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Anzeigen fuer die Swisscovid-App erscheinen auf elektronischen Plakatanzeigen, am Donnerstag, 2. Juli 2020 beim Bahnhof Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

App-Werbung im Bahnhof Bern. Jetzt sind junge und alte Smartphone-Nutzer gefordert. Bild: keystone

Kommentar

Wie SwissCovid dank WhatsApp und Ueli Maurer (doch noch) ein Riesenhit wird

Die Schweizer Corona-Warn-App braucht mehr Nutzerinnen und Nutzer, um eine grosse Schlagkraft gegen das Virus zu erzielen. Mit diesen 5 Punkten kann es klappen.



Ueli Maurer wird Influencer

Der Schweizer Finanzminister sei populärer denn je, konstatierte die NZZ Anfang Juni. Die Zeitung bezeichnete Ueli Maurer als «Held der KMU und des Patriotismus», nachdem dieser schnelle finanzielle Hilfe in der Krise verkündet hatte.

Leider outete sich Maurer zuletzt als wenig technikaffiner Senior und tat öffentlich seine Unlust kund. In der «Samstagsrundschau» von Radio SRF sagte er, er werde die SwissCovid-App nicht herunterladen. Als Ausrede meinte der 69-jährige Politiker, er komme nicht draus «mit dem Zeugs».

Tatsächlich sank am Folgetag die Zahl der aktiven App-User. Über die tatsächlichen Gründe für den erstmaligen Rückgang der Nutzerzahlen lässt sich nur spekulieren. Möglich, dass über 10'000 Smartphone-Nutzer Bluetooth vorübergehend ausschalteten, weil sie am Sonntag zuhause blieben und nicht unter Leute gingen. Oder sie reisten ins Ausland und deaktivierten darum SwissCovid.

«Wenn wir in ein paar Wochen noch bei diesen Zahlen sind, wäre das vielleicht langsam besorgniserregend.»

Mathias Wellig, App-Entwicklerchef, Ubique

Kein Grund zur Panik. Was sicher ist: Bundesrat Ueli Maurer hat das Zeug zum generationenübergreifenden «Technology Evangelist» und SwissCovid-Botschafter. Oder wie es heutzutage heissen müsste, zum Influencer.

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screenshot: twitter

Zur Erinnerung: Auf Maurers ausdrücklichen Wunsch hin war das offizielle Bundesratsfoto 2019 erstmals mit einem Smartphone gemacht worden. Von jungen Mediamatik-Lernenden des Bundesamts für Informatik. Und Maurer selber knipste mit einem iPhone (mit aktiviertem Blitz) zurück.

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Gruppenbild mit Smartphone. bild: bundeskanzlei

Nun ist die Zeit reif für die Fortsetzung der schönen Geschichte. Und watson hat das perfekte Drehbuch:

Und so wie damals der Bundesrat zu den jungen Berufsfrauen und Berufsmännern sagte, er sei stolz auf sie, können diese jetzt den Spiess umdrehen und betonen, wie stolz sie auf den «Technology Evangelist» im Seniorenalter seien.

Der 1. August wird zum «National App Day»

Einige unser besten Wissenschaftler und IT-Spezialisten haben eine neuartige, verhältnismässig sehr sichere Methode entwickelt, die es uns mit kleinem Einsatz ermöglicht, gegen die schlimmste Pandemie seit der Spanischen Grippe zu kämpfen. Gegen Covid-19. Für unsere persönliche Freiheit.

SwissCovid ist keine staatliche Überwachungs-App, sondern ein digitales Werkzeug für die Bürgerinnen und Bürger. Und genau das sollten wir am Nationalfeiertag feiern.

Wir haben die Chance, den nächsten grossen Ausbruch zu verhindern. Alles, was wir dafür tun müssen, ist, auf dem Smartphone (im Hintergrund) eine App laufen zu lassen und die Bluetooth-Verbindung eingeschaltet zu lassen.

Wie hält es dein Arbeitgeber?

Hat dein Arbeitgeber empfohlen, die SwissCovid-App zu installieren? Oder im Gegenteil betont, dass man nach einem Warnhinweis durch die App nicht in freiwillige Selbstquarantäne dürfe, ausser man beziehe dafür Ferien? Teile deine Erfahrungen via Kommentarfunktion mit. Der watson-Redaktor nimmt auch Hinweise entgegen. Per E-Mail oder über den Threema-Messenger (ACYMFHZX).

