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epa07798743 Minister of Interior, Construction and Homeland, Horst Seehofer, arrives for the weekly cabinet meeting of the Government at the Chancellery, in Berlin, Germany, 28 August 2019. The cabinet of the German government meets on a regular basis and discusses current national issues.  EPA/FELIPE TRUEBA

Deutschlands Innenminister Horst Seehofer: «Das wird unsere Migrationspolitik nicht überfordern.» Bild: EPA

Deutschland will jeden vierten Bootsmigranten aus Italien aufnehmen



Im Ringen um die Verteilung von Migranten auf europäische Staaten ist die deutsche Regierung bereit, jeden vierten in Italien ankommenden Bootsflüchtling aufzunehmen. Das sagte Innenminister Horst Seehofer (CSU) der «Süddeutschen Zeitung» vom Samstag.

«Ich habe immer gesagt, unsere Migrationspolitik ist auch human. Wir werden niemanden ertrinken lassen.» Die Gespräche liefen noch, wenn aber alles wie besprochen bleibe, «können wir 25 Prozent der aus Seenot geretteten Menschen übernehmen, die vor Italien auftauchen. Das wird unsere Migrationspolitik nicht überfordern.» Zugleich werde er darauf dringen, gerettete Migranten noch in Italien einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen, kündigte Seehofer an.

Deutschland habe auch bisher schon rund ein Viertel der aus dem Mittelmeer geretteten Menschen aus Italien übernommen: «An diesem Schlüssel ändert sich nichts», erklärte Seehofer. Es sei aber höchste Zeit, sich von dem «quälenden Prozedere» zu verabschieden, bei dem in der Vergangenheit Flüchtlinge von jedem einlaufenden Rettungsschiff einzeln über Europa verteilt werden mussten – und das teils erst nach langem Gerangel, bei dem sich ein Mitgliedstaat nach dem anderen für nicht zuständig erklärte. In den zurückliegenden zwölf Monaten kamen laut Bundesinnenministerium 561 Bootsflüchtlinge über Italien nach Deutschland.

Baldiges Treffen für Quoten

Auf der Suche nach einer Lösung, wie Bootsflüchtlinge innerhalb der EU verteilt werden sollen, könnte es bald greifbare Fortschritte geben. Für den 23. September hat Malta Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Italiens, des EU-Ratsvorsitzenden Finnland sowie der EU-Kommission zu einem Treffen in die maltesische Stadt Vittoriosa eingeladen, um eine vorläufige Quotenregelung zu finden. Im Oktober soll der Vorschlag den Staats- und Regierungschefs vorgelegt werden.

«Die Erwartung ist, dass weitere Staaten sich anschliessen», sagte Seehofer. Nach Darstellung der «Süddeutschen Zeitung» und der «Bild»-Zeitung ist angeblich auch Frankreich bereit, 25 Prozent der in Italien anlandenden Bootsflüchtlinge aufzunehmen.

Italien und Malta hatten zuletzt immer wieder Schiffen mit geretteten Migranten an Bord die Einfahrt in ihre Häfen untersagt. Die Menschen mussten daraufhin oft für mehrere Wochen auf den Schiffen ausharren.

Politikwechsel in Italien?

Im Falle Italiens war bis vor kurzem Innenminister und Vize-Ministerpräsident Matteo Salvini von der rechten Lega hauptverantwortlich für den knallharten Kurs in der Migrationspolitik. Nach dem jüngsten Regierungswechsel in Rom hoffen die europäischen Partner nun wieder auf mehr Kooperationsbereitschaft seitens der italienischen Regierung - und könnten ihrerseits geneigt sein, Hilfe anzubieten, um den innenpolitischen Druck auf die neue Mitte-Links-Koalition des parteilosen Regierungschefs Giuseppe Conte zu lindern.

