International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Video: watson

Löpfe vs Blunschi

Polit-Schlägerei in Cleveland – die Doppelanalyse des TV-Duells

In der chaotischen ersten Fernsehdebatte gingen Donald Trump und Joe Biden heftig aufeinander los. Man kann sich fragen: Braucht es solche Veranstaltungen wirklich?



Der grösste Boxkampf aller Zeiten fand am 30. Oktober 1974 in Kinshasa (damals Zaire, heute Demokratische Republik Kongo) statt. George Foreman und Muhammad Ali kämpften beim «Rumble in the Jungle» um den Weltmeister-Titel.

Die grösste Polit-Schlacht aller Zeiten hätte in der Nacht auf heute in Cleveland (Bundesstaat Ohio) über die Bühne gehen sollen. Im Vorfeld wurde die Debatte gar als möglicherweise entscheidend für den Wahlausgang am 3. November bezeichnet. Dieser Erwartung wurde sie in keiner Art und Weise gerecht. Die Debatte artete in eine chaotische Polit-Schlägerei aus.

BILDPAKET ZUM TOD DES BOXERS MUHAMMAD ALI --- In this Oct. 30, 1974 photo, referee Zack Clayton, right, steps in after challenger Muhammad Ali looks on after knocking down defending heavyweight champion George Foreman in the eighth round of their championship bout in Kinshasa, Zaire. Ali regained the world heavyweight crown by knockout in the eighth round of the fight dubbed

Beim «Rumble in the Jungle» knockte Muhammad Ali den vermeintlich stärkeren George Foreman aus. Bild: AP

Im «Rumble in the Jungle» wollte Foreman Ali ohne Rücksicht auf Verluste mit harten Schlägen k. o. schlagen. Er zählte darauf, dass er jünger und physisch stärker war. Deshalb griff er von Beginn weg kompromisslos an.

Dieselbe Taktik wandte auch Trump gegen Biden an. Er ging von der ersten Sekunde an bedingungslos in den Angriff, ignorierte die Fragen des Moderators Chris Wallace und unterbrach Biden nach Belieben. Dass es dabei eigentlich um die Themen Obamacare und Supreme Court ging, konnte der Zuschauer bestenfalls erahnen.

Wie seinerzeit Ali versuchte Joe Biden, die Schläge seines Gegners zu blocken und seinerseits gezielte Treffer anzubringen. Das gelang ihm zum ersten Mal in der Covid-19-Frage. Trump prahlte zum x-ten Mal damit, wie er angeblich «mehr als zwei Millionen Tote» verhindert habe, weil er die Einreise von Chinesen verboten habe.

«Hören Sie auf», entgegnete Biden. «Sie haben die Gefahr heruntergespielt, obwohl sie sie kannten. Sie haben behauptet, das Virus verschwinde magisch von alleine, und Sie haben den Menschen geraten, Desinfektionsmittel zu schlucken.»

Trump geriet kurz ins Stottern und versuchte Biden als «dumm» zu beschimpfen. Apropos stottern: Entgegen allen Befürchtungen hatte Biden keinen ernsthaften Versprecher zu verzeichnen. Es gelang Trump auch nie, ihn aus der Reserve zu locken. Die meisten rüpelhaften Angriffen wehrte Biden mit einem Lachen oder einem lockeren «Come on, man» ab.

Trumps Verhalten als «nicht präsidial» zu bezeichnen, wäre die Untertreibung des Jahrhunderts. Er wollte die ganzen 90 Minuten lang nur eines: Biden einschüchtern und aus dem Tritt bringen. Zu diesem Zweck erfand er 300’000 tote Veteranen, die Biden auf dem Gewissen habe. Und er zoffte sich nicht nur mit dem ehemaligen Vizepräsidenten, er legte sich immer wieder auch mit dem Moderator an. Chris Wallace musste sich vorkommen wie ein Lehrer in einer Klasse von ungezogenen Schülern.

Selbstverständlich kam auch die Steuerfrage aufs Tapet. Moderator Wallace wollte von Trump eine Antwort auf den in der «New York Times» erhobenen Vorwurf, er hätte 2016 und 2017 bloss jeweils 750 Dollar Einkommenssteuer entrichtet. Trump behauptet darauf einfach, «er habe Millionen Dollar an Steuern» bezahlt und verwies zum zillionsten Mal darauf, dass seine Steuererklärung noch geprüft werde.

Trump spulte die erwarteten Vorwürfe herunter: Biden sei ein «Trojanisches Pferd» der Sozialisten, sein Sohn Hunter habe auf zweifelhafte Art Millionen verdient, und mit dem Green New Deal würden die Demokraten die amerikanische Wirtschaft zerstören und sogar Kühe verbieten.

Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden gestures while speaking during the first presidential debate Tuesday, Sept. 29, 2020, at Case Western University and Cleveland Clinic, in Cleveland, Ohio. (AP Photo/Patrick Semansky)
Joe Biden

Biden verpasste Trump einige schwere Treffer. Bild: keystone

Biden verwies darauf, dass seine Pläne in Sachen Umwelt Millionen von gut bezahlten Jobs schaffen würden. Und was die Wirtschaft betreffe: Trump hinterlasse ein Land, das «schwächer und kränker» sei als vor seinem Amtsantritt.

Den zweiten schweren Treffer landete Biden in der Rassen- und Unruhefrage. Als Chris Wallace vom Präsidenten wissen wollte, ob er die Aktionen der weissen Herrenmenschen verurteilen würde, gab sich Trump unwissend. Und als ihm Biden als Beispiel die rechtsextreme Gruppe «Proud Boys» vorschlug, entgegnete Trump einzig zweideutig: «Stand back und stand by.» (Haltet euch zurück, aber seid wachsam.)

