Gesundheit
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Corona-Toter in den USA ++ Lage in Italien spitzt sich zu



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Team watson
Peter
Helene Obrist
Toaster97
2:32
Erster Fall in New York
Der Bürgermeister von New York, Andrew Cuomo, bestätigte am Sonntagabend, dass die Millionenmetropole ihren ersten Coronavirus-Fall habe. Er ermahnte die Bevölkerung, nicht in Panik auszubrechen.

Bei der Patientin handle es sich um eine Frau zwischen 30 und 40, die sich auf Reisen im Iran mit dem Virus infiziert habe. Die Frau sei in ihrem Zuhause unter Quarantäne.
0:53
Erste Coronavirus-Infektion in Berlin
In der deutschen Hauptstadt Berlin ist erstmals ein Patient nachweislich an dem neuartigen Coronavirus erkrankt. Das teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung am späten Sonntagabend mit. Die Person werde stationär isoliert und behandelt. Der zuständige Amtsarzt hat mit der Nachverfolgung der Kontaktpersonen begonnen.

Die Berliner Behörden wollten um 12 Uhr bei einer Pressekonferenz über den Fall und das weitere Vorgehen informieren, weitere Details wurden nicht genannt.

In Deutschland sind bisher mehr als 130 Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 bekannt, das die Lungenerkrankung Covid-19 verursachen kann. Mit Berlin sind es nun zehn Bundesländer, aus denen Infektionen gemeldet wurden.
23:27
34 Coronavirus-Tote in Italien - rund 1700 Infizierte
In Italien ist die Zahl der Toten durch das neuartige Coronavirus auf 34 gestiegen. Das teilte Zivilschutzchef Angelo Borrelli am Sonntag in Rom mit. Das waren fünf Verstorbene mehr als am Vortag. Inzwischen sind nach seinen Angaben 1694 Menschen mit dem Sars-CoV-2-Erreger infiziert. Davon seien 83 bereits wieder genesen.

Die Gesamtzahl der Infizierten war deutlich nach oben geschnellt, sie hatte am Samstag noch bei 1128 Menschen gelegen.

Die italienische Regierung verlängerte am Sonntagabend die Absperrung von elf Gemeinden im Norden des Landes. Ministerpräsident Giuseppe Conte unterschrieb ein entsprechendes Dokument. Die Verlängerung war erwartet worden.

Bei den abgeriegelten Gebieten handelt es sich um zehn Gemeinden in der Lombardei - darunter Bertonico, Casalpusterlengo, Castiglione d'Adda und Codogno - sowie Vo' im Veneto. Die insgesamt etwa 50'000 Menschen dürfen ihre Orte schon seit rund einer Woche nicht mehr verlassen. Andere dürfen diese sogenannten «roten Zonen» nicht ohne Genehmigung betreten. Sicherheitskräfte kontrollieren die Strassen.
17:52
Tessin: Über 50 Verdachtsfälle waren negativ
Im Kanton Tessin gibt es derzeit keine neuen Fälle von Coronavirus. Über 50 Personen wurden bisher negativ auf Coronavirus getestet.

Es gebe jedoch weitere Verdachtsfälle, deren Testresultate noch ausstünden, teilte das Tessiner Departement für Sicherheit und Gesundheit am frühen Sonntagabend mit.

Am Dienstag war im Tessin ein 70-jähriger Mann positiv auf das Virus getestet worden. Es war der erste bestätigte Fall der Lungenkrankheit Covid-19 in der Schweiz. Der Erkrankte hatte an einer Versammlung in Mailand teilgenommen, wie das Bundesamt für Gesundheit mitteilte.

Am Freitag konnte der Mann die Privatklinik Moncucco wieder verlassen. Er habe während seines Aufenthalts in der Luganeser Klinik weder andere Patienten noch das Personal gefährdet, hiess es. (bal/sda)
18:02
ZSC feiert Quali-Sieg mit Corona-Bier
Die ZSC Lions hatten gestern Abend trotz der speziellen Umständen Grund zu Feiern. Mit dem hochverdienten 4:1-Sieg über den EV Zug sicherten sich die Zürcher den vierten Qualifikationssieg in den letzten sieben Jahren, Pius Suter setzte sich mit dem 30. Saisontor die Topskorer-Krone auf.

So kam es, wie es kommen musste, und es wurde ein Einkaufswagen mit Corona-Bier-Sixpacks in die Umkleidekabine gekarrt, wie die Sonntagszeitung wissen will. Kann man so machen. (bal)
16:39
Luxushotel in Bad Ragaz SG schickt fünf Mitarbeitende in Quarantäne
Das Grand Resort Bad Ragaz hat fünf Mitarbeitende vorsichtshalber für mindestens zwei Wochen beurlaubt. Sie hatten engen Kontakt mit einem ehemaligen Gast, der später im Kanton Zürich positiv auf das Covid-19-Virus getestet wurde.

Der Gast sei am Samstag vor einer Woche angereist und habe zwei Tage später wieder ausgecheckt, hiess es in einer Mitteilung des Hotels vom Sonntag. In Absprache mit den Behörden des Kantons St. Gallen habe das Hotel umgehend reagiert, als der ehemalige Gast positiv auf das Virus getestet worden sei. Als Sofortmassnahme habe man alle Mitarbeitenden, die engen Kontakt mit dem Gast hatten, vorsorglich für mindestens 14 Tage beurlaubt.

