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epa07538170 People push vehicles on a flooded road after the passage of Cyclone Kenneth in Metuge, Cabo Delgado, northern Mozambique, 28 April  2019 (issued 30 April 2019). The passage of Cyclone Kenneth through Cabo Delgado province in the North of the country costs 38 lives and 39 people were injured, affecting around 168,000 people in all with widespread flooding.  EPA/ANTONIO SILVA

Szenen, an die wir uns leider gewöhnen müssen: Menschen in Mosambik flüchten vor der Flut nach dem Zyklon Kenneth. Bild: EPA/LUSA

Anstieg des Meeresspiegels – 15 Städte und Länder, die ein ernsthaftes Problem haben



Kurz vor der nächsten Weltklimakonferenz haben am Dienstag 11'000 Wissenschaftler vor einem Klima-Notfall gewarnt. Die Pläne der meisten Länder reichen nicht aus, um den Anstieg der Temperatur bis Ende des Jahrhunderts auf unter zwei Grad zu begrenzen.

Geht es im gleichen Stil weiter, wird der Anstieg der Temperaturen rund drei Grad betragen, halten die Wissenschaftler fest. In ihrer Erklärung schreiben sie: Wenn sich das menschliche Verhalten beim Treibhausgasausstoss und anderen den Klimawandel begünstigenden Faktoren nicht radikal ändert, wird dies «unsägliches menschliches Leid» zur Folge haben.

Zu spüren bekommen die Menschen etwa den Anstieg des Meeresspiegels. Dieser schreitet rasant voran und dürfte bis Ende des Jahrhunderts zwischen 0,6 und 2,1 Meter betragen. Dies wird Fluten und Überschwemmungen zur Folge haben. Zahlreiche Leute werden dabei ihre Lebensgrundlage verlieren und gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen.

Eine kürzlich veröffentlichte Arbeit bestätigt nun die schlimmsten Befürchtungen. Bis im Jahr 2050 werden 300 Millionen Menschen auf einem Gebiet leben, das mindestens einmal im Jahr überflutet werden dürfte.

Die Forschenden der NGO Climate Central haben für ihre Berechnungen Satellitenbilder und künstliche Intelligenz verwendet. Auf einer interaktiven Karte kann nun nachgeschaut werden, welche Regionen besonders betroffen sind (rot eingefärbt).

Wir haben 15 Beispiele herausgepickt. Es zeigt sich: Das Problem ist weltumspannend. Besonders übel dürfte es aber in Asien werden. Etwa in Vietnam.

Venedig und die Adria-Küste

Wenig überraschend dürfte der Anstieg des Meeresspiegels die italienische Küste und die Touristenmetropole Venedig treffen. Die Lagunenstadt leidet bereits heute immer wieder unter Überschwemmungen, die prekäre Lage wird sich in Zukunft noch verschärfen.

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screenshot: coastal.climatecentral.org

Malé

Auch für die Malediven sind die Aussichten düster. Werden keine baulichen Massnahmen getroffen, sind wohl nicht nur viele Luxushotels am Ende, sondern auch die Hauptstadt Malé.

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screenshot: coastal.climatecentral.org

Bahamas

Ein weiteres Ferienparadies, das sich ernsthaft Sorgen um seine Existenz machen muss, sind die Bahamas. Im August dieses Jahres wurde der Inselstaat von Hurrikan Dorian komplett verwüstet. Zurück blieb nichts als Zerstörung, wie folgende 20 Bilder zeigen:

Rund 70'000 Menschen waren nach dem Hurrikan ohne Obdach. Die meisten von ihnen dürften noch immer mit dem Wiederaufbau beschäftigt sein. Doch die nächste Katastrophe kommt bestimmt. Bis 2050 dürfte ein Grossteil des Landes regelmässig überflutet werden.