Kann die App gewisse Kinderkrankheiten aufweisen? Ja. Ist das 100 Prozent sicher? Nein. Sollten wir deshalb auf die Zweifler hören und SwissCovid nicht probieren? Ganz sicher nicht! Denn die Risiken sind laut der überwiegenden Mehrheit der IT-Sicherheitsexperten vertretbar und die wenigen Nachteile stehen in keinem Verhältnis zu den Vorteilen.

Soll man Freunde und Bekannte auffordern, die SwissCovid-App zu nutzen? Die Antwort ist klar.

Jetzt braucht es «Guerilla Marketing»

Im Vergleich mit Deutschland und dessen Corona-Warn-App hat der Bund bislang wenig Aufwand betrieben, um der Bevölkerung die SwissCovid-App schmackhaft zu machen.

Ja, es gibt Werbung, im Fernsehen, auf Plakaten und online. Und auch im Internet wird informiert. Allerdings fehlt sogar eine eigene Domain wie etwa swisscovid.ch.

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Die offizielle Anlaufstelle für Informationen zu SwissCovid. bild: watson

Ob gewollt defensive PR-Strategie oder Fehleinschätzung seitens des Bundesamtes für Gesundheit (BAG): Wenn die App zu wenig populär ist, muss man das unbedingt ändern. Wobei hierbei nicht einfach nur «der Staat» gefordert ist.

Andere dazu zu ermuntern, SwissCovid zu installieren und zu nutzen, ist zwar keine Bürgerpflicht, aber das Gebot der Stunde. Genau so wie man falsche Behauptungen («Überwachungs-App») nicht unwidersprochen lassen sollte.

Damit zu einer heiklen Frage:

Darf man bei WhatsApp für SwissCovid werben, obwohl dieser Dienst einer der schlimmsten Datenkraken gehört?

Man darf nicht nur, man sollte! 😉 Denn genau dort erreicht man zurzeit auch diejenigen Leute, die die SwissCovid-App noch nicht auf ihrem Smartphone haben. (Und vielleicht auch den einen oder anderen Corona-Skeptiker.)

Was zum Beispiel gut funktioniert, um viele WhatsApp-Kontakte niederschwellig zu erreichen, ist ein neuer Status-Eintrag. Das lässt sich in wenigen Minuten erledigen.

Was ist mit «Kettenbriefen»? Das ist Geschmacksache. Ich persönlich halte nicht viel davon. Es kann sogar kontraproduktiv sein, wenn man massenhaft Mitteilungen weiterleitet.

SwissCovid ist nur eine Massnahme gegen Covid-19, wie das Tragen von Schutzmasken. Im Gegensatz dazu ist die App aber 100 Prozent freiwillig.

Faule Ausreden erkennen und bei echten Problemen helfen

Es gibt zweifelsohne gute Gründe, warum jemand die SwissCovid-App nicht nutzt. Dazu gehört das Problem, dass die iPhone-Version nur auf iPhones mit iOS 13 läuft, hingegen auf alten Geräten wie dem iPhone 6 nicht verfügbar ist. (Und auch alte Android-Mobilgeräte bleiben aussen vor.)

In den letzten Tagen habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, andere Leute darauf anzusprechen, ob sie die SwissCovid-App bereits installiert haben. Als «Hündeler» waren dies insbesondere andere Hundehalter verschiedensten Alters und mit unterschiedlichem Bildungshintergrund.

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Labrador-Hündin Mika war bei den spontanen Passanten-Befragungen behilflich. Als «Icebreakerin». bild: watson

Wie sich in mehreren persönlichen Gesprächen zeigte, zögern sehr viele Leute aus Unsicherheit, weil sie schlicht zu wenig über die SwissCovid-App wissen, oder sie warten lieber noch etwas ab, statt etwas freiwillig zu unternehmen.

Das ist ein bisschen mit dem Tragen von Schutzmasken zu vergleichen. Der grosse Unterschied: SwissCovid wird immer freiwillig bleiben, weil es so im Gesetz steht. Selbst wenn sich die Lage erneut massiv verschlechtert, wird der Bundesrat keine App-Pflicht erklären. Ausgeschlossen.

Umso wichtiger ist es, die Zögerlichen im persönlichen Gespräch von den Vorteilen zu überzeugen.

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Überwiegend sehr gute Bewertungen für die iPhone-Version von SwissCovid. screenshot: apps.apple.com

Kleinere technische Probleme dürften von Apple und Google mit kommenden Updates für die mobilen Betriebssysteme iOS und Android angegangen werden. Dazu gehören irritierende Fehlermeldungen und ein erhöhter Akkuverbrauch.

