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Deutsche Polizei hebelt Neonazi-Gruppe aus – in ihren eigenen Reihen



Auf einer Polizeiwache in Bayern versuchten rund 50 Schüler einen festgenommenen Kameraden zu befreien. (Symbolbild)

Bild: AP

Im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen hat die Polizei eine rechtsextreme Gruppe in ihren eigenen Reihen erwischt.

Es soll sich dabei um Polizisten aus Essen und Mülheim handeln, wie Innenminister Herbert Reul am Mittwoch in Düsseldorf berichtet. Offenbar betrieben die Beamten fünf Chats, in denen sie sich austauschten. 29 Personen – Männer und Frauen – sollen involviert gewesen sein.

14 Beamte sollen aus dem Dienst entfernt werden. Laut Reul gehören 25 Beamte zum Polizeipräsidium Essen. Insgesamt habe es am Mittwoch 14 Razzien gegen Polizistinnen und Polizisten gegeben.

Bei Razzien gegen die Gruppe sind dutzende Wohnungen durchsucht worden. Die Verdächtigen wurden vom Dienst suspendiert und gegen sie wurden Disziplinarmassnahmen eingeleitet.

Reul sprach von «einer Schande für die Polizei». Es sei «übelste und widerwärtigste Hetze» – darunter auch Fotos von Adolf Hitler und eine fiktive Darstellung eines Flüchtlings in einer Gaskammer – in den Chats betrieben worden. Eine der Chatgruppen sei wahrscheinlich bereits im Jahr 2013 gegründet worden, spätestens im Mai 2015.

epa08130522 Herbert Reul, Interior Minister of the German state of North Rhine-Westphalia, speaks to the media during a press conference in Duesseldorf, Germany, 15 January 2020. Reul commented the investigations of the sexual abuse of children in Luegde and Bergisch Gladbach. Media reports, that there are family ties between the already convicted offenders in Luegde and the criminal offenders from Bergisch Gladbach who are suspected of child pornography.  EPA/SASCHA STEINBACH

Herbert Reul. Bild: EPA

Der Minister kündigte eine Sonderinspektion für das besonders betroffene Polizeipräsidium Essen an. Zudem werde er einen Sonderbeauftragten für rechtsextremistische Tendenzen in der nordrhein-westfälischen Polizei berufen. Er werde alles in seiner Macht Stehende dafür tun, «diese Menschen aus dem Dienst zu entfernen», sagte Reul. Laut Michael Frücht, Leiter des Landesamtes für Fortbildung der Polizei in NRW (LAFP), wurden alle 29 Beamten suspendiert.

Auf die rechtsextremen Polizisten sind die Ermittler per Zufall gestossen. Ein Polizist wurde verdächtigt, Amtsgeheimnisse an die Medien weiter zu geben, bei der Durchsuchung seines Smartphones wurden dann die Chats entdeckt. Das Ursprungs-Handy gehört nach Angaben der Ermittler einem 32-jährigen Beamten der Polizei Essen privat. Die Behörden gehen davon aus, dass noch mehr Polizisten involviert sind. Diverse beschlagnahmte Daten seien noch nicht ausgewertet worden. (aeg)

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71
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    Alle Leser-Kommentare
  • DemonCore 16.09.2020 17:04
    Highlight Highlight Aushebeln ist immer noch falsch.
  • E.T 16.09.2020 16:21
    Highlight Highlight Wenn man den Fall weltweit mit kleinerem Faktor hochrechnet.. dann ist das immernoch sehr schlimm.
  • Chrisbe 16.09.2020 15:50
    Highlight Highlight Nazis sind Arschlöcher, egal wo auf der Welt!
  • Antichrist 16.09.2020 15:49
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Satan 16.09.2020 18:33
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • smartash 16.09.2020 15:46
    Highlight Highlight Bin schon gespannt wie der Horst diese Mal das Problem ignoriert, verharmlost oder leugnet
  • Hoci 16.09.2020 14:47
    Highlight Highlight 2) Echter Rassismus basiert auf Neid, Raffgier und Ressourcenangst und ...Frauen bei Männern und seltener da irrelevant ( hat ja fast keine Migrantinnen ausser Prostituierte) Männer bei Frauen.
    Fällt mir bei Männern extrem auf, selbst wenn sie bereits (ausländische) Frau/Freundin haben.
    Denjenigen betreffend Ressourcenangst zb Jobverlust wegen Auslöndern, überfremdung, Verlust der eigenen Kultur ist m.Meinung nach berechtigt, muss man sowieso sehr ernst nehmen.
    Drum bin ich für die Begrenzungsinitiative. Für alle kontras gibts Lösungen.
    "Niederer" Rassismus ist strikt zu anzugehen/bekämpfen.
    • Grohenloh 16.09.2020 16:12
      Highlight Highlight Für den Verlust an der Teilnahme am Binnenmarkt gibt es keine Lösung.

