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Neben Armbändern arbeitet die Berner Firma Abilium auch an einem Schlüsselanhänger, um das digitale Proximity-Tracing ohne Smartphone zu ermöglichen. bild: watson / abilium gmbh

Dieses Schweizer Armband soll (dich) schon bald vor Corona warnen



Die SwissCovid-App weist ihre User auf unbemerkte Corona-Infektionen hin und kann und so Leben retten. Allerdings steht die App nicht für alte Smartphones zur Verfügung, wie etwa für das iPhone 6, das noch weit verbreitet ist.

Hier könnte ein neues Gadget helfen, das in der Schweiz entwickelt wird: das Bluetooth-Armband Coviroo. Es soll eine Ergänzung zu den Corona-Warn-Apps sein und mit SwissCovid und anderen Tracing-Apps kompatibel sein.

Wer hat's erfunden?

Entwickelt wird das Armband von der Abilium GmbH, einer Berner Computertechnikfirma, die im Jahr 2016 von zwei Studenten der Universität Bern gegründet wurde. Bienenfreunde und Imker dürften die BeeSmart-App kennen, die Abilium in einer Partnerschaft mit der Mobiliar-Versicherung und der Swisscom entwickelt und herausgegeben hat.

Auf der Projekt-Website heben die Berner die verschiedenen Vorzüge ihrer Coviroo-Armbänder hervor.

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screenshot: coviroo.com

Das klingt vielversprechend – und watson hat beim Co-Geschäftsführer Jakob Schaerer nachgefragt.

Wie kamen die Berner auf diese Idee?

Auf der Coviroo-Website heisst es, die Entwicklung habe im März begonnen, also noch bevor die ersten Bluetooth-basierten Proximity-Tracing-Apps lanciert wurden.

Dazu muss man wissen, dass der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung Ende Februar 2020 einen dringenden Aufruf veröffentlichte im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie. Eine Sonderausschreibung für Forschung zu Coronaviren.

Schaerer erklärt:

«Da dieser interdisziplinäre Aufruf an alle Forschungsdisziplinen gerichtet war und ich meine Doktorarbeit im Bereich des Internets der Dinge schreibe, haben wir uns die Forschungsfrage gestellt, ob es mit Technologie möglich ist, ein privatsphärenschützendes Contact Tracing umzusetzen. Entsprechend haben wir ein Proposal für ein bluetoothbasiertes Contact Tracing eingereicht. Da relativ bald klar wurde, dass wir nicht die einzigen mit dieser Idee waren und beinahe täglich neue Vorschläge für Apps publiziert wurden, haben wir uns neu positioniert.»

Zu jenem Zeitpunkt war ein wichtiger Richtungsstreit innerhalb der Wissenschaft nicht entschieden: Nämlich die Frage, auf welche Technik die Tracing-Apps setzen sollten, GPS-Ortung oder Bluetooth-Distanzschätzungen. Und es war auch noch nicht klar, ob sich datenschutzfreundliche dezentrale Tracing-Systeme durchsetzen oder zentralisierte. Weder Apple noch Google hatten sich zu jenem Zeitpunkt in die Diskussionen eingebracht, sondern warteten ab.

Angesichts der unklaren Positionen beschloss die vergleichsweise kleine Technikfirma aus Bern, sich auf die Entwicklung von Tracing-Komponenten zu konzentrieren.

Schaerer:

«Uns war klar, dass sich irgendein Protokoll zum Standard durchsetzen würde. Also haben wir uns entschieden mit der Entwicklung von Hardware zu beginnen und sobald der Standard definiert wäre, diesen auf der Hardware zu implementieren – vorausgesetzt, dass dieser Standard auf Bluetooth basiert und den Schutz der Privatsphäre in den Mittelpunkt stellt. Dadurch hatten wir bereits sehr früh die erste Version der Elektronik fertiggestellt und konnten uns, nachdem der Standard feststand, auf die Entwicklung der Firmware konzentrieren.»

Wann ist das Armband erhältlich?