App-Gegner ernst nehmen und richtig reagieren

Bei den App-Gegnern ist zu differenzieren. Es gibt nicht nur die unbelehrbaren Wutbürger, die losgelöst von sachlichen Argumenten ein neues Angriffsziel gefunden haben. Es gibt auch die IT-Sicherheitsexperten, die zu Recht auf Software-Schwachstellen und technische Mängel hinweisen. Ihre Bedenken gilt es ernst zu nehmen, einzuordnen und abzuwägen.

Ist die neuartige Technologie einen Versuch wert? Ja. Verdient das Ganze unsere Unterstützung? Aber sicher. Muss das komplexe System weiter verbessert werden? Unbedingt. Sollten wir das Vorhaben stoppen, wenn es nicht funktioniert? Ja. Aber zuerst müssen wir es richtig wagen.

Zur Erinnerung: Der Kampf gegen die Pandemie ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Und erst wenn die SwissCovid-App auf vielen Schweizer Smartphones läuft, kann sie ihre volle Schlagkraft entfalten und Infektionen verhindern.

Es spricht nichts dagegen, mit einem vergleichsweise kleinen «Einsatz» zu versuchen, eine schwere Krise zu lindern und Leben zu retten. Und ob Impfung oder SwissCovid-App: Das Mitmachen ist ein freiwilliger Akt der Solidarität.

Noch Fragen zur App? Verständliche Antworten gibt's zum Beispiel bei swisscovid-app-facts.ch, einer Initiative von Nicht-Regierungsorganisationen, die sich zusammengetan haben, um über die Corona-Warn-App zu informieren.

Quellen

Alles über die Schweizer Corona-Warn-App

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    Alle Leser-Kommentare
  • Domimar 08.07.2020 10:02
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich eine Möglichkeit für mich zu sehen, ob mein Handy anderen Handys mit dem Covid-App begegnet ist? Mir ist klar, dass ich keine Personendaten oder Nummern oder ähnliches einsehen kann, das ist ja auch der Sinn der Sache. Aber z.B. eine Auflistung der IDs, mit denen ich ja eigentlich sonst nichts anfangen kann, nur damit ich sehe, die letzten 14 Tage ist mein Handy 20 anderen Handys mit dem App begegnet?
    • Uroly 08.07.2020 15:10
      Highlight Highlight Nein das geht nicht.
      Bei Android oder sonstigen Terminals mit Bluetooth-Antenne, kannst du dir einen normalen Netzwerkscanner runterladen, der alle Geräte/Antennen die es erkennt konstant loggen kann.
      Das kann aber natürlich nicht erkennen ob ein Gerät SwissCovid installiert hat oder nicht.
    • Gimli__363 09.07.2020 02:10
      Highlight Highlight Mol das geht 😊
      Benutzer Bild
  • who cares? 08.07.2020 09:31
    Highlight Highlight Mein Arbeitgeber hat uns mitgeteilt, wir sollen alle die App herunterladen. Finde ich gut, dann kann die Firma auch nichts sagen wenn ich tatsächlich einen Encounter habe und zu Hause bleiben soll.
  • Bee89 08.07.2020 07:37
    Highlight Highlight Finde es fahrlässig, dass Maurer offen sagt, er werde sich die App nicht herunterladen. Als Bundesrat hat er eine Vorbildsfunktion. Wenn er persönlich dagegen ist, was sein gutes Recht ist, soll er halt einfach nichts dazu sagen. Aber aktiv dagegen schiessen finde ich nicht gut.
  • EinsZweiDrei 08.07.2020 07:20
    Highlight Highlight "Weil sie schlicht zu wenig über die SwissCovid-App wissen"
    Was für eine faule Ausrede! Wenn sie wollen würden, dann wüssten sie auch mehr.
    In den letzten Wochen wurde in allen möglichen Medien, Videos, Plattformen etc. nonstop über die SwissCovid-App informiert.
    • drüber Nachgedacht 08.07.2020 11:29
      Highlight Highlight Es gibt leider viele Leute, die keine Nachrichten schauen, hören,oder lesen.
      Die haben ihre Infos einfach aus Instagramm, Tiktok oder die alten aus Facebook.

      Da werden einfach irgendwelche Informationen getauscht, die jemand gestreut hat. Wenn die Personen richtig informiert wären, würden sie die App sicher herunterladen.

