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Analyse

Warum niemand Donald Trump in TV-Debatten schlagen kann

Nach der chaotischen ersten TV-Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden wird die Verluderung der Debattenkultur beklagt. Trump hat diese in den USA tief unterhöhlt. Das Instrumentarium dazu hat ihm das Silicon Valley geliefert.



Gemäss Umfragen haben die amerikanischen TV-Zuschauer den Demokraten Joe Biden als Sieger der ersten grossen TV-Debatte gegen Donald Trump ausgerufen.

Aber Biden hat nicht gewonnen. Biden hat bereits in dem Moment verloren, in dem er zur Sendung zugesagt hat. Denn Donald Trump ist der Archetyp des Polit-Trolls. Und als solcher gar nicht debattierbar.

Die Debatte selbst verlief auch so chaotisch wie erwartet. Interessant war einzig: Herausforderer Biden war explizit beleidigender als Trump, bezeichnete diesen als «Clown» und «Putins Puppy». Letzterer ignorierte das Setting «TV-Debatte» schlicht gänzlich.

Nach dem Event zeigten sich die Kommentatoren fassungslos und besorgt um die Debattenkultur im Land. Dabei war diese erste Präsidentschaftsdebatte der logische vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die erst Donald Trump ins Amt gebracht, dann jede Debattenkultur zerstört und so die USA zum Failed State gemacht hat.

Anderen Ländern und Demokratien wird es gleich ergehen, wenn Leute wie Donald Trump das politische Parkett betreten.

Im Nachgang zu den Präsidentschaftswahlen 2016 hat man breit diskutiert und untersucht, wie allenfalls die Russen, Cambridge Analytica oder andere Gruppen mit Fake News und manipulativen Mobilisierungsstrategien auf Facebook die Wahlen beeinflusst haben.

Man hat damit an der Oberfläche gekratzt. Wenn überhaupt. Der Schaden, den die grossen Internetkonzerne mit ihren Social-Media-Plattformen dem politischen Betrieb zufügen, ist viel umfassender als punktuelle Datenmissbräuche einzelner politischer Akteure.

Der politische Diskurs hat sich in den vergangenen zehn Jahren von hierarchisch organisierten und regulierten Arenen der linearen Medien Radio, TV und Print sowie Partei- oder Verbandsanlässen zunehmend in die sozialen Medien verlagert.

Das hat zu Beginn dazu geführt, dass sehr viel mehr Menschen partizipieren konnten. Zwei Dinge haben dann sehr rasch zu einer bis weit in den psychotischen Bereich reichenden Polarisierung und Radikalisierung der politischen Basis geführt: Einerseits die Abwesenheit von Gatekeeping-Funktionen auf Plattformen wie Facebook, Twitter oder YouTube. Andererseits deren engagement-treibende Algorithmen.

Verleger, Journalisten, Gerichte oder andere Institutionen, die die Grenzen des Akzeptablen, Sag- und Tolerierbaren abstecken, gibt es in den Sozialen Medien nicht. Stattdessen isolieren die Algorithmen die Nutzerinnen und Nutzer zuerst in einer Bubble oder Echokammer, wo andere, als störend empfundene Meinungen möglichst nicht mehr vorkommen. Danach führen sie sukzessive zu immer expliziteren Inhalten, um das Publikum zuverlässig bei der Stange zu halten.

In solch extremen und unstrukturierten Umgebungen werden bald nur noch diejenigen gesehen, gehört und gelikt, die die extremsten Ansichten, die schockierendsten Ausfälligkeiten, die exorbitantesten Übertreibungen von sich geben.

Dieses atavistische Perpetuum mobile hat in letzter Konsequenz dazu geführt, dass politisch motivierte Amokläufer in jüngster Zeit angefangen haben, ihre Attentate live via Social Media zu streamen. Mehr geht (hoffentlich) nicht.

Donald Trump ist nur das prominenteste und talentierteste Beispiel eines Polit-Trolls, der diese Mechanismen begriffen, verinnerlicht und sehr erfolgreich in institutionelle Politik umgemünzt hat. Auch ein Matteo Salvini in Italien oder ein Roger Köppel in der Schweiz betreiben den Troll-Transfer von der digitalen Bubble in die reale Politik. Bloss etwas weniger virtuos.

Der aus dem Internet übersetzte Radikalismus ist mit dem Konzept der Debatte aber nicht vereinbar. Er schliesst es ja per definitionem aus, die Anliegen oder Sichtweisen Andersdenkender wahrzunehmen, zu verstehen und allenfalls darauf eingehen zu wollen. So wird Politik als demokratischer Prozess, sich auf für alle verbindliche Regeln zu einigen, unmöglich.

In den vergangenen vier Jahren haben die USA schon ein beträchtliches Wegstück zu diesem Ende der Demokratie zurückgelegt. Die beiden politischen Lager stehen sich in Parlament und auf der Strasse unversöhnlich und zur gemeinsamen Lösungsfindung unfähig gegenüber. So unfähig, dass man sich schulterzuckend nicht einmal mehr zur Bekämpfung einer tödlichen Pandemie zusammenraufen kann.

Berechtigterweise geht die Angst um, dass Donald Trump im Falle einer Wahlniederlage das Weisse Haus nicht räumen wird. Die Glaubwürdigkeit der Checks and Balances, demokratischer Institutionen wie Verfassung, Justiz und Medien also, auf die man sich zu Beginn seiner Amtszeit noch verlassen wollte, sind dem Trommelfeuer aus Trumps Troll-Arsenal bereits zum Opfer gefallen.

Auch die Institution republikanische Partei, die Grand Old Party, hat es nicht geschafft, Trump einzufangen und zu lösungsorientiertem Diskurs zurückzuführen. Weil Trump der Basis der Partei mit seiner Internet-Troll-Persona viel näher und vertrauter ist als die Institution Partei mit ihrem Programm und ihrem Establishment.

Was, wenn das auf mehr als die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung zutrifft? Welche Institution soll ihn und seinen absolut destruktiven Polit-Stil dann noch einfangen?

Dass Biden keinen Versprecher hatte, seinen Widersacher Trump während einer Debatte im nationalen TV beleidigt und nach allen Regeln der Kunst gebasht hat, mag Trumps Gegner nun diebisch freuen.

Man sollte Biden deswegen aber nicht als Gewinner ausrufen. Denn er ist bloss Trump in seiner Troll-Logik gefolgt, die die politische Debatte und die demokratischen Institutionen ziemlich gründlich von innen zerstört.