      Auch vor der Personenfreizügigkeit sind mehrere zehntausend Ausländer pro Jahr hinzugekommen. Das wird auch nachher nicht anders sein. Diese Initiative löst überhaupt nichts.
      Sie beschert uns grösste wirtschaftliche Probleme.

      Wir alle leben vom Export.

      Unsere Situation ist der Fünfer und ds Weggli. Binnenmarkt ohne Mitgliedschaft.
    • smartash 16.09.2020 16:51
      Highlight Highlight Rassismus geht auch anders. Er kann sogar durch guten Absichten motiviert sein. Zb der koloniale Rassismus (man betrachtet Nicht-Weisse quasi als Kinder, die nur mit Hilfe der Weissen zivilisiert leben könne).
      Diese Art von Rassismus ist viel verbreiteter und subtiler als der "niedere Rassismus" und daher auch gefährlicher, da eben nicht immer erkennbar

      Es ist äusserst gefährlich zu meinen Rassismus komme nur von hasserfüllten Glatzköpfen
    • bokl 16.09.2020 17:40
      Highlight Highlight Hassrede
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoci 16.09.2020 14:40
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  • Kaiwuschin 16.09.2020 14:32
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    • Varanasi 16.09.2020 16:07
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    • Varanasi 16.09.2020 16:29
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    • CalibriLight 16.09.2020 16:56
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  • Benster 16.09.2020 14:27
    Highlight Highlight Liebe Kommentatoren, ja es sind Einzelfälle! 30 wurden geschnappt, gehen wir davon aus das es noch 100mal mehr Nazis in der Deutschen Polizei gibt dann sind es immer noch 0.1% aller Polizisten!
    Was immer noch zu viel ist aber statistisch sicherlich Einzelfälle
    • Magnum 16.09.2020 17:03
      Highlight Highlight Entschiedener Einspruch.
      Es gibt keinen Plural vom Wort «Einzelfall».
      Genau darum ist es ja ein EINZEL-Fall.

      Wenn sich Einzelfälle häufen, spricht man ehrlicherweise besser von einem strukturellen Problem.
    • Juliet Bravo 16.09.2020 17:17
      Highlight Highlight Ziemlich viele „Einzelfälle“ sind dann eben nicht mehr Einzelfälle.
    • Konsortin Sha'ira 16.09.2020 19:13
      Highlight Highlight Wenn das halbe Revier betroffen ist, sind es eben keine "Einzelfälle" mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BetterTrap 16.09.2020 13:51
    Highlight Highlight «einzelfälle»

    • hoi123 16.09.2020 20:09
      Highlight Highlight Die gleiche Anzahl Einzelfälle wie bei den kriminellen Flüchtlingen....
    • BetterTrap 17.09.2020 09:26
      Highlight Highlight Nein, das eine hat System - das andere ist faktisch eine rassistische Verallgemeinerung ohne Rücksicht auf sozioökonomische Faktoren.
      Langweilig.
  • HabbyHab 16.09.2020 13:37
    Highlight Highlight Aber ich dachte, Rechtsextremismus sei bei der Polizei verboten und gäbe es deshalb nicht? Oder sowas in der Art.
    • ChlyklassSFI 16.09.2020 14:56
      Highlight Highlight Die Argumentation von Seehofer ist in der Tat hanebüchen.
  • Varanasi 16.09.2020 13:36
    Highlight Highlight Es kann keiner mehr von Einzelfälle sprechen. Gut, dass Herr Reul das nun auch so sieht.
    Diese schlechte Nachricht ist gleichzeitig eine gute, denn endlich deckt man solche Fälle auf.

    Frage mich immer wieder: ist die Polizei selbst nicht auch daran interessiert, dass rechtsextreme Netzwerke aufgedeckt werden? Wieso sträuben sie sich so gegen eine unabhängige Studie?

