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epa07753069 A sailing boat transits in front of the Offshore-Windpark Nordergruende, an offshore wind farm in the North Sea, Germany, 28 July 2019 (issued 02 August 2019).  EPA/KARSTEN KLAMA

Windkraft spielt eine zentrale Rolle bei der Energiewende. Doch jetzt gibt es ein Problem. Bild: EPA

Die deutsche Energiewende ist besser als ihr Ruf

Dreckige Kohlekraftwerke und hohe Strompreise: Die Energiewende in Deutschland steht in der Kritik. Ein Faktencheck zeigt: Nicht alles, aber vieles läuft in die richtige Richtung.



Die Klimakrise schärft das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Ausstiegs aus den fossilen Energiesystemen. Eine Vorreiterrolle bei dieser Energiewende spielt Deutschland. Ihre Anfänge reichen zurück bis in die 1970er Jahre. Richtig Fahrt auf nahm sie ab 2000 mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) der rotgrünen Regierung von Gerhard Schröder.

Mit dem Atomausstieg, der 2011 nach Fukushima von der Regierung Merkel definitiv beschlossen wurde, setzten die Deutschen erst recht auf erneuerbare Energien. Die bisherige Bilanz kann sich sehen lassen. 2019 stieg ihr Anteil am Stromverbrauch auf fast 43 Prozent. «Damit erzeugten Wind-, Wasserkraft-, Solarstrom- und Biogasanlagen erstmals mehr Strom als Kohle- und Kernkraftwerke zusammen», hält der Thinktank Agora Energiewende fest.

Schweizer Start-Up revolutioniert Windkraft

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Video: srf/SDA SRF

Dennoch steht die Energiewende in der Kritik. Diese zielt vor allem auf den Betrieb der Kohlekraftwerke mit ihrem klimaschädlichen CO2-Ausstoss und die im europäischen Vergleich hohen deutschen Strompreise. Ist die deutsche Energiewende also misslungen?

Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES), die sich der Förderung erneuerbarer Energien verschreibt, hat die Behauptungen einem Faktencheck unterzogen. Die Analyse zeigt, dass die meisten Vorwürfe gegenüber der Energiewende einer genauen Betrachtung nicht standhalten. Hier einige wichtige Punkte:

Die Energiewende ist zu teuer und ineffizient

Der Umbau des Energiesystems erfordert Investitionen. In der Kostendiskussion werden laut SES jedoch oft irreführende Zahlen verwendet, die «einer ganzheitlichen Kostenbetrachtung nicht genügen». Das betreffe etwa die Vermeidung der externen (Umwelt-)Kosten. Unter dem Strich führe der Ersatz fossil-nuklearer Energieträger durch erneuerbare Energien «zu einer positiven volkswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Bilanz». Dieser Effekt verstärke sich mit der Zeit.

Die Haushalte leiden unter hohen Strompreisen

Deutschland produziert nicht zu wenig, sondern zu viel Strom. Die Preise an der Strombörse sind neben Luxemburg die tiefsten in Europa. Dennoch seien die Endkundenpreise signifikant angestiegen, räumt die SES-Studie ein. Dies sei auf die Konstruktion der EEG-Umlage (ähnlich der Schweizer Einspeisevergütung) und weit gefasste Ausnahmen für Grossverbraucher zurückzuführen.

Der Ausbau erneuerbarer Energien wird allein von Privaten und kleinen Gewerbekunden finanziert. Der hohe Strompreis werde jedoch durch Effizienzgewinne teilweise kompensiert. Das Total der jährlichen Stromrechnung deutscher Haushalte sei vergleichbar mit den USA oder Japan. Ihr Anteil am Haushaltseinkommen sei mit rund 2,5 Prozent etwa gleich hoch wie vor 40 Jahren.

Treibhausgasemissionen sind kaum gesunken

epa08132474 (FILE) - Steam rises from the brown coal-fired power plant Neurath (front-C) and Niederaussem (rear-L) operated by RWE in Bergheim, 04 December 2018 (reissued 16 January 2020). According to media reports the German federal government and the federal states with lignite coal mining regions have agreed during a joint meeting in the early morning of 16 January 2020 to a shutdown plan of lignite fired power plants.  EPA/SASCHA STEINBACH

2019 wurde deutlich weniger Kohlestrom produziert. Bild: EPA

Bislang galt es als ausgemacht, dass Deutschland das Klimaziel für 2020 (minus 40 Prozent Treibhausgasemissionen gegenüber 1990) verfehlen wird. Nun rückt es zumindest in greifbare Nähe, denn laut den Zahlen von Agora Energiewende wurde 2019 ein Wert von 35 Prozent erreicht, weil deutlich weniger Strom aus Braun- und Steinkohle produziert worden sei.

Hauptgrund seien die gestiegenen Preise für CO2-Zertifikate im EU-Emissionshandel. Dadurch seien fossile Kraftwerke 2019 zeitweise nicht mehr wettbewerbsfähig gewesen. Den grössten Beitrag zum Rückgang der Emissionen seit 1990 leistete jedoch der Ausbau der erneuerbaren Energien. Auch der Strukturwandel im Osten und Effizienzmassnahmen spielten gemäss SES eine wichtige Rolle.