Das ist noch offen.

Abilium-Co-Geschäftsführer Schaerer betont, das hänge davon ab, welche Firmen das Armband anbieten möchten.

Sein Unternehmen sei in der Forschung und und Entwicklung (R&D) tätig, und geschäfte primär mit anderen Firmen. Dank einer funktionierende Zulieferkette sei man in sehr kurzer Zeit in der Lage, kleinere Serien zu produzieren.

«Mit den so hergestellten Armbändern werden wir in erster Linie Projekte in der Forschung und bei Firmenkunden umsetzen. Hier planen wir, die ersten Projekte Mitte bis Ende August zu realisieren.»

Laut Schaerer wäre es möglich, dass die Armbänder verfügbar sind, bevor es im Herbst zu einem von Experten prognostizierten Anstieg der Infektionszahlen kommt.

Schaerer:

«Damit das Armband in der Schweiz für die breite Bevölkerung erhältlich wird, brauchen wir Partner um die Produktion und die Logistik entsprechend skalieren zu können, sowie den Support des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).»

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Das Kunststoff-Armband und der Mikroprozessor, der über Bluetooth Low Energy mit Smartphones und anderen Bluetooth-fähigen Geräten «Codes» austauschen kann. bild: watson / abilium gmbh

Was kostet das Armband?

Dazu erklärt Schaerer:

«Unser Ziel ist es, die Produktions- und Hardwarekosten so zu halten, dass ein Verkaufspreis zwischen 30 und 60 Franken für den Endverbraucher im Schweizer Markt realistisch ist.»

Der Preis hänge primär von der Stückzahl ab. Um weitere Märkte zu erschliessen, arbeite man stetig daran, die Produktion zu erweitern und sei auf der Suche nach Partnern. Je grössere Stückzahlen hergestellt werden, desto günstiger.

«Grundsätzlich verwenden wir nur Bauteile, die im Kontext des schnellen Wachstums des Internet der Dinge sowieso als Massenware produziert werden. Dies wird sicher die Skalierung erleichtern.»

Was hat es mit der Ladestation auf sich?

Coviroo sei ein Contact-Tracing-Armband, das nur aus den für das Bluetooth-basierten Contact Tracing relevanten elektronischen Komponenten bestehe, erklärt Schaerer. Da das Armband keine direkte Internetverbindung habe, sei ein Gateway zur Kommunikation mit den Backend-Servern erforderlich. Dies ist über die Ladestation am PC oder mit einer App möglich.

Bei der derzeitigen Version sei für das Aufladen des in das Armband integrierten Akkus die Ladestation zwingend erforderlich. Dies, weil es mit den Standard-Steckern mehr Entwicklungszeit benötige, das Armband wasserdicht zu machen.

Schaerer erklärt:

«Die Ladestation kann über USB mit dem Computer verbunden werden. Sie verfügt über einen Bluetooth-Chip und fungiert zugleich als Gateway. So ist sichergestellt, dass die Synchronisation erfolgen kann. Benutzer, welche die App als Gateway nutzen, können die Ladestation auch an einem gängigen USB-Ladegerät anschliessen. Um die Kosten für das Armband günstig zu halten und die Entwicklungszeit zu verkürzen, haben wir auf Wireless Charging verzichtet.»

Wie lang hält der Akku?

Dazu erklärt Schaerer:

«Die Betriebsdauer hängt davon ab, wie viele Kontakte mit anderen digitalen Contact-Tracing-Geräten jemand hat. Für einen durchschnittlichen Benutzer möchten wir 2-3 Tage erreichen. Idealerweise wird das Armband über Nacht gleichzeitig synchronisiert und geladen.»

Wo kann das Armband eingesetzt werden?