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Trump vs. Biden: Die Highlights der chaotischen Debatte

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    Alle Leser-Kommentare
  • beaetel 01.10.2020 15:12
    Highlight Highlight Es waren und sind immer noch die alten Medien, wie Fernseher und Zeitungen, welche bestimmen, was wann, wie lange gesendet wird, was am meisten Klicks ergibt. Die sozialen Medien kommen erst an zweiter Stelle. Wer es auf Youtube, Twitter oder Facebook in die offiziellen Medien schafft, hat gewonnen. Gerade Cambridge Analyticsa und deren Ableger sind nicht zu unterschätzen, weil sie die Menschen auf Facebook bis in den letzten Winkel einordnen, wie nie zuvor in der Werbebranche. Geeignete Opfer werden dann gezielt in die gewünschte Richtung zu manipuliert, z.B nicht stimmen zu gehen ...
  • Gummibär 01.10.2020 11:28
    Highlight Highlight "Die Glaubwürdigkeit der Checks and Balances, demokratischer Institutionen wie Verfassung, Justiz und Medien also, auf die man sich zu Beginn seiner Amtszeit noch verlassen wollte, sind dem Trommelfeuer aus Trumps Troll-Arsenal bereits zum Opfer gefallen."
    Déja vu.
    McCarthyism bescherte den Amerikanern eine ganz ähnliche Krise von 1950-1954, ganz ohne moderne Social Media.
    Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/McCarthyism
  • DeDanu 01.10.2020 11:00
    Highlight Highlight Ich kann es noch immer kaum fassen dass man mit einer so grossen Klappe, so viel Selbstverliebtheit und einem Goldfisch Gehirn Präsident werden kann. Die USA sind tatsächlich noch immer das Land der unbegrenzten Moglichkeiten. 🤭
  • Sven O 01.10.2020 10:19
    Highlight Highlight Die Debatte war keine Überraschung für uns. Trump war so wie erwartet Redefreudig ausser dass er nicht beleidigend war.Biden mit seinem 'shutup man' zog die erste Karte Beleidigung! Im gegensatz zu Biden hat Trump format.Biden ist für uns nicht wählbar, der Mann ist nicht mal einer TV Debatte gewachsen, geschweige einer Präsidentschaft.Wären wir gegen Trump, dann würden wir lieber nicht wählen denn Biden ist unwählbar und eines Präsidenten nicht würdig.Obendrauf gehörte er zum ObamaClan und wäre schon alleine aus dem Grund keine Option. Bei DT weiss man was man hat und so schlecht ist er nicht
    • RicoH 01.10.2020 10:52
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Sven O 01.10.2020 12:49
      Highlight Highlight Trump war wie gewohnt,aktiv, vital äusserst fit,man bekam das von ihm was zu erwarten war!Biden hingegen wirkte zerbrechlich, wie eine Kerze kurz vor dem erlöschen. Biden war in keiner Sekunde Herr der Lage. Ich bin der festen Überzeugung, würde er tatsächlich gewählt wäre kurze Zeit später Harris an der Macht und Biden zurückgetreten.Der Mann ist dem Amt des Präsidenten nicht gewachsen.Er wäre wie ein Blatt auf dem Rhein das zwischen den Wellen gefangen wäre bis es untergeht.Der Mann gehört in den Ruhestand.Der Arme muss um jeden Gedanken kämpfen um diesen dann halbwegs 'gerade' auszusprechen
  • Steinbach 01.10.2020 09:33
    Highlight Highlight Politik als Bühne von Superreichen, zwei Politblöcke die sich mit allen Mitteln bekriegen. Was hat dies mit Demokratie zu tun? Das amerikanische System, und nicht nur dieses, müssten wohl dringend neu definiert werden.
  • MarGo 01.10.2020 08:34
    Highlight Highlight Oder mit anderen Worten: Mit Trump zu debattieren, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen.

    Du kannst noch so gute Züge spielen, am Schluss wirft dir die Tauben alle Figuren um, kackt dir aufs Schachbrett und stolziert davon wie ein Sieger....
    • DeDanu 01.10.2020 10:55
      Highlight Highlight 😂😂😂 Brillianter vergleich 👏🏻👏🏻👏🏻
  • slash_ 01.10.2020 07:01
    Highlight Highlight Als Ergänzung die Dokumentation "Das Dilemma mit den sozialen Medien" auf Netflix schauen. Dort erklären einige Silicon Valley-Vertraute, was Facebook, Instagram, WhatsApp etc. mit uns machen. Öffnet einem die Augen hinsichtlich aktueller Situation überall auf der Welt.
    Und nein, ich sage nicht, das Internet ist Böse - es hat vieles, was gut ist. Nur eben nicht alles.
    Sofern sich alle Menschen und Unternehmen nicht von der Profitgeilheit verabschieden, wird es in Zukunft leider nicht besser.
    • RicoH 01.10.2020 10:56
      Highlight Highlight Es müsste endlich eine publizistische Verantwortung für diese Medien verordnet werden.
      Klar, dass da der Rubel weniger rollt. Es würde aber neue Arbeitsplätze schaffen und vieler Mist würde nicht mehr im Internet auftauchen.
      Damit würden auch das "Social" dieser Medien aufgewertet.
  • Herbibi 01.10.2020 06:35
    Highlight Highlight Könnte man es auch so sehen? Niemand kann Trump schlagen, weil er sich selber schlägt. Er ist das “Genie“ der Schamlosigkeit. Er hat damit schon grossen Einfluss auf andere machtgeile Typen in der Welt, aber auch auf die Jugend ausgeübt. Ist der Anstand tot? Ist die Verluderung der Gesprächskultur, des Anstands, der Empathie ein unumkehrbarer Prozess? Ich hoffe dass dem nicht so ist. Aber leider hat sich auch Biden schon anstecken lassen. Sicher darf er ihm scharf entgegnen, doch mir scheint, er hat sich teilweise auf Trumps Niveau der Schamlosigkeit herunterziehen lassen.
    • RicoH 01.10.2020 10:58
      Highlight Highlight Mit "Clown" und "schlechtester President ever" hatte er aber nicht unrecht, oder?
  • Hades69 01.10.2020 06:31
    Highlight Highlight Trump ist raus aus der WHO und vielen anderen korrupten Organisationen. Darum wird er so bekämpft und verzehrt von den Leitmedien.
    • RicoH 01.10.2020 11:01
      Highlight Highlight Viele seiner Entscheidungen haben ein Kopfschütteln sowohl in der Politik, wie auch bei seinen Bürgern (nicht alle) ausgelöst.
      Daher ist es nur normal, dass das in den Medien thematisiert wird.
  • Heini Hemmi 01.10.2020 01:11
    Highlight Highlight Völlig einverstanden. Allerdings befürchte ich: Mehr geht noch. Es ist wohl erst der Anfang.
  • Makatitom 01.10.2020 00:45
    Highlight Highlight Weil Twittler zu schlagen zwar bitter nötig, aber illegal ist ( einfache Körperverletzung)
    Leichte Schläge auf den Hinterkopf können nur verbessern was bereits ansatzweise vorhanden ist
    • RicoH 01.10.2020 11:02
      Highlight Highlight ???
  • Hayek1902 01.10.2020 00:28
    Highlight Highlight Journalist beklagt sich darüber, dass Social Media ihn obsolet gemacht hat. Learn to code
  • Kolo 30.09.2020 23:58
    Highlight Highlight Aber die eigene klickbait-kultur verschweigt der Chef... Ich glaube nicht, dass "die politische Debatte" in den sozialen Medien stattfindet und in immer radikaler Echokammern führt. Da fällt dann auch gleich der halbe Kommentar (nicht Analyse) zusammen. Und darf jemand der "chefsache" macht, sich über Debattenkultur äussern?