Seehofer hatte erst am Mittwoch seine Hoffnung auf einen Neuanfang mit der neu vereidigten italienischen Innenministerin Luciana Lamorgese ausgedrückt. Er setze auf «eine gute und verlässliche Zusammenarbeit», sagte Seehofer nach einem Telefonat mit Lamorgese – und lud sie für kommenden Mittwoch zu einem Besuch nach Berlin ein. «Dabei werden wir vorrangig die gemeinsamen Interessen und Leitlinien in der Migrationspolitik ausloten», kündigte der Minister an. Über Salvini, der in Italien nach wie vor sehr populär ist, hatte Seehofer dagegen im Mai gesagt: «Da ist eine Vertrauensbasis kaum möglich.»

Ausschiffungslager vom Tisch

Kritik an der Zusage, 25 Prozent der in Italien ankommenden Flüchtlinge aufzunehmen, kam in Deutschland von FDP-Chef Christian Lindner. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte Lindner mit Blick auf Kanzlerin Angela Merkel (CDU): «Ich warne Frau Merkel davor, einer so hohen Quote zuzustimmen, denn wir haben über Jahre die Hauptlast in Europa getragen.»

Eine von Seehofer ins Spiel gebrachte Regelung, wonach Flüchtlinge zunächst zu Ausschiffungsplattformen in Nordafrika gebracht werden sollten, um dort ihr Asylverfahren abzuwickeln, ist wohl vorerst vom Tisch. «Dazu braucht es ein bis zwei Länder in Nordafrika, die das befürworten», sagte Seehofer. «Die gibt es nicht.» (viw/sda/dpa)

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117Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schroedinger's cat 14.09.2019 20:29
    Highlight Highlight Ja, es hat Schwierigkeiten in DE gegeben, die angekommenen Flüchtlinge unterzubringen, zu verteilen und zu integrieren. Aber es gibt sehr viele Beispiele die zeigen, dass es funktioniert hat. Häufig, weil die Bevölkerung gehandelt und alles menschenmögliche unternommen hat um zu helfen. Es ist schwer und es braucht Zeit, Geld, Lösungen, Empathie und Verständnis.
    Wenigstens wird es versucht, an allen Ecken und Enden. DE ist ausserdem nicht die AFD! No-Go Areas gibt es auch nicht! Und wer Angst hat, sollte nicht mehr über die Grenze zum Einkaufen & Sightseeing gehn. Wenn, dann bitte konsequent!
  • überflüssig 14.09.2019 19:16
    Highlight Highlight 560 in den letzten 12 Monaten!
    und hier alle so OMG!!!

    Angesichts dessen, was alles so in der Welt abgeht, ist diese egoistische Hysterie einfach nur lächerlich.
    Und peinlich noch dazu.

    Aber ja, konzentrieren wir uns doch weiterhin auf Sündenböcke, das wird uns weit bringen.