Konkret betreffe dies alle Mitarbeitenden, die näher als zwei Meter und während mehr als 15 Minuten im Kontakt mit dem Gast standen, liess sich Stefan Küpfer, der ärztliche Direktor des Hauses, in der Mitteilung zitieren. Es handle sich um eine rein präventive Massnahme. Den Mitarbeitenden gehe es gut. Die ganze Belegschaft und die Gäste seien über die Erkenntnisse und Massnahmen informiert worden. (bal/sda)
Grand Hotel Quellenhof & Spa Suites in Bad RagaZ. Nach ueber 20 Jahren des Aelterwerdens ist es an der Zeit fuer eine Gesamterneuerung: Das seit 1869 bestehende Grand Hotel Quellenhof wird zum 150-Jahr-Jubilaeum im Juli 2019 nach einem fuenfmonatigen Umbau neu eroeffnet.Weiterer Text ueber ots und www.presseportal.ch/de/nr/100055636 (PPR/obs/Grand Resort Bad Ragaz AG)
15:25
Südkorea mit fast 600 neuen Infektionen am Sonntag
In Südkorea stieg die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen am Wochenende um knapp 1400 Fälle. Nach 813 Fällen am Samstag zählten die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention im Verlauf des Sonntags 586 weitere Menschen hinzu, die sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben.

Damit wurden bisher 3736 Menschen positiv auf das Virus getestet - so viele wir nirgendwo sonst ausserhalb Chinas. Mit dem Virus werden in Südkorea bislang 18 Todesfälle in Verbindung gebracht.

Die Mehrzahl der neuen Fälle am Sonntag konzentriert sich weiter auf die südöstliche Millionen-Stadt Daegu und die umliegende Region. Allein 469 der neuen Infektionen wurden in Daegu diagnostiziert. Dort gibt es die grösste Anhäufung von Fällen unter Anhängern der christlichen Sekte Shincheonji-Kirche Jesu, die auch Verbindungen nach China hat.

Die südkoreanischen Behörden gehen davon aus, dass fast 60 Prozent aller Virusfälle in Verbindung mit Shincheonji stehen. Fast 95 Prozent von 239'000 erfassten Anhängern, darunter auch Sektenführer Lee Man Hee seien getestet worden, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap. Das Testergebnis für Lee war zunächst nicht bekannt. Die Behörden rechnen infolge der Tests bei den Sektenanhängern auch für die nächsten Tagen mit einem weiter sprunghaften Anstieg bei den Fallzahlen. (bal/sda/dpa)
14:54
Das Louvre bleibt geschlossen
Die Angst vor dem Coronavirus hat nun auch die Kunst erreicht: Heute Sonntag bleibt das Pariser Museum «Louvre» geschlossen. Die Verantwortlichen würden sich um die Kontamination der Mitarbeiter durch internationale Besucher fürchten.

«Wir sind sehr besorgt. Täglich kommen Gäste aus der ganzen Welt. Das Risiko ist also sehr, sehr gross», meint André Sacristin, Sprecher der Louvre-Arbeitnehmergemeinschaft. Noch gäbe es keine bekannten Fälle unter den 2'300 Mitarbeitenden, es sei jedoch nur eine Frage der Zeit, so Sacristin weiter.
Tourists, some wearing a mask, queue to enter the Louvre museum Friday, Feb. 28, 2020 in Paris. . The world is scrambling to get on top of the new coronavirus outbreak that has spread from its epicenter in China to most corners of the planet. Governments and doctors are presenting an array of approaches as the virus disrupts daily routines, business plans and international travel around the world (AP Photo/Rafael Yaghobzadeh)
14:45
Covid-19: Zahl der Toten und Infizierten im Iran steigt
Die Zahl der Covid-19-Fälle im Iran steigt weiter. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums am Sonntag ist die Zahl der Todesfälle innerhalb von 24 Stunden von 43 auf 54 gestiegen. Im gleichen Zeitraum nahm die Zahl der nachgewiesenen Infektionen um 385 zu.

Sie liegt derzeit insgesamt bei 978, sagte Ministeriumssprecher Kianusch Dschahanpur an einer Pressekonferenz. Am stärksten seien die Einwohner der Hauptstadt Teheran betroffen. Gleichzeitig seien laut Dschahanpur 175 Coronavirus-Patienten geheilt und aus den Spitälern entlassen worden.

Im Gegensatz zu den Prognosen des Gesundheitsministeriums, hat sich die Lage im Iran in den letzten Tagen drastisch verschlechtert. Die Armee und sogar die Revolutionsgarden sollen der Regierung bei der Bekämpfung des Virus helfen. (bal/sda/dpa)
12:27
Nach Bieler Corona-Fall: 54 Studierende und Lehrer in Quarantäne
Zwei Klassen der Technischen Fachschule in Biel und ihre Lehrkräfte sind für 14 Tage unter Quarantäne gestellt worden. Grund: Die in Biel am Coronavirus erkrankte Frau studiert an der Schule.

Das teilte das kantonale Führungsorgan am Sonntag mit. Betroffen sind 45 Lernende und 9 Lehrkräfte, wie Gundekar Giebel, Sprecher der bernischen Gesundheitsdirektion, auf Anfrage sagte. Die Betroffenen seien einzeln kontaktiert und instruiert worden. Sie hätten besonnen reagiert und Verständnis für die vorsorgliche Massnahme gezeigt.

Bei der erkrankten Frau handelt es sich um eine 21-Jährige, die vor rund einer Woche aus Mailand zurückgekehrt war. Unter der Woche plagte sie trockener Husten und Halsweh; Fieber hatte sie aber nicht. Die Covid-19-Diagnose wurde am Samstag bekannt.

Auch andere Kantone betroffen
Aufgrund des Bewegungsprofils der Frau betrifft die Quarantäne nicht die gesamte Schule. Denn der reine Aufenthalt an der Technischen Fachschule wird vom Kantonsarztamt nicht als «enger Kontakt» beurteilt.

Die Studierenden der anderen Klassen wurden aber aufgerufen, in den nächsten zwei Wochen auf das Auftreten von Symptomen zu achten. Unter den «nicht engen Kontakten» befinden sich laut den bernischen Behörden auch Personen aus anderen Kantonen. Deren Behörden würden entsprechend informiert.