    Das eigene wirken bei watson und ähnlichen Plattformen ausblenden, ist aber das was wirklich schmerzt. Journalistische Meinungsmache dreht an diesem "atavistischen Perpetuum mobile" mit. Ganz massiv und nur für den schnöden Mammon. Viel mehr als Facebook und Co es tun.
    • RicoH 01.10.2020 11:08
      Highlight Highlight Uhh, da lehnst du dich aber sehr weit aus dem Fenster.
      Watson nimmt die publizistische Verantwortung wahr – und ja, auch mit der manuellen Freischaltung der Kommentare.
      Publizistische Verantwortung fällt aber auf Social-Media weg. Das ist der eigentliche Kritikpunkt dieser Debatte.
      Und noch was: ohne "schnöden Mammon" hättest auch du keine Stelle mehr. Logisch dass Watson auch gewinnbringend arbeiten muss – wie die meisten Unternehmen.
    • Kolo 01.10.2020 12:28
      Highlight Highlight RicoH, willst du damit sagen, dass online Medien keinen relevanten Einfluss auf den politischen Diskurs haben? Und man die clickbait-kultur dieser Medien nicht mit in diesen Kommentar integrieren sollten? Wo informierst du dich denn über politische Themen? Bei Facebook oder hier bei watson (beides exemplarisch gemeint)? Eben.

      Dein letzter Absatz ist klassische killer-Argumentation und verdient keine erwiderung...
  • don1701 30.09.2020 23:41
    Highlight Highlight Und das ist ein Artikel der zeigt, warum dein Preis vom letzten Jahr an der Wand hängt.
    Grossartig
  • S[ch]ein 30.09.2020 23:29
    Highlight Highlight Spannender Kommentar, vernünftig liberal ;). Autoritäre Staaten unterdrücken (Iran, teilw. Türkei) oder fordern Kontrolle/Zensur (China) über die sozialen Netzwerke und Presse. Für Umstürze und Veränderungen propagieren die USA die freie Meinungsäusserung, gleichzeitig zersetzen sie sich darin.. Wo liegt die Lösung, ein bisschen Zensur, stärkere Kontrollen, keine Anonymität?? Oder sind die Trolls nur vorübergehend und verschwinden in der Vernunft der Gesellschaft...
  • Swen Goldpreis 30.09.2020 23:16
    Highlight Highlight Jaja, heute bei manchen ist das böhse Internet an allem Schuld, andere glauben, dass Gates sie chippen will.

    Bei meinem Grossvater war jeden Sonntag Jassabend und er und seine Kollegen stitten sich genauso über Politik wie die Leute heute. Man hatte vor 40 Jahren etwas andere Positionen als heute. Aber die Mechanismen sind die gleichen.
    • RicoH 01.10.2020 11:11
      Highlight Highlight Nur dass ihre Ansichten zu dieser Zeit in der Jassrunde blieben.
      Die Jassrunde findet heute in den sozialen Medien statt – mit einem praktisch unbegrenzten Publikum.
      Du verstehst den Zusammenhang?
  • Träumer 30.09.2020 22:53
    Highlight Highlight Joe Biden:
    "No I don't support the Green New Deal"

    "I'm not going to listen to Bernie Sanders"

    Joe Biden ist der falsche Kandidat. Nicht über eine einzige Massnahme, die den Menschen helfen würde, wurde gesprochen. Biden hat mehrfach verdeutlicht wessen Kind er ist.

    Die Demokraten, Biden eingeschlossen, interessieren sich bloss für ihre Geldgeber. Die Probleme die die Menschen tagtäglich ausgesetzt sind, sind ihnen schei**egal.

    Bei Trump müssen wir erst gar nicht anfangen. Die USA ist und bleibt eine Oligarchie. Eine Schande!

    https://www.bbc.com/news/blogs-echochambers-27074746
  • Thomas Melone (1) 30.09.2020 22:48
    Highlight Highlight Trump hat es geschafft, Biden auf sein Niveau runterzuziehen und dort ist er stärker.
  • DARTH OLAF 30.09.2020 22:01
    Highlight Highlight Die SS war zu Beginn eine nicht zu ernstnehmende, kleine Gruppierung. Mit alt right qannon, all den „fine people“ und jetzt mit den proud boys hat Trump leider mehrere solche Gruppierungen in den startlöchern. Dies die düsteren Vorboten in den usa. Zudem wird Trump leider, wohl mit illegalen mitteln, im amt bleiben, womöglich länger, als die kommenden 4 jahre. Ich traue dem alles zu. Trump wird immer mächtiger und niemand scheint ihn aufhalten zu können. Die Verhärtungen gegen china, mittelfristig auch gegen russland, wird die welt in einen dritten weltkrieg führen. Ich sehe düstere zeiten...
    • Snowy 30.09.2020 22:36
      Highlight Highlight Da unterschätzt Du Polizei und Armee aber gewaltig.
    • Demo78 01.10.2020 00:25
      Highlight Highlight Oder Du Snowy überschätzt sie🤷🏻‍♂️
    • andrew1 01.10.2020 08:46
      Highlight Highlight Mir graut es einfach davor wenn trump nicht gewählt wird. Gut möglich das es zu blutigen auseinandersetzungen kommt zwischen der polizei und trump anhängern. Ein Präsident sollte das gewaltenmonopol des staates unterstützen und nicht leute gegen den staat aufbringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 30.09.2020 21:53
    Highlight Highlight Im TV kam auch Clinton vier plus vier. Danach kam Bush vier plus vier im TV und dann Obama ebenfalls vier plus vier im TV. Ob Trump die Tendenz bestätigen wird oder nicht, ist egal(?)
    • Basti Spiesser 01.10.2020 13:10
      Highlight Highlight Vier plus vier?
  • Asmodeus 30.09.2020 21:44
    Highlight Highlight Beide in Schalldichte Kabinen packen und das Mikro nur anschalten wenn sie an der Reihe sind.

    Problem gelöst.
  • d10 30.09.2020 21:33
    Highlight Highlight Die USA sind ein Failed State, was ist die Begründung dafür? Die mangelnde Debattenkultur gibt es ebenso in Europa.

