Schweiz
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Benjamin Fischer von der SVP und Anna Rosenwasser von der Lesbenorganisation Schweiz.

Duell zum Diskriminierungsverbot: «Auf Worte folgen Taten!» – «Es ist ein Zensurgesetz!»

Sollen Diskriminierung und Aufruf zu Hass aufgrund der sexuellen Orientierung unter Strafe gestellt werden? Während Anna Rosenwasser von der Lesbenorganisation Schweiz für ein Ja wirbt, kämpft Benjamin Fischer (SVP) für ein Nein. Ein Pro-Contra-Duell in sechs Fragen.



Am 9. Februar kommt die Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm zur Abstimmung. Neben Rasse, Religion und Ethnie soll neu auch Diskriminierung und der Aufruf zu Hass in Bezug auf die sexuelle Orientierung strafbar werden.

Während Befürworter für ein «Ja zum Schutz vor Hass» werben, sprechen die Gegner der Vorlage von einem «Zensurgesetz».

watson hat Anna Rosenwasser, Co-Geschäftsführerin der Lesbenorganisation Schweiz (LOS) und Benjamin Fischer, Präsident der SVP des Kantons Zürich und Mitglied des Nein-Komitees, schriftlich sechs Fragen zum neuen Gesetz gestellt.

Sollten Homosexuelle als Gruppe geschützt werden, wie es bei Angehörigen einer bestimmten Rasse, Religion oder Ethnie bereits der Fall ist?

Anna Rosenwasser: Ja, unbedingt. Eine Spielgruppe darf meine Kinder zum Glück nicht abweisen, nur weil ich jüdisch bin. Aber sie darf offiziell meine Kinder abweisen, weil ich auf Frauen stehe! Ein öffentliches Video, in dem jemand sagen würde, «Schwarze kann man mit Schlägen heilen», wäre zu Recht strafbar. Aber das Video, wo ein Typ das Selbe über Schwule sagt, ist legal. Solche Aussagen in der Öffentlichkeit gefährden das friedliche Zusammenleben in der Schweiz. Darum braucht das Gesetz eine Erweiterung.

Benjamin Fischer: Nein. Diese Strafnorm ist insgesamt eine Fehlkonstruktion. Strafrecht soll generalisierbar sein und klar festhalten, was eine strafbare Handlung ist, unabhängig gegenüber wem die Handlung ausgeübt wird. Die Einführung der Anti-Rassismus-Strafnorm ist historisch begründet und war ursprünglich vor allem zur Verhinderung des Antisemitismus gedacht. Heute ist dieser Artikel ad absurdum geführt. Der Begriff der Religion ist nicht klar definiert. Und fragen Sie einmal einen Biologen, was eine menschliche Rasse ist, er wird sie auslachen. Was soll dieser Begriff in einem Gesetz?

Ehrverletzung, Beschimpfung, Drohung, üble Nachrede, Verleumdung und der Aufruf zu Gewalt sind schon heute verboten. Weshalb braucht es noch zusätzliche Regeln?

Rosenwasser: Ja, das ist verboten – aber nur, wenn damit eine einzelne Person angegriffen wird. «Du Lesbe brauchst doch bloss mal einen richtigen Schwanz, um geheilt zu werden!» ist strafbar. Die selbe Aussage, aber mit «Ihr Lesben …» durch ein Megafon gerufen, ist legal. (Hören wir übrigens öfters.) Wir schützen also eine einzelne Person, aber sobald es mehrere Personen sind, ist es easy? Das macht doch keinen Sinn!

Fischer: Es braucht keine neuen Gesetze. Man muss die bereits vorhandenen aber konsequenter anwenden und die Richterinnen und Richter sollen ihren Spielraum besser nutzen. Es ist unehrlich von den Befürwortern, zu behaupten, man könne heute ungestraft hetzen, drohen oder gar jemanden verletzen. All das ist bereits strafbar, es muss nur von den Betroffenen angezeigt werden!

Kann man mit einem Gesetz Vorurteile und Hass wirklich zum Verschwinden bringen?

Rosenwasser: Das Parlament und der Bundesrat sagen: Ja. Alle Parteien ausser der SVP sagen ebenfalls Ja. Viele religiöse Organisationen sagen Ja. Ein riesiger Teil aller Schwulen, Lesben und Bisexuellen sagen auch Ja. So gut wie alle westlichen Länder ausser der Schweiz haben diesen Schutz vor Hass ebenfalls. Ich will ja nicht voreilig sein – aber es scheint wirklich etwas dran zu sein.