Deutschland ist abhängig von Atomstromimporten und Kohlestrom

Deutschland ist seit 2003 Nettoexporteur von Strom. Der sukzessive Atomausstieg seit 2011 werde durch den Ausbau der «Erneuerbaren» mehr als kompensiert. Zwar habe die Kohlestromproduktion kurzfristig zugenommen, aber nur von 2011 bis 2014. Der Grund dafür war laut SES-Papier nicht die Stilllegung von AKW, sondern der Preiszerfall bei CO2-Zertifikaten und fossilen Brennstoffen. Dies habe Kohlekraftwerke rentabler gemacht, doch 2015 sei der Aufwärtstrend gestoppt worden.

Erneuerbare gefährden die Versorgungssicherheit

Zahlreiche Studien zeigten, dass eine zu 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung für Deutschland machbar sei. Die dezentrale und schwankende Einspeisung durch erneuerbare Energien stelle «die Stromsysteme vor neue Herausforderungen», heisst es im SES-Papier. Negative Auswirkungen auf die Versorgungsqualität seien jedoch bislang nicht zu beobachten. Die deutsche Stromversorgung gehöre mit zu den stabilsten und zuverlässigsten Europas.

Die Energiewende ist in der Bevölkerung unbeliebt

Die Zustimmungsraten sind seit Jahren hoch, und mit dem «Greta-Effekt» haben sie weiter zugenommen. Im ZDF-Politbarometer wird das Thema «Klima/Energiewende» seit Mai 2019 konstant als wichtigstes Problem genannt. Zur Akzeptanz trägt auch die Bürgernähe bei. «Mehr als 40 Prozent der erneuerbaren Anlagen sind in Bürgerhand», heisst es im SES-Faktencheck.

Ist also alles auf Kurs? Es gibt durchaus Kritikpunkte. So haben die CO2-Emissionen anders als im Stromsystem bei Gebäuden und Verkehr sogar zugenommen. Die Deutschen haben 2019 so viele SUVs wie nie zuvor angeschafft. Dadurch bestehe die Gefahr, dass auf den Rückgang der letzten Jahre im Zeitraum 2020 bis 2022 wieder ein Anstieg folge, warnt Agora Energiewende.

Der heikelste Punkt aber ist ein Einbruch beim Ausbau der Windenergie um mehr als 80 Prozent. Zu den Gründen gehören die Umstellung auf ein Ausschreibungs-System, bei dem Bürgergenossenschaften nicht mehr mitbieten können, aber auch eine Erhöhung des Mindestabstands von Windrädern zu Wohnsiedlungen in Bayern. Dort entstehen deshalb praktisch keine neuen Anlagen.

«Das Arbeitspferd der Energiewende»

Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende, fordert die deutsche Regierung in einer Mitteilung auf, die Rahmenbedingungen rasch zu ändern, damit die Windkraft wieder voran komme: «Sie ist das Arbeitspferd der Energiewende.» Ohne neue Windkraftwerke würden weder der Kohleausstieg bis 2038 noch die Klimaschutzziele erreicht.

Auch für Tonja Iten, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Schweizerischen Energiestiftung und verantwortlich für den Faktencheck, ist der Einbruch bei den Windkraftwerken «das grosse Problem» der Energiewende. «Es ist nicht alles super», betont sie gegenüber watson, «aber wir wollten zeigen, dass viel erreicht wurde und die Energiewende eine Erfolgsgeschichte ist.»

Die Lage in der Schweiz

In der Schweiz ist die Energiewende technisch und finanziell machbar. Sie bleibt aber eine Herausforderung. Das ist das Fazit aus dem Nationalen Forschungsprogramm «Energie». Am Dienstag hat der Schweizerische Nationalfonds (SNF) Erkenntnisse und Schlussfolgerungen aus den über 100 Forschungsprojekten präsentiert. Daraus wurden 15 Empfehlungen abgeleitet, darunter eine CO2-Lenkungsabgabe auf allen fossilen Energieträgern. Politisch hatte sie bisher einen schweren Stand. Aus Sicht der Forscherinnen und Forscher liegt das auch daran, dass viele Menschen nicht wissen, wie eine Lenkungsabgabe funktioniert. Durch die Rückverteilung profitiert ein grosser Teil der Haushalte, während bei Fördermassnahmen alle zahlen, aber nur wenige profitieren.

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    Alle Leser-Kommentare
  • hämpii 19.01.2020 09:46
    Highlight Highlight Und die Politiker in der Schweiz so: "Das schweizer Gewerbe kann sich die Energiewende nicht leisten", oder : "Fallen die AKWs weg, müssen wir Strom importieren", oder: "Die Windturbinen sind eine Bedrohung für die schweizer Vogelbestände", oder bla bla bla. Hey, lasst uns doch einfach weiter machen wie bisher. Vielleicht stellt sich dann irgendwann doch heraus, dass man Geld essen kann...
  • SUV-Fahrer 18.01.2020 11:07
    Highlight Highlight ja ja. .bla bla... DE hat immernoch >40 Stromerzeugung mit Kohle. Da hilft kein Schönschreiben...

