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epa08696373 Health workers carry out coronavirus tests on people in the southern coastal city of Larnaca, Cyprus, 25 September 2020. Health authorities in Cyprus are ramping up coronavirus testing in Larnaca following an uptick in confirmed cases that has ratcheted up concerns of a COVID-19 resurgence in the southern coastal city. Larnaca Mayor Andreas Viras said 3,000 tests will be carried out in the next few days to gauge the extent of infections in the city.  EPA/KATIA CHRISTODOULOU

Eine Frau wird in Larnaca auf COVID-19 getestet: Zypern kämpft zurzeit mit ansteigenden Infektionszahlen. Bild: keystone

Eine Million Tote weltweit: Wo Corona noch am stärksten wütet – und wo es besiegt scheint

Über 33 Millionen Menschen auf der ganzen Welt haben sich inzwischen mit dem Coronavirus angesteckt – und bereits über eine Million ist verstorben. Während das Virus in einigen Ländern aus dem Alltag zu verschwinden scheint, nimmt es an anderen Orten erst richtig Fahrt auf.



Wo gibt es die meisten neuen Fälle?

Bezüglich Quarantänebestimmungen orientiert sich das BAG an den Neuinfektionen der letzten 14 Tage. Diese werden zum internationalen Vergleich jeweils auf 100'000 Einwohner heruntergerechnet. Überschreitet ein Land die Grenze von 60, droht eine Quarantänepflicht nach der Einreise in die Schweiz.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Dieser Einstufung zufolge liegen die grössten Brandherde aktuell in diesen Ländern*:

  1. Israel: 894 Fälle pro 100'000 Einwohner in den letzten 14 Tagen
  2. Bahrain: 616
  3. Argentinien: 372
  4. Costa Rica: 338
  5. Tschechische Republik: 268
  6. Spanien: 265
  7. Puerto Rico: 244
  8. Frankreich: 242
  9. Peru: 235
  10. Panama: 215

*nur Länder ab 1 Million Einwohnern berücksichtigt

Besonders prekär ist die Lage in Israel: In den letzten Tagen wurden durchschnittlich über 6000 Neuinfektionen gemeldet. Aktuell stecken sich also mehr als 13 Mal mehr Leute an als während der ersten Welle im Frühling. Der zweite Lockdown, der seit Mitte September in Kraft ist, wirkt sich bisher noch nicht eindeutig auf die Kurve aus.

Neuinfektionen in Israel (7-Tage-Schnitt)

Fälle Israel 7-Tage-Schnitt Neuinfektionen

Bild: watson.ch

Wo gibt es die wenigsten neuen Fälle?

Gar keine Fälle mehr in den letzten zwei Wochen meldete Laos (letzter Fall am 12. September). Auch viele andere asiatische Staaten scheinen das Coronavirus inzwischen gut im Griff zu haben, wie die Liste der Länder mit den wenigsten Fällen in den letzten 14 Tagen (pro 100'000 Einwohner) zeigt:

  1. Laos (und Tansania**): 0 (0 Fälle)
  2. Kambodscha: 0,01 (1 Fall)
  3. Vietnam: 0,01 (11 Fälle)
  4. China: 0,02 (286 Fälle)
  5. Taiwan: 0,05 (12 Fälle)
  6. Mongolei: 0,07 (2 Fälle)
  7. Jemen: 0,07 (21 Fälle)
  8. Niger: 0,07 (16 Fälle)
  9. Thailand: 0,1 (70 Fälle)
  10. Burundi: 0,1 (13 Fälle)

**Tansania meldete der WHO keinen Fall mehr seit Ende Frühling 2020. Allerdings gibt es in diesem Fall grosse Zweifel, denn das damals einzige Testlabor wurde Ende April geschlossen.

China, wo das Coronavirus Ende des letzten Jahres erstmals nachgewiesen wurde, befürchtete Ende Juli eine zweite Welle. Nach einem (verhältnismässig kleinen) Anstieg sanken die Zahlen in den vergangenen Wochen wieder und in China herrscht daher aktuell eines der weltweit tiefsten Ansteckungsrisiken.

Neuinfektionen in China (7-Tage-Schnitt)

Fallzahlen China

Bild: watson

Wo steigen die Zahlen am schnellsten?

Nebst den Fallzahlen der vergangenen zwei Wochen ist auch der Trend interessant: Ist der Wert im Vergleich zu den vorherigen zwei Wochen tiefer oder höher?

