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Wanderer auf dem Sessellift Chruez der Bergbahnen Flumserberg, am Samstag, 6. Juni 2020, am Flumserberg. Die Bergbahnen in der Schweiz duerfen heute nach dem Coronavirus-Lockdown wieder den Betrieb aufnehmen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Hoch hinaus: Die Schweiz stellt mit «SwissCovid» ihre Innovationskraft unter Beweis. Nach den Wissenschaftlern, IT-Spezialisten, Juristen und Politikern sind die Bürger dran. Bild: keystone

Analyse

Die verrückte Geschichte, wie die Schweiz zur (vielleicht) weltbesten Corona-Warn-App kam

Die offizielle Lancierung von SwissCovid steht bevor. Wir blicken zurück auf die Meilensteine eines historisch einmaligen Software-Projekts.



Dieser Beitrag dreht sich um die turbulente Entstehungsgeschichte von SwissCovid, der Schweizer Corona-Warn-App, die nun endlich an den Start gehen kann.

Wir reisen zurück in die Zeit, als das Unheil in China seinen Lauf nahm und bei Epidemiologen die Erkenntnis reifte, dass unsere Smartphones helfen könnten, die potenziell verheerende Ausbreitung des Virus zu stoppen.

Nur Monate später mutet es unglaublich an, wie ein bunt zusammengewürfeltes Team ein dermassen komplexes Projekt unter erschwerten Bedingungen realisiert hat: Der persönliche Austausch war massiv erschwert, viele Besprechungen konnten nur am Bildschirm abgehalten werden.

Hätte es schneller gehen können? Ja, sicher. Gar so schnell wie in Österreich? Dort nahm das Rote Kreuz schon Ende März die nationale «Stopp Corona»-App in Betrieb – dank einer Proximity-Technologie, die aus der Schweiz stammt.

Nun, beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) waren die Verantwortlichen nicht interessiert und kooperierten lieber mit den Eidgenössisch-Technischen Hochschulen. Das sollte sich als Glücksfall herausstellen – einer von vielen.

Drohende Gefahr – und verpasste Chancen

epaselect epa08288441 An Indian girl student covers her face as a precaution against the coronavirus outbreak, in Mumbai, India, 12 March 2020. According to media reports, more than 70 people in India have tested positive for COVID-19. The World Health Organisation declared the novel coronavirus or COVID-19 as global pandemic.  EPA/DIVYAKANT SOLANKI

Mädchen in Mumbai, Indien. Ab dem 28. Februar schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO in Berichten das Risiko auf globaler Ebene als «sehr hoch» ein. Bild: EPA

Wer hat's erfunden?

Eine Frau klebt eine Information an ein Schaufenster in einem Geschaeft an der Bahnhofstrasse in Zuerich am Montag, 16. Maerz 2020. Der Bundesrat hat den den nationalen Notstand erklärt. Ab Mitternacht sind öffentliche und private Veranstaltungen verboten. Alle Laeden, Maerkte, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe werden geschlossen. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Der Bundesrat hat den nationalen Notstand erklärt. Ab Mitternacht sind öffentliche und private Veranstaltungen verboten. Alle Läden, Märkte, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe werden geschlossen. Bild: KEYSTONE

«Grandios wäre es, wenn Apple und Google in der Pandemiebekämpfung zusammenspannen würden.»

Mathias Haussmann, Uepaa

«One Step Ahead» – in Lausanne

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screenshot: nicky case / dp-3t

«Das Ziel ist, eine solche App zu entwickeln. Und die Hoffnung ist, dass diese App noch für diese Pandemie benützt werden kann – potenziell.»

Jean-Pierre Hubaux, Professor für Datensicherheit, EPFL, am 25. März, in einem TV-Interview quelle: srf.ch

Die guten Hacker

Tanz mit Giganten

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Screenshot aus einer Videokonferenz mit DP-3T-Vertretern. Edouard Bugnion (Mitte) erzählte von den Herausforderungen im Umgang mit den mächtigen Techkonzernen. bild: watson

Die US-Journalistin Christina Farr (CNBC) hat die spannenden Hintergründe recherchiert, wie es zu der historisch einzigartigen Kooperation kam zwischen den Silicon-Valley-Giganten und dem DP-3T-Team in der Schweiz. Und die NZZ hat die Schweizer «Erfolgsgeschichte» packend nacherzählt.

