das kann die Handy-Kamera.

Deutlich weniger überzeugen kann die Kamera beim Filmen. Zwar ermöglicht der relativ neue und schnelle Prozessor Aufnahmen bis maximal 4K-Auflösung, aber die fehlende Bildstabilisierung sorgt dann eben doch für die typischen verwackelten Ferienvideos, die man vermutlich nie mehr anschaut.

Wie lange erhalte ich Updates?

Das neue Nokia 5.3 kostet rund 180 Franken.

Das Nokia 5.3 kommt mit Googles Original-Android 10 und erhält die System-Updates auf Android 11 und 12. Bild: watson

Wie immer gilt bei Nokia: Man bekommt zwei Android-Updates und drei Jahre Sicherheits-Updates. Das gilt übrigens für das 180 Franken teure Nokia 5.3 (sowie noch günstigere Modelle) genauso wie für das 650 Franken teure Nokia 8.3.

Nach Ablauf der Update-Garantie erhält das Handy zwar keine neuen Betriebssystem-Versionen mehr, wichtige System-Apps wie Chrome oder Gmail werden aber voraussichtlich weiterhin direkt von Google über den Play Store aktuell und sicher gehalten.

Wie alle Nokia-Smartphones kommt auch das Nokia 5.3 mit Stock Android, sprich Googles Original-Android-Version. Vom Geräte-Anbieter HMD selbst stammt lediglich die Kamera-App und die My-Phone-App, über die man zum Beispiel bei einem Problem den Kundendienst erreicht.

Was sind die Schwachpunkte?

Auch das Nokia 5.3 leistet sich ein paar Schwächen. Ob und wie stark diese ins Gewicht fallen, ist sehr individuell: Mich persönlich nervt zum Beispiel, dass sich die Gesichtserkennung stets etwas Zeit lässt, bis sie das Gerät entsperrt. In dieser Zeit (gefühlt gut eine Sekunde) habe ich es schon mit dem Fingerabdruck-Scanner auf der Rückseite entsperrt. Apropos: Ein Fingerabdruck-Sensor im Power-Button oder direkt im Display wäre zeitgemässer, kann aber in der Preisklasse unter 200 Franken noch nicht erwartet werden.

Das Nokia 5.3 ist nicht vollständig wasserdicht oder hat zumindest keine entsprechende Zertifizierung. Das heisst, ein Regenschauer wird dem Gerät nichts anhaben, aber der Hersteller übernimmt keine Garantie, dass es längere Zeit im Wasser überlebt. Typisch in der Preiskategorie sind auch der scheppernde Lautsprecher und die unterirdisch schlechten Kopfhörer, die dem Gerät beiliegen.

Dass das Display mässig hell ist, der an sich gute Akku langsam lädt und die Kamera nur bei Tageslicht ansehnliche Fotos schiesst, sei hier nochmals erwähnt.

Bild

Bild: watson

Das Fazit

Das Nokia 5.3 ist ein durch und durch solides Smartphone für Otto Normalverbraucher. Angesichts des Gebotenen bei einem Preis von 180 Franken (Stand August 2020) kommen auch jene ins Grübeln, die zuvor nie ein Budget-Smartphone in Betracht gezogen haben (ich zähle mich selbst dazu). Und sie bekommen ein günstiges Smartphone von einem Hersteller, der schlichtweg weiss, wie man ein Handy in dieser Preisklasse baut – mit guter Performance, solider Kamera, erstklassiger Akkulaufzeit und unaufgeregtem Design. Wer Wert auf ein edleres Design legt, sollte sich das knapp 100 Franken teurere Nokia 7.2 anschauen.

«Viel Smartphone für den kleinen Geldbeutel.»

Was ich Ende 2019 schon über das sehr ähnlichen Nokia 7.2 geschrieben habe, gilt auch hier: Das Nokia 5.3 ist eines dieser neuen, preiswerten Handys, von denen man zuerst nicht viel erwartet und dann mit jeder Minute positiv überrascht wird. Wie gut es ist, wurde mir erst richtig bewusst, als ich damit versuchte, unterwegs meine Drohnenvideos zu schneiden. Dafür nutze ich für gewöhnlich ein drei Jahre altes Galaxy Note 8 von Samsung, das 2017 mit rund 1000 Franken zu Buche geschlagen hat. Das mehr als fünfmal günstigere Nokia 5.3 erledigt den Job genau gleich gut.