    nicht.
    • Rabbi Jussuf 15.09.2019 22:56
      Highlight Highlight Es ist doch so, wenn ich Seehofer richtig verstehe: DE holt mit dem Zug oder Flugzeug 1/4 der Bootsmigranten. Die anderen drei gehen dann eben zu Fuss nach Deutschland.
  • Jason84 14.09.2019 18:09
    Highlight Highlight Endlich entwickelt sich mal eine Koalition aus Ländern die helfen wollen, mit verlässlichen Zusagen. Und was geht hier ab? Hier wird es ins Negative gezogen. Von Kriminellen und Wirtschaftsflüchtlingen geschrieben. Niemand dieser Menschen wurde gefragt wo er geboren werden möchte. Niemand von ihnen geht aus Spass an der Freude in einem Schlauchboot aufs Mittelmeer. Für Deutschland gehts um 2000 Menschen pro Jahr. Eine lächerlich kleine Zahl.
    Echt Traurig die Kommentare hier zu lesen.
    • Skip Bo 14.09.2019 19:00
      Highlight Highlight Unter der Annahme, dass über die nächsten 10 Jahre die aktuellen Zahlen stabil bleiben oder sogar sinken, hast du völlig recht.
      Wahrscheinlich wird mit der Aussage von Seehofer der Pulleffekt vervielfacht. Die neue Regierung in I wird auf Druck von Aussen die Migrantentransporte erleichtern. Die evangelische Kirche in D schickt bereits ein eigenes Schiff.
      Deshalb dürften die aktuellen Zahlen an Migranten stark zunehmen, vor Allem kombiniert mit Erdogans Ansage
    • Enzasa 14.09.2019 19:49
      Highlight Highlight Wer irgendwo in Afrika vor einem Despoten flüchtet, ist damit beschäftigt, seine Umwelt zu beobachten, versucht Verbindungen zu knüpfen, immer mit der Angst, dass man verraten wird, vielleicht wird auch gerade gefoltert und weiß gar nicht ob man es schafft das Land zu verlassen.
      Die Menschen dort sitzen nicht wie wir, satt und zufrieden auf dem Sofa und schauen TV und überlegen sich was hier abläuft.
    • Skip Bo 14.09.2019 22:28
      Highlight Highlight Ich kenne "die" Lösung nicht. Jedoch ist die Migration nach Europa keine nachhaltige Lösung. Die Aufnahmefähigkeit ist begrenzt. Irgendwann werden kaum mehr Migranten aufgenommen.
      Einzig die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation vor Ort kann den Wanderungsdruck senken. Aber mit den aktuellen Reproduktionszahlen in Afrika (2100:4,4 Mia) erscheint das illusorisch.
      Ich würde meine Familie auf max. 4 Personen beschränken, meinen Kindern Bildung beschaffen, meiner Frau erlauben ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Ob das reicht weiss ich nicht, aber es ist besser als in Lybien zu hocken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeiderNein 14.09.2019 15:00
    Highlight Highlight Also ich finde es positiv, dass sich in dieser elenden Frage endlich mal was bewegt. Auch wenn ich es schade (aber nicht überraschend) finde, dass die Lage sich zuvor derart zuspitzen muss, bevor sich was bewegt...

    Ich frage mich jedoch, wieso die Kommentare zum Artikel vorwiegend negativ sind.
  • FrancoL 14.09.2019 14:36
    Highlight Highlight Es ist schon erstaunlich, dass praktisch jede einigermassen positive Wortmeldung in Richtung Flüchtlinge mehrheitlich geblitzt wird. Es scheinen etliche im Netz zu sein, die sowohl bei den Deutschen als auch bei den Italienren das grosse (fast einzige) Problem bei den Flüchtlingen zu orten ist.

    Es ist aber nicht DAS Problem.

    Das Problem ist dass sowohl Deutschland und vor allem auch Italien es verpasst haben interne Spannungen, die weit vor den Flüchtlingsströmen entstanden sind richtig zu bewältigen.

    Jetzt versucht man mit den Flüchtlingen diese Probleme zu "überdecken".
    • Ueli der Knecht 14.09.2019 18:56
      Highlight Highlight Es existiert offenbar ein grosses Bedürfnis in der Bevölkerung, um Wut und Hass auszuleben. Dafür bietet sich die Anonymität im Internet an.

      Weil viele Leute unfähig sind, ihre Wut und ihren Hass in Worte zu fassen (oder weil sie sich schämen), hilft es denen, wenn sie den toleranten und verständigen Menschen Blitze und den hasserfüllten Hetzern Herze verteilen können.

      Ich meine, viele Leute sind mit den heutigen Zeiten schlicht überfordert. Die brauchen daher Sündenböcke. Egal wer, Hauptsache nicht sie selbst, sind für ihr unglückliches Leben verantwortlich.
    • FrancoL 14.09.2019 19:52
      Highlight Highlight Richtig viele sind überfordert und könnten sich weiterentwickeln, nur das ist offensichtlich mühsam, also sucht man Einfacheres und da ist die Schuld abladen willkommen.
    • Enzasa 14.09.2019 19:55
      Highlight Highlight Asylpolitik keiner kennt sich aus.
      Krieg ist K e i n Asylgrund. Trotzdem gibt es für die „Blitzer“ nur 2 Gruppen Kriegsflüchtlinge oder Wirtschaftsflüchtlinge. Was ist mit den Menschen für die Asyl gemacht wurde???

