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President Donald Trump speaks during a Latinos for Trump event at Trump National Doral Miami resort, Friday, Sept. 25, 2020, in Doral, Fla. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump

Trump behauptet seit langem, dass die Abstimmung in grossem Stil manipuliert werden könne. Bild: keystone

Trump schürt weiter Zweifel an Machtübergabe nach Wahl



US-Präsident Donald Trump hat ungeachtet der Kritik aus seiner eigenen Partei bekräftigt, dass er keine Machtübergabe im Fall einer Wahlniederlage vorab garantieren wolle. Zugleich betonte er erneut seine Überzeugung, dass er die Präsidentenwahl am 3. November nur durch Betrug verlieren könne.

«Wir wollen eine sehr freundliche Übergabe, aber wir wollen nicht betrogen werden und dumm sein und sagen, lasst uns eine Übergabe machen – während wir wissen, dass es tausende und tausende Stimmzettel gab, die durch Schummeln den Unterschied ausgemacht haben», sagte Trump bei einem Wahlkampfauftritt in Newport News im Bundesstaat Virginia am Freitag.

Er behauptet seit langem ohne Beleg, dass die Abstimmung in grossem Stil durch Briefwahl manipuliert werden könne. «Wir werden nicht verlieren, ausser wenn sie betrügen. So sehe ich das», sagte Trump erneut am Freitag.

Trump war diese Woche bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus gefragt worden, ob er bereit sei, eine friedliche Machtübergabe zu garantieren. «Wir müssen abwarten, was passiert», sagte er dazu. Dies löste in den USA massive Kritik aus – auch von führenden Politikern der Republikaner. So stellte der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, per Tweet fest: «Es wird eine geordnete Übergabe geben, genauso wie alle vier Jahre seit 1792.» (viw/sda/dpa)

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48
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48Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • swisskiss 26.09.2020 13:33
    Highlight Highlight Mal ins Stammbuch geschrieben. Zweifel schürt ein Mensch, dessen Aussagen man Ernst nimmt. Das ist bei Trump schon lange nicht mehr der Fall. Siehe; "Wolf, Wolf rufen...." Niemand in Entscheidungspositionen für diese Wahl, nimmt das Geschwafel von Trump auch nur schon zur Kenntnis. Das hilflose Rückzugsgefecht eine Verlierers, der seine Niedelage nicht eingestehen kann und schon im Vorfeld die Verantwortung dafür von sich weist und dies mit Betrug begründet. Ein Narzisst KANN nicht verlieren!
  • Campino 26.09.2020 13:30
    Highlight Highlight Mit 74 Jahren ist DT auch langsam aber sicher angezählt und diese wirren Aussagen bescheinigen das ja nur.
    Dieser Mensch ist doch nicht mehr zurechnungsfähig.
    Ich hoffe für die Welt das dieser DT im November eine riesige Klatsche bekommt.
  • Sam Regarde 26.09.2020 12:56
    Highlight Highlight Wir werden nicht verlieren - ausser wenn "sie" betrügen. So einfach ist das...
  • AlterMann 26.09.2020 12:46
    Highlight Highlight Donald Trump soll endlich mal belegen wie bei einer Briefwahl betrogen werden kann und sofern es möglich ist dies beseitigen.
  • Bounty97 26.09.2020 12:38
    Highlight Highlight Die lieben Parteikolleg*innen wie McConell dürften sich auch ruhig etwas deutlicher gegen ihn stellen. Bevor's zu spät ist...
  • stookie 26.09.2020 12:09
    Highlight Highlight Das Narrativ ist gesäht und wird in den kommenden Wochen noch gegossen damit es weiter gedeihen kann.
    “Wenn wir nicht gewinnen ist die Wahl ungültig!”

    Jetzt ist es noch kann, bald ist es muss und es kommt zum sein.

    Das Land ist sowas von am Arxxx....
    • AlterMann 26.09.2020 12:44
      Highlight Highlight Bei einem Sieg könnte ja auch betrogen worden sein?
  • Füürtüfäli 26.09.2020 11:18
    Highlight Highlight Trump ist der Nagel zum Sarg der USA, und seine Wähler der Hammer, der dafür sorgt, dass er auch tief genug in dieses Land gehämmert wird.
    Gesellschaftspolitisch sind die USA sowieso nur mehr ein Schwellenland - an der Grenze zur Dritten Welt.