Die Oxford-Studie und ein offener Brief

Soldiers of the Swiss army wearing protective face mask and with Android and iOS (Google and Apple) smartphone in the pocket are picturing during a test of a smart phone app using Decentralized Privacy-Preserving Proximity Tracing (DP-3T) at the Swiss Federal Institute of Technology (EPFL) during the state of emergency of the coronavirus disease (COVID-19) outbreak, in Lausanne, Switzerland, Friday, April 24, 2020. Secure contact tracing could be a powerful tool to fight the spread of COVID-19. A unique, decentralized system developed as part of an international consortium, including EPFL and ETH Zurich, will soon be launched with the support of the Swiss Federal Office of Public Health. DP-3T proposes a secure, decentralized, privacy-preserving proximity tracing system based on the Bluetooth Low Energy standard. Its goal is to simplify and accelerate the process of identifying people who have been in contact with someone infected with the SARS-CoV-2 virus. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

ÖV-Simulation an der EPFL: Armeeangehörige mit Schutzmaske und Smartphone in der Tasche. Über Bluetooth Low Energy (BLE) werden Distanzabschätzungen gemacht. Bild: KEYSTONE

Das Veto des Parlaments

Damit ist klar, dass die offizielle Lancierung der Schweizer Corona-Warn-App frühestens ab Mitte Juni stattfinden kann, denn das Parlament muss in seiner Sommersession über den bundesrätlichen Gesetzesvorschlag befinden.

Ana Steko, Mitarbeiterin beim Bundesamt für Bauen und Logistik (BBL), desinfiziert ein Rednerpult während der ausserordentlichen Session der Eidgenössischen Räte in einer Ausstellungshalle der Bernexpo in Bern.

Politik in Pandemiezeiten: Eine Mitarbeiterin des Bundes desinfiziert ein Rednerpult. Bild: KEYSTONE

In der Medienmitteilung steht:

«Die SwissCovid App kann mit den aktuellsten iOS- und Android-Versionen benutzt werden. Sie enthalten mit der gemeinsam von Google und Apple entwickelten Exposure Notification API neu eine Schnittstelle für die SwissCovid-App. Damit ist die Schweiz das erste Land weltweit, das die Schnittstelle von Google und Apple für das Proximity-Tracing nutzt.»

quelle: admin.ch

Gamechanger

Was die ungewöhnliche Kooperation der Rivalen Apple und Google bringt, lässt sich noch nicht abschätzen. Fakt ist, dass Bluetooth-basierte Proximity-Tracing-App ohne die Schnitttellen für Android-Geräte und iPhones nicht zufriedenstellend funktionieren. Fast alle nationalen App-Entwickler stellen in der Folge darauf um und verwenden die Schnittstellen für die Bluetooth-Distanzschätzungen. (Zuletzt räumt Grossbritannien öffentlich ein, dass ein Alleingang sinnlos ist und nur noch Frankreich setzt weiter auf eine zentralisierte App).

Turbulente Testphase

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Der Bund informiert auf einer Status-Webseite, wie die SwissCovid-App in der Pilotphase läuft. screenshot: melani.admin.ch

Die Entscheidung

«Uns sind die Aktivitäten der EU sehr bewusst, wir sind auf technischer Ebene in ständigem Austausch mit den EU-Kollegen. Konkret haben wir bereits intensiv mit Deutschland und Italien gesprochen.»

Gregor Lüthy, BAG, Kommunikationschef

Das BAG schreibt:

«Eine zentrale Massnahme stellt das klassische Contact Tracing dar. Es wird von den kantonsärztlichen Diensten durchgeführt, teilweise unterstützt durch externe Partnerorganisationen. Es wird im Weiteren unterstützt durch die SwissCovid-App.»

SwissCovid ist nach heutigem Wissensstand die weltweit erste Corona-Warn-App, die mit einem gesetzlich festgeschriebenen Diskriminierungs-Verbot lanciert wird. Sie schützt die Privatsphäre der User dank Privacy by Design wirksam.

Damit die nationale Warn-App in den benachbarten Staaten und im weiteren europäischen Ausland funktioniert, will der Bund versuchen, sich technisch an die EU-Lösung anzubinden. «Sofern wir dafür eine gemeinsame rechtliche Basis finden», betont der BAG-Kommunikationschef Gregor Lüthy.

