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FILE - This May 5, 2019 file photo shows Microsoft co-founder Bill Gates, Microsoft co-founder at the annual Berkshire Hathaway shareholders meeting in Omaha, Neb. Gates is working on a book â??How to Avoid a Climate Disaster,â? scheduled for June 2020.  (AP Photo/Nati Harnik, File)
Bill Gates

Der Microsoft-Gründer: Würde er Donald Trump wählen? Bild: AP

Bill Gates hat Angst um seine Milliarden – und zeigt sein wahres Gesicht

Der Multimilliardär ist gegen eine stärkere Besteuerung der Superreichen, selbst wenn dies Donald Trump zur Wiederwahl verhülfe?



Das Internet mag ihn mal geliebt haben, den kauzigen Multimilliardär und Microsoft-Gründer Bill Gates. Doch nun schlägt dem zweitreichsten Mann der Welt Spott und Hohn entgegen. Grund: Gates hat Angst zu verarmen. Gar so viel Angst, dass er Donald Trump wählen würde?

Es geht um Äusserungen, die Gates am Mittwoch dieser Woche während eines Interviews machte. Da wurde er gefragt, ob er bei den US-Präsidentschafts-Wahlen 2020 für die Senatorin Elizabeth Warren sei, angesichts ihres Plans, Milliardäre mittels «Wealth Tax» stärker zu besteuern.

Gates drückte sich um eine klare Antwort, wem er seine Stimme geben würde, wenn er die Wahl zwischen Trump und der demokratischen Herausforderin hätte. Dann sagte der Multimilliardär, er habe mehr als jeder andere an Steuern bezahlt. Über 10 Milliarden.

«Wenn ich 20 Milliarden Dollar zahlen müsste, ist das in Ordnung. Aber wenn Sie sagen, dass ich 100 Milliarden Dollar zahlen soll, dann fange ich an, ein wenig zu rechnen über das, was mir übrig bleibt.»

Damit verbreitete Gates falsche Informationen.

Richtig ist laut «Vice»: Sollte Elizabeth Warrens «Wealth Tax» umgesetzt werden, würde damit der Reichtum von Gates nicht mit einer Rate von über 90 Prozent besteuert, wie er andeutete; es wären sechs Prozent für Menschen mit einem Vermögen von mehr als einer Milliarde Dollar.

Im Internet übernahmen denn auch konsequenterweise andere das Rechnen für den Microsoft-Gründer.

«Ich bin nicht Bill Gates, also ist seine Mathematik wahrscheinlich besser als meine, aber er ist 106 Milliarden Dollar schwer, also, wenn man 100 Milliarden wegnimmt, scheint es, als würden ihm SECHS VERFICKTE MILLIARDEN DOLLAR verbleiben.»

Andere Twitter-User begannen Tik-Tok-Videos von jungen Leuten zu verbreiten, die versuchten, Gates' Vermögen für ihn auszugeben. Spoiler: Er könnte jedes NFL-Team kaufen und trotzdem Multimilliardär bleiben.

Am Donnerstag meldete sich Elizabeth Warren via Twitter zu Wort. Sie würde Gates gern erklären, wie viel Steuern er gemäss ihrem Vorschlag zu bezahlen hätte. Und: Sie verspreche, dass es keine 100 Milliarden Dollar seien.

Wohlgemerkt, das Geld der Milliardäre würde allen Amerikanerinnen und Amerikanern zugute kommen, über ein verbessertes staatliches Gesundheitssystem, Massnahmen gegen den Klimawandel und die Bekämpfung von Armut.

Darauf wiederum reagierte Gates mit einem Gesprächsangebot.

Das Volk diskutierte derweil ebenfalls weiter bei Twitter. Ein User mit der Profilbezeichnung «Every Billionaire Is A Policy Failure» schrieb:

«Die häufigste Antwort auf meine Anti-Milliardäre-Tweets ist: ‹Was ist mit den Guten, wie Bill Gates?› Leute, es gibt keine guten. Keine anständige Person würde jemals so viel Geld anhäufen. Dieser Mann wird für Trump stimmen, um seine Steuerpflicht zu reduzieren.»

quelle: twitter

Zu Wort meldete sich auch Michael Hobbes, ein Reporter, der gemäss «Vice» ausführlich darüber geschrieben hat, wie sich die philanthropischen Bemühungen der Gates Foundation negativ auf staatliche Bildungsprogramme auswirken:

«Herzlichen Glückwunsch an alle Journalisten, die Bill Gates jahrelang unterstützt haben, ohne kritische Fragen zu stellen zu seinen persönlichen Überzeugungen oder seiner Wohltätigkeit.»

quelle: vice.com

Bill Gates sei bei Weitem nicht der einzige Milliardär, der sich wegen Warrens Steuerplänen Sorgen mache, hält «Vice» fest.

Die Milliardärsklasse fürchte sich und sollte sich auch fürchten, twitterte der parteilose Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders, der sich als sozialdemokratisch eingestellter Politiker für eine gerechtere Vermögensverteilung einsetzt.

Zufall oder nicht: Mit dem ehemaligen New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg hat diese Woche ein weiterer Milliardär angekündigt, sich ins Rennen ums US-Präsidentenamt einzumischen. Der 77-Jährige wolle noch diese Woche in mindestens einem US-Bundesstaat die Unterlagen für seine Kandidatur einreichen, hiess es am Donnerstag.

Auf dieser Webseite kannst du Gates' Geld ausgeben:

Bild

screenshot: neal.fun/spend

PS: So viele US-Milliardäre gibt es mittlerweile ...

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tischbein 09.11.2019 10:54
    Highlight Highlight Bei Busch war es die Geschichte vom "Trickle Down"-Effekt, heute ist es die nette Geschichte der "Philanthropie", die höhere Grenzsteuersätze vermeiden möchte. Es geht auch darum, wer in einer Gesellschaft entscheiden soll, wie die Mittel eingesetzt werden sollen. Sind es einzelne Akteure oder der demokratisch legitimierte Staat?
  • Mia Mey 09.11.2019 09:18
    Highlight Highlight Hinter Gates Stiftungen steckt auch Berechnung. Wäre das nicht so würde die Stiftung anders heissen. Wenn ich als Kind Hilfe bekäme von seiner Stiftung und später ein Computer kaufte, dann würde meine Wahl eher auf Microsoft fallen. Bekommt meine Schule Computer von der Stiftung, dann ist der Weg auch gelegt. Würde er zB das Rote Kreuz unterstützen, wäre sein Name nirgends zu sehen.
  • rodolofo 09.11.2019 08:48
    Highlight Highlight Für die liberalen Privatisierungs-Fanatiker gäbe es auch eine andere Lösung zur Steuer-Optimierung:
    Den Angestellten einen fairen Mindestlohn mit allen Sozialbeiträgen bezahlen und für vorbildliche Arbeitsbedingungen in Übereinstimmung mit gewerkschaftlichen Gesamtarbeitsverträgen sorgen!
    Automatisch würden die Reichen und Super-Reichen weniger Mehrwert abschöpfen und müssten dann auch weniger Steuern bezahlen, und zwar PROGRESSIV sinkend!
    Ausserdem würden sie schlagartig beliebt und könnten sich in einer prosperierenden und darum auch angenehmen und sicheren Gesellschaft FREI bewegen!
    Na???!
  • Stefan Blatti 09.11.2019 08:25
    Highlight Highlight Stimmung gegen Gates zu machen ist lächerlich. Was Gates mit seiner wohltätigen Stiftung bewegt hat und mehreren Millionen Menschen (!!!) ein besseres Leben ermöglicht ist grossartig. Herzlichen Dank an Gates, der ein tolles Vorbild für die korrupten China-Milliardäre ist, welche de facto nix spenden!
  • Best summerhit ever 09.11.2019 07:01
    Highlight Highlight Natürlich tönt der absolute Betrag der durch Bill Gates bezahlten Steuern prima Vista sehr hoch. Nun müsste man aber diese über Jahr bezahlten Steuern in Relation zu den in dieser Zeit verdienten Einkommen setzen. Der aus dieser Berechnung resultierende Prozentsatz wäre viel interessanter als der absolute Steuerbetrag und dürfte Bill Gates' Kritik relativieren.
  • malu 64 09.11.2019 03:45
    Highlight Highlight Jeder, der so viel Geld anhäuft, hat garantiert Dreck am Stecken. Es ist mehr als Recht, dass sie einen Teil ihres Vermögens der Allgemeinheit zurück geben.
    • Töfflifahrer 09.11.2019 07:01
      Highlight Highlight Nun wenn man die Geschichte von Microsoft unter Bill Gares kennt, weiss man, dass er mit einem Bluff die Firma ins Spiel gebracht hat und mit einem Weiteren Grossen Bluff in die Welt der grafischen Oberflächen gestartet ist.
      Und ja, sicher hat er versucht die Marktmacht zu stärken.
      Aber dies als Dreck am Stecken zu nennen ist doch übertrieben.
  • imposselbee 08.11.2019 23:24
    Highlight Highlight Das ironische an Milliarden ist, dass man nicht wirklich etwas sinnvolles damit anstellen kann, ohne die Wirtschaft zu crashen. Es gäbe da einige ‚Spinnerprojekte’ die man fördern könnte, aber diese sind extrem schwierig in die aktuelle Wirtschaft zu implementieren.
    Denn auch 100 Milliarden sind lediglich ein Tropfen auf den heissen Stein, wenn man mit klassischen Mitteln etwas auf der Welt bewirken will, da es A viel Geld braucht und B sehr lange dauert.
    Gates hat schon recht, wenn er sein Vermögen für etwas sinnvolleres einsetzten möchte als Steuern - bei einem Militärbudget von 630 Mia.!
  • Linertas 08.11.2019 22:32
    Highlight Highlight Bill Gates hat Recht. Seine Antwort zeigt, dass für viele Amerikaner die Demokratin Warren zu stark am Linken Rande des politischen Spektrums steht und damit unwählbar ist. Dies spielt Donald Trump in die Hände.

