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President Donald Trump, right, shakes hands with Turkish President Recep Tayyip Erdogan, left, during a meeting on the sidelines of the G-20 summit in Osaka, Japan, Saturday, June 29, 2019. (AP Photo/Susan Walsh)
Donald Trump,Recep Tayyip Erdogan

Potentaten wie Erdogan wissen, wie man Trump über den Tisch zieht. Bild: AP

Analyse

Trumps Chaos-Aussenpolitik gefährdet den Weltfrieden

Donald Trump will die fragwürdigen Kriege und Interventionen der USA beenden. Ein nobles Ziel, doch er handelt selbstsüchtig und ohne klare Strategie. Damit könnte er die Welt erst recht ins Chaos stürzen.



Mehr als zweieinhalb Jahre hielten die Republikaner im Kongress einem Präsidenten die Treue, den sie ursprünglich nicht wollten. Selbst die Ukraine-Affäre erzeugte höchstens kleine Risse in der Abwehrmauer. Ein Telefongespräch mit dem türkischen Präsidenten hat (fast) alles geändert. Erstmals sieht sich Donald Trump mit einer ernsten Revolte aus den eigenen Reihen konfrontiert.

Der einflussreiche Senator und Aussenpolitiker Lindsey Graham wütete in einer Twitter-Salve gegen die «kurzsichtige und verantwortungslose» Entscheidung des Präsidenten, die US-Truppen aus der syrisch-türkischen Grenzregion abzuziehen. Er kündigte eine Resolution im Kongress an, die Sanktionen gegen das NATO-Land Türkei für den Fall einer «Invasion» in Nordsyrien fordert.

Die Chancen sind intakt, dass eine solche Resolution in beiden Kammern eine Zweidrittelmehrheit erreichen würde, mit der ein mögliches Veto von Trump überstimmt werden könnte. Was sich bei einem Impeachment bislang nicht abzeichnet, könnte dem Präsidenten mit seinem unbedachten Vorgehen in Syrien gelingen: das tief gespaltene und zerstrittene Parlament gegen sich zu vereinen.

Das ist Trumps Aussenpolitik

Donald Trumps Verrat an den kurdisch-arabischen Streitkräften, die im Kampf gegen den «IS» die blutige «Drecksarbeit» am Boden erledigt haben und nun zum «Dank» im Stich gelassen werden, ist das bislang erschütterndste Beispiel für seine Aussenpolitik. Eine klare Strategie ist nicht erkennbar, sie orientiert sich einzig an kurzfristigen Vorteilen.

Kim trifft Trump in Singapur

Die Erfolgsbilanz ist bislang gelinde gesagt überschaubar. Bestes Beispiel ist Nordkorea. Was wurde nicht gejubelt, als Donald Trump und Kim Jong Un sich letztes Jahr in Singapur trafen. Seither gab es zwei weitere Begegnungen, doch am Sonntag verliess Nordkorea die Gespräche über sein Atomwaffenprogramm in Stockholm und warf den USA eine «feindselige Politik» vor. Als Begleitprogramm liess Kim einmal mehr einen Raketentest durchführen.

Nobles Ziel, fragwürdiger Weg

Eine erfolgreiche Aussenpolitik beruht auf einer klugen Strategie und viel Geduld. Zwei Dinge, über die das «sehr stabile Genie» Donald Trump in seiner «grossen und unvergleichlichen Weisheit» in keinster Weise verfügt. Er will die militärischen «Abenteuer» der USA beenden. Ein angesichts der fragwürdigen bis desaströsen Kriege und Interventionen der letzten Jahrzehnte sicherlich nobles Ziel.

Ein solcher Rückzug müsste sorgfältig und durchdacht erfolgen. Trump aber geht es nur um sich selbst. Er ist ein Isolationist alter Schule, getreu seinem Motto «America first». Und die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung hat genug von den kostspieligen Engagements im Ausland, allen voran Trumps treue Fans. Auf sie muss er mit Blick auf seine Wiederwahl Rücksicht nehmen.