    Und super, ja genau, die pösen SUV sind wieder schuld. Beginnt doch entlich mal zu differenzieren. DE würde besser das sinnlose Autobahngemetzel (keine Tempolimite) beenden. Bei hohen Geschwindigkeiten benötigt JEDES Fahrzeug exponenziell mehr Treibstoff!
  • Schneider Alex 18.01.2020 06:26
    Highlight Highlight Wirkung von Energiesteuern

    „Alle gängigen Berechnungsmodelle der Hochschulen und Energieplaner überschätzen systematisch die Wirkungselastizitäten von Energiesteuern. Das heisst, die Preiserhöhungen
    werden nicht jene Verbrauchsreduktionen bewirken, die uns mit den Modellen professoral versprochen werden. Dies gilt nicht nur für Brennstoffabgaben, sondern auch bei Treibstoff und Kerosen-Zuschlägen. Diese müssten, um das Verhalten zu beeinflussen, derart hoch angesetzt werden, dass die Bevölkerung sie ablehnt.“ (Rudolf Strahm in BaZ vom 5.11.2019)
  • Mijasma 17.01.2020 20:01
    Highlight Highlight Keine Ahnung was hier immer alle Probleme mit den Kosten haben.

    In den Anfängen der Atomenergie wurden zig Milliarden in Forschung und Ausbau investiert und es interessierte niemanden. Der Umstieg auf erneuerbare Energien muss jetzt aber kostenfrei sein.

    Eine so grosse Umstellung kostet was. Ja richtig wir müssen sie bezahlen, dass schleckt keine Geiss weg. Aber es ist nötig und muss getan werden wenn wir nicht in unserem eigenen Dreck verrecken wollen.
    • Mber 18.01.2020 08:17
      Highlight Highlight Besonders interessant wenn man den Anteil der Energiekosten am Gesammtaufwand des Haushalts betrachtet.
  • rodolofo 17.01.2020 18:43
    Highlight Highlight Brandneu!
    Kuckst Du hier:
    Play Icon

    (Bin gerade am kucken. Bis später!)
    • rodolofo 18.01.2020 07:36
      Highlight Highlight Diese Blitzer kann ich jetzt gar nicht verstehen.
      Wenn selbst nüchtern-wissenschaftliche Vorträge zurückgewiesen und abgeschmettert werden, dann kann das nur destruktivem, sadomasochistischen Füdlibürger-Griesgram entspringen.
      Was wollt Ihr denn eigentlich?
      Wollt Ihr lieber LEBEN, oder seit Ihr konsequent am weiter sterben?
      Und jetzt bitte ich um eine EHRLICHE Antwort von mindestens EINEM der Blitzer!
      Blitze genügen mir einfach nicht, denn sie liefern ja keine Energie und richten nur Schaden an.
    • rodolofo 18.01.2020 10:30
      Highlight Highlight Nur ein Blitz?
      Am frühen Morgen waren's noch zwei.
      Na dann geht's ja noch...
      4 solare Herzen machen richtig Freude!
  • Edwin Schaltegger 17.01.2020 18:01
    Highlight Highlight Deutschland ist absolut kein Vorzeigebeispiel einer erfolgreichen nachhaltigen Energiestrategie! Eine absurde Subventionspolitik und eine miserablen Planung, z.B. keine genügenden Übertragungsleitungen von den Nordsee Windfarmen nach dem industriellen Süden mit dem höchsten Strombedarf, und keine ausreichenden Stromspeicher für eine stabile "Bandenergie" sind die negativen Markenzeichen. Die CH muss es besser machen!
    Die Solartechnologie muss hier massiv ausgebaut werden. Wir haben mit unsern Pumpspeicherkraftwerken genügend Speicherkapazitäten.
    • dmark 18.01.2020 14:15
      Highlight Highlight Naja, zum Handy aufladen reicht es allemal...
    • Rabbi Jussuf 18.01.2020 20:31
      Highlight Highlight Genug Pumpspeicher in der Schweiz? Wenn wir darauf angewiesen wären, würde es auch zum Handy laden nicht mehr reichen.
      Wir müssen Strom importieren, WEIL die Speicher nicht reichen.
      Kommt dazu, dass bei den jetzigen Strompreisen die PS Verluste machen, ausser sie kaufen den stinkbilligen Schrottstrom aus DE und verscherbeln den am nächsten Tag wieder sauteuer an DE. Alles schon dagewesen. Aber übers Jahr haben wir Probleme, d.h. von Oktober bis April. Da müssen wir auch teuer importieren. Genau in dieser Zeit bringt PV aber nicht viel.
  • JoeMuc 17.01.2020 16:28
    Highlight Highlight Was irgendwie nie beachtet wird, ist das wir das größte Land in Europa sind. Dass wir die viert größte Handelsbilanz der Welt haben. Messgrat wäre also eher China und die USA.

    Und auch nicht beachtet wird, dass wir, die Deutschen, über alle Parteien und Altersstufen hinweg, mit einer überwätigenden Mehrheit, schon lange den Atomausstieg wollen und seit einiger Zeit eben auch den Kohleausstieg.
    Das Vok will es so, in demokratischer Mehrheit.

