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So sollen die neuen Galaxy-Phones aussehen. bild: @OnLeaks

Samsung von Super-Leak betroffen: Alle Details zum kommenden Galaxy S21 durchgesickert

Bereits Monate vor der offiziellen Vorstellung sind offenbar alle Details zu Samsungs kommenden Flaggschiff-Smartphones durchgesickert: Unter anderem ist von einer Kamera mit zehnfachem verlustfreiem Zoom die Rede.



Ein Artikel von

T-Online

Der bei Samsung gefürchtete Max Weinbach hat es wieder getan: Mindestens zwei Monate vor der offiziellen Vorstellung verrät der Leaker erneut alle wichtigen Details zu den kommenden Flaggschiffgeräten von Samsung und verdirbt den Koreanern damit den Überraschungseffekt. Zudem könnten Informationen über das künftige Modell die Verkäufe des aktuellen Modells negativ tangieren.

Leaker, so nennt man in der Tech-Branche Menschen, die vorab technische Details von Geräten in Erfahrung bringen und diese dann veröffentlichen. Max Weinbach gehört nicht nur zu den bekanntesten Leakern, seine Informationen sind in den meisten Fällen auch zutreffend – oft verrät er sie direkt auf seinem Twitter-Account.

Die Details zu der kommenden Generation von Samsung- Smartphones hat Weinbach gebündelt beim Fachportal AndroidPolice veröffentlicht.

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Auf den ersten Blick haben sich die Details der drei Geräte S21, S21 Plus und S21 Ultra im Vergleich zu ihren Vorgängern nur moderat geändert:

Die mutmasslichen Spezifikationen der Galaxy-S21-Serie

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tabelle: androidpolice

Alle Geräte setzen auf ein OLED-Display mit 120 Hz Bildwiederholungsrate für besonders flüssige Bewegungsdarstellung. Im S21 Ultra soll das Display in der Spitze aber bis zu 1600 Nits hell leuchten, der Vorgänger schaffte ebenfalls beeindruckende 1400 Nits. Zum Vergleich: Ein typisches Notebook-Display leuchtet meist mit einer Helligkeit von rund 300 Nits. Auch die grosszügig dimensionierten Akkus mit Kapazitäten zwischen 4000 mAh und 5000 mAh bleiben im Wesentlichen gleich – das Display und das 5G-Modem dürften allerdings auch einen gehörigen Energiedurst haben.

Aktualisiert wird hingegen der Prozessor, Samsung soll je nach Markt und Gerät entweder den derzeit noch nicht verfügbaren Snapdragon 875 von Qualcomm oder den hauseigenen Exynos 2100 verbauen. Der Samsung-Chip soll in dieser Generation schneller als der Top-Prozessor von Qualcomm sein. Gesichert ist dies zwar nicht, trifft es zu, könnten Europäer erstmals seit Jahren den besseren Prozessor als der Rest der Welt erhalten.

Beeindruckender optischer Zehnfach-Zoom für das S21 Ultra

Zumindest bei den beiden günstigeren Geräten S21 und S21 Plus sollen die Kameras unverändert bleiben: Je eine Weit- und Ultraweitwinkelkamera, die mit 12 Megapixel (MP) auflösen sowie eine Telefotokamera mit 64 MP. Das S21 Ultra erhält hingegen einen erneuerten 108-MP-Sensor für die Hauptkamera. Neu ist ausserdem, dass nun zwei Telefotokameras an Bord sind: Eine mit dreifachem optischem Zoom und eine mit beeindruckendem optischem Zehnfach-Zoom. Beiden Objektiven wird ein 10-MP-Sensor zur Seite gestellt. Zum Vergleich: Apples Top-Modell iPhone 12 Pro Max ermöglicht maximal einen 2,5-fachen optischen Zoom. Im Gegensatz zu einem digitalen Zoom ermöglicht der optische Zoom eine Vergrösserung ohne Qualitätsverlust.

Weinbach glaubt auch, dass das Ultra-Modell die sonst nur von der Note-Serie bekannte S-Pen-Unterstützung bieten werde. Der Stift soll aber, anders als beim Galaxy Note, beim Kauf nicht dabei sein. Stattdessen plane Samsung den Verkauf von Etuis, in denen der S-Stift aufbewahrt werden kann.

Insgesamt scheinen die kommenden S21-Geräte eher ein dezentes Hardware-Update zu bieten. Immerhin soll sich das auch im Preis widerspiegeln: Gerüchten zufolge will Samsung die Preise seiner Geräte nach unten anpassen, um bessere mit der chinesischen Konkurrenz mithalten zu können.

Wann genau Samsung das S21 vorstellt, ist derzeit nicht bekannt. Gerüchten zufolge soll es im kommenden Jahr früher passieren als üblich: So könnte man bereits Mitte Januar mit einer Vorstellung rechnen, mutmassen verschiedene Quellen. Üblicherweise zeigte Samsung seine Geräte im Vorfeld der Messen Mobile World Congress Ende Februar sowie im Vorfeld der IFA, Ende August. Schon im vergangenen Jahr hatte Samsung sich von diesem Timing aber spürbar gelöst.

(jnm/t-online)

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