Im «Rumble in the Jungle» siegte Ali in der 8. Runde durch k. o. In der Polit-Schlägerei in Cleveland gab es keinen eindeutigen Sieger. Die Trump-Fans konnten sich am aggressiven Verhalten ihres Idols aufgeilen. Die Biden-Fans konnten erleichtert aufatmen, dass ihr Mann keine Schwäche zeigte und sich nicht aus der Ruhe bringen liess. Die Politexperten fragen sich derweil, ob zwei weitere Debatten dieser Art wirklich sinnvoll seien. Die Frage ist sehr berechtigt.

Die Noten für Trump:

Die Noten für Biden:

«Das war eine Schande»

Wolf Blitzer und Jake Tapper sind alte Hasen. Die beiden CNN-Veteranen haben viel erlebt. Nach der ersten Fernsehdebatte zwischen Präsident Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden in Cleveland aber waren sie fassungslos. Blitzer sprach von der «chaotischsten Debatte, die ich je erlebt habe». Für Tapper war sie «eine Schande».

Man kann sich fragen, wo die beiden die letzten vier Jahre waren. Oder hatten sie von Trump etwas anderes erwartet? Denn eines muss man dem Präsidenten zugutehalten: Er war ganz sich selbst. Ein empathieloser Narzisst, für den keine Schublade zu tief ist. Schon kurz nach Beginn ging er in den Nahkampf über, um Biden zu provozieren.

epa08707162 US President Donald J. Trump puts away a mask as he participates in the first 2020 presidential election debate at Samson Pavilion in Cleveland, Ohio, USA, 29 September 2020. The first presidential debate is co-hosted by Case Western Reserve University and the Cleveland Clinic.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Trump hatte auch gute Momente, etwa als er seine Maske hervorholte. Bild: keystone

Wie erwartet versuchte er, den Ex-Vizepräsidenten als Hampelmann der radikalen Linken zu verunglimpfen. Manche hatten im Vorfeld gebangt, der 77-jährige Biden werde unter den Trumps Schlägen zusammenbrechen. Zeitweise wankte er, doch er fiel nicht. Er sprach nicht immer klar (Biden war Stotterer), leistete sich aber keinen seiner gefürchteten Versprecher.

Stattdessen ging er selber zum Angriff über. Er bezeichnete Trump als Lügner, Clown und einmal ganz offen als Rassisten. Seine Regierungsbilanz sei verheerend: «Sie sind der schlimmste Präsident, den Amerika je hatte», schimpfte Biden. Die Suburbs kenne er nur, wenn er falsch abbiege. «Ich bin dort aufgewachsen», betonte der Demokrat.

Schwächen zeigte Biden, als die Debatte auf die Ausschreitungen am Rande der Black-Lives-Matter-Proteste zu sprechen kam. Trump gelang es zeitweise, ihn mit seinem Lieblingsthema «Law and Order» in die Ecke zu drängen. Dafür schaffte es Biden, seine Empathie zu zeigen und die Wähler persönlich mit Blick in die Kamera anzusprechen.

Er erinnerte an die mehr als 200'000 Corona-Toten und klagte, in Trumps Amtszeit sei das Land «schwächer, kränker, ärmer und entzweiter geworden». In der Corona-Krise sei es Milliardären wie Trump gut ergangen, «aber Ihr Leute zuhause, wie geht es Euch?». Damit spielte Biden auf Ronald Reagan an, der 1980 die Amerikaner fragte: «Geht es euch besser als vor vier Jahren?»

Donald Trump hingegen bekundete Mühe, sein Management in der Corona-Krise zu verteidigen. Er sprach von einer «China-Seuche» und beschuldigte Biden ziemlich unfundiert, er wolle das Land und die Wirtschaft «herunterfahren». Einen Tiefpunkt erreichte Trump, als er sich weigerte, sich klar von weissen Rassisten zu distanzieren.

Trump hatte seine guten Momente, etwa als er sich bei der Klimakrise eloquent verteidigte und einräumte, der Mensch habe «einen gewissen Einfluss» auf das Klima. Hingegen schreckte Trump nicht davor zurück, seinen Kontrahenten auf der persönlichen Ebene zu attackieren. Weil Joe Biden selbst wenig Angriffsfläche bietet, ging er auf dessen Sohn Hunter los und dessen angeblich lusche Geschäfte in China, Russland und der Ukraine.

FILE - In this Oct. 11, 2012, file photo, Hunter Biden waits for the start of the his father's, Vice President Joe Biden's, debate at Centre College in Danville, Ky. In 2014, then-Vice President Joe Biden was at the forefront of American diplomatic efforts to support Ukraine's fragile democratic government as it sought to fend off Russian aggression and root out corruption. So it raised eyebrows when Biden's son Hunter was hired by a Ukrainian gas company. President Donald Trump prodded Ukraine's president to help him investigate any corruption related to Joe Biden, now one of the top Democrats seeking to defeat Trump in 2020. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais, File)
Jill Biden,Beau Biden,Hunter Biden

Hunter Biden wurde wiederholt zur Zielscheibe von Trumps Attacken. Bild: AP

Er wusste, wie empfindlich Biden in familiären Dingen reagiert, doch der war auf den Angriff vorbereitet. Als Trump sagte, Hunter Biden sei wegen Drogenkonsums aus dem Militär geworfen wurde, gelang Papa Joe der vielleicht beste Moment des Abends: «Mein Sohn hatte ein Drogenproblem, aber er hat es überwunden, und ich bin stolz auf ihn.»

Insgesamt aber war es eine penible Debatte. Am Ende der chaotischen 90 Minuten konnte sich Trump einmal mehr nicht nicht zum Bekenntnis durchringen, das Ergebnis der Wahl zu akzeptieren. Mit von Faktencheckern widerlegten Behauptungen insinuierte er, die briefliche Stimmabgabe werde zu Betrug fühlen. Biden dagegen sagte auf die Frage, ob der das Ergebnis anerkennen werde: «Ja.»