      Was ist mit den Menschen die aufgrund ihrer politischen Meinung, ihrer Religion oder ihrer Herkunft gefoltert werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skip Bo 14.09.2019 14:15
    Highlight Highlight Von Links wird Seehofer regelmässig Alterssenilität attestiert. Diese Behauptung scheint sich zu bestätigen...
  • einmalquer 14.09.2019 14:06
    Highlight Highlight Deutschland mit seinen über 80 Millionen Einwohnern wird so rund 25'000 Personen (mehr) wohl aufnehmen und integrieren können.

    Auch die Schweiz könnte in dieser Beziehung mehr tun.
    • reaper54 14.09.2019 14:14
      Highlight Highlight Die Schweiz hat in den letzten 10 Jahren knapp 1 Million Personen durch Einwanderung “erhalten”. Die Infrastruktur ist nicht auf solche Mengen ausgelegt und die Integration genau so wenig.

      Oder wollen sie No go Areas wie in Deutschland oder Frankreich?
    • einmalquer 14.09.2019 14:26
      Highlight Highlight Durch diese 1 Million entstanden keine No go Areas.

      Infrastrukturell haben wir die "Einwanderung" gut verkraftet, es stehen gar so viele Wohnungen wie lange mehr leer.
    • Ueli der Knecht 14.09.2019 14:32
      Highlight Highlight reaper54: Hier kannst du die exakten Zahlen nachprüfen, und dann hofflich bemerkst du, dass deine Behauptung keine Hand und Fuss hat, und deine Zahl ("knapp 1 Million Personen durch Einwanderung “erhalten”.") massiv übertrieben, sprich eine Fakenews-Lüge ist.

      "Oder wollen sie No go Areas wie in Deutschland oder Frankreich?"

      Auch diese angeblichen No-Go-Areas sind eine Fake-News-Lüge, welche von den Rechtspöblern gerne kolportiert wird, um Angst und Panik zu schüren und gegen Migranten zu hetzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 14.09.2019 12:40
    Highlight Highlight Nix gehört, nix gesehen, nix gelernt...

    Aber Hauptsache, man hat in Italien die Lega rausgeschmissen.
    Der ominöse Kampf gegen Rechts wird jetzt im Ausland ausgetragen - weils zu Hause nicht funktioniert.
    • LeserNrX 14.09.2019 14:11
      Highlight Highlight "Aber Hauptsache, man hat in Italien die Lega rausgeschmissen."
      Niemand hat die Lega gezwungen aus der Koalition auszusteigen. Die Lega hat in ihrer Regierungszeit, ausser der fragwürdigen Migrationspolitik, nicht besonders viel zustande gebracht und sich am Ende beim Auflösen der Koalition auch noch naiv verpokert und du redest von "rausgeschmissen." Sehr fantasievolle Interpretation..
    • FrancoL 14.09.2019 14:26
      Highlight Highlight Rabbi haben Sie eine Ahnung worum es in Italien geht? Rabbi Sie müssen etwas dazulernen, lernen dass Sie mit Ihrer Denke nicht andere Länder beurteilen sollten, wenn Sie keine Ahnung von deren Situation haben.
      Die Lega hat hoch gepokert und dies ging in die Hose. Lässt man den fragwürdigen Erfolg bei der Migration weg, hat Italien nichts für neue Investitionen gemacht. Die Lega hat den M5S über den Tisch gezogen, gute Ansätze des M5S bewusst torpediert. Viele Ansätze die nicht so schnell realisiert werden können wie der Befehl keine Flüchtlinge aufzunehmen.
    • Ueli der Knecht 14.09.2019 14:42
      Highlight Highlight Ich finde, wir haben die Rechtspöbler in der Schweiz ganz gut im Griff, bzw. dass der Kampf gegen Rechts auch im Inland doch einigermassen wirksam ist.

