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A teacher holds up a sign while driving by the Orange County Public Schools headquarters as educators protest in a car parade around the administration center in downtown Orlando, Fla., Tuesday, July 7, 2020. OCPS teachers are protesting the decision by Gov. Ron DeSantis and the state education commissioner mandating that all public schools open in August despite the spike in coronavirus cases in Florida. (Joe Burbank/Orlando Sentinel via AP)

«Wie viele Schüler müssen sterben?»: Ein Lehrer protestiert gegen den Lockerungsplan der Regierung Floridas. Demnach sollen im August alle öffentlichen Schulen wieder öffnen – und das obwohl die Fallzahlen immer noch stark ansteigen. Bild: keystone

Aus diesen 4 Gründen ist das Coronavirus in Florida ausser Kontrolle geraten

Rund 60'000 Neuinfektionen in 24 Stunden sorgten in den USA für einen neuen Rekord. Einen grossen Teil zu dieser Zahl beigetragen haben Ansteckungen im «Sunshine State» Florida.



Das Coronavirus hat Florida mit voller Wucht erwischt. Mindestens 56 Intensivstationen in Floridas Spitälern sind voll. Weitere 35 haben noch 10% oder weniger Kapazität, meldet die lokale Gesundheitsbehörde.

Täglich positiv Getestete in Florida

Coronafälle in Florida

Bild: watson

Insgesamt 200'000 Personen wurden im 21-Millionen-Staat Florida bereits positiv getestet. In den letzten Tagen kamen teilweise über 10'000 Neuinfektionen dazu. Als ungefähre Einordnung: Das wäre, wie wenn es in der Schweiz 3000 neue Infektionen pro Tag gäbe.

Auch die Todesfälle verzeichnen einen leichten Anstieg – allerdings hinkt diese Kurve bekanntlich einige Tage hinter den Infektionen her. Knapp 3800 Personen sind in Florida an den Folgen von Covid-19 verstorben.

Tägliche Todesfälle in Florida

Tote in Florida

Bild: watson

Zu spät über Gefahr informiert

Lange lobte Donald Trump Florida für den lockeren Umgang mit dem neuartigen Coronavirus. Die vergleichsweise wenigen Ansteckungen im April schienen ihm anfangs Recht zu geben.

Dazu kommt die Tatsache, dass sich die republikanische Wählerschaft vorwiegend über den TV-Sender Fox News informiert – was faktisch das Sprachrohr von Präsident Trump ist. Auch dort wurde das Virus lange heruntergespielt. Die Gefahr des Virus und die Auswirkungen, die es auf das Gesundheitssystem haben kann (respektive inzwischen hat), wurden also von vielen Menschen in Florida zu spät erkannt.

Uneinsichtige Regierung

Ins gleiche Horn bläst auch der republikanische Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, ein grosser Anhänger von Donald Trump. Wie der Präsident selbst hat auch er das neuartige Coronavirus anfangs verharmlost und die Situation deutlich unterschätzt.

Entsprechend lange hat er sich auch geweigert, eine generelle Ausgangssperre über Florida zu verhängen. Auch eine allfällige Zugangsbeschränkung für Altersheime überliess er den lokalen Bürgermeistern.

Erst anfangs April, als der nationale Druck genug gross wurde, hat er seinen Mitbürgern offiziell empfohlen, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Als einer der letzten Staaten im Land hatte auch Florida ab dem 2. April 2020 einen Lockdown. Bereits anfangs Mai wurden allerdings die ersten Lockerungen verkündet.

FILE - In this Thursday, May 14, 2020, file photo, Florida Gov. Ron DeSantis speaks at a news conference in Doral, Fla. A federal appellate court has stayed a lower court ruling that gave impoverished Florida felons the right to vote. The order issued Wednesday, July 1, 2020, disappointed voting rights activists and could have national implications in November's presidential election. In May, a federal judge ruled that Florida law can’t stop disenfranchised felons from voting because they can’t pay back any legal fees and restitution they owe. DeSantis immediately appealed to the Atlanta-based 11th U.S. Circuit Court of Appeals, requesting a stay of the ruling and a review of the case by the full appeals court. (AP Photo/Lynne Sladky, File)
Ron DeSantis

Ron DeSantis, Gouverneur von Florida. Bild: keystone

Auch in Bezug auf die Maskenpflicht gleicht das Verhalten von DeSantis dem des Präsidenten. Beide sieht man damit sozusagen nie. DeSantis empfiehlt zwar offiziell das Tragen von Masken, setzt sie aber nicht mit einem Obligatorium durch. «Wir werden darauf vertrauen, dass die Leute bezüglich Masken gute Entscheidungen treffen», sagte er an einer Pressekonferenz.