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screenshot: coastal.climatecentral.org

Denpasar

Eine weitere populäre Feriendestination, die vom Anstieg des Meeresspiegels hart getroffen wird, ist Bali. Die Götterinsel sieht sich nicht nur mit einer Müll-Epidemie konfrontiert, sondern wird auch deutlich mehr Fluten erleben. Besonders das Ballungszentrum Denpasar steht vor grossen Herausforderungen.

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screenshot: coastal.climatecentral.org

Jakarta

Westlich von Bali befindet sich die Insel Java mit der Hauptstadt Jakarta. In der grössten Stadt des Landes wohnen zehn Millionen Menschen. Durch den Anstieg des Meeresspiegels sehen sie ihre Existenz bedroht.

Es dürfte gar noch schlimmer kommen als von «Climate Central» prognostiziert. Denn die Berechnungen vernachlässigen einen wichtigen Faktor: Jakarta sinkt. In gewissen Gebieten um mehrere Centimeter pro Jahr. Grund dafür ist unter anderem das schlechte Management mit dem Grundwasser, welches den Boden absinken lässt. Selbstredend, dass die indonesische Hauptstadt nicht die einzige Metropole mit diesem Problem ist.

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screenshot: coastal.climatecentral.org

Niederlande

Begeben wir uns wieder nach Europa. Die Hälfte der Niederlande befindet sich bereits heute unter dem Meeresspiegel. Die Holländer sind zwar Experten im Hochwasserschutz, doch ob die Deiche auch die kommenden Jahrzehnte überdauern werden, bleibt fraglich. Kreative Lösungen wie schwimmende Siedlungen wurden zwar bereits in die Realität umgesetzt, doch der Druck auf das Königreich steigt von Jahr zu Jahr.

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screenshot: coastal.climatecentral.org

Alexandria

Während die Niederlande immerhin auf viel Erfahrung im Hochwasser-Management zählen dürfen, sind die Ressourcen in anderen Teilen der Welt deutlich beschränkter. Etwa in Ägypten. Die 5,2 Millionen Bewohner der Küstenstadt Alexandria werden die Auswirkungen der Klimaerwärmung mit voller Wucht zu spüren bekommen.

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screenshot: coastal.climatecentral.org

Basra

Untragbare Zustände herrschen im irakischen Basra bereits heute. Für die Jugend gibt es keine Jobs, die Arbeitslosigkeit ist hoch. Seit Wochen demonstrieren sie gegen die korrupte Regierung, dabei sind bereits zahlreiche Menschen ums Leben gekommen.

Es ist daher nicht anzunehmen, dass man im Regierungspalast Vorbereitungen trifft für mögliche Überschwemmungen. Doch diese werden kommen und die Zweimillionenstadt Basra vor noch grössere Probleme stellen.

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screenshot: coastal.climatecentral.org

Mumbai

Nebst dem, dass in Indien 600 Millionen Menschen von Trinkwasserknappheit betroffen sind, steigt auch das Risiko von Überschwemmungen. Die grösste Stadt des Landes, Mumbai, befindet sich zu einem grossen Teil auf Meereshöhe. Für Millionen von Menschen wird dies zunehmend gefährlich.

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screenshot: coastal.climatecentral.org

Bangladesch

Bangladesch ist eines der am dichtesten besiedelten Länder der Welt. 163 Millionen Menschen drängen sich auf einer Fläche, die nur 3,5 Mal so gross ist wie die Schweiz. Die Armut am Golf von Bengalen ist gross. Im Osten des Landes befinden sich zudem über 700'000 Geflüchtete aus Myanmar. Der Klimawandel und der Meeresspiegelanstieg werden das Leid abermals verschärfen.

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screenshot: coastal.climatecentral.org

Bangkok

Auch für Bangkok sieht es nicht gut aus. Die Hauptstadt Thailands befindet sich auf Meereshöhe. Wenn nichts unternommen wird, werden die Fluten verheerende Folgen haben.

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screenshot: coastal.climatecentral.org

Macau, Shenzhen und Umgebung

Das Perlflussdelta gehört mit seinen 67 Millionen Menschen zu den Boomregionen der Welt. Doch die Chinesen müssen sich gut überlegen, wie sie ihre Bevölkerung vor den Folgen des Klimawandels schützen wollen. Denn die Aussichten sind alles andere als gut.