    Was wäre umgekehrt hier wohl los... Die Schweiz ist souverän, Demokratisch, Volkswille, Raushalten usw.
    • Rabbi Jussuf 18.01.2020 20:17
      Highlight Highlight Joe
      Mit dieser Handelsbilanz ist es ganz schnell vorbei, wenn alle konventionellen Kraftwerke abgeschaltet und die grossen Firmen weggezogen sind.
    • JoeMuc 19.01.2020 09:23
      Highlight Highlight Wenn ein Land bewiesen hat dass es selbst nach totaler Zerstörung wieder aufstehen kann, dann wir Deutschen....
      Sollen sie gehen die Großen... werden eben Kleine größer.

      :-O
  • Rabbi Jussuf 17.01.2020 16:27
    Highlight Highlight Schauen wir uns doch mal den "Export" an. Stimmt, DE exportiert ca 30TWh pro Jahr.
    Nur ist das grösstenteils Schrottstrom, den niemand will und darum billigst verschachert werden muss. Das geht soweit, dass DE für diese Exporte nicht selten noch bezahlt, während die Importe sauteuer sind. Über den Daumen gepeilt kriegen die für Exporte ca 40€ - minus 70€ pro GWh.
    Für Importe bezahlt DE ca 40€ - plus 70€ pro GWh (und darüber).
    Tolles Geschäft, oder? Und das sind immer etwa 4-10GWh pro Stunde Imp/Export.
    Die Nachbarn freut es.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 17.01.2020 16:11
    Highlight Highlight Die Deutsche Energiewende ist Gescheitert! Würden Alle Wind und Solaranlagen vom Netz genommen, deren Stromproduktion Wetter abhängig ist, wäre die Stromversorgung problemlos gewährleistet, es braucht die gar nicht! Einzig der CO2 Ausstoss würde sich ein wenig erhöhen. Bevor das Speicherproblem gelöst ist kann keine Energiewende gelingen.
    Das hat man nun erreicht mit dem Europaweit höchsten Strompreis für die Endkunden, der etwa doppelt so hoch ist wie derjenige in der Schweiz. Schuld daran sind nicht die Konzerne sondern die Staatliche Fehlplanung.
    • weissauchnicht 17.01.2020 17:33
      Highlight Highlight „Einzig der CO2-Ausstoss würde sich (...) erhöhen.“
      Das zeigt doch gerade, dass die Energiewende am Gelingen ist. Es sagt ja niemand, dass sie bereits abgeschlossen ist, es sagt auch niemand, dass man das Speicherproblem nicht lösen kann (die Schweiz hat da so ein paar Ideen...;-)...) und es hat auch noch nie jemand gesagt, dass die Energiewende von einem Tag auf den andern möglich ist. Es war schon immer klar, dass dies ein langer Prozess sein wird. Deutschland zeigt wie‘s geht...
    • Mijasma 17.01.2020 19:49
      Highlight Highlight Totaler Quatsch denn sie hier erzählen. Nur weil es noch Fossile Kraftwerke für die Grundlast gibt ist die Energiewende nicht gescheitert. Die Energiewende ist einfach noch nicht fertig.
  • Locutus70 17.01.2020 14:37
    Highlight Highlight "Das Total der jährlichen Stromrechnung deutscher Haushalte sei vergleichbar mit den USA oder Japan. Ihr Anteil am Haushaltseinkommen sei mit rund 2,5 Prozent etwa gleich hoch wie vor 40 Jahren." - wenn ich so einen Unsinn schon lese ... in Deutschland ist der Stromverbrauch pro Haushalt/Jahr 7035kw/h - in den USA sind es 12984kw/h
    Wäre man zynisch könnte man sagen: Je sparsamer die Deutschen beim Strom sind, desto mehr wird ihnen beim Strompreis draufgeschlagen ^^
    • Rabbi Jussuf 17.01.2020 15:45
      Highlight Highlight Sowas passiert eben, wenn einer aus einer Bubble bei einem anderen aus der gleichen Bubble "Faktencheck" (Ich kann das Wort schon nicht mehr hören!) betreibt.
    • Satan Claws 19.01.2020 10:48
      Highlight Highlight @Locutus70