    Kann es sein, dass dieser Artikel auf einem Mac(book) aus diesem Failed State geschrieben und auf Google / Twitter recherchiert wurde?
    • Fruchtzwerg 30.09.2020 22:56
      Highlight Highlight Ein Failed State kann weder seine Bürger versorgen (Armutsquote), noch ausreichend beschützen (Mordrate, Polizeigewalt). Hinzu kommen politisch hoch korrupte Systeme in welchen sich der demokratische Willen des Volkes nicht abbildet und auch keine richtige Gewaltentrennung mehr vorhanden ist.
      All das trifft auf die USA zu.
  • oliversum 30.09.2020 21:29
    Highlight Highlight Come on, Mo. Nicht nur die Silicon Valley-Konzerne sind schuld, Ihr Journis macht bei diesem Spiel genauso mit. Wieviele Artikel gibts schon nur hier bei Watson über jede einzelne "Entgleisung" Trumps? Ihr belohnt (und mutipliziert!) sein Verhalten genauso wie die bösen Algorithmen...
    • RicoH 01.10.2020 11:15
      Highlight Highlight Watson kann nur über Entgleisungen berichten, wenn sie statt gefunden haben. Jetzt rate mal, warum DT diesbezüglich diese Aufmerksamkeit der Medien hat?
    • Basti Spiesser 01.10.2020 13:11
      Highlight Highlight @RicoH

      Klar können sie. Das Trump genau das will, habt ihr immer noch nicht kapiert.
  • TheKen 30.09.2020 21:05
    Highlight Highlight Man wusste, was beide geleistet haben, wer sie sind. Täglich trat Trump an die Corona Briefings, immer wieder von einem Fettnäpfchen ins andere. Trotzdem halten seine Anhänger zu ihm. Das wird nach der Letzten Debatte nicht anders sein. Warum auch, von Biden kam zu wenig.
    • RicoH 01.10.2020 11:20
      Highlight Highlight Gerade darum geht es ja auch in diesem Artikel. In einer normalen, gesitteten Diskussion hätte Biden viel mehr zu sagen gehabt. Das hat DT zu verhindern gewusst.
      Schau dir doch mal die Interviews mit DT an. Konkrete Fragen beantwortet er konstant mit Whataboutism und müllt den Gesprächspartner mit Floskeln zu, bis dieser das Interesse oder die Geduld verliert.
      Jeder, der sich in solcher Form mit DT auseinander setzen muss, sollte eine Sonderprämie erhalten. Das ist einfach nicht auszuhalten.
  • Campino 30.09.2020 20:58
    Highlight Highlight Beiden einen "Tätsch ufs Fidlä" und "ohni z Nacht is Bett"
    • RicoH 01.10.2020 11:22
      Highlight Highlight Aber sicher. Du hattest aber auch nicht das Vergnügen, mit DT debattieren zu müssen. Da fehlen dir vermutlich über kurz oder lang einfach die Worte.
    • Campino 01.10.2020 11:47
      Highlight Highlight Ich meinte nicht Biden, ich meinte "BEIDE", lesen!
  • _kokolorix 30.09.2020 20:54
    Highlight Highlight Seien wir ehrlich. Dieser effektheischende Wahnsinn ist kein Produkt des Silicon Valley, oder des Internets, dort wird seine Wirkung nur optimiert.
    Es ist die nackte Gier nach immer mehr Gewinn, welche diese Mechanik antreibt. Schon die altvorderen Boulevard-Zeitungen, wie die The Sun, Bild oder Blick hatten dieses Ding drauf. Mit immer extremer verkürzten Sichtweisen, schockierenden Bildern, persönlichen Rache-Kampagnen und schlicht erstunken und erlogenen Aussagen trieben sie die Auflagen in die Höhe, um ihren Aktionären die erwünschten Renten auszahlen zu können
    • Müller Lukas 01.10.2020 07:51
      Highlight Highlight Na dann sei du doch mal ehrlich: In Ländern mit nicht-kapitalistischem Wirtschaftssystem ist der Anteil an "erstunkenen und erlogenen Aussagen" in den Medien üblicherweise nicht kleiner als in kapitalistischen - ganz im GEGENTEIL.
    • RicoH 01.10.2020 11:30
      Highlight Highlight Da liegst du mit deiner Ansicht komplett falsch. Auch ein Blick ist für die Publikation verantwortlich. Bei unwahren Aussagen können dem Konzern schnell mal millionenschwere Klagen ins Haus flattern.
      Da diese publizistische Verantwortung bei den sozialen Medien fehlt, ist das quasi ein rechtsfreier Raum – mit allen Auswüchsen, wie im Artikel beschrieben.
  • Skeptischer Optimist 30.09.2020 20:52
    Highlight Highlight „ Andererseits deren engagement-treibende Algorithmen.“

    Das dürfte der entscheidende Punkt sein.
  • Grötzu 30.09.2020 20:46
    Highlight Highlight Lass Dich tiefer fallen als DT dann kannst Du ihn schlagen. Einfach Kleinkind und Vollidiot spielen. (Täubelä)
  • The oder ich 30.09.2020 20:24
    Highlight Highlight Die Analyse stimmt, aber mit einer Prämisse bin ich nicht einverstanden: Joe Biden hatte gar nie die Option, der Debatte nicht zuzusagen. Nr. 45, die GOP, Fox und Konsorten hätten ihn nur noch als Verweigerer dargestellt, auf Facebook, Twitter und in allen ihnen zur Verfügung stehenden linearen Medien.
    • BVB 30.09.2020 20:52
      Highlight Highlight Fairerweise, wie ich finde. Für jeden die gleichen Voraussetzungen. Wenn DT abgesagt hätte, hätten die Linken ihn, sogar wenn er in einem Statement einen triftigen Grund bringen könnte, genau gleich behandelt.
    • Makatitom 01.10.2020 00:49
      Highlight Highlight Was wäre denn ein trieftiger Grund? Golfturnier gegen sich selber damit er auf jeden Fall gewinnt?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 01.10.2020 07:07
      Highlight Highlight Welche Linken?
      Auf unsere Politiklandschaft übertragen gibt's in Amerika nur eine Mischung aus SVP und SD (Republikaner), sowie eine Mischung aus SVP und FDP (Demokraten).
      Wirklich Links ist da drüben keine der beiden Parteien. Es gibt allerhöchstens rechts-nationalistisch und rechts-neoliberal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NurEineMeinung 30.09.2020 20:20
    Highlight Highlight Habe das „social media dilemma“ auf Netfix auch geschaut 😜
  • Erklärbart. 30.09.2020 20:11
    Highlight Highlight Starke Analyse. Ganz stark, vor allem die Ursache für dieses Gehabe von Leuten wie Trump/Köppel/Salvini, etc.

    Übrigens, mutig (aber treffend) Köppel quasi mit Trump zu vergleichen.

    Noch ein Input: "Der aus dem Internet übersetzte Radikalismus ist mit dem Konzept der Debatte aber nicht vereinbar. Er schliesst es ja per definitionem aus, die Anliegen oder Sichtweisen Andersdenkender wahrzunehmen, zu verstehen und allenfalls darauf eingehen zu wollen."