    Ein gutes politisches System muss Chancengleichheit bieten und erlauben wenn ein Bill Gates seine Chance nutzt. Anstatt sich mit Umverteilungsfantasien zu beschäftigen sollten die Demokraten endlich einen starken Präsidentschaftskandidaten präsentieren die/der in die Mitte steht und Amerika vereint und nicht weiter spaltet. Warren muss Zugeständnisse machen, nicht Bill Gates.
  • Ritiker K. 08.11.2019 20:41
    Highlight Highlight Was aus meiner Sicht viele nicht verstehen. Der Reichtum dieser Milliardäre gibt es nur dem Staat. Ohne Staaten, Währungen, Bildung, Wirtschaftssysteme etc. gäbe es keine Reichtum und keine Sicherheit. Der Staat ist die Basis von allem und deshalb gehört im Grundsatz jeder Reichtum dem Staat. Jeder und Jede soll die gleichen Chancen im Leben haben und Reichtum zu vererben wiederspricht dem Prinzip der gleichen Chancen. Das ist kein Kommunistengesäusel, das ist eine Grundidee des politischen und ökonomischen Liberalismus nach John Stuart Mill
    • Tischbein 09.11.2019 12:53
      Highlight Highlight Korrekt. Hardcore Liberalisten würden auch die Erbschaft abschaffen, damit alle die gleiche Startposition hätten, da ja nur die individuelle Leistung zählen soll.
  • Ty€uro$ign 08.11.2019 20:13
    Highlight Highlight Naja.. Schon verständlich. Würde ich auch nicht ok finden.
    Die Steuern gehen zum Staat und dann hat man auch keinen Einfluss mehr farauf was damit gemacht wird. Würde es auch kicht toll finden wenn sich dann damit Trump seine Aufenhalte in seiner Residenz in Florida unteranderem finanziert etc.
    Das gesamte System hat seine Lücken. Finde die Kritik die Bill Gates seit diesem Artikel zu dieser Aussage bekommt ungerechtfertigt.
    Menschen sind teilweise einfach Missgönenende Lebewewesen.
    • Tischbein 09.11.2019 12:56
      Highlight Highlight In eIner Demokratie kannst du mit der Wahl deiner Repräsentanten sehr direkt beeinflussen, was mit all dem schönen Steuersubstrat passiert. Das hat nichts mit Missgunst zu tun, sondern damit, wie wir als Gesellschaft gemeinsam leben möchten.
  • Der Rückbauer 08.11.2019 16:50
    Highlight Highlight US-Stiftungen, sogenannt gemeinnützig, sind Vehikel, um dem Staat Geld vorzuenthalten und Macht auszuüben, vielfach übers Grab hinaus.
    Und dann kaufen, nach US-Logik, die Stifter damit auch noch die letzten Stufen des Himmelleiterleins.
    Sogenannt gemeinnützige US-Stiftungen passen perfekt in die US-Doppelmoral.
  • Garp 08.11.2019 16:24
    Highlight Highlight Ich bin erstaunt, wie viele hier für Gates voten. Klar spendet er, das ist jedoch nicht im Sinne einer Demokratie. Bin auch gegen Tafel und solche Projekte, weil sich da der Staat aus der Verantwortung stehlen kann und die Schraube für Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, immer enger anziehen kann.
  • wolge 08.11.2019 16:08
    Highlight Highlight Einkommen wuchsen in den frühen Nachkriegsjahrzehnten weit verbreitet - seitdem jedoch nicht mehr. Dies obwohl die Produktivität weiterhin stark anstieg...

    https://wtfhappenedin1971.com
    Benutzer Bild
  • Weiterdenker 08.11.2019 15:35
    Highlight Highlight Genau aus diesem Grund ist es dumm, wenn man nur die Auswahl aus Zwei hat. Wenn man gefragt wird, ob man für A stimmt und nein sagt, heisst das dann automatisch, dass man wohl B stimmen wird. Dabei hat Gates nie gesagt, er würde für Trump stimmen.

    Wenn ich Gates wäre, würde ich auch lieber selber entscheiden wollen, wofür ich das Geld einsetze, anstatt dem Amerikanischen Staat mehr Geld für Militär, Waffen und "weltweiter Demokratie" zur Verfügung zu stellen.
  • Cogglesnatch Lingerie 08.11.2019 15:30
    Highlight Highlight Alle, die hier die Milliardäre verteidigen und meinen, hohe Steuern seien nicht gerecht, vergessen ein paar Sachen:

    1) Während viele Leute 'nur' ein paar 1000er Steuern zahlen, merken sie, dass das Geld fehlt. Er kann 10'000'000'000 abdrücken, und hat immer noch so viel übrig, dass es für 1000 Jahre super leben reicht.

    2) Geld wird nicht einfach erschaffen. Seine Milliarden hat er, weil Leute für ihn arbeiten, andere Leute die Produkte kaufen. Diese Leute zahlen auch Steuern. Während Firmen & Reiche Steuerflucht betreiben.
  • Sapere Aude 08.11.2019 15:16
    Highlight Highlight Ein Milliardär müsste bisschen mehr Steuern zahlen und alle eilen im gleich zu Hilfe. Nicht gross verwunderlich sind die Brücken marode und die Schulen unterfinanziert. Aber er spendet ganz viel sein Geldes mögen jetzt alle einwenden. Mit Verlaub, wenn er uns seine Milliardärskollegen ihren Beitrag leisten würden, könnten wir weitgehenden auf diese neue Form des Ablasshandels verzichten.
  • Ravel 08.11.2019 15:15
    Highlight Highlight Die Leute sind wie immer unfähig zu verstehen, was eine Milliarde Dollar wirklich ist. Hier ein Beispiel: Eine Million Sekunden sind 11,5 Tage. Eine MILLIARDE Sekunden sind 31,5 JAHRE!! Niemand braucht eine Milliarde Dollar. Niemand. Es gibt keinen Grund, wieso ein Mensch so viel Geld besitzen sollte, während andere ihre Krankenkasse nicht bezahlen sollen. Und wenn einer wie Bill Gates sich darüber sorgen macht, dass er "nur" noch 6 Milliarde hätte (was sowieso falsch ist), zeigt das nur, wie sehr er den Bezug zur Realität verloren hat.
    • Sharkdiver 08.11.2019 15:54
      Highlight Highlight Genau, niemand soll mehr das Risiko auf sich nehmen mit seinem ganzen Geld eine innovative Firma zu gründen, denn alles über eine Milliarde wird dann einfach eingesackt. Damit könnten dann die USA noch mehr Mauer bauen, Spacearmee aufbauen, mehr Wahlmanipulationen finanzieren etc. Über andere noch weit schlimmere Länder spreche ich schon gar nicht.
      Niemand hindert dich daran, selber innovativ zu sein, und das riesen Risiko einzugehen eine eigene Firma aufzubauen. Leg los.
    • Perimius 08.11.2019 16:34
      Highlight Highlight Oder dass er ein Problem damit hätte, 95% seines Geldes einfach so wegzugeben.
      Egal wie viel Geld man hat, du erbaust dir nicht jahrzehnte lang dein Vermögen und gibst den Grossteil dann einfach weg an den Staat.
      Zudem würde bei den Amis wahrscheinlich der grösste Teil davon eh ins Militär fliessen, damit die wieder irgend ein Land destabilisieren können.
    • Ravel 08.11.2019 18:51
      Highlight Highlight @sharkdiver: Das, was du da sagst, ist gerade ein absolut klassisches Beispiel. "Alles, was über eine Milliarde ist, wird dann einfach eingesackt." Wie viele Menschen schaffen es jemals, dank ihrer Firma eine Milliarde Vermögen anzuhäufen? Und glaubst du wirklich, diese Menschen hätten sich davon abhalten lassen, wenn sie dann (wie tragisch!) nach dieser Milliarde den Rest hätten abgeben müssen? Mit einer Milliarde hat man so viel Geld, dass die nächsten 10 Generationen ohne je einen Finger zu rühren nur noch reich und reicher werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Husii 08.11.2019 14:51
    Highlight Highlight Am besten könnte er vielen armen Personen helfen, wenn Office und Co. nur noch halb so teuer wären. Aber dann würde er halt weniger verdienen.
  • Swen Goldpreis 08.11.2019 14:45
    Highlight Highlight Mir scheint, dass immer mehr Leute einfache Sätze nicht mehr verstehen. Wenn jemand "Wenn" sagt, dann ist das ein Konditionalsatz. Bei Eintritt von Fall A, tritt Fall B ein. Es wird damit aber zunächst nichts darüber gesagt, ob Fall A eingetreten ist.

    Gates sagt eigentlich: "Für mich sind höhere Steuern in Ordnung und ich bin bereit mehr zu bezahlen für eine bessere Welt. Allerdings habe auch ich eine Grenze des Tolerierbaren. Bei einem Steuersatz von 90 Prozent wäre der vermutlich erreicht."

    Das kann ich ehrlich gesagt verstehen. Nicht aber den "Skandal".
    • Perimius 08.11.2019 16:36
      Highlight Highlight Das ist es ja, was viele nicht zu verstehen scheinen.
      Es geht ihm weniger darum, dass er „nur“ noch 6 Milliarden hätte, sondern dass der Staat ihm einfach so 95% seines Vermögens abknöpfen würde, damit hätte wohl jeder Mensch überall ein Problem.
    • _kokolorix 08.11.2019 20:10
      Highlight Highlight Seit wann sind 6% 95%? Wenn man davon ausgeht das das Vermögen eine Rendite von 6-8% erzielt, was mit solch grossen Vermögen statistisch locker erreicht wird, dann wächst das Vermögen trotz der Besteuerung immer noch weiter.
      Das es mit Gates Mathe Kenntnissen nicht so weit her ist, hat man an seinen jahrelang äusserst instabilen Produkten sehen können. Eigentlich läuft das Zeugs erst seit seinem Abgang besser, was ja auch nicht gerade für seine Qualitäten spricht...
  • fools garden 08.11.2019 14:30
    Highlight Highlight Dem Staat kommt vermutlich auch nicht wirklich etwas Inteligentes in den Sinn mit all dem Geld.
    Aber sie Spenden Viel zu wenig die Milliardäre.
    Schmeisst sie einfach aus dem Fenster die verdammte Kohle, letztendlich endet sie wieder in den gleichen Taschen, aber unterwegs hat das Geld viel Gutes getan.
    • NotWhatYouExpect 08.11.2019 14:50
      Highlight Highlight Die Milliardäre spenden sogar sehr viel... aber eben einfach in die eigene Tasche... einerseits Spenden Sie um weniger Steuern zu Zahlen und andererseits können Sie mit dem gespendeten Geld das Sie selber Verwalten *hust* in Projekte Investieren dass Sie interessiert.