Die Technische Fachschule ist die Lehrwerkstatt am Berufsbildungszentrum Biel. Gemäss Website bildet sie 200 Lernende aus.

Schulen bleiben offen
Der restliche Schulunterricht im Kanton Bern soll ohne Einschränkungen weitergeführt werden, wie das kantonale Führungsorgan am Sonntag bekräftigte.

Die Bildungsdirektion werde die Schulleitungen und die Lehrkräfte noch mit einem Schreiben bedienen, das Informationen und Empfehlungen zum Coronavirus enthalte. Gleichzeitig erhalten die Lehrkräfte ein Infoblatt mit Empfehlungen für die Eltern im Pandemiefall. In Vorbereitung ist auch ein Schreiben für Kindergärten und Kitas.

Die Behörden appellierten am Sonntag erneut an die Bevölkerung, bei grippeähnlichen Symptomen nicht direkt die Arztpraxis oder den Spitalnotfall aufzusuchen. Vielmehr solle man sich zuerst telefonisch mit dem Hausarzt in Verbindung setzen.
11:10
Erster Corona-Fall im Kanton Freiburg
Nun hat auch der Kanton Freiburg seinen ersten bestätigten Corona-Fall. Ein 30-jähriger Mann im Greyerzbezirk ist positiv getestet worden. Das gab Gesundheitsdirektorin Anne-Claude Demierre am Sonntag vor den Medien in Freiburg bekannt.

Der Mann sei vor einer Woche aus der Lombardei zurückgekehrt. Vermutlich habe er sich dort angesteckt. Am Donnerstag habe er zu husten begonnen und sich in ärztliche Untersuchung begeben. Das Resultat des Tests sei am Samstagabend um 21 Uhr vorgelegen.

Der Mann befindet sich im Freiburger Kantonsspital. Sein Krankheitsverlauf sei positiv, teilten die Behörden mit.

Neun Menschen aus seiner Umgebung wurden zu Hause unter Quarantäne gestellt. Das Kantonsarztamt klärt ab, mit wem der Mann noch in Kontakt gekommen sein könnte.

Zusätzliche Massnahmen seien nicht nötig, hiess es an der Medienkonferenz in Freiburg. Weiterhin sollen Menschen, die den Verdachtskriterien entsprechen, in die Notaufnahme des Kantonsspitals verlegt werden. Dort werden sie einem Test unterzogen. Das war bislang in 30 Fällen so.

Quarantänen von Menschen aus dem Umfeld des Infizierten finden normalerweise zu Hause statt. Sollte dies nicht möglich sein – etwa bei einer Touristengruppe –, haben die Behörden andere Orte vorgesehen.
Der 30-Jährige, der als erster im Kanton Freiburg positiv auf das Coronavirus getestet wurde, befindet sich isoliert im Kantonsspital. (Archivbild)
9:20
Findet SVP-Versammlung in Basel statt?
Die SVP hat eigentlich geplant, die Wahl des Nachfolgers von Parteipräsident Albert Rösti am 28. März in Basel durchzuführen. Allerdings sind seit Freitag Massenveranstaltungen wegen des Corona-Virus bewilligungspflichtig – Anlässe mit mehr als 1000 Personen bis Mitte März vom Bundesrat gänzlich verboten. «Die SVP wird am Montag ein Gesuch für die Durchführung unserer Delegiertenversammlung bei den Basler Behörden stellen», sagt SVP-Generalsekretär Emanuel Waeber zu «SonntagsBlick».

Die Partei rechne mit 500 bis 700 Delegierten. Gut möglich, dass die Basler Behörden die Durchführung untersagen. In diesem Fall bliebe Albert Rösti weiter im Amt, die nächste DV der SVP geht erst Ende August über die Bühne. Unverhofft verlängerte sich seine Amtszeit um fünf Monate. (mwa)
9:19
Wirtschaftsminister Parmelin lädt Sozialpartner zu Krisengipfel ein
Wirtschaftsminister Guy Parmelin plant einen Runden Tisch mit den Sozialpartner. Dabei sollen Forderungen und Sorgen der Wirtschaft als auch der Gewerkschaften und Kantone besprochen werden.

Das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung bestätigte am Sonntag auf Anfrage von CH Media einen entsprechenden Bericht der «SonntagsZeitung». Demnach sollen die Einladungen zu dem Krisengipfel am Montag verschickt werden. Er soll bereits in den nächsten Wochen unter der Leitung von Wirtschaftsminister Parmelin stattfinden soll. «Alle Seiten sollen dort ihre Sorgen einbringen können», wird Parmelins Sprecher Urs Widmer von der «SoZ» zitiert. Eingeladen seien neben den Kantonen, dem Arbeitgeberverband, Economiesuisse und den Gewerkschaften auch grosse betroffene Branchenverbände wie Gastrosuisse.

Die Gewerkschaften verlangen angesichts der sich abzeichnenden Probleme der Wirtschaft aufgrund des Corona-Virus ein eigentliches Konjunkturprogramm. Denn Befürchtungen stehen im Raum, dass sich die Epidemie in einer erneuten Erstarkung des Frankens niederschlagen könnte. Wirtschaftsverbände wiederum befürchten Einbussen bei Firmen wegen Krankheitsabwesenheiten und Engpässen weil Zulieferer nicht mehr produzieren könnten. (chmedia/sat)
3:39
Starker Anstieg der Coronavirus-Fälle in Südkorea
Südkoreas Gesundheitsbehörden haben erneut einen starken Anstieg der Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus im Land gemeldet. Über die Nacht zum Sonntag seien 376 weitere Menschen erfasst worden, die sich mit dem Erreger von der Lungenkrankheit Covid-19 angesteckt hätten.

Bisher wurden 3526 Menschen positiv auf das Virus getestet - so viele wir nirgendwo sonst ausserhalb Chinas. Mit dem Virus werden in Südkorea bislang 17 Todesfälle in Verbindung gebracht.

