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FILE - In this May 2, 2016 file photo women check their cell phones as they walk on the sidewalk in Sao Paulo, Brazil. Facebook’s WhatsApp chat platform is launching mobile payments in Brazil, a country often used to test out new services because of its large online population. WhatsApp said in a blog post Monday, June 15, 2020  that users in Brazil will now be able to send money securely, or make a purchase from a local business, without leaving their chat. (AP Photo/Andre Penner, file)

Und wie halten sie es mit dem Unterstützen von Plattformen, die zu wenig gegen die Verbreitung von Fehlinformationen, Hass und Lügen tun? Bild: keystone

Für Zuckerberg wird's ungemütlich – 90 grosse Firmen stoppen Facebook-Werbung

Weitere multinationale Konzerne haben sich übers Wochenende dem Boykott angeschlossen. Betroffen sind auch Instagram – und Twitter.



Aus Protest gegen den Umgang von Facebook mit Hasskommentaren und abwertenden Inhalten in seinen Diensten haben sich mittlerweile dutzende Unternehmen einem Aufruf zum Werbeboykott angeschlossen.

Die von Bürgerrechtsorganisationen Mitte Juni ins Leben gerufene Initiative #StopHateForProfit führte auf ihrer Webseite am Sonntag in einer Liste gut 90 Unternehmen, die ihre Werbung auf Facebook in den USA erst einmal stoppen.

Einige Unternehmen wollen diese Massnahme laut Ankündigungen auch auf die Facebook-Tochter Instagram sowie auf Twitter ausweiten.

Die britischen Royals Prinz Harry und Herzogin Meghan versuchen laut einem Medienbericht, die Chefs zahlreicher weiterer Unternehmen zu ermutigen, aktuell keine Werbung mehr bei Facebook und seinen Tochterfirmen zu schalten.

Derweil will Facebook nun plötzlich doch stärker gegen Hassbotschaften und Falschmeldungen vorgehen, wie der Gründer und Chef Mark Zuckerberg versprochen hat.

«Es gibt keinen Platz für Rassismus in der Welt und keinen in den Sozialen Medien.»

Coca Cola

Wer macht neu mit?

Als grosse Namen kamen seit Freitag unter anderem der Konsumgüterriese Unilever und der Autobauer Honda dazu. Der Getränkeriese Coca Cola kündigte ebenfalls an, für mindestens 30 Tage auf allen sozialen Plattformen weltweit seine Werbung auszusetzen. Er schliesse sich aber nicht dem Boykott an, betonten Sprecher in diversen US-Medien. Auch die Kaffeehauskette Starbucks kündigte am Sonntag an, jegliche Werbung in sozialen Netzwerken bis auf Weiteres pausieren zu wollen.

«Es gibt keinen Platz für Rassismus in der Welt und keinen in den Sozialen Medien», sagte Coca-Cola-Konzernchef James Quincey in einer Mitteilung. Während der Werbepause will das Unternehmen nun seine Werbestrategien überprüfen und festlegen, ob Änderungen nötig sind. «Wir erwarten auch mehr Verantwortlichkeit und mehr Transparenz von unseren Social-Media-Partnern», betonte er.

Hershey, einer der weltweit führenden Schokoladenproduzenten, bestätigte der Zeitung «USA Today» am Freitag, sich dem Boykottaufruf anzuschliessen und im Juli keine Anzeigen zu schalten. Zudem wolle das Unternehmen seine Ausgaben für Facebook und die Tochter Instagram für den Rest des Jahres um ein Drittel kürzen.

Die Browser-Entwicklerfirma Mozilla hat seit mehreren Jahren nicht mehr auf Facebook oder Instagram geworben, aber nun hat das Unternehmen eine Botschaft der Unterstützung veröffentlicht für die #StopHateForProfit-Initiative.

«Dies ist eine entscheidende Zeit für die Demokratie, und Internetplattformen müssen eine konstruktive Rolle spielen. Das bedeutet, die Privatsphäre der Menschen zu schützen und nicht zu einem willigen Vehikel für Fehlinformationen, Hass und Lügen zu werden. Jetzt ist die Zeit zum Handeln gekommen, und wir fordern Facebook auf, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen.»

quelle: blog.mozilla.org

Wie fing es an?

