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Review

Vergiss teure E-Reader! Warum du mit dem günstigen Tolino-Modell am besten liest



Kauft eigentlich irgendjemand noch E-Reader? Diese Frage hört man immer wieder. Dass es aber so sein muss, beweist die Tatsache, dass Tolino kürzlich gleich drei neue E-Reader auf den Markt gebracht hat:

Weiterhin im Sortiment bleibt der vor einem Jahr erschienene Tolino Shine 3 für 129 Franken.

Ich konnte zwei der vier aktuell angebotenen Geräte ausgiebig testen: den Tolino Shine 3 und den Tolino Vision 5. Beim Praxistest hat mich – nebst der Funktionalität – vor allem die Frage interessiert, ob sich ein teurer E-Reader wirklich lohnt.

Tolino

Bild: watson

Warum überhaupt einen E-Reader kaufen?

Bei eBook-Readern stellt sich natürlich immer die Frage, warum man sich einen solchen zulegen sollte, wenn man doch einfach ein richtiges Buch kaufen kann. Das ist sicher ein Argument, doch ein eBook-Reader hat auch seine Vorteile. Zum einen ist da natürlich, dass man in digitaler Form bis zu 6000 Bücher dabei haben kann. Zum anderen ist das eE-Ink-Display wirklich sehr angenehm zum Lesen und auch noch beleuchtet. Praktisch sind auch Features wie:

Und das fehlende haptische Feedback eines Buches vermisst man nach kurzer Eingewöhnungszeit mit dem eBook-Reader nicht mehr wirklich. Schlussendlich ist das Ganze wohl eine Glaubensfrage. Wer sich aber für einen eBook-Reader entscheidet, steht einem überschaubaren Angebot an Modellen gegenüber.

Wer in der Schweiz einen E-Reader mit grosser Auswahl an eBooks möchte, wird sich hauptsächlich zwischen Amazons Kindle-Serie und den Tolino-Readern entscheiden müssen. Während Amazon sein System geschlossen hält, unterstützt der Tolino nebst PDF- und TXT-Dateien auch das ePub-Format, das von allen grossen Buchhändlern verwendet wird.

Die Sache mit der Shop-Anbindung

Praktisch bei eReadern ist eigentlich, dass man seine eBooks direkt in entsprechenden Online-Shops kaufen kann. Hier gibt es für mich aber bereits den ersten Kritikpunkt: Die Tolino-Allianz suggeriert einem im ersten Moment ein offenes System, wo man seine Bücher nach Lust und Laune dort kaufen kann, wo man will. Ganz so einfach ist es aber nicht.

Je nachdem, wo man seinen Tolino gekauft hat, muss man dem darauf vorinstallierten Shop-Zugang nutzen. In meinem Fall war das Orell Füssli. Grundsätzlich ist das okay und aus Sicht der Tolino-Mitglieder nachvollziehbar. Aus Konsumentensicht ist es aber nicht ganz so toll, denn so ist man ein Stück weit der Preispolitik von Orell Füssli ausgeliefert. Damit unterscheidet sich für mich das offene System von Tolino nicht mehr ganz so drastisch von Amazons geschlossenem.

Wer sich seine eBooks bisher bei anderen Anbietern gekauft hat, kann dies zwar weiterhin tun, muss das aber über den Web-Browser machen. Das kann man theoretisch direkt auf dem Tolino erledigen, denn beide Geräte kommen mit einem integrierten Browser. Aber dieser ist sooo langsam. Da fühlt man sich gleich um 15 Jahre zurückversetzt und rechnet damit, dass das Internetmodem jeden Moment anfängt zu rattern und piepsen. Ausserdem kommt der Browser mit gewissen Website-Elementen nicht klar. So kann man beispielsweise bei exLibris die Suche nicht öffnen.

Theoretisch kannst du auf dem eReader auch watson lesen.

Tolino

Bild: watson

Spätestens, wenn man sein eBook auf dem Tolino herunterladen möchte, ist meistens Schluss. In meinem Versuch mit einem eBook von exLibris hat sich der integrierte Browser jedenfalls geweigert, den Download-Link zu öffnen. So muss man sein gekauftes ePub-Buch schlussendlich via Kabel und Computer auf den Tolino transferieren.