    Ihr habt Watson auch 2, 3 Mitarbeiter die sich den Sichtweisen Andersdenkender nicht annehmen. Da habt ihr Luft nach oben.
    • Müller Lukas 01.10.2020 08:11
      Highlight Highlight Man mag von Köppel halten was man will. Aber seinen spitzfindig-konträren Diskussionsstil mit der plumpen Diskussionsverweigerung und der demonstrativ zurschaugestellten Dummheit Trumps zu vergleichen, ist dann schon einigermassen absurd.
    • RicoH 01.10.2020 11:34
      Highlight Highlight @Müller Lukas

      Köppel diskutiert nicht. Diskutieren heisst, auf den Diskussionspartner ein zu gehen, seinen Argumenten zu zu hören und in ernst zu nehmen. Das habe ich bei Köppel noch nicht gesehen.
  • HerbertKappel 30.09.2020 20:06
    Highlight Highlight Gegen einen jahrelangen berufs TV Clown hatte er keine Chance .
  • kettcar #lina4weindoch 30.09.2020 19:49
    Highlight Highlight „Warum niemand Donald Trump in TV-Debatten schlagen kann„

    Naja... Stone Cold Steve Austin könnte...
  • FrancoL 30.09.2020 19:49
    Highlight Highlight Ich staune immer wieder ab der Interpretation der Beziehung REPs und Trump.
    Es ist doch nicht zu übersehen, dass in den USA unter den REPs doch eine Menge Politiker unterwegs sind, die einfach mal zu Trump stehen und Teilwiese sein Gedankengut teile.
    Der andere Teil der REPs ist Macht geil und hält zum Präsidenten und allerhöchstens ein verschwindend kleiner Teil der REPs wagt es sich gegen Trump zu stellen.
    Also wird doch dar nicht versucht Trump an seinem Handeln zu hindern, nicht einmal richtiger Tadel kommt auf.
    Darum ist es eben nicht nur Trump sondern die GOP die vollständig versagt.
  • Lowend 30.09.2020 19:45
    Highlight Highlight Es gibt genau einen, der Don Trump bei jeder Debatte schlägt und der für ihn selber der grössten Feind ist und das ist sein eigenes, völlig aufgeblasenes Ego.

    Mit diesem schlägt er sich selber so hervorragend, dass kurz nach der Debatte einige Beobachter meinten, Don Trump habe sich selber erfolgreich um seine Chance gebracht, jemals als Präsident wahrgenommen zu werden.
    • Müller Lukas 01.10.2020 08:18
      Highlight Highlight Das sind aber die gleichen "Beobachter" die auch vor 4 Jahren prognostiziert haben, dass Trump niemals eine Chance haben wird, Präsident zu werden. Aus genau denselben Gründen. Schon damals hat er im Wahlkampf - angeblich - alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann ;-)
    • Lowend 01.10.2020 13:13
      Highlight Highlight Erklären Sie mir bitte, was am Auftreten dieses fast rechtsradikalen Rüpels präsidial war?

      Nicht nur die politischen Beobachter, sondern viele Menschen auf der Strasse sagten, sie schämten sich für diesen Präsidenten und wer den Amerikanischen Patriotismus kennt, der weiss, was das aussagt.
  • bruuslii 30.09.2020 19:39
    Highlight Highlight klare - aber leider wahre worte:

    "Donald Trump ist der Archetyp des Polit-Trolls. Und als solcher gar nicht debattierbar."

    "...und so die USA zum Failed State gemacht hat."
  • FrancoL 30.09.2020 19:37
    Highlight Highlight Lieber MT; mit dieser Einleitung
    "Denn Donald Trump ist der Archetyp des Polit-Trolls. Und als solcher gar nicht debattierbar"
    deuten Sie an, dass jeder US-Bürger eher dümmlich ist, was ich aus eigener Erfahrung so nicht unterschreiben würde.
    • bruuslii 30.09.2020 19:58
      Highlight Highlight francol: bitte erläutere den zusammenhang, weshalb diese aus meiner sicht richtigen aussage bedeuten soll, dass JEDER us bürger eher dümmlich ist.

      trump wurde mmn va. von unsichtbaren superreichen aus dem establishment und den rechtskonservativen, denen nächstenliebe am arsch vorbei geht, obwohl sie mit der bibel rumfuchteln, gewählt.

      dazu kamen die "eher dümmlichen" wechselwähler, die trumps lügenversprechen für seriös annahmen.

      es ist nicht "jeder" us bürger dümmlich, aber ein genügend grosser teil, um mit den skrupellosen zusammen eine psyhopathen wie trump zum potus zu wählen.
    • sowhat 30.09.2020 19:58
      Highlight Highlight Ich finde nicht, dass das eine Unterstellung an alle US-Burger ist.
    • esmereldat 30.09.2020 20:17
      Highlight Highlight Also wie du auf diese Interpretation kommst, würde mich Wunder nehmen. Ich wäre nämlich nie auf sowas gekommen.
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  • Ueli der Knecht 30.09.2020 19:25
    Highlight Highlight "Donald Trump ist der Archetyp des Polit-Trolls."

    Trump treibt es auf die Spitze, aber der Archetyp des Polit-Trolls ist - wer hat's erfunden? - Christoph Blocher. Darauf folgten Trolls wie Mörgeli, Berlusconi, Bossi, Haider, Le Pen, Wilders... Köppel, Salvini & Co. sind ebenso wie die Rechtspöbler Trump und Bolsonaro nur deren Brut.

    Der Rechtsnationalistische Populismus feierte zuerst in Europa Erfolge, bevor er in die USA überschwappte.
    • Müller Lukas 01.10.2020 08:29
      Highlight Highlight Im Ernst jetzt? Das dürfte jetzt die absurdeste Überbewertung von Christoph B. sein, die ich je gelesen habe. Und das will was heissen, immerhin ist er der grösste moderne Mythos in einem Land voller Mythen...
      Du glaubst wohl auch, dass Wilhelm Tell die Freiheit "erfunden" hat ;-)
    • andrew1 01.10.2020 08:49
      Highlight Highlight naja gerade alle ins selbe boot stecken ist auch nicht korrekt. Es gibt immer noch einem himmelweiten unterschied zwischen den svp-exponenten und trump. Trump ist ein x-faches extremer als die hardliner der svp.
    • bruuslii 01.10.2020 10:41
      Highlight Highlight andrew1: stimmt, nur die svp-elite sind trump-fanboys und würden gerne das gleiche system wie die usa einführen und arbeiten entsprechend geflissentlich daran, bald das selbe image wie trump zu erreichen - auch wenn sie noch davon entfernt sind.
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  • Mat_BL 30.09.2020 19:15
    Highlight Highlight Danke Maurice Thiriet für diesen Artikel. Das macht aber nicht wirklich grosse Hoffung, dass das in US nach den Wahlen doch noch gut kommen könnte, eher im Gegenteil.
  • thzw 30.09.2020 19:15
    Highlight Highlight Facebook denkt ja momentan laut darüber nach, sein Europageschäft aufzugeben wegen eines Datenschutzurteiles in Irland. Und ich glaube, das wäre das Beste, das Europa passieren könnte.
  • Matti_St 30.09.2020 19:13
    Highlight Highlight Trump schlägt sich selber. Ohne zutun seiner politischen Gegner. War schon bei Clinton so. Leider sagt das nichts zum Wahlgang aus.
  • Reto Schnurrenberger-Stämpfler 30.09.2020 19:08
    Highlight Highlight Jedem Grossmaul wird dasselbe ohne mir bekannte Ausnahmen gestopft.
  • Ökonometriker 30.09.2020 18:49
    Highlight Highlight Nunja, Biden ist eben ein stiller Schaffer und kein charismatischer Showman. Er muss das alles im reifen Alter von 77 Jahren noch erlernen. Trump hingegen war in seinem leben selten still und selten gschaffig. Der hat bereits fast 40 Jahre Erfahrung im Showbusiness.