Krisenherde Asien

Damit aber wächst die Gefahr eines sicherheitspolitischen Vakuums, besonders in Asien. Der gesamte Kontinent vom Mittelmeer bis zum Pazifik ist eine Abfolge von Krisenherden. Zwischen traditionell verfeindeten Ländern wie Saudi-Arabien und Iran oder den Atommächten Indien und Pakistan hat die Kriegsgefahr zugenommen.

Eine «Wiederauferstehung» des «IS» im Irak und in Syrien ist möglich. In Afghanistan droht die Rückkehr der Taliban an die Macht. Auch in Südostasien sind Islamisten auf dem Vormarsch. Nordkorea bleibt unberechenbar. China hat seine aussenpolitische Zurückhaltung abgelegt und verfolgt seine Interessen nicht nur im Südchinesischen Meer zunehmend selbstbewusst.

Wer anders als die USA?

In Ländern mit wachsendem Wohlstand kommen Unruhen hinzu. Junge, urbane und gut ausgebildete Menschen fordern mehr persönliche Freiheiten oder wehren sich gegen deren Einschränkung, von Teheran und Bangkok über Jakarta bis Hongkong. In dieser zunehmend instabilen und chaotischen Welt wäre ein stabilisierender Faktor unabdingbar.

Auch wenn es Pazifisten und notorischen Amerika-Hassern nicht gefällt: Wer anders kann diese Rolle einnehmen als die USA mit ihrem militärischen und wirtschaftlichen Potenzial? Die UNO ist mit ihrer heutigen Struktur ein zahnloses Gebilde und Europa mit sich selbst beschäftigt. Das ist kein Plädoyer für neue Kriege. Der Irrglaube der Neokonservativen, eine Demokratie herbeibomben zu können, ist entlarvt.

Dennoch sind die USA eine «unentbehrliche Nation». Nur sie haben die Möglichkeit, Diplomatie mit robusten Machtmitteln im Rücken zu betreiben. «Rede sanft und trage einen grossen Knüppel», hat der frühere Präsident Theodore Roosevelt so schön gesagt. Trump brüllt in voller Twitter-Lautstärke, sein Knüppel aber ist ungefähr so dick wie ein Zündholz.

Recep Tayyip Erdogan hat dies durchschaut und nützt die Schwäche des US-Präsidenten knallhart aus. Vielleicht lässt sich der Verrat an den Kurden stoppen, bevor es zu spät ist. Aber mit seiner chaotischen Aussenpolitik bleibt Donald Trump eine Gefahr für den Weltfrieden.

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96Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 10.10.2019 07:41
    Highlight Highlight Und wieder werden die Leute behaupten, dass sie das nicht kommen sahen, als sie diesen offensichtlich unfähigen Schnorrer wählten...
    "Wior sind däs Völk!"
    Ja, ein völkisches Völk seid Ihr und genau so strohdumm und verkommen, wie Euer strohblonder Anführer!
  • Therealmonti 09.10.2019 12:09
    Highlight Highlight Treffende Analyse. Leider lässt sie nicht viel Spielraum zur Hoffnung auf bessere Zeiten.
  • Rezzo 09.10.2019 09:56
    Highlight Highlight Sorry, aber damit hat Herr Blunschi, BILD Zeitungsniveau erreicht. Mit Trump kann ich auch nicht viel anfangen, aber den Weltfrieden zu gefährden, ist totaler Unsinn.
    Die Probleme auf unserem Kontinent sind größtenteils selbst gemacht. Das lernt man schon als kleiner Mensch für seine Probleme einzustehen sonst hat man nie Kontrolle über sein Leben.
  • Altweibersommer 09.10.2019 08:43
    Highlight Highlight Ich mag Donald Trump ja auch nicht, aber ihm die Schuld zu geben, dass es keinen Weltfrieden gibt, ist lächerlich.
    • swisskiss 09.10.2019 11:17
      Highlight Highlight Altweibersommer: "Weltfrieden" bedeutet in diesem Kontext NICHT, dass keine regionalen Konfikte und Kriege herrschen, sondern dass Tumps Politik, die Schaffung eins überregionalen Konflikts mit Potenzial zu enem Flächenbrand provoziert. Du kannst ja selbst im Artikel nachlesen, dass es nicht um die Befrieung regionaler Konflikte geht, sondern um globale Bedrohungen
  • Thomas G. 09.10.2019 04:14
    Highlight Highlight Stell Dir vor, einer will sich aus Kriegen raushalten und alle so "Waaaas? Wir wollen Krieg!"