  • Stiggu LePetit 08.07.2020 07:10
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe, ist, warum Leute denen Datenschutz normalerweise am A**** vorbei geht, bei der Swisscovid-App plötzlich Bedenken äussern. Das Handy ist aber voll mit Insta, FB, TikTok, Whatsapp. Das muss mir erst noch jemand erklären. Bei mir ist es umgekehrt, weder WA noch FB oder sonst irgendwas Social Media, aber die Swisscovid-App ist aktiv ;)
  • El Ninio 08.07.2020 06:37
    Highlight Highlight Ich bin erklärter Corona-Skeptiker (Lockdown-Gegner). Aber als die App rausgekommen ist, habe ich sie sofort installiert, weil es die ökonomischte Art ist mit dem Virus umzugehen und ich mir so meine Freiheiten bewahren kann.
  • rudolf_k 07.07.2020 23:15
    Highlight Highlight Habe die App selbstverständlich, aber für mich ist absolut haarsträubend wie viel Geld das BAG für seine Werbekampagnen verschleudert. Und das sicher noch, ohne nennenswerten Rabatt zu kriegen.
  • Ichwillauchwassagen 07.07.2020 22:33
    Highlight Highlight Technology Evangelist? Sicher?

    Ich bin Atheist und lasse mich nicht bekehren!

    Wie wäre es dem Ueli einfach Vorbild oder Fan zu sagen, statt einen Anglizismus zu verwenden, der auch noch christlich Religiös gefärbt ist?
    Blitze und Herzen werden zeigen.
    Oder hat jemand eine bessere Idee wie man "Technology Evangelist" besser benennt?
    • @schurt3r 08.07.2020 06:32
      Highlight Highlight Hey, bin ich auch! 😉

      Evangelist ist eine anerkannte Bezeichnung, die man in der Techbranche verwendet. Wobei das Engagement zugegeben religiöse Züge annehmen kann, wenn es übertrieben wird. Siehe:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Technology_Evangelist
  • Frechsteiner 07.07.2020 21:57
    Highlight Highlight Man kann den Leuten einfach sagen, dass sie 10 Tage in gesunder Verfassung zuhause bleiben können. Zeit für aufräumen und für andere Sachen haben.

    Im Grunde wie ein Los mit 2 Wochen Ferien als Hauptgewinn, nur ohne Einsatz
  • Der Bademeister 07.07.2020 20:52
    Highlight Highlight Für mich ging der Bundesrat mit der Maskenpflicht zu weit. Offenbar hat der Bundesrat jetzt 6 Mio Wutbürger im Land.
    • goschi 08.07.2020 07:30
      Highlight Highlight Mir wurde mal passend gesagt, wenn alle um einem herum als Vollidioten erscheinen, dann könnte es sein, dass man selbst der Vollidiot ist...
    • Der Typ 08.07.2020 10:21
      Highlight Highlight Es ist nicht der Bundesrat, der die Maskenpflicht bringt. Wir sind die Flöten, welche uns nicht an die Anweisungen gehalten haben und deswegen kommt nun die Maskenpflicht. Wie ein "Zämäschiss vom Papi". Er ist nicht der Schuldige, sondern der Bote... Aber eben, ein bitzeli Komplex ist halt immer noch Komplex...
  • Kolo 07.07.2020 20:26
    Highlight Highlight Trotz Quellenangabe weiss ich nicht, ob der Artikel humorvoll oder ernst gemeint ist. Ich glaube eigentlich nicht, dass Watson zu wenig über die App informiert. Brauchts da wirklich noch so einen Artikel?
    • @schurt3r 08.07.2020 06:33
      Highlight Highlight Sorry wegen der Verwirrung!
      Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

      PS: Ja, ich finde schon.
  • deepsprings 07.07.2020 20:16
    Highlight Highlight Hier nochmals der offizielle Link über das Monitoring der SwissCovid App und die Anzahl aktiver Apps:
    https://www.experimental.bfs.admin.ch/expstat/de/home/innovative-methoden/swisscovid-app-monitoring.html
    • @schurt3r 08.07.2020 06:35
      Highlight Highlight Danke! Und hier die jüngsten Zahlen.
      Es geht wieder nach oben. 👍
      Benutzer Bild
  • maljian 07.07.2020 19:58
    Highlight Highlight Gleich mal die zwei links in meinem Status geteilt 😊