Die US-Protestwelle gegen Rassismus und Polizeigewalt im Zuge des Todes des Afroamerikaners George Floyd hatte die Kritik an Facebook wieder aufflammen lassen, zu nachlässig mit kontroversen Beiträgen umzugehen. Dazu trug auch Konzernchef Zuckerberg wesentlich bei, der sich weigerte, gegen umstrittene Aussagen von US-Präsident Donald Trump einzuschreiten. Dafür gab es sogar Kritik von eigenen Mitarbeitern. Mit dem Aufruf von #StopHateForProfit zum Werbeboykott soll der Konzern an einer empfindlichen Stelle getroffen werden – Facebook macht fast seinen ganzen Umsatz mit Werbeerlösen.

Allein bei Coca Cola habe der Werbeetat in den USA 2019 geschätzte 22 Millionen Dollar (knapp 21 Millionen Euro) ausgemacht, berichtete die «New York Times» mit Verweis auf Daten des Branchenanalysten Pathmatics. Bei Unilever seien es rund 42 Millionen Dollar gewesen.

«Ich stehe gegen Hass und alles, was zu Gewalt anstachelt.»

Mark Zuckerberg

Was passiert an der Börse?

Die Aktien von Facebook und auch Twitter gerieten am Freitag mit dem sich ausweitenden Boykott stark unter Druck. Facebook verlor gut 8 Prozent, was der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge einem Wertverlust von 56 Milliarden Doller (etwa 53 Milliarden Euro) entsprach. Zuckerberg habe damit 7 Milliarden Dollar seines Privatvermögens eingebüsst.

Wie reagiert Facebook?

Wohl unter dem wachsenden Druck kündigte Zuckerberg am Freitag in einem Livestream an, künftig stärker gegen Hassnachrichten vorzugehen, Falschmeldungen unmittelbar vor der US-Präsidentenwahl zu löschen sowie die Standards für Werbung zu erhöhen. «Ich stehe gegen Hass und alles, was zu Gewalt anstachelt», sagte Zuckerberg am Firmensitz in Palo Alto, in dem er die geplanten Massnahmen seines Unternehmens ankündigte.

Ausserdem sollen auch in der Werbung abwertende und hasserfüllte Botschaften bezüglich ethnischer Zugehörigkeit, Religion oder sexueller Vorlieben blockiert werden, wie Zuckerberg weiter sagte.

Zudem sollen einige Facebook-Inhalte, die eigentlich gegen die Richtlinien des sozialen Netzwerks verstossen, aber zum Beispiel aufgrund eines prominenten Absenders nachrichtenrelevant sind, künftig mit Hinweisen flankiert werden. Dies dürfte insbesondere auch Donald Trump betreffen, Facebook-Konkurrent Twitter hat schon vor Wochen damit begonnen, Tweets mit einer Warnung zu kennzeichnen.

Kann man Zuckerberg trauen?

Zahlreiche Kommentatoren im Internet glauben ihm nicht.

Einige Unternehmen äusserten Medienberichten zufolge Zweifel daran. «Wir glauben nicht, dass Facebook gewalttätige und spalterische Reden auf seinen Plattformen effizient verwalten wird», schrieb Hershey in einer von der US-Zeitung «USA Today» zitierten Erklärung. «Trotz wiederholter Zusicherungen von Facebook, Massnahmen zu ergreifen, haben wir keine bedeutsamen Veränderungen gesehen.»

Honda teilte mit, im Juli keine Anzeigen mehr bei Facebook und Instagram zu platzieren, um ein Zeichen gegen «Hass und Rassismus» zu setzen.

Ist auch Twitter betroffen?

Ja, zumindest ein bisschen.

Unilever will sogar das gesamte restliche Jahr auf bezahlte Werbung verzichten – nicht nur bei Facebook, sondern auch bei Twitter. Der Kurznachrichtendienst, auf dem Trump mit Vorliebe seine häufig umstrittenen Botschaften veröffentlicht, steht ebenfalls schon länger in der Kritik. Der niederländisch-britische Konzern will sein US-Werbebudget nicht kürzen, sondern auf andere Unternehmen umverteilen.

Zuvor hatten sich bereits etliche andere Unternehmen, darunter der US-Mobilfunk-Gigant Verizon und die bekannten Outdoor-Marken The North Face und Patagonia der Initiative #StopHateForProfit angeschlossen.

Unilever – dessen Eiscreme-Marke Ben & Jerry's ebenfalls schon mit dabei war – geht nun aber noch einen Schritt weiter – denn eigentlich ging es bei der Aktion zunächst nur um einen Werbe-Boykott im Juli.

Und jetzt du!