Theoretisch kann Coviroo gemäss Schaerer in allen Ländern eingesetzt werden, die auf ein GAEN basiertes Contact Tracing bauen. Das ist das Kürzel für «Google Apple Exposure Notification». Gemeint sind die Schnittstellen, die die beiden Techkonzerne in ihre weltweit dominierenden mobilen Betriebssysteme Android und iOS (iPhone) integriert haben. Dies gilt unter anderem für die deutsche Corona-Warn-App, die italienische Immuni-App und die Stopp-Corona-App aus Österreich, sowie für zahlreiche weitere Apps in Europa.

Eine Liste mit allen kompatiblen Tracing-Apps findest du hier:

Damit das funktioniert, muss das Coviroo-Gateway an die jeweiligen Backend-Server (der nationalen Gesundheitsbehörden) angebunden werden. Technisch sollte dies gemäss Schaerer einfach sein, politisch könne es aber Hürden geben. Dies zeigen auch schon die Probleme, die das BAG mit SwissCovid bei der EU-Kommission überwinden muss.

Was ist mit dem «OpenSource Research Kit» gemeint?

Während die Berner Firma Partner sucht für die Massenproduktion der Armbänder, haben die Verantwortlichen vor, der internationalen Forschergemeinschaft auch ein «Open Source Research Kit» zur Verfügung zu stellen.

Damit wollen die Coviroo-Entwickler neue Innovationen ermöglichen im Bereich des Bluetooth-basierten sicheren Contact Tracings. Mögliche Forschungsthemen seien Security Analysen, Verbesserung der Distanzmessungen oder auch die Entwicklung völlig neuer Protokolle.

Schaerer erklärt:

«Erstens soll es möglich sein, die Funktionsweise der Coviroo-Armbänder unabhängig zu überprüfen, und zweitens wollen wir Forschern eine Plattform zur Weiterentwicklung der dem Contact Tracing zugrundeliegenden Protokolle bereitstellen. Der Zweite Punkt ist uns besonders wichtig, um den Forschern wieder mehr Mitspracherecht bei der Ausgestaltung der Contact-Tracing-Protokolle zu geben.»

Im Vergleich zu anderen technischen Lösungen werde es bei Coviroo möglich sein, den Source Code von allen Proximity-Tracing-Komponenten offen zu legen, sagt Schaerer.

Das OpenSource Research Kit werde aus einer Entwicklerelektronik (PCB mit Programmier- und Debugschnittstellen) und den relevanten Programmcodes bestehen, und einem «Paper», dass die Architektur beschreibe.

Was ist mit dem Schlüsselanhänger?

Nicht alle Personen, die an einer Smartphone-freien Tracing-Lösung interessiert sind, möchten sich ein Kunststoff-Armband ans Handgelenk schnallen. Die Berner Firma will darum auch einen Schlüsselanhänger lancieren.

Jakob Schaerer:

«Der Schlüsselanhänger unterscheidet sich nur durch das Gehäuse und den Stecker vom Armband, die Elektronik ist identisch. Falls das Armband gut ankommt, werden wir die Massenproduktion des Schlüsselanhängers in Angriff nehmen.»

Der Schlüsselanhänger werde man direkt über USB laden können, er werde jedoch nicht wasserdicht sein.

Und jetzt du!

Was hältst du von einer solchen Lösung? Würdest du eher einen Schlüsselanhänger oder ein Armband nutzen, statt ständig die SwissCovid-App auf dem Handy aktiviert zu haben? Schreib uns deine Meinung via Kommentarfunktion.