Pro und Kontra Nokia 5.3

+ Preis-Leistungs-Verhältnis
+ Sehr gute Akkulaufzeit
+ Speicher erweiterbar
+ Gute Performance
+ Solide Kamera mit Ultraweitwinkel-Linse
+ Zuverlässiger Fingerprint-Sensor
+ Kopfhörer-Anschluss
+ Unterstützt zwei SIM-Karten
+ Unterstützt NFC für kontaktloses Zahlen
+ Original-Android mit Update-Garantie

- In der Preisklasse gibt es bessere Displays
- Akku lädt relativ langsam
- Nicht vollständig wasserdicht (fehlende IP-Zertifizierung)
- Gesichtserkennung entsperrt langsam
- Schlechte Lautsprecher
- Miese Billig-Ohrhörer als Zubehör

Bild

bild: hmd

Das Nokia 5.3 in Zahlen

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    Alle Leser-Kommentare
  • El Vals del Obrero 25.08.2020 22:06
    Highlight Highlight Danke für den Tipp, muss gerade ein neues Smartphone kaufen, da ist das ein super-Input.

    Gesichtserkennung und Fingerabdrucksensoren wäre ohnehin das erste, was ich abgeschaltet hätte. Kopfhörer hat man ohnehin schon bessere.

    Für meine Low-Tech-Ansprüche reichen Geräte unter 200 Fr. grundsätzlich bestens. Nervig ist nur auf manchen Billiggeräten, dass Hintergrundapps (Whatsapp, Schrittzähler und ähnliche) immer wieder willkürlich beendet werden, wohl aufgrund mangelnder Ressourcen.

    Auf die Idee, dass man mit einem Telefon tauchen könnte, wäre ich ohnehin nie gekommen.
  • Felix Meyer 25.08.2020 12:11
    Highlight Highlight Es gibt eigentlich keine Handys mit optischem Zoom (es gab mal das Galaxy K Zoom, aber das ist schon länger her).
    Das was die aktuellen Top-Handys machen ist auch nur ein Zusammenbasteln verschiedener Festbrennweiten mittels Software.
    • Rectangular Circle 25.08.2020 13:40
      Highlight Highlight Naja, so ganz vereinfacht kannst du das nicht sagen. Klar, es ist nicht das gleiche, wie bei einer DSLR-Linse, aber der "optische Zoom" bei Handys wird durch Linsen realisisert. Die Software switched nur zwischen den verschiedenen Linsen umher, so dass man das Gefühl hat, es wäre alles aus einem Guss.

      Das ist aber doch etwas anderes als digitaler Zoom, weil das eben doch durch Linsen realisiert wird und nicht digitale Vergrösserung.