      So wird z.B. mit Geld von der Bill und Melinda Gates Stiftung auch für die Forschung von Atomkraftwerken geforscht. Oder gross Bauern in Afrika gefördert die die kleinen Bauern zerstören...
    • Basti Spiesser 08.11.2019 16:36
      Highlight Highlight „Dem Staat kommt vermutlich auch nicht wirklich etwas Intelligentes in den Sinn mit all dem Geld.“

      Beim Staat gibt es aber wenigstens (auch wenn manchmal nur wenig) demokratische Mitsprache.
    • _kokolorix 08.11.2019 20:14
      Highlight Highlight Also Gates ist auch noch nicht viel sinnvolles dazu eingefallen. Forschung und Tests von Impfungen in der dritten Welt wo die Auflagen billig sind, wenn's dann hinhaut Verkauf in der ersten Welt wo die Gewinne gut einschenken...
  • Locutus70 08.11.2019 14:14
    Highlight Highlight Dieser blanke Hass der auch hier bei einigen sichtbar wird. Ich frage mich: Wisst ihr überhaupt was ihr euch, eurer Familie und eurem Umfeld damit antut?
    • karl_e 08.11.2019 16:09
      Highlight Highlight Was tun wir unseren Lieben damit an, Locutus?
    • Basti Spiesser 08.11.2019 16:36
      Highlight Highlight Hä was? Nein, weiss ich nicht...
    • Locutus70 08.11.2019 17:31
      Highlight Highlight Nun, Hass ist keine positive Emotion. Es vergiftet den der hasst genauso wie dessen Umfeld.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 08.11.2019 14:00
    Highlight Highlight Hätte die Welt nur mehr so liebevolle und großzügige Milliardäre wie Bill Gates - die Welt wäre um einiges besser.
    • Satan Claws 08.11.2019 14:13
      Highlight Highlight Wäre Reichtum besser verteilt, dann auch.
    • Husii 08.11.2019 15:07
      Highlight Highlight Es hätten sehr viele arme Menschen etwas mehr Geld in der Tasche, wenn Windows, Office und Co billiger wären. Das Geld von den Armen holen und dann Almosen zurückgeben und König & Wohltäter spielen...
    • Grobo 08.11.2019 19:34
      Highlight Highlight Nun, warum hattest du nicht die Idee mit Windows und Co.? Seine Angestellten müssen schliesslich auch bezahlt werden oder soll er auch das noch aus der eigenen Tasche finanzieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier 08.11.2019 14:00
    Highlight Highlight Ich möchte mich gar nicht für oder gegen Gates äussern, denn es gibt bei Milliardären, wie bei anderen Anständige und skrupellose A..., wenngleich zweiteres in unserem System vorteilhafter zur Erlangung von Milliarden sein mag.

    Fakt ist für mich aber, dass kein Mensch eine Leistung und sei sie noch so bahnbrechend, erbracht haben kann, dass sie eine solche Summe, die ja schlussendlich einfach Macht und Entscheidungsgewalt über andere Menschen bedeutet, rechtfertigt.

    Solche Macht darf ein Einzelner nur besitzen, wenn alle anderen nicht mehr auf ihn angewiesen sind.
  • Locutus70 08.11.2019 13:58
    Highlight Highlight Wenn man will, kann man die Leute natürlich auch missverstehen.
    Er hat gemeint das 20 Mrd. für ihn ok wären, bei 100 Mrd. würde er sich wundern.
    Ich denke das war jetzt kein direkter Bezug auf die verschiedenen Steuermodelle der Präsidentschaftskandidaten.
    Aber wenn man sich aufregen will, dann regt man sich halt auf.
    Namaste!!
  • Eisvogel 08.11.2019 13:33
    Highlight Highlight Für alle, die Bill Gates wegen der Spenden so einen Lieben finden, hier ein Zitat von Heinrich Pestalozzi: Wohltätigkeit ist das Ersäufen des Rechts im Mistloch der Gnade.
  • Neruda 08.11.2019 13:31
    Highlight Highlight Ich finde, niemand sollte mehr Steuern zahlen und wir werden dann alle kleine Philanthropen und finanzieren Strassen, Bildung und Altersvorsorge alles aus gutem Willen freiwillig!
  • Neruda 08.11.2019 13:24
    Highlight Highlight Es ist Sache des Volkes aka Staates Gelder sinnvoll einzusetzen und nicht nach Gutdünken einer Person rsp. Stiftung. Die AHV finanziert sich auch nicht durch Philanthropen. Gates hat sein Geld dank einer Monopolstellung und aggressiven Übernahmen von möglichen Konkurrenten gemacht. Des Weiteren unterstützt seine Stiftung die Ausbeutung der afrikanischen Landwirtschaft. Entwicklungshilfe sieht anders aus. Nachzulesen hier:

    https://www.woz.ch/1346/agrarpolitik/was-bill-gates-in-afrika-treibt
  • Crecas 08.11.2019 13:16
    Highlight Highlight Bill Gates sagt schon seit Jahren, dass die Reichen mehr Steuern bezahlen sollen (google it, many videos out there).
    • NotWhatYouExpect 08.11.2019 13:40
      Highlight Highlight Aber sobald er müsste macht er einen Rückzieher?
    • Locutus70 08.11.2019 14:13
      Highlight Highlight @NotWhatYouExpect - wo hat er das denn gesagt?
      Aktuell hat Gates ein Vermögen von ca. 106 Mrd. Dollar.
      Wenn er sagt 20 Mrd. wären für ihn ok wären das 20 %
      Wenn er sagt 100 Mrd. da würde er ins Grübeln kommen wären das über 90 %

      Wie ist das mit ihnen? Wären über 90 % Steuern für sie ok?
    • NotWhatYouExpect 08.11.2019 14:23
      Highlight Highlight @Locutus70: Wenn jemand anstelle von Warren lieber Trump wählt um der mehr Steuerbelastung auszuweichen, dann fasse ich das so auf!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 08.11.2019 13:10
    Highlight Highlight Zumindest weiss man bei ihm, wie gross das Vermögen ist. Dass er sich gegen Enteignung wehrt, kann ich verstehen. Wichtiger ist, Instrumente zu finden, welche den Vermögenszuwachs bei Superreichen limitiert. Also wer hat, dem sollte nichts genommen, aber auch nichts geschenkt werden.
  • chicadeltren 08.11.2019 12:48
    Highlight Highlight Durch Spenden statt (noch mehr) Steuern zu bezahlen, sorgt Gates dafür, dass sein Geld wirklich für wohltätige Zwecke statt Kriege ausgegeben wird.
    • Neruda 08.11.2019 13:26
      Highlight Highlight Was für eine dumme Ausrede. Er könnte auch einfach, wie die Kochs, Washington kaufen und so das Kriegstreiben verhindern. Dann würden seine Steuern auch nicht dafür eingesetzt. Genügend Geld dazu hätte er ja.
    • NotWhatYouExpect 08.11.2019 13:53
      Highlight Highlight Sollen wirklich ein paar Privatleute darüber bestimmen wo das Geld eingesetzt werden soll?

      Mit ist ein Demokratischer Prozess schon lieber.
    • _kokolorix 08.11.2019 20:34
      Highlight Highlight Ich bin ziemlich sicher, dass die Kriegstreiber alle nicht Warren als Präsidentin bevorzugen. Warum das wohl so ist? Vielleicht weil das heillose Chaos von Trump die weltweiten Rüstungsausgaben in Rekordhöhen getrieben hat?
      Und Gates soll nicht so scheinheilig tun. Die paar Brosamen die er für seine Stiftung opfert fliessen sofort als Steuerersparnisse wieder rein. Daneben verdient er auch an Öl und Rüstungsgeschäften massig mit
    Weitere Antworten anzeigen
  • aye 08.11.2019 12:40
    Highlight Highlight Bill Gates setzt sein Geld sicher auch für Gutes ein. Die Frage ist, ob Milliardäre selbst entscheiden sollen, wie ihr Geld der Allgemeinheit helfen soll (oder auch nicht), oder ob dies über Steuern und vom Staat kontrolliert werden soll.

    Und leider sind Spenden nicht immer so gutherzig wie sie auf den ersten Blick vielleicht scheinen...
    Play Icon
    • Eisenhorn 08.11.2019 13:22
      Highlight Highlight Adam ruins everything ist oft schlecht recherchiert und auf sensation ausgelegt. Siehe das Video zu Tierversuchen.
    • aye 08.11.2019 14:27
      Highlight Highlight @Eisenhorn: Mag sein, aber dass Stiftungen oft dazu genutzt werden, Steuern zu optimieren und die Kontrolle über das Geld zu behalten, ist ja eigentlich nichts Neues.

      Oder hast du in diesem Video hier auch einen Fehler gefunden?
  • TanookiStormtrooper 08.11.2019 12:31
    Highlight Highlight Bill Gates hat seine Kohle ja nicht mit reiner Menschenliebe angehäuft. Er hat jahrelang knallhart dafür gesorgt, dass neben Windows kein anderes System gross werden konnte. Seinen Reichtum mag er vielleicht rechtlich legal erworben haben, aber nur weil jedes System so seine Lücken hat. Moralisch gesehen ist er nicht besser als ein Jeff Bezos, der für seinen Versandhandel die Sklavenarbeit neu erfunden hat oder Zuckerberg, der mit Facebook Daten abschöpft und so frühzeitig potentielle Konkurrenz wie WhatsApp oder Instagram aufkauft. Alle kriegen sie nie den Hals voll.
    • Grobo 08.11.2019 19:47
      Highlight Highlight Dann entwickle doch mal eine Alternative dazu! Von den Hals nicht voll genug kriegen, ist hier nicht die Rede, das ist freie Marktwirtschaft. Jedes Unternehmen muss sich irgendwann seine Position sichern und kauft gelegentlich drohende Konkurrenten, um die eigene Position zu stärken. Die Alternative wäre, selbst irgendwann aufgekauft zu werden oder bankrott zu gehen. Wäre das sinnvoller gewesen?
  • Bruno Wüthrich 08.11.2019 12:13
    Highlight Highlight Steuern sind immer heikle Kapitel. Es wird höchste Zeit, dass es allen Steueroptimieren weltweit etwas an den Kragen geht. Unglaublich, diese Begünstigungen.