    • Bluestar Bannen 16.09.2020 15:31
      Highlight Highlight Einfach, es hat zuviele "Einzelfälle"!
    • Jason84 16.09.2020 20:35
      Highlight Highlight Die Polizeigewerkschaft ist schon lange für eine solche Untersuchung. Ist es doch für die Polizei unabhängig vom Ergebnis eine Win Win Situation. Findet man etwas, gibt es Glaubwürdigkeit das Problem anzugehen. Findet man nichts, hat man Sicherheit. Auf Bundesebene sträubt sich allerdings Seehofer dagegen. Nach ihm besteht dazu kein Anlass.
  • Emil Eugster 16.09.2020 13:18
    Highlight Highlight Es ist bekannt, dass der Polizeidienst auf der ganzen Welt wegen seines Gewaltmonopols + der streng hierarchischen Struktur Rechtsextreme anzieht. Es ist aber nur in der deutschen Polizei möglich, dass gegen diese Leute in den eigenen Reihen vorgegangen wird. Das wohl wegen der besondern Geschichte Deutschlands + der Aufarbeitung der Nazizeit. Kadavergehorsam + übertriebene Kollegialität, den "Code of Silence", gibt es überall, auch in der Schweiz. Die "good cops", die nichts sagen machen sich eben mitschuldig + sind deshalb auch keine "good cops". Polizisten wehrt euch gegen die Schlechten.
    • Ueli der Knecht 16.09.2020 15:02
      Highlight Highlight "Die "good cops", die nichts sagen machen sich eben mitschuldig + sind deshalb auch keine "good cops". Polizisten wehrt euch gegen die Schlechten."

      Meine Schätzung (aus persönlichen Erfahrungen) ist, dass rund 80% der Polizisten good Cops wären, so sie denn auch für das Richtige einstehen würden. Aber leider sind es meist auch feige Cops, weswegen sich in der Regel die 20% unfähigen Cops durchsetzen, und wesentlich den schlechten Ruf der Polizei ausmachen.

      Ich schliesse mich dem Appel an die guten Polizisten an: Zeigt Zivil-Courage und weist eure schlechten Kollegen in die Schranken.
  • Spüdlifalt 16.09.2020 13:13
    Highlight Highlight Aus dem Dienst zu entfernen wird wohl kaum reichen. Das Missbrauchspotenzial von vertraulichen Informationen usw. dürfte riesig sein. Bin gespannt, was sich da noch so ergibt.

    Deutschland scheint aber nicht nur in der Polizei ein Problem zu haben: https://www.tagesschau.de/inland/bundeswehr-munition-105.html
  • insert_brain_here 16.09.2020 13:01
    Highlight Highlight Sehr gut! Da wurde viel zu lange bewusst weggeschaut!
  • ChlyklassSFI 16.09.2020 12:59
    Highlight Highlight Danke! Bitte solche Personen weiter entfernen. Auch in der Schweiz!
  • cille-chille 16.09.2020 12:56
    Highlight Highlight Gut zu lesen, dass hingeschaut wird.

    Besonders in diesen Zeiten, stimmt mich das sehr nachdenklich.
  • *sharky* 16.09.2020 12:49
    Highlight Highlight 29 Einzelfälle...
  • Peter Vogel 16.09.2020 12:47
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • insert_brain_here 16.09.2020 14:39
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • HabbyHab 16.09.2020 14:42
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Matti_St 16.09.2020 12:46
    Highlight Highlight Bei solchen Meldungen, die ja in letzter Zeit, immer wieder aus Deutschland kommen, frage ich mich schon, wie sieht es in der Schweiz aus.
    • Shabbazz 16.09.2020 13:07
      Highlight Highlight Naja, wenn man bedenkt, dass jene Rechtsradikale Gruppen welche in Deutschland zu viel "kontrolliert" werden in die Schweiz flüchten (Uniter lassen grüssen-da gab ja auch einen Watson Arikel), habe ich da kein gutes Gefühl....
    • T13 16.09.2020 13:23
      Highlight Highlight Naja hier hetzen solche Polizisten öffentlich gegen die "dreckigen...", hängen Plakate auf und verteilen Flyer.
    • Campino 16.09.2020 13:27
      Highlight Highlight Da gibt es sicher auch den einten oder anderen. Wurde nicht in Basel vor kurzem einem Polizisten gekündigt?
      Was ich schlimmer finde, ist der Zustand in der CH Armee.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yozef 16.09.2020 12:42
    Highlight Highlight Surprised Pikatchu face
    • Konsortin Sha'ira 16.09.2020 19:15
      Highlight Highlight 🤔 geschriebene Memes ... 🤔
    • Yozef 17.09.2020 00:25
      Highlight Highlight gEsChriEbene MemEs
  • H. Fröhlich 16.09.2020 12:41
    Highlight Highlight Tragisch nur, dass die Antifa's schon vor 25, 30 Jahren dies gewusst und veröffentlicht haben. Leider haben die Politiker und Vorgesetzten dies immer als "Verunglimpfung ihrer makellosen Polizei" abgetan.