      Ausserdem kann die neue Periskopbauweise der Linsen tatsächlich sowas wie optischen Zoom im Bereich fünf und zehnfach ermöglichen.
      Benutzer Bild
    • Felix Meyer 25.08.2020 19:17
      Highlight Highlight Eben, die Software switcht zwischen verschiedenen Festbrennweiten. Das hat nichts mit Zoom zu tun.
  • Ökonometriker 25.08.2020 07:57
    Highlight Highlight Hatte vor zwei Jahren auch ein Nokia Telefon gekauft, ein Nokia 8 für damals gut 300 Franken. Technisch war alles da, es lief super und fühlte sich dank dem fortschrittlichen Fertigungsprozess der Hülle auch sehr hochwertig an.
    Doch leider unterstützte es kein QI Wireless Charging und die billig verarbeitete USB-C Ladebuchse leierte nach ein paar Monaten aus, sodass das Handy sich kaum mehr laden liess. Nach einem Jahr musste ich ein neues Handy kaufen. Die Reparatur ging aus fadenscheinigen Gründen nicht auf Garantie und sie hätte sich finanziell nicht gelohnt.
    War entsprechend frustriert.
    • hs52 25.08.2020 08:43
      Highlight Highlight Habe das gleiche Telefon gekauft. Ich finde das Telefon super, aber was Sie kritisieren kann ich verstehen. Es ist für mich tatsächlich auch der einzige Schwachpunkt. Hatte zum Glück bis jetzt noch keine Probleme beim Aufladen mit Kabel, hoffe es bleibt sol
  • Arthur Philip Dent 25.08.2020 06:45
    Highlight Highlight Gut genug, ja. Fair & ökologisch genug produziert, nein. ...aber das ist bei den teuren "Flaggschiffen" ja auch nicht besser. 😬
  • Cubebyte 25.08.2020 00:50
    Highlight Highlight Da ist das Xiaomi Note 9 attraktiver in der Preisklasse.
  • echter Züricher 24.08.2020 23:42
    Highlight Highlight Sieht genau gleich aus wie das Moto G9 Play, mit vergleichbaren Specs und Preis. Zufall?
    https://www.heise.de/news/Smartphone-Moto-G9-Play-5000-mAh-Akku-fuer-170-Euro-4877570.html
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 25.08.2020 05:00
      Highlight Highlight Release Date Moto G9: 24. August 2020

      Release Date Nokia 5.3 : 2. April 2020

      Da musst du also bei Motorola nachfragen, ob's Zufall ist... 🤷🏻‍♂️🤷🏻‍♀️
  • Victor Paulsen 24.08.2020 22:55
    Highlight Highlight Nokia kommt immer mehr im Smartphone markt an.
    Doch alle bringen Nokia mit alten Tastenhandys in Verbindung, früher war das ein Marketingsegen, jetzt ein Fluch
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 25.08.2020 05:05
      Highlight Highlight Das Nokia N9 Smartphone(!) von 2011 ist noch heute so flüssig wie die aktuellsten Androiden. Selbst die Gestensteuerung des N9 war 2011 besser als das, was iOS und Android heute bieten. Eigentlich ein Armutszeugnis für die Amerikaner.
      Play Icon
    • Victor Paulsen 25.08.2020 17:42
      Highlight Highlight Ich habe ja nichts gegen Nokia gesagt, ich persönlich bin sogar grosser Fan. Aber sie haben trotzdem bis heute dieses Image, wodurch viele Nokia nicht ernst nehmen.

    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 25.08.2020 22:27
      Highlight Highlight Ich habe dir auch nicht unterstellt, du hättest etwas gegen Nokia gesagt, sondern nur meinen Senf dazugegeben.
      Ich habe einzig hervorgehoben, dass Nokia 2011 das mit Abstand modernste Smartphone im Portfolio hatte und ein gewisser Stephen Elop von Microsoft diesem Gerät, einen Tag nach dessen Präsentation, öffentlich das Genick gebrochen hat, indem er ein Produkt, von dessen Firma er leider der CEO war, zum Rohrkrepierer und daraufhin ein völlig mieses Nokia Lumia 800, mit einem noch mieseren Windows Phone, für DIE Zukunft erklärt hat. Nur war Windows Phone zu dem Zeitpunkt längst gescheitert.
  • Linkar 24.08.2020 22:23
    Highlight Highlight Die Fotos sind ja ganz schön verwaschen. Da leidet ein Budget Telefon am meisten...an der Kamera. Aber egal die Diskussion nervt. Ja ein günstiges Telefon reicht aber warum ein BMW mit 500 PS kaufen wenn man eh nur 120 km/h fahren kann. Da reicht auch ein Fiat mit 60 PS. Warum eine IWC Uhr wenn ich auf einer 50 Franken Swatch genau die gleiche Zeit sehe. Warum ein Schubiger Schrank wenn ich meine Sachen auch in einem IKEA Möbel versorgen kann. Soll doch jeder seinen kleinen Luxus gönnen wo er will. Wir kaufen immer mal wieder unnötige Sachen. Ist doch egal so lange es einem glücklich macht.
    • Oliver Wietlisbach 24.08.2020 22:56
      Highlight Highlight Kleiner Hinweis: Wenn die Fotos verwaschen wirken, liegt das leider auch daran, dass watson Bilder auf Smartphones und Tablets generell (ziemlich stark) komprimiert ausliefert, also in geringer Qualität anzeigt, als eigentlich möglich wäre. Auf Desktop-PC/Laptop werden die Bilder, so weit ich das sehe, in besserer Qualität angezeigt.
  • Katzenseekatze 24.08.2020 22:05
    Highlight Highlight Wie läuft das mit den Backups mit einem Nokia?
    • Oliver Wietlisbach 24.08.2020 23:28
      Highlight Highlight Wie bei allen Android-Geräten: Das Betriebssystem erstellt automatisch Backups (Einstellungen, Apps, Fotos, Videos, E-Mails, WhatsApp etc.) im Google-Konto, sofern man die Cloud-Sicherung aktiviert hat.