    Vielleicht lässt sich auch der ein oder andere aus Deutschland davon überzeugen, die Corona Warnapp herunterzuladen 😊
  • globinli 07.07.2020 19:45
    Highlight Highlight Mein Android will den Standort. Und der wird garantiert nicht eingeschaltet. Nicht wegen dieser App sonders wegen anderen Apps!
    • maljian 07.07.2020 20:13
      Highlight Highlight In diesem Artikel wird auf die Standortverwirrung eingegangen. Bitte alle, die diesen Kommentar geherzt haben, lesen.

      https://www.watson.ch/digital/schweiz/835984061-die-5-groessten-probleme-und-user-sorgen-rund-um-die-swisscovid-app
    • MGausR 07.07.2020 20:23
      Highlight Highlight Du kannst jeder anderen App den Standort entziehen, Übersicht ist in den Einstellungen, wenn du ein einigermassen aktuelles Android hast.
    • Miky 07.07.2020 20:24
      Highlight Highlight Dann solltest du den Beitrag von Daniel Schurter lesen, das erklärt die Einstellungen bei Smartphones. Nur so als Vorschlag... 🤷‍♀️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolk 07.07.2020 19:42
    Highlight Highlight Mein Arbeitgeber wollte die App nicht empfehlen wegen Datenschutz-Bedenken 🙄
    • sowhat 07.07.2020 21:12
      Highlight Highlight Ohjeee. Schick denen doch die Links aus dem Artikel 👍
    • Pakart 07.07.2020 22:00
      Highlight Highlight Arbeitgeber in die Weiterbildung schicken oder wechseln.
  • madu 07.07.2020 19:38
    Highlight Highlight Wer kein Mobileabo hat, welches auch Internetnutzung beinhaltet, kann nur Warnungen erhalten, wenn das Smartphone über WLAN mit dem Internet verbunden ist. Das macht die App für solche Nutzer uninteressant.
    • maljian 07.07.2020 20:10
      Highlight Highlight Also, wenn du einmal am Tag eine Meldung erhältst, ist das glaube ich ausreichend.

      Weil zu Hause wirst du bestimmt W-LAN haben. Sonst gibt es auch die Möglichkeit bei manchen Bahnhöfen.
    • tr3 07.07.2020 20:12
      Highlight Highlight Falsch.
    • El Condor Pasa 07.07.2020 20:31
      Highlight Highlight Ja genau, weil man somit gar nie mit dem Internet verbunden ist. Es gibt echt wenig WLAN-Optionen. Auch nicht zuhause. Es ist eben schon schwierig ohne Internetmobileabo. Verstehe ich schon. Aber hey, A for effort und so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bellis Perennis 07.07.2020 18:59
    Highlight Highlight Ich hätte die App ja gerne heruntergeladen und benutzt. Nur leider ist mein Natel (und ev. auch ich da ich immer noch Natel sage und mich weigere das Wort ‚Handy’ zu benutzen😀) zu alt und die App läuft bei mir nicht. ☹️ Schenkt mir das BAG jetzt ein Neues?
    • tr3 07.07.2020 19:35
      Highlight Highlight Kommt am Freitag mit der Post.
    • Pakart 07.07.2020 22:11
      Highlight Highlight Don’t worry. Sowohl Natel als auch Handy ist inkorrekt. Wenn schon Anglizismen, dann bitteschön „Mobile“. Oder falls es wirklich anders nicht geht, halt eben amerikanisches Englisch (?!): Cell Phone.
    • PeteZahad 08.07.2020 06:35
      Highlight Highlight Solange du mit deinem Nationalen Automobil-Telefon (NATEL) glücklich bist, ist alles gut 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marco Kleiner 07.07.2020 18:56
    Highlight Highlight Ich habe gerade krampfhaft im Artikel das Filmli der Lernenden, wie sie BR Maurer die App installieren und erklären, gesucht. Leider nur ein Drehbuch des Autors! Schade.
  • MeinSenf 07.07.2020 18:51
    Highlight Highlight Etwas Klugscheisserei am Rande: SwissCovid verhindert keine Infektionen, sondern unterbricht bestehende Infektiosketten😉
    • bokl 07.07.2020 20:58
      Highlight Highlight Wie wird die Kette unterbrochen, wenn keine Infektion verhindert werden? Die App hilft (nur) beim Auffinden potenziell Infizierter.