      Insofern lebst du offenbar in einer Traumwelt, Jussuf. Wir haben mit der SVP schon so viele Erfahrungen sammeln können, dass wir sie und andere Rechtspöbler inzwischen ganz gut und wirksam in die Schranken weisen. Der Kampf gegen Rechts funktioniert. Zum Glück.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miikee 14.09.2019 12:15
    Highlight Highlight In DE läuft es ja relativ gut mit der Migrationspolitik. Bildung von No-Go Areas, Gewahlt und kein Plan haben scheint an der Tagesordnung zu liegen. So ein Entscheid hilft leider einfach wiedermal nur der AfD. Funktionieren wirds eh nicht.
    • Ueli der Knecht 14.09.2019 14:45
      Highlight Highlight Vielleicht verlässt du mal dein Haus und dein Dorf und gehst nach Deutschland schauen, ob du irgendwelche No-Go-Areas und alles Schlimme, was du hier aufzählst, tatsächlich findest, oder ob es tatsächlich sicherer ist, wenn du einfach weiterhin in deiner AfD-verseuchten Blase zuhause auf der Couch vergammelst.
    • Enzasa 14.09.2019 20:06
      Highlight Highlight Mikee in den Städten wo viele Migranten wohnen wie z.b. das Ruhrgebiet, Berlin, München, Frankfurt oder Ingolstadt
      In diesen Städten läuft die AFD unter ferner liefen. Was die Gewalt angeht, ist die rechte Gewalt extrem angestiegen, jeden Tag gibt es 2 Übergriffe auf ausländisch aussehende Bürger. Das war früher tatsächlich nicht so. Natürlich ist es nicht einfach Politik für 80 Mio. Menschen zu machen aber es funktioniert. Die AFD besiegt man in dem man sich klar von Ihnen distanziert
    • Rabbi Jussuf 14.09.2019 20:41
      Highlight Highlight Enzasa
      Woher hast du das bloss, dass die rechte Gewalt angestiegen sei? Angestiegen ist tatsächlich die Gewalt der Migranten unter sich und an Deutschen.

      Tja
      Ueli, warst wohl schon lange nicht mehr in Deutschland. Ich war vor zwei Wochen in kurz Frankfurt und Umgebung, nein, nicht in den Hotspots wie Offenbach. Trotzdem habe ich in knapp 2 Stunden mindestens 6 Nikabs gesehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Marx 14.09.2019 12:05
    Highlight Highlight *Die Regierung Deutschlands will jeden vierten Bootsmigranten aufnehmen.
  • LaPalomaOhe 14.09.2019 11:15
    Highlight Highlight ist die deutsche Regierung bereit, jeden vierten in Italien ankommenden Bootsflüchtling aufzunehmen