Fischer: Nein, im Gegenteil. Wer tatsächlich hasst, wird sich davon eher bestätigt sehen, weil man nun nicht mehr mit Argumenten, sondern mit der Keule des Strafrechts gegen seine Meinung vorgeht. Vorurteile, beispielsweise von der «bösen Homo-Lobby, die einem den Mund verbietet», werden dadurch bestätigt. Die meisten stimmen instinktiv zu, dass Hass keine Meinung ist. Aber ist es Hass, wenn jemand sagt Homosexualität sei «unnatürlich», «ungesund» oder «nicht von Gott gewollt»? Das ist eine Meinung, vielleicht eine dumme, aus meiner Sicht auch eine falsche Meinung, aber Dummheit allein darf nicht strafbar sein.

Führt Hass und Herabwürdigung in Worten zu physischer Gewalt?

Rosenwasser: Ich weiss, es ist so ein Elternspruch, aber: Auf Worte folgen Taten. Ein Typ, der ganz legal öffentlich darüber reden darf, dass Homos Prügel nötig haben, wird meiner Partnerin und mir nicht freundlich Grüezi sagen, wenn wir ihm nachts an der Langstrasse begegnen. Letztens forderte ein Bischof öffentlich die Todesstrafe für Schwule – und kam selbst ohne Strafe davon. Mir kann niemand sagen, dass eine solche Gesetzeslage den Menschen beibringt, friedlich mit uns Homos umzugehen.

Fischer: Nein, nicht automatisch. Sonst könnte man sich ja kaum mehr auf die Strasse trauen, angesichts dessen was in den (sozialen) Medien so an Hass und Herabwürdigung verbreitet wird. Dennoch muss gegen Hass vorgegangen werden und das wird auch getan, es gibt dazu alle Instrumente, die nötig sind. Vonseiten des Pro-Komitees wurde beispielsweise behauptet, es wäre legal, wenn jemand auf Facebook schreibt «alle Lesben müssten vergewaltigt werden». Dabei fällt dies unter Aufruf zu Gewalt nach Artikel 259 Strafgesetzbuch, kann also nach geltendem Recht bereits angezeigt werden.

Was können oder müssen Staat und Gesellschaft tun, um Übergriffe auf Homosexuelle zu verhindern?

Rosenwasser: In unserer Verfassung steht: «Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen.» Momentan ist die Suizidrate unter schwulen, lesbischen und bisexuellen Menschen bis zu fünfmal höher als unter heterosexuellen. Das sieht für mich nicht so aus, als wäre unsere Würde gut geschützt. Darum braucht es moderne Aufklärung an Schulen, starke Schwulen- und Lesben-Vereine und Gesetze, die uns ein Leben in Würde ermöglichen. Dazu gehört auch der Schutz vor Hass aufgrund der sexuellen Orientierung

Fischer: Genau dasselbe, was der Staat gegenüber jedem Menschen tun muss, um Übergriffe zu verhindern! Der Staat hat die Aufgabe, jeden Menschen zu schützen, völlig egal, welcher Gruppe er sich zugehörig fühlt. Es kann aber nicht Staatsaufgabe sein, Gefühle zu schützen. Wenn jemand meinen verstorbenen Vater beleidigt, verletzt mich das enorm, aber ich muss damit selber fertig werden, solange es die Schwelle zum Strafrecht nicht überschreitet. Diese ist bewusst hoch angesetzt, denn Anstand und Respekt werden nicht durch das Strafrecht erwirkt.

Sollte man in einer Demokratie nicht grundsätzlich sagen dürfen, was man denkt? Führt das neue Gesetz zu mehr Zensur?

Rosenwasser: Mit dem Ja zum Schutz darfst du weiterhin kritisch über Lesben reden und Schwulenwitze machen (die machen wir Homos übrigens auch). Was du via Whatsapp über Drag Queens schreibst oder am Stammtisch über Lesben sagst, geht uns nichts an. Die Meinungsfreiheit ist und bleibt wichtig in unserem Land! Aber Hass ist keine Meinung. Das neue Gesetz macht es einfach strafbar, in der Öffentlichkeit Hass gegen Schwule, Lesben und Bisexuelle zu verbreiten.