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screenshot: coastal.climatecentral.org

Tianjin

China ist das Land, welches mit rund 27 Prozent der Treibhausgasemissionen am meisten zum Klimawandel beiträgt. Gleichzeitig treibt es aber auch vehement die erneuerbaren Energien voran. Und Peking tut gut daran. Denn Millionenmetropolen wie Tianjin (15 Millionen Einwohner) müssen um ihre Existenz fürchten.

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screenshot: coastal.climatecentral.org

Hanoi

Wie eingangs erwähnt, wird Vietnam vom Meeresspiegelanstieg besonders betroffen sein. Der Norden mit der Hauptstadt Hanoi steht vor schier unlösbaren Aufgaben.

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screenshot: coastal.climatecentral.org

Südvietnam

Noch schlimmer sieht es im Süden aus. Dort drohen ganze Landstriche von der Erdfläche zu verschwinden. Darunter auch Ho Chi Minh City mit seinen rund neun Millionen Einwohnern.

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screenshot: coastal.climatecentral.org

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112Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • gondwana 08.11.2019 07:29
    Highlight Highlight wenn Shenzhen und Guangzhou absaufen gibts auf Wish und Aliexpress nichts mehr zu kaufen, keine Handy's keine Schuhe mehr....ich will nicht dass mein neues Samsung Telefon aus Moldawien kommt! 😭😱
  • aglio e olio 07.11.2019 19:21
    Highlight Highlight Dann kann man in Male diven. 😀
    scnr
  • Defekte Demokratie 07.11.2019 16:12
    Highlight Highlight Die vielen sarkastischen und "witzigen" Kommentare erschüttern mich doch etwas. Wir stehen vor einer weiteren humanitären Katastrophe, insbesondere auf dem asiatischen Kontinent. Die Reichen werden sich bis dann aus dem Staub gemacht haben, zurück bleibt die jetzt schon ärmste Bevölkerung. Es wird zu massenweisen Völkerwanderungen kommen, die Wahrscheinlichkeit für Seuchen und Kriege steigt enorm. Einigen kommt nur in den Sinn, die eigene Reiselust noch zu stillen... Dabei ist es höchste Zeit jetzt zu handeln. Den Erderwärmungs-Dampfer können wir jetzt aber nicht mehr bremsen.
    • G.Oreb 08.11.2019 07:43
      Highlight Highlight Ich stimme dir bei allem zu. Ausser deinem letzten Satz. Wir können den Erderwämungs-Dampfer vielleicht nicht mehr stoppen, aber bremsen können wir ihn schon noch.. habe ich gerade getan weil ich zu Fuss zum Bäcker ging, anstatt das Mofa zu nehmen..
  • rodolofo 07.11.2019 13:32
    Highlight Highlight Keine USA-Städte und USA- Küsten mit dabei bei dem Leidtragenden?
    Dann wird uns die "First Dreckschleuder of the World" beschleunigt in die voll privatisierte Scheisse reissen...
    Aber etwas wundert mich doch sehr:
    Die Multimilliardäre mit ihren Multinationalen Konzernen verlieren doch langfristig ihre Südsee-Luxusresorts!
    Sie werden mit einer ihrer Yachten FLÜCHTEN müssen!
  • dmark 07.11.2019 11:06
    Highlight Highlight Man müsste das Plastik im Meer zur Landgewinnung nutzen können...
    Mal die Holländer fragen - die kennen sich damit doch aus.
    https://www.welt.de/reise/nah/article167793788/Was-einst-Nordsee-war-ist-nun-Flevoland.html
  • Nüübächler 07.11.2019 09:02
    Highlight Highlight Ich mag diese ganzen Angstmacherei- Szenarien schon gar nicht mehr hören!
    Ist ja schlimmer als die SVP in ihren besten Tagen.
  • Kaspar Floigen 07.11.2019 08:59
    Highlight Highlight Deshalb investiere ich in Hausboote.
    • aglio e olio 07.11.2019 20:15
      Highlight Highlight In der Schweiz? Sei nicht so pessimistisch. 😀
  • Antinatalist 07.11.2019 07:51
    Highlight Highlight OK. Aber Corsin will ja in der Schweiz immer Sommer und Lea bringt das https://www.watson.ch/schweiz/daten/631789645-an-diesen-orten-gibt-s-die-guenstigsten-skitickets-in-der-schweiz