    Aber wenn Trump auf einen Redner vom Kaliber Obamas oder Reagans getroffen wäre, wär's wohl schwierig geworden. Die hätten ihm rhetorisch wohl Paroli geboten und ihm mit Argumenten mächtig eingeheizt.
    • bruuslii 01.10.2020 10:51
      Highlight Highlight ökonometriker: ja und nein.
      es ist eben ein extremes dilemma, auf der einen seite einem polit-troll für die zuschauer paroli zu bieten und gleichzeitig psychlogisch auf den troll einzugehen (z.b. mit leichten zugeständnissen).
      da es öffentlich ist, ist letzteres kaum denkbar. deshalb ist ein troll nicht debattierbar. auch obama und co. hätten da ihre mühe gehabt ob dem schieren ignoranten und skrupellosen lügenbombardement von trump.
      am besten wäre es, trump gar keine plattform zu bieten (siehe neuseeland mit dem fall christchurch https://www.watson.ch/!147361842 ), was leider nicht mögl. ist.
  • inferis 30.09.2020 18:42
    Highlight Highlight die usa ein failed state - wieso greift da neimand ein - wo ist jack bauer wenn man ihn braucht
  • Imfall 30.09.2020 18:41
    Highlight Highlight ...
    Benutzer Bild
  • wurzeli 30.09.2020 18:40
    Highlight Highlight Korrekt. Der Trend wird andauern und sich auch bei uns verschärfen. Was tun ?

  • Bruno Meier (1) 30.09.2020 18:28
    Highlight Highlight Als ich das gelesen hatte, dachte ich: volle Zustimmung.
    Wenn man sich weiter Gedanken macht, vor allem da ich ja von der Arbeitgeberseite komme, also dem Gegenpol der watson-Leser, hätte der Artikel so auch zu Leser-Kommentaren hier gepasst.
    Wie oft werden Argumente einfach mit Klima-Leugner, Corona-Leugner "niedergeschrieben", oder die Moral an Stelle von Argumenten verwendet. Wie oft wird der unliebsame Kommentarschreiber in die rechte Ecke gedrängt? Als Lügner und Beinahe-Nazi ist man sowieso unglaubwürdig. die Blitze zeigen auch die Einstellung der Leser. Es kommt nicht nur von Rechts!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.09.2020 18:41
      Highlight Highlight Es tut mir ja leid, aber als Corona-Leugner, respektive Klima-Leugner, werden die Menschen bezeichnet, welche Tatsachen leugnen.
      Und wenn man mit Nazis demonstrieren geht, anstatt sich gegen die zu stellen, muss man sich nicht wundern, wenn man selbst als Nazi oder Nazi-Sympathisant bezeichnet wird.

      Ich würde dir nahelegen, das eigene Verhalten auch zu hinterfragen und zu reflektieren, anstatt zu jammern.

      Übrigens:
      Wieso opferst du so herum? Wer wirklich sachliche Argumente zu einem Thema hat, mit dem wird sachlich diskutiert.
    • CalibriLight 30.09.2020 18:44
      Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass viele der watson PosterInnen im realen Leben anders debattieren.
      Es kommt von allen, die im Internet aufwiegeln, und - da gebe ich Ihnen recht (nicht in bezug auf den whataboutismus bez. der Linken, sondern ganz allgemein) - die Respekt-Schranken sind in der virtuellen Welt deutlich tiefer.
      Wer das aber mit der Realität verwechselt, läuft Gefahr, diese "Vorgehensweise" auch ins reale Leben zu übertragen. Und dann wirds unschön.

      Und natürlich ein Riesendankeschön an watson, das ein Portal ist, das viele Meinungen zulässt, aber auch Grenzen setzt. So soll es sein.
    • bbelser 30.09.2020 18:53
      Highlight Highlight Ich erlebe in vielen Fällen hier eine eher differenzierte Diskussionskultur.

      Ungerechtfertigte Diffamierung Andersdenkender eher selten.

      Allerdings erlebe ich hier auch oft einen gerechten Zorn über naive oder bewusst provozierende rechte Schwätzer, die sich notabene selber in ihre Schmuddelecke gestellt haben.
      Inklusive engagierter Widerrede.
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  • bbelser 30.09.2020 18:11
    Highlight Highlight Ganz und gar einverstanden mit dieser durchdachten und glänzend formulierten Analyse. Merci!

    Trotz der dämpfenden Mechanismen unserer direkten Demokratie sind wir keineswegs gefeit gegen eine ähnliche Entwicklung. Die angeführten Protagonisten sind m. E. weitaus gefährlicher in ihrer helvetischen "Gmögigkeit" und scheinbaren Volksnähe, als wir uns das in der auf naive Unschuld getrimmten Schweiz eingestehen mögen.
    Natürlich ist Trump und seine Zerstörung des Wahrheitskonzepts ein anderes Kaliber, aber ständige "Einzelfall-Entgleisungen" höhlen auch bei uns schon lange den Stein.
  • Anti-Bot 30.09.2020 18:08
    Highlight Highlight Trump ist nicht die Ursache sondern das Symptom dieses Phänomens der radikalen Polarisierung. Aus dieser Welt des gegenseitigen Hasses wieder herauszukommen, dürfte schwierig werden für die USA. Also tragen wir Sorge dafür, dass es in der Schweiz nicht auch so weit kommt. Bisher sind wir in genau dieser Richtung unterwegs.
  • Pafeld 30.09.2020 17:58
    Highlight Highlight Wie heisst es so schön: Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich runter auf sein Niveau und schlägt dich dann mit seiner Erfahrung.
    • rodolofo 30.09.2020 18:13
      Highlight Highlight Wer allerdings NICHT hinunter steigt in den Dreck der Schlammschlacht, wirkt elitär und abgehoben...
      Immerhin ist ja die Drecksarbeit von PolitikerInnen nur verbal.
      Einen abstossenden Mundgeruch ohne Maske würde ich aber Trump schon zutrauen...
    • Bär51 30.09.2020 19:03
      Highlight Highlight Ich frage mich trotzdem, was Biden mit einer anderen Haltung bewirken könnte: klare Grenzen setzen, aber Trump eher belächeln; Ironie; sich nicht in den Schlamm herablassen und das Trump auch klar sagen...
    • bbelser 30.09.2020 23:15
      Highlight Highlight @Bär51:
      Das ist aber verdammt schwierig.
      Ich diskutiere das heute schon den halben Tag mit meiner Frau, die auch deine Haltung vertritt, während ich bezweifle, dass der Debattenverweigerung Trumpscher Manier irgendwie mit zivilisierten Mitteln beizukommen ist.
      Wie diskutiere ich mit jemandem, für den das Konzept der Wahrheit keine Gültigkeit hat, der Dialektik, Gewissen, Moral nicht kennt, keine Empathie, keinen Sinn für die Standpunkte und Interessen anderer? Mit einem, der Debatte gar nicht kennt, nicht kann und nicht will?
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  • Linus Luchs 30.09.2020 17:58
    Highlight Highlight Ich möchte an den "Battle of the Billionaires" erinnern. Trump prügelte sich im Rahmen einer Wrestlingshow mit einem anderen Superreichen, um ihm danach im Ring noch die Haare abzurasieren. Alles unter ekstatischem Gejohle des Publikums. Das ist und bleibt seine Erfolgsstrategie. Trump debattiert nicht, er betreibt Wrestling, im Weissen Haus, im Fernsehstudio, immer, wenn es einen Widersacher gibt. Gewalt statt Dialog.
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    • esmereldat 30.09.2020 20:26
      Highlight Highlight Naja, Wrestling ist ja nur Show und alles abgesprochen. Kann ich mir gut vorstellen, dass das Trump gefällt. Ohne wirklich was leisten zu müssen den grossen Macker darstellen und sich dann von einer gröhlenden Masse für seine Show feiern lassen.
    • BVB 30.09.2020 20:55
      Highlight Highlight Das isch huere lustig irgendwie
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.09.2020 21:50
      Highlight Highlight Trump macht kein Wrestling. Er hält sich nicht an Spielregeln.
      Play Icon
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  • rodolofo 30.09.2020 17:53
    Highlight Highlight An dieser Stelle möchte ich mal dem Schweizer Politgeschehen ein Kränzchen winden!
    Nicht nur dass wir uns resistent zeigen gegen die Angriffe von "unseren" Rechtsaussen-Populisten von der SVP!
    In der letzten Elefantenrunde nach den Abstimmungen hatte mit dem neuen Parteipräsidenten Chiesa auch ein sympathischer Tessiner seinen wohltuenden Einstand!
    Öffentlich-Rechtliche Medien und eine gute Volksschulbildung, sowie Service Publique ganz allgemein zeigen Wirkung, im Gegensatz zum US-Vollprivatisierungs-Kapitalismus.
  • TomTomZH 30.09.2020 17:53
    Highlight Highlight „Eine Debatte gegen intelligente Menschen zu gewinnen ist schwer,