«Die Biden-Anhänger werden erleichtert sein», meinte Wolf Blitzer. Das trifft besonders zu, weil viele Amerikaner dieses Jahr wegen Corona vorzeitig wählen werden und die nächste Debatte zwischen den beiden Kandidaten erst in zwei Wochen stattfinden wird. Blitzer allerdings zweifelte, ob es dazu kommen wird. Es wäre kein Verlust.

Die Noten für Trump:

Die Noten für Biden:

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die wichtigsten Termine bis zu den US-Wahlen

Donald Trump vs Joe Biden: Wer hat noch mehr Saft in den Knochen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

124
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
124Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • flugsteig 30.09.2020 18:56
    Highlight Highlight Mal eine andere Sicht der Dinge:

    Play Icon


  • echter Züricher 30.09.2020 17:27
    Highlight Highlight Biden hat Pupillen, man könnte meinen er kommt grad von der Afterhour. 😳
  • TheKen 30.09.2020 17:23
    Highlight Highlight Über die Monate hat man von aussen ein etwas anderes Bild von Trump. Aber wenn man die Interviews der Leute von der Strasse sieht, es sind immer noch sehr sehr viel, die ihn absolut gut/besser finden. Also, dass Trump mehr Redezeit hatte, wenig in Bedrängnis kam kommt einer Niederlage für Biden gleich. Die Demokraten sollten fertig mit Respekt agieren, auf den Mann gehen.
  • inferis 30.09.2020 17:08
    Highlight Highlight So viel zur Debatte:

    Benutzer Bild
  • rodolofo 30.09.2020 16:54
    Highlight Highlight Sind die offensichtliche Lügerei und die offensichtliche Unkultiviertheit von Trump nur abgrundtief unfähig und stümperhaft, oder erleichtern es diese leicht lesbaren "Codes" machtgierigen und geldgeilen Sadisten, den zu ihnen passenden Präsidentschaftskandidaten und die zu Ihnen passende Partei zu finden?
    Ich glaube, Letzteres ist der Fall!
    Und darum wundere ich mich auch nicht darüber, dass Gespräche und Diskussionen mit Trump nicht möglich sind.
  • banda69 30.09.2020 15:32
    Highlight Highlight Nochmals 4 Jahre Trump hätten auch was Gutes:

    Der Muster-Rechtspopulist würde seinen Groupies von der SVP weiterhin enorm schaden.
  • Rubby 30.09.2020 15:27
    Highlight Highlight Solche Präsidenten braucht Amerika nicht... was diese Verbrecher bieten ist der absolute Tiefpunkt... und solche Männer treffen für das amerikanische Volk Entscheidungen... Trump stammt aus der tiefsten Gosse! Dass so ein Lügner, Betrüger und Narzisst wie Trump einer ist, nochmals an die Macht kommt ... wäre das grösste Armutszeugnis für das amerikanische Volk!
  • Notabik 30.09.2020 15:23
    Highlight Highlight Mir ist auch der Joe Biden suspekt! Die USA verdienen jemanden, der (die!) jünger ist und weitsichtiger agiert! Zum Beispiel Kamala Harris 🇺🇸
  • Stef171 30.09.2020 14:35
    Highlight Highlight Es ist schon fragwürdig, welche Menschen eine Grossmacht wie die USA führen oder führen wollen. Frage mich auch, dass es in einem so grossen Land keine besseren Alternativen gibt.
    Bin mir nicht sicher, ob dies die Gesellschaft in den USA wiederspiegelt.
    Trump ein Narzisst.
    Biden ein Opa.
    Auf jeden Fall bei beiden ein grosses ?
    Ist natürlich meine persönlich Meinung.
  • Hagel Hans 30.09.2020 14:31
    Highlight Highlight Oben Blick, unten Bild.

    Die Meinungen sind vielfältig :-)

    Zum Glück gibts bei Watson gleich eine DOPPEL-Analyse!
    Benutzer Bild
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.09.2020 14:46
      Highlight Highlight Den Artikel im Blick habe ich mir kurz angeschaut.
      Hauptsächlich weil ich das Geheul der Trumpisten im Blick lesen wollte.😏😅
  • BöserOnkel 30.09.2020 14:22
    Highlight Highlight Man könnte jetzt Häme über die Amerikaner auszuschütten, aber eigentlich bin ich nur angewidert und ernüchtert. Man muss es sich nochmals vor Augen halten, es geht um das Präsidentenamt der USA, also um die Position des mächtigsten Menschen auf diesem Planeten! Was sagt das über die Menschheit aus, wenn sich da zwei Kandidaten gegenüber stehen die sich wie zwei schachsinnige testosterongesteuerte Teenager benehmen? Klar Biden kann wenig dafür, aber trotzdem, sind dies wirklich die Menschen, die uns führen, und ist dies der Stil, wie man miteinander umgehen soll? Ich sage Gute Nacht Menschheit!
    • rodolofo 30.09.2020 17:01
      Highlight Highlight Das ist ja genau der Trick von Trump:
      Er zieht alles in den Dreck, und dann sehen wir nur noch zwei Schmutzfinken im Schlamm!
      Biden kann Trump nicht zu sich hoch ziehen. Also geht er zu ihm hinunter.
      Das beweist doch, wie volksverbunden und anti-Establishments er ist!
  • Hoodoo 30.09.2020 13:34
    Highlight Highlight Der Moderator musste sich vorkommen wie vor einer Klasse ungezogener Sonderschüler...!