    Ich hätte von watson ein bisschen mehr Konsistenz erwartet. Also jetzt müsst ihr euch bekennen: EIKE oder IPCC? Tell me.
  • Thomas G. 07.11.2019 07:07
    Highlight Highlight Mag alles sein. Nur werden wir das nicht aufhalten können, ganz egal was wir machen. Jedenfalls CO2 Reduktion bringt null und nix.

    Ausser man würde die Sonne für einige Jahre abstellen, dann würde es ganz schnell (schon mal drausen gewesen kürzlich?) sehr kalt, das Wasser auf der Erde würde gefrieren, eine neue Eiszeit bricht an. Danach haben wir dann einige Jahrzehnte ein ausgesprochen mildes Klima.



    • Satan Claws 07.11.2019 09:24
      Highlight Highlight Wäre echt schlimm in einer Welt aufzuwachen in welcher Autos weder stinken noch lärm machen.
    • Thomas G. 07.11.2019 12:46
      Highlight Highlight Schau mal einige Filme die im Mittelalter spielen. Das war nicht so romantisch ohne moderne Technik. Und der Gestank war enorm. Überall.

    • Thomas G. 07.11.2019 18:47
      Highlight Highlight Die Blitzer 😁😂😄😀👍
  • Grave 07.11.2019 06:59
    Highlight Highlight Da wollen immer alle urlaub am meer und wen das meer zu ihnen kommt ist es auch wieder nicht recht...
  • Domino 07.11.2019 03:07
    Highlight Highlight Erstaunlich: Selbst die Aussage in der Bibel waren genauer vor 2000 Jahren. Ich bau mir im Garten ne Arche...
    • René Obi 07.11.2019 08:46
      Highlight Highlight Wenn du in der Schweiz lebst sollte sie aber Steinschlagresistent sein.
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 07.11.2019 09:14
      Highlight Highlight Domino

      Gemäss verschiedenen Märchenbücher war die Sintflut aber ein paar tausend Jahre früher. Aber tu dir keinen Zwang an.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Stitch_and_Glue

    • Domino 07.11.2019 13:51
      Highlight Highlight Die „Sinnflut„ gab es. Das Schwarze Meer war ein Süsswassersee bis vor 7000 jahren als beim Bosporus (Istanbul) der Damm brach und das Mittelmeer in das schwarze Meer floss.
  • Basti Spiesser 07.11.2019 01:00
    • M.Corleone 07.11.2019 03:33
      Highlight Highlight Nicht nur Flughäfen, sogar eine neue Insel haben die gebaut - wow!
      Die erste Phase des Ausbaus der neuen Insel soll 2020 abgeschlossen sein und Platz für 53.000 Bewohner bieten.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Hulhumal%C3%A9

      Nicht schlecht! - Es besteht Hoffnung und die Möglichkeit, dass wir uns verändernden Lebensbedingungen anpassen können und Wege finden werden.
      Wir Menschen, viele Tiere und viele Pflanzen schaffen das!
    • ZackZackZack3+3- 07.11.2019 06:21
      Highlight Highlight Ignorance is bliss
  • Guybrush Threepwood 06.11.2019 23:53
    Highlight Highlight It‘s not world the that‘s in trouble. It‘s the people who live on it. Die Natur findet ihren Weg. Mit oder ohne Menschen
    • Antinatalist 07.11.2019 08:05
      Highlight Highlight Genau, und ohne die Wildtiere auch. Die sollen, menschlicher Dummheit und Ignoranz sei Dank, auch qualvoll verenden. Die haben's nicht besser verdient, diese Scheissviecher. Die brauchen nur unnötig Platz und nerven oft auch nur, gell?! 🙄
    • René Obi 07.11.2019 08:45
      Highlight Highlight Das stimmt. Wir müssen nicht die Welt retten sondern unsere Zivilisation.
  • M.Corleone 06.11.2019 23:51
    Highlight Highlight okay, in den kommenden 80 jahren steig der meeeresspiegel zwischen 0.6 und 2.1 meter.
    entspricht durchschnittlich ~1.7 cm pro jahr.