Eine Alternative wäre natürlich, wenn die eReader Dropbox, Drive oder OneCloud nativ unterstützen würden. So könnte man eBooks einfach in die Cloud laden und hätte sie einen Moment später auf dem Tolino. Leider geht das nicht. Zwar kann man auch hier den Browser benutzen, um sich beim Cloud-Dienst anzumelden, aber ihr wisst ja: laaaaangsam und nicht mit allen Website-Elementen kompatibel.

Die Tolino-Allianz stellt einem zwar eine Tolino Cloud zur verfügung, wo die eBook gespeichert werden, aber ernsthaft: Ich will nicht noch einen weiteren Cloud-Dienst nutzen müssen.

Gut verarbeitet, aber kein Design-Meilensteine

Bei der Verarbeitung gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. Alles wirkt stabil und auch die Blättertasten beim Vision 5 sitzen fest in ihren Aussparungen und ruckeln nicht.

Da beide Reader aus Kunststoff gefertigt sind, wirken sie leider nicht sehr hochwertig. Beim günstigen Shine 3 ist das okay, aber beim weitaus teureren Vision 5 hätte ich schon etwas mehr erwartet.

Der Tolino Vision 5:

Der Tolino Shine 3:

Vor allem, wenn man vergleicht, dass man ab 200 Franken sehr schöne Tablets und Handys bekommt, fragt man sich, ob da optisch nicht mehr drin gelegen hätte. Andererseits hat Kunststoff natürlich den Vorteil, dass er nicht so schnell kaputt geht wie beispielsweise eine Glasrückseite. Und ein Metallgehäuse würde wohl das Gewicht unnötig erhöhen. Vermutlich ist Kunststoff schlicht die pragmatischste Lösung.

Der Tolino Vision 5 ist ein überteuertes Stück Technik

Kann mir bitte jemand mal jemand erklären, warum ein E-Reader für über 200 Franken noch immer nur 512 RAM Arbeitsspeicher verbaut hat? Schon klar: Warum mehr Arbeitsspeicher verbauen, wenn es nicht unbedingt nötig ist.

Aber: Beim Vision 5 wäre das dringend nötig. Das Ding hat sich bei mir einfach andauernd «aufgehängt». Echt frustrierend! Stellenweise war das Gerät nur schon durch das Öffnen eines Buches so ausgelastet, dass es für mehrere Sekunden einfror. Dann konnte man weder blättern noch auf die Startseite zurückkehren. Irgendwann tauchte die Meldung auf, dass der Tolino ausgelastet sei und man warten müsse.

Das sieht dann so aus:

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: watson

Was soll das? Von einem 229-Franken-Gerät erwarte ich, dass es flüssig läuft! Für 229 Franken kriege ich mittlerweile schon gute Smartphones, die nur so mit Technik vollgestopft sind. Konkretes Beispiel: das Nokia 6.2 mit Dreifachkamera, 4 GB Ram und einem guten Snapdragon-Prozessor.

Für was bezahle ich also beim Tolino Vision 5 genau 229 Franken? Sicher nicht für das ausgeklügelte Design und das Minimum an Technik, dass verbaut ist. Die Blättertasten und der etwas grössere Screen als beim Tolino Shine 3 können es nicht sein. Klar, E-Ink-Displays sind teuer, aber selbst wenn ich das berücksichtige, ist der Vision 5 unter diesen Umständen schlicht zu teuer.

Tolino

Diese Fehlermeldung ist beim Vision 5 ein ständiger Begleiter. Bild: watson

Der einzig wirkliche Vorteil, den der Vision 5 gegenüber dem Shine 3 bietet, ist die Wasserfestigkeit. So hält der Vision 5 in maximal zwei Meter Tiefe eine ganze Stunde durch, ohne kaputt zu gehen – allerdings nur im Süsswasser.

Der Tolino Shine 3 hängt den Vision 5 ab

Wer einen E-Reader möchte, kann ruhig zum Tolino Shine 3 greifen. Der hat zwar ein etwas kleineres Display und keine Blättertasten, aber das ist auch nicht nötig. Ein echter Vorteil sind sie gegenüber dem Touch-Screen nicht.

Kurioserweise hat der Shine 3 bei mir kaum rumgezickt, obwohl der E-Reader technisch fast die gleichen Spezifikationen aufweist wie der Vision 5. Ich kann mir das nur damit erklären, dass die Software beim Vision 5 schlicht Mist ist. Da kann man nur hoffen, dass ein Update Abhilfe schafft.