    • RicoH 09.10.2019 07:02
      Highlight Highlight Du hast offensichtlich nicht verstanden, um was es hier geht. Lies den Artikel.
  • Noblesse 08.10.2019 23:24
    Highlight Highlight Trump ist ein klassisches Systemversagen. Die USA muss nach ihm die Verfassung nach Lecks absuchen. Er wird keine Kriege beginnen können. Sie werden ihm nicht folgen. Den Atomkoffer sieht der nie. Die stellen ihm eine Werkzeugkiste hin stattdessen!
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.10.2019 22:25
    Highlight Highlight 2) Und weshalb auch nicht? Die interventionisitsche Politik der letzten 20 Jahre waren mit immensen finanziellen und politischen Kosten verbunden und die Ziele wurden bei weitem nicht erreicht.
    Das die USA nicht mehr bereit ist, weltweit für Stabilität zu sorgen, wird regional zu massiven Konflikten führen, einige potenzielle Brandherde werden im Text genannt. Die Zahl der Yemens und Syrien wird wohl zunehmen, aber solang De, Fr und/oder GB nicht bereit sind, die Kosten für Interventionen selber zu zahlen, wird wohl auch nicht viel passieren, die USA wird sich kaum darum kümmern.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.10.2019 22:20
    Highlight Highlight 1)"Europa ist mit selbst beschäftigt"
    Genau solche Aussagen stören mich, diese selbstverzwergung. Man ist zwar gerne bereit, die USA nicht immer zu unrecht zu kritisieren, ist aber weder willens noch fähig, selber in einem akuten Krisenherd politischen Druck zu erzeugen und dann notfalls auch durchzusetzten. Die EU kann das gar nicht und die Nationalstaaten halten sich vornehm zurück.
    Die USA verabschiedet sich seit Obama von der Rolle der Weltpolizei, unter Trump hat das bizarre Auszüge angenommen, aber die Richtung wird sich weiter fortsetzten, sei das unter einem Dem oder einem Rep.
  • Hamudi Dudi 08.10.2019 22:12
    Highlight Highlight Mir gefällt nicht, wohin das alles steuert. Immer öfter sehe ich Kommentare, in denen eine gesamteuropäische Armee gefordert wird. Ab dann ist die EU definitiv kein Friedensprojekt mehr, oder geht es nur um Frieden in Europa?
    • D(r)ummer 09.10.2019 00:48
      Highlight Highlight Handel.

      Die heutigen Zugpferde wurden damals gross.
      Das damals wird von einigen wenigen nicht gerne Thematisiert.
      *Hust* Bayer, BMW usw. *Hust*

      Nach der Familie Quandt googeln ist ein kleiner Anfang.
    • D(r)ummer 09.10.2019 00:50
      Highlight Highlight noch was...

      Handel brauchts in allen Situationen (Krieg, Frieden etc.).

      Der muss immer gut funktionieren können, weshalb ein Staatenbund mit überregionaler Gesetzgebung sehr zuvorkommend ist.
    • [CH-Bürger] 09.10.2019 04:18
      Highlight Highlight @Hamudi:
      Die Erstellung einer europäischen Armee wäre KEINE Abkehr von der Friedenspolitik! Solange die Armee nicht als offensives Element eingesetzt wird, ist sie ein wirkungsvolles Werkzeug in der Sicherheitsarchitektur:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Si_vis_pacem_para_bellum