      Es bedeutet eigentlich nur, dass Strom in den USA halb so teuer ist. Verständlich, weil es dort keinen Klimawandel gibt, wie Trump sagt. Ausserdem wird kein Cent in die Infrastruktur investiert. Ohne Witz, es gibt sogar noch Leitungen die von Edisons Firma installiert wurden und noch heute betrieben werden. Erinnern wir uns nur an die alle paar Jahre auftretenden Blackouts, welche die halbe USA lahmlegen.
  • rodolofo 17.01.2020 14:24
    Highlight Highlight 2/2
    Da den Stromkonzernen die einträglichen Stromgeschäfte um die Mittagszeit verloren hatten, gaben sie die Preissenkungen dank Stromschwemme nicht an die StromkundInnen weiter und wirkten als Lobbyisten auf die Bundesregierung ein, den Ausbau der Erneuerbaren zu stoppen und Arbeitsplätze in der Braunkohle-Industrie zu schützen.
    Weil die Strompreise hoch blieben, blieben auch die EEG-Zulagen hoch, so dass der Eindruck entstand, die Energiewende mache den Strom teurer und schliesslich unbezahlbar!
    Einzelne Medien schiessen systematisch gegen die Energiewende und manipulieren die Volksmeinung.
    • sheimers 17.01.2020 16:39
      Highlight Highlight 1/2 Nicht ganz. Deutschland hat eine garantierte Einspeisevergütung für Solarstrom. Das heisst je billiger der Marktpreis, desto höher die EEG Umlage. Die Marktpreise sind tatsächlich runtergedrückt worden, was aber die EEG-Umlage in die Höhe drückt. Nun ist es aber so, dass besonders Stromhungrige Grosskunden (Stahlwerke,...) von der Umlage ausgenommen sind, aber von den tieferen Marktpreisen profitieren. Das heisst, Privatkunden und KMU subventionieren billigen Strom für Grosskunden und für den Export. Nun rentieren aber konventionelle Kraftwerke kaum noch.
    • sheimers 17.01.2020 16:42
      Highlight Highlight 2/2 Damit die konventionellen Kraftwerke nicht pleite gehen bezahlt die Regierung sogenannte Reservekraftwerke. Die bekommen also Geld dafür, dass sie in Bereitschaft bleiben falls mal gleichzeitig Flaute und Dunkelheit herrscht. Dies kostet nun auch wieder und macht die tieferen Marktpreise wett. Hinzu kommen dann noch die Netzentgelte,also Geld für die Durchleitung von Strom durch die Leitungen,die machen auch einen guten Teil vom Endkundenpreis aus.Du siehst, es ist also alles sehr kompliziert.Aber ja, es ist teuer für die Endbenutzer und ja, es gibt dafür eine funktionierende Energiewende.
    • dmark 18.01.2020 14:33
      Highlight Highlight Die Förderungen laufen langsam aus. Du bekommst für die Einspeisung ins Netz z.B. bei einem BHKW gerade mal 5,11ct für die KWh, zahlst aber gut 30ct, wenn du welchen brauchst.
      Am Besten ist es, sich eine eigene Stromversorgung auf zu bauen und den Strom selbst zu verbrauchen. Also um eben möglichst autark leben zu können.
      Einspeisen ist u.a. auch mit einem erhöhten bürokratischem Aufwand verbunden. Finanzamt, getrennte Steuererklärung wegen Einnahmen, Kostenaufrechnung, geeichte (gegen Gebühr natürlich) Zähler usw.
  • rodolofo 17.01.2020 14:19
    Highlight Highlight 1/2
    Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege!
    Bisher konnten die vier grossen Energie-Konzerne Deutschlands jeweils um die Mittagszeit, wenn der Stromkonsum seine Spitze erreichte, regelmässig und zuverlässig fette gewinne einstreichen, nach dem Gesetz von knappem Angebot und enormer Nachfrage.
    Dann kamen die massiv ausgebauten "Erneuerbaren" und produzierten am meisten Strom aus Photovoltaik genau um diese Mittagszeit.
    Resultat: Der Strom wurde BILLIGER, da nun plötzlich ein Überangebot an Strom bestand!
    Den Stromkonzernen entgingen die Gewinne.
    ...
    • Locutus70 17.01.2020 15:06
      Highlight Highlight @rodolofo - Die großen Stromkonzerne sind doch mittlerweile die Hauptprofiteure bei den erneuerbaren Energien.
      Ursprünglich wurde den Deutschen das von der Politik auch ganz anders verkauft. Es wurde gesagt die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien werden hauptsächlich dezentral sein. Würde man es regionaler organisieren wären die Strompreise günstiger, die Effektivität höher und die Bürger auch zufriedener. Aber so machen sich genau die die Taschen voll, die sie sich vorher schon vollgemacht haben. Und die Politik schaut zu und die Medien passen nicht auf.
    • Rabbi Jussuf 17.01.2020 16:37
      Highlight Highlight Nicht ganz.
      Die Strompreise für Kunden bleiben gleich. Aber, da die Konventionellen nicht einfach abschalten können, müssen sie ihren Strom exportieren und zwar zu billigsten Preisen, wenn sie nicht sogar noch bezahlen müssen. Das führt dazu, dass oft Konventionelle (Kohle) den ganzen Tag nicht eingeschaltet werden und Strom importiert werden muss. Ist für die Konventionellen oft billiger. Das kommt daher, dass Wind/Sonne per Gesetz Vorrang hat. Eine Wettbewerbsverzerrung sondergleichen!
    • NadoHeinz 17.01.2020 22:35
      Highlight Highlight Die netto Höchstgebrauchszeit ist zwischen 16:00 und 21:00 durch eine Reduktion des Solarstroms und der steigende Anspruch für Licht, Kochen, TV, Heizung etc.
  • dmark 17.01.2020 13:44
    Highlight Highlight In D wird gerade für die Bahn als Hauptkunde ein nigelnagelneues Kohlekraftwerk in Datteln in Betrieb genommen.
    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-energie-und-umwelt/deutschland-kriegt-neues-kohlekraftwerk-gruene-fuer-stilllegung-16481661.html

    Schröder hatte damals nicht nur Föderungen (52ct/KWh) für Solaranlagen ins Rollen gebracht, sondern auch den Bio-Sprit eingeführt - mit der Folge, dass u.a. viel Palmöl in Umlauf kam, wofür Wälder gerodet wurden. Das Zeug kam aber nicht an und viele Motoren verreckten.

    https://www.abenteuer-regenwald.de/bedrohungen/biosprit
    • B-Arche 17.01.2020 14:39
      Highlight Highlight Die Bahn bezieht nur die Spitzenlast aus den öffentlichen Stromnetzen.
      Da ist "Hauptkunde" irreführend, es ist eher die theoretische maximale Aufnahme die garantiert wird.

