Leben
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5 traurige Beispiele, wie Menschen für Likes die Natur zerstören



Die Währung des Internets sind Likes. Sei es der Influencer, der tausende von Herzchen für ein Foto bekommt oder der Nachbar XY, welcher ein paar Likes seiner Freunde und Familie erhält – wir alle wollen Anerkennung.

Wie weit dies geht, zeigen Plattformen wie Instagram oder Facebook. Für das perfekte Selfie, das schönste Panoramafoto oder das krasseste Video machen Menschen einiges. Oft leidet darunter die Landschaft, auch wenn es nicht in jedem Fall in böser Absicht geschieht. Für die Natur ist das allerdings nur ein kleiner Trost, denn diese wird immer mehr auf unwiederbringliche Weise zerstört. Fünf Beispiele.

Die Mohnblumenfelder von Kalifornien

Wenn man etwas über Kalifornien weiss, dann dass der Bundesstaat eine der trockeneren Regionen der USA ist. Vor allem zwischen 2011 und 2017 hatte Kalifornien unter einer aussergewöhnlichen Dürrephase zu leiden. Umso erfreulicher war es für die Natur, als es im Frühling ausserordentlich viel regnete.

epa07424014 Poppy fields are blooming on the slops of Walker Canyon near Lake Elsinore, California, USA, 08 March 2019. The heavy rains in California have boosted the growth of wild desert flowers, an occurrence called super bloom.  EPA/ETIENNE LAURENT

Bild: EPA/EPA

Das Ergebnis war, dass vormals braune Landschaften sich in farbige Blumenwelten verwandelten. Ein besonderes Spektakel boten die Hügel in der Nähe der Stadt Lake Elsinor: Diese waren, so weit das Auge reichte, von orangen Mohnblumen bedeckt. Ein Ereignis, welches schon seit über einem Jahrzehnt nicht mehr vorgekommen war.

Schnell wurden Touristen und speziell Instagrammer auf die orange Pracht aufmerksam und stürmten die Hügel für das perfekte Selfie. Dabei blieben die Leute keineswegs auf den vorgegebenen Pfaden, sondern trampelten ohne Rücksicht mitten durch die Blumenfelder.

epa07424021 Girls take 'fashion' pictures of each other in the middle of a poppy fields on a slop of Walker Canyon near Lake Elsinore, California, USA, 08 March 2019. The heavy rains in California have boosted the growth of wild desert flowers, an occurrence called super bloom.  EPA/ETIENNE LAURENT

Bild: EPA/EPA

Doch die Blumen wurden nicht nur niedergetrampelt, sondern auch durch Leute plattgedrückt, die sich für ein Foto mitten in die Blütenpracht legten. Andere wiederum rissen die Pflanzen teilweise samt den Stilen für ein Foto aus.

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Bild: reddit

Der Höhepunkt des Andrangs dürfte wohl ein Helikopter gewesen sein, der mitten in einem der flacheren Blumenfelder landete, damit seine Passagiere die Landschaft ungestört ablichten konnten. Als die Polizei kam, stiegen die Leute wieder in den Helikopter und flogen davon.

Der gleiche Ort kurz nach dem Aufblühen und etwa drei Wochen später.

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Bild: Imgur

Graffitis in Nationalparks

2014 sorgten Bilder von verschiedenen Wanderbloggern in den ganzen USA für Schlagzeilen. Sie alle hatten unabhängig voneinander in verschiedenen Nationalparks Graffitis auf Steinen und Felswänden entdeckt.

Herauszufinden, wer hinter den Motiven, die alle mit dem Namen Creepytings versehen waren, steckte, war nicht sehr schwer. Creepytings, eine junge Frau, outete sich mit ihren Werken gleich selbst auf Instagram und Facebook, wo sie ihre Arbeit stolz präsentierte. Als in einem Wandermagazin ein Artikel erschien, der ihre Arbeit kritisierte, reagierte Creepytings lapidar:

«Sorry, ich bin eben Künstlerin.»