    Hahaha! Gegen Trump wirkt ein ganzes Internat voller Sonderschüler wie ein Knigge-Benimm-Kurs.
    • zwäärgli 30.09.2020 14:26
      Highlight Highlight Ein Kollege fand, dass Donaldeli «e kuule Siech isch»! Meinte Wohl «Schweine-«Kuhle» :-) ...
  • Anti-Bot 30.09.2020 13:32
    Highlight Highlight Politologe und US-Experte Thomas Jäger von der Universität Köln analysiert die Debatte etwas sachlicher und gibt Trump eine 5, Biden eine 4. Trump sieht er im Vorteil, weil er aggressiver und dynamischer wirkte. Biden gibt er eine genügende Note, weil es zu keinen grösseren Aussetzern kam.
    • MartinZH 30.09.2020 13:53
      Highlight Highlight Na ja, Jäger wird sich wohl gedacht haben, dass er mit einer solchen Aussenseiter-Meinung mehr Aufmerksamkeit im medialen Dschungel erhält... 😂
    • Qui-Gon 30.09.2020 13:58
      Highlight Highlight ... und weil Fakten in diesen Debatten eh keinen interessieren.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.09.2020 14:16
      Highlight Highlight Wieso? Weil Trump wieder endlos geschwafelt hat, ohne etwas zu sagen und sich nicht von gewaltbereiten Rechtsextremisten distanzieren wollte?
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Henry Eden 30.09.2020 13:30
    Highlight Highlight Trump erinnerte an so ein batteriebetriebenes Billigspielzeug aus China, das primär Krach macht. Biden an eine verstaubte Marionette, deren Fäden zur Hälfte gerissen sind

    Dems und Reps sollen endlich mehrere Kandidaten zur finalen Wahl aufstellen. Wenn keiner die Mehrheit erreicht, gibt es halt einen zweiten oder gar dritten Wahlgang.

    • Makatitom 30.09.2020 14:50
      Highlight Highlight Noch schöner wäre wenn nicht nur Dems und Reps zur Wahl stünden
    • Bluestar Bannen 30.09.2020 16:57
      Highlight Highlight @Makatitom
      Es gibt mehr Kandidaten. Aber in diesem Land sind die alle nur Allibi. Einfach Chancenlos.
      Noch nie war es so offensichtlich, dass eine Nation dringend das Wahlsystem und anderes reformieren muss wie die USA 2020!
  • Barth Simpson 30.09.2020 13:18
    Highlight Highlight Ein Hoffungsschimmer wäre, dass Biden gewählt wird um Trump für immer zu stoppen und Bidens Vize Kamela Harrys bald das Zepter übernehmen kann.
    • Basti Spiesser 30.09.2020 14:40
      Highlight Highlight Kaum einer wollte Harris als Präsidentin.
  • Bluestar Bannen 30.09.2020 13:04
    Highlight Highlight Biden hat es sehr geschickt gemacht.
    Wenn Ihr euch beklagt das immer - Geredet haben.
    das war doch früher schon die SVP Strategie in der Arena, dreinreden und wenn der der Reden sollte schweigt, hat man seine Argumente gar noch nicht gehört.
    Also will ich es erlauben das ein Kontrahent mir in meiner Redezeit das Reden verhindert?
    Nein, also einfach weiter Reden, dann hören die Zuhörer auch nicht nur den Gegner. Denn wer bei einer Debatte sich vom dreinreden zum Schweigen bringen lässt, hat schon Verloren!
    Also musste Biden sich so aufführen. Sonst ist es wie mit der Taube Schach zu spielen.
    • Interessierter 30.09.2020 14:56
      Highlight Highlight Früher? Das ist heute noch genau gleich. Haben Sie Frau Martullo in der Arena gesehen. Sie liess niemanden ausreden und viel allen, welche sich trauten eine andere Meinung zu haben, ins Wort. Man kann es auch bei jedem andern Hardliner der SVP beobachten. Wenn sie dann auf ein Argument nicht mehr reagieren können, wird der sogenannte "Whataboutism" eingesetzt, ganz nach Trump. Etwas ist schlecht, dann wird nicht auf die Frage geantwortet sondern gesagt, dass es bei den andern aus dem und dem Grund auch nicht besser ist. Schlechter Stil eben. Markus Somm (FDP??) ist da ein absoluter Spezialist
  • Nuscheltier 30.09.2020 13:01
    Highlight Highlight Wie kommt es dass es keinen eindeutigen sieger gibt, trump aber einen gesamteindruck von 1, biden aber eine 5 kriegt? macht irhendwie nicht so viel sinn...
    • landre 30.09.2020 13:52
      Highlight Highlight Es geht wahrscheinlich mehr um Hass und Liebe als Quoten(?)...Philipp liebt offensichtlich Donald John und Peter hasst es wenn jemand ein DJ so liebt(?)
  • Lowend 30.09.2020 12:45
    Highlight Highlight Etwas, was mir bei den ganzen Nachbesprechungen aufgefallen ist, war, dass ich plötzlich merkte, wie sehr ich mir dieses dauernde nicht beantworten von Fragen, das verunglimpfen des Gegners und das dazwischen schreien von Phrasen schon gewohnt bin.

    Was für die Amis ein Tiefpunkt und komplettes No-Go für eine präsidiale Debatte war, erinnerte mich plötzlich sehr stark an den Politstil, den wir bei uns von unzähligen Fernsehauftritten einer ganz bestimmten Partei und deren Exponenten derart gewohnt sind, dass mir als Schweizer dieses flegelhafte Verhalten eigentlich kaum auffiel.
    • MartinZH 30.09.2020 13:55
      Highlight Highlight Dieser Vergleich hinkt doch ziemlich stark, wenn man sich das angeschaut hat.
    • Lowend 30.09.2020 15:03
      Highlight Highlight Was das nicht beantworten von Fragen, das Verunglimpfen des Gegners und das dazwischen schreien von Phrasen anbetrifft, könnte diese Partei, oder bessern ihr Coach von der Goal AG, jederzeit nach dem Motto klagen: «Wär het's erfunde?»
    • MartinZH 30.09.2020 16:56
      Highlight Highlight @Lowend: Na ja. Man sollte nicht immer so verallgemeinern und alles an "einer" Partei festmachen...