      Ansonsten hat die Bahn ähnlich wie die SBB eigene Kraftwerke.
  • GraveDigger 17.01.2020 13:38
    Highlight Highlight Alles wird gut und ein paar Ventilatoren in der Landschaft retten die Welt und das Klima.

    Ich empfehle jedem sich mal mit Hans-Werner Sinn zu befassen.

    Ich bin nicht gegen Umweltschutz, im Gegenteil.. Aber ich bin gegen die Brechstangenmethode der Politik denn sie löst keine Probleme, sondern verlagert sie nur.

    Die sauberste Energie ist die, die nicht verbraucht wird.
    • rodolofo 17.01.2020 14:37
      Highlight Highlight Wenn der Staat nicht mehr mitmacht, weil finanzstarke Interessengruppen des "Big Business" und der fossilen und atomaren Dreckstrom-Industrie sich querlegen und alles blockieren, dann nehmen die BürgerInnen des Landes die Sache selber in die Hand!
      Sie werden teilweise bis ganz Energie-autark, und die Energieversorgung wird dezentralisiert, so dass es die riesigen Stromkonzerne, von denen alle abhängig sind, gar nicht mehr so stark braucht:
      https://www.youtube.com/channel/UCOrM_L8GhXgQ4AsD-Xba6Ew
      Viel Spass!
      Denn die Energiewende darf auch lustvoll sein und Spass machen! ;)
    • misohelveticos 17.01.2020 16:16
      Highlight Highlight @GraveDigger, gute Empfehlung, sich mit Hans-Werner Sinn zu befassen, z.B. damit, wie seine Ausarbeitung zur CO2-Bilanz von Elektroautos verrissen wird.
      Hier
      https://doi.org/10.1016/j.joule.2019.06.002
      wird Sie gar als Beispiel dafür genommen, was herauskommt, wenn man von falschen Annahmen ausgeht.
    • Ohniznachtisbett 17.01.2020 17:31
      Highlight Highlight Rodolfo: Vibrator mit Ökostrom geladen oder was? ;)
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  • Locutus70 17.01.2020 13:36
    Highlight Highlight Na dann passt doch alles :D Man kann sich Dinge auch schönreden, verbessern wird man damit allerdings nix ^^
    • Balikc 17.01.2020 13:47
      Highlight Highlight Naja, mit schlechtreden verbessert man halt auch nichts.
    • solomon london 17.01.2020 13:49
      Highlight Highlight Man kann auch alles sarkastisch kommentieren, verbessern wird man damit allerdings nix.
    • Locutus70 17.01.2020 14:31
      Highlight Highlight @solomon london - Vielleicht lese ich diesen selbstgefälligen und selbstverliebten Mist schon zulange ^^
      Effektivität im Bereich Windenergie: 25-30%, weil immer noch Anlagen Stand vor 20 Jahren aufgestellt werden, weil es mit der Wartung nicht so genau genommen wird und weil es durch die hohen Subventionen gar nicht nötig ist.
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  • Toerpe Zwerg 17.01.2020 13:27
    Highlight Highlight Der Artikel zielt ins Leere. Deutschland hat das Maximum an Ineffizienz gewählt, weil es den Markt ausgeschaltet, willkürliche politische Technologievorgaben gemacht und mit einer KEV die idiotischste aller Subventionsvarianten gewählt hat.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.01.2020 19:01
      Highlight Highlight Die vielen Blitze unter diesem Kommentar stimmen micht bezüglich der Energiepolitik der CH nicht gerade zuversichtlich...
  • Thinkdeeper 17.01.2020 12:55
    Highlight Highlight Na also...

    Pragmatisch und mit GMV anpacken. Vorwärts statt rückwärts!

    Selbst wenn,
    .wir mit C02 Schleudern (Öl oder Kohle) Elektrizität für Elektro mit einem Wirkungsgrad grösser als 95% erzeugen
    .wir annehmen, dass 20% der produzierte Energie bei Transport/Infrastruktur verloren geht.
    .Filter gleich schlecht sind

    Die bleibende Energie würde ZWEI SOLCHER FAHRZEUGE SPEISEN statt NUR EINES mit fossilem Verbrennungsmotor, mit Wirkungsgrad knapp 30%.