Das Fatale an den Graffitis war, dass sie nicht mit wasserlöslichen Farben angebracht worden waren. Dies geht aus der Kommentarspalte eines inzwischen gelöschten Facebook-Posts von Creepytings hervor. Auf die Frage eines Users, ob es sich um Kreide handle, antwortete die junge Frau mit «Acryl».

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Creepytings bereute ihre Tat anscheinend nicht. Bild: modernhiker

2016 wurde schliesslich die wahre Identität von Creepytings bekannt, nachdem aufgebrachte Blogger eine regelrechte Online-Jagd auf die junge Frau eröffnet hatten. Es handelte sich um die damals 23-jährige Casey Nocket aus San Diego.

Für ihren Vandalismus wurde sie anschliessend zur Rechenschaft gezogen. Nebst zwei Jahren auf Bewährung musste sie 200 Sozialstunden leisten und bekam in zehn Nationalparks ein einjähriges Zutrittsverbot.

Der Waldbrand der Felsenschlucht Columbia River Gorge

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Bild: Wikipedia

2017 hatten die US-Bundesstaaten Oregon und Washington mit einem Waldbrand zu kämpfen, der riesige Ausmasse annahm. In der Zeit vom 2. September bis 30. November wurden fast 200 Quadratkilometer Wald zerstört.

Zum Vergleich: Die Städte Zürich, Luzern, St.Gallen, Genf und Basel kommen in etwa auf die gleiche Fläche.

Obwohl der Brand Ende November als vollständig eingedämmt galt, wurden noch im Mai 2018 glühende Stellen gefunden.

Wegen des Feuers mussten mehrere Strassen, darunter ein Highway, mehrere Monate gesperrt werden. Nach dem Brand war es nötig, entlang der Strassen rund 9000 Bäume zu fällen, die drohten, auf die Fahrbahn zu kippen. Ausserdem mussten mehrere hundert Meter an Hängen durch Gitter gesichert werden, weil der natürliche Halt nicht mehr gewährleistet war.

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Bild: Imgur

Ausgelöst hatte den Waldbrand ein damals 15-jähriger Junge, der mit seinen Kollegen unterwegs war. Obwohl wegen der Trockenheit ein absolutes Feuerverbot galt, warf der Teenager brennende Feuerwerkskörper in eine Schlucht. Dabei liess er sich von seinen Freunden filmen, was später auch zu seiner Überführung beitrug.

Obwohl der 15-Jährige nicht in böser Absicht gehandelt haben dürfte, wurde er für seine Tat hart bestraft. Er wurde zu fünf Jahren auf Bewährung und 1920 Stunden gemeinnütziger Arbeit beim Forstdienst verurteilt. Ausserdem wurden ihm Reparationszahlungen von 32 Millionen US-Dollar auferlegt. Da das Gericht anerkannte, dass er dies nie wird zurückzahlen können, wurde ein Zahlungsplan ausgearbeitet, der nach zehn Jahren beendet wird – wenn er bis dahin straffrei bleibt.

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Bild: Wikipedia

Als letzter Teil seiner Strafe musste der Teenager über 150 Entschuldigungsbriefe schreiben. Zum einen an 152 Leute, die beim Wandern vom Feuer überrascht und eingeschlossen wurden, zum anderen an Organisationen wie die Feuerwehr, Forstservice oder die Eisenbahngesellschaft.

Die «Zombie-Apokalypse» im Sonnenblumenfeld

Sonnenblumenfeld bei Andelfingen (ZH) aufgenommen am Dienstag, 11. Juli 2017. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Symbolbild. Bild: KEYSTONE

In Kanada erlebte eine Farmerfamilie, was geschieht, wenn Menschen das perfekte Natur-Selfie wollen. Die Betreiber des Hofes stellten wie jedes Jahr ihr Sonnenblumenfeld für Fotos zur Verfügung. Für 7.50 Dollar bekamen Fotografen eine schöne Kulisse, während die Familie ihr Einkommen etwas aufbessern konnte.

2018 fand auch die Influencerin Karen Ip das Sonnenblumenfeld und kurze Zeit später durften ihre 1,3 Millionen Follower das Foto, welches dort entstand, bestaunen. Was danach geschah, bezeichnete der Sohn der Familie in der Tageszeitung «The Globe and Mail» als eine Art Zombie-Apokalypse. Aus den wenigen hundert Besuchern pro Woche wurden mehrere Tausend – pro Tag.