      Die Frage ist halt immer, was man mit seinen Machtinstrumenten anstellt...
      “Wenn du den wahren Charakter eines Menschen erkennen willst, dann gib ihm Macht”
      A. Lincoln
    Weitere Antworten anzeigen
  • es isch wies isch (Love & Peace Edition) 08.10.2019 20:37
    Highlight Highlight Trump wird leider noch immer unterschätzt.
    Mit seinem Vorgehen setzt er vor allem, und dies sehr direkt, Europa unter Druck.
    Ein geeintes Europa ist ihm aus wirtschaftlicher Sicht ein Dorn im Auge.
    Mit seinem Vorgehen wird er die Bewegung nach Rechts(aussen) beschleunigen, da wir Bürger in Europa das Thema Klima schneller als eine heisse Kartoffel fallen lassen werden, wenn Erdogan droht, die Flüchtlingsschleusen nach Europa zu öffnen.
    Rechts(aussen) Regierungen aber werden ihre Sympathien für den Rassisten im Weissen Haus nicht verhehlen. Es droht ein üble Achse des Bösen.
    • DieFeuerlilie 08.10.2019 22:01
      Highlight Highlight Ähm.. du glaubst also ernsthaft, dass Trump einen Plan hat?
      Dass er den Rückzug aus Syrien befohlen hat, um Europa zu schaden?

      Ich hingegen glaube viel eher, dass er einfach durch das Telefonat mit Erdogan ganz spontan, impulsiv -trumplike eben..- entschieden hat, die Truppen abzuziehen.

      Ohne jeden Plan, einfach so.
      Weil Erdogan das irgendwie schlüssig begründet hat.
      Denn wir wissen ja, dass Trump gern die letzte Meinung übernimmt, die er grad gehört hat.
      Das Fox&Friends-Syndrom..
    • IchSageNichts 08.10.2019 22:17
      Highlight Highlight Naja zu viel Aluhut. Wenn die Europäer mal ihre Hausaufgaben machen würden, dann wäre die Flüchtlingskrise auch kein Problem. Zu viel Wohlfahrtsstaat zu wenig Produktivität!

      Wenn die USA dort bleibt gibts irgendwann wieder Krieg...
      Die europäer haben halt keinen Kredit bei Erdi weil der schon die Flüchtling zurück hält. Sonst könnten sie Druck machen. Es ist Zeit das die Europäer in ihrem Hinterhof selber aufräumen.
  • roger.schmid 08.10.2019 20:12
    Highlight Highlight Trumps Außenpolitik lässt sich auch reduzierter zusammenfassen:

    Trump macht denjenigen Gefallen, die ihm persönlich Geld zahlen, oder ihm Wahlkampfhilfe leisten. Siehe Saudi-Arabien, Israel, Russland, Ukraine usw.
    • sowhat 09.10.2019 08:32
      Highlight Highlight Oder ihm Komplimente machen... Ich bin sicher, die Formulierung "grosse und unvergleichliche Weisheit" ist eher eine orientalische. Mithin ein Komliment von Erdogan, was ihn geblendet hat.
  • Chrisbe 08.10.2019 19:12
    Highlight Highlight Also bitte, was war zu erwarten?
    Ein skrupelloser Geschäftsmann ohne jegliche politische Erfahrung macht plötzlich Weltpolitik!
    Er macht exakt so weiter wie er es schon inmer gemacht hat. Zudem: Er liebt es wie ein 'Arsch' aufzutreten und hat es damit weit gebracht.
    UNFASSBAR was die Amis diesen Clown alles machen lassen..
  • Doppelpass 08.10.2019 19:01
    Highlight Highlight Trumps's Wege sind unergründlich, aber wir Menschen können halt manchmal seine grossartige und unvergleichliche Weisheit nicht ganz verstehen.
    Bei uns in der Schweiz ist nur Roger Köppel ähnlich Visionär.
    Er wird uns helfen, und uns ins Licht führen.
    Oder hinters Licht? Egal, Hauptsache Licht!
  • Zugriff 08.10.2019 18:51
    Highlight Highlight Ich will Trump in keinster Weise verteidigen. Aber den Weltfrieden gefährdet hier vor allem einer: Erdogan.
    • Alteresel 08.10.2019 19:09
      Highlight Highlight Aber dem entgegentreten kann nur ein Land: USA.
    • IchSageNichts 08.10.2019 22:23
      Highlight Highlight Nein! Die EU ist der grösste Binnenmarkt die sollen mal was in die Waagschale werfen... Ohh nein die haben ja Erdi schon wegen den Flüchtlingen angefragt. Die er nun wiederum los werden will... Wer ist nun das Problem bzw. die Lösung.
      Oder dann stellt man halt die Fremdenlegion ins syrisch Grenzgebiet! Aber lieber nach den USa rufen.
    • Enzasa 09.10.2019 04:35
      Highlight Highlight Warum hat die EU sich in die Abhängigkeit von Erdogan begeben?