      Frau NR Badran fällt auch immer ins Wort und teilt z.T. massiv aus. Man sollte das nicht so überbewerten: Lieber ein paar provokative Köpfe als diese Sessel-Furzer auf den hinteren Reihen. Ein bisschen Polemik und z.T. "unanständiges" Verhalten gehört im Polit-Betrieb halt mittlerweile zum Geschäft. Man kann das gut finden, oder nicht.

      Man nennt das übrigens "Mediatisierung": Das politische System passt sich der Logik und den Regeln (Personalisierung, Nachrichtenfaktoren) des Medien-Systems an.
  • Nachteule 30.09.2020 12:43
    Highlight Highlight Ich hab da grad eine Idee. Sollte Trump ein Ergebnis zugunsten von Biden wirklich nicht akzeptieren und seine Anhänger zu Gewalt aufrufen, wird das wohl kaum für einen Bürgerkrieg reichen, wie viele befürchten. Denn auch wenn die Hälfte des Landes eher den Republikanern zugeneigt ist, bedeutet das nicht, dass sie die USA im Krieg mit sich selbst oder zerteilt sehen wollen. Es werden also nur Radikale sein, die gewalttätig werden. Die könnte man bei dieser Gelegenheit identifizieren und abpflücken.
    • Anti-Bot 30.09.2020 13:43
      Highlight Highlight Gibt es Wahlbetrug, gibt es Bürgerkrieg. Die USA waren nach den Antifa-Krawallen im Anschluss an die BLM-Demos schon gefährlich nah dran. Die Polarisierung der letzten 4 Jahre schaffte den Nährboden. Nun braucht es nur noch einen grossen Funken.
    • Magnum 30.09.2020 14:05
      Highlight Highlight @ Der Prediger

      Täuscht das, oder kannst Du eine Eskalation in den USA kaum erwarten? Kurz zur Erinnerung: Bewaffnete, selbst ernannte Bürgerwehren und Rassisten haben in den vergangenen 12 Monaten mehr Menschen auf dem Gewissen als die Antifa - und auch zuvor.

      Die Antifa stolziert nicht mit AR-15 Bushmasters und in Phantasieuniformen durch Städte, die ihnen fremd sind. Das Gewaltmonopol ist in Frage gestellt, und Trump befeuert diese Entwicklung weiter mit der ominösen Aussage «stand back and stand by». Ich erwarte bewaffnete Rassisten als *Wahlbeobachter* vor ausgewählten Wahlbüros.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.09.2020 14:18
      Highlight Highlight Antifa-Krawalle.
      Ganz klar, ein Trump-Prediger.

      Was die gewaltbereiten Rechtsextremisten so veranstaltet haben wird natürlich schön ignoriert, weils nicht ins Weltbild passt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Strangers 30.09.2020 12:40
    Highlight Highlight dead kennedys waren eine us- punkband die mit beissenden humor linke und rechte politik kommentierte in den 70/80er jahren.
    warte auf "die" dead trump us- punkband.. mehr ist nicht zu sagen
  • -thomi- 30.09.2020 12:40
    Highlight Highlight War witzigerweise um 3 wach und habe kurz überlegt, mir das anzuschauen. Gottseidank habe ich ein interessantes Youtube Video gefunden.
    Trotzdem finde ich, die nächsten Debatten sollten stattfinden (jene zwischen Harris und Pence allemal). Einfach: Mikrofon nach 2 min ausschalten und wenn nur noch Blödsinn kommt, Debatte abbrechen. Mach ich in Sitzungen, die ich moderieren muss jeweils auch so (ok. Ich kann das Mic nicht ausschalten, aber in Zeiten von Zoom kann ich stummschalten ;-) ).
  • tss 30.09.2020 12:28
    Highlight Highlight Einer war wie ein kleines Kind. "Hören Sie auf dauernd rein zu Sprechen" " dr ander het o da" war die Antwort. Dies war Thema im Kindergarten. na ja. Ein hoch auf die Schweiz.
  • N. Y. P. 30.09.2020 11:57
    Highlight Highlight Die Noten für Trump von Peter Blunschi

    Gesamteindruck: 3

    Fitness: 4-5

    Inhalt: 2

    Ich musste gleich ein Careteam bestellen..

    Beim Gesamteindruck eine 3 zu geben, finde ich eine epochale Übertreibung. Man kann diskutieren, ob er eine 1,25 verdient, aber eine 3 ?

    Es gibt keinerlei Passagen, die eine so hohe Note rechtfertigen.