Alleine an einem einzigen Samstag zählte die örtliche Polizei 7000 Fahrzeuge, die mangels Parkplätzen kilometerweit abgestellt wurden und den Ort verstopften. Kurz darauf musste der Farmer das Feld auf Geheiss der Polizei für Besucher schliessen.

Abgehalten hat das aber keineswegs alle Leute. Wie die Familie berichtet, hätten Personen die Absperrungen überwunden oder hätten über andere Bereiche des Grundstücks versucht, auf das Feld zu gelangen. Es soll noch mehrere Tage gedauert haben, bis der Ansturm endlich nachliess.

Was der Farmerfamilie blieb, war ein Feld, in dem fast alle Sonnenblumen beschädigt worden waren und die Leute überall ihren Abfall liegen gelassen hatten. Für 2019 stellte die Familie auf ihrer Website klar, dass es keine Möglichkeit mehr geben werde, das Sonnenblumenfeld zu fotografieren.

Der Strand aus «The Beach»

epa07560130 (FILE) - Tourists bask in sunlight on Ko Phi Phi Le Island, Krabi Province, Thailand, 07 December 2005 (reissued 10 May 2019). According to Thailand's National Parks Department (NPD) on 10 May 2019, Maya Bay, a tourist hotspot made popular by the movie 'The Beach' starring Leonardo DiCaprio, is to remain closed to tourists at least until June 2021. Its closure is an effort to save the cove from ruin after years of heavy tourist exposure allowing nature to fully recover.  EPA/STRINGER *** Local Caption *** 00592261

2005 war der Strand noch eher spärlich bevölkert. Bild: EPA/EPA

Im Jahr 2000 machte der Film «The Beach», mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle, einen kleinen Strand in Thailand schlagartig weltweit bekannt. Immer mehr Touristen strömten zum kleinen Strand auf der Insel Ko Phi Phi Leh.

Mit der Verbreitung der sozialen Medien stieg auch der Touristenstrom an, und schliesslich wurde der Strand zu einem regelrechten Pilgerort für einen tropischen Schnappschuss. Teilweise sollen sich täglich bis zu 5000 Touristen an dem nur 250 Meter langen und 15 Meter breiten Strand gedrängelt haben.

In this March 4, 2017, photo, tourists enjoy the popular Maya bay on Phi Phi island, Krabi province. Authorities have ordered the temporary closing of the beach made famous by the Leonardo DiCaprio movie

2017: Dutzende Boote legen jeden Tag in der Bucht an, um Touristen hinzubringen. Bild: AP/AP

Durch den Massentourismus wurde ein grosser Teil der Pflanzen- und Tierwelt der Buch zerstört. Laut der Nationalparkverwaltung sollen bis heute etwa 90 Prozent der Korallen zerstört worden sein. Auch Haie, welche die geschützte Bucht für die Geburt ihres Nachwuchses benötigen, verschwanden nach und nach.

Im Sommer 2018 wurde der Strand schliesslich von den thailändischen Behörden für Touristen geschlossen. Die damalige Sperrfrist von einem Monat wurde laufend verlängert, bis Anfang Mai 2019 schliesslich entschieden wurde, den Strand für zwei Jahre dicht zu machen.

Diese Entscheidung zeigt bereits erste Auswirkungen. Laut Meeresbiologen kehren erste Schwarzspitzen-Riffhaie in die Bucht zurück. Trotz dieser positiven Meldung bleibt der Schaden gross – die Korallenbestände in der Bucht werden Jahrzehnte brauchen, um sich zu erholen.