    nichts neues, die meere steigen seit gegen ende der letzten eisszeit. in der zeit vor 14'600 jahren, als gletscher in der antarktis ungewöhnlich viele grosse eisberge ins meer entliess, sogar um bis zu 16 meter in weniger als 500 jahren.
    entspricht ~3 cm pro jahr.

    okay, damals gab es keine milionen-metropolen die geschützt oder verlassen werden mussten.

    trotzdem: keine panik auf der titanik.

    Benutzer Bild
    • whatthepuck 07.11.2019 08:55
      Highlight Highlight Ich hab jetzt grad viel zu lange überlegt, ob man auf so einen Kommentar überhaupt antworten soll... aber...

      Logisch stieg der Meeresspiegel seit der letzten Eiszeit an - es wurde wärmer und das Eis schmolz und floss ins Meer. Wenn sich jetzt die Erderwärmung beschleunigt, ist's doch auch logisch, dass das restliche verbliebene Eis noch schneller abschmilzt und der Meeresspiegel einen ebenfalls schnelleren Anstieg verzeichnen wird.

      All deine Beispiele hängen mit mehr Eis im Meer zusammen. Jetzt gelangt mehr Eis ins Meer, weil wir die Atmosphäre zusätzlich aufheizen.
    • Allion88 07.11.2019 09:09
      Highlight Highlight ihr beide meint das gleiche, eis schmilzt, Meeresspiegel seigt an.
      das würde er auch weiterhin noch tun ohne menschen auf der erde.

      Die frage ist einfach, ob und wie stark die von uns verursachten treibhausgase dies beschleunigt haben bzw. weiterhin werden.
    • Bee89 07.11.2019 09:29
      Highlight Highlight #okboomer
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. Samsa 06.11.2019 23:23
    Highlight Highlight Na ja, wenn die Malediven untergehen ist zumindest das Problem derer massiven Umweltverschmutzung gelöst.
    Die Regierung ist korrupt, es fliesst kein Geld in eine gescheite Müllverbrennung.
    Sie selber tragen also massiv zum Problem mit und jammern.
    Passt also nicht ganz zusammen.
    • Antinatalist 07.11.2019 08:07
      Highlight Highlight Man könnte denen also ob so vieler Gemeinsamkeiten gleich den Schweizer Pass geben.
    • Kreasty 07.11.2019 09:21
      Highlight Highlight Wie wird ein Problem denn gelöst wenn alles in Meer geflutet wird?
      Ich bezweifle dass die Leute sämtliche Sachen von dort mitnehmen.
      Die Produktion von weiterem Müll ja, aber was die Situation alles ins Meer spülen wird ist ja egal.
  • RETO1 06.11.2019 22:49
    Highlight Highlight Verhalten sich denn diese betroffenen Gebiete betreffend Klima vorbildlich?
    nein tun sie nicht!
    Im Gegenteil das Bevölkerungswachstum ist beängstigend rasant hoch
    • Mrlukluk 06.11.2019 23:07
      Highlight Highlight Wars bei uns auch! Vor 80 Jahren spielte das aber keine so grosse Rolle (oder uns ist unser bisheriger Einfluss egal).
    • bokl 06.11.2019 23:14
      Highlight Highlight Und darum können wir uns entspannd zurücklehnen und rufen:"HaHa! Selber schuld!"