    Effizienz ist heute kein Thema sondern Effektivität, d.h. möglichst billig produzieren und nach mir die Sinnflut.
    ENERGIE IST ZU BILLIG!
    • ChillDaHood 17.01.2020 14:01
      Highlight Highlight Ich kenne kein Kraftwerk auf Verbrennungsbasis mit mehr als ~60% Wirkungsgrad.
    • Political Incorrectness 17.01.2020 14:23
      Highlight Highlight @Thinkdeeper
      Solche Verbrennungskraftwerke existieren nicht.
      Moderne Blockheizkraftwerke kommen auf knapp 90% Wirkungsgrad. Wobei die Hälfte davon als Abwärme anfällt und für Fernheizungen oder ähnliches verwendet wird. Reine Heizkessel kommen auf knapp 100% Wirkungsgrad. Verbrennungskraftwerke zur reinen Stromerzeugung haben einen Wirkungsgrad von etwa 40%.
    • Auric 17.01.2020 14:39
      Highlight Highlight @Chill: das Gaskraftwerk Irsching 4 hat > 60%.

      @Think: Nur das ein ETA von 30% und mehr nur bei Grossdieseln in LKWs, Lokomotiven und Schiffen erreicht wird, der PKW Diesel schafft es in Realität auf 18 %. So gesehen ist die Verstromung von Kohlenstoffhaltigen Dingen zum laden von Elektroautos noch energiesparender und vor allem sauberer als Du es dargestellt hast.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arneis 17.01.2020 12:52
    Highlight Highlight Wir hatten/haben das Glück das unsere Vorväter dermassen in Wasserkraftwerke investierten.
    Jetzt muss ein neuer Schub her.
    • Auric 17.01.2020 14:40
      Highlight Highlight Öh.. ja und wo?? welches Tal könnte noch abgesperrt werden?
    • DasDing 17.01.2020 16:43
      Highlight Highlight Das komplette seetal enteignen, fluten lassen und die stromproduktion für halb europa herstellen 🤣 natürlich erst, nachdem das problem mit der kühlung der supraleiter gelöst wird.
  • WID 17.01.2020 12:52
    Highlight Highlight In diesen Betrachtungen ist leider einmal mehr fast nur die Stromproduktion im Fokus. Der Grossteil des Energieverbrauchs geht aber auf das Konto Heizen und Verkehr.
    • GraveDigger 17.01.2020 14:51
      Highlight Highlight Man will ja zukünftig auf E-Mobilität setzen und Wärmepumpen.. das braucht alles Strom.. wird langfristig den Verbrauch in die Höhe schnellen lassen.
    • rodolofo 18.01.2020 07:53
      Highlight Highlight Die G5-Technologie und ihre Folgenutzungen nicht verbessern, oder Blockchain!
      Das sind gewaltige neue Stromfresser, und die Gefahr darin lauert, dass sie einen Sachzwang für neue AKW's, oder für Importe von AKW- oder von AKW-Stromimporten schaffen!
      Wichtig ist, dass JETZT die Weichen klar und entschieden in Richtung "Erneuerbare Energien" gestellt werden!
      Wenn aber weiterhin Milliarden in das Auslaufmodell Atomenergie, oder in die Erforschung für Fusionsreaktoren verlacht werden, fehlen uns diese Mittel für die Energiewende und für die Erschliessung mit Solarstrom aus der Wüste!
  • Domino 17.01.2020 12:48
    Highlight Highlight Was für ein Gegensatz, wenn man Deutsche Medien liest. Dort rechnen die Stromnetzbetreiber mit einem Blackout im Januar 2021.
    https://www.welt.de/wirtschaft/plus205011562/Blackout-in-Deutschland-Die-Stromluecke-kommt-spaeter-dafuer-schlimmer.html

    Und wenn so ein Blackout länger dauert bricht Anarchie aus, und ich rede nicht von der „linken Blümchenanarchie“...
  • J-ME 17.01.2020 12:48
    Highlight Highlight SUV's nur noch mit triftigem grund verkaufen... verstehe diesen Hipe nicht😅🤷🏼‍♂️
    • Toerpe Zwerg 17.01.2020 14:01
      Highlight Highlight Was ist ein SUV?
    • Auric 17.01.2020 14:41
      Highlight Highlight @toerpe: die pösen Kombis die ein wenig kürzer dafür ein wenig höher sind.
    • Pat the Rat aka Grapefruitsaft 18.01.2020 17:14
      Highlight Highlight @ Toerpe:

      Nach Definition der Hersteller "Sport Utility Vehicles", also sportliche Geländewagen für die Stadt...

      Nach meiner Definition "Super Useless Vehicles", also im Gelände unbrauchbar (haben Tests bewiesen) und für die Stadt zu gross (habe jedesmal ein Problem meinen 3er-Golf zwischen SUV und Betonpfeiler zu manövrieren)...
  • Do not lie to mE 17.01.2020 12:42
    Highlight Highlight Energiearmut ist in Deutschland am steigen. Hunderttausenden wird der Strom abgestellt - mit schlimmen Folgen für die Betroffenen. Deutschland lehnt Messungen zu Energiearmut ab.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/strom-deutschland-blockiert-messung-von-energiearmut-in-eu-energieunion-a-1209705.html
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    • sheimers 17.01.2020 14:24
      Highlight Highlight Es gibt keine "Energiearmut". Ein Durschschnittshaushalt in DE gibt etwa 2.5% des Einkommens für den Strom aus, das ist nicht viel und etwa der gleiche Anteil wie vor 40 Jahren.