Die Mehrzahl der neuen Fälle konzentriert sich weiter auf die südöstliche Millionen-Stadt Daegu und die umliegende Region. Allein 333 der neuen Infizierungen wurden in Daegu diagnostiziert.

Dort gibt es die grösste Anhäufung von Fällen unter Anhängern der christlichen Sekte Shincheonji-Kirche Jesu. Die Behörden rechnen auch für die nächsten Tagen mit einem weiter sprunghaften Anstieg bei den Fallzahlen, da alle der mehr als 200'000 Mitglieder der Sekte in Südkorea auf das Virus getestet werden sollen. (sda/dpa)
Members of the choir wear face masks as they attend Mass at the Yoido Full Gospel Church in Seoul, South Korea, Sunday, March 1, 2020. The church decided to replace Sunday services with online ones for members' safety amid the spread of the COVID-19. (AP Photo/Ahn Young-joon)
3:36
Erster Todesfall durch Coronavirus nun auch in Australien
Nun ist auch in Australien der erste Mensch an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Infiziert hatte sich der 78-Jährige auf dem vor Japan unter Quarantäne stehendem Kreuzfahrtschiff.

In Australien ist erstmals ein mit dem neuartigen Coronavirus infizierter Mensch gestorben. Der 78-Jährige aus Perth starb am Sonntagmorgen, wie die Gesundheitsbehörden im Bundesstaat Westaustralien mitteilten.

Der Mann war zuvor zusammen mit seiner Frau auf dem vor der Küste Japans unter Quarantäne stehendem Kreuzfahrtschiff «Diamond Princess» gewesen und hatte es dann Richtung Australien verlassen können. Die beiden zählten zu insgesamt 160 Menschen, die von dem Schiff nach Australien gebracht worden waren.
2:44
Weitere 35 Tote und 573 Infektionen in China
In China sind weitere 35 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Sonntag mitteilte, wurden fast sämtliche Todesfälle und neue Erkrankungen in der besonders schwer betroffenen und weitgehend abgeriegelten Provinz Hubei registriert.

Dort gab es 34 Tote und 570 neue Erkrankungen. Im Rest des Landes kamen ein weiterer Todesfall und drei neue Infektionen hinzu. Damit sind in China bislang 2870 Menschen dem neuartigen Coronavirus zum Opfer gefallen. Die Gesamtzahl der Infektionen auf dem chinesischen Festland lag bei fast 80'000, von denen jedoch laut offiziellen Angaben etwa die Hälfte bereits geheilt wurde. (sda/dpa)
2:16
Impfstoff Ende 2020?
Der deutsche Innenminister Horst Seehofer geht nicht von einem schnellen Ende der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus aus. «Ich rechne damit, dass wir zum Jahreswechsel einen entsprechenden Impfstoff zur Verfügung haben», sagte Seehofer der «Bild am Sonntag».

Bis dahin müsse das Virus mit den klassischen Mitteln des Seuchenschutzes bekämpft werden. «Wir müssen die Infektionsketten konsequent unterbrechen.»

Seehofer schliesst dabei auch die Absperrung von Regionen oder Städten nicht aus. «Dieses Szenario wäre das letzte Mittel.» Um sich persönlich vor dem Virus zu schützen, gibt der Minister Menschen nicht mehr die Hand: «Ich sage aber jedes Mal, dass das nichts mit Unhöflichkeit zu tun hat.»

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) warnte derweil vor Panik. «Das Leben normal weiterführen und weiter einen kühlen Kopf bewahren», riet Laschet in der «Bild am Sonntag». Der Grossteil der Bevölkerung reagiere bisher besonnen. «Das ist gut, weil viele neue Probleme entstehen, wenn wir die Nerven verlieren. Deshalb gilt jetzt und für jede Krise: Ruhe bewahren.»

Er selbst habe keine Angst vor einer Ansteckung, sagte Laschet: «Menschen zu treffen oder auf Veranstaltungen zu gehen, gehört zu meinem Beruf. Ich kann und will nicht wochenlang Menschen meiden.» (sda/afp)
2:10
Bern und Wallis melden erste bestätigte Fälle
Bis zum frühen Samstagabend ist die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus auf 18 gestiegen. Erste Fälle gemeldet haben die Kantone Bern und Wallis, in Basel-Landschaft ist ein zweiter dazugekommen.

Der Bund sieht vorerst von weiteren massiven Eingriffen ab und setzt verstärkt auf Information.

Nach neuen bestätigten Fällen in insgesamt vier Kantonen lagen bis Samstagabend schweizweit 18 definitiv nachgewiesene Covid-19-Fälle vor, wie Katrin Holenstein, Mediensprecherin beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Dazu kämen vier Verdachtsfälle noch ohne Bestätigung des Referenzlabors in Genf.
21:39
US-Gesundheitsminister sagt, es gebe keinen Grund zur Sorge
Laut ersten Erkenntnissen hat sich die Frau, die am Samstag am Coronavirus gestorben ist, nicht durch Reisen angesteckt. Auch einen Kontakt mit bereits bekannten Fällen konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Laut Präsident Trump gebe es nun 22 Personen in den USA, die sich mit dem Virus angesteckt hätten. Diese 22 Personen seien weder in Wuhan, China noch auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess gewesen.

Trump ermahnte die Leute, nicht in Panik auszubrechen, auch wenn es nun ein Todesopfer gegeben habe. Zwar könne es noch weitere Opfer geben, aber für einen durchschnittlichen Amerikaner bestünde nur ein sehr kleines Risiko, durch den Virus zu sterben. Gesundheitsminister Alex Azar ergänzte: «Es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass bei der überwiegenden Mehrheit der Personen, die sich mit dem neuartigen Coronavirus infizieren, leichte bis mittelschwere Symptome auftreten und die Behandlung darin besteht, zu Hause zu bleiben und ihre Symptome so zu behandeln, wie sie dies bei einer schweren Erkältung oder die Grippe tun würden.»
21:10
Trump zieht weitere Reiseeinschränkungen in Erwägung
Präsident Trump sagte am Samstag, die Regierung erwäge zusätzliche Reisebeschränkungen, um mit Coronavirus umzugehen. Man schaue auch auf die südlichen Grenzen und überlege, diese unter Umständen zu schliessen. Gerade seien einige Leute hier, unter anderem Ken Cuccinelli, um darüber nachzudenken.