    Dann kann das Sterben ja losgehen, nach der Meldung das Massensterben.
    • LaPalomaOhe 15.09.2019 11:24
      Highlight Highlight Das ist gelinde gesagt totaler Quatsch, sie können von Salvini halten was sie wollen, nach Schließung der Häfen gab es kaum noch Tote, die Migranten werden mit Lichtsignalen von den NGO's aufgefordert loszufahren, das ist nachweisbar.
  • The Destiny // Team Telegram 14.09.2019 11:06
    Highlight Highlight In dem Fall müssen drei von vier laufen.
    Kek
  • Do not lie to mE 14.09.2019 11:02
    Highlight Highlight Angeblich ist das ein Teil eines Zugeständnis an die neue italienische Regierung (Um 5 Sterne und PD zu einer Koalition zu bewege) durch Frau Merkel. Laut „La Repubblica“ soll sich Frau Merkel persönlich in die Regierungsbildung in Italien eingemischt habe, um so Neuwahlen/Salvini zu verhindern. Italien wurde Schuldenerleichterungen und eine Übernahme-Quote von 10% in Aussicht gestellt. Das Bundespresseamt hat dazu Stellung bezogen und negiert die Aussagen der italienischen Zeitung. Allerdings wird es interessant zu sehen, ob sich die 10% Quote beim Treffen auf Malta bestätigen wird.
  • Klabo 14.09.2019 11:02
    Highlight Highlight Mich würde es mal interessieren wie viele Bootsflüchtlinge Asy erhalten.
    • Chrigi-B 14.09.2019 16:12
      Highlight Highlight Gemäss int. Gesetz und Verträgen? Keiner, da du im 1. sicheren Land ein Gesuch stellen musst.
    • Ueli der Knecht 15.09.2019 13:53
      Highlight Highlight Chrigi-B: Es gibt da zB. auch Urteile des EGMR, welches der Schweiz verbietet, Asylsuchende einfach nach Italien oder Österreich zurückzuschieben, bloss weil sie über Italien oder Österreich in die Schweiz eingereist sind.

      Insofern magst du recht haben, dass eine Rückschiebung in ein sicheres Herkunftsland möglich wäre, allerdings gelten selbst unsere Nachbarländer nicht per se einfach als sicher. Das bedarf erst gründlicher Abklärung (und ist in Italien vorallem für Kinder und in Österreich oft nicht gegeben). Kommt noch dazu, dass die Durchreise keinen Wohnsitz gemäss Asyl-Gesetz begründet.
  • Füürtüfäli 14.09.2019 10:57
    Highlight Highlight Der Selbstzerstörungstrieb der Deutschen ist schon bemerkenswert.
    Genauso wie ihr Drang den übrigen Ländern in Europa ihre destruktive Ideologie aufzwingen zu wollen.
    • Ueli der Knecht 14.09.2019 14:51
      Highlight Highlight Es geht konkret um 125 Flüchtlinge pro Monat, resp. 1'500 pro Jahr, oder um zwei Flüchtlinge pro Jahr auf 100'000 Einwohnern.

      Sowas mit "Selbstzerstörungstrieb" zu betiteln, ist schon ziemlich dumm, aber auf jedenfall der Sache ganz und gar nicht angemessen. Zwei Flüchtlinge auf 100'000 Einwohnern haben null Einfluss und sind sicher keine "destruktive Ideologie".

      Offenbar gefällt es vielen Leuten, wenn sie Panik und Ängste schüren und hetzen können, selbst wenn es dazu eigentlich gar keinen Anlass gäbe.

      Was motiviert dich zu solchen sachlichen Lügen und dieser Hetze, Füürtüfäli?
    • LeiderNein 14.09.2019 14:53
      Highlight Highlight Verständnisfrage: Wie meinst du das mit dem Selbstzerstörungstrieb?
  • Repplyfire 14.09.2019 10:55
    Highlight Highlight Leider freuen solche Nachrichten vor allem die AfD.
    • Platon 14.09.2019 11:08
      Highlight Highlight @Repplyfire
      Wegen nicht einmal 1000 zusätzlicher Migranten pro Jahr? C‘mon...
    • Ueli der Knecht 14.09.2019 14:54
      Highlight Highlight Die AfD hat offensichtlich keine anderen Probleme, als zwei Flüchtlinge pro Jahr auf 100'000 Einwohner.

      Damit zeigt die AfD bloss ihre Einfältigkeit, und dass es sie wirklich nicht braucht.