«Spring Break»-Rätsel

Während Europa Mitte März alle Grenzen schloss und die Leute anwies, zu Hause zu bleiben, startete in Florida eine Party für tausende College-Studenten aus dem ganzen Land. Sie alle reisten für den «Spring Break» an die Strände in Miami und Fort Lauderdale.

Darauf folgte weltweites Kopfschütteln und Experten rechneten in Florida mit einem grossen Corona-Ausbruch.

Students from Clemson University lie on the beach during spring break near Pompano Joe's Restaurant in Miramar Beach near Destin, Fla., on Monday, March 16, 2020. Speaking about the coronavirus, Ellis Turner said,

Studenten verbringen ihren «Spring Break» 2020 am Strand von Miami, Florida. Bild: AP

Doch passiert ist nichts. Warum kam Florida trotz dieser Menschenansammlungen vergleichsweise glimpflich davon? Darüber rätseln Experten teilweise noch immer. Mehrere Gründe – respektive eine Mischung daraus – sind möglich.

1. Zeitpunkt

Denkbar ist, dass der Zeitpunkt noch relativ früh war. Obwohl das Virus Mitte März in New York bereits für viel Furore sorgte, war Florida noch in einer sehr frühen Phase. Möglicherweise waren also noch zu wenige Leute infiziert, als dass sie eine exponentielle Ausbreitung hätten anstossen können.

2. Eigenverantwortung

Auch in Florida verfolgte man die schwierige Lage zu dieser Zeit in New York. Auswertungen der Handydaten von Menschen aus Florida zeigen, dass viele früh selbstständig reagiert haben und sich in ihrer Mobilität um etwa 50% einschränkten. Im Grossraum Miami ging die Mobilität sogar um 80% zurück.

3. Geografische Lage und Gewohnheiten

Eine weitere Erklärung könnte die geografische Lage Floridas sein. Abgesehen von einigen Grossstädten ist der Staat weniger dicht besiedelt. Auch der öffentliche Verkehr ist weniger ausgebaut, die allermeisten bewegen sich mit dem Auto fort.

«Everyone in the media said Florida was gonna be like New York or Italy ... and that has not happened.»

Gouverneur Ron DeSantis am 28. April 2020

Gouverneur DeSantis fühlte sich damals in seiner Strategie bestätigt: «Jeder sagte in den Medien, dass es in Florida sein werde wie in New York oder Italien ... und das ist nicht passiert.»

Der glimpfliche Ausgang der «Spring Break»-Veranstaltungen dürfte viele Floridianer zusätzlich verleitet haben, das Virus zu unterschätzen.

Überalterte Gesellschaft

Florida ist aufgrund seiner Demografie stark gefährdet. Rund ein Fünftel der Bevölkerung ist über 65 Jahre alt und damit Teil der Risikogruppe.

Das hohe Alter widerspiegelt sich auch in der Statistik: Im April handelte sich bei jedem vierten Todesopfer in Florida um einen Bewohner oder eine Bewohnerin einer Langzeitpflegeeinrichtung. Gegen Ende Juni erwischte das Virus allerdings auch immer mehr Jüngere: Das Medianalter aller Infizierten sank auf 37 Jahre.

Gouverneur Ron DeSantis schiebt die Schuld für das gesenkte Medianalter gerne auf das erhöhte Testvolumen. Der Blick in die Spitäler sagt aber etwas anderes: Deren Auslastung ist deutlich angestiegen. «Unsere Spitäler sind überfüllt und wir sind unterbesetzt, es ist wirklich furchtbar», sagt etwa eine Pflegefachfrau eines lokalen Krankenhauses.

epa08509270 People wearing masks wait to enter the Jackson Memorial Hospital in Miami, Florida, USA, 25 June 2020. Florida's Department of Health confirmed a day earlier 5,508 additional cases of Coronavirus, setting another daily total record high since the start of the pandemic. The state, to date, has a total of 109,014 confirmed cases.  EPA/CRISTOBAL HERRERA

Vor dem Jackson Memorial Hospital in Miami bildet sich Ende Juni eine Warteschlange. Bild: keystone

