Leben
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Die Welt in Karten

Bye bye, Hotel Mama? Nicht mit uns! Das sind die grössten Nesthocker Europas

Im Schnitt verlassen Schweizer und Schweizerinnen das «Hotel Mama» zwischen 24 und 25 Jahren. Damit sind sie im europäischen Vergleich eher frühreif.

Die grössten Nesthocker von Europa sitzen in Montenegro, Malta und Kroatien. Bemerkenswert daran: Das Durchschnittsalter, in dem die Montenegriner ihr Elternhaus verlassen, liegt bei 32,5 Jahren. 



Am frühesten ziehen die Nordeuropäer von zu Hause aus. Schweden (21,0 Jahre), Dänemark (21,1 Jahre), Luxemburg (21,4 Jahre) und Finnland (21,9 Jahre) führen die «Rangliste» an.

Die Nesthocker Europas:

Auszugsalter in Europa

grafik: watson, quelle: statista / bfs

Umfrage

Wann bist du von zuhause ausgezogen?

  • Abstimmen

5,934

  • vor dem 18. Geburtstag8%
  • mit 18 oder 19 Jahren16%
  • mit 20 oder 21 Jahren27%
  • mit 22 oder 23 Jahren18%
  • mit 24 oder 25 Jahren13%
  • mit 26 oder mehr Jahren7%
  • wohne (noch) bei meinen Eltern12%

11 Herausforderungen, wenn wir auf uns alleine gestellt sind

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    Alle Leser-Kommentare
  • Feuerwanze 12.07.2018 14:28
    Highlight Highlight Und dann gibt es noch diejenigen, die zwar früh ausgezogen sind, die aber später wieder ins Elternhaus zurückkehren, zum Beispiel wenn sie eine längere Weiterbildung machen und sich vorübergehend keine eigene Wohnung leisten können.
  • Ökonometriker 12.07.2018 03:51
    Highlight Highlight Hier in China sieht man oft Mehrgenerationenhaushalte - was viele Vorteile hat. Die Frauen (die in meiner Generation zur Hälfte einen Hochschulabschluss haben) gehen vollzeit arbeiten, die Grosseltern betreuen die Kinder individuell. Kein Kind muss in eine Tagesstätte abgeschoben werden. Die Grosseltern vereinsamen nicht, bewegen sich mehr und bleiben mental fit.

    Ich frage mich daher ob es überhaupt erstrebenswert ist, möglichst rasch eine Distanz zum Elternhaus zu schaffen. Vielleicht unterschätzen wir die Institution Familie.
    • Ramy 12.07.2018 08:27
      Highlight Highlight Institution familie geht auch von zu hause weg. Trotzdem unterschätzen wir dies hier stark.
      Ich bin zwar in der Stadt aufgewachsen, trotzdem hatten wir unsere Grosseltern immer im Haua nebenan. Unsere Mutter konnte us so schon früh auch alleine lassen, es war ja im Notfall immer jemand keine 2 Minuten entfernt

      Auch als ich dann (eher früh) ausgezogen bin, wollte ich möglichst nah bei den Eltern bleiben. Ich bereue es keine Sekunde. Wenn etwas ist, sind sie in wenigen Minuten bei mir, ich kann auf unsere Katze aufpassen wenn meine Eltern weggehen (später andersrum mit den Kindern ^^)
  • Sputnik_72 11.07.2018 20:05
    Highlight Highlight Dürfte vorallem fianzielle, bzw. jobtechnische gründe haben. Wenn man auf dieser Karte die Arbeitslosenrate der 20 bis 30 jährigen einfügen würde, dann dürften die „Nesthocker“ in den Ländern mit den höchsten Raten leben.
  • Jein 11.07.2018 19:54
    Highlight Highlight Diese faulen Südeuropäer!!

    Oder auch nicht, denn eher unfreiwillig dass die solange Zuhause wohnen:
    Benutzer Bild
    • exeswiss 11.07.2018 22:45
      Highlight Highlight mit 1 euro jobs ist es kein wunder das sich deutschland die arbeitslosenstatistik schönt.
    • Stogge 12.07.2018 08:42
      Highlight Highlight Jetzt könnte man sich fragen, woher so eine hohe Arbeitslosenquote herkommt. Vielleicht stimmt der Satz "Die faulen Südeuropäer" dann doch wieder ;-)



  • Damian. 11.07.2018 19:38
    Highlight Highlight woher habt ihr die zahlen zur schweiz? konnte sie in der angegebenen quelle nicht finden. spannend wäre es, zu erfaren wie die datenerhebung funktionierte. bzw in welchen ländern der auszug wie definiert ist. in der schweiz ist ja oft so, dass beispielsweise studenten als wochenaufenthalter angemeldet sind. ich gehe davon aus, dass dies noch nicht als „von zuhause ausgezogen“ gilt. erst wenn der hauptwohnsitz verlegt wird (?)
    wie das in den anderen ländern ist, weiss ich nicht.
    sind die werte aufgrund befragungen ermittelt schiene der wert vergleichbar.
  • Paraflüger 11.07.2018 19:38
    Highlight Highlight Ich denke mal, dass hängt auch von der Jugendarbeitslosigkeit, dem Gehalt und den Lebenshaltungskosten ab
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 11.07.2018 19:35
    Highlight Highlight Im Balkan (aber auch Südeuropa) liegt es daran das die verheirateten Söhne noch im Elternhaus mit ihrer Frau zusammenleben, da die Familie einen grösseren Stellenwert hat als hierzulande und die Dörfer sind oft von ein bis drei oder vier Familien/Verwandten/Clans bewohnt. Die Frau wohnt dann im Elternhaus ihres Mannes. Bis sie in der Lage sind ein eigenes Haus zu bauen oder wenn geklärt ist wer das Haus erbt.
  • swisskiss 11.07.2018 19:30
    Highlight Highlight Was für eine tolle Erkenntnis, dass Jugendarbeitslosigkeit fast deckungsgleich mit der Selbständigkeit von jungen Erwachsenen korreliert.

    Malta als Ausnahme die die Regel bestätigt, sind wohl nicht wirtschaftliche, sondern gesellschaftliche Gründe ausschlaggebend.

    Ansonsten auch eine Karte der wirtschaftlichen Zustände in Europa.
  • Upsi 11.07.2018 19:19
    Highlight Highlight Ich stelle mal die These auf, dass die nordeuropäischen Länder auch eine viel tiefere Jugendarbeitslosigkeit haben und das ein Hauptgrund ist.
  • Bibilieli 11.07.2018 19:05
    Highlight Highlight Ich frage mich gerade, was die Auswahlmöglichkeit "wohne (noch) bei meinen Eltern" in der Umfrage verloren hat. Wirklich aussagekräftig ist das ja nicht.
    • Ramy 12.07.2018 08:18
      Highlight Highlight Um alle individualitäten abzudecken,damit alle was ankreuzem dürfen :D 101 der Fragebogentechnik 😜

Diese 6 Grafiken zeigen, wie der Tourismus in den letzten Jahrzehnten explodiert ist

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