So verzeichnete Zypern in den letzten beiden Wochen beispielsweise 14,4 Fälle pro 100'000 Einwohner. In den zwei Wochen direkt vor dieser Periode lag der Wert noch bei 3,3. Die Neuinfektionen stiegen also deutlich an.

Grösste Anstiege von Infektionen***

  1. Zypern: aktuell 14 (+336%)
  2. Jordanien: aktuell 53 (+284%)
  3. Georgien: aktuell 81 (+249%)
  4. Myanmar: aktuell 14 (+246%)
  5. Ecuador: aktuell 97 (+227%)
  6. Tunesien: aktuell 82 (+221%)
  7. Dänemark: aktuell 129 (+195%)
  8. Lettland: aktuell 10 (+149%)
  9. Niederlande: aktuell 173 (+147%)
  10. Tschechische Republik: aktuell 268 (+140%)

***nur Länder mit einem Wert ab 10 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner in den letzten 14 Tagen berücksichtigt, weil prozentuale Schwankungen darunter sehr gross ausfallen können, ohne dass sich die Situation drastisch verschlechtert / verbessert

Wo verbessert sich die Lage aktuell?

Am deutlichsten abgenommen haben die Neuinfektionen in den folgenden Ländern:

Grösste Abnahmen von Infektionen

  1. Namibia: aktuell 52 (-44%)
  2. Kosovo: aktuell 45 (-36%)
  3. Kasachstan: aktuell 21 (-36%)
  4. Bolivien: aktuell 64 (-34%)
  5. Eswatini: aktuell 35 (-31%)
  6. Saudi-Arabien: aktuell 23 (-30%)
  7. Kroatien: aktuell 63 (-22%)
  8. Bangladesch: aktuell 13 (-19%)
  9. Dominikanische Republik: aktuell 72 (-18%)
  10. Venezuela: aktuell 38 (-17%)

Wer testet am meisten?

Die Statistikplattform Our World in Data hat von den meisten Ländern Angaben zum Testvolumen gesammelt. Allerdings gibt es nicht von allen Ländern tagesaktuelle Zahlen zum Testvolumen. Ausserdem geben manche Länder das Testvolumen in «Anzahl getesteter Personen» und andere in «Anzahl ausgewerteter Tests» an, was einen Direktvergleich schwierig macht. Die folgende Auswertung ist daher eher ein Indikator, der zeigt, welche Länder tendenziell mehr testen als andere:

Länder mit den höchsten Pro-Kopf-Testvolumen:

  1. Vereinigte Arabische Emirate: 100 Tests pro 100 Einwohner (= ungefähr gleich viele Tests wie Einwohner)
  2. Bahrain: 94 Tests pro 100 Einwohner
  3. Luxemburg: 73 Tests pro 100 Einwohner
  4. Dänemark: 62 Tests pro 100 Einwohner
  5. Malta: 48 Tests pro 100 Einwohner
  6. Israel: 39 Tests pro 100 Einwohner
  7. Island: 37 Tests pro 100 Einwohner
  8. Malediven: 34 Tests pro 100 Einwohner
  9. USA: 34 Tests pro 100 Einwohner
  10. Russland: 32 Tests pro 100 Einwohner

Was machen unsere Nachbarn?

Rückblickend hatte die Schweiz in der ersten Welle im Frühling die meisten Fälle pro Einwohner verzeichnet. Im Sommer haben sich die Zahlen bei uns – und auch bei unseren Nachbarländern – stabilisiert.

Inzwischen sind sie insbesondere in Frankreich wieder deutlich angestiegen. Ob diese Welle tatsächlich stärker ist als die erste Welle im Frühling, ist aber nicht eindeutig aus diesen Zahlen zu lesen, denn Frankreich hat (wie viele andere Länder auch) das Testvolumen deutlich erhöht. Es ist also möglich, dass im Moment schlicht mehr Fälle erkannt werden als im Frühling.

Trotzdem steht Frankreich im Vergleich zu unseren anderen Nachbarländern zurzeit eher schlecht da. Auch Österreich kämpft mit steigenden Fallzahlen – und hat bereits entsprechende Gegenmassnahmen eingeleitet.