      Facepalm
    • Bruuslii 06.11.2019 23:35
      Highlight Highlight meinst du z.b. new orleans?
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lag93 06.11.2019 22:37
    Highlight Highlight Ich bitte um Nummer 16, die Philippinen.
  • Mike Minder 06.11.2019 21:50
    Highlight Highlight Tokio fehlt meiner Meinung nach auf der Liste. Die Stadt (resp der Untergrund) sinkt ab, das Meer steigt und dann kommt noch der zunehmende Niederschlag aus dem Hinterland welcher durch die Stadt kanalisiert wird.
    Die gigantischen “Reservoirs“ für das Flutwasser werden bald nicht mehr ausreichen.
    • Posersalami 06.11.2019 22:30
      Highlight Highlight Da fehlen noch viele andere Regionen..
  • Locutus70 06.11.2019 21:44
    Highlight Highlight Jeden Tag noch eins drauf und jeden Tag noch ein bisserl düsterer und depressiver.
    Ich glaube ja nicht, das dadurch irgend etwas besser gemacht wird.
    • Franz v.A. 06.11.2019 22:07
      Highlight Highlight Sie könnten ja bei sich selber damit Anfangen, etwas zu verändern. Z.B. Ihr Konsumverhalten, Ihr mobilitäts Verhalten, und vieles anderes, was jeder selber machen kann! Villeicht hilft es dann Ihrem Glauben, dass eigentlich jeder etwas machen kann und könnte, wenn man denn wollte.
    • Posersalami 06.11.2019 22:31
      Highlight Highlight Ist doch gut, so kannst auch du in 30 Jahren nicht behaupten, davon nichts gewusst zu haben.

      Was sollen die Medien und Wissenschaftler machen? Nichts sagen?
    • Locutus70 06.11.2019 22:34
      Highlight Highlight Es geht gar nicht um mich: Ich fahre einen Hybrid, benutze wenn möglich Bus und Bahn, beziehe 100 % Ökostrom, esse ca. 15kg Fleisch im Jahr
      Was ich in meinem Umfeld als Reaktion auf die ständigen Horrormeldungen feststelle ist: Entweder Abstumpfung, Panik oder Gleichgültigkeit.
      Ich bin der Meinung wir müssen das Thema "Wir retten unser Klima, wir machen unsere Mitwelt besser" positiv besetzen und nicht nur jammern und Horrorszenarien an die Wand malen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tekk 06.11.2019 21:27
    Highlight Highlight Dieses Überschwemmungsthema ist doch auch so alt wie die Menschheit, man muss nur z. B "Flutkatastophe" auf wiki eingeben, da sieht man alleine in Europa überschwemmungen mit 10000en toten und das alles vor der Industrialisierung. Wir haben einfach die letzten 200 Jahre in einer super" Wohlfühlphase" gelebt. Jetzt dreht das ganze halt wieder ein bisschen. Und ja, auch ich bin für "Umwelt" und Tierschutz
    • D_M_C 06.11.2019 21:44
      Highlight Highlight Ok. Danke für deine Meinung. Die Menschen an den Küstenregionen wird das aber wenig kümmern.
    • Bruuslii 06.11.2019 21:53
      Highlight Highlight tekk: eine flutkatastrophe ist ein einmaliges ereignis. (und natürlich nicht minder schlimm)

      durch den klimawandel steigt der meeresspiegel aber dauerhaft!
      die eingezeichneten gebiete sind davon besonders betroffen.