Darauf angesprochen, dass Mexiko weit weniger Coronafälle habe als die USA, reagierte Trump widersprüchlich:
«Wir reden nicht darüber. Wir müssen an alle Grenzen denken, wir müssen darüber nachdenken, da es sich um das handelt, weswegen wir hier miteinander reden. Dies [die mexikanische Grenze] scheint im Moment kein Problem zu sein. Wir hoffen, dass wir das nicht tun müssen.»
20:50
Trump-Administration kündigt neue Reisebeschränkungen an
Vizepräsident Mike Pence kündigte am Samstag als Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus neue Reisebeschränkungen an. Diese gelten für Reisende, die aus dem Iran kommen. Die Regelung betrifft alle Ausländer, die den Iran in den letzten 14 Tagen besucht haben.

Pence sagte, die Regierung werde über das US-Aussenministerium die Reisehinweise für Italien und Südkorea auf Stufe 4 erhöhen – die höchste Stufe – und den Amerikanern raten, nicht in bestimmte Regionen in diesen Ländern zu reisen.

«Wir fordern die Amerikaner auf, nicht in die Gebiete in Italien und in die Gebiete in Südkorea zu reisen, die am stärksten vom Coronavirus betroffen sind», sagte Pence. Gesundheitsminister Alex Azar sagte, das Ziel sei es, die Reise von und zu den am stärksten betroffenen Gebieten zu verringern, um die Ausbreitung des Virus zu kontrollieren.
20:44
Erstes US-Todesopfer war ein medizinischer Hochrisikopatient
Am Samstag lud Trump Medienvertreter ins Weisse Haus ein, um über die aktuelle Lage bezüglich des Corona-Virus zu sprechen.
Eine Stunde vor der Pressekonferenz bestätigten Beatme des US-Bundesstaates Washington, dass der Virus ein erstes Todesopfer in den USA gefordert habe.

Laut Präsident Trump war die Person eine medizinische Hochrisikopatientin.
«Sie war eine wundervolle Frau», meinte Trump. Dies sorgte für Verwirrung, denn noch zuvor hatte Jan Inslee, der Gouverneur von Washington, das Opfer als männlich bezeichnet. Abklärungen, was nun zutrifft, sind im Gange.

Update: Beim Opfer handelte es sich um einen Mann in den 50ern.

Inzwischen hat auch das Krankenhaus, in dem der Patient verstarb, Trumps Aussage bestätigt. Demnach litt der Patient unter ernsthaften Atemproblemen.
epa08260246 US President Donald J. Trump holds a news conference with members of the White House task force on the coronavirus, to discuss outbreak and the US response to mitigate the spread of the illness, in the James Brady Press Briefing Room of the White House in Washington, DC, USA, 29 February 2020. During a campaign rally in North Carolina, Trump accused Democrats of 'politicizing' the coronavirus outbreak and said it was 'their new hoax'. The Dow Jones just suffered the worst-performing week since 2008 over fear of spread of the COVID-19 coronavirus.  EPA/MICHAEL REYNOLDS
19:45
Erster bestätigter Todesfall in den USA
In den USA hat das Coronavirus ein erstes Todesopfer gefordert. Wie das Washington State Department of Health mitteilte, ist ein Person aus King County, Washington verstorben. Weitere Details gibt es bisher noch nicht.

Bis Freitag waren nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC bei 15 Menschen Infektionen mit Sars-CoV-2 nachgewiesen worden. Weitere 47 Fälle gab es bei US-Staatsbürgern, die aus Japan oder China zurück in die Vereinigten Staaten gebracht wurden.
18:29
Zahl der Todesopfer in Italien auf 29 gestiegen
Das neuartige Coronavirus breitet sich in Europa weiter aus. In Italien stieg die Zahl der Todesopfer auf 29, wie Zivilschutzchef Angelo Borrelli am Samstag in Rom mitteilte. Bei den Opfern handelt es sich um ältere Menschen. Die Zahl der Infektionsfälle kletterte auf 1128.

50 Personen wurden hingegen als genesen gemeldet. 18'500 Menschen wurden insgesamt getestet. 52 Prozent der Infektionen wurden in der Lombardei, 20 Prozent in der norditalienischen Region Emilia Romagna und 18 Prozent im Veneto gemeldet.

Die Regierung in Rom hatte am Freitagabend eine Verordnung mit wirtschaftsstützenden Massnahmen für die Gemeinden in der «roten Zone», in denen der Infektionsherd gemeldet worden war, beschlossen. In den drei am stärksten betroffenen norditalienischen Regionen bleiben die Schulen und Universitäten bis Ende kommender Woche geschlossen. (sda/apa)
18:06
Trump spricht um 19.30 Uhr

17:20
66 Fälle in Deutschland, neun in Österreich
Für Deutschland zählte das Robert Koch-Institut bis Samstagvormittag 66 nachgewiesene Infektionen, weiterhin hauptsächlich in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Zusätzliche Fälle wurden im Laufe des Tages gemeldet. Betroffen sind auch die Bundesländer Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und Hamburg sowie Schleswig-Holstein. In Nordrhein-Westfalen haben sich vier Kindergartenkinder infiziert. Sie gehen in eine Kita, in der eine an Covid-19 erkrankte Frau als Erzieherin arbeitet. Den Kita-Kindern gehe es gut, sagte eine Sprecherin der lokalen Behörden. Die Kinder zeigten «allenfalls leichte Erkältungssymptome».