Sollen Firmen auf Facebook bezahlte Werbung schalten?

Quellen

(dsc/sda/dpa)

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Facebook erklärt seine Spielregeln

«Kinder in den sozialen Medien? Das geht nicht!»

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Swen Goldpreis 29.06.2020 21:01
    Highlight Highlight Werbeboykotte sind dann besonders leicht, wenn angesichts von coronabedingten Einnahmeeinbussen das Werbebudget sowieso fehlt.
  • Electric Elefant 29.06.2020 18:09
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn Watson endlich auch den Facebook- und den WhatsApp-Button entfernen würde?
    • fools garden 29.06.2020 20:08
      Highlight Highlight ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
  • Maria R. 29.06.2020 16:28
    Highlight Highlight Um ein paar Handygames zu synchronisieren, habe ich mir einen Account zugelegt. Es steht aber nur eine sonst nie genutzte E-Mail Adresse drin. Als Profilfoto dient das Foto einer Katze.
    Leider bekommt man, ohne Facebook, viele Features einfach nicht.
  • Meinung 29.06.2020 14:31
    Highlight Highlight Zuckerberg ist so unendlich reich, glaube diese Werbeinnahmen schmerzen in nicht. Aber höchste Zeit, dass sich langsam etwas tut bei den Konzernen. Bleibt spannend.
  • bebby 29.06.2020 12:34
    Highlight Highlight Wenn Facebook nicht so praktisch wäre als Telefonbuch, dann hätte ich es längst verlassen. Als social media ist es längst überholt. Twitter ist da viel gefährlicher, weil man damit einfach „shitstorms“ produzieren kann. Das sollte man abstellen.
    Länder wie Singapore haben längst begriffen, dass man dem einen Riegel schieben muss.
  • walsi 29.06.2020 11:52
    Highlight Highlight Mich würde mal interessieren wer definiert was Hasskommentare sind? Was sind die Kriterien? Wie will ein Privatunternehmen in wenigen Minuten beurteilen wozu Gerichte Stunden brauchen.
  • Senpai 29.06.2020 10:50
    Highlight Highlight Ui, wenn der Konsument seine Marktmacht vollständig begreift wird es lustig :)

    Aber im Allgemeinen wünsche ich mir etwas weniger Hysterie und mehr reflektiertes Handeln. Ich hoffe aber, das sich dieses Mal wirklich etwas ändert.
  • Herr J. 29.06.2020 10:48
    Highlight Highlight Ich halte diese Werbeboykotte für eine sehr sehr schwierige Sache. Der Konformitätsdruck wächst. Was heute "Hetze" oder "spalterische Rede" ist, kann aus anderer Warte ganz einfach Meinungsfreiheit sein. Dieser Begriff beinhaltet auch Meinungen, die wir nicht gut finden, sonst wird er inhaltsleer.
    Das Problem ist, dass private Konzerne nicht die Hoheit darüber erhalten dürfen, wo die Grenzen der Meinungsfreiheit liegen. Das ist eine Frage, die der Staat mit Gesetzen und Gerichten beantworten und durchsetzen muss.
    • Matti_St 29.06.2020 12:09
      Highlight Highlight Was sind Grenzen?
      Hassbotschaften ist keine Meinungsfreiheit, egal ob gegen Homosexuelle, Frauen, andere Religionen und andere Hautfarbe. Auch jegliche Botschaften, die Nachweislich falsch sind, haben mit Meinungsfreiheit nichts zu tun. Ebenso leugnen von geschichtlichen Tatsachen wie der Holocaust.