      ausserdem wird befürchtet, dass darüber hinaus eben auch flutkatastrophen vermehrt auftreten.
  • schlorziflade 06.11.2019 21:17
    Highlight Highlight Alternativer Titel für den Artikel: "Diese 15 Regionen musst du bereist haben bevor sie untergehen!" *duckundweg*
  • lohessmile 06.11.2019 21:13
    Highlight Highlight Da vergeht einem die Lust am Leben.
    • Locutus70 06.11.2019 21:45
      Highlight Highlight Vielleicht ist es genau das, was die Hysteriker eigentlich wollen.
    • äti 06.11.2019 23:02
      Highlight Highlight Hysteriker ?
    • Levi Vodica 07.11.2019 01:54
      Highlight Highlight Lohessmile, dir vergeht die Lust am Leben, weil sie, wenn du wahrscheinlich nicht mehr da bist, für die Menschen nicht mehr lebenswert ist? Komische Ansicht. Wir haben keinen Anspruch und keine Garantie auf den Lebensraum Erde, wir sind Reisende, wie es die Dinosaurier einst auch waren. Irgendwann sind wir nicht mehr da, damit müssen wir Leben. Der Tod gehört nicht nur zum Individuum, sondern auch zu Kulturen, Ländern und ja, irgendwann auch zur ganzen Menschheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MaxHeiri 06.11.2019 21:10
    Highlight Highlight Ich finde die Panik übertrieben. Da es Jahrzehnte gehen wird, bis dieses Extremszenario eintritt, hat man genügend Schutzmöglichkeiten. Beispielsweise können alle betroffenen Länder auch Dämme bauen wie in der Niederlande. Damit haben diese sogar Land vom Meer gewonnen.
    • Mutzli 06.11.2019 21:23
      Highlight Highlight @MaxHeiri

      Dämme sind zwar nett, aber was passiert dann genau, wenn ein Damm bricht, oder von einer Springflut überwunden wird?

      Gerade wegen der Geschichte der Niederlande und derem Dämmebau um Land zu gewinnen, gibts da historische Vorbilder, wie die grosse Madreke 1362 (https://de.wikipedia.org/wiki/Zweite_Marcellusflut): Hunderttausende von Toten und ganze Landstriche, die bis heute unter den Fluten liegen.

      Klar können höhere Dämme gegen den Regelfall schützen, doch 1)steigt mit Meerespiegel & Temperatur die Häufigkeit & Ausmass von Extremereignissen & 2)Wenns einmal passiert, dann...
    • Rechthaberwoman 06.11.2019 21:39
      Highlight Highlight Dämme bauen ist nur Symptombekämpfung. Jetzt ist noch Zeit, um die Ursache anzugehen. Aber leider gibt es zu viele Menschen, die denken wie du es tust. Prokrastination ist hier nicht angebracht.
    • Coffeetime 06.11.2019 21:46
      Highlight Highlight Spendest du die dafür benötigten Gelder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sa5 06.11.2019 20:54
    Highlight Highlight Keines der betroffenen Gebiete liegt in der Schweiz. Somit wird auch niemand einen Anlass sehen zu handeln.
    Es ist anzunehmen, dass es weitergeht wie zuvor.

    Rein theoretisch, praktisch haben wir Klimawandel. Aber das scheint niemand zu kümmern. Es wird konsumiert wie zuvor. Selbst die einfachsten Basics, wie bei Rotlicht den Moto abschalten, klappen nicht.

    Wegen weitverbreiteter Uneinsichtigkeit und Handlungsunfähigkeit, kann man sich solche warnende Artikel sparen. Schade und den Journalisten der sich die Mühe macht, aber keiner kümmerts.
    • Juliet Bravo 06.11.2019 21:16
      Highlight Highlight Es gibt durchaus Leute, die das trotzdem schert. Gerade weil einige weiter auf dem Sofa hocken und nichts unternehmen wollen, sind solche anschaulichen Artikel nötig. Danke Corsin Manser!
    • sa5 06.11.2019 21:42
      Highlight Highlight Beim Migros gegenüber stauen sich auf dem Parkplatz die SUV. SUVs vollgeklebt mit Werbung für irgendeine esoterische Dienstleistungen im dörflichen Mittelstandsgettho. Vor dem Rotlicht warten die Autos der Dorfhandwerker und der esoterisch erleuchteten Accessoiremütter mit laufenden Motor.
      Diejenigen die die gutgemeinten Artikel angehen würden haben keine Zeit. Entweder shoppen sie in der Landi Chinaschrott oder trösten sich in den Armen ihrer Liebhaber über ihr verpfuschtes Leben hinweg.
    • Tekk 06.11.2019 22:02
      Highlight Highlight Zusammen gefasst also: Die chinaschrotkaufenden, esoterischen, SUV fahrenden, Puffgänger sind schuld.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruuslii 06.11.2019 20:44
    Highlight Highlight danke für den artikel.

    gibts in den usa auch gefährdete gebiete?