    Löpfe gibt eine faire 1

    Diese Note ist nicht zu tief, man will ja fair sein, aber auch nicht zu hoch.
    • reactor 30.09.2020 13:34
      Highlight Highlight Interessant, aber bestätigt meine Einschätzung zubBlunschi aus den letzten Monaten.
  • Turbokapitalist 30.09.2020 11:46
    Highlight Highlight Jetzt vergleicht diese Debatte mit der von 2012 zwischen Obama und Mitt Romney. Zwei gute Kandidaten, die sich gegenseitig zuhören und mit Respekt begegnen. Ein starker Kontrast zu der Schlammschlacht, die uns hier geliefert wird. Trump war primitiv wie immer und Joe Biden konnte auch alles andere als überzeugen.
    Play Icon
    • tss 30.09.2020 12:36
      Highlight Highlight Wie hätte Biden anders Reagieren können? Irgend einmal macht es keinen sinn mehr viel zu sagen, wenn ein Flegel immer unsinniges zeug dazwischen quatscht.
    • Bert der Geologe 30.09.2020 19:20
      Highlight Highlight @turbokapitalist: Diese Debatte war noch in der Zeit vor dem Neo-Mittelalter. Damals setzte man sich noch an einen Tisch, gab sich die Hand und liess sich ausreden. Im Neo-Mittelalter wird geschrien, gelogen und gelyncht.
  • Scaros_2 30.09.2020 11:32
    Highlight Highlight Ich würde gerne wissen wie Fox das alles sieht.
    • Bert der Geologe 30.09.2020 12:08
      Highlight Highlight @Scaros_2: Erstaunlicherweise sind sie einigermassen objektiv, soweit ich das verstehe, was ich dort lese. Aber vielleicht interveniert ja der Poltergeist noch.
  • BetterTrap 30.09.2020 11:31
    Highlight Highlight Ich fand die Debatte ein erfrischend ehrliches Spektakel. Es wurde der Öffentlichkeit ermöglichte, die Kandidaten so zu sehen, wie sie wirklich sind; beides Produkte einer gerontokratischen Regierungsklasse und eines verfallenden politischen Systems. Ein anderes Format oder Moderator hätte hier nicht viel geändert.

    Trump wie immer im Ganzen eine Katastrophe.
    Biden's Auftritt erstaunlich stark - seine politische Ausrichtung wie immer eine Katastrophe.
  • Ian Cognito 30.09.2020 11:31
    Highlight Highlight Die Debatte wäre inhaltsvoller gewesen, wenn sie sich einfach mit Stöcken auf den Kopf geschlagen hätten!
    • Basti Spiesser 30.09.2020 13:14
      Highlight Highlight Stimmt, da hätte der Dickschädel Trump aber klar gewonnen^^
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 30.09.2020 11:26
    Highlight Highlight Die Demokraten sind doch schuld an der Misere in den USA und auch daran, dass der aktuelle Präsident Donald heisst. Hätten sie sich früher um die Abgehängten im Rostgürtel und in den Slums der Grossstädte gekümmert, wären die vor vier Jahren an die Urne gegangen. Dann gäbe es jetzt wahrscheinlich keinen Trump President. Und heutzutage finden die Demokraten keinen präsidialen Jungen für Aufbruch aus der Misere. Wer ist schuld? Das Volk! Seit schon immer ist es verführbar. Je nach Stimmung braucht es Geschichten zum Sich-wohl-Fühlen. Und die führen nicht selten in die Katastrophe.
    • The Destiny // Team Telegram 30.09.2020 11:40
      Highlight Highlight Schuld ist wenn schon das Majorzsystem.
    • Fisherman 30.09.2020 13:47
      Highlight Highlight Aehm Nestroy - bist du jetzt auch a Trump Niveau? Die Demokraten sind an allem Schuld? Die Dems sind schuld, dass es Nacht wird, dass die Sonne aufgeht.

      Geht s noch?
  • Kanuli 30.09.2020 11:20
    Highlight Highlight "das Themen Obamacare" = die Themen
    "obwohl sie sie kannten" = Sie sie

    Es ist erstaunlich, wie Trump weiter mit Lügen und ohne Fakten argumentieren kann. Interessanterweise kenne ich diese Art von anderen Narzissten aus meinem Umfeld. Und sobald man sie mit Fakten in die Ecke drängt, werden sie persönlich oder bauen einen Schutzschild aus Ausreden.
  • x4253 30.09.2020 11:16
    Highlight Highlight Die Debatte in einem Bild zusammengefasst.
    Benutzer Bild
  • Coburn 30.09.2020 11:09
    Highlight Highlight Das Traurigste daran finde ich dass obwohl beide Kandidaten gleichermassen unfähig sind, in den Medien so getan wird als wäre der eine besser oder anders. Ein halb Dementer und ein übelster Narzisst als Präsident des mächtigsten Landes der Welt... wäre für eine Farce. Ob Demokrat oder Republikaner, jeder führt Kriege und das Geld fliesst weiterhin in die gleich Richtung ab, nach oben.
    • Test User 30.09.2020 12:16
      Highlight Highlight Das ist so inhaltlich nicht richtig Trump hat zwar immer mal gepoltert aber tatsächlich keinen einzigen Krieg geführt in seinee Amtszeit im Gegensatz zu seinen Demokratischen und Rebuplikanischen Vorgängern
    • Coburn 30.09.2020 12:31
      Highlight Highlight Und ich meine mit Krieg nicht nur neue zu beginnen, sondern dass alles weiterläuft wie bisher. Trump hat u.a dafür gesorgt dass tote Zivillisten durch Drohnen nicht mehr veröffentlicht werden. Was sagt uns das? Er hat auch ranghohe iranische Militärs im Irak ermorden lassen.
    • Vanessa_2107 30.09.2020 12:38
      Highlight Highlight Coburn - Biden ist nicht halb dement.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moglyy 30.09.2020 11:06
    Highlight Highlight Biden hat mich enttäuscht, zu alt, zu wenige präsidial und liess sich von Trump reizen. Die Antworten waren auch recht lahm, das Feuer fehlte.