Fischer: Die Meinungsfreiheit muss in einem demokratischen Rechtsstaat fast unbegrenzt sein. Die Grenzen sind dort, wo jemand direkt angegriffen und geschädigt wird. Dafür reichen die aktuellen Bestimmungen zu Beschimpfung, Drohung usw. Die Vorlage ist ein Zensurgesetz, denn ob eine Meinung wahr ist oder Gefühle verletzt, hat im Strafrecht nichts zu suchen. In der freien Gesellschaft zählt der offene Diskurs und allein der zwanglose Zwang des besseren Arguments. Problematisch finde ich den Satz «Ich bin für Meinungsfreiheit, aber Diskriminierung ist keine Meinung». Jeder Diktator stellt sich hinter die Meinungsfreiheit, nur um dann zu ergänzen: «Aber XY ist keine Meinung».

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 21.01.2020 06:11
    Highlight Highlight „Mir geht es darum, dass man nicht immer einzelne Minderheiten schützt. Es braucht etwas, das jeden in seiner Situation schützt. Mit anderen Worten: Gleichberechtigung ohne Sonderschutz. Das Gesetz stellt uns als armselige Minderheit dar, die nicht selber für sich schauen kann. Dabei hat die LGBTI-Gemeinschaft in den letzten 30 Jahren enorm viel erreicht, durch eigene Stärke.“ (Michael Frauchiger in Migros-Magazin MM3, 13.1.20)
    • Hirngespinst 21.01.2020 08:47
      Highlight Highlight Für mich kein Argument.
      Ich sehe absolut keinen Grund für ein Nein.
      Wo schadet ein Ja? Wem schadet ein Ja?
    • Schneider Alex 21.01.2020 09:40
      Highlight Highlight Wer wird den nächsten Minderheitenschutz beantragen? Vielleicht die SVP? Würde dir das gefallen?
  • Janedoe2020 20.01.2020 12:02
    Highlight Highlight Ich habe nein gestimmt, denn man kann Verständnis oder Respekt nicht per Gesetz verordnen. So wie das jetzt ausgelegt ist, wird es bei denjenigen, die gemeint sind, das Gegenteil bewirken und mehr schaden als anderes. Es möge ein jeder nach seiner Facon seelig werden, sagte schon der alte Fritz, dazu brauche ichkeine weiteren Gesetze als die, die schon in Kraft sind.
  • _Qwertzuiop_ 19.01.2020 21:18
    Highlight Highlight Jedem Mensch, der nicht vorhat Queers Öffentlich zu Beleidigen, sollte doch dafür sein? Was hat es denn für Nachteile ausser dass es eine Gruppe vor etwas schützt, was eigentlich logisch sein sollte, dass es nicht geht?
    • Fritz N 20.01.2020 11:09
      Highlight Highlight Nur, dass es nicht wirklich schützt und man schon wieder zum hundertausendsten Mal Strafrecht für Symbolpolitik missbraucht.
      Deshalb sollten Freunde des Rechts mE leer einlegen.
  • Domino 19.01.2020 20:45
    Highlight Highlight Es braucht ein Gesetz für:
    - Linkshänder
    - Albinos
    - Blondinen
    - Rollstuhlfahrer
    - Veganer
    - Ferrosexuelle
    - Perückenträger
    - Farbenblinde
    - etc etc
    • Beasty 19.01.2020 22:14
      Highlight Highlight Werden Blondinen auf der Strasse zusammengeschlagen? Werden Linkshänder gemobbt? Ermorden sich Veganer selber, weil sie den Druck der Gesellschaft nicht aushalten? Werden Rollstuhlfahrer als abartig beschimpft? Dürfen Farbblinde nicht heiraten? Du merkst, kein Vergleich ist Käse...
    • Domino 20.01.2020 05:18
      Highlight Highlight Das Ding ist, dass das jetzt schon alles gesetzlich verankerte Straftaten sind.
      Ausser Heiraten, was in meinen Augen eh ein Unsinn ist und mit dem Thema nichts zu tun hat.
    • Beasty 20.01.2020 09:11
      Highlight Highlight @Domino:‘Du verstehst den Sinn des Gesetztes nicht. Wenn ich persönlich angegriffen werde, kann ich mich rechtlich wehren, korrekt. Wenn jemand eine ganze Gruppe diskriminiert (Alle Schwule sind/sollten...) dann gibt es keinen Rechtsschutz. Diese Unlogik/Lücke will das Gesetz schliessen. Es ist im Moment legal, wenn jemand schreiben würde: „Alle Schwule sind Vergewaltiger.“ Genau solche pauschale Diskriminierung will das Gesetz zukünftig verbieten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 19.01.2020 20:27
    Highlight Highlight

    "Schwarze kann man mit Schlägen heilen», wäre zu Recht strafbar. Aber das Video, wo ein Typ das Selbe über Schwule sagt, ist legal. "

    Warum wird immer solchen Quatsch verbreitet? Sowas absurdes sagt doch gar niemand.