      Von Nokia selbst gibt es keine zusätzliche Cloud-Backup-Lösung.

      Alternativ oder zusätzlich verbindet man das Handy per USB-C-Kabel mit einem PC/Tablet für ein lokales Backup.
    • Hangover 25.08.2020 07:52
      Highlight Highlight Oder einfach mit einem USB-Stick backupen (z.B. einem von SanDisk).


  • Tschowanni 24.08.2020 21:43
    Highlight Highlight Schickes Handy mit einem unschlagbaren Preis/Leistungs Verhältnis. Es muss funktionieren, robust sein und eine akzeptable Akkulaufzeit haben, nicht toll aussehen. Alles erfüllt und für mich ein Kandidat wenn mein aktuelles den geist aufgibt
  • alingher 24.08.2020 21:37
    Highlight Highlight Ja, habe seit Monaten ein Xiaomi Redmi irgendwas für unter 400.00 und hatte noch kein einziges mal das Gefühl ein besseres Gerät haben zu müssen.

    Früher hatte ich immer ein Samsung S, bis die Dinger plötzlich 1000.00 kosteten. Jetzt werde ich wohl nie mehr mehr als 400.00 für mein Phone ausgeben.

    Dieser Hype um neue Geräte und CEOs die sich bei Neupräsentationen auf der Bühne vor Anhängern zum Affen machen.. kann man doch nicht ernst nehmen..
    • Tschowanni 24.08.2020 21:44
      Highlight Highlight Habe das Xiaomi Note 8 plus für 256.-. Rundum zufrieden
    • alingher 24.08.2020 22:19
      Highlight Highlight @Tschowanni: bin auch rundum zufrieden... bis auf das ungute Gefühl vermutlich ein massiver chinesischer Datenkrake gekauft zu haben :-)
    • Matti_St 25.08.2020 00:09
      Highlight Highlight Ich kaufe Nokia seid sie wieder auf dem Markt sind. Inkl. die für die Familie. Alle sind happy.
    Weitere Antworten anzeigen
  • maljian 24.08.2020 21:15
    Highlight Highlight Warum müssen die Handys immer so gross sein? Im Artikel wird auf das 7.2 verwiesen, weil es kleiner ist. Mit 6.3 Zoll ist aber auch dieses Handy immer noch zu gross.

    Kennt jemand ein aktuelles Handy (ausser Apple) das maximal 5 Zoll hat?
    • rburri68 24.08.2020 21:23
      Highlight Highlight Du kannst nicht einfach nach Displaygrösse gehen. Das Pixel 4a z.B. ist gleich gross wie das SE, hat einfach das grössere Display. Im Jahr 2020 so viel Rand wie beim SE rumzuschleppen ist sehr sinnlos.
    • Neruda 24.08.2020 22:48
      Highlight Highlight Was alle, die gerne ein kleineres Smartphone möchten meinen, ist ein randloses 5" gibt es nicht. Das fehlt auf dem Markt klar. 100'000 verschiedenen 6 Zoll Dinger, aber keine einzige Firma schafft es, ein randloses 5" Gerät zu bauen. Kann doch nicht so schwer sein? Aber wahrscheinlich behaupten ein paar Marketingfutzis einfach, dass der Markt dies nicht nachfragt.
    • maljian 25.08.2020 00:00
      Highlight Highlight Danke Neruda, das meinte ich 👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Scott 24.08.2020 21:14
    Highlight Highlight Echt jetzt? Leute schaut mal auf die unterirdische Auflösung des Displays. Nokia hier zu hypen ist total fehl am Platz. Schaut euch mal die Redmi Serie von Xiaomi an oder anderen Chinesen Handys.
    • Rogan Eizur 24.08.2020 21:46
      Highlight Highlight und was wenn ich kein China Handy will? Ich versuche seit zwei Jahren ohne Made in China zu leben. Nicht immer Einfach aber gerade bei Handys sehr gut möglich.