In Österreich sind neun Fälle von Infektionen mit Sars-CoV-2 sind bestätigt. Betroffen sind vier der neun Bundesländer. Zuletzt wurde nach Angaben des Gesundheitsministeriums ein Ehepaar aus der Nähe von Wien positiv getestet. Ein Treffen von Regierungschef Sebastian Kurz mit US-Präsident Donald Trump ist vom Weissen Haus auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Kurz wollte am Sonntag in die USA reisen und sich am Dienstag mit Trump austauschen.
16:44
Franken könnte sich weiter aufwerten
Das Coronavirus hat nicht nur Auswirkungen auf das öffentliche Leben und die Konjunktur, sondern auch auf den Schweizer Franken. Laut Fritz Zurbrügg, Vizepräsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), könnte durch die Verbreitung des Virus der Franken aufgewertet werden. «Anleger suchen in Zeiten der Unsicherheit vermehrt sichere Häfen wie den Franken», sagte Zurbrügg in einem Interview mit der Zeitung Finanz und Wirtschaft (FUW). «Sollten wir zum Schluss kommen, dass die monetären Bedingungen angepasst werden müssen, werden wir den SNB-Leitzins weiter senken», sagte Zurbrügg.
16:04
Frankreich verbietet Veranstaltungen
Wegen des Coronavirus hat Frankreich alle Grossveranstaltungen mit mehr als 5000 Menschen untersagt. Diese Entscheidung sei vom Verteidigungs- und Ministerrat getroffen worden, teilte Gesundheitsminister Olivier Véran am Samstag in Paris mit. Von dieser Massnahme ist unter anderem der Halbmarathon in der französischen Hauptstadt am Sonntag betroffen.

In Frankreich sind bisher 57 Infektionen mit dem neuen Virus Sars-CoV-2 bestätigt. Véran hatte am Freitag erklärt, damit habe man eine neue Etappe der Epidemie überschritten. Zwei mit dem Coronavirus infizierte Menschen sind gestorben, zuletzt am Mittwoch ein 60-jähriger Franzose.
15:48
Vier positive Tests in Graubünden
Im Kanton Graubünden sind vier weitere Personen, die alle bereits isoliert waren, positiv getestet worden. Sie befänden sich «in entsprechend gutem Zustand», teilte die Staatskanzlei am Samstag mit. Die neuen Fälle stammen demnach aus dem Umfeld der beiden Kinder einer italienischen Familie, die letzte Woche positiv getestet wurden und sich in medizinischer Obhut befinden. Damit erhöht sich die Zahl der positiv getesteten Fälle auf sechs. Insgesamt seien in Graubünden 76 Personen getestet worden. Bei 43 war der Befund negativ, 27 seien noch in Abklärung.

Im Kanton Graubünden sind auch Anlässe mit weniger als 1000 Teilnehmenden grundsätzlich untersagt, wenn sie überregionalen Charakter oder internationale Beteiligung aufweisen. Kleinere, regionale Anlässe werden gemäss Risikoabschätzung von den kantonalen Gremien einzelfallmässig beurteilt. Analog der Regelung der Stadt Chur wird grundsätzlich empfohlen, auf Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen zu verzichten. Der Kanton hat die Risikoabwägung für Anlässe mit weniger als 1000 Personen entsprechend präzisiert. Das Informationsbedürfnis von Gemeinden und Veranstaltern sei sehr hoch, heisst es in der Mitteilung des Kantons.
13:42
12 bestätigte Fälle in der Schweiz – 5 Fälle mit positivem Ersttest
Jetzt informiert der Bund über die Lage in der Schweiz. Es sei leider so, dass sich die Lage schnell ändere, sagt Daniel Koch vom BAG. In der Schweiz gibt es zurzeit 12 bestätigte Fälle und 5 Fälle, die noch nicht bestätigt sind, aber bei denen das erste Resultat positiv ausfiel.

Die 12 bestätigten Fälle haben sich alle in Italien angesteckt. Bei den 5 noch nicht durch das Referenzlabor bestätigten Fällen gebe es Hinweise, dass sich nicht alle in Italien angesteckt haben, sagt Koch.

In Italien gebe es mittlerweile rund 900 Infektionen und 21 Todesfälle. Deshalb müsse man davon ausgehen, dass die «Dunkelziffer riesig» sein müsse, sagt Koch. Die Krankheit sei aber vor allem für die ältere Bevölkerung gefährlich, betonte Koch noch einmal. Dies zeigten auch Zahlen aus China. Kinder seien praktisch nicht betroffen.

Koch rechnet aber auch mit Ansteckungen innerhalb der Schweiz. «Die Fälle, die wir heute sehen, haben sich die meisten vor einer Woche angesteckt.» Es sei deshalb sehr wahrscheinlich, dass in den nächsten Tagen sich das Virus in der Schweiz auf andere Menschen übertrage, oder schon übertragen hat.

Man muss also davon ausgehen, dass in den Spitälern und Arztpraxen die Nachfrage nach Abklärungen weiter zunehmen würden. Allerdings könne man nicht bei jedem leichten Husten umgehend die ganze Abklärungskette in Gang zu setzen. Dies sei aus Ressorcen-Gründen gar nicht möglich. Deshalb sagt Koch: «Wir werden uns auf die schwereren Fälle konzentrieren müssen». Die Ressourcen müssten gut eingeteilt und eingesetzt werden.

Massnahmen werden derzeit keine neuen getroffen. Die Grenze schliessen mache derzeit keinen Sinn. Gleiches gelte für die Schliessung der Schulen und Kindergärten – im Gegenteil. Weil dann in vielen Fällen die Grosseltern den Hütedienst übernähmen und diese die höchste Risikogruppe darstellten.
12:36
Erster Fall im Kanton Bern
Der Kanton Bern meldet seinen ersten Coronavirus-Fall. Es handelt sich um eine 21-jährige Frau, die vor einer Woche von Mailand zurückgekehrt war. Die Frau ist im Spital hospitalisiert und isoliert.