Tägliche Fallzahlen pro 100'000 Einwohner (7-Tage-Schnitt)

Nachbarstaaten Corona Ende September

Bild: watson

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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Le French 30.09.2020 12:23
    Highlight Highlight Mein Bruder lebt in Argentinien. Die haben seit August jeden Tag >10'000 neue Fälle und das, obwohl sie seit März ein extrem strenges Lockdown haben. Das Gesundheitssystem ist nahe am kollabieren.
    • Snowy 30.09.2020 17:17
      Highlight Highlight Dito Chile.

      Ganz übel
  • leed 30.09.2020 11:16
    Highlight Highlight Ich glaube es wird durchaus Zeit mal einzusehen, dass wir aufgrund fehlender Daten Corona überschätzt haben. Ja es ist eine Pandemie, aber noch lange nicht eine die z.B. 5% der infizierten umbringt.

    Die Grippe tötet Jährlich 290 000-650 000 Personen (Quelle: WHO Global Influenza Strategy 2019 - 2030)

    Geht das so weiter, werden wird dieses Jahr eine Todesrate von Faktor 2 statt finden (sofern die gleichen von Grippe wie von Corona sterben).

    Vergleicht man die Todeszahlen mit den Ansteckungen, zeigt in allen Ländern die 2. Welle sehr wenig Wirkung. (quelle: Bing Covid Zahlen)
    • Le French 30.09.2020 12:25
      Highlight Highlight Wenn ich immer noch von diesem Grippenvergleich lese weiss ich, dass der Kommentierer keine Ahnung hat, von was er schreibt. Wurde dieses Thema nicht schon zu genüge von Experten erklärt?
  • Enrico L. 30.09.2020 10:04
    Highlight Highlight Ja genau, China auf dem Podest!!





  • mrgoku 30.09.2020 09:14
    Highlight Highlight Es sterben jährlich denke ich mehr Menschen daran weil sie geraucht oder gesoffen haben...

    Was nicht heissen soll dass man Massnahmen treffen muss. Wäre jedoch ein guter Anlass mal die Themen anzugehen welche seit X Jahren Menschen töten...

    Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, alles und jeden heilen geht auch nicht und auch wenns beschissen ist für die Betroffenen. Die Welt braucht Tote sowie Neugeborene....

    The way of life....
  • Dr no 30.09.2020 08:54
    Highlight Highlight Viele Zahlen, die meisten irrelevant. Kommt doch einfach drauf an wieviel getestet wird.
    What the hell ist "Eswatini"? Kenn ich nicht. Bildungslücke ? Spannend wäre noch eine Analyse der "Toten": Wie alt waren sie und wieviel hatten Vorerkrankungen ?
    • Garp 30.09.2020 12:18
      Highlight Highlight Du hast nocheinen Punkt vergessen, wieviele Tote hätten ohne Covid noch problemlos viele schöne Jahre gehabt.
    • Tatatuk 30.09.2020 15:32
      Highlight Highlight Die Aussagen, die in deinen Fragen stecken:
      1) Krank sein ist nebensächlich, nur der Tod ist relevant. "Morbidity" (DALYS, YLD etc.) kann man aus dem Vokabular streichen, da nicht relevant.
      2) Alte Menschen, die einen verfrühten Tod sterben, nicht relevant. Der Wert eines Menschen verhält sich ja invers zu der Anzahl Lebensjahre.
      3) Kranke Menschen, die einen verfrühten Tod sterben, nicht relevant. Jemand, der Asthma hat, hat's halt auch nicht verdient.

      Das ist natürlich absichtlich völlig provokativ und überzeichnet, aber ein bisschen wundere ich mich schon immer.

      Eswatini = 'Swasiland'
    • Dr no 30.09.2020 19:34
      Highlight Highlight Tataruk: was heisst verfrühter tod? Wenn ein 90 jähriger am corona stirbt ist das verfrüht? Und wenn es grippe ist? Oder ein ganz heisser sommer? An irgendwas muss man irgendwann sterben.
  • murrayB 30.09.2020 08:46
    Highlight Highlight Wenn wir doch nur für das HIV/AIDS- (ca. 1,5 Mio. Todesopfer pro Jahr), Hepatitis- (ca. 1 Mio. Tote) und Grippeviren (ca. 0.5 Mio. Tote) so ein Aufwand machen würden...
    • Garp 30.09.2020 12:20
      Highlight Highlight Gegen HIV kann man sicher schützen, wenn manaufgeklärt ist.

      Gegen Hepatitis gibt es eine Impfung.