      Ich habe das Gerät :) und die Auflösung ist das letzte was mich daran stört.
    • Michael Scott 24.08.2020 22:05
      Highlight Highlight @Rogan Eizur Denkst du ernsthaft dein Nokia 5.3 hat keine Bauteile aus China und wird auch nicht in China hergestellt?!?! You're a dreamer.
    • Matti_St 25.08.2020 00:13
      Highlight Highlight @Michael Scott, stimmt Nokia baut die Handy in China. Mit Snapdragon. Ausserdem, warum ich mich für ein Nokia entschieden habe, Android One. Keine zusätzliche Software. Denke das ist schon was anderes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frag 24.08.2020 21:09
    Highlight Highlight Wer 2020 die Smartphone-Flagschiffe zu den überrissenen Vollpreisen kauft, dem ist nicht zu helfen.
    Die Top Handys können seit einigen Jahren ihre 5-fach (oder mehr?!) höheren Preise nicht rechtfertigen.
    Aber da wir in unserer Gesellschaft genug Mitglieder haben, die soziale Bestätigung durch Statussymbole brauchen, wird sich das Geschäft für High End Samsung, Apple und Co. noch lange rentieren.
    • Rogan Eizur 24.08.2020 21:34
      Highlight Highlight Sehe ich genau so. Wer gibt heute noch mehr als 500.- aus für ein Handy? Dachte ich und habe mir genau aus diesem Grund ein 5.3 gekauft.

      Das Phone ist gut und ich bin happy. Der grösste Nachteil? Android One! Selten eine so schwache Android Version erlebt. Viel zu viele, sich überlappende Einstellungen, mit jedem Update gravierende Änderungen, gewisse Basisfunktionen aber nicht änderbar (zb App drawer). Total hohl und alles mit google verseucht, bei mir musste da asap ein Launcher drauf. Anders sind die Probleme mit Android one nicht zu lösen.
    • andrew1 24.08.2020 21:35
      Highlight Highlight Für ein bisschen auf instagram rumlungern, was wohl dem Bedürfnis vieler jungen entspricht, reicht das längstens. Hardcore-natel-gamer dürften die wenigsten sein...
    • derlange 24.08.2020 22:05
      Highlight Highlight Warum gibts Lexus, Mercedes, bmw, Jaguar, Tesla...
      Warum wird Ski gefahren?
      Für was in die Ferien ist ja auch zu Hause schön und dank Google streetview kannst du überall sein...



    Weitere Antworten anzeigen
  • thosch 24.08.2020 21:03
    Highlight Highlight Merci für den ausführlichen Test! Aber pssst: Im Budget Segment kommt man 2020 nicht um das Google Pixel 4a herum... unbedingt vergleichen.
    • drjayvargas 24.08.2020 21:13
      Highlight Highlight Das 4a ist zwar günstiger als der grosse Bruder, Budget würde ich das aber nicht nennen.
    • Die_andere_Perspektive 25.08.2020 07:12
      Highlight Highlight Pixel waren bisher immer überteuert. Wie das surface von Microsoft. Viel Preis und nicht mehr drin als die Konkurrenz die nur die Hälfte dafür will... Ändert sich dies nun?
    • thosch 25.08.2020 11:33
      Highlight Highlight Kommt darauf an, wie sehr du eine gute Kamera im Smartphone gewichtest. Mit kleinen Kindern ist es für mich ziemlich wichtig. Das Pixel 3a / 4a sind in ihrer Preisklasse (349.-) diesbezüglich führend. Falls Leistung im Vordergrund steht, sind andere besser.

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