      Klugscheissen will gelernt sein!
    • @schurt3r 08.07.2020 06:29
      Highlight Highlight Danke, aber... 😄

      Wenn Infektionsketten unterbrochen werden, was schafft die SwissCovid-App dann? Genau, sie verhindert neue unbemerkte Infektionen!
    • MeinSenf 08.07.2020 06:54
      Highlight Highlight Da kann man wohl über die feinen Ausgestaltungen der deutschen Sprache hin und her philosophieren😉
      Tatsache ist, dass die App mich als Individuum nicht sicherer macht, sondern erst für den nächsten Mitmenschen einen Nutzen hat. So wie ich davon profitiere, dass jemand anders die App installiert hat und deren Anweisungen im Notfall folgt. In dem Sinne entbindet mich die App nicht von den empfohlenen Verhaltensmassnahmen. "Verhindern" in diesem Kontext würde dies aber sugerieren...
  • bebby 07.07.2020 18:47
    Highlight Highlight Danke für die Tipps mit Whatsapp!
  • LillyRose 07.07.2020 18:43
    Highlight Highlight Ich gehöre zu den Leuten, die alles kritisch hinterfragen. Auch lasse ich mich nicht gerne überwachen. Sicherheit auf meinem Smartphone steht hoch. Ich habe dazu einige Tools installiert, VPN, security app, duckduck Browser, klebestreifen ;-)
    Trotzdem habe ich auch die SwissCovidApp installiert. Und die bleibt jetzt auch. Es geht darum, dass wir die Pandemie 'im Griff' haben und schnell reagieren können, damit es sich nicht ausbreitet. Das hilft uns allen.
    Wenn der Staat uns überwachen möchte, braucht er diese App nicht. Also, los, installiert das Teil, es tut nicht weh.
    • maljian 07.07.2020 20:08
      Highlight Highlight Anfang vom Kommentar:
      Super, wieder jemand der die App wegen der Sicherheit nicht herunterladen möchte.

      Das Ende hat mich dann sehr überrascht.

      Danke, dass du diesen Kommentar geschrieben hast. 👍
    • Pakart 07.07.2020 22:13
      Highlight Highlight Meine Worte!
  • Guzmaniac 07.07.2020 18:39
    Highlight Highlight Schurter & Covid App ist wie Löpfe und Impeachment😂
    • sowhat 07.07.2020 21:14
      Highlight Highlight Nur, dass Schurter mit seinen Artikeln sehr konstruktiv ist!
      Und das ist gut!
    • Pakart 07.07.2020 21:56
      Highlight Highlight Scheint aber so, dass es mehr IGNORANTEN als „Schurters“ und „Löpfe“ gäbe 😔.
    • goschi 07.07.2020 23:46
      Highlight Highlight Mit dem Unterschied, dass das eine glaubwürdig und sinnvoll ist und der andere versteift sich auf Donald Trump :D
  • Rethinking 07.07.2020 18:38
    Highlight Highlight Zum Drehbuch resp. dessen Umsetzung kann ich folgendes empfehlen: https://www.smovie.ch/
  • grumpygirl 07.07.2020 18:27
    Highlight Highlight Ich würde die App gerne herunterladen, da ich es beruflich bedingt jeden Tag mit 60 neuen Personen zu tun habe und 3h mit ÖV unterwegs bin.
    Leider scheint das iPhone 6-Nutzern verwehrt zu bleiben... 🤷🏻‍♀️
    • Pakart 07.07.2020 21:53
      Highlight Highlight Das ist korrekt. iPhone 6 wurde vor 6 oder 7 Jahren veröffentlicht. Könnte also sein, dass mal ein Upgrade fällig wäre...
    • grumpygirl 08.07.2020 08:23
      Highlight Highlight Es ist aber voll funktionsfähig und hat keinen einzigen Kratzer, daher sehe ich keinen Grund, ein neues Handy zu kaufen 🤗
      Mir war aber nicht bewusst, dass es schon so alt ist, da ich es vor 3-4 Jahren gekauft habe.
      Aber ja, spätestens wenn Whatsapp nicht mehr funktioniert, werde ich wohl dazu gezwungen ;)
    • wurzeli 08.07.2020 10:17
      Highlight Highlight Sehe ich auch so - solange es funktioniert: behalten. Der Elektroschrott auf unserem Planeten dürfte in absehbarer Zukunft das grössere Problem werden als Sars Cov2.

      https://www.planet-wissen.de/kultur/afrika/ghana/pwiegiftigerelektromuell100.html
  • bokl 07.07.2020 18:21
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.

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