Falls eine Lösung mit der EU nicht möglich sei, werde die Schweiz bilaterale Vereinbarungen und evtl. bilaterale technische Anbindungen mit den Ländern angehen.

Quellen

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Was man über Corona-Warn-Apps wissen muss
Contact Tracing meint die persönliche Rückverfolgung von Infektionsketten. Ziel ist es, die (unbemerkte) Verbreitung von gefährlichen Infektionskrankheiten einzudämmen oder im besten Fall zu stoppen. Konkret sollen alle Leute gewarnt werden, die über eine gewisse Zeit in relativ engem körperlichen Kontakt standen mit einer infizierten Person und sich angesteckt haben könnten, ohne es zu wissen.

Zu Beginn der Corona-Krise in der Schweiz wurde Contact Tracing übers Telefon gemacht, das heisst, Infizierte (in Quarantäne) wurden zu ihrem Umfeld befragt, das sie vielleicht angesteckt hatten. Wegen der exponentiellen Zunahme der Covid-19-Infektionen war dieses System allerdings bald einmal überlastet, es wird aber in der Phase nach der Lockerung der staatlichen Zwangsmassnahmen («Lockdown»), wenn es wenige Covid-19-Fälle gibt, flächendeckend betrieben von den kantonsärztlichen Diensten.

Digitales Contact Tracing funktioniert per Smartphone-App. Die Mobilgeräte registrieren über ihre Bluetooth-Verbindung automatisch und anonym, wenn sie sich über eine gewisse Zeit in unmittelbarer Nähe zueinander befunden haben. Dieses Verfahren wird auch als Proximity Tracing bezeichnet. Erst später, bzw. nur wenn eine Infektion durch einen medizinischen Test bestätigt worden ist, kann die erkrankte Person andere App-User, die sie vielleicht angesteckt hat, schnell und diskret warnen.

Singapur hat im März 2020 als einer der ersten Staaten eine auf der Messung von Bluetooth-Low-Energy-Signalen basierende App namens TraceTogether lanciert, wobei die Funktionalität eingeschränkt ist, weil der Datenaustausch zwischen iPhones und Android-Geräten nicht gut funktionierte. In Europa und weltweit werden nun Proximity-Tracing-Apps lanciert, die dieses Problem nicht haben, weil Apple und Google bei iOS und Android auf Betriebssystem-Ebene eine Schnittstelle zur Verfügung stellen.

Beim dezentralen Ansatz gilt der Grundsatz Privacy by Design: Die Datenverarbeitung (zur Berechnung des Infektionsrisikos) erfolgt auf den Mobilgeräten. Nur bei einer offiziell bestätigten Infektion und der Einwilligung des Users werden dessen anonymisierte Proximity-Daten (Schlüssel) an einen Server überragen, die es ermöglichen, Dritte zu warnen, und den Datenschutz zu gewährleisten.

Beim zentralen Ansatz werden die Proximity-Daten an einen staatlich kontrollierten Server übermittelt, wo das Infektionsrisiko berechnet wird. Diese System-Architektur ist von über 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern rund um den Globus als problematisch bezeichnet worden, weil der System-Betreiber nachträglich und heimlich Funktionen ändern («Function Creep») oder zusätzliche Funktionen einführen könnte («Mission Creep»).

Apple und Google unterstützen dezentrale Proximity-Tracing-Apps durch eine technische Kooperation. Sie stellen autorisierten App-Entwicklern eine Programmierschnittstelle (API) zur Verfügung, die Corona-Warn-Apps zuverlässige Bluetooth-Distanzschätzungen und Datenaustausch zwischen Android- und iOS-Geräten ermöglicht. Zudem wollen die US-Techkonzerne das Proximity Tracing in einem weiteren Schritt direkt in die beiden weltweit dominierenden mobilen Betriebssysteme integrieren.

Freiwillige Nutzung ist laut Apple und Google Bedingung und wird auch von der Schweizer Corona-Warn-App «SwissCovid» umgesetzt. Das heisst, digitales Contact Tracing kann nicht vom Staat erzwungen werden, sondern erfolgt nur mit Zustimmung der User (Opt-in).
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