    Andererseits fände ich es falsch, von einem Extrem einfach ins andere zu wechseln.

    Ob jemand (wie z.B. Bill Gates) Aktien (Firmenanteile) verkaufen müsste, um seine Steuern zu bezahlen, wäre mir dann aber wiederum gleichgültig. Denn dies hängt ja dann wiederum davon ab, wie gross dieser Anteil an seinem Vermögen ist. Auf jeden Fall kann es nicht sein, dass jemand einfach Aktien kauft, um möglichst wenig Steuern bezahlen zu müssen.
  • Quecksalber 08.11.2019 12:10
    Highlight Highlight Sein Office entwickelt sich seit Jahren nicht weiter und er hat seine Steuern vielleicht mit Excel berechnet.
    Bin genervt weil Word gerade wieder einmal abgestürzt ist.
  • K1aerer 08.11.2019 11:52
    Highlight Highlight Wenn der Staat anfängt Geld umzuverteilen, dann geht das immer ineffizient zu und her. Zudem gibt der Staat denen die Möglichkeit sogar auszuziehen, was schlussendlich zum hundertprozentigen Steuerausfall führt. Man kann mit Fairness argumentieren, aber mit Steuererhöhungen gewinnt man schlussendlich nichts. Solidarität ist gut, aber aollte nicht überspannt werden. Dieser Mann spendet ja fast sein gesamtes Vermögen, was schlussendlich sicher besser im dem investiert ist, als in Staat.
    • FrancoL 08.11.2019 12:08
      Highlight Highlight Was macht der private Spender denn anders als der Staat? Der Spender bestimmt von sich aus, was er unterstützungswürdig findet und was nicht, er spielt also überspitzt gesagt den "lieben Gott".
      Wer mit Spenden Einfluss auf die Gesellschaft nimmt, sie versucht zu lenken, der ist fehl am Platz.
      Darum ist und bleibt es sinnvoller über Steuern die Aufgaben in der Gesellschaft sicher zu stellen und nicht Privaten das Lenken zu überlassen, das ist alles andere als demokratisch.
    • LeserNrX 08.11.2019 12:10
      Highlight Highlight Wenn man das marode Bildungswesen anschaut, wäre ein bisschen Umverteilung wohl angebracht. Die Chancengleichheit tendiert gegen null, wenn man nur aufgrund seiner Vermögensverhältnisse praktisch keine Chance auf eine anständige Schulbildung hat. Und dies notabene im reichsten Land der Welt.
      Dies ist auch wirtschaftlich ineffizient, da die Leute nicht aufgrund ihrer Fähigkeiten, sondern aufgrund ihrer Herkunft eine Chance erhalten.

      Die unsichtbare Hand kann auch negatives hervorbringen. Deshalb braucht es Korrekturmechanismen. Traurig, dass dies ausgerechnet die Libertären nicht kapieren.
    • Quecksalber 08.11.2019 12:12
      Highlight Highlight Ja er entwickelt AKWs, was reine Geldverschwendung ist.
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  • Weisser Mann 08.11.2019 11:48
    Highlight Highlight Tja wer hat, will nicht unbedingt teilen. Das war schon immer so und wird immer so bleiben.

    In meinen Augen waren die grossen Spendeaktionen von Gates immer einfach sehr gutes PR.

    Wenn er wirklich solch ein Philanthrop wäre, würde er ja die höhere Besteuerung, zur Entlastung der Mittelklasse untertstützen...
    • Swen Goldpreis 08.11.2019 14:53
      Highlight Highlight Also wenn ich ein Philanthrop wäre und mit meinen Milliarden in einem Land lebte, in dem Geld nicht ins Gesundheitswesen, nicht in die Infrastruktur und nicht ins Sozialwesen sondern ins Militär investiert wird, dann würde ich auch lieber selber entscheiden, wem ich mein Geld spende.
    • Weisser Mann 08.11.2019 15:31
      Highlight Highlight @Swen Goldpreis
      Er könnte ja eben genau diese Politiker unterstützen, mit seinen Miliarden, die dem Volk helfen wollen. Aber seine vage Aussage lässt darauf schliessen, dass er lieber einen korrupten Selbstdarsteller hätte, als 6% Steuern zu zahlen. Wenn er wirklich solch ein Philanthrop wäre, könnte er ja helfen die staatlichen Schulen zu sanieren. Aber stattdessen wuchern in den USA Privatschulen, die eine Zweiklassengesellschaft heraufbeschwören und, nicht weniger schlimm, christlichfundamentales Gedankengut streuen.
    • Weisser Mann 08.11.2019 15:41
      Highlight Highlight Um ehrlich zu sein: Gates hat in den letzten 20 Jahren einen rechten Wandel durchgemacht. Vom wohl meistgehassten Mensch in der Techszene (https://www.watson.ch/microsoft/202190410-bill-gates-auf-reddit-vom-gehassten-microsoft-boss-zum-internet-star) zum Weltenverbesserer. 2013 hat er einen Image Wandel gemacht. Jetzt kann man sagen, dass der richtige Gates hervorkommt oder es ist eine PR-Strategie. Anyway: viele Reiche gründen Foundations wegen Steuerzwecken. Vielleicht ist er ja der "Gutmensch" vielleicht nicht. Die Wahrheit werden wir wohl kaum erfahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 08.11.2019 11:38
    Highlight Highlight Der Fehler liegt im System:

    Reiche sollen nicht Charity und Philanthropie betreiben, sondern ihren fairen Anteil Steuern bezahlen!

    Damit ist allen Stakeholdern weit mehr gedient!
    Denn wie wir aus diversen privaten Hilfsprojekten wissen, schaden sie mittelfristig und strukturell einer Gesellschaft oft mehr als dass sie nützen.