      Grippe gibt es auch eine Impfung und wird zu wenig ernst genommen.
    • Jambalaya 30.09.2020 12:39
      Highlight Highlight Hätten wir nicht reagiert, könnten die Todeszahlen allein wegen Corona doch durchaus bei 10 Mio liegen (überspitzt gesagt, ich hab erstmal keine Ahnung, soll einfach mal zum Nachdenken anregen). Schon mal daran gedacht?
  • murrayB 30.09.2020 08:41
    Highlight Highlight Die WHO schätzt, dass sich bis jetzt ca. 10% der Weltbevölkerung angesteckt hat - sprich ca. 700 Mio. - Das ergibt eine Mortalität von 0.14% - da haben wir eindeutig schlimmere Krankheiten... Nichts desto trotz ist alles auf Corona ausgerichtet...
    • Garp 30.09.2020 12:23
      Highlight Highlight Schlimmer geht immer. Willst Du einfach zur Normalität und mal schauen wie es ist, wenn die KH überfüllt sind und Du bei einem Unfall dann nicht mehr versorgt werden kannst?
    • murrayB 30.09.2020 15:15
      Highlight Highlight @Garp
      Immer das gleiche "Argument" - mit diesem können sie alles Rechtfertigen - obwohl es noch nie auch nur annähernd eingetroffen ist - selbst in Italien nicht...
    • Garp 30.09.2020 17:28
      Highlight Highlight Ich habe nichts gerechtfertigt, ich habe Dir eine Frage gestellt, die Du nicht beantwortest.
  • RAZZORBACK 30.09.2020 05:27
    Highlight Highlight Warum sind Kuba und die Philippinen nie auf der Liste?
  • HappyUster 30.09.2020 04:44
    Highlight Highlight Warum schaffen es die Inselstaaten (Malta, Neuseeland, island) nicht Coronafrei zu sein?
  • Clank 30.09.2020 01:35
    Highlight Highlight Mit dem schockierende reisserische Überschrift "1 Million Tote" wurden wir gelockt. Schlussendlich wird im Artikel ausser im Titel nirgends über die Toten gesprochen.

    Fazit: Viele Zahlen, wenig relevante Zahlen. Und langsam nervt dieser ständiger Fokus der Medien und Politik auf die Anzahl positive Fälle.
    Die Zahlen sind weder zuverlässig noch sonst so wichtig. Was wirklich wichtig ist, ist die Gesundheit und die Bedrohung durch das Virus, beschrieben durch die Letalitätsrate, die Hospitalisierungsrate. Diese Zahlen haben sich seit Beginn Pandemie verändert. Zeigt doch diese.
    • Forest 30.09.2020 08:29
      Highlight Highlight Geht nicht! Sonst ist mal gleich ein VT oder Leugner..
    • genauleser 30.09.2020 08:45
      Highlight Highlight 1 Mio find ich (epidemiologisch gesehen) gar nicht so viel.
      Ja, Hospitalisierungen sind am interessantesten, vergleichen würde ich die aber höchstens innerhalb Europas.
      Das Problem ist die unterschiedliche Verfügbarkeit, Verlässlichkeit und Validität der versch. Indikatoren.
      In der Gesamtheit schwingen dann die Fallzahlen wohl oben aus (gut verfügbar, immerhin steht ein positives Testresultat dahinter).
      Wegen der global sehr variablen Qualität der Zahlen müsste man immer möglichst viele Indikatoren berücksichtigen.
      Um den Vorwurf zu ernten, man betreibe Zahlenschleuderei und Panikmache.
    • leed 30.09.2020 11:21
      Highlight Highlight Zumindest zahlen der Sterblichkeit findet man online. Nach einem eigenen Test, muss ich sagen die Ansteckungsrate sagt gar nichts aus.

      Anfangs Jahr musste man ernsthaft Krank sein, um einen Test machen zu können. Heute wird er bezahlt, aber nur wenn man Symptome hat. Wir wissen aber, dass Corona auch ohne Symptome verlaufen kann. Freiwillig zahlt sicher keiner, um regelmässig unangenehme Tests zu machen.