Der Shine 3 läuft tipptopp.

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: watson

Fazit: Schlaue kaufen den günstigen E-Reader

Wer einen Tolino möchte, soll sich den Shine 3 kaufen. Dieser reicht vollkommen. Zwar ist er nicht wasserfest, aber wer das verkraften kann, kriegt einen guten E-Reader zu einem fairen Preis. Der Vision 5 hingegen überzeugt nicht. Die Software hängt sich andauernd auf und Blättertasten, Wasserfestigkeit und etwas mehr Displayauflösung rechtfertigen für mich den Aufpreis von über 100 Franken nicht.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mat_BL 13.12.2019 17:30
    Highlight Highlight Finde ich gerade etwas beschränkt, nach Tests von zwei Geräten der gleichen Marke zu behaupten, dass eine von denen der Beste eReader sein (es sein denn, der Artikel ist Sponsored Content).

    Ich habe seit Jahren einen Pocketbook InkPad3 Pro und kann damit alles machen. Eigene ePub Bücher irgendwo kaufen, in der eBibliothek ausleihen, oder auch PDF's laden. Am meisten hat mich aber das grosse 7.8'' Display überzeugt. Dann mit den 16GB Memory, Dropbox Anbindung, Smartlight (Blaufilter), Hintergrundbeleuchtung, langer Akkulaufzeit, usw. Was kann man von einem eReader sonst noch erwarten?

    • Pascal Scherrer 14.12.2019 08:24
      Highlight Highlight Ich behaupte nicht, der günstige Tolino sei der beste aller E-Reader, nur der bessere der beiden getesteten Modelle.

      Ja, anhand des Titels kann dieser Eindruck entstehen, aber im Text behaupte ich das nirgends.
  • Kesla 13.12.2019 13:14
    Highlight Highlight Ich habe mir kürzlich den Tolino Vision 5 gekauft, die Software ist ein bisschen langsam, das stimmt. Seinen Zweck als E-Reader erfüllt er aber sehr gut; zum Browsen ist er klar ungeeignet - aber da kann man auch nicht allzu viel erwarten m. M. nach.
  • fidget 13.12.2019 11:26
    Highlight Highlight Ich bin seit einigen Jahren auch Besitzer eines Tolino e-Readers. Bevor ich ihn gekauft habe, überlegte ich mir auch, ob es sein muss und ich nicht doch bei klassischen Büchern bleibe. Mittlerweile möchte ich ihn nicht mehr missen. Die Vorteile überwiegen für mich. Er ist handlich, wiegt so gut wie nichts und ich kann etliche Bücher mitnehmen. Gerade für die Ferien ist das ideal. So geht nicht viel Gewicht im Koffer für Bücher drauf.
  • Pingus 13.12.2019 09:42
    Highlight Highlight Tolino, Calibre, Lehrling Harper's Tool! Mit etwas Aufwand, bekommt man auch CalibreCompanion drauf.

    Ich habe lange auf dem Tablet gelesen, aber an der Sonne...vergiss es. Mit eInk in der Sonne lesen ist genial!

    Tolino Vision 4 HD passt die Hintergrundbeleuchtung automatisch an das Umgebungslicht an.
    Unser alter Tolino Shine funktioniert immer noch einwandfrei.
    Kein ständiges Aufladen wie bei den Smartphones und Tablets.
    Abends lesen ohne sich Gedanken um Blaulichtfilter zu machen.
    Ich lese die Bücher zu 99% nur ein Mal, darum sind eBooks für mich die richtige Wahl.
  • Satan 13.12.2019 08:49
    Highlight Highlight Wegen Gewicht, Handlichkeit und Lesbarkeit habe ich mir schon ein paar mal überlegt einen e-reader zu kaufen. Aber da ich viele meiner ebooks auf einem Server habe und ich keine Lust habe, Daten auf dem Computer hin und her zu verschieben, muss ich sagen, dass ich dann doch immer noch ein richtiges Tablet vorziehe. Ist zwar teurer aber bietet dann doch einfach mehr am Ende.
    • fidget 13.12.2019 14:11
      Highlight Highlight Um nur Bücher zu lesen ist ein E-Reader deutlich optimaler als ein Tablet. Schon nur wegen der Akkulaufzeit und dem nicht spiegelnden Display.
    • Satan 13.12.2019 14:26
      Highlight Highlight Ja aber dann frage ich mich, brauche ich beides?
    • Walterf 13.12.2019 16:10
      Highlight Highlight Calibra installieren, synchronisieren und du hast alle Bücher auf dem Reader. Ich habe ein iPad Pro 11, aber ein E Reader ist für Bücher viel besser
  • soulcalibur 13.12.2019 08:40
    Highlight Highlight Super finde ich die Möglichkeit, digitale Bücher aus der Bibliothek auszuleihen....und warum immer "Glaubensfrage"...sowohl als auch, sage ich da....ich muss aber keine vollen Bücherregale zu Hause haben, nur um dem Besuch zu zeigen, dass ich belesen bin....Team Tolino Vision 3.....auch in der Wanne gut zu lesen, da wasserdicht....
  • Züri1234 13.12.2019 08:00
    Highlight Highlight Ich habe nun seit 4 Jahren den Tolino Vision 3HD.

