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Türkei setzt Bohrungen vor Zypern fort – trotz Strafandrohung der EU



FILE - In this Thursday, June 20, 2019 file photo, a Turkish police officer patrols the dock, backdropped by the drilling ship 'Yavuz' to be dispatched to the Mediterranean, at the port of Dilovasi, outside Istanbul. Turkey's state-run news Anadolu Agency quoted Wednesday, Aug. 7, 2019, Turkey's Energy Minister Fatih Donmez as saying that Yavuz, had begun operations in an area off the Karpas peninsula on Cyprus' east coast. Cyprus says Turkey's drilling activities are unlawful while the European Union announced sanctions against Turkey. (AP Photo/Lefteris Pitarakis, File)

Ein türkischer Soldat vor dem Bohrschiff «Yavuz». Bild: AP

Trotz wiederholter Kritik der EU wird ein türkisches Bohrschiff die Suche nach Erdgas vor Zypern fortsetzen. Das berichtete der staatliche zyprische Rundfunk (RIK) am Mittwoch unter Berufung auf eine Navigationssicherheitswarnung (NAVTEX) der türkischen Behörden.

Demnach soll ein türkisches Bohrschiff, das sich seit Monaten südwestlich von Zypern aufhält, weitere Probebohrungen vornehmen. Die EU hat diese Aktionen wiederholt verurteilt.

Der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell hatte zuletzt am Montag die Vorbereitung weiterer Strafmassnahmen gegen die Türkei angekündigt. Diese könnten beschlossen werden, wenn Ankara seine als illegal erachteten Erdgas-Erkundungen im östlichen Mittelmeer noch einmal ausweitet.

Internationale Energieunternehmen hatten in den vergangenen Jahren Erdgasvorkommen unter dem Meeresboden vor Zypern entdeckt. Dies führte zu schweren Spannungen zwischen Ankara und Nikosia. Die Türkei erkennt Zypern nicht an. (sda/dpa)

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