      Sprich die Ansteckungsrate hat weiterhin eine sehr hohe Dunkelziffer. Die Sterblichkeitsrate hingegen, naja den Tod kann man nicht so leicht verheimlichen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karlo der Kater 30.09.2020 00:15
    Highlight Highlight Während diesen neun Monaten sind weltweit zwischen 40 und 50 Millionen Menschen ganz "normal" gestorben.
    • Garp 30.09.2020 12:41
      Highlight Highlight Dann können wir ja in Zukunft sagen, erst wenn soviele Menschen wie normal sterben, tun wir etwas gegen eine neues Virus.
  • Peter Vogel 30.09.2020 00:14
    Highlight Highlight Die Zahlen stimmen doch hinten und vorne nicht. In West-Europa vielleicht noch, aber überall sonst wird gemogelt oder gar nicht erst erfasst. Praktisch keine Fälle in Vietnam, Niger oder Thailand? Wers glaubt.
  • HarryHirsch 29.09.2020 23:35
    Highlight Highlight Absolut Team Tansania.. Keine Tests = keine Coronafälle, keine Coronafälle = keine Coronatote, das Leben kann wieder ganz normal weitergehen und niemand merkt gross etwas
    • Kruk 30.09.2020 09:57
      Highlight Highlight "Niemand merkt gross etwas..." Warst Du dort und hast nachgeschaut?
    • HarryHirsch 30.09.2020 19:11
      Highlight Highlight Nope, gehe davon aus, Du warst es?
  • Maya Eldorado 29.09.2020 23:20
    Highlight Highlight Das ist schlimm 1 Million Tote durch Covid.

    Aber weit schlimmer ist, dass es järhlich 30-40 Millionen Hungertote gibt. (bei Wikipedia gefunden).

    Darüber spricht man seit Covid überhaupt praktisch nicht mehr.
    • Eiswalzer 29.09.2020 23:35
      Highlight Highlight Logisch... Übrigens muss man konsequenterweise (was nicht geschehen wird/kann), auch die zusätzlichen Hungertoten, Armutsbetroffenen, Suizide, verschleppt Kranken (an anderen Krankheiten) uvm einberechnen. Grundsätzlich ist aber das Problem immer das Gleiche: Wenn das Leid vor allem die Armen trifft, interessiert uns (im Westen) das weniger. Denn wir können uns die Panik und enormen Kosten rund um Corona (vermeintlich) leisten.
    • maude 30.09.2020 02:00
      Highlight Highlight @Eiswalzer; bloss betrifft Jobverlust, Suizid, Psychose, überlastete Entzugsabteilungen, Depressionen usw. auch uns ( reiche) Westler..also sollten wir uns doch langsam betroffen fühlen...
    • Garp 30.09.2020 12:43
      Highlight Highlight Hast Du dazu fundierte Zahlen, maude?
  • Hummingbird 29.09.2020 23:08
    Highlight Highlight 1 Mio. von 8000 Mio sind mit (an?) an Covid gestorben. Also 0.0125%. Wieviele Leute sind im selben Zeitraum an was sonst noch allem gestorben. 1 Mio. tönt nach unfasdbar viel. Doch ohne Hintergrund- und Vergleichsinfo sagt die Zahl nichts aus, ausser, dass das Leben tödlich ist.
    • Menel 30.09.2020 00:00
      Highlight Highlight Etwa 650'000 sterben sonst jährlich an Grippe.
    • sdv520 30.09.2020 01:23
      Highlight Highlight frag doch mal die betroffenen, wie die von covid denken
    • Mirko Timm 30.09.2020 04:53
      Highlight Highlight @sdv520 das könnte man bei allen machen. Warum nur speziell bei corona ? Es ist einfach nicht der killervirus von dwn dauernd geschwafelt wird
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mrs Marple 29.09.2020 23:04
    Highlight Highlight Ich glaube nicht das jemand die restlichen Verstorbenen vergisst aber das zum Anlass zu nehmen den Virus kleinzureden finde ich naja sprachlos machend.

    Auch Überschriften wie dass das Virus an einigen Orten verschwunden scheint, finde ich eher Sand auf die Mühlen der ewig Verschworenen.

    Das Virus ist nun mal da , keiner kennt die Spätfolgen die noch kommen für wieder Genesene.

