Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Ein WhatsApp-Account, ein Gerät: Diese alte Einschränkung dürfte bald pas­sé sein. bild: shutterstock

WhatsApp plant neues Feature – es würde die Nutzung der App revolutionieren

Die jüngsten Gerüchte zu WhatsApp haben es in sich: Nutzer sollen den Messenger endlich gleichzeitig auf mehreren Smartphones, Tablets und PCs nutzen können – und zwar mit demselben Nutzerkonto.



Gerade mal zehn Jahre ist es her: 2009 begann WhatsApp die Smartphones der westlichen Welt zu erobern – und auch in der Schweiz ist WhatsApp längst die dominante Messenger-App.

«Schick mir doch ein WhatsApp!» ist fest im Sprachgebrauch integriert. Im Laufe der Zeit kamen in der Chat-App immer wieder neue Features hinzu: Etwa die Statusfunktion, das Telefonieren über WhatsApp, Gruppen und vieles mehr. Doch eine besonders nützliche Funktion fehlt bis heute.

Einem Bericht des für gewöhnlich gut informierten Blogs WhatsAppBetaInfo zufolge arbeiten die Entwickler von WhatsApp an einem Multi-Plattform-System, das es dem Nutzer ermöglichen soll, seinen Account auf mehreren Geräten parallel und gleichzeitig zu nutzen.

Stimmt das Gerücht, dann sähen die neuen Nutzungsmöglichkeiten so aus:

WhatsAppBetaInfo schreibt zudem, dass die iPad-App eigentlich fertig sei, aber erst erscheine, wenn das Multi-Plattform-System ebenfalls fertig ist: «WhatsApp möchte dem Nutzer die Möglichkeit geben, die gleiche Telefonnummer auf iPad und Hauptgerät zu verwenden», heisst es im Blog-Artikel.

Für Windows-10-Geräte erscheine eine neue WhatsApp-App (UWP), die die Nutzung des Messengers auf dem PC oder Windows-Tablet vom Smartphone unabhängig mache. Mit der bisherigen Windows-10-App werden Nachrichten lediglich zwischen Smartphone und PC synchronisiert.

Die neuen Möglichkeiten dürften bei vielen Usern seit Jahren auf der Wunschliste stehen. Aktuell ist es so, dass ein Nutzerkonto immer an ein Smartphone gebunden ist. Zwar kann man WhatsApp am PC oder Tablet via web.whatsapp.com im Browser nutzen, dabei ist das Konto aber trotzdem an das Smartphone bzw. die Telefonnummer gebunden.

Was für WhatsApp eine kleine Revolution darstellt, ist bei anderen Chat-Apps längst Standard: Telegram etwa erlaubt die Nutzung eines Accounts auf mehreren Geräten schon lange.

Welche Chat-App verwendest du am häufigsten?

Das würde das Feature für WhatsApp bedeuten

Eine solche Neuerung brächte nicht nur den Nutzern Vorteile, natürlich würde auch WhatsApp bzw. der Mutterkonzern Facebook profitieren. Denn ist WhatsApp erst einmal auf allen Geräten jederzeit für den Nutzer verfügbar, muss der sich für den Austausch mit Freunden, Bekannten und Kollegen nicht mehr um andere Apps «bemühen».

WhatsApp könnte – wenn das Gerücht des Insiders, der meist richtig liegt, stimmt – sich so zur allumfassenden, alternativlosen Chat-App aufschwingen. Doch bis es soweit ist, dürften noch einige Millionen Nachrichten auf dem Messenger geschrieben werden.

(pb/oli)

WhatsApp – das musst du wissen

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das bedeuten die Haken bei WhatsApp wirklich

Wie eine App die ganze Branche umkrempelte

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kommentar

Darum solltest du WhatsApp jetzt löschen und zur (sicheren) Konkurrenz wechseln

WhatsApp-User werden durch geänderte Nutzungsbedingungen verunsichert. Spätestens jetzt schlägt die Stunde der datenschutzfreundlichen Alternativen.

WhatsApp-User müssen bis spätestens am 8. Februar den neuen Nutzungsbedingungen zustimmen – sonst können sie den Messenger-Dienst nicht mehr verwenden.

Das Problem laut alarmierenden Medienberichten, die seit Tagen kursieren: Wer akzeptiert, willige ein, sehr viele persönliche Informationen mit Facebook zu teilen.

Zwar versichert Facebook, das Teilen der User-Daten diene der Sicherheit und Integrität aller Facebook-Produkte. Das Unternehmen wolle damit gegen Spam, Drohungen, Missbrauch und …

Artikel lesen
Link zum Artikel