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    Alle Leser-Kommentare
  • bbelser 20.07.2020 17:42
    Highlight Highlight Ich nehme an, die Jungs haben ihr Businessmodell sauber durchgecheckt und eine Zielgruppe im Visier.
    Tragen/aufladen dürfte wohl kaum einen technisch überfordern.
    Auch wenn natürlich solche Gadgets irgendwann Elektroschrott sind, finde ich alle einfachen, günstigen und sicheren Hilfsmittel gut, die geeignet sind, einen Beitrag zu leisten zur Vermeidung sehr viel teurerer Lockdowns (oder wahlweise der ebenso sehr viel teuereren Überlastung von Gesundheitssystemen).
    Da ich seit der Beta-Version die SwissCovidApp installiert habe, habe ich persönlich keinen Bedarf, befürworte aber die Idee.
  • Inflatio 20.07.2020 16:16
    Highlight Highlight Und was mache ich mit dem Ding nach Corona? Elektroschrott!
  • landre 20.07.2020 16:05
    Highlight Highlight Bei einem Smart-Device wie ein Armand kann es noch durchgehen. Bei intimeren Ohrringen oder gar Nippel-Piercings als Hardware, wird es für mich aber bald einmal markant komisch(?)
  • Garp 20.07.2020 15:53
    Highlight Highlight Klingt für ältere Menschen, die genau oft ein altes Handy haben, viel zu kompliziert. Über Nacht synchronisieren und aufladen, hm . Ich schalte nachts alles ab.
    Ladestation? Was kostet die denn?
    • bbelser 20.07.2020 17:01
      Highlight Highlight Kompliziert?
      Wie und wann lädst du denn dein Handy auf, falls du eines hast? Das schafft übrigens auch meine über 90jährige Schwiegermutter noch ohne Support meinerseits.
      Also wird das mit einem sehr viel einfacheren Armband oder Schlüsselanhänger auch klappen...
    • Garp 21.07.2020 13:45
      Highlight Highlight Mein Smartphone lade ich per Stecker auf und nicht per Ladestation.
  • Rethinking 20.07.2020 12:52
    Highlight Highlight Könnte ich mit auch gut als Geschenk der Arbeitgeber an ihre Arbeitnehmer vorstellen...

    Oder als Werbegeschenk z.B. von Krankenkassen an ihre Kunden...
  • Sarkasmusdetektor 20.07.2020 12:22
    Highlight Highlight Täglich mit dem PC synchronisieren ist doch sehr umständlich verglichen mit der Handy-App. Ich wette, die Hälfte der Käufer dieses Dings vergisst das spätestens nach 2 Wochen, womit der Nutzen dahin ist - ginge mir jedenfalls so. Interessant ist das ganze sowieso nur für Besitzer älterer Smartphones und Smartphone-Verweigerer, die gleichzeitig aber keine Tracking-Paranoiker sind. Das klingt nach einer ziemlich kleinen Nische.
    • bbelser 20.07.2020 17:10
      Highlight Highlight Synchronisieren passiert ja beim Aufladen, ist also kein Zusatzarbeitsschritt. Und angehängt wird die Ladestation über USB, also ähnlich einfach wie eine externe Tastatur oder ein USB-Stick etc.
      Ich finde es auch sympathisch, dass jetzt nicht alle flächendeckend mit modischem Elektroschrott eingedeckt werden sollen, sondern das Ganze eher klein und für die von dir angesprochenen Nischen gedacht ist.
  • Hoci 20.07.2020 12:10
    Highlight Highlight Krank diese Welt. Oder einfach kapitalistisch, zu männlich (technologiegläubig)
    Es gibt social distancing, Hände waschen, zuhause bleiben Masken...aber nur Masken bringen etwas Geld, solange knapp.
    Das reicht, eigentlich. Aber man setzt lieber auf technische Lösungen. Die App, das Band warnen NACH einer Ansteckung.
    Aber sie scheffeln Geld, die App lässt sich leicht zum Überwachungsinstrument umbauen. Klar machen google da mit und lädt ungefragt die Erweiterung aufs Handy. Jetzt noch offen, aber sollten es zu viele löschen o. Möchte die usa versteckt spionieren sicher auch versteckt...
    • bbelser 20.07.2020 17:27
      Highlight Highlight Finde deine Ansicht zu kurz, unökonomisch und technologiefeindlich gedacht. Verkneife mir allerdings, dies nun mit weiblich zu assoziieren;-)
      Die einfache und vergleichsweise sehr sichere Technologie, die in SwissCovidApp und solchen technischen Hilfsmitteln eingesetzt wird, hilft mit, die exorbitanten Kosten weiterer Lockdowns zu vermeiden.
      Innerhalb eines bestehenden kapitalistischen Wirtschaftssystems wirst du kaum eine Firma finden, die das gratis anbietet.
      Und die USA spionieren schon lange ohne diese App und ziemlich offen. Frau Merkel von nebenan kann ein Liedchen davon singen...;-)
  • DrMedFacharztFürStatistischeKrankheiten 20.07.2020 12:01
    Highlight Highlight Wieso nicht gleich noch ein Covid Sprachverstärker um leiser sprechen zu können (Tröpfchenverminderung), einen Covid Alarmhut der die Körpertemperatur des Trägers anzeigt um die Mitmenschen zu beruhigen oder gleich die eigene offen zugänglichr Krankenakte per Bluetooth an alle Mitmenschen in der Nähe, sodass alle nachlesen können, ob jemand Tuberkuklose. Ein Stern auf die Stirn für HIV Patienten wäre auch noch was...
    • Saraina 20.07.2020 15:33
      Highlight Highlight Was sitzt du hier rum und schreibst Kommentare für mau? Los, erfinde das Zeug und werde reich! Die Welt braucht dich!
    • DrMedFacharztFürStatistischeKrankheiten 20.07.2020 16:37
      Highlight Highlight Die welt braucht glaub mal bisschen Statistik im Kontext.