    Ich bin ehrlich gesagt sehr enttäuscht von Bill Gates. Hätte ihn auf der selben Stufe wie Richard Branson eingestuft, der es ernst meint mit der Bekämpfung der krassen Vermögensungleichheit.
    • FrancoL 08.11.2019 12:12
      Highlight Highlight Es wäre auch denkbar, dass man dafür sorgen könnte, dass der grosse Unterschied beim Verdienen nicht aufkommt, dass da schon etwas besser verteilt wird (ohne gleich an Gleichmacherei zu appellieren) und damit könnte ein grösserer Teil der Gesellschaft die Aufgaben der Gesellschaft mitfinanzieren ohne dass man da auf das Wohlwollen der Superreichen angewiesen ist.
  • AquaeHelveticae 08.11.2019 11:34
    Highlight Highlight Bevor man irgendwelche Steuern erhöht sollte man mit irgend einem Mittel sicherstellen, dass die zusätzlichen Einnahmen nicht im Militärbudget landen.
    Inklusive den Geheimdiensten und den Veteranen dürfen die jährlichen Ausgaben bereits bei ca. 1 Billion USD liegen.
    Vielleicht sollte man zuerst das vorhandene Geld sinnvoller nutzen.
    • FrancoL 08.11.2019 12:14
      Highlight Highlight Solange dies demokratisch entschieden wurde, sollte man der demokratisch gestützten Verteilung folgen. Auch in den Staaten wählt man Politiker und mit diesen Politikern lassen sich die Kostenstellen beeinflussen.
    • Grobo 08.11.2019 19:58
      Highlight Highlight Klar, Amerika wählt aber derzeit Trump. Wie also lassen sich die Kosten beeinflussen?
    • FrancoL 08.11.2019 20:37
      Highlight Highlight @Grobo; Ja wenn man Trump wählt wählt man auch eine Ausgabenform, das ist nun mal so, wenn man Politiker wählt. Wenn dies nicht passt kann man eben mit der nächsten Wahl etwas ändern. Und leider ist das System in den Staaten so wie es ist, aber auch da könnte man mit einer Mehrheit vieles ändern.
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  • Dirty Sanchez 08.11.2019 11:10
    Highlight Highlight Das hat schon ein unangenehmes Gschmäckli. Wenns um die eigene Kohle geht, wählt man sogar einen Typen wie Trump? Ich hoffe das stimmt so nicht.
    Alles in allem ist es aber Tatsache, das die Kluft zwischen den Superreichen und den Ärmeren immer grösser wird, während der Mittelstand gebeutelt wird. Ich persönlich finde es nicht abwegig, wenn Milliardäre etwas mehr zur Kasse gebeten werden. Im Falle von Gates wären 6 Milliarden (auch wenn die Berechnung falsch ist) ja immer noch mehr als genug für einen netten Lebensabend. So viel kann ein Mensch doch gar nicht ausgeben!
  • Nerd077 08.11.2019 11:09
    Highlight Highlight Mir scheint viele haben das Gefühl, 106.3 Milliarden USD = 106.3 Milliarden liquid verfügbare Mittel. WRONG! Vermutlich 2/3 seines Vermögens bestehen in den von ihm gehaltenen Aktien von seinen Unternehmen. Wenn jetzt die Vermögenssteuer so sehr anwächst, dass er gezwungen wäre, seine Anteile an seinen Firmen zu verkaufen, verstehe ich warum er sich kritisch darüber äussert.
    Erträge aus diesen Vermögen dürfen gut und gerne mit 30/40/50% besteuert werden.
    • FrancoL 08.11.2019 12:16
      Highlight Highlight Einfach den Artikel lesen und verstehen dass es nicht um diese Summen geht sondern um Summen die tragbar sind. Die Vermögenssteuer wird nicht auf 20 oder 30% erhöht.
    • Nerd077 08.11.2019 13:18
      Highlight Highlight @FrancoL habe mich mit meinem Kommentar mehr darauf bezogen, dass es viele Tweets à la "If we take 100 billions from him he still has 6 billions", aber ok...
    • Nerd077 08.11.2019 13:27
      Highlight Highlight Zudem redest du hier von der tragbaren Summe. Wir wissen nicht, wie hoch die bei Bill Gates ist? Klar ist sie sicher sehr hoch. Aber hey, ich betreue auch einen Kunden, dessen Gesellschaft sehr hoch bewertet wurde, obwohl er noch nie in den schwarzen Zahlen war. Und die Steuerlast der CH Vermögenssteuer frisst schon fast seinen kompletten Cash auf dem Bankkonto. Darum nochmal: Vermögen =/= Cash.
      Ich sage nicht, Gates könnte sich das nicht leisten. Aber wir können die genauen Verhältnisse aufgrund von Infos aus Medien nicht beurteilen, daher steht uns auch kein abschliessendes Urteil zu.
  • Cpt. Jeppesen 08.11.2019 11:00
    Highlight Highlight (1/3) Mich nimmt es Wunder wieso so viele Kommentatoren der Meinung sind, Bill Gates wäre einer der Guten. Wg. Bill Gates und seiner Microsoft wurden wir technologisch 20 Jahre zurückgeworfen. Ständig grundlos neue undokumentierte Dateiformate, undokumentierte Schnittstellen und alle verklagen, die versuchen dieses Monopol aufzubrechen. Die Dominanz von Windows hat das Internet unsicher gemacht, weil das OS an sich Sch... ist. Er hat alles unternommen, um das freie Internet und freie Software zu verhindern.
    • Nordlicht 08.11.2019 13:49
      Highlight Highlight Interessantes Posting. Auch den EEE Beitrag gelesen...Du ziehst mir doch etwas gar deftig gegen Bill Gates ins Feld. Habe auch die ganze Geschichte mit Windows (von Windows 3 her) mitgemacht. Zugegeben mit wechselnder Begeisterung. Positive Punkte: Microsoft hat die Benutzerschnittstelle standardisiert. Vorher gab es viele Betriebssysteme auf vielen verschiedenen Computern. Heute kann man Windows auf allen Plattformen nutzen bei gleicher Bedienung. (Linux is for Programmers, Windows is for Users). Auch Gates selber hat (und wird weiter) einen Grossteil seines Vermügens gespendet.
  • Cpt. Jeppesen 08.11.2019 11:00
    Highlight Highlight (2/3) Er hat jede Bude aufgekauft oder tot geklagt, welche eine Konkurrenz zu Microsoft hätte werden können. Er hat den Browser-Krieg angezettelt. Er hat inkompatible Formate zum Quasi-Standard erklärt (siehe IE, Word, Excel, Powerpoint, Skype, Teams). Er verpflichtet Hersteller sein Schrott-OS bei jedem Verkauf eines Rechners mit auszurollen und kassiert dafür Lizenzgebühren. Jede Schule, Behörde oder andere öffentliche Einrichtung ist mittlerweile mehr oder weniger gezwungen mit diesem Schrott zu arbeiten. Und das neue ach sooo tolle Windows 10 ist eine Datenkrake.
    • Donald 08.11.2019 11:46
      Highlight Highlight OK, immerhin der letzte Satz hier hat etwas wahres :)
      Jedoch ist Bill schon lange nicht mehr in der Firma tätig. Das kann man ihm also nicht wirklich anhängen.
    • Cpt. Jeppesen 08.11.2019 13:57
      Highlight Highlight Im Dezember 2013 wurde Windows 10 mit dem Codenamen "Threshold" angekündigt, als Update für Win 8. Am 4. Feb. 2014 hat sich Bill Gates aus der Führung zurückgezogen und arbeitet seitdem als "Technology Adviser" für Microsoft.
      Info am Rande: Im Jahr 2013 ist sein Vermögen um 15.8 Milliarden auf gesamt 78.5 Milliarden gestiegen. Heute hat er wieviel? >100 Milliarden?
      Und jetzt hat er Angst wegen Steuern? Sorry, da habe ich kein Verständnis dafür.
  • Cpt. Jeppesen 08.11.2019 11:00
    Highlight Highlight (3/3) Jeder Klick und jede Eingabe wird registriert und an Microsoft gesendet, damit sie deine Seele verkaufen können. Und seine ach so tolle Stiftung kann man auch rauchen. Er alleine entscheidet, wer hilfsbedüftig ist und wer nicht. Nicht das Gemeinwohl liegt ihm am Herzen, sondern dass er in der Öffentlichkeit gut da steht. Sein Verhalten ist zutiefst undemokratisch und asozial. Kinder, es ist Zeit aufzuwachen! Man wird nicht Milliardär weil man nett ist, man muss über Leichen gehen um das zu werden.
    • @schurt3r 08.11.2019 11:54
      Highlight Highlight @Jimmy

      Und du glaubst hoffentlich nicht, Windows habe sich wegen seiner Qualität durchgesetzt ;-)
    • Cpt. Jeppesen 08.11.2019 12:41
      Highlight Highlight Jimmy, Ja ich arbeite in der IT. Schon seit mehreren Jahrzehnten. Ich habe die ganze Entwicklung des PC und Internet mitgemacht. Hier alles zu belegen was ich behaupte würde Bücher füllen und die gibt es schon. Aber für dich habe ich einen Link herausgesucht, der sich als Startpunkt für eigene Recherche eignet. Ist sogar auf Deutsch.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Embrace,_Extend_and_Extinguish
    • dmark 08.11.2019 12:58
      Highlight Highlight @schurt3r:
      Nein, sicher nicht. Microsoft hat in seinen Anfängen sogar die Möglichkeiten von Raubkopien offen gelassen, nur um die Verbreitung des Betriebssystem voran zu bringen. Man hat in der Hauptsache die Privat-User regelrecht angefixt und in die Abhängigkeit getrieben, sowie damit auch den Hard- und Softwareherstellern, ob der Masse Standards aufgedrückt.
      Die besten OS laufen mit Unix-Kernel. Deshalb baut ja auch MS sein Windows immer mehr dahingehend um.
    Weitere Antworten anzeigen
  • D(r)ummer 08.11.2019 10:58
    Highlight Highlight Ohne die Gesellschaft, wäre er nicht da wo er jetzt ist.

    Schön, wenn man Menschenfreundlichere Projekte als andere Milliardäre unterstützt.

    Blöd nur, dass man relativ präzise Steuern sparen kann, welche die Gesellschaft dringend bräuchte.

    Klar, der Staat lässt viel versanden, es wird aber breiter gestreut als Stiftungen dies tun.

    Selber schuld, wenn man sich Sorgen machen muss, irgendwann "nur" noch 6 Mia. zu haben.
    • K1aerer 08.11.2019 11:57
      Highlight Highlight Also sorry, er wurde ja nicht von der Öffentlichkeit mit dem Geld beschenkt. Er hat mit einer Idee sehr viel Geld verdient und hat sehr viele Arbeitsplätze geschaffen, was sicher sehr viel für die Öffentlichkeit ist. Und ich bezweifle mal sehr stark, dass er jetzt mehr von der Infrastruktur konsumiert als ein Durchschnittsbürger. Solidarität ist gut, aber man sollte den Bogen nicht überspannen. Umverteilung durch Staat kommt meistens nie gut raus. Vorallem sein Vermögen besteht fast nur aus Assets. Das heisst er hat gar kein liquides Vermögen, was ihn sehr einschränkt.
    • D(r)ummer 08.11.2019 12:35
      Highlight Highlight Klar.
      Er hat überproportional von der Allgemeinheit profitiert. Sein Wohlstand mindert sich nicht, wenn er ziemlich abliefern muss, um die Gesellschaft (die ihm seine Ideen, Firma, Sicherheit ermöglichte) zu unterstützen.

      Den Bogen nicht überspannen. Jup, aber im Moment hat man nicht die Energie den Bogen zu spannen (das Geld fehlt an allen Ecken).

      ;-) Umverteilung durch die Privatwirtschaft ist auch nicht Ideal. Meint sogar Warren Buffet mit (Sinngemäss NY-Times): "Meine Klasse gewinnt."
  • Toerpe Zwerg 08.11.2019 10:58
    Highlight Highlight 3% Vermögenssteuer pro Jahr ist nicht wirklich wenig.
    • D(r)ummer 08.11.2019 11:04
      Highlight Highlight Klar. 3 Mia von 100.

      Aber ich denke, dass Milliardäre das sehr gut in Relation setzen können.
      (D.h. die unterste Lohnklasse kommt mehr ins Schwitzen)

      Er kann ja noch immer Geld in einer Stiftung verstecken. ;)
    • FrancoL 08.11.2019 11:16
      Highlight Highlight Bei gut angelegtem Vermögen, wird er auch bei 3% Vermögenssteuer nicht verarmen.
    • Toerpe Zwerg 08.11.2019 12:43
      Highlight Highlight Das Einkommen aus diesem Vermögen versteuert er. Kapitalgewinne teilweise ebenfalls. Nettorendite wird unter diesen 3% liegen.

      Bin nicht dagegen, aber an der Vermögensverwaltung änder das nichts, weil der Staat die Kohle einfach verpulvert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Taittinger 08.11.2019 10:57
    Highlight Highlight Er kann selber bestimmen wohin sein Geld fliesst, das tut er mit seiner Stiftung. Ein normaler Steuerzahler kann das nicht. Wer sagt, dass der Staat das Geld dann an den richtigen Stellen einsetzt?
    • FrancoL 08.11.2019 11:17
      Highlight Highlight Wer sagt denn dass BG dies am richtigen Ort einsetzt?
    • bebby 08.11.2019 11:47
      Highlight Highlight Das ist wirklich eine sehr gute Frage: Darf ein Individuum die Allokationsentscheidung alleine treffen? Letztlich kann man quasi die, demokratische bestimmte, staatliche Allokation durch Spenden umgehen. Diese Fragestellung hat letztlich dazu geführt, dass in vielen Kantonen die Abzugsfähigkeit von Spenden beschränkt ist.
      Ich selber würde das Geld fürs Militär ja auch lieber in Schulen stecken :-)
    • Taittinger 08.11.2019 11:52
      Highlight Highlight Sein Geld, seine Entscheidung. Ich bin nicht grundsätzlich gegen eine höhere Besteuerung, aber nur wenn damit die unteren und mittleren Einkommen entlastet würden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paedu87 08.11.2019 10:50
    Highlight Highlight Es sollte mal jemand die Frage stellen, ob die US-Regierung mehr oder weniger Schaden als Bill Gates anrichten würde.