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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Katzenseekatze 18.06.2019 17:01
    Highlight Highlight Diese influencer gehen mir sowas auf den Geist.
  • Vesparianer 18.06.2019 12:03
    Highlight Highlight 1920 Stunden Forstdienst, 150 Entschuldigungsbriefe, 10 Jahre praktisch kein Gehalt - das müsste mehreren drohen.
    • Ched 19.06.2019 01:24
      Highlight Highlight Jup, für einen 15Jährigen trotzdem eine sehr harte Strafe :/
  • YesImAMillenial 18.06.2019 08:19
    Highlight Highlight bei Ko Phi Phi muss man sagen, dass bereits die Filmcrew der Insel übel zugesetzt hat. Das kam nicht erst mit dem Tourismus.
  • RichPurnell 18.06.2019 01:43
    Highlight Highlight Auch vor Instagram wurden für und von Touristen schon ganze Landstriche oder Orte wie Ko Phi Phi Leh plattgemacht. Das hat nichts mit Instagram zu tun sondern einfach mit idiotischem Tourismus.
    Ob das Foto jetzt halt von einem Influencer geteilt wird oder früher im TUI Katalog war macht da keinen Unterschied.
  • Plöder 17.06.2019 23:09
    Highlight Highlight Es gab mal in SG ein Künstler, der Bäume an(sprayte?)malte.
    Damals war es ebenfalls Kunst - was der heute wohl so macht ;-)
    • MrEurovision 18.06.2019 11:54
      Highlight Highlight Bäume werden ja immer wieder angesprayt. Frag mal den lokalen Forstarbeiter... Ist der jetzt auch ein Künstler?
  • swisskiss 17.06.2019 22:58
    Highlight Highlight Sonnenblumenfeld? Zerstörung der Natur? Selten besch...eidenes Beispiel. Wie wenn die Monokoltur von Sonnenblumen auch nur das Geringste mit Natur zu tun hat. Das Teil wird im Herbst umgepflügt und gut ist.

    Influencer verstärken höchstens Entwicklungen, die durch Overtourism verursacht sind. Die Malediven sind schon vor social media massiv zerstört worden.

    Was ein Waldbrand mit Likes zu tun hat, erschliesst sich wohl nur dem Pascal. Finde das Thema sehr gut gewählt, aber die Umsetzung ist teilweise dürftig.
    • whatthepuck 18.06.2019 09:28
      Highlight Highlight Man sollte das als Naturphänomene im weiteren Sinne verstehen. Ein prächtiges Sonnenblumenfeld zähle ich da durchaus dazu, auch wenn es nicht vor Biodiversität strotzt.

      Der Waldbrand-Junge liess sich filmen und lud das Video vermutlich irgendwo auf social media hoch, so kam man ihm laut Text auf die Schliche. Also auch Like-Geilheit.

      Natürlich gab es auch schon vor Instagram schädlichen Massentourismus. Aber Instagram und Influencer sind Brandbeschleuniger, die Entwicklungen, die früher Jahre oder Jahrzehnte brauchten, heute in Wochen oder Monaten abspielen lassen.
  • Etniesoph 17.06.2019 21:54
    Highlight Highlight Schweizer Influencer sind nicht besser! Milo Moiré die eierlegende Nacktkünstlerin, hat sich auf Island genüsslich auf dem geschützten und fragilen Moos geräkelt.
    • Elefantino Blattschuss 17.06.2019 22:03
      Highlight Highlight ohne Moos nix los...
    • wiedemauchsei 18.06.2019 10:26
      Highlight Highlight Logisch, Moose ist ja auch wichtigstes Element ihrer Kunst. Shit - schon wieder Probleme mit den Umlauten!
  • Closchli 17.06.2019 21:33
    Highlight Highlight Ich gehöre nicht der Selfi-, Influencer- oder sonst welche "Generation" an, weil ich halt älter bin. Und trotzdem muss ich mich damit befassen. Und wo genau? z.B. auf Watson. Da wird eine genaue Statistik über deinen Kommentarerfolg geführt. Eigentlich weiss ich, dass dies nichts bedeutet. Und doch ertappe ich mich immer wieder dabei, diese Statistik anzusehen. Muss es halt hinnehmen, werde aber von WATSON dazu gezwungen, weil Option nicht ausschaltbar. Da kommt mir ein Artikel der Klickwahn verteufelt schon etwas quer daher. Hätte gerne eine Antwort von WATSON darauf.
    • Sarkasmusdetektor 17.06.2019 22:07
      Highlight Highlight Mist, die Statistik hab ich mir bisher gar nicht gesehen, aber jetzt werde ich auch dauernd nachschauen müssen...
    • Pascal Scherrer 18.06.2019 07:11
      Highlight Highlight Die Klickstatistik kann man easy ignorieren. Wir geben dir also die Möglichkeit, dich in Selbstdisziplin zu üben. ;P

      Das solch ein Artikel bei uns erschien, liegt daran, dass die Redaktion unabhängig ist und nicht vorgeschrieben bekommt, welche Themen sie vermeiden soll.