    Trump war halt Trump, eine eigene Klasse von kleinkindlichem Egomanen, Entwicklungsstufe Hosenscheisser & Schreibaby.
  • Therealmonti 30.09.2020 10:51
    Highlight Highlight Diese Debatte bestärkt mich in meiner Meinung: Amerika ist am A...
  • juergy 30.09.2020 10:40
    Highlight Highlight C‘est le ton qui fait la musique .. !! Wohl die einzige Art mit dem Lügenbaron Agent Orange umzugehen.... Traurig aber war !! Biden hat mich positiv überrascht. Ich wäre dem dem 🤡 schon nach einer Viertelstunde an die Gurgel.. 🤪🤪
    • -thomi- 30.09.2020 12:32
      Highlight Highlight Abwarten. Passiert ev. noch. Dann könnte man am Ende wenigstens eindeutig einen Gewinner nennen.
  • Goldjunge Krater 30.09.2020 10:39
    Highlight Highlight Trump scheint schon noch einiges wiffer zu sein als Biden.
    • Mijasma 30.09.2020 12:29
      Highlight Highlight Er schreit lauter und weint lauter, dass ist nicht wiffer, dass ist ein Entwicklungrückstand.
    • Heidi Weston 30.09.2020 12:55
      Highlight Highlight Wiffer? Ist das nicht das Ding um den Boden nass aufzunehmen?
    • Bert der Geologe 30.09.2020 14:05
      Highlight Highlight @Heidi: er meint Kiffer. Wahrscheinlich meint er; Trump scheint noch einiges bekiffter zu sein, als Biden oder so. Finde ich auch eine unglückliche Bezeichnung. Wenn das Drogen waren, dann Amphetamine oder Cocain oder Cristal Meth.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 30.09.2020 10:39
    Highlight Highlight Ich fordere vehement, dass der Satz: "Chris Wallace musste sich vorkommen wie ein Lehrer in einer Klasse von ungezogenen Sonderschülern." gestrichen wird. Es geht nicht an, ungezogene Sonderschüler derart zu beleidigen. Vielleicht könnte man noch mit dem Niveau Hundeschule argumentieren. Die nächste Moderation sollte so ein TV-Hundeflüsterer leiten.
    • Sarkasmusdetektor 30.09.2020 13:25
      Highlight Highlight Ich finde, es geht nicht an, Hunde derart zu beleidigen.
    • Bert der Geologe 30.09.2020 13:55
      Highlight Highlight @Sarkasmusdetektor: Baumschule geht aber auch nicht, die sind still und wachsen an ihrer Aufgabe.
  • kaspar scheidegger 30.09.2020 10:11
    Highlight Highlight Ein land demontiert sich selber.
  • Max Dick 30.09.2020 09:59
    Highlight Highlight Ich habe Blunschi's Debatte gesehen, und nicht die von Löpfe.
    Biden hatte einige gute Momente - wirkte aber vielfach völlig überfordert. Anfangs hoffte ich wirklich, dass Harris, Buttigieg oder Warren auf den Stage stürmen und ihn erlösen.
    Trump ist im Prinzip rhetorisch begabt, hat es aber wegen seiner Persönlichkeit (falls das Taktik war, war es keine gute), ziemlich vergeben, unentschlossene Wähler zu gewinnen. Ausserhalb seines Fanlagers wird niemand von seinem Rowdyauftritt begeistert sein.
    • Kanuli 30.09.2020 11:24
      Highlight Highlight @Max Dick: Ein gewisses Mass an Überforderung macht Biden eher noch menschlicher, was ich schätze. Ich bin zumeist auch in spontanen Situationen total überfordert, lässt man mir aber Zeit zu planen und alles zu durchdenken, kann ich Arbeiten abliefern, davon träumen andere, wenn ich das mal so sagen darf ;).
      Trump kann gut "reden", aber sagt ja meist doch nichts...oder biegt es sich hin, oder lügt direkt, oder sucht Ausreden...und danach muss man noch Taten folgen lassen, und da bin ich bei Biden schon gespannt.
    • Anti-Bot 30.09.2020 13:49
      Highlight Highlight @Kanuli: Die Amerikaner mögen Stärke. Empathie für den Underdog wie hierzulande, gibt es drüben kaum. Jedenfalls wenn es um die Wahl von Führungskräften geht.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.09.2020 14:20
      Highlight Highlight Dann sollten sie endlich Mal im 21. Jahrhundert ankommen.
      Das Recht des stärkeren gibt's schon lange nicht mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hohoo_1 30.09.2020 09:57
    Highlight Highlight Ich habe die Debatte nicht gesehen, aber die Benotung Löpfes von "5" für Biden und "1" für Trump wirkt etwas gar undifferenziert. So hätte man doch schon vor dem Duell rein aufgrund der Sympathieverteilung benoten können...

    So wie ich in anderen Medien gelesen habe, war das Duell ein reinste Farce, bei der Biden etwas weniger peinlich ausgesehen hat, als Trump.

    Die Benotung von Blunschi erscheint mir objektiver und aufschlussreicher, als diejenige von Löpfe.
    • Max Dick 30.09.2020 10:39
      Highlight Highlight Vorallem im inhaltlichen Teil. Da haben sich beide die gleiche Note verdient, und zwar eine ziemlich schlechte.
    • Bert der Geologe 30.09.2020 10:56
      Highlight Highlight @Max Dick: Da das ungenügende Betragen der beiden (v.a. des einen) auffälligen Sonderschüler dermassen alles übertönte, kann der Prüfungsexperte den Inhalt gar nicht bewerten.
    • Uranos 30.09.2020 20:17
      Highlight Highlight "So wie ich in anderen Medien gelesen habe"