Die Frau in Biel litt seit Dienstag an einem trockenen Husten und verspürte Halsschmerzen. Sie ist aber fieberfrei. Am Donnerstag suchte sie das Notfallzentrum des Spitalzentrums Biel auf, wo sie derzeit hospitalisiert ist. Die Covid-19-Diagnose wurde durch das Referenzlabor bestätigt.

Im Kanton Bern wurden gemäss Mitteilung bisher über 120 Verdachtsfälle als negativ bestätigt, weitere sind noch in Abklärung. Die Behörden rufen die Bevölkerung auf, sich an die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfohlenen Hygienemassnahmen zu halten. In der ganzen Schweiz wurden bisher fast 1000 Tests durchgeführt.
12:06
Basler wollen Fasnacht verschieben
Am Tag nach der Absage der Basler Fasnacht macht eine Petition die Runde, welche ein Verschiebedatum für die Fasnacht fordert. Die Petition: «Basler Fasnacht 2020 verschieben» verzeichnet minütlich mehr Zulauf. Am Samstagmorgen hatten bereits über 4000 Personen online unterschrieben.

Beim Comité, aber auch bei der Regierung rennen sie damit offene Türen ein. Die Behörden hatten bereits signalisiert, einer Alternative Hand bieten zu wollen – sollte dies möglich sein. (CH Media)
10:43
Google meldet Corona-Fall in Zürich
Ein Google-Mitarbeiter im Büro Zürich hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Ein Sprecher bestätigte gegenüber cnbc: «Wir können bestätigen, dass einer unserer Mitarbeiter in unserem Büro in Zürich positiv getestet wurde». Wo er sich befindet, ist unklar. Google hat die Reisebestimmungen für seine Mitarbeiter angepasst. Reisen nach Italien, Japan, Iran und Südkorea wurden eingeschränkt.
8:35
Event-Verbot verschärft – Bern vor Absagewelle
Im Kanton Bern zeichnet sich die Absage zahlreicher weiterer Veranstaltungen ab. Denn die Behörden haben das Veranstaltungsverbot im Kampf gegen das Coronavirus verschärft.

Anlässe mit weniger als 1000 Personen sind nur noch dann erlaubt, wenn die Veranstalter zwei Bedingungen erfüllen:
- Sie müssen nachweisen, dass keine Personen anwesend sind, die in den letzten zwei Wochen aus Covid-19-betroffenen Regionen angereist sind.
- Und sie müssen die Identität aller Personen kennen.

Das dürfte für viele Veranstalter eine zu hohe Hürde sein. Noch am Freitag hatten etwa das Bierhübeli und die Reitschule erklärt, sie seien vom Veranstaltungsverbot des Bundesrats nicht betroffen. Ihre Zuschauerkapazität liege ja unter 1000 Personen.

Die Verschärfungen beschloss das Kantonale Führungsorgan am Freitagabend. Sie wollen so sicherstellen, dass möglicherweise infizierte Personen auch im Nachhinein gefunden werden können.
8:23
Grüssen in Zeiten des Virus'
Vom Händeschütteln wird im Moment abgeraten. Vielleicht wäre das hier eine Alternative:
6:21
Zahl der Coronavirus-Fälle in China und Südkorea steigt weiter
In China steigt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiter an. Am Freitag hat es 427 neue Fälle gegeben, wie die Nationale Gesundheitsbehörde am Samstag mitteilte. Am Donnerstag war der Anstieg bei den infizierten Personen mit 327 auf dem niedrigsten Stand seit gut einem Monat gefallen. Damit wurden in China insgesamt 79'252 Fälle bestätigt. Die Zahl der Todesfälle stieg um 47 auf insgesamt 2835.

Derweil ist in Südkorea die Zahl der infizierten Personen binnen 24 Stunden um fast 600 gestiegen. Wie die Gesundheitsbehörden am Samstag mitteilten, kamen über Nacht 594 neue Fälle hinzu. Damit steckten sich bisher 2931 Menschen mit dem Erreger an – so viele wie nirgendwo sonst ausserhalb Chinas, wo der Ursprung der Lungenkrankheit vermutet wird. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Virus in Verbindung gebracht werden, kletterte um drei auf bisher 16.

Südkorea ruft seine Bürger auf, am Wochenende zu Hause zu bleiben. Das Land befinde sich an einem kritischen Punkt im Kampf gegen das Coronavirus, sagt der stellvertretende Gesundheitsminister Kim Kang Lip. Die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen und der Kontakt zu anderen Menschen solle vermieden werden. (sda/reuters)
01:44
Keine Lobbyisten und kein Händeschütteln im Parlament
Am Montag beginnt in Bern die Frühjahrsession des Parlaments. Auch vor der Politik macht das Coronavirus nicht Halt. Die eidgenössischen Räte werden zwar ordnungsgemäss ihre Sitzungen abhalten, die Zahl der der Personen im Parlamentsgebäude wird aber reduziert werden, wie auf der Parlamentsseite zu lesen ist. Heisst konkret: Besuche auf den Ratstribünen und in der Wandelhalle sind untersagt. «Das Gebäude für Besucher der Ratsmitglieder und für nicht festakkreditierte Medienschaffende nicht zugänglich sein. Diese Massnahme gilt auch für Besuche und Tagesakkreditierungen die bereits bestätigt wurden», schreiben die Parlamentsdienste. Zudem empfehle man den Ratsmitgliedern auf das Händeschütteln zu verzichten.
Ein Bildschirm in der Wandelhalle zeigt den leeren Nationalratssaal, waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 4. Dezember 2019, im Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
01:12
USA raten von nicht dringend notwendigen Reisen nach Italien ab
Wegen des neuartigen Coronavirus raten die USA ihren Staatsbürgern von allen nicht dringend notwendigen Reisen nach Italien ab. Eine entsprechende Empfehlung veröffentlichte am Freitag die US-Gesundheitsbehörde CDC.