    ein Argument gegen dumme Leute zu gewinnen ein Ding der Unmöglichkeit.“
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.09.2020 17:51
    Highlight Highlight Wirklich sehr gut geschrieben.
    Ich habe es selten so genossen, einen Kommentar zu lesen.
    Ich ziehe meinen Hut.

    Den einzigen Kritikpunkt, den ich vorbringen könnte, hat Gurgelhals schon vorgebracht.

    Maurice Thiriet, das ist wirklich einer der mit Abstand besten Beiträge, die ich bisher auf diesem Newsportal gelesen habe.
  • Majoras Maske 30.09.2020 17:49
    Highlight Highlight Die USA sind noch kein Failed State, aber sollte Trump gewinnen - oder sich an die Macht putschen, dann war's das wohl. Oder es kommt wirklich zu einem bewaffneten Konflikt. Was die USA bräuchten wäre ein Einiger, ein Versöhner. Aber da ist niemand mehr da, der diese Rolle einnehmen könnte.
    • mrmikech 30.09.2020 19:02
      Highlight Highlight "Was die USA bräuchten wäre ein Einiger, ein Versöhner."

      Bis jetzt war es immer Krieg was die USA vereinigt hat...
    • bruuslii 30.09.2020 19:23
      Highlight Highlight majora: die usa ist mmn jetzt schon ein failed state. trump ist "nur" das geschwür an der oberfläche des tiefsitzenden krebses in den usa.

      auch die debattenkultur, die mo hier anspricht und die wir im tv live verfolgen können, das gescheiterte impeachment, die twitterergüsse des potus etc. zeigen dies recht deutlich.

      die wahl macht eher den unterschied, ob es eine chance zur rettung und langfristig genesung gibt, oder ob die usa ganz "verloren" ist.

      in weiteren 4 jahren trump/gop traue ich denen alles zu, um die institutionen und machtteilung weiter auszuhebeln.
    • Manfred Lohnbauer 30.09.2020 20:08
      Highlight Highlight Das sehe ich überhaupt nicht so. Wofür wir Trump dankbar sein sollten, ist sein Wirtschaftskrieg gegen China. China ist daran, die ganze Welt aufzukaufen. Sollte China einmal schwächeln, wird es einen weltweiten Crash der Finanzsysteme geben. Trump ist ein mieser Typ, aber er ist ein geschickter Krämer!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 30.09.2020 17:49
    Highlight Highlight Absolut nach vollziehbare klare Analyse.
    Leider war diese Entwicklung zu erwarten als die Amis so ein Klotz wie Trumpel gewählt hatten.

    Es wird so wie in Taiwan kommen.
    In den politischen Debatten, wird es weniger strategische logische, sondern immer mehr emotionale, beleidigende Argumente geben.
    Am Ende wird man sogar offen Gewalt ausüben.
    Wie dem Kontrahenten eine Ohrfeige verpassen.

    Willkommen in der Barberei....
  • LeChef 30.09.2020 17:45
    Highlight Highlight Ich glaube diese Analyse ist korrekt. Die Kultur auf Social Media ist mit der demokratischen Debatte unvereinbar. Aber es fehlt ein wichtiger Teil der Gleichung: Der Grund für die Verlagerung der Aufmerksamkeit weg von den Gatekeepern liegt darin, dass die Medien ihre moderierende Funktion gar nicht mehr erfüllen.