      Ja, da kommt's jetzt wohl drauf an, welchem Medium du mehr vertraust. Wenn du aber deinen Senf dazu abgeben möchtest, musst du die Debatte schon selbst schauen.
  • 03_szust 30.09.2020 09:57
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, das irgendwer bei der Debatte gewonnen hat. Trump nicht, weil er inhaltlich schwach ist, Biden nicht, weil Trump ihn die ganze Zeit unterbrochen hat, Wallace nicht, weil er versuchen musste das ganze zu moderieren, die Zuschauer nicht, weil sie sich diese Enttäuschung anschauen mussten, die Amerikanische Bevölkerung nicht, weil diese Orange ihr Präsident ist und wir alle nicht, weil der Schwachsinn leider auch uns betrifft und wir nichts dagegen unternehmen können
  • Sarkasmusdetektor 30.09.2020 09:53
    Highlight Highlight Mir tun ja vor allem die ganzen Journalisten leid, die sich die vollen 90 Minuten dieses Kasperlitheaters anschauen müssen. Ein normaler Mensch erträgt das doch keine 3 Minuten. Kriegt ihr dafür eigentlich Schmerzensgeld?
    • Patrick Toggweiler 30.09.2020 11:11
      Highlight Highlight Leider nein. Aber man darf dafür um 2:45 Uhr aufstehen.
    • Mike Milligan 30.09.2020 11:15
      Highlight Highlight @Toggi, Dann gute Nacht!
    • TanookiStormtrooper 30.09.2020 13:17
      Highlight Highlight Gibts wenigstens Nachtzulage?
    Weitere Antworten anzeigen
  • 1of8mio 30.09.2020 09:49
    Highlight Highlight Ich habe die ersten 30 Minuten durchgehalten. Same bullshit, different day. Das war von Trump mal wieder - wie zu erwarten - absolutes Kindergarten-Trötzel-Niveau. So machen diese Debatten keinen Sinn. Hätte man während der persönlichen Redenszeiten einfach die Mikrofone des anderen stummgeschaltet wäre wenigsten evtl noch etwas Inhalt transportiert worden. Ich bewundere Biden für seine Contenance... das hätte ich nicht mal mit einer Familienpackung Valium geschafft.
  • landre 30.09.2020 09:47
    Highlight Highlight Hatte diese TV-Debatte nun mit Politik zu tun oder darf man es als dekadentes Showbusiness einordnen und archivieren?

    PS. "Die Biden-Fans konnten erleichtert aufatmen, dass ihr Mann keine Schwäche zeigte und sich nicht aus der Ruhe bringen liess."
    Dieser Satz beinhaltet explizit die Annahme oder Bestätigung dass Kandidat Biden schwach und reizbar ist...Was Trump aber genauso ist, einfach nur anders.
  • Jacques #23 30.09.2020 09:36
    Highlight Highlight Meine Ideal Vorstellung für Mai 21 ist ja, dass Trump im Knast sitzt, Biden aus Gründen abgeben muss und Harris übernimmt.

    Dann wär mal Ruhe im Kartong.
    • Barth Simpson 30.09.2020 13:14
      Highlight Highlight Der Ausweg Biden zu wählen, in der Hoffung Kamela Harrys könnte das Zepter bald übernehmen, könnte ein echter Hoffnungsschimmer für die Wähler/innen und die Zukunft der USA sein.
    • LooTerror 30.09.2020 13:48
      Highlight Highlight Ich bin ja kein Verschwörer oder so xD aber der Gedanke ist mir schon oft gekommen das Joe Biden nur die Wahl gewinnen soll und dann wegen irgendwas zurücktritt um Harris platz zu machen. Die eigentlich von den Demokraten als Präsidentin vorgesehen ist, aber gegen ein Trump bei den Wahlen in der momentane Lage der USA verloren hätte.
    • Wolf von Sparta 30.09.2020 15:32
      Highlight Highlight Das wird auch gesehen...Harris ist als nächste richtige Präsidentin vorgesehen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wandervogel 30.09.2020 09:36
    Highlight Highlight Die Demokraten würden mit dem Green New Deal sogar Kühe verbieten! Hahahahaha

    Sorry normalerweise möchte ich hier inhaltliche Kommentare beisteueren aber hier... sorry.
    • Cpt. Jeppesen 30.09.2020 10:09
      Highlight Highlight Das mit den Kühen verbieten bei einem nachhaltigen Wirtschaftsmodell behaupten Exponenten der SVP auch ;-)

      Wenn man aber ehrlich ist, dann stimmt diese Aussage - zum Teil. Der wahnsinnig hohe Fleischkonsum ist mit einer der Haupttreiber der Klimaerwärmung. Wegen Methan, das die Kühe ausstossen und dem Land- und Wasserverbrauch um die Schlachttiere zu mästen.

      Um die die Klimaziele zu erreichen muss der Fleischkonsum massiv geringer werden. Dieses kann mit Kontingenten in der Tiermast erreicht werden. Das heisst für manche Landwirte ein Verbot der Tiermast/Tierhaltung.
      ¯\_(ツ)_/¯
    • dunou 30.09.2020 10:35
      Highlight Highlight
      Play Icon


      ab ca. 3 Minuten, es lohnt sich... ;)
    • bruuslii 30.09.2020 10:48
      Highlight Highlight cpt. jeppesen: mein onkel, der auf der grünen wiese hochlandrinder züchtet, bemerkt jeweils neckisch, dass man nur den kraftfutterimport verbieten müsse und damit die massentierhaltung automatisch nicht mehr möglich ist und verschwindet. 🤷🏻‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen

«Was Migros-Partner Socar veröffentlicht, ist Kriegs- und Hasspropaganda gegen Armenien»

Der Migros-Partner und Tankstellenbetreiber Socar verbreitet Kriegspropaganda im Karabach-Konflikt. Die armenische Diaspora in der Schweiz ist entsetzt. Ein CVP-Nationalrat fordert, dass Migros die Zusammenarbeit beendet. Der Grossverteiler selbst reagiert ausweichend.

Der Tankstellenbetreiber Socar verbreitet auf den sozialen Medien Kriegspropaganda. Der Ölmulti aus Aserbaidschan mischt sich damit in den Konflikt mit Armenien um Nagorni Karabach ein. In der Bergregion ist es Ende September zu neuen Kämpfen gekommen und die Lage scheint sich vorerst nicht zu beruhigen. Das Brisante: Socar ist ein wichtiger Partner der Migros.

Seit 2012 besteht die Kooperation zwischen der Migros-Tochter Migrolino und Socar. Der staatliche Öl- und Gaskonzern übernahm damals …

Artikel lesen
Link zum Artikel