      Ich sehe dein Problem nicht.
  • Hans der Dampfer 29.06.2020 10:21
    Highlight Highlight Alle wollen free Speech aber bitte nur die, die momentan gerade en Vouge ist. Alle anderen dürfen ihre Meinung nicht kund tun. Da kann man genau so gut nach China gehen. Jetzt geht es vielleicht um Rassismus. Was wenn irgendwann andere Meinungen unterdrückt werden? Ich finde es eine falsche Entwicklung. Ich hätte es besser gefunden wenn wie bei Twitter ein Post markiert wird. So schafft man nur noch mehr Hass und letztlich Verhältnisse wie in CHN oder NK. Alles schön nach dem Willen einer bestimmten Klasse ausgerichtet.
    • Coffeetime ☕ 29.06.2020 11:11
      Highlight Highlight Das ist doch, was erreicht werden soll: dass FB eine Notiz an die Posts anbringt.
  • Random Striker 29.06.2020 09:51
    Highlight Highlight Ungemütlich wird es für FB erst, wenn seiner uneingeschränkten Privatüberwachung Grenzen gesetzt werden, was sich nicht abzeichnet. Diesen zeitweiligen PR Stunt werden alle Beteiligten problemlos wegstecken. Ein heisses Pflaster für Schweizer Unternehmen vor der Abstimmung über die Konzernverantwortungsinitiative - Schweigen und Teilnahme am FB-Boykott könnten gleichermassen Befürwortern in die Hände spielen. Gut so!
  • Mäni99 29.06.2020 09:37
    Highlight Highlight Ist doch positiv: Werbung nervt 🤓
  • El Tucan 29.06.2020 09:36
    Highlight Highlight Die ursprüngliche Idee von FB war ja nicht schlecht, aber nun ist es höchste Zeit die Krake die FB geworden ist, in einen Käfig zu sperren.
    • B. Scheuert 29.06.2020 14:58
      Highlight Highlight Leider gibt es noch ganz viele andere Datenkraken, die wir füttern.
  • wasps 29.06.2020 08:55
    Highlight Highlight Ich finde das sehr gut. Aber es ist schon heuchlerisch von den Konzernen. Hassbotschaften werden nicht erst seit den BLM Demos verbreitet, die waren immer schon da!!
    • Therealmonti 29.06.2020 11:20
      Highlight Highlight Besser spät als nie, wasps.
  • N. Y. P. 29.06.2020 08:54
    Highlight Highlight «Ich stehe gegen Hass und alles, was zu Gewalt anstachelt.»
    Mark Zuckerberg

    Na klar, Mark, das nehmen wir dir ab. Wie sich deine soziale Einstellung in den letzten Jahren zugunsten eines skrupellosen Profits gewandelt hat, ist offensichtlich. Du reagierst nur noch auf öffentlichen Druck.

    Schäm dich.
    • Therealmonti 29.06.2020 11:22
      Highlight Highlight So was von verlogen, dieser Zuckerberg. Nimmt mich wunder, was er denkt, wenn er in den Spiegel schaut.
  • Füürtüfäli 29.06.2020 08:29
    Highlight Highlight Fehlt nur noch Nestlé, welches aus PR Gründen anfängt gratis Wasser nach Afrika zu schicken.
    • Licorne 29.06.2020 09:34
      Highlight Highlight Merci für deine schwarzhumorigen, erheiternden Kommentare, dank welchen ich meist ein schelmisches Grinsen im Gesicht habe :-)
    • Füürtüfäli 29.06.2020 11:15
      Highlight Highlight Lincorne; Immer wieder gern 😉
    • Pointer 29.06.2020 16:19
      Highlight Highlight Da friert wohl eher die Hölle zu!
  • Nathan der Weise 29.06.2020 08:14
    Highlight Highlight Uiuiui. Das wird spannend. Wenn sich Facebook dem Druck beugt und zur Zensur greift werden die einen vor Gericht gehen wegen Zensur und Einschränkung der Meinungsfreiheit. Bei Facebook müssen wohl noch ein paar Stellen geschaffen werden um dem Aufwand gerecht zu werden. Sollten Sie aber dem Treiben nicht Herr werden wird die andere Seite klagen wegen Hetze. Die Gerichte werden beschäftigt sein.
  • maylander 29.06.2020 08:12
    Highlight Highlight Zuckerberg wird das wegstecken.
    Für Blogger, YouTuber und Influenzer wird es ungemütlich werden.
    • andy y 29.06.2020 08:23
      Highlight Highlight So so, wird er das? Warum kündigt er denn an die Schraube anzuziehen und vermehrt gegen Hassposts und Fake Texte vorzugehen? Merke, auch Zucki ist geil auf Geld.