      Aber wir haben ja auch schon darüber geschrieben, dass Leute zu oft im Netz sind und betreiben trotzdem ein Online-Newsportal. ;)

      Ich denke, hier darf man durchaus an die Eigenverantwortung der User appellieren.
    • whatthepuck 18.06.2019 09:39
      Highlight Highlight @Pascal: Kann man so sehen. Eine gewisse Inkonsequenz lässt sich hier aber schon erkennen, das darf man nicht alles dem User unter "Eigenverantwortung" abschieben.

      China für sein digitales Sozialkreditsystem kritisieren (andere Autoren, nicht du), dann aber quasi im Schatten, versteckt im Profil, ein User-Rating mit Herzquotient einbauen. Die Verpackung macht's aus; hier gilt es als Spass und kommt "fresh" daher; die schleichende Akzeptanz solcher Trends in der Bevölkerung treibt ihr damit aber ebenfalls an. vA, weil man die Erfassung dieser Bewertung nicht ausschalten kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thor_Odinson 17.06.2019 21:27
    Highlight Highlight Wahnsinn und das für ein paar likes. Der Mensch wird erst was unternehmen um die Erde zu schützen, wenn es bereits zu spät ist....!
  • Hustler 17.06.2019 21:25
    Highlight Highlight Alles harte Opfer wenn man mich fragt.
  • JaneSodaBorderless 17.06.2019 21:20
    Highlight Highlight Wir zerstören was wir lieben in dem wir es finden. Oder so.
  • Rasti 17.06.2019 21:10
    Highlight Highlight Da bin ich froh, mich nicht auf diesem Social Media Zeugs rumzutreiben...
    • Mia_san_mia 17.06.2019 21:27
      Highlight Highlight Wieso?
  • HeforShe 17.06.2019 21:07
    Highlight Highlight Ich bin nebenberuflich Tierfotografin (Pferde, Hunde usw.) - da ist das auch immer ein Thema. Pferde in fremde Felder stellen, Hunde ohne Leine in Naturschutzgebiete.

    Schwarze Schafe machen da echt das Leben schwer und im Bezug auf meinen Fotografiebereich schreibe ich derzeit auch an einem Artikel darüber.

    Es gibt ein Zitat, dass in Kürze eigentlich das vorbildliche Verhalten zusammenfasst: "Take only a photograph, leave only footprints" - auf erlaubtem Gebiet, natürlich.
  • locin 17.06.2019 21:07
    Highlight Highlight 1. Wenn man etwas Schönes gefunden hat, einfach got verdammt nochmal nicht der ganzen Welt teilen, sorry für die Ausdrucksweise.