      Weil viele, viele Menschen den Populisten glauben, die erzählen, es braucht nur eine Mauer um Europa
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk-mal 08.10.2019 18:36
    Highlight Highlight @Ökonometriker, die Europäer, was können die tun? Die sind in einer Art Nabelschau, jeder in sich gefangen..., auch die Schweiz!
  • 7000lt. 08.10.2019 18:33
    Highlight Highlight Finde ich super dass Er seine Leute nach hause holt, sollen sich doch andere darum kümmern wen sie wollen. ! Hätte Er schon lange tin sollen. USA FOR EVER🇺🇸
    • Snowy 08.10.2019 18:50
      Highlight Highlight Soldaten aus fremden Ländern abziehen = Ja, bitte!

      Soldaten aus fremden Ländern abziehen, damit der treueste Verbündete im Kampf gegen den IS (Kurden) von den Türken abgeschlachtet werden können = Nein.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 08.10.2019 18:57
      Highlight Highlight Ach und dafür mischt er im Iran und in Venezuela mit
    • Alteresel 08.10.2019 19:09
      Highlight Highlight Auch schon Hintergrund gelesen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • michirueegger 08.10.2019 18:28
    Highlight Highlight Trump zeigt doch nur einfach etwas auf Europa hat sich zu lange auf Amerika verlassen und zu stark von Amerika abhängig gemacht. Wie wäre es mal wenn Europa aufsteht und die Führung übernimmt
    • Fairness 08.10.2019 19:19
      Highlight Highlight Wie sollte die marode EU und der kleine Rest das angehen?
    • michirueegger 09.10.2019 00:29
      Highlight Highlight Indem man die Lobbyisten rauswirft auf die Wissenschaft hört und Europa umbaut dauert vielleicht ein paar Jahre aber es winkt das Paradies oder hast du einen besseren Vorschlag
    • K1aerer 09.10.2019 20:24
      Highlight Highlight @michiruegger glaubst du wirklich Planwirtschaft würde funktionieren? Evt. eine europäische Armee könnte die Lösung sein, die die Grenzen verteidigt und notfalls auch Verbündete unterstützt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tagomago 08.10.2019 18:22
    Highlight Highlight Hallo? Welcher Weltfrieden????
  • just sayin' 08.10.2019 18:16
    Highlight Highlight warum ist dieser artikel von herrn blunschi und nicht von herrn löpfe? 😉
    • sowhat 08.10.2019 23:39
      Highlight Highlight Das zeigt, wie ernst die Lage ist! just sayin'
  • BeatBox 08.10.2019 18:08
    Highlight Highlight Den Weltfrieden gefährdet Trump mit seinem Handelskrieg und auf Indien vs. Pakistan hat er (leider? zum Glück??) Null Einfluss.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 08.10.2019 18:59
      Highlight Highlight Er ruft weder Indien noch Pakistan zur Mässigung auf und den Kim lies er auch gewähren.

      Ist die Katze aus dem Haus tanzen die Mäuse auf den Tisch
    • BeatBox 09.10.2019 03:59
      Highlight Highlight Bei diesen zwei Atommächten hat Trump und hatten auch seine Vorgänger sehr wenig Einfluss!
  • Snowy 08.10.2019 18:07
    Highlight Highlight Die Steuersenkungen für die Reichsten sind durch.
    Eigentlich brauchen ihn die Mächtigen nun nicht mehr - im Gegenteil: Er wird nun zur Last. V.a. für den in den USA sehr mächtigen militärisch-industriellen Komplex. Diese Menschen machen Gewinne, wenn möglichst viele US-Soldaten irgendwo auf der Welt im Einsatz sind. Trump möchte aber möglichst viele Soldaten zurückholen.

    Der letzte Präsident, der sich gegen den militärisch-industriellen Komplex der USA gestellt hat, war JFK....

    Es würde mich nicht wundern, wenn Trump in Bälde einem Attentat zum Opfer fallen würde.
    • Magnum 08.10.2019 18:36
      Highlight Highlight Einem Attentat zum Opfer fallen: Das wäre die wohl einzige Art, wie Trump noch ohne Schimpf und Schande aus dem selbst angerichteten Schlamassel heraus kommen könnte. Ich würde es vorziehen, wenn der Kerl genau dafür zur Rechenschaft gezogen werden könnte, strikt rechtsstaatlich.

      Ansonsten zeugt Dein Posting von einer gewissen Affinität für Kopfbedeckungen aus Leichtmetall.
    • Dr. Unwichtig 08.10.2019 18:49
      Highlight Highlight Sorry, aber Trump stellt sich in keiner Weise gegen den militärisch-industriellen Komplex - siehe Aufrüstung von Saudi Arabien die Rekordinvestitionen ins U.S. -Militär. Das hat übrigens auch Kennedy nicht wirklich getan - unter seiner Rigide wurden alle Vorbereitungen getroffen, die letztlich zum Vietnamkrieg führten. Ob es auch unter JFK zum Krieg gekommen wäre, kann aus heutiger Sicht nicht beantwortet werden - eine Taube war er aber auf jeden Fall nicht (siehe Operation Schweinebucht)...
    • balzercomp 09.10.2019 06:58
      Highlight Highlight JFK wurde primär durch seine Ermordung zu Legende. In Deutschland natürlich auch durch seine Aussage „ich bin ein Berliner.“ Er war ganz sicher kein Friedenspräsident wie es vielleicht in Ansätzen Carter war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Unwichtig 08.10.2019 18:07
    Highlight Highlight Ach, nee - nicht schon wieder eine republikanische Revolte gegen Trump. Das konnte man jedes Mal lesen, wenn ein Rep sich negativ über das stabile Genie geäussert hat. Auch Fox News hat schon gefühlte ein Dutzend Mal gegen Trump rebelliert. Wartet doch ab, bis die ersten emotionalen Reaktionen verflogen sind. Ausserdem ist die Türkei noch gar nicht aktiv geworden. Es wird sich zeigen, wie heiss diese Suppe gegessen wird. So lange Trump nicht massiv an Unterstützung in der Bevölkerung verliert, wird die GOP GAR NICHTS gegen ihn unternehmen...
    • Fairness 08.10.2019 19:22
      Highlight Highlight Einmal ist jeder Topf voll.
  • Garp 08.10.2019 18:03
    Highlight Highlight Trump interessiert sich nicht für Demokratie, seine Ziele sind auch nicht nobel, er will nur wiedergewählt werden (so wie er denkt, dass es möglich ist), egal was es andere kostet, er denkt nur an sich.
  • wasps 08.10.2019 18:03
    Highlight Highlight Bevor Lindsey Graham auf Fox News Trump wegen dem Rückzugsentscheid abwatschte, hat er ihn über allen Klee gelobt. Graham und Konsorten werden ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump nie unterstützen.
  • just sayin' 08.10.2019 17:57
    Highlight Highlight @ peter blunschi

    „Mehr als zweieinhalb Jahre hielten die Republikaner im Kongress einem Präsidenten die Treue, den sie ursprünglich nicht wollten.“

    wie kommen sie auf so eine aussage?
    ich glaube, dass trump regulär gewählt wurde und bezweifle, dass allzuviele republikaner ihre stimme den demokraten gegeben haben.
    • swisskiss 08.10.2019 21:23
      Highlight Highlight just sayin: Bisschen informieren, welche Politiker Trump zu Beginn seines Wahlkampfs unterstützten?
      Mal die Liste der republikanischen Politiker anschauen, die sich gegen Trump in den Vorwahlen der Reps aussprachen. Richtig bedenklich wird es aber, wenn man Leute wie Cruz, Graham, Perry, etc. hört, wie sie heute Trump die Füsse küssen, die vor 3 Jahren noch äusserst negativ auf die Nomination Trumps reagierten.

      Vielleicht solltest Du Dir Texte erklären lassen, die Du nicht verstehst:"...die Republikaner im Kongress einem Präsidenten die Treue, den sie ursprünglich nicht wollten."
    • just sayin' 09.10.2019 10:15
      Highlight Highlight @swisskiss

      "just sayin: Bisschen informieren, welche Politiker Trump zu Beginn seines Wahlkampfs unterstützten?"

      ich habe mich durchaus mit dem thema befasst (und bin nicht den populisten zum opfer gefalen).

      hat nicht die mehrheit der republikaner sich für trump und gegen die anderen republikanischen kandidaten entschieden?

      hat nicht die mehrheit der wahlmänner für trump gestimmt?

      haben sich nicht diverse im kongress, welche sich anfänglich negativ zum kandidat geäussert haben, danach trump voll unterstützt?

      auch wenn es den populisten nicht in den kram passt: trump wurde 2016 gewählt.
    • NoOffenceGirl 09.10.2019 10:24
      Highlight Highlight @swisskiss: Eventuell haben Sie den Original-Post nicht ganz gelesen oder verstanden und haben sich zu eine Aussage hinreissen lassen.

      Ich finde diese Frage berechtigt.

      Und ist der Tonfall Ihres Kommentars "Vielleicht solltest Du Dir Texte erklären lassen, die Du nicht verstehst" wirklich nötig?

      Ich bin der Meinung wir sollten weiter Meinungen anhören, argumentieren und nicht beleidigen und blockieren.
  • bytheway 08.10.2019 17:56
    Highlight Highlight Weltfrieden...??
    Hab ich was verpasst? 🤔
  • Dong 08.10.2019 17:56
    Highlight Highlight Zur Analyse: Wir müssen da sauber trennen: Wir stehen wohl am Ende der „Pax Americana“, die allerdings nie für alle Beteiligten (Vietnam, Nahost, Südamerika) Frieden bedeutete, aber gleichzeitig weltweit einen nie dagewesenen Fortschritt brachte.
    Davon wird die US-Aussenpolitik aber nicht richtig, diese war immer rücksichtslos und nur auf den nächsten Deal fokussiert, Asien hat sich da m. E. viel besser entwickelt als das Einflussgebiet Europas und der USA.
    Zudem waren die Abenteuer seit 9/11 auch erfolglos und haben in Europa zu Terrorgefahr und Flüchtlingskrise geführt, schon vor Trump.
  • Locutus70 08.10.2019 17:55
    Highlight Highlight Ich finde das immer wieder lustig was hier geschrieben wird. Wenn die USA irgendwo eingreifen sind sie die Dummen, wenn sie sich raushalten bzw. abziehen sind sie es auch.
    Ist das ein europäisches Borderline-Syndrom?
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 08.10.2019 19:17
      Highlight Highlight Amerika soll ein einziges mal einfach etwas zu Ende bringen, was es angezettelt hat.
      Sich jetzt aus der Verantwortung zu stehlen und die eigenen Verbündeten, welche den größten Teil der Drecksarbeit erledigt haben, einem miesen Diktator auszuliefern ist eine verdammt miese Nummer.
      Jetzt könnte der orange Clown mal zeigen dass er der großartige Präsident ist, der er immer behauptet zu sein. Und vor allem könnte er zeigen, dass Amerika die Verantwortung für seine Aktionen übernimmt.
      Aber dafür wird er sich selbst wohl zu tief im eigenen Hintern stecken.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 08.10.2019 23:58
      Highlight Highlight @Planet: Hat nicht Bush Sen. nicht die selbe Miese Nummer mit den Shiiten nach beendigung des 2. Golfkriegs (Operation Dessert Storm) auch schon abgezogen?
      War doch meines Wissens mit ein Grund für den Krieg der Shiiten nach dem 3. Golfkrieg / letzter Irakkrieg gegen die USA?
  • Panna cotta 08.10.2019 17:51
    Highlight Highlight Selbstverständlich ist der Weltfrieden gefährdet, wenn die Macht einem Kind übergeben wird.
    • Bruuslii 09.10.2019 02:25
      Highlight Highlight vernünftig erzogene kinder sind reifer als trump. von daher bin ich nicht ganz gleicher meinung. die chancen, dass ein kind den weltfrieden bewahrt ist wesentlich höher als bei trump.

      von daher:
      selbstverständlich ist der weltfrieden gefährdet, wenn die macht einem DONALD TRUMP übergeben wird.
  • Ökonometriker 08.10.2019 17:38
    Highlight Highlight Wäre Zeit, dass Europe mehr Verantwortung übernimmt🤔
    • landre 08.10.2019 17:57
      Highlight Highlight Diese abstrakte Aussage hört/ liest man immer öfters. Daher die Frage: Was meinen Sie mit dieser Aussage konkret?
    • Ökonometriker 08.10.2019 18:14
      Highlight Highlight @landre: I'm Falle Hongkongs beispielsweise die Ungleichbehandlung zwischen Britischen Staatsbürgern und Britischen Überseestaatsbürgern abschaffen. Damit könnten die (oft gut gebildeten) Hongkonger nach Europa kommen wenn China sie missbilligt. Dann würden sich mehr trauen, ihre Meinung zu äussern.
    • Repplyfire 08.10.2019 18:37
      Highlight Highlight Das Problem bei Europa ist die Entscheidungsfindung und der fehlende stetige Konsens. Wer stellt eine gemeinsame Armee und unter welcher Führung? Unter welcher Kontrolle? EU Parlament oder eine Kommision?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 08.10.2019 17:26
    Highlight Highlight Er twittert drauflos, ohne sich überhaupt die Meinung der eigenen Berater/Partei einzuholen. Geschweige denn die der verbündeten Nationen. Getrieben vom Impeachment wird er noch unkontrollierbarer...
  • Mügäli 08.10.2019 17:25
    Highlight Highlight Dieser Mann ist unberechenbar, gefährlich und psychothisch. Seit er an der Macht ist versucht er überall Unfrieden zu Stiften. Ich hoffe doch sehr, dass die 1te Amtszeit auch seine letzte sein wird. Es könnte sonst böse Folgen für uns Alle haben.
    • Dong 08.10.2019 17:34
      Highlight Highlight Sorry, wo ist es schlechter geworden seit Trump? Die meisten Konflikte sind eher ruhiger als unter Obama, von George W. ganz zu schweigen.

      Ich beobachte Nahost und Ukraine schon länger und sehe keine Verschlechterung.
    • Perwoll 08.10.2019 17:44
      Highlight Highlight Ach ja? Wo hat er denn einen Krieg ausgelöst? Meinen Informationen nach keinen einzigen. Ganz im Gegensatz zu seinen Vorgängern. In dieser Beziehung ist er der beste POTUS seit langer Zeit.
    • GraveDigger 08.10.2019 17:58
      Highlight Highlight Wie alle Politiker, nur der Unterschied zu den andern liegt darin, das er den grösseren roten Knopf auf dem Tisch hat.
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13 Jahre nach ihrer Flucht: Wie Natascha Kampusch der Hass entgegenschlägt

Natascha Kampusch. Dieser Name ist wohl jedem ein Begriff. Kampusch wurde 1998 als damals Zehnjährige vom arbeitslosen Nachrichtentechniker Wolfgang Přiklopil in sein Haus in der niederösterreichischen Gemeinde Strasshof an der Nordbahn verschleppt. Dort wurde Kampusch acht Jahre lang gefangen gehalten.

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