    Regeln hierbei nicht einzuhalten ist einfach nur restpektlos aus meiner Sicht. Ich frag mich was hätten solche Leute in Zeiten von Pest und Cholera gemacht?
  • Kong 29.09.2020 22:52
    Highlight Highlight 33 Mio Infizierte und 1 Mio Tote suggeriert das ca 3 pro 100 sterben. So hingestellt, trägt das nicht gerade zur Beruhigung bei. Ich will die negativen Folgen nicht verharmlosen, aber ohne Kontext, Details, etc. ist das einfach Öl ins Feuer, das wir nicht brauchen. Da diese 1 Mio Tote so plakativ im Raum steht, könntet ihr das nicht etwas in Relation zu sonst setzen?
  • Hugo23 29.09.2020 22:34
    Highlight Highlight 1 Million Opfer sind schon krass viele! Wohl kaum jemand hat das vorausgesehen am Anfang der Pandemie!
  • Kenshiro 29.09.2020 22:25
    Highlight Highlight "China, wo das Coronavirus Ende des letzten Jahres erstmals nachgewiesen wurde, befürchtete Ende Juli eine zweite Welle. Nach einem (verhältnismässig kleinen) Anstieg sanken die Zahlen in den vergangenen Wochen wieder und in China herrscht daher aktuell eines der weltweit tiefsten Ansteckungsrisiko"

    In der GANZEN übrigen Welt, wütet das Virus munter weiter, nur die Chinesen scheinen Immun zu sein. Fragwürdig
    • c_meier 29.09.2020 23:35
      Highlight Highlight in der Schweiz haben wir ja auch eher stabile oder sinkende Zahlen obwohl es in Frankreich ziemlich stark steigt...
    • Kenshiro 30.09.2020 10:05
      Highlight Highlight Genau, nur haben wir im Vergleich zu China und Frankreich:

      1. Weniger Einwohner
      2. Ein Weltklasse Gesundheitssystem (das wir teuer finanzieren müssen)
      3. Bei uns ist der Graben zwischen den Regionen kaum vergleichbar mit China, sprich, die Ansteckungsrate ist nicht nachvollziehbar in den Regionen ausserhalb der Grossstädte. Und auch in den Grossstädte werden diese Zahlen kaum der Realität entsprechen.
  • Nötzli 29.09.2020 22:10
    Highlight Highlight Unglaubliche Zahl eine Million Tote durch dieses elende Virus. Aber noch viel schlimmer sind die ignoranten welche das ganze noch verleugnen.
    • Rhinopower 29.09.2020 23:13
      Highlight Highlight Ja Herr oder Frau Nötzli, noch schlimmer sind jene, die diejenigen die gewisse Dinge hinterfragen einfach schnurstracks in die Verleugnerecke, zur Aluhutfraktion oder generell einfach grundsätzlich in die Covidioten-Schublade stellen. Denn es ist einfach eine Tatsache: es gibt die Fragen zu diesem Thema und diese dürfen auch gestellt werden. Es darf hinterfragt werden, es darf relativiert werden und es bedarf auch einen kritischen Blick auf die Art und Weise wie Medien und Behörden mit dem Thema umgegangen sind und umgehen.
    • Mirko Timm 30.09.2020 04:57
      Highlight Highlight 1 Millione sind nicht viel rund 0.012 Prozent . Mir ist niemand bekannt der es leugnet. Nur Gegner der massnahmen
    • jimknopf 30.09.2020 08:33
      Highlight Highlight Ich verleugne das Virus ganz und gar nicht. Es ist da und damit müssen wir uns abfinden nur verstehe ich die aktuelle Politik nicht mehr. Anfangs hat es geheissen, wir müssen das Gesundheitssystem schützen, was ich absolut verständlich fand. Die Überlastung kam aber nicht, heute wird mehr getestet denn je, sprich mehr Infektionen, die Überlastung des Systems ist aber kein Thema mehr. Will man einfach weiter alles einschränken, bis ein (nicht getesteter) Impfstoff kommt?
  • Bildung & Aufklärung 29.09.2020 21:36
    Highlight Highlight "Besiegt", so wie z.B. Influenza-Viren? ;-)

    Influenza ist übrigens auch, wie 75% aller, eine Seuche, die wegen der menschlichen Ausbeutung anderer wehrlosen Tiere auf das Tier Homo sapiens übersprang und sich dann so verbreitete.

    Genau so wie Corona.
    Oder Aids. Oder Tuberkulose. Oder Ebola. Oder Syphilis. Oderoderoder bis zur, berühmt-berüchtigten Pest.

    Jetzt labert man also weltweit seit ca. 3/4 Jahren über jeden kleinsten Schritt und sowieso, über alles und sowieso, aber das WARUM diese Pandemie und wie VERHINDERN wir das in Zukunft, fast kein Wort! -,-'

    See you at the next pandemic.
  • Maya Eldorado 29.09.2020 21:29
    Highlight Highlight Die Covid-Berichte kommen mir immer mehr vor wie Kriegsbberichterstattungen.
    Und........ wie im Krieg kämpft man gegen etwas. Hier halt statt gegen das feindliche Heer oder Volk gegen ein Virus.