    (sorry, ich weis, ist böse, aber insgeheim wünsch ich mir, dass es genau die trifft, die sich aus dem klimaabkommen verabschiedet haben 🙊)
    • corsin.manser 06.11.2019 20:54
      Highlight Highlight Ja, etwa die Region um New Orleans.
      Benutzer Bild
    • qolume 06.11.2019 20:57
      Highlight Highlight Quasi ganz Florida...
    • Bruuslii 06.11.2019 21:06
      Highlight Highlight danke für die antwort.

      blitzer: ich nehme eure strafe demütig entgegen 🙇🏻‍♂️

      natürlich hoffe ich das nicht wirklich. finds aber wirklich 💩 dass die usa sich aus dem klimaabkommen verabschiedet haben.

      hoffentlich besinnen sich die amis und wählen eine(n) präsi mit einem minimum an vernunft!
    Weitere Antworten anzeigen
  • jeff stg 06.11.2019 20:38
    Highlight Highlight Ist ja nicht so, dass ich an meinem Wohnort 700 m ü M. versteinerte Muscheln und Seesterne finde.
    • MGPC 06.11.2019 20:57
      Highlight Highlight Ist das nicht eher dem geschuldet dass diese 700m mal weiter unten waren und nicht das Meer weiter oben🤔
    • dustin' brothman 06.11.2019 21:03
      Highlight Highlight Schauen Sie, ich weiss nicht genau, was Sie sagen wollen mit Ihrem Kommentar. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass Sie dabei nicht an die Verschiebung der Kontinentalplatten gedacht haben. Diese tektonischen Bewegungen haben übrigens massgeblich dazu beigetragen, dass sich unsere Alpen gebildet haben (welche sich deswegen übrigens immer noch bewegen und wachsen). Damit will ich sagen, dass vor paar Millionen Jahren Ihre 700m.ü.M. keine 700m.üM. waren. Weitere Informationen finden Sie mit Ihrer präferierten Suchmaschine.
      Beste Grüsse und einen schönen Abend
    • Hansueli_4 06.11.2019 21:04
      Highlight Highlight ?
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  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 06.11.2019 20:34
    Highlight Highlight Der Markt und die Wirtschaft werden das schon richten.
    • Freddy Blütteler 06.11.2019 21:15
      Highlight Highlight Wie sie bis jetzt alles gerichtet haben... /ironie off
    • Bruuslii 06.11.2019 21:15
      Highlight Highlight Ihr Kommentar hat 20min Niveau
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 06.11.2019 21:27
      Highlight Highlight Oh ja der Boots- und Immobilienmarkt wird sich freuen, auch Firmen die Sauerstoffflaschen herstellen (weil mehr CO2 und weniger Sauerstoff in der Luft und Luft wärmer daher noch weniger O2), auch die Wassermafia (Nestlé) dürfte reich werden.

      Versicherungen werden dann aber Pleite sein, Fischerei wirds wohl wegen ersticktem Pflanzlichen und Tierischem Plankton auch nicht mehr geben, Bestatter dürften heillos überfordert sein und die Menschliche Zivilisation so gut wie am Arsch
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Chennai trocknet aus – ein düsterer Vorbote für die Zukunft

Die Migrations-Krise an der US-Grenze macht in diesen Tagen wieder Schlagzeilen. Währenddessen trocknet auf der anderen Seite der Welt eine Millionenmetropole aus und liefert eine düstere Prognose, was die USA und den Rest der Welt erwarten wird, falls der Klimawandel nicht ernsthaft angegangen wird.

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