    Der Internet Browser ist eine Katastrophe. Ich benötige den aber nur um ein Buch von der Bibliothek runterzuladen. Das ist auch der grosse Vorteil für mich, mit der Anbindung an eine Online Bibliothek kann ich gratis Bücher lesen.

    Wenn mal kein passendes Buch vorhanden ist, kann ich immer noch eins bei Orell Füssli kaufen.
  • Enibasarka 13.12.2019 06:51
    Highlight Highlight Weitere Gründe FÜR einen E-Reader:
    - geringer Stromverbrauch -> lange Laufzeit ohne Laden
    - Hintergrundbeleuchtung hilft beim Lesen an Orten mit wenig Licht (Zug,..) oder in der Nacht
  • André Izneuk 13.12.2019 06:18
    Highlight Highlight Warum habe ich ein e-Book Reader? Ganz einfach, fernab der. Schweiz, in Ländern ohne Bookshops mit dt frz oder engl Büchern kann ich solche absolut bequem herunterladen... Obwohl ich, in der Schweiz, das gedruckte Exemplar klar vorziehe.
  • F4K3-N3W5 13.12.2019 05:55
    Highlight Highlight Hat jemand bereits Erfahrungen mit dem Anzeigen von Pdf-Dateien?
    • John M 14.12.2019 13:16
      Highlight Highlight Solange keine Bilder geladen werden müssen funtioniert es ziemlich gut. Aber ich ziehe EPUB vor.
  • cheeky Badger 13.12.2019 05:46
    Highlight Highlight Ich habe meinen Tolino (vision 4, glaube ich) bei Digitec gekauft. Beim ersten Aufstarten konnte ich wählen, welchen shop ich eingebettet haben möchte, Orell Füssli, exlibris etc.

    Übrigens kann man legal und kostenlos ebooks herunterladen, wenn der Urheberschutz erloschen ist. das passiert 70 Jahre nach dem Tod des Autors.

    Projekt Gutenberg (.org) bietet sehr viele solche gemeinfreie ebooks zum download an. Auch bei den Schweizer Buchhändlern kriegt man die oft für 1 bus 2 Franken.
  • one0one 13.12.2019 00:02
    Highlight Highlight Die Pocketbooks sind auch recht nice, dort gibt es Dropbox Anbindung und seit neuem auch CBR Support! Sehr nice das Teil. Nicht so geil wie ein richtiges Comic. Dafuer endlos.
  • Gröipschi 12.12.2019 23:37
    Highlight Highlight Habe mir am Black Friday den Tolino page 2 für 79.- bestellt (der alte war leider nicht mehr zu gebrauchen). Letzten Freitag wurde er geliefert und ich hab soeben mein drittes Buch fertig gelesen 🙈 Ich bin eine Leseratte und habe einen wahnsinns Verschleiss an Büchern, ich wüsste nicht, wohin mit echten. Dies ist für mich der grösste Vorteil. Ich mag echte Bücher sehr und von bestimmten Autoren (z.B. John Irving) würde ich nie ein ebook kaufen, da ich sie im Regal haben will. Aber sonst sind eBooks einfach praktisch.
  • Garp 12.12.2019 23:18
    Highlight Highlight Das Haptische fehlt mir auch nach vielen EBooks immer noch. Ich lese Ebooks aus Platzgründen, weil meine Regale alle übervoll sind.