  • Fairness 20.07.2020 11:53
    Highlight Highlight Deren Hirn hat etwas schneller geschaltet als das der Masken- und Schutzmaterial-Einkäufer etc. ...
    • Hoci 20.07.2020 12:11
      Highlight Highlight Eine Frage der Motivation, geht um Geld...
  • tinu77 20.07.2020 11:32
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Schurter, Ihre Artikel sind zwar gut aber einfach zu lang. Bitte verdichten Sie die Sprache und den Inhalt, dann könnte man den beinahe gleichen Inhalt deutlich kompakter und schneller vermitteln was sicherlich auch die Anzahl Leser Ihrer Artikel steigern würde.

    Danke im Voraus für Ihre Bemühungen.
  • TheLaenz 20.07.2020 11:21
    Highlight Highlight Weiss man eigentlich, ob die App auch mal für die Apple Watch oder Android-kompatible Smartwatches verfügbar wird?
  • Triple A 20.07.2020 11:12
    Highlight Highlight So liebe ich die Schweiz - echt initiativ!
  • lilie 20.07.2020 11:01
    Highlight Highlight Klingt cool! Da ich schon eine Armbanduhr trage, wär mir ein Schlüsselanhänger aber viel lieber. Verstehe schon die FitBit-Manie nicht, hat mich nur genervt. 😏

    Was mir noch nicht klar ist: Wie wird der Code eingefüttert und wie wird man gewarnt? Am Computer beim Synchronisieren? Muss man dafür Handy (für den Code) und das Armband/den Schlüsselanhänger gleichzeitig am Computer haben?
    • tellmewhy 20.07.2020 11:14
      Highlight Highlight Ja, bei mir auch so. Ich trage keine Uhren, Armbänder oder Ringe. Schlüsselanhänger wäre gut.
    • lilie 20.07.2020 12:17
      Highlight Highlight @Stefan: Cool! Kann ich auch direkt eine Anästhesie bekommen, die mich 10 Tage flachlegt? Dann entfällt auch grad das ganze mühsame Däumchendrehen und sonstige Unannehmlichkeiten. 😊
    • N. Y. P. 20.07.2020 13:17
      Highlight Highlight Ich habe Veloschuhe gekauft, die vibrieren, wenn ich jemandem/er im Windschatten nachfahre, der Covid-19 hat.

      Ist aber so konfiguriert, dass es, nicht unbedingt klingeln muss, wenn es nicht von Vorteil ist.

      Ja, schwer verständlich.

      @lilie

      Den Compi musst du auf dir tragen, zwecks zeitnaher Synchronisation.