    Wieso versteht dort drüben keiner mehr, dass der Staat nicht das Volk ist?
    • _kokolorix 08.11.2019 21:01
      Highlight Highlight Und darum wählen sie einen dummen Egomanen? Die Einzigen welche von der Regierung Trump profitiert haben sind die 10% der Reichsten. Alle anderen haben draufgelegt. Leider ist die Hälfte von denen zu blöd um das zu verstehen.
  • whatthepuck 08.11.2019 10:49
    Highlight Highlight Man kann etwas gegen (viel) Geld per se haben, man kann auch der Ansicht sein, dass bei derartigen Summen keine Ehrlichkeit mehr im Spiel sein KANN. Von all den Milliardären ist einer, der sein Geld mit Computern und Software verdiente (er war ja einer der Pioniere dabei) allerdings noch einer der harmloseren.

    Finde Bill Gates ein merkwürdiges Beispiel gegen die Milliardärsklasse.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.11.2019 10:58
      Highlight Highlight Die Milliardärsklasse, sie meinen diese Gruppe von 607 Nasen in den USA?
      Hier von Klasse zu sprechen ist wohl ein bisschen hochgegriffen, nicht?
    • whatthepuck 09.11.2019 12:44
      Highlight Highlight Was hat ein einziges Wort mit dem Inhalt meines Kommentars zu tun? Der Begriff wird oben im Artikel verwendet, der Kontinuität zuliebe verwendete ich den Begriff darum ebenfalls.

      Ändert nichts daran, dass ich der Meinung bin, dass Bill Gates trotz seines perversen Vermögens verhältnismässig wenig Schuld am aktuellen Zustand unseres Planeten und unserer Gesellschaften hat, und deshalb auch nicht zwingend für etwas zu büssen hat.

      Wieso versucht man's in den USA nicht mit progressiven Steuersätzen? Oder gibt's die schon?
  • Zeit_Genosse 08.11.2019 10:40
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man die Besteuerungshöhe nicht nur an der Betragshöhe festmachen, sondern auch schauen was mit dem Geld gemacht wird. Wenn jemand in Rüstungsfirmen investiert ist es etwas anderes als in Medizinaltechnik, oder ob es als Privatvermögen herumliegt. Geld sollte arbeiten. Ideal für etwas gutes. Nur wer bestimmt dann was gut ist?
  • Gubbe 08.11.2019 10:39
    Highlight Highlight Nicht vergessen werden sollte, dass für Milliardäre ein prozentualer Verlust an Geld der Gleiche ist, wie für die, welche ein paar 10'000 haben. Aber ja, mit 10 Mia. verarmt man nicht, der Verlust bleibt. Ich kann gut akzeptieren, dass es Reichere gibt. Die haben genau die gleichen Probleme wie andere auch, nur eben mit grösseren Zahlen. Auch Reiche beschleicht manchmal eine Zukunftsangst. Also wird ein Fond gegründet, wo nur Familienmitglieder Zugriff haben. Was weniger Steuern und Geldsicherheit bietet.
    • flausch 08.11.2019 11:35
      Highlight Highlight Sind die Zukunftsängste, die einen Bill beschleichen, wirklich dieselben wie die der 25.8 Mio. Bewohner Angolas?
      Comon, für Bills Geld könnte ein normaler Schweizer ca. 2 Mio Jahre leben.
      Mehr als 1 Milliarde zu besitzen (wären immer noch ca. 50000 Jahre als Schweizer) ist einfach nur noch krank.
    • Saraina 08.11.2019 12:34
      Highlight Highlight Gubbe hat insofern Recht, dass die Gier „Genug“ nicht erkennt. Ob jemand 10 Tausend oder 10 Billionen hat, er will mehr, und möchte nicht weniger haben. Das Niveau steigt, aber genug ist es nie.
  • Ohniznachtisbett 08.11.2019 10:38
    Highlight Highlight Und schon geht der Neid der Internetzianer wieder los. Besteuerung von Superreichen ist ok, auch eine verhältnismässig hohe Besteuerung ist ok. Enteignung hingegen nicht.
    • LCT 08.11.2019 10:44
      Highlight Highlight @Ohniznachtisbett:

      Danke!
      Diese Forderungen kommen meist von Leuten, welche selber davon leben, dass Leute wie Gates dem US-Staat >10'000'000'000 USD in den A***** drücken.
    • D(r)ummer 08.11.2019 11:13
      Highlight Highlight @LCT

      Wenn man diese Steuersumme abdrücken kann, hat man das Spiel des Kapitalismus praktisch gewonnen.

      Was interessiert mich das Geheul von jemandem, der einige Prozente seines Vermögens liefern musste?
      Kann ich was dafür, wenn er so weit treibt, dass sich sein steuerbares Vermögen im nächsten Jahr nicht reduziert hat?

      Da kann man immer noch im Maybach weinen wenn man will.
      Andere tun es in der U-Bahn.
    • LCT 08.11.2019 11:30
      Highlight Highlight @D(r)ummer:

      Wenn man diese Steuersumme abdrücken muss, hat das nichts mehr mit Kapitalismus zu tun.

      Was interessiert mich das Geheul von einigen, welche verlangen, leistungsfreies Geld von Leuten zu kriegen, welche dieses effektiv erwirtschaftet haben.

      Kann ich was dafür, sein steuerbares Einkommen überhaupt existiert? Ergo, sollte dies mich interessieren?

      Da kann man immer noch in der U-Bahn oder vor dem Arbeitsamt weinen wenn man will.
      Andere tun es, beim Ausfüllen der Steuerunterlagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Melone (1) 08.11.2019 10:38
    Highlight Highlight Wenn der alte Mann dereinst für immer geht, wird er nichts mitnehmen können. Nicht einen einzigen Dollar.
  • Allion88 08.11.2019 10:36
    Highlight Highlight Die USA, ein Land, das dank dem Zwei-Parteien-System und den ewig langen Wahlkämpfen rund 2 von 4 Jahren im Wahlkampfmodus ist, bringen wie fast überall keine innenpolitischen Lösungen zustande.

    Egal ob Bildung, Steuern, Gesundheitswesen, Sozialsystem etc. alle 4-8 Jahre wechselt das Präsidentenamt die Partei und jegliche Fortschritte werden rückgängig gemacht.
  • rescue me 08.11.2019 10:29
    Highlight Highlight Tut Gates Gutes mit der Stiftung? Ja. Drückt er und Microsoft sich gekonnt und gewieft vor Steuern? Ebenfalls ja.
    Er ist kein Heiliger, nur weil er viel spendet. Das Vermögen der Milliardäre mit 6% zu besteuern würde reichen um dem Land eine Health Care zu finanzieren. Lebt ihr mal in den USA... das sind noch andere Zustände als bei uns.
    • Kian.IBenutzMeldeAlsSuperblitzer 09.11.2019 12:55
      Highlight Highlight @rescue me
      Ja ausser dass BG viel schlechtes mit seiner Stiftung verursacht.
  • FelixKunzJr 08.11.2019 10:29
    Highlight Highlight korrigiert mich, wenn ich falsch bin. Wenn billy jedes jahr 6% seines vermögens bezahlen muss, sind das 16Mia./jahr. Alle gehen davon aus, das es eine exponentielle abnahme ist, und er im zweiten jahr weniger bezahlen muss, da er weniger hat. Aber sein vermögen wird im folgenden jahr zunehmen. D.h. Er muss wieder mindestens 16Mia bezahlen. Bei einer lebenserwartung von 80 jahren, müsste billy über 250Mia. in den kommenden 15 jahren bezahlen. Mit diesem geld kauft er lieber einen kleinstaat wie monaco auf, und lebt dort ohne irgendwelche steuern.
    • phreko 08.11.2019 10:50
      Highlight Highlight Wie kommst du auf 16 Mia?
    • Saraina 08.11.2019 10:52
      Highlight Highlight Tatsächlich ist er, und die anderen Superreichen in der Lage, massive Einfluss auf die Regierung und Politik eines Landes sowie die Meinungsbildung der Bürger zu nehmen - ohne dass er je gewählt worden wäre.
  • Silent_Revolution 08.11.2019 10:26
    Highlight Highlight Für alle die immer noch nicht verstanden haben, was diese Stiftungen sind und tun :

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bill_%26_Melinda_Gates_Foundation

    Scrollt zu : Divestment

    Diese Stiftungen sind nicht transparent (Kauf von Anteilen erst ab 100Mio meldepflichtig) Zudem steuerfreie Investionen/Erträge.

    Ein Bruchteil dessen, was die mit Konzernen wie Glencore, Shell und co über die Stiftungen einnehmen, wird in medial aufgebauschte Projekte gesteckt um sich als Weltretter zu inszenieren.

    Gates und Co haben nicht ihr ganzes Vermögen gespendet, sondern unterm Strich noch viel mehr genommen.
  • Alteresel 08.11.2019 10:22
    Highlight Highlight Ach, wein doch!
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.11.2019 10:20
    Highlight Highlight "Keine anständige Person würde jemals so viel Geld anhäufen."
    Es wird auch kein Geld angehäuft, sondern es werden Anteile an extrem wertvollen Unternehmen gehalten.
    Oder wie stellen die sich das vor, Gates sitzt in seinem Speicher auf einem Haufen Kleingeld?
    Ich staune immer wieder über den Unwillen gewisser Personen, in ihre Gedanken miteinzubeziehen, wie diese Menschen genau so reich wurden?
    Niemand hat ihnen so viel Geld bar in die Hand gedrückt, es sind nur Anteile an Unternehmen.
  • You’re out of your element, Donny! 08.11.2019 10:18
    Highlight Highlight gates soll sein geld lieber behalten und es in seine stiftung pumpen, als trump den mauerbau oder seine militärische aufrüstung zu finanzieren.
  • KarlWeber 08.11.2019 10:15
    Highlight Highlight Was sollen denn diese Anfeindungen ? Hat Gates wirklich behauptet er müsse dank der Wealth Tax 100 Milliarden an Steuern bezahlen oder hat er dies nur als Beispiel genommen ?