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Korrektiv 09.07.2020 14:37
    Highlight Highlight (Psst. Schon oft moniert, nie durchgedrungen damit, ich probiere es einfach noch mal. Es heisst nie “anfangs April“, sondern immer “Anfang April“. “Anfangs“ ist in diesem Kontext immer falsch.)
  • Mooncat 09.07.2020 14:12
    Highlight Highlight Na ja, ich bin zwar voll und ganz einverstanden und auf CNN sieht man mit Statistiken zu Hospitalitionen, Positivy Rates und Zunahmen der Fälle versus Zunahme des Testings wie schlimm es wirklich ist.
    Auch eine interessante Statistik, die sie neulich gezeigt haben, wie die Positiven politisch aufgeteilt sind und ja, im Gegensatz zum Beginn sind jetzt die Republikaner stärker betroffen.
    Trotzdem, um fair zu sein, Kalifornien ist auch ziemlich schlimm dran, die haben früh zu gemacht, vorsichtig geöffnet und sind demokratisch regiert.
    Aber ja, ich wäre def. lieber in einem demokratischen Staat.
  • Nicosinho 09.07.2020 10:42
    Highlight Highlight Mit den Republikanern an der Macht, geht das Land vor die Hunde....
  • c_meier 08.07.2020 23:20
    Highlight Highlight Die BLM-Demonstrationen ab Ende Mai 2020 werden effektiv nicht als ein Einfluss für den grossen Anstieg an positiven Fällen angesehen?

    der Anstieg beginnt ja ab Mitte Juni 2020, 2-3 Wochen nach Beginn der Proteste.
    (natürlich, die Proteste sind berechtigt und ich verstehe es völlig, aber mit einem Virus im Umlauf eine sehr schwierige Situation)
  • Dirk Leinher 08.07.2020 22:58
    Highlight Highlight Die Dramatik die hier täglich betreffend der Situation in Teilen der USA verbreitet werden, haben wenig mit der Realität zu tun. Die Sterblichkeitsrate der Personen mit Corona (nicht an Corona) ist in den USA in etwa auf dem Niveau von Deutschland und jedenfalls weitaus tiefer als in Frankreich, England oder Italien.
    Benutzer Bild
    • Magnum 09.07.2020 15:06
      Highlight Highlight Noch, Herr Leinher.
      Die Krankenhäuser gelangen erst jetzt an ihre Kapazitätsgrenzen - und damit dürfte die Mortalität nochmals erheblich zulegen.

      Wer dieses Virus zu früh als erledigt betrachtet, bringt die Gesundheit ebenso in Gefahr wie jene, die zu früh un in Verkennung der epidemiologischen Situation zur Normalität zurückkehren wollen.

      PS: Eine Betrachtung auf Ebene der Bundesstaaten scheint mir angesichts der Ungleichzeitigkeit der Pandemie-Spitzen in NY und Florida dringendst angebracht. Die Gesamtsicht ist kaum geeignet, Erkenntnisse zu liefern.
  • Smeyers 08.07.2020 21:28
    Highlight Highlight Hilfe die USA 🇺🇸 hat 3.0 Mio. Infizierte bei 329 Mio. Einwohner, also 0.9% der Bevölkerung. Ist das jetzt viel oder wenig?
    • Jaklar 09.07.2020 11:12
      Highlight Highlight Das sind nur die laborbestätigten fälle. In der realität sind es natürlich xfach mehr.
      Die stecken andere unwissend an. So kommt es dann in der folge zum beschriebenen kollaps in den spitälern...... wenn nicht gehandelt wird.
      Bei uns konnte das mit dem umsichtigen handeln des br verhindert werden
    • Wetterleuchten 09.07.2020 12:52
      Highlight Highlight Exponentialrechnen ist Ihnen doch sicher geläufig oder etwa nicht? Wenn nicht, könnte ich Ihre Frage noch mit aller Mühe einigermassen nachvollziehen.
  • De-Saint-Ex 08.07.2020 20:40
    Highlight Highlight so kann es kommen. DeSantis wollte Trump gefallen... und jetzt begräbt er seine Wähler... oops!
  • R. J. 08.07.2020 19:42
    Highlight Highlight Corona ist halt auch ein Intelligenz-Test den viele nicht bestehen.
    Das dies in vielen roten Staaten passiert muss wohl ein Zufall sein....
  • Tom Garret 08.07.2020 19:14
    Highlight Highlight Ist denn das ausbleiben derSteigwnden Fallzahlen in Floridawegen Springbreak nicht auch einfach darauf zurück zu führen das da viele einfach nur ein Wochenende hinfliegen? Sprich das Virus kann sich da verbreitet haben aber die nehmen die krankheit ja quasi nach Hause.
  • iudex 08.07.2020 19:13
    Highlight Highlight Wieso wird eigentlich in allen euren Berichten die Positivitätsrate konsequent ausgelassen? Diese ist in Florida seit Juni stark am Steigen und lag am 6 July bei stolzen 18%, im County von Miami sogar bei 24%.
    • lilie 08.07.2020 20:33
      Highlight Highlight @iudex: Warum ist das wichtig? Die Leute sterben nicht an der steigenden Positivitätsrate.
    • goschi 08.07.2020 20:48
      Highlight Highlight ich denke, es geht @iudex darum, dass Trump&co immer behaupten, es liege nur an der grossen Anzahl an getesteten Personen, dass so viele Fälle bestehen, dagegen spricht aber (zumindest teilweise) eben eine steigende Rate an positiven Tests.
    • lilie 09.07.2020 07:08
      Highlight Highlight @goschi: Trump ist ein ahnungsloser Mehlwurm, der auch dann nix checkt, wenn man es ihm erklärt.