    Mit Glaubensfrage hat das gar nichts zu tun. Bei einem echten Buch spüre ich mit den haptischen Sinnen, wie die Geschichte fortschreitet, ich spüre wenn das Ende naht. Das ist etwas ganz anderes als die Seitenzahlen im Auge zu behalten. Zudem riechen Bücher. Echte Bücher sind mir meist lieber. Blättern und einen Abschnitt suchen, den ich nochmal lesen will fällt mir auch leichter und direkte Randnotizen. Ich finde das alles viel ganzheitlicher , einprägsamer.
    • Kruk 13.12.2019 03:44
      Highlight Highlight Kann ich nur zustimmen. Gegen den Platzmangel könnten auch Bücher aus der Bibliothek eine Lösung sein.
      Man muss doch nicht immer alles besitzen. Ich gehe leider viel zu selten dorthin.
  • soren v. memo 12.12.2019 22:51
    Highlight Highlight Leider ein Review mit zahlreichen Fehlern. Fängt bereits beim Titel an. Die Grösse des E-Ink Displays verursacht ca. 70% des Gesamtpreises. Die Displaygrösse ein entscheidender Punkt in der Kaufentscheidung
    Zudem sind alle E-Books günstiger als die gedruckte Ausgabe. Warum nur eine Monopolauswahl mit der deutschen Tolino-Allianz? Die Premium E-Reader von PocketBook sind technisch mindestens ebenbürtig, ästhetisch viel ansprechender und ein "Allesfresser" was E-Book Formate angeht. Zudem offenes System ohne zwingende Shopanbindung.
    • Mathis 13.12.2019 06:42
      Highlight Highlight Man muss aber sagen, dass alle Reader ausser Kindle offen für woanders gekaufte Bücher sind. Es ist halt etwas umständlicher diese zu laden.
    • Pascal Scherrer 14.12.2019 08:30
      Highlight Highlight Schon klar, dass der Display das Teuerste ist. Steht ja auch im Text. Aber das rechtfertigt keinen Preisunterschied von 100 Franken bei nur einem Zoll grösseren Bildschirm, wenn die sonstige, verbaute Technik praktisch gleich bleibt.

      Vor allem da Rakuten, welche die Tolinos baut, auch die Pocket Reader herstellt und die Preise daher sicher drücken kann.

      Ausser natürlich, die Tolinos für 129 Franken werden subventioniert.
  • Regionsassa! 12.12.2019 21:26
    Highlight Highlight Ist die Markierfunktion bei den vorgestellten Modellen immer noch so nervenaufreibend, dass man geneigt ist, einen Leuchtstift zu gebrauchen?
  • KenGuru 12.12.2019 21:13
    Highlight Highlight Es gibt nicht nur Kindle und Tolino. Ich habe einen Kobo Aura H2O Edition 2. Komplette frei Formatwahl und für mich das allerbeste: ComfortLight, bedeutet die Farbtemperatur passt sich vei Dunkelheit automatisch auf wärmer an. Kann ich nur empfehlen und Kostenpunkt ist nur 180 CHF.
    • John M 14.12.2019 14:16
      Highlight Highlight Ich habe bei meinen Tolino Vision 4 HD letztes Jahr für 169.- gekauft. Er kann das alles auch (ComortLight heisst dort SmartLight) was dein Kobo kann.
  • JaneSodaBorderless 12.12.2019 21:11
    Highlight Highlight Ich habe mir letztes Jahr den tolino shine 3 ausschliesslich für die Ferien angeschafft. Um nicht mehr 1‘000 Bücher für die Einsamkeit mit zu schleppen.
    Zuhause ziehe ich definitiv ein Buch vor, es fühlt sich einfach besser und sinnlicher an. Und ein Cover ist unersetzbar. So unersetzbar wie eine Plattenhülle :-)
  • Thomas G. 12.12.2019 21:06
    Highlight Highlight Ok Deine Meinung. Ich find den Tolino super. Hab ihn von Weltbild. Funktioniert tadellos. Die Tolino Cloud ist einfach zu bedienen. Also ich verzichte lieber auf Facebook und auf die Watson Cloud.
  • Jean-Michel 12.12.2019 21:04
    Highlight Highlight Apropos Tasten falsch platziert für Linkshänder: habe in einer anderen Review gelesen, dass sich der Screen mitdreht und deshalb für Links- und Rechtshänder gleichermassen geeignet ist.