    Sagen wir einmal es wären tatsächlich 100 Milliarden. Der Staat würde im also 95% seines Vermögens abknüpfen. In diesem Falle würde ich zu 10000% auch (in diesem Fall) Trump wählen.
    • *klippklapp* 08.11.2019 11:16
      Highlight Highlight Das perverse ist doch, dass er nachdem man von ihm 95% seines Vermögens abgeknüpft hat, immer noch ein mehrfacher Milliardär ist. Sein Lebensstiel würde sich dadurch also 0 verändern. Nur sein Vermögenswert und hoffentlich auch sein politischer Einfluss.
    • Stadtmensch91 08.11.2019 11:45
      Highlight Highlight Ich finde es beängstigend, dass es anscheinend Leute gibt, die es begrüssen, wenn Private vom Staat enteignet werden. Denken Sie, BG hat einen Speicher wie Dagobert Duck in dem er 100 Mia. bunkert? Ich denke, 90% seines Vermögens sind Microsoft-Aktien, soll er also gezwungen sein, sein eigenes Unternehmen zu verhöckern um dem Staat das Geld abzudrücken oder soll dieser gleich direkt Hauptaktionär des Unternehmens werden?
    • *klippklapp* 08.11.2019 12:08
      Highlight Highlight Das grosse Problem im System ist, dass es eine Bündelung von so viel Geld, Aktien und damit Macht überhaupt zulässt. Der erste Schritt müsste also sein, eine solche Zentralisierung in Zukunft zu verhindern.
      Also die Steuern würden ja nicht von 100 Milliarden ausgehen. Ich meinte nur, dass er selbst mit diesem Beträgt immer noch unwahrscheinlich reich wäre.
      Das schlechteste wäre es nicht, wenn er gezwungen wäre, einige seiner Aktien zu verkaufen. Es würde die Macht von einer Person besser verteilen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 08.11.2019 10:13
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Heinzbond 08.11.2019 10:11
    Highlight Highlight Oh ich glaube ich muss noch schnell ein paar Microsoft-Produkte kaufen bevor Billyboy verarmt....
    Nein eigentlich nicht, lieber soll er das Geld, das er hat, sinnvoll spenden bevor es in den US-Steuerhaushalt fliesst..
  • hiob 08.11.2019 10:10
    Highlight Highlight bernie kurz und knackig ins herz der milliardäre.
  • x4253 08.11.2019 10:10
    Highlight Highlight Für alle die auch mal das Geld von Bill Gates ausgeben möchten:
    https://neal.fun/spend/
    • @schurt3r 08.11.2019 10:30
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis.
      Habe die Story ergänzt 👍
    • Joel Luchs 08.11.2019 10:37
      Highlight Highlight Verdammt, nur 45'000'000'000 Bigmacs.
  • FinanzFabio 08.11.2019 10:03
    Highlight Highlight Bill Gates hat immer wieder Milliarden gespendet. Und er investiert Milliarden in so ziemlich alles, was der Menschheit helfen könnte. Und ich denke nicht, dass hier die Rendite im Vordergrund steht.

    Bill kann mit seinen Milliarden einfach viel effektiver und schlauer der Menschheit helfen als die US-Behörde oder sonst eine Behörde.
    • Astrogator 08.11.2019 10:28
      Highlight Highlight "Bill kann mit seinen Milliarden einfach viel effektiver und schlauer der Menschheit helfen als die US-Behörde oder sonst eine Behörde."
      Wieso, woran machst du das fest, Beispiele?

      Ist natürlich super für ihn, er bezahlt prozentual weniger Steuern als der Mittelstand, dem Staat fehlt das Geld, er kann sich als Wohltäter in Szene setzen und der abgezockte Pöbel jubelt ihm dafür auch noch zu.
    • Silent_Revolution 08.11.2019 10:33
      Highlight Highlight Die Bill and Melinda Gates Foundation investiert in BP, ExxonMobil, Eni, Shell, Glencore, Rio Tinto, Dow Chemical, Coca-Cola und Co.

      Da ist wirklich so alles dabei, was der Menschheit helfen könnte.

      Diese Stiftungen wurden als Steuerschlupflöcher von der Elite, für die Elite erschaffen. Man kann sich als Philanthrop inszenieren, steuerfrei investieren, braucht nicht transparent zu sein, kann über die Ein-Ausgaben verfügen wie man will. Eine Stiftung ist besser als jedes Bankkonto.

      Und die Schafe lesen: Zuckerberg / Gates spendet ganzes Vermögen und himmeln sie auch noch wie Könige an.
    • *klippklapp* 08.11.2019 12:14
      Highlight Highlight Und man unterwandert damit die Demokratie. Etwas wie ein Gesundheitssystem oder Bildung sollte durch eine Demokratie geführt werden. Wenn nun aber Reiche Schulen und Spitäler bauen und dort entscheiden können, was wie unterrichtet wird oder welche Firmen die Medikamente und das Equipment für den Spital produzieren dürfen, entzieht man der Öffentlichkeit diese wichtige Kontrolle-Aufgabe.

      Spannend ist hier das Kapitel von Andreas Zumach zur Bill Gates Stiftung im Bezug auf die WHO (Globales Chaos - machtlose UNO?).
  • El Tirador 08.11.2019 10:03
    Highlight Highlight Miliardär ist keine Berufsbezeichnung. Es ist das menschliche Pendant zum Drachen, welcher auf seinem Gold und Silber sitzt und nichts abgeben will, während alle um ihn herum verhungern.
    Geld frisst die Moral und Ethik, da kann man noch so viele Stiftungen gründen. Am Ende kann man sein wahres Ich nicht verbergen.
    • Wandervogel 08.11.2019 10:23
      Highlight Highlight Diese Beschreibung wird dem Menschen Bill Gates nicht gerecht!
    • Firefly 08.11.2019 10:42
      Highlight Highlight Du has zu viel Dagobert Duck gelesen.
  • Kay Hug (1) 08.11.2019 10:02
    Highlight Highlight Was ist mit Bernie? Er will Milliardäre auf lange Sicht wegbesteuern so zu sagen. Ich finde beide Kandidaten top da sie endlich das Geld dort holen wollen, wo es schon Jahrzehnte vergammelt und durch Veruntreuung, Ausbeutung von Mensch und Natur und Ausnutzung des Systems sowie Ängste und Sorgen der Menschen verdient worden ist. Das weltweite Vermögen sollte mehr aufgeteilt werden und wenn gut gehandelt wird, wird dies eine Welt, (nicht von heute auf morgen aber mit dem Ziel zb. in Erstweltländern bis 2050 geldlos zu werden, bis 2100 weltweit) in der Fairness, Solidarität und Liebe herrscht.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.11.2019 10:23
      Highlight Highlight Sprich es sollen Unternehmen verstaatlicht werden?
      Auf das läuft das hinaus, dieses Geld sind Unternehmensanteile, gehalten von diesen Personen..
    • K1aerer 08.11.2019 12:04
      Highlight Highlight Fangen Sie bei sich an, nie mehr Geld horten, als sie je brauchen werden. Nur weil sie nicht so viel Geld haben wie er, muss er nicht mehr bezahlen, das ist einfach purer Neid. Der Mensch hat einfach einen Drang Dinge für sich zu behalten, nur damit man versucht die Welt gerechter zu machen, darf man nicht einfach denen das wegnehmen. So wird dann niemand mehr reich sein und am Schluss gehen Arbeitsplätze verloren, damit ist niemand mehr glücklich.
    • LeserNrX 08.11.2019 12:36
      Highlight Highlight @ Retikulum: Nicht unbedingt, der Staat braucht ja Bares, also wäre er gezwungen die Anteile gleich wieder zu verkaufen. Wahrscheinlich nicht an Milliardäre, denn wer will sich schon für Milliarden Unternehmensanteile vom Staat kaufen, nur um sie diesem in Form von Steuern wieder abgeben zu müssen. Nein, man würde die Anteile an Leute mit einem Vermögen von unter einer Milliarde verkaufen. Das heisst alles bleibt privat, aber die Anteile sind viel breiter verteilt, was sozusagen die Demokratisierung von Unternehmen zur Folge hätte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrlila 08.11.2019 10:01
    Highlight Highlight Mister Bill hat sein Vermögen verdient. Er hat gedient. Deshalb kann er von mir aus 200 Milliarden Dollar haben. Die breite Bevölkerung nutzt Microsoft Windows, Word, Excel, PowerPoint.

    Wir ALLE schauen auf das Geld, wir ALLE würden am liebsten wenig Steuern zahlen. Heuchlerisch.
    • ChlyklassSFI 08.11.2019 10:23
      Highlight Highlight Nein, nicht alle. Wieso sprichst du für mich?
    • Buyer's Remorse 08.11.2019 10:24
      Highlight Highlight Wir ALLE haben aber keine 100 Milliarden?
    • Astrogator 08.11.2019 10:35
      Highlight Highlight "Wir ALLE schauen auf das Geld, wir ALLE würden am liebsten wenig Steuern zahlen. Heuchlerisch.

      Ich würde gerne mehr Steuern bezahlen, wenn man dafür nicht für alles Gebühren bezahlen müsste.

      In Däniken SO sind sämtliche Dienstleistungen auf der Gemeinde gratis, weil man ja Steuern bezahlt.