      Die Anzahl Tests sollte sich natürlich nach der Anzahl Verdachtsfälle richten, nicht umgekehrt. In der Schweiz schöpfen wir unsere Testkapazitäten nicht mal aus - weils eben gar nicht mehr Verdachtsfälle gibt.

      Natürlich gibts Länder, wo schlichtwegs zu wenig getestet wird (z.B. in Afrika), aber die USA sollte ja in der Lage sein, ihre Testkapazitäten an den Bedarf anzupassen.
  • Shin Kami 08.07.2020 19:01
    Highlight Highlight Tausendfache Fälle von fahrlässiger Tötung und gefährdung der Öffentlichkeit und natürlich wird das rechtlich nie konsequenzen haben...
    • Theo Rehtisch 08.07.2020 19:47
      Highlight Highlight Mit dem gleichen Argument könnte man auch den Bundesrat wegen fahrlässiger Tötung anklagen, da er ja die Massnahmen zu früh gelockert hat.
    • redeye70 08.07.2020 20:43
      Highlight Highlight Man stelle sich vor wie die auf Fox News toben würden wäre eine demokratische Regierung dafür verantwortliche ein z.B. Hillary Clinton Präsidentin wäre.
    • Froggr 08.07.2020 23:49
      Highlight Highlight Immer das System der Eigenverantwortung in den USA schlecht reden, ausser sie sollten tatsächlich Eigenverantwortung zeigen. Denn dann ist der Staat schuld. Klar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 08.07.2020 18:55
    Highlight Highlight Also 3800 Tote würde auf die Schweiz umgerechnet 1500 Todesfälle heissen, ja da sind wir doch immer noch schlechter dran und die Zahlen steigen bei und grad auch wieder an.
    • Mijasma 09.07.2020 03:50
      Highlight Highlight Wir sind Florida zwei Monate vorraus. Warten sie mal die zwei Monate ab und sehen sich dann die Zahlen an.
    • Dubox 09.07.2020 05:56
      Highlight Highlight Wir haben 100 Neuinfektionen pro Tag. Florida deren 10'000.
    • Nony 09.07.2020 06:41
      Highlight Highlight Auch wenn es euch Blitzern nicht gefällt. nadasagenwirjetzteinfachmals Aussage ist korrekt. Die Schweiz steht wesentlich schlechter da, als viele von euch glauben möchten. Warum es hier trotzdem noch so gut funktioniert, habt ihr alle lediglich dem sehr gut ausgebauten Gesundheitssystem zu verdanken, dass viele seit Jahren kaputtsparen wollen und viele andere als Selbstbedienungsladen ohne Kasse wahrzunehmen scheinen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinSenfHierUndJetzt 08.07.2020 18:13
    Highlight Highlight Grad ein Kommentar zum Anfang des Artikels: "Mindestens 56 Intensivstationen in Floridas Spitälern sind voll. Weitere 35 haben noch 10% oder weniger Kapazität, meldet die lokale Gesundheitsbehörde."
    Ich habe diese Zahlen schon anderswo gesehen, aber die machen irgendwie nur Sinn, wenn man auch wüsste, wie viele Plätze auf Intensivstationen es noch gibt... Je nachdem wie viele Krankenhäuser es in Florida gibt, sind 90 volle Krankenhäuser jetzt noch nicht soooo problematisch...
    • SeboZh 08.07.2020 18:27
      Highlight Highlight Ich nehme an wenn es noch reichlich Plätze gibt, müsste man nicht so genau angeben dass es in 35 Spitäler nur noch 10% oder weniger Kapazität gibt und 56 bereits voll belegt sind...

      Hier sonst ein wenig Infos zu den Pflegeplätzen in Florida

      Quelle: http://www.fha.org/reports-and-resources/facts-and-stats.aspx
      Benutzer Bild
    • CalibriLight 08.07.2020 18:32
      Highlight Highlight Laut wikipedia gibt es 324 Spitäler in Florida.
    • Pianoman 08.07.2020 18:37
      Highlight Highlight Quelle Reuters: Statewide, only 17% of the total 6,010 adult ICU beds were available on Tuesday, down from 20% three days ago, according to the agency’s website.
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