Die CDC begründete diesen Schritt damit, dass es in den vom Virus betroffenen Gebieten Italiens nur eingeschränkten Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung gebe.

Italien ist das am stärksten von der Epidemie betroffene Land Europas. Bis Freitag wurden rund 650 Menschen positiv getestet, knapp über 300 sind auch erkrankt. 17 meist ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen starben. (sda/afp)
22:30
Erster Coronavirus-Fall im Kanton Wallis – 30-jähriger Oberwalliser
Im Wallis ist der erste Fall einer Coronavirus-Infektion (Covid-19) festgestellt worden. Dies meldete die Walliser Staatskanzlei am Freitagabend. Beim Patienten handelt es sich um einen etwa 30 Jahre alten Oberwalliser. (bal/sda)
22:01
Die Bilder zum Geisterspiel-Abend in der National League
21:47 Uhr: Das sagt Johnny Fischer zur abgesagten Comedy-Show
von Helene Obrist
In der SRF Spezial-Arena, die um 21 Uhr ausgestrahlt wurde, zu Gast war ebenfalls Komiker Johnny Fischer vom Duo Divertimento. «Ich wäre aktuell im Muscial Theater Basel (1'500 Plätze, Anm. d. Redaktion) auf der Bühne», so Fischer. Der Tag sei sehr chaotisch gewesen, lange habe man nicht gewusst, ob die Comedy-Show stattfinden würde. Bis schliesslich die Mitteilung des Bundesrats kam, dass Veranstaltungen mit über 1000 Personen ab sofort verboten seien. «Wir sind nicht glücklich mit diesem Entscheid», gibt Fischer offen zu. Es sei für ihn schwierig nachzuvollziehen, wie man diese Personenzahl gewählt habe. «Der Bund sagt, man wolle keine Panik verbreiten, aber ein solcher Entscheid verbreitet doch Panik.»
21:19
«In Italien ist die Situation ausser Kontrolle»
Das SRF hat aufgrund der aussergewöhnlichen Situation eine Spezial-«Arena» für 21 Uhr einberufen. Gast ist unteranderem Daniel Koch, Leiter Abteilung übertragbare Krankheiten des Bundesamt für Gesundheit (BAG). Laut Koch sei die Lage in der Schweiz unter Kontrolle. Nicht so im Nachbarsland Italien: «Die Geschwindigkeit der Ausbreitung in Italien hat uns überrascht. Die Situation ist dort ausser Kontrolle. Dies wollen wir hierzulande vermeiden und haben daher aussergewöhnliche Massnahmen ergriffen.»
20:50
USA bieten Iran Hilfe bei Bekämpfung von Coronavirus an
Ungeachtet der Spannungen zwischen Washington und Teheran hat die Regierung von US-Präsident Donald Trump dem Iran Hilfe bei der Bekämpfung des Coronavirus Sars-CoV-2 angeboten.

US-Aussenminister Mike Pompeo teilte am Freitag mit, die USA stünden dem iranischen Volk in der durch das neuartige Coronavirus verursachten Gesundheitskrise zur Seite. Die US-Regierung habe das Angebot zur Unterstützung den iranischen Behörden formell über die Schweizer Regierung zukommen lassen.

Washington und Teheran unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Nach der gezielten Tötung des iranischen Top-Generals Ghassem Soleimani bei einem US-Raketenangriff im Irak hatte Anfang des Jahres weltweit Sorge geherrscht, dass es zu einem Krieg zwischen den USA und dem Iran kommen könnte. Die USA haben scharfe Wirtschaftssanktionen gegen den Iran verhängt.

Pompeo rief den Iran dazu auf, «vollständig und transparent» mit internationalen Hilfs- und Gesundheitsorganisationen zusammenzuarbeiten. Er verwies zugleich darauf, dass gewisse Spenden für den Iran etwa in Form von Medikamenten von den US-Sanktionen ausgenommen seien. Auf Twitter teilte Pompeo mit, er sei zutiefst besorgt über die Ausbreitung des Virus im Iran. Der Iran ist schwer vom Coronavirus betroffen. (sda/dpa)
20:08
Swiss streicht Flüge nach Italien
Die Swiss fliegt bis Ende März 2020 weniger oft italienische Städte an. Betroffen sind Florenz, Mailand, Rom und Venedig, wie Fluggesellschaft am Freitagabend mitteilt.

«Aufgrund der durch die Auswirkungen des Corona-Virus veränderten Buchungslage hat SWISS zusammen mit der Lufthansa Group entschieden, die Frequenzen nach Italien bis Ende März 2020 zu reduzieren.» Passagiere, deren Flug gestrichen wurde, könnten kostenfrei umbuchen oder erhielten eine Erstattung ihres Ticketpreises.
20:13
Tottenhams Son in Quarantäne
Der südkoreanische Fussball-Star Son Heung-Min wird nach seiner Rückkehr von einer Arm-Operation in seiner Heimat einige Zeit in Quarantäne verbringen müssen, ehe er wieder mit dem Team von Champions-League-Finalist Tottenham Hotspur trainieren kann. Dies ist eine Vorsichtsmassnahme wegen des grassierenden Coronavirus.

Wie Tottenham-Trainer Jose Mourinho mitteilte, werde Son, der sich den Arm gebrochen hatte, «sehr bald» nach England zurückkehren. Der 27-Jährige müsse aber «ein Sicherheitsprotokoll befolgen». (sda/apa/dpa)
epa08196175 Tottenham Hotspur's Heun Min Son greets supporters during the English FA Cup fourth round replay soccer match between Tottenham and Southampton at the Tottenham Hotspur Stadium, London, 05 February 2020.  EPA/WILL OLIVER EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publication
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von Toaster97
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