    Wenn der Sieg Bidens nicht deutlich ist, dann wird´s lustig.
    Der Typ wird alles versuchen, um am Sessel kleben zu bleiben. Und das Wort "alles" beinhaltet wirklich alles was sich ein kranker Kopf, wie der von Trump, ausdenken kann.
  • ceterum censeo 26.09.2020 10:36
    Highlight Highlight Donterte, Trumpogan, Donzonaro, ...

    irgendwie schaffe ich es nie, die Namen dieser Landesväter auseinander zu halten.
  • Chrisbe 26.09.2020 10:16
    Highlight Highlight Ein notorischer Lügner, Betrüger, Hochstapler,... der seine nächste Schandtat bereits ankündigt und unverholen vorbereitet und nicht nur die USA sondern der Rest der Welt schaut tatenlos zu!?
    Mein Respekt gegenüber denn USA und deren 'pseudo Demokratie' geht gegen Null.
  • rodolofo 26.09.2020 09:46
    Highlight Highlight Schlau ist er ja, das muss ich ihm lassen!
    Trump weiss genau, wie er die "Verschwörungstheoretiker" und Täter, die sich gleichzeitig als Opfer und verkannte Genies fühlen, für seine Zwecke instrumentalisieren kann.
    Irgendwelche Hemmungen, oder gar Skrupel, hat er dabei nicht.
    Das ist ja auch der Vorteil von "Schlechtmenschen":
    Sie brauchen keine Rücksichten auf "Weicheier" zu nehmen und wirken dabei erst noch echt und authentisch!
    Man könnte angesichts solcher Tatsachen selber mit Wüten, Fluchen, Toben und Randalieren beginnen, aber was würde das nützen?
    Es würde die Misere nur verdoppeln...
  • landre 26.09.2020 09:45
    Highlight Highlight Von diesem POTUS politische oder ethische Vernunft zu erwarten, ist naiv. Zu meinen er sei deswegen nicht legitimiert, ist aber noch naiver.
    Er lässt alle Szenarien offen "(…) we’ll see (…)", was solch hartnäckig egomaisch dealende Profile stets tun, zumindest solange nicht etwas gegen sie spricht.
  • Fairness 26.09.2020 09:43
    Highlight Highlight Die Reps sind nur noch ein Haufen von Windfahnen ohne Eier. Echt schlimm.
    • RicoH 26.09.2020 10:15
      Highlight Highlight Da stimme ich dir zu. Nur war die Zusicherung zu einer fairen Übergabe doch ein bemerkenswerter Schritt. Daher bleibt die kleine Hoffnung bestehen, dass sich nicht mehr alle Republikaner von DT einspannen lassen.
  • Töfflifahrer 26.09.2020 09:41
    Highlight Highlight Das sieht aus wie die Vorbereitung eines Staatsstreichs. der Trump durch das Bundesgericht legalisieren lassen will.
    Wenn das gelingt, sind Demokratien schwächer als geglaubt.
    Interessant wird es zu sehen ob das Pentagon, das FBI und Nachrichtendienste da mitmachen.
    • Pesche Buri 26.09.2020 10:53
      Highlight Highlight Dieses Wahlsystem ist nich demokratisch, von daher ist DT in meinen Augen nicht demokratisch legitimiert.
    • AdiB 26.09.2020 13:19
      Highlight Highlight Das FBI ubd die nachrichtendienste sind private unternehmen. Die einzigen die das recht haben den presidenten fest zu nehmen sind die US Marshalls.
  • Wandervogel 26.09.2020 09:29
    Highlight Highlight Wäre das eine Netflix-Serie, so wäre dies wohl die spannendste Serie aller Zeiten! Da dies aber Realität ist, ist es zutiefst beängstigend. Nicht weil mir das Wohl der Amerikaner(innen) so am Herzen liegt, sondern weil China diesen 6er im Lotto nur zu gerne ausnutzen wird.
    • rodolofo 26.09.2020 09:54
      Highlight Highlight Die Realität ist immer viel fantastischer, spannender, wunderbarer und grausamer, als unsere Fantasien!
      Trotzdem bereichern und verzaubern Fantasien diese wahnsinnige Realität noch weiter!
      "Wahnsinn im Quadrat" sozusagen... ;)
  • Tilman Fliegel 26.09.2020 09:14
    Highlight Highlight Dann kann man nur auf eine richtig deutliche Niederlage hoffen.
  • Basti Spiesser 26.09.2020 08:53
    Highlight Highlight Doch doch. Er nennt oft auch Beispiele. Verlorene Couverts etc.
    • ChlyklassSFI 26.09.2020 13:28
      Highlight Highlight Also liegt er richtig? Oder was? 😂😂😂😂
    • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 27.09.2020 04:35
      Highlight Highlight Oh er meinte das wirklich ernst 🤨
  • Jacques #23 26.09.2020 08:29
    Highlight Highlight Wenn die Republikaner sich von Trump abwenden, um Ihre eigenen Sitze, Privilegien etc zu retten, dann wird die Trump Zeit vorbei sein.

    Und dann werden Sie reihenweise umknicken und Wunden lecken.

    Realistisches Zeitfenster ab ca 3.-5.11.2020.

    Wenn er dann gestürzt ist (genau, gestürzt) werde auch ich mich mit Millionen Menschen freuen wie die Asgeier.