    Anstatt die Antifa's als kriminelle Vereinigungen abzu tun oder in den Bereich von angeblich "linkem Terror" zu stellen, wäre mindestens ein Dankeschön angebracht.

    Bin mir sicher, dass es noch viel mehr dunkelbraunes Strandgut bei der Polizei, Budeswehr, Agentur für Arbeit usw. hat.
    • Grubinski 16.09.2020 14:42
      Highlight Highlight Ob rechts- oder linksextrem, beide Gruppierungen sind sch*****. Deine Antifa's sind nun auch nicht gerade Engel, aber wo Du Recht hast.
    • Juliet Bravo 16.09.2020 17:21
      Highlight Highlight Jetzt sind Leute, die sich gegen Faschismus und Neonazitum engagieren natürlich schon „Linksextreme“.
    • So oder so 16.09.2020 22:35
      Highlight Highlight "Antifa's" wurde vom Boulevard genug Lang in die Tonne getreten, das auch alle glauben das es sich nur um Randalierer handelt.
  • Wellenrit 16.09.2020 12:33
    Highlight Highlight Jeder Polizist darf links oder rechts sein! bei der arbeit hat er aber in erster Linie "Mensch" und Neutral zu sein!
    Es st erschreckend das das alles per Zufall heraus kam! Und es scheint erst die Oberfläche zu sein!!
  • Lowend 16.09.2020 12:32
    Highlight Highlight - So etwas würde bei uns nie passieren!

    - Was würde bei uns nie passieren?

    - Das solche Leute aus dem Dienst entlassen werden.
  • Bejat 16.09.2020 12:28
    Highlight Highlight Einfach nur widerlich.
    • piatnik 16.09.2020 18:40
      Highlight Highlight ...einfach nur menschlich
    • Juliet Bravo 16.09.2020 22:01
      Highlight Highlight Was ist menschlich? Ein Neonazi zu sein?
  • Riesenpinguin 16.09.2020 12:28
    Highlight Highlight Da wollte ich schon jubeln, dass dem Verdacht auf braune Netzwerke innerhalb der Polizei nachgegangen wird, und dann war es nur ein Zufallsfund...
    • Ueli der Knecht 16.09.2020 15:15
      Highlight Highlight "dann war es nur ein Zufallsfund..."

      Allerdings ging es um Amtsgeheimnisverletzungen zugunsten einer rechtsextremen Täterschaft, die sich "NSU 2.0" nennt.

      "Zufallsfund" hat bei solchen Strafuntersuchungen die Bedeutung, dass weitere Straftaten gefunden wurden, die nicht direkt die untersuchte Anschuldigung (Amtsgeheimnisverletzung zugunsten NSU 2.0) betreffen, sondern weitere Anschuldigungen betrifft.

      "Zufallfund" ist in diesem Kontext ein juristischer Term und muss als solcher verstanden werden.
    • winglet55 16.09.2020 15:56
      Highlight Highlight Kommissar "Zufall" hat bei manchem aufgeklärten Verbrechen seine Hände im Spiel. 🧐
  • giandalf the grey 16.09.2020 12:23
    Highlight Highlight Wer hätte das denn gedacht? Rechtsextreme Polizisten? Neeeeeein! Doch nicht in Deutschland! Doch nicht unser aller Freund und Helfer! Das konnte wirklich niemand kommen sehen!
  • Der Buchstabe I 16.09.2020 12:18
    Highlight Highlight Fake News, Rechtsextremismus ist illegal, also gibts den in der deutschen Polizei auch nicht. Fragt den Seehofer.

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