      Auch die ganzen Rechtspöbler in diesen Kommentarspalten argumentieren völlig an der Sache vorbei, weil sie offensichtlich nur Panik und Ängste schüren und ums Verrecken hetzen wollen. Das ist aber deren höchstpersönliches Problem, welches sie bitte baldmöglichst therapeutisch angehen sollen.
  • Jacky Treehorn 14.09.2019 10:47
    Highlight Highlight Spannend wäre zu erfahren wer im Detail mit Deutschland gemeint ist. Aber die nächsten Wahlen und der weitere Aufstieg der AfD werden da dann wohl Aufschluss geben.
  • Hier Name einfügen 14.09.2019 10:31
    Highlight Highlight Bitte sehr, die AfD wirds freuen.
  • Smeyers 14.09.2019 10:27
    Highlight Highlight Warum sind wir nicht ehrlich. Der grösste Teil der Flüchtlinge sind Wirtschaftsflüchtlinge ohne geeignete Ausbildung um sich in Europa selbst zu versorgen, noch der Sprache mächtig, noch an der Kultur interessiert. Sie wollen mehr Geld verdienen für ein besseres Leben (was legitim ist) und Europa braucht qualifizierte Arbeitskräfte um seinen Lebensstandard zu halten. Es sollte also gleiches Recht gelten, nur die aufzunehmen die bereit sind unsere Standards mitzutragen.
    • Füürtüfäli 14.09.2019 12:35
      Highlight Highlight 《...nur die aufzunehmen die bereit sind unsere Standards mitzutragen.》 Und genau an dem Punkt scheitert es. Es sind leider zu wenige, die sich wirklich integrieren wollen. Darum werden meistens alle in den gleichen Topf geworfen.
    • hüttechäs 14.09.2019 13:28
      Highlight Highlight @Füürtüfäli: Wie kommen Sie darauf, dass es „zu wenige sind, die sich wirklich integrieren wollen“? Woher haben Sie diese Info?

      Haben Sie eine Umfrage gemacht unter den Flüchtlingen und Sie nach ihrem Integrationswillen befragt?

      Oder könnte es sein, dass Ihre Aussage jeder Fakten-Grundlage entbehrt und damit eher nachgeplappertes Stammtischgepolter ist denn reflektierte Meinung?
    • passescribe 14.09.2019 14:13
      Highlight Highlight Ich gebe hüttächäs recht, ich VERMUTE, dass es einzelne sind, die sich nicht um europäische Werte scheren, und auffallen. Dieses Verhalten projizieren wir auf alle anderen und verallgemeinern. Ich halte das für menschlich. Dennoch müssen wir darauf achten, dass unser Unmut und unsere Anliegen richtig und logisch begründet sind, und nicht aus Schubladisierungen und Verallgemeinerungen entstehen. Aber es gibt leider Menschen, die sich bewusst diesem Unterscheiden entziehen und hetzen. Als unvoreingenommener Bürger muss man das durchschauen und entlarven können, um nicht manipuliert zu werden.
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  • Pafeld 14.09.2019 10:04
    Highlight Highlight Ich wäre ja dafür, dass man die zuständigen Minister in Malta wie beim Konklave so lange einsperrt, bis ein 100%iger Schlüssel verbindlich festgelegt wurde.
  • Serge Künzli 14.09.2019 09:55
    Highlight Highlight Endlich bewegt sich was. Die Schweiz sollte mit gutem Beispiel voran gehen und ebenfalls einen Viertel (oder mehr) aufnehmen. Viele Asylzentren in der Schweiz sind leer. Platz hat es genug und wir könnten in der EU punkten. Wir sind, wie Deutschland, dringend auf Fachkräfte angewiesen. Darum sollte möglichts bald ein Angebot stehen, sonst verteilen sich die Geflüchteten in Deutschland und jetzt, wo Salvini weg ist, auch in Italien.
    • Ribosom 14.09.2019 12:21
      Highlight Highlight Mit einem Ausländeranteil (das sind die Leute ohne Schweizer Pass) von 25% haben wir genug Fachkräfte.
      Gut, dass Asylzentren leer sind. Diese kann man als Frauenhäuser für die eigene Bevölkerung brauchen.
      Ich denke ausserdem, dass die Geflüchteten nicht wirklich diese Fachkräfte sind, die wir bräuchten.
    • einmalquer 14.09.2019 14:01
      Highlight Highlight @Ribosom
      Es kann ja durchaus sein, dass die Geflüchteten die Fachkräfte werden, die wir brauchen.
      In der Pflege in der Gastronomie und auch sonst überall.