    Habe selbst noch einen tolino vision 1, läuft noch wie ein Handörgeli. Einen eReader muss man m.E. weniger häufig wechseln als ein Smartphone, zeigt ja nur Text an.
  • nick11 12.12.2019 20:56
    Highlight Highlight Die 512MB Arbeitsspeicher sind sicher nicht der Grund für die Aussetzer, das sind 536 mio bytes, oder Buchstaben. Das sollte reichen für die paar Texte die geladen werden müssen, und selbst die Bilder sind sicher kein Problem. Die Software dürfte auch die gleiche sein wie auf dem kleinen. Evtl. hattes du ein defektes Gerät, oder die Software eine Fehler und benötigt ein Reset oder Update.
    • cheeky Badger 13.12.2019 05:51
      Highlight Highlight Nein Tolino hängt auch ab und zu. Allerdings nur bei den grossen Lonely Planet Reiseführern. Ich denke es liegt an den vielen aktiven Elementen wie Landkarten, hyperlinks und dem ganzen Schnickschnack.
  • Rethinking 12.12.2019 20:53
    Highlight Highlight Warum werden hier ebook Reader mit einem Buch verglichen?

    Wennschon müsste die Frage doch lauten: Warum braucht man einen ebook Reader wenn man ein Smartphone mit ebook App, Darkmode und OLED Display hat??
    • rokat 12.12.2019 22:49
      Highlight Highlight Weil ich kein Smartphone kenne das mehrere Wochen Akku hat. Mein e-reader schon. Ist nicht ganz unwichtig wenn man wie ich häufig tagelang in Gegenden ohne Stromnetz rumwandert...
    • Barracuda 13.12.2019 00:12
      Highlight Highlight Bücher lesen auf dem Smartphone? 😂
    • Rethinking 13.12.2019 06:04
      Highlight Highlight @ rokat: Klaro wenn man Tagelang wandert... allerdings gäbe es da noch den Flugmodus und statt des ebooks eine PowerBank zumal du das Smartphone wohl ebenfalls mit dir rum schleppst
    Weitere Antworten anzeigen
  • Röhrli 12.12.2019 20:47
    Highlight Highlight Pssst.... Tolino schläft😉
  • Abnaxos 12.12.2019 20:41
    Highlight Highlight Man kann die eBooks auch einfach am Computer kaufen und herunterladen, den Tolino via USB anschliessen, Buch kopieren, fertig. Man ist in keiner Weise an irgend einen Shop gebunden. Die Fremdbücher werden übrigens auch anstandslos mit der Cloud synchronisiert, sofern man eingeloggt ist (muss man nämlich nicht). Offener geht es nun wirklich nicht mehr.

    Kindle hingegen hat ein eigenes eBook-Format, das nur von Kindle unterstützt und nur via Amazon verkauft wird, und unterstützt den sonstigen Standard ePub nicht. Das ist übelste Monopol-Politik und gehört boykottiert.
    • Wagh_Rules 12.12.2019 22:18
      Highlight Highlight Die Kritik konnte ich auch nicht verstehen. Die Cloud ist echt gut (von Orell Füssli zumindest), und per Kabel kann man jedes eBook draufladen. Ausserdem habe ich meinen bei Weltbild gekauft und problemlos mit dem Orell Füssli-Shop verbunden... Sogar das geht!
    • _kokolorix 12.12.2019 22:52
      Highlight Highlight Das stimmt nur bedingt. Der Kindle unterstützt die üblichen Formate und mit Calibre kann man auch fast alles konvertieren. Der grosse Vorteil des Kindle ist aber der absolut reibungslose Ablauf bei Kauf und Verleih von einer sehr grossen Auswahl von Büchern. Als ich meinen ersten Kindle anschaffte wusste die Konkurrenz noch nicht mal wie man E-Book Reader schreibt und seitdem werden Gerät, Software und Shop laufend verbessert. Amazon mag ich wegen der üblen Arbeitsbedingungen nicht, aber das Angebot ist schlicht besser und die Konkurrenz behandelt die Angestellten auch nicht wirklich besser
  • The Count 12.12.2019 20:37
    Highlight Highlight E reader sind geil. Ich kann den Platz für schöne Dinge nutzen, die vielen Bücher haben mich Leseratte schon immer genervt.
    • Garp 12.12.2019 23:24
      Highlight Highlight Bücher gehören zu den schönen Dingen 🤗
  • Revilo24 12.12.2019 20:33
    Highlight Highlight Tablet für 69 Fr. gekauft, Tolino App und Google Play Bücher drauf, fertig ist der eReader. Das genügt mir als Vielleser.
    • cheeky Badger 13.12.2019 05:56
      Highlight Highlight Probier mal einen eReader aus. Deine Augen werden es dir danken, der Akku hält echt lange und du kannst sogar in der prallen Sonne lesen.