    Jailhouse Rock.
    🕺💃🕺

  • KoSo 26.09.2020 08:27
    Highlight Highlight er kann dich nur verlieren, wenn gemogelt wird, schon alleine wegen seiner überragend genialen Führungsqualitäten!

    *ironie off
  • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 26.09.2020 08:26
    Highlight Highlight Macht der Typ nur mir Angst oder geht das Anderen genauso?
    • Basti Spiesser 26.09.2020 12:13
      Highlight Highlight Nur dir.
    • ChlyklassSFI 26.09.2020 13:29
      Highlight Highlight Bereitet er dir Freude, Basti?
    • Else Schrödingers Schwarzes Schlafschaf 27.09.2020 04:24
      Highlight Highlight @ChlyklassSFI
      Eventuell hat Basti ja ne Wahrnemungsstörung oder er hat sein Sarkasmus Schild vergessen 🤔.

      @Basti
      Glaubst du tatsächlich, dass außer mir, niemand über die Machenschaften von Trump beunruhigt ist?
  • Berner_in 26.09.2020 08:14
    Highlight Highlight Was Trump da vorbereitet, ist nichts anderes als ein Staatsstreich durch Erschütterung des Vertrauens in die demokratischen Wahlen, das Schüren von Angst und Agression. Diabolisch, verlogen, destruktiv.
    • Fairness 26.09.2020 09:41
      Highlight Highlight Und einfach „nur“ krank!
  • Phrosch 26.09.2020 08:13
    Highlight Highlight Warum nimmt ihn nicht endlich seine eigene Partei an die Kandare? Es muss doch auch da Leute geben, die damit nicht einverstanden sind. 🤦‍♂️
    • KoSo 26.09.2020 08:27
      Highlight Highlight der Verlust der Nacht wäre wohl schlimmer!
    • Berner_in 26.09.2020 08:32
      Highlight Highlight Genau! Leute, die zur Besinnung kommen.
      Wo sind diejenigen mit Rückgrat?
      Sind alle in der GOP wirklich so verkommen, dass da keiner mehr zu finden ist, der sich dem Wirken Trumps nicht entgegenstellt?
      Ich ahne nichts Gutes... Doch die Hoffnung stirbt zuletzt...
    • Dani S 26.09.2020 08:33
      Highlight Highlight Weil die offene parteiinterne Konfrontation und Opposition gegen Trump gleichzeitig den politischen Untergang der republikanischen Partei und ein Quasimonopol der Demokraten bedeuten würde
      Hier zeigt sich die Anfälligkeit eines Zweiparteiensystems besonders.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hitsch 26.09.2020 08:09
    Highlight Highlight Momol: Vom gewählten President zum Diktator in einem Schritt. 🤢 Am Schluss muss er aus dem Weissen Haus direkt ins Gefängnis "getragen" werden.🤮
    • Emil Eugster 26.09.2020 22:32
      Highlight Highlight Tatsächlich müsste er das. Das hat auch schon Sonderermittler Robert Mueller nach seiner Untersuchung.
      Einzig das Amt hat Trump vor einer Strafverfolgung bewahrt.
      Play Icon
  • N. Y. P. 26.09.2020 08:03
    Highlight Highlight @Vollidiot

    Es ist gut, dass jetzt bekannt ist, was deine Absichten sind. So bleibt noch Zeit, alle Eventualitäten durchzuspielen.

    Der Supreme Court wird dir den Dolchstoss verpassen.

    Ja, DER Supreme Court, von dem du dir die Carte Blanche erhofft hast.
  • Walter Sahli 26.09.2020 07:58
    Highlight Highlight Und wenn er nicht gehen will, dann sollen sie halt eine Mauer ums Weisse Haus bauen. Oder besser noch eine Mauer ums Weisse Haus und das Camp seiner Anhänger, die ihn beschützen werden wollen. Trump mag Mauern und für diese würden sicher nicht nur die Mexikaner gerne freiwillig bezahlen.
  • Bluestar Bannen 26.09.2020 07:56
    Highlight Highlight Und wieder Lügt Trump!
    Die Wirklichkeit sieht so aus:
    Zugleich betonte er erneut seine Überzeugung, dass er die Präsidentenwahl am 3. November nur durch Betrug GEWINNEN könne!!

    «Wir wollen eine sehr freundliche Übergabe, aber wir wollen betrügen damit es nicht so weit kommt. Ehrlich sein, nein, dumm sein und sagen, lasst uns keine Übergabe machen – während wir wissen, dass es Millionen Stimmzettel von Minderheiten gibt, die durch das Schummeln von uns Reps, Vernichtet wurden und so den Unterschied ausgemacht haben»
    So passt es in die Wirklichkeit!
  • Milhouse 26.09.2020 07:40
    Highlight Highlight Den Pluralis Majestatis verwendet er bereits stets, wenn er von sich spricht.

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

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