      Schön finde ich, dass die von der eigenen männlichen Bevölkerung, also Schweizern, geprügelten Frauen eine Zuflucht geboten werden soll - in den ehemaligen Asylzentren.

      endlich ein Kommentar, der nicht auf die "bösen" Flüchtlinge einprügelt, sondern aufmerksam macht auf die Missstände bei der eigenen Bevölkerung.
    • Ueli der Knecht 14.09.2019 22:26
      Highlight Highlight Allerdings wäre das eine erneute Misshandlung der verprügelten Frauen, wenn man sie in den nun leerstehenden Asylzentren unterbringen würde, nur damit die ORS Service AG auch noch mit misshandelten Frauen Millionen verdienen kann.

      Wenn schon sollte man die prügelnden Männer in diesen Flüchtlingsunterkünften unterbringen. Da würden sie wenigstens von ihresgleichen professionell "betreut" werden.
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  • Sk8/Di3 14.09.2019 09:37
    Highlight Highlight Also 100 kommen in Italien an. 25 können nach Deutschland. Bleiben 75 in Italien. Warum wohl verweigert Italien den Schiffen das Anlegen?
    • Enzasa 14.09.2019 12:26
      Highlight Highlight Wieso sollen 75 in Italien bleiben?
      Die EU besteht doch nicht nur aus diesen beiden Ländern
    • Rainbow Pony 14.09.2019 14:43
      Highlight Highlight Enzasa: das ist ja genau das Problem! Bist du wirklich so blauäugig oder tust du nur so?!
    • Ueli der Knecht 14.09.2019 15:06
      Highlight Highlight Frankreich und Luxemburg haben ebenfalls Zusagen gemacht von über einem Viertel. Andere Länder werden folgen.

      "Warum wohl verweigert Italien den Schiffen das Anlegen?"

      Weil dort ein krimineller Rechtspöbler seinen Hass auslebte, in der Hoffnung, dass er damit mehr Zustimmung erhält. Die Rechnung dieses Ex-Innenministers ist allerdings zum Glück nicht aufgegangen, weil die Italiener vernünftiger sind, als der Rattenfänger Salvini glaubte.
  • landre 14.09.2019 09:35
    Highlight Highlight Da aber 4/4 ohnehin nach Deutschland wollen, wird diese 1/4 Schleimer Taktik empirisch wohl kaum jemals aufgehen.

    Migrantinnen und Migranten sollten an der EU Aussengrenze gefragt werden in welches Land sie wollen und sie dann dorthin eskortieren.

    Vielleicht lernt Deutschland so dass es Menschen und keine zu bewirtschaftende Güter sind...
    • Tomara 14.09.2019 09:50
      Highlight Highlight Ein wirklicher Flüchtling, der in seinem Land verfolgt wird, ist froh, wenn er sein Land verlassen kann und in einem Nachbarstaat aufgenommen wird.
      Ihre Wunschkonzerttaktik stösst bei mir auf kein Verständnis.
    • wasps 14.09.2019 09:50
      Highlight Highlight Erstens sprechen viele Migranten aus dem Magreb französisch. Zweitens ist auch GB ein begehrter Zufluchtsort, darum auch der Brexit. Und drittens ist das ein Schritt nach vorn, wenn nun Deutschland bereit ist, wenigstens einen Viertel aufzunehmen!
    • Now 14.09.2019 10:03
      Highlight Highlight Ja und die Flüchtlinge sollten auch noch gefragt werden, was ihre Lieblingsmahlzeit ist damit diese bereit steht, wenn sie dann an ihrer Wunschdestination eintreffen...
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