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Trump wollte Kim Jong Un zu Hause absetzen – mit der Airforce One

Im Februar 2019 trafen sich US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim in Vietnam, um über Abrüstung zu sprechen. Doch das Treffen endete überraschend schnell – für Trump wohl zu schnell.

Martin Küper / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Die Annäherung an Nordkorea war eines der wichtigsten Themen für den früheren US-Präsidenten Donald Trump. Im Februar 2019 trafen sich Trump und Machthaber Kim Jong Un zum zweiten Mal persönlich.

Doch der Gipfel in Vietnams Hauptstadt Hanoi endete abrupt mit der Abreise Kims. Die BBC-Dokumentation «Trump Takes On the World» enthüllt nun ein kurioses Detail des Treffens.

FILE - In this June 30, 2019, file photo, North Korean leader Kim Jong Un, right, and U.S. President Donald Trump prepare to shake hands at the border village of Panmunjom in the Demilitarized Zone, South Korea. Nation by nation, how is Election Day in the United States being watched, considered, assessed? For both North and South Korea, the fate of nuclear negotiations is top of mind as the two countries look at the U.S. election. (AP Photo/Susan Walsh, File)
Donald Trump,Kim Jong Un

Donald Trump und Kim Jong Un 2019 in Panmunjon, in der demilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea. Bild: keystone

Demnach bot Trump Kim an, ihn in seiner Präsidentenmaschine Air Force One nach Hause zu fliegen. «Trump wusste, dass Kim eine mehrtägige Fahrt mit dem Zug durch China vor sich hatte», zitiert die BBC Trumps Asien-Berater, Matthew Pottinger. «Also sagte er zu Kim: ,Ich kann dich in zwei Stunden nach Hause bringen, wenn Du willst'. Aber Kim lehnte ab.» 

Schon bei ihrem ersten Treffen im Juni 2018 in Singapur hatte Trump seine Berater mit einem Spontan-Angebot an Kim überrumpelt. Dieser hatte verlangt, dass die US-Armee ihre gemeinsamen Übungen mit Südkoreas Militär einstellt.

«Irgendwann sagte Trump einfach zu Kim: ‹Ich sag die Kriegsspiele ab›», berichtet Trumps damaliger Sicherheitsberater John Bolton der BBC. Die Übungen seien teuer, man brauche sie eh nicht und wenn es Kim glücklich mache: «Ich konnte es kaum glauben», so John Bolton.

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