    2. Für wen werden die Fotos gemacht? wieso unbedingt teilen? Klar, wir Menschen sind miteilungs- und annerkennungsbedürftig. Aber müssen es unbedingt Selfies sein?
    Fotos sollten in erster Linie für einem selbst oder dem näheren Umfeld sein, nicht für die GANZE Welt. Wenn ich ein Foto mache, mache ich es für mich, weil ich damit etwas in Verbindung bringe und nicht um zu sagen, ich war dort (weiss ich auch ohne Foto)
    • Firefly 17.06.2019 21:44
      Highlight Highlight Das ist der oder ein Markt. Würde nicht jemand von diesem Verhalten profitieren, gäbe es das nicht, oder nicht in dem Ausmass.
  • idrisi 17.06.2019 21:00
    Highlight Highlight Der Mensch überlebt sich höchstens selbst nicht. Für die Natur ist "Mensch" eine Episode wie für uns eine leichte Grippe. Für die Erde kommt es auf ein paar hundert Jahre zertrampelte Mohnfelder nicht an.
    • Dominik Treier 18.06.2019 11:33
      Highlight Highlight Nein aber für die Tiere und die anderen Menschen, die sich nicht so verhalten...
  • abishot 17.06.2019 20:47
    Highlight Highlight WoW dieser Junge ist wohl der einzige dieser "influencer", der seine (lebens-) lektion gelernt hat.
    • G. 17.06.2019 22:27
      Highlight Highlight Naja, auf alle Fälle hat er jetzt 10
      Jahre lang Zeit es zu beweisen...
  • Dominik Treier 17.06.2019 20:28
    Highlight Highlight Ein Mensch allein ist vernünftig. Ein Haufen Menschen, von ihrer Angst zu kurz zu kommen getrieben ist bestenfalls eine Horde Barbaren...
    • *sharky* 17.06.2019 22:05
      Highlight Highlight Das mit '1 Mensch' würde ich definitiv nicht unterschreiben, falls es ein Barbar ist. ;)
  • Toerpe Zwerg 17.06.2019 20:24
    Highlight Highlight Lemminge ...
    • Elefantino Blattschuss 17.06.2019 21:34
      Highlight Highlight Da tust du den Schnüggeln aber unrecht!
      Benutzer Bild
    • Firefly 17.06.2019 21:45
      Highlight Highlight Die springen wenigstens über die Klippe und kommen nicht wieder
  • grandvlad 17.06.2019 20:23
    Highlight Highlight Tja Selbstsucht zerstört alles. Mehr Biounterricht und weniger IT 😋
    • idrisi 17.06.2019 21:10
      Highlight Highlight Alle Biostudenten sind froh um jede Stunde Informatik zum Thema Programmieren weil es dann mit R und Phyton für ihre Datenanalysen besser klappt.
    • DerMedicus 17.06.2019 21:49
      Highlight Highlight naja.. R. kotz.😂
    • tinu32 18.06.2019 06:20
      Highlight Highlight Ein Fach "gesunder Menschenverstand" wär's!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Capodituttiicapi 17.06.2019 20:23
    Highlight Highlight Einmal mehr zeigt sich, dass die Erde ohne die Menschheit glücklicher wäre.
    • Aldobaldo 17.06.2019 23:11
      Highlight Highlight Nein wäre sie nicht.
    • mänsch 18.06.2019 05:41
      Highlight Highlight seit wann haben planeten gefühle?
  • super_silv 17.06.2019 20:20
    Highlight Highlight ✈️?
  • ingmarbergman 17.06.2019 20:16
    Highlight Highlight Und vielfach machen die Leute die Natur auch ohne Likes kaputt. Man muss nur mal am Rand einer Autobahn schauen, oder in einen Park nach einem warmen Sommerwochenende, oder eigentlich überall wo Leute rauchen und Stummel auf den Boden werfen.
    Es fehlt grundsätzlich ganz vielen Menschen an der Erziehung.
    Und wenn man sie dann auf ihre Zigarettenstummel oder Einweggrills oder Alubüchsen in Kuhweiden hinweist, dann werden sie wütend und schlagen im worst case noch drein.
    Traurig.
    • 03_szust 17.06.2019 21:26
      Highlight Highlight Als jemand der momentan im Naturschutz aktiv ist, kann ich dir nur zustimmen. so viel Abfall wie du zum teil an besser zugänglichen stellen findest ist echt nicht feierbar.
    • Kampfsalami 17.06.2019 22:55
      Highlight Highlight Einfach nur zum 🤮

Von Zimbabwe bis Taiwan: Der Schweizer Frauenstreik sorgt international für Reaktionen

In der ganzen Schweiz streiken zehntausende Frauen, um auf Frauenrechte und Gleichberechtigung aufmerksam zu machen. Die nationale Aktion findet auch im Ausland viel Beachtung und Unterstützung. So tweeten, posten und schreiben Menschen von Thailand bis Zimbabwe über den Schweizer Frauenstreik.

Wie international das Anliegen der Frauen in der Schweiz ist, zeigt diese Übersicht:

(leo)

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