    Wo liegt nun genau der Unterschied?
    • Garp 29.09.2020 23:11
      Highlight Highlight Im Krieg kann ich nicht ruhig einkaufen gehen, dann muss ich jederzeit damit rechnen das mich ein Heckenschütze trifft. Es gibt nicht genug zu essen, ich kann gefoltert und vergewaltigt werden und kann mich und andere kaum schützen. Ein Virus kann man mit gemeinsamen Anstrengungen und die sind wirklich nicht gross, eindämmen und jeder kann seinen Beitrag leisten.

      Hoffe ich habe Dir etwas weitergeholfen.
  • Locutus70 29.09.2020 21:11
    Highlight Highlight Dieses Jahr sind insgesamt schon 43,9 Mio. Menschen gestorben, davon sind 7,3 Mio. Menschen verhungert. Und diejenigen die an Hunger dieses Jahr sterben, werden nach Schätzungen bis zu 500000 mehr sein. Nicht wegen dem Virus, sondern wegen den teilweise völlig überzogenen Maßnahmen.
    • lkay 29.09.2020 22:52
      Highlight Highlight Welche Masnnahmen sind denn überzogen? Wenn die Zahlen steigen, welche Reaktion wäre denn angemessen?
      Immer das ewige Gejammer aber selbst keine besseren Vorschläge zur Hand.
    • Uranos 29.09.2020 22:55
      Highlight Highlight Quelle?
    • Henzo 29.09.2020 23:06
      Highlight Highlight Darum ist es wichtig, dass wir das Corona Virus möglichst schnell in den Griff bekommen und es nicht Monate lang voll grassieren lassen. Je mehr individuelle Leute es gibt, die sich nicht an die Massnahmen halten, desto länger sind die Fallzahlen hoch umd umso härter sind die Massnahmen. Ganz einfach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chrissy_dieb 29.09.2020 21:04
    Highlight Highlight 1 Million - furchtbar. Mein tiefstes Beileid!

    Ebenso furchtbar ist, wie man abgestumpft wird durch die ganze Situation. 1 Million Tote kannte ich vorher nur aus der Erzählung grässlicher Kriege. Und jetzt ist es kurzerhand vor der Haustür passiert und das anno 2020.
    • cheko 29.09.2020 21:12
      Highlight Highlight Und trotzdem nehmen es leider noch zu viele nicht so ernst wie sie es sollten!
    • Kruk 29.09.2020 21:24
      Highlight Highlight bestimmt weisst du auch wieviele Menschen heutzutage noch an den Folgen von Unterernährung sterben?

      Man ist nicht erst durch diese Situation abgestumpft.
      Viele Menschen sind entweder abgestumpft, gehen mit verschlossenen Augen und Ohren durchs Leben oder sind Meister im verdrängen.

      Bei dieser Million handelt es sich wohl auch nur um die vor dem Tode positiv getesteten Fälle, es können weitaus mehr sein.
    • Spirulina 29.09.2020 21:56
      Highlight Highlight tschegges nid - wieso Blitze für diesen Kommentar?
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlayaGua 29.09.2020 20:59
    Highlight Highlight Das gibt höchstens ein sehr rudimentäres Bild, da unterschiedliche Testmengen etc.

Fallzahlen wieder so hoch wie im Frühling – warum Panik aber fehl am Platz ist

Über 1000 Neuinfektionen hat das Bundesamt für Gesundheit heute gemeldet. Damit nähern sie sich den Rekordzahlen vom März. Doch schaut man alle Indikatoren an, präsentiert sich die aktuelle Situation ganz anders.

1464 Personen wurden am 23. März 2020 positiv auf Sars-CoV-2 getestet – nie wurden in der Schweiz an einem Tag mehr Menschen als neu infiziert gemeldet wie damals. Die Rekordzahl könnte aber schon bald fallen. Denn die Corona-Fallzahlen steigen seit Tagen steil an.

In den letzten 24 Stunden sind 1077 Neuinfektionen gemeldet worden. Für den vergangenen Montag, 5. Oktober 2020 registrierte das BAG bereits 990 positiv Getestete – in den kommenden Tagen könnten sogar noch einige dazu kommen. …

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