    "Letztens forderte ein Bischof öffentlich die Todesstrafe für Schwule – und kam selbst ohne Strafe davon. "

    Wurde aus dem Zusammenhang gerissen, ist altes Testament. Die kath. Kirche hat eine total andere Einstellung zur Sache.

    Ich wurde mir von den Befürwortern viel mehr Sachlichkeit und Ehrlichkeit wünschen.
    • Sarah Wimmer 19.01.2020 21:34
      Highlight Highlight https://www.20min.ch/schweiz/news/story/So-ticken-die-Schwulenhasser-in-Zuerich-10364998

      Video vom 7.1.20. Nur so von wegen Quatsch..
  • rundumeli 19.01.2020 19:22
    Highlight Highlight bin ein bisschen unentschieden ... aber wenn jemand wegen diesem neuen artikel nun hemmungen hat, am stammtisch einen derb sexistischen spruch loszulassen,
    ist schon gut.

    dass frau rosenwasser schwulenwitzen nicht abgeneigt,
    ist auch gut
  • Beat-Galli 19.01.2020 16:46
    Highlight Highlight Härzig. Ein SVP Fanboy sagt das der Staat JEDEN Menschen schützen soll.....
    (Ausser er ist Ausländer gell?)

  • Pascolo 19.01.2020 16:05
    Highlight Highlight Für die SVP kann man sich nur schämen!
  • Ohniznachtisbett 19.01.2020 15:29
    Highlight Highlight Eigentlich gehört die ganze Rassismus Strafnorm abgeschafft. Wer zu Gewalt und Straftaten aufruft, wer droht, wer beleidigt, wer verleumdet und wer Gewalt anwendet wird sowiso bestraft. Wer ein blaues Aufe verpasst bekommt, dem kann es ja egal sein, aus welchem Grund dies passiert ist. Er will einfach, dass der Täter bestraft wird. Ich bin auch gegen Diskriminierung. Das Strafrecht schützt sehr gut davor, auch ohne die Rassismus, Sexismus und was wir die nächten Jahre wohl sonst noch da reinschreiben-Strafnorm.
    • Magnum 19.01.2020 17:02
      Highlight Highlight Du verkennst den Unterschied zwischen einer direkt an eine Person gerichteten Beleidigung oder gar einen tätlichen Angriff (beides schon heute strafbar) und der öffentlichen Herabsetzung einer ganzen Gruppe oder Minderheit, bis hin zum Aufruf zu Gewalt gegen selbige. Zweiteres ist aktuell eben nicht strafbar. Im übrigen ist es reichlich anmassend, wenn die Mehrheit bestimmen möchte, welche Minderheit mehr Schutz geniessen soll und welche weniger.
    • Ohniznachtisbett 19.01.2020 17:24
      Highlight Highlight Magnum: Falsch! Aufruf zu Gewalt bzw. Aufruf zu Straftaten ist in jedem Fall strafbar.
    • Magnum 19.01.2020 18:09
      Highlight Highlight Von der Herabsetzung (widernatürlich, abnormal, Perverse) bis zu handfester Gewalt ist es ein kurzer Weg. Die Hetzer schlagen selten selbst zu - dafür haben sie ihre Schlägertruppen, die nicht viel anderes können.

      Darum ist auch die Herabsetzung strafrechtlich zu ahnden - und zwar nicht nur diejenige von Individuen, sondern von ganzen Gruppen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barthummel 19.01.2020 15:24
    Highlight Highlight Herr Fischer: "Dummheit allein darf nicht strafbar sein."
    Ach, warum eigentlich nicht? 🤔 Bei der SVP hätte unsere Strafverfolgung regelmässig alle Hände voll zu tun. 😂
    • Fisherman 19.01.2020 17:25
      