      Ja, es gibt Leute, die den Strom nicht bezahlen können. Das ist aber nicht "Energiearmut" sondern ganz normale Armut. Hauptproblem sind wohl schlechte Löhne oder Renten, und steigende Immobilienpreise/Mieten. Dass am Schluss das Geld nicht mehr für die Stromrechnung reicht ist nur ein Symptom davon, und wäre bei derzeit 30 Cent Strompreis auch nicht anders wenn es nur noch 24 Cent ohne EEG Umlage wären.
    • Auric 17.01.2020 14:45
      Highlight Highlight Und wenn, dann halt Kerzen verwendet werden dann wird es halt Tote geben, mehr Tote als es alle Reaktorunfälle weltweit jemals verursacht haben
    • Do not lie to mE 17.01.2020 15:40
      Highlight Highlight Ein Video wie sich der Strompreis zusammenstellt. Interessant ist dabei eine Umlage für "Verordnung zu abschaltbaren Lasten" wie es laut welt.de "An mehreren Tagen im Juni wurde in Deutschland der Strom knapp" verrechnet wurde.
      https://www.welt.de/wirtschaft/article196229401/Chaos-im-deutschen-Stromnetz-An-mehreren-Tagen-im-Juni-wurde-in-Deutschland-der-Strom-knapp.html

      https://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_zu_abschaltbaren_Lasten
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  • PC Principal 17.01.2020 12:14
    Highlight Highlight Deutsschland möchte mit dem Kohleausstieg bis 2038 warten aber den Atomausstieg soch 2022 durchführen. Wenn man bedenkt, dass der Klimawandel sehr dringend ist, müsste man es eigentlich genau umgekehrt machen. Man könnte sogar den Atomstrom noch ausbauen, um schneller auf Kohlekraftwerke zu verzichten.
    • ChillDaHood 17.01.2020 12:31
      Highlight Highlight Eventuell wäre ein Ausstieg, wie ihn die Schweiz macht, besser gewesen. Über alles ist jedoch der Ausstoss von CO2 in D durch die Kohle und Gaskraftwerke vernachlässigbar, als wenn Atomstrom anstelledessen produziert geworden wäre. Ein Atomausstieg war politisch umsetzbar, Kohle damals (noch) nicht. Wichtig war eher, Erneuerbare massivst zu pushen.

      Neubau von KKW ist hier nicht einrechenbar. Es ginge über 20 Jahre, bis das Ding steht und ist für eine Umstellung nicht relevant.
    • WID 17.01.2020 12:47
      Highlight Highlight @ PC Principal: Den Teufel mit dem Belzebub austreiben?
    • Resche G 17.01.2020 12:48
      Highlight Highlight Emotionales Thema, Nüchtern betrachtet ist es aber sicher schlauer ein vorhandenes und sicheres AKW noch ein paar Jahre zu betreiben. Der radioaktive Abfall und der Rückbau sind nun mal Tatsache und die paar Brennstäbe wohl das kleinere übel als das Verbrennen von Kohle.

      Beides sind nicht nachhaltige Probleme welche an nachfolgende Generationen weitergegeben werden, aber das senken von CO2 ist das weitaus dringendste Anliegen der Menschheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatchagonnado 17.01.2020 12:01
    Highlight Highlight Die Lage in der Schweiz: „Am Dienstag hat der Schweizerische Nationalfonds (SNF) Erkenntnisse und Schlussfolgerungen aus den über 100 Forschungsprojekten präsentiert. Daraus wurden 15 Empfehlungen abgeleitet, darunter eine CO2-Lenkungsabgabe auf allen fossilen Energieträgern.“

    100 Forschungsprojekte, 15 Empfehlungen und das beste was dabei rauskommt ist eine Lenkungsabgabe auf fossile Brennstoffe... die ja schon knapp 50% Abgaben haben.

    Patrick T. hat da mal einen Artikel (80 Trümpfe Klimawandel) publiziert der mehr Vorschläge bringt.

    Stelle man sich vor man fängt mit den einfachsten an..
  • Bayon 17.01.2020 12:00
    Highlight Highlight Besser als ihr Ruf? Ìrreführender Bericht.

    Insgesamt ist die deutsche Energieversorgung nach wie vor zu rund 78 Prozent von den fossilen Energieträgern Öl, Gas und Kohle abhängig. Stillegungen der Kohlekraftwerke wird zur Folge haben, dass Deutschland als ehem. Exporteur Strom importiert. Hauptsächlich aus dem Osten. Sie drehen sich im Kreis, zocken und veräppeln das Volk, in etwa wie bei uns!
  • Auric 17.01.2020 11:52
    Highlight Highlight Eine Sammlung fast aller Fake News rund um die zweite "Wende" die wie die erste Wende von 1989 den kleinen Mann Billionen kosten wird wenn sie hoffentlich nicht vorher kollabiert.

    dazu nur ein Bild zu dem Thema "wir können auf die bösen Fossilen Brennstoffe verzichten"
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