      😳
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubij 20.07.2020 10:53
    Highlight Highlight Also ich würde es ja bevorzugen einen Schlüsselanhänger mit mir rumzutragen, ich glaube das "stört" weniger als ein Armband. Könnte mir auch vorstellen, dass der Anhänger mehr erfolg hätte als das Armband. Hoffe der Anhänger scheitert nicht am Armband.
  • Saraina 20.07.2020 10:28
    Highlight Highlight Au super! Das versteht auch Ueli! Ich würde mir das Teil sofort zulegen.
  • Gipfeligeist 20.07.2020 10:27
    Highlight Highlight Meh.

    Das Bändchen hat die dicke einer FitBit, jedoch keine Funktion. An sich ist die Idee ja gut gemeint, aber gibt es die Nachfrage überhaupt?

    Potential würde ich sehen, wenn das Armband mehrere Anwendungen tragen kann: zb. Kontaktloses Zahlen oder als Badge für Festivals oder Sicherheits Anwendungen
  • Anilu 20.07.2020 10:22
    Highlight Highlight Ich hätte mir die App heruntergeladen, aber mein Smartphone ist zu alt. Daher begrüsse ich neue Lösungen.
    Ausserdem gehöre ich zu den Leuten, die das Handy meist nicht im Hosensack, sondern in der Handtasche haben und diese bei Veranstaltungen gern irgendwo hinlegen oder gleich im Auto lassen. Daher fände ich ein kleines Gerät wie den Schlüsselanhänger für mich am sinnvollsten.
    • Milhouse 20.07.2020 12:12
      Highlight Highlight Bisher 18 Blitzerlis sind der Meinung, dass diese Lösung für dich persönlich nicht am sinnvollsten sein darf. 🤦🏻‍♂️
  • Psychonaut1934 20.07.2020 10:11
    Highlight Highlight Weder noch!
  • Denk Mal 20.07.2020 10:04
    Highlight Highlight Coole Jungs! Ich würde das Armband tragen - alles was zur Eindämmung der Pandemie beiträgt und dem Datenschutz Rechnung trägt, sollte gefördert werden.
    • Ueli der Knecht 20.07.2020 11:59
      Highlight Highlight "alles was zur Eindämmung der Pandemie beiträgt und dem Datenschutz Rechnung trägt"

      Datenschzutz ist vermutlich bei diesem Armband besser gewährleistet als bei der Apple/Google-proprietären Lösung.

      Aber ob die Covid-App, bzw. das Armband zur Eindämmung der Pandemie beiträgt, bezweifle ich. Jedenfalls gibt es dafür keinerlei Evidenz. Nur das Prinzip Hoffnung, und eine tolle Idee (BLE-Distanzmessung), die zwar super klingt, aber technisch nicht so einfach machbar ist.
  • Karhu 20.07.2020 10:00
    Highlight Highlight Da die App auf meinem Smartphone nicht läuft (zu alt), wäre ein Armband oder einen Schlüsselanhänger eine Alternative, die ich mir durchaus vorstellen könnte.

    Anstelle eines weiteren Armbandes, würde ich es gut finden, wenn Sportuhren und Fitnesstracker entsprechend als Covid-Tracker genutzt werden könnten. Aber vermutlich ist das aufgrund der Vielzahl an Anbietern etc. zu komplex.
  • Hans Jürg 20.07.2020 09:57
    Highlight Highlight Wahrscheinlich werden die Leute, die sich weigern, die Covid-App zu installieren auch kein solches Armband kaufen und verwenden.

    Wer aber ein Handy hat, auf dem die App nicht läuft, ist das bestimmt eine sehr gute Alternative.
  • koknarr 20.07.2020 09:54
    Highlight Highlight Wenn die Leute schon keine gratis App runterladen, werden Sie wohl auch kein kostenpflichtiges Armband kaufen.
  • mrmikech 20.07.2020 09:52
    Highlight Highlight Ich glaube das menschen noch eher ein neues handy kaufen werden. Ein iPhone SE gibt es schon für CHF 310.- mit eintausch.

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