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epa08287973 British singer Robbie Williams speaks to the media ahead of his performance at World Tour Melbourne, during a media opp at Lakeside Stadium in Melbourne, Australia. 12 March 2020. Williams will perform in Melbourne on 14 March 2020.  EPA/ERIK ANDERSON  AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Robbie Williams anfangs März in Melbourne. Bild: EPA

People-News

Jetzt verbreitet auch Robbie Williams irre Verschwörungstheorien



In der Corona-Pandemie haben Verschwörungstheorien Hochkonjunktur erfahren. Immer mehr Menschen schliessen sich etwa der sogenannten QAnon-Bewegung an. Unter dieser Bezeichnung werden abstruse Theorien aufgestellt. Wie etwa die eines Kinderpornorings, der Kinder foltert, um aus ihrem Blut das Stoffwechselprodukt Adrenochrom zu gewinnen, an dem sich eine hochrangige Elite um Hillary Clinton berauscht.

Das mag wie ein schlechter Scherz klingen, aber tatsächlich glauben die Anhänger dieser Theorie an diese Dinge. In Deutschland hatte vor allem der Sänger Xavier Naidoo ähnliche Aussagen getätigt.

Jetzt hat es auch den britischen Sänger und Ex-Take-That-Mitglied Robbie Williams erwischt. In mehreren Youtube-Videos äussert er Theorien, die den Verschwörungsmythen der QAnon-Bewegung sehr nah kommen.

Williams spricht über «Pizzagate»

Bereits Anfang Mai hatte Williams in einem Interview mit dem Youtuber und ehemaligen britischen Soldaten Chris Thrall von der sogenannten «Pizzagate»-Theorie gesprochen. Laut diesem Mythos, der auch von den QAnon-Verschwörern verbreitet wird, war eine Pizzeria in Washington die Zentrale des oben erwähnten Kinderpornorings. Aus geleakten Mails, die zwischen dem Besitzer des Restaurants und Clintons Wahlkampfmanager verschickt wurden, lasen die Anhänger angeblich geheime Botschaften heraus, mit denen sie ihren Verdacht begründeten.

Robbie Williams sagte in dem Video: «Eines ist ja ganz klar: Die Wortwahl in diesen E-Mails ist verdammt verdächtig.»

Er fügt hinzu:

«Diese Sache, von der wir glauben, dass sie passiert, ist das Schlimmste, was man sich vielleicht je auf der Welt vorstellen kann.»

Ausserdem bekundet Williams in dem Interview Sympathie für den britischen Publizisten David Icke, der als rechtsesoterischer Verschwörungstheoretiker gilt, und sprach von «dämonischer Energie», die das ganze Medien-System durchdringe.

In diesem Video sprach der Sänger erstmals von den irren Theorien:

abspielen

Video: YouTube/CHRIS THRALL

Robbie Williams legt nach

In einem weiteren Video mit der ehemaligen BBC-Journalistin Anna Brees, das weitaus grössere Wellen schlug, wiederholte Williams seine Ansichten. Er sagte ausserdem: «Schau, es könnte eine ganz vernünftige Erklärung für diese Wortwahl geben, bedeutet, dass nichts aufgeklärt wurde.» Die richtigen Fragen seien noch nicht gestellt worden.

Gleichzeitig betonte er auch, er wolle sich nicht zu einer Führungsfigur der Bewegung machen lassen, ausserdem wolle er sich vorerst nicht mehr zu dem Thema äussern.

Im Video mit Chris Thrall sagte Williams ausserdem, dass er momentan viele Familienprobleme habe. Sein Vater sei an Parkinson erkrankt und seine Schwiegermutter sei auch schwer krank. Beide könne er nicht besuchen. Kürzlich sei sein viertes Kind geboren. «All diese Dinge, die auf einen einwirken, können Angst und Panik verursachen. Und zu Beginn des Lockdowns habe ich gemerkt, dass ich in Angst abrutsche», so Williams.

Schockierte Reaktionen

Auf Twitter reagierten geschockt auf die Äusserungen Williams und vermuten, ihn nun auch an die QAnon-Anhänger verloren zu haben.

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Diese Verschwörungstheorien sind wirklich wahr. So wirklich wirklich. Wirklich.

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