      Das war vor 20 Jahren überall so. Dann begann man Steuern für die Wohlhabenden und die Wirtschaft zu senken und Gebühren einzuführen. Ich zahle heute vielleicht 100 weniger Steuern, dafür 1000 mehr Gebühren. Der Millionär zahlt auch 1000 mehr für Gebühren, spart aber 10'000 Steuern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 08.11.2019 10:01
    Highlight Highlight Die Steuer ist nicht einfach 6%, sondern 6% pro Jahr! Damit würde ein starker Anreiz geschaffen, das Geld entweder in Form von Gold o.ä. zu verstecken oder schlicht zu verprassen. Viele Anlagen würden sich nicht mehr lohnen und es käme möglicherweise zu einem Zusammenbruch der Immobilienpreise und von Investitionen im Allgemeinen. Eine moderate Vermögenssteuer ist eine gute Idee, aber mit 6% würde der Bogen überspannt.
    • phreko 08.11.2019 10:55
      Highlight Highlight 1. Würde das Verprassen die Wirtschaft gewaltig ankurbeln.
      2. Sind Immobilien als Geldanlage für die Junge Generation eine Katastrophe. Zeit für einen Crash!
    • Kronrod 08.11.2019 11:11
      Highlight Highlight Ja, die Jungen könnten theoretisch von einem solchen Crash profitieren. Gleichzeitig könnte das Verprassen auch eine Inflation anheizen und zu sehr hohen Zinsen führen. Damit würden die Vorsorgevermögen der Alten dezimiert, auch wenn sie nicht direkt von der Steuer betroffen wären. Es wäre sicher interessant, zu beobachten, was alles passieren würde. Aber mir ist eine tiefere Vermögenssteuer, wie wir sie haben, und dafür auch weniger Ausnahmen kennt, viel lieber. Beispielsweise werden bei uns auch Vermögen von Firmen mittels Körperschaftssteuer besteuert. Das fehlt bei Warren (?).
    • phreko 08.11.2019 15:53
      Highlight Highlight Sehr hohe Zinsen wûrden aber wieder lukrative zinsbasierte Anlagen ermöglichen, welche den Vorsorgeeinrichtungen doch zurzeit gewaltig fahlen! Da wäre ja glatt das Gegenteil der Fall!
  • GraveDigger 08.11.2019 10:00
    Highlight Highlight Ich finde es immer belustigend wenn sich Superreiche als Philanthrop bezeichnen, zu denen sich Gates und Soros und noch paar weitere solche Figuren zählen.
    Einen grösseren Widerspruch gibt es nicht.

    Wir kaufen uns die Welt.. Grade so wie sie und gefällt...

    Geld macht nicht glücklich, dafür Dumm. :-)
  • Basti Spiesser 08.11.2019 10:00
    Highlight Highlight Schön, dass die Fassade langsam bröckelt. War da nicht auch was mit Epstein?
  • Jetzt LIVE dazugeschaltet 08.11.2019 09:58
    Highlight Highlight Bill, das ist jetzt mehr als ein kleiner Windows-Bug.


    Ich fordere ein Tax-Update!


    • NotWhatYouExpect 08.11.2019 10:14
      Highlight Highlight Hab dir ein Herz gegeben auch, wenn es unklar ist... denn der Bugfix würde ja von "Gates" MS kommen und somit für Ihn sein und nicht gegen Ihn.

      Zumindest würde ich das sicher so machen.... mach ja keine Bugfixes die gegen mich sind ;)
  • Kiro Striked 08.11.2019 09:58
    Highlight Highlight Ich wäre Froh wenn ich nur einen Bruchteil davon hätte, dann könnte ich endlich mit meinem Partner zusammenziehen.

    Der Mann jammert rum wegen Minimal mehr steuern, auf einer Zahl, welche er in seinem Leben eh nicht ausgegeben bekommt. 106 Milliarden... und dann rumjammern, weil er minimal mehr steuern Zahlen muss.

    Auf der Anderen Seite sich immer als grosser Samariter hinstellen. Jaja bei Geld zeig jeder sein Gesicht. Absolut untendurch dieser Mann.
    • Kiro Striked 08.11.2019 10:21
      Highlight Highlight Ich relativier das noch kurz etwas.

      Der Mann ist 106 Milliarden Dollar schwer. 100 Milliarden davon, könnte er in Hilfsprojekte auf der Ganzen Welt stecken, In Umweltstartups u.v.m. das sind immerhin 1000x 1 Million die er Pro Milliarde ausgeben könnte.

      Vom Rest könnte er immernoch wie die Made im Speck leben.

      Dann Jammert er rum, und erwägt es, einen der schlimmsten Personen wiederzuwählen, blos weil er einen Minimalen Bruchteil seines Geldes an den Staat abdrücken müsste, der im Grossen und ganzen auch versucht gutes zu tun, er würde lieber helfen die Richtigen Leute zu wählen.

    • Typu 08.11.2019 10:22
      Highlight Highlight Du bist hier der Jammeri.
    • Wandervogel 08.11.2019 10:30
      Highlight Highlight Meiner Meinung nach greift dein Argument nicht. Er darf also nicht über sein Vermögen jammern, weil er ach so viel reicher ist als du/wir?

      Im selben Atemzug jammerst du aber darüber, dass du nicht mit deinem Freund zusammenziehen kannst. Deiner Logik entsprechend bist du für 90% der Weltbevölkerung, die ärmer ist als du, auch unten durch. Die denken sich auch, dass es nur dreist ist, über seine finanziellen Verhältnisse und über den Lebensstandard zu jammern, wenn man in der Schweiz wohnt.

      Ist das wirklich die Diskussionskultur, die du etablieren möchtest?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bowell 08.11.2019 09:55
    Highlight Highlight Ein Grossteil seines Vermögens geht nach seinem Tod an die Bill and Melinda Gates Stiftung. Es ist mir lieber, dass die Milliarden dort ausgegeben werden, anstatt durch die US-Regierung.
    • NotWhatYouExpect 08.11.2019 10:16
      Highlight Highlight Naja... ich halte die Stiftung immer noch für reine PR und Steuervermeidung.

      Gleich muss ich mal noch den Artikel raussuchen der im Artikel erwähnt wurde aber leider nicht verlinkt.
      "Michael Hobbes, ein Reporter, der gemäss «Vice» ausführlich darüber geschrieben hat, wie sich die philanthropischen Bemühungen der Gates Foundation negativ auf staatliche Bildungsprogramme auswirken:"
    • NotWhatYouExpect 08.11.2019 10:17
      Highlight Highlight Arg... link übersehen ;)
    • Alpaka 8 08.11.2019 10:23
      Highlight Highlight Noch besser wäre aber Bill hätte die Milliarden gar nie "verdient", sondern Gewinne seines Unternehmers mit den anderen Stakeholdern geteilt (Mitarbeitende, Kunden etc.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philipp L 08.11.2019 09:55
    Highlight Highlight Wer ernsthaft glaub Bill Gates ist kein Guter hat einfach keinen Bezug zur Realität. Braucht er 100 Miliarden? nein. Hat er sie durch Microsoft ehrlich verdient? Ja.
    Spendet er sehr grosszügig und macht damit mehr als alle die über ihn motzen? Eindeutig ja.
    • what's on? 08.11.2019 10:24
      Highlight Highlight Haha - durch Microsoft ehrlich verdient. Den häng ich mir an die Wand!
    • Astrogator 08.11.2019 10:25
      Highlight Highlight Wenn ich schaue was ich Spende und in welchem Verhältnis meine Spenden zu meinem Vermögen stehen kann ich festhalten: Gates ist ein gieriger, knausriger Alter Sack.

      Was er aber wirklich gut kann: naive Leute blenden und für sich begeistern, muss er auch, sonst wäre er nicht Milliardär.
    • Buyer's Remorse 08.11.2019 10:27
      Highlight Highlight Solche Ansichten würde man von einem 12-Jährigen erwarten. Sind Sie das?
    Weitere Antworten anzeigen
  • TauRam 08.11.2019 09:55
    Highlight Highlight Gates hat über 40 milliarden von seinem eigenen vermögen für wohltätige Zwecke eingesetzt. Seinen Kindern wird er von seinem Vermögen "nur jeweils 8 Millionen vererben, der Rest wird gespendet! Ich finde diese Feindseligkeit übertrieben. Ausserdem denke ich dass er eher damit rechnet dass die Steuern nach der Wahl steigen werden. Dass er nicht rechnen kann bezweifle ich stark bei so einem Vermögen...
    • Dr.Master of Disaster 08.11.2019 10:12
      Highlight Highlight Wenn du das tatsächlich glaubst, dann ist dir nicht mehr zu helfen. Bill Gates Foundation dient dem alleinigen Zweck der Steuervermeidung. Alles andere ist bla bla.

      Interesant:
      https://www.watson.ch/digital/microsoft/318166020-rettet-bill-gates-die-welt-4-beunruhigende-fakten-zur-stiftung-des-microsoft-milliardaers
    • rescue me 08.11.2019 10:24
      Highlight Highlight Naja ich glaube die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Ziemlich sicher wird mit dem Geld auch schmutziges Zeug gemacht, aber man kann die Erfolge der Foundation nicht verleugnen. Vor allem im Bereich Impfungen etc.

      Langer aber sehr spannender Artikel über Bildung in den USA und wie die Foundation die Untersützung streicht ohne sich wirklich zu bemühen..

      https://psmag.com/magazine/the-afterlife-of-big-ideas

      Man darf die Gates sicherlich loben, da sie deutlich mehr Gutes tun mit ihrem Geld als andere. Aber wieso wehren sie sich dann dagegen Steuern zu zahlen für die Health Care?

      Aber
    • sealeane 08.11.2019 10:34
      Highlight Highlight Na ja, betreffend ehrlich erarbeitet kann man auch geteilter Meinung sein... Den er hat aktiv Konkurrenz verhindert/behindert etc. und Microsoft wurde deshalb auch verurteilt.
      Dazu kommt, man mus sich schon bewusst sein bei all den Milliardären: Sie konnten nur so reich werden weil sie eine wirtschaftliche und oder politische Macht nutzten, um ihre Preise und Steuererleichterungen etc. durchzupressen. Und last but not least ihre Produkte aufgrund von Beinahe-Monopolen durchsetzen konnten. Ergo haben sie ihre Produkte teurer verkauft als der effektive Wert (andernorts nent man das Wucher).
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