  • undduso 12.12.2019 20:27
    Highlight Highlight Das beste am E-Reader (Tolino) ist meiner Meinung nach, dass man die Bücher auch ausleihen kann. Für ein paar Franken im Jahr so viele Bücher wie man möchte. Klar, die Auswahl ist teilweise beschränkt und auf die neuesten Bücher wartet man teilweise ein wenig.
    Da man per App auch vom Smartphone auf die Onlinebibliothek zugreifen kann, stört der langsame Browsermim Tolino nur noch mässig. Auf dem Smartphone lasen sich dann auch Hörbücher ausleihen.
    Der Tolino selbst ist eher mässig. Stürzt zu oft ab und benötigt hin und wieder ein Soft-Reset.
  • ghawdex 12.12.2019 20:23
    Highlight Highlight Deine Vergleiche das man für das selbe Geld bei Tablett und Smartphone viel mehr bekommt ist auch etwas Äpfel mit Birnen.
    Stromverbrauch!
    Während Tablett und Smartphone maximal Stunden bis wenige Tage durchhalten, laufen Tolinos bis zu mehrere Wochen mit einer Ladung. Einer der Vorteile von eInk Displays ist das diese nur Strom benötigen wenn der Seiteninhalt ändert.
    • azoui 12.12.2019 21:08
      Highlight Highlight Für mich eignen sich die Reader lediglich im Sommer, wenn ich drausen lesen will.
      Ansonsten bevorzuge ich mein Tablett, die Apps bieten das vielfache an Funktionen und zusätzlich einen Zugriff in Web, wenn man etwas nachschlagen will. Mein 4 jahre altes Tablett hält problemlos über einen Tag. Ich kann im Nachtmodus lesen, ohne meinen Partner beim schlafen zustören. Mit einem eReader ist das nicht möglich.
    • Scrj1945 12.12.2019 21:20
      Highlight Highlight Wisst ihr was am längsten hält von der batterieladung her? Ein normal gedrucktes buch😉
    • fidget 13.12.2019 11:36
      Highlight Highlight Tablets eigenen sich wirklich nicht, um längere Zeit auf ihnen Bücher zu lesen. Wie du schon sagtest ist die Akkulaufzeit nicht zu vergleichen. Dann spiegeln die Displays in den meisten Fällen, was beim lesen auch eher stört. Und bei E-Readern hast du das ermüdende Bildschirmflimmern nicht. Es liest sich wie eine papierene Buchseite.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ghawdex 12.12.2019 20:22
    Highlight Highlight Hallo Pascal. Hast du die Tolinos nur kurz im Laden ausprobiert oder nutz du wirklich einen? Eigentlich tippe ich mehr aufs erste...
    Dein Kritikpunkt zu "Die Sache mit der Shop-Anbindung" kann ich so nicht stehen lassen. Man ist nicht gebunden an den eBook Shop wo auch der Tolino gekauft wurde. Man kann den Tolino auch mit weiteren Shops (welche bei der Tolino Cloud mitmachen) verbinden.
    Im Menü Punkt Konto gibt es dazu die Möglichkeit Verknüpfungen mit anderen Shops einzurichten. So das man auch andere Shops sehr einfach nutzen kann (zB auch DE).
    • ghawdex 12.12.2019 21:56
      Highlight Highlight
      Play Icon
  • eightball 12.12.2019 20:22
    Highlight Highlight Tolino weil nicht Amazon. Und kurz n Text irgendwo rauskopieren und in Ruhe lesen. PDF? Ja, klar. Bspw user manual meines Tauchcomputers. Sowieso all die Fachbücher ...
  • Anja Zbinden 12.12.2019 20:08
    Highlight Highlight Habe einen Kindle und eine n Tolino. Der Tolino ist mit der Bibliothek verbunden und ich kann Bücher ausleihen. Für die Augen und am Strand sind e-reader unschlagbar.
  • Nelson Muntz 12.12.2019 20:01
    Highlight Highlight Kauf doch einfach ein richtiges Buch.
  • Lord_ICO 12.12.2019 19:52
    Highlight Highlight Ich benutze seit einem Jahr den Kobo Forma (Baugleich zum Tolino Epos 2). Da hab ich auch über 200.- hingelegt. Die Gründe diesen für einen E-Reader hohen Preis zu zahlen sind schnell erklärt:

    - 8" Mobius Display
    - Dropbox Anbindung
    - Comfort Beleuchtung
    - Wasserdicht
    - Overdrive Anbindung
    - Leichtes Gewicht für die Grösse
    - Blättertasten auf der Seite

    Bis jetzt bin ich mehr als zufrieden und habe es nie bereut etwas mehr ausgegeben zu haben.

    • Mathis 12.12.2019 21:23
      Highlight Highlight Ich habe ebenfalls einen Kobo Forma, und wusste nicht mal, dass der Dropbox kennt. Die Pocketbook Inkpads kommunizieren auch mit Dropbox. Habe es aber noch nicht ausprobiert.
  • AnDerWand 12.12.2019 19:51
    Highlight Highlight Habe mich lange gegen einen Ereader gewehrt, bis ich einfach einen bekam. Ich würde ihn aber nicht mehr geben. Dies, da ich oft auf der seite liegend lese.

    Weiter können mehrere Personen die gleichen Bücher gleichzeitig lesen. In der Koffer für die Ferien kann man alle 10 Bücher, welche man lesen will, mitnehmen.
    • BlueRose 12.12.2019 20:06
      Highlight Highlight eReader einfach auf Tablet installieren... geht bei mir wunderbar.
      Will ich Amazon Bücher lesen, kann ich Kindle App nutzen...
      Gibt viele Apps die epub und pdf wiedergeben, auch mit Schrift verändern, Nachtsicht (für mich sehr wichtig! Weiss auf schwarzem Hintergrund, ist augenschonend)
    • The Count 13.12.2019 04:45
      Highlight Highlight Was ich nie verstanden habe; warum liest man in den den Ferien Bücher? Ich lese sehr viel und gerne, aber auf Reisen geht man doch um etwas fremdes zu entdecken?!
    • natalie74 13.12.2019 12:17
      Highlight Highlight @the count: im Flugzeug. Vor dem Einschlafen. Beim Rumhängen.

      Für mich ist Lesen genauso existenziell wie Essen. Ich lese täglich, egal, wo ich bin. Und trage immer ein Buch mit mir rum.

      Deshalb auch ein eReader für die Ferien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • la-pirate 12.12.2019 19:39
    Highlight Highlight also ich hab den Kobo Aura 2 (wasserfest, 180.- oder so), und find den ehrlich gesagt richtig geil. (sobald man akzeptiert, dass die Geräte technisch/tempomässig rein gar nix mit Tablets etc. zu tun haben, sondern einfach so Platten zum Lesen sind). die Bücher kann man sich dann als epub oder pdf vom Netz runterpirätlen. Richtige Bücher sind auch geil, aber kann man halt nicht so gäbig für gratis haben. (Noch lebende/unbekannte AutorInnen kann man ja immer noch kaufen)

SwissCovid ist da – das sind die wichtigsten Fragen zum offiziellen Start der Tracing-App

Die Schweizer Tracing-App ist offiziell verfügbar für iPhones und Android-Handys. Hier sind die wichtigsten Fakten.

Die SwissCovid-App ist offiziell verfügbar, der Bundesrat empfiehlt der Bevölkerung, die App freiwillig zu nutzen. Dieser Beitrag geht auf die wichtigsten Fragen zum Start ein. Und ich schwöre, ich habe mich dieses Mal kurzgefasst. 😉

Alle, die etwas gegen die Pandemie tun wollen und sich selbst und die Mitmenschen schützen möchten.

Ja, ist es.

Stefan Kuster, Leiter der Abteilung übertragbare Krankheiten im Bundesamt für Gesundheit, sagt:

Nein. Die Nutzung ist freiwillig.

Ja. SwissCovid hilft, …

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