    Wer beispielsweise die Debatte auf NBC verfolgt hat, bekam einen reinen Biden-Fanclub serviert, keine einzige abweichende Stimme. Was sollen Konservative in den USA denn anderes tun, als sich in ihre Echokammern zurückziehen, wenn die klassischen Medien bereits Echokammern sind?
    • bruuslii 30.09.2020 19:27
      Highlight Highlight lechef: soweit ich es verstanden habe, gibt es keine klassischen medien in den usa.
      bei uns gibt es immerhin noch die staatlichen medien, welche den auftrag haben, neutral zu berichten.
      in den usa ist ein medium entweder dem oder rep (resp. mitte oder rechts, selten kleinere links).
    • LeChef 30.09.2020 19:39
      Highlight Highlight bruusli: Denkst du wirklich die Demokratische Partei ist eine Mittepartei? Das war sie vielleicht mal, vor zehn Jahren.
    • bruuslii 30.09.2020 21:38
      Highlight Highlight lechef: die meisten kommentatoren und was ich so höre, was da drüben politisch bei den dems passiert, bestätigen, dass für unsere massstäbe die dems eher mitte liberal sind (wie fdp, glp, cvp).
  • Dummbatz Immerklug 30.09.2020 17:44
    Highlight Highlight Ausser den Wählern kann nichts und niemand Donnie stoppen. Und selbst das ist ungewiss 🤷🏼‍♂️
    Ich hoffe es nimmt ein gutes Ende.
    Benutzer Bild
  • echter Züricher 30.09.2020 17:44
    Highlight Highlight Fragt sich niemand, wieso Biden Pupillen hat, wie ich mit 25 im Techno Club?
    • PlayaGua 30.09.2020 17:46
      Highlight Highlight Nein.
    • farbarch1 30.09.2020 18:11
      Highlight Highlight Sieht nicht so aus.
    • Dummbatz Immerklug 30.09.2020 19:18
      Highlight Highlight
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  • Iginla 30.09.2020 17:43
    Highlight Highlight Endlich ein vernünftiger Artikel über den US-Wahlkampf. Ich kann die voreingenommenen Artikel von Herr Löpfe nicht mehr lesen. Dass heute Biden als Wahlsieger erkohren worden ist und Trump eine 1 für die Debatte erhielt war der Gipfel. Das alles schmeckt so nach 2016. Viele vergessen, dass Trump sehr viele Fans hat und die ihn für sein rüpelhaftes Verhalten noch abfeiern. Die Debatte hat ihm kaum geschadet. Ein weiteres Armutszeugnis für die USA war es aber defintiv.
    • bruuslii 30.09.2020 19:29
      Highlight Highlight iginla: stimmt, wobei trump unbestritten eine 1 verdient.
      biden könnte man etwas zw. 3-4 geben...
    • Sälüzäme 30.09.2020 22:04
      Highlight Highlight Ähm, bei der "Debatte" ging es um Biden und Trump und letzterer war unterirdisch und nicht um die Wähler. Das Raitung ist also absolut korrekt.
    • RicoH 01.10.2020 11:57
      Highlight Highlight Irgendwie scheinen dich die Kommentare von Köpfe doch zu interessieren. Daher ist es schwer vorstellbar, warum du die "voreingenommenen" Artikel von Herr Löpfe nicht mehr lesen kannst.

      Mein Tipp: lies sie einfach nicht mehr und gut is.
  • Quo Vadis 30.09.2020 17:42
    Highlight Highlight "Anderen Ländern und Demokratien wird es gleich ergehen, wenn Leute wie Donald Trump das politische Parkett betreten."

    Grundsätzlich bin ich einverstanden mit Herrn Thiriets Kommentar, obwohl ich die Schuld für die Polarisierung keineswegs nur Trump zuschustern würde.

    Die Frage die sich mir hauptsächlich stellt ist, WIE es dazu kommen konnte, dass Trump je Präsident werden konnte, welcher Nährboden musste dazu entstehen damit ihn 49% der Menschen wählen? Und dies nach 8 Jahren Obama! Auch hier Social Media die Schuld geben zu wollen greift eindeutig zu kurz.
    • bruuslii 30.09.2020 19:35
      Highlight Highlight quo vadis: das bestreite glaube ich niemand. dass trump nur ein symptom ist, denke ich, ist auch allen klar.
      während obama hat sich wohl sinnbildluch ein krebsgeschwür bei den konservativen/rechten insb. den extremen gebildet, die es kaum aushielten, die "schande" eines multikulturellen präsidenten zu ertragen.
      diese und das establishment der unsichtbaren superreichen bildeten den hauptteil der trumpwähler.
      den rest machten unkritische, wohl ungebildete wechselwähler, die auf die versprechen von trump hofften, dass er für die arbeiter kämpft.
      letztere werden sich hoffentlich nun abwenden.
    • Palpatine 30.09.2020 20:23
      Highlight Highlight Trump hat ja leider auch gewonnen, weil er gegen einen in seinen Augen richtigen Gegner antreten durfte.
      Ich persönlich bin der Meinung, Hillary Clinton wäre eine gute Präsidentin gewesen. Für viele weisse Amerikaner christlicher Prägung jedoch war sie einfach zu viel des Guten. Nach dem kommunistischen, muslimischen und Schwarzen Obama nun noch eine Frau, eine intelligente, selbstbewusste Frau notabene. Nein, danke, dann doch lieber den orangenen Pausenclown.
    • Quo Vadis 30.09.2020 21:55
      Highlight Highlight Bruce, vielleicht war es tatsächlich eine Protestwahl. Protest an die ganzen Clintons und Bidens (auch Republikaner!) die seit Jahrzehnten in Washington sitzen und zum Teil dafür verantwortlich sind, wie es in den USA aktuell aussieht.
  • Zen Trifuge 30.09.2020 17:41
    Highlight Highlight Die Netflix Dok lässt zu diesem Thema grüssen und ist Pflicht in Zeiten wie diesen: "das Dilemma mit den sozialen Medien"
  • Gurgelhals 30.09.2020 17:37
    Highlight Highlight Volle Zustimmung bis auf einen Punkt: die Republikaner haben es nicht "nicht geschafft, Trump einzufangen [...] weil Trump der Basis der Partei [...] viel näher und vertrauter ist als [der] Partei mit ihrem Programm und ihrem Establishment.".

    Sie haben es gar nicht erst versucht. Denn: Trump ist eben gerade *auch* dem GOP-Establishment näher und vertrauter, als diese es öff. zugeben würde. Trump verkörpert in Reinstform die Linie, die die GOP spätestens seit Gingrich fährt. Der einzige Unterschied ist, dass er im Gegensatz zu den Parteigranden dabei keine Maske der Respektabilität trägt.
    • dickmo 30.09.2020 17:44
      Highlight Highlight Hat was. Ich denke aber, der eine oder andere würde sich schon dezidierter gegen Trump aussprechen, wenn er nicht fürchten müsste, dann auf Geheiss von Trump von der Basis fallen gelassen zu werden.
    • Steve21 30.09.2020 18:12
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Und darin liegt ja auch das Problem. Im 3. Reich hätte es auch genügend Leute gehabt, die Hitler und Co. hätten engegentreten können, aber denen war eben dann auch ihre Macht lieber, frei nach dem Motto "jeder ist sich selbst der Nächste". Nur so kommt es zu dieser Dynamik und nur so ist es überhaupt möglich, dass solche Typen gewählt werden..... die Lösung zurück zur Normalheit läge also nicht bei den Demokraten, sondern bei den Republikanern selbst und da habe ich doch wenig Hoffnung für den 3.11.
    • Sälüzäme 30.09.2020 22:19
      Highlight Highlight Hinzu kommen noch all die machtgierigen, korrupten und unfähigen Helfer im WH, es hätte sich gelohnt dort eine Drehtüre einzubauen. DT's vorgehen hat den letzten Vernünftigen die Lust genommen dort zu arbeiten oder sie hat der Mut verlassen etwas dagegen zu unternehmen. Dass schon viele seiner Helfer vor Gericht landeten und verurteilt wurden gibt den übrig Gebliebenen sicher auch zu denken. Mal sehen was die gegen eine Niederlage im Schilde führen, treue bis zum bitteren Ende oder rette sich wer kann?
      Es wird so oder so Fall spannend werden.
  • CalibriLight 30.09.2020 17:30
    Highlight Highlight Hervorragende Gedanken, Stoff, der uns allen zu denken geben muss.
    Merci!

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