      https://www.frankenpost.de/deutschlandwelt/brennpunkte/Immer-mehr-Unternehmen-stoppen-Facebook-Werbung;art2801,7295455
    • Thomas_v_Meier 29.06.2020 08:35
      Highlight Highlight Sehe ich nicht so.
      Youtube ist, noch nicht, betroffen.
      Auf Facebook, Insta und Twitter sind die Influenzer nicht an den Werbeeinahmen der Betreiber beteiligt, im Gegensatz zu YouTube
      Facebook und Twitter sind Kanäle von Influenzer um ihren Content zu teilen.
      Auf Insta verdienen sie das Geld nur mit Placements. Diese sind ja nicht betroffen. Evtl. wird jetzt das Werbebudget für Placements bei Influenzer benutzt.
    • giandalf the grey 29.06.2020 08:46
      Highlight Highlight YouTube kommt ja im ganzen Artikel gar nicht vor. Auf Facebook bloggt/influenzt eh keine Sau und Insta und Twitter teilen Ihre Werbeeinnahmen nicht. Ich glaube eher dass uns Usern sehr viel Müll-Werbung droht, weil der TKP sinkt und jede Kackfirma irgendwelche Videos schaltet die nicht wie sonst, von den grossen Werbekampagnien verdeckt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoebd Gsbd 29.06.2020 07:55
    Highlight Highlight Nun, im Prinzip eine gute Sache. Das Problem wo ich in der Aktion sehe: wer Entscheidet ob etwas eine Hassrede oder Rassistisch ist??

    Wäre es bereits einen Hassrede wenn jemand ein Handeln von Trump, Putin oder Iran gutheisst. Oder wenn jemand einen Vortrag eines Afd Abgeordneten veröffentlicht, würde dies die Meinungsfreiheit bedeutend einschränken.

    Die Frage die sich also stellt, welche Vereinigung beurteilt die Posts, und braucht es ein Juristisches Urteil. Lg
  • äti 29.06.2020 07:55
    Highlight Highlight Und Youtube mit Fake- und Hass-Videos ?
  • landre 29.06.2020 07:54
    Highlight Highlight Bezüglich Abscheulichkeiten wie #HateSpeech, #Racism usw macht es diese mächtige Grosskonzerne zwar ein bisschen sympathischer, am System wird sich aber kaum viel ändern...
    Denn auch genau eben diese mächtig boykottierende Grosskonzerne basieren, vielleicht nicht so markant und monopolisierend wie FB, auf wirtschaftlichen Konzentrationsprozessen...Diese Prozesse sind pures Gift für jegliche Form von Marktwirtschaft, folglich die Tilgung von gesundem bzw System relevantem Wettbewerb...
    • Peter Vogel 29.06.2020 10:09
      Highlight Highlight Die aktuellen Ereignisse bezgl. Boykott von Werbetreibenden auf Facebook ist pure Heuchelei von Grosskonzernen um nicht in den Fokus zu geraten. Das hat gar nichts zu bedeuten, in ein paar Wochen redet keiner mehr davon.
  • lu_ch 29.06.2020 07:53
    Highlight Highlight Ich benutze Facebook sowieso nur noch als Geburtstagskalender :D
  • Töfflirocker1970 29.06.2020 07:44
    Highlight Highlight Ich bin todsicher nicht der Erste, der für einen kompletten Boykott von FB und seinen Anhängseln spricht.

    Löscht die betreffenden Apps und gut ist.
    • Therealmonti 29.06.2020 11:26
      Highlight Highlight Je doofer, desto Facebook. Habe da nie mitgemacht, obwohl ich schon zig-mal doof gehandelt habe und dies wohl auch noch in Zukunft zig-mal tun werde.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 29.06.2020 07:43
    Highlight Highlight Eine Pause ist keine Pause. Facebook muss man grundsätzlich boykottieren, dort Werbung zu schalten ist wie Grün zu wählen und dann Flugreisen in die Sommerferien zu buchen. Ein No-Go.
  • Quo Vadis 29.06.2020 07:41
    Highlight Highlight War klar und absehbar. Jetzt wird Zuckerbergs Kopf gefordert. Das Problem hierbei ist, dass selbst wenn Zuckerberg sich entschuldigen sollte alles zu spät ist. Er ist fertig, erledigt.

    "O con noi o contro di noi"
  • THEOne 29.06.2020 07:41
    Highlight Highlight "kommentare die eigentlich gegen die Richtlinien des sozialen Netzwerks verstossen, aber zum Beispiel aufgrund eines prominenten Absenders nachrichtenrelevant sind...."
    heisst, biste ein promi, kannst weiter haten und dich benehmen wie der letzte arsch, alle anderen, pech gehabt.
    aber das passt eigentlich zu den ganzen sm plattformen wo der grösste teil fake, hate und heuchelei tagesordnung sind
  • Lustiger Baum 29.06.2020 07:19
    Highlight Highlight Weiter so! Die einzige Sprache die Konzerne verstehen ist Geld! Moral, Ethik oder Social Responsibility sind für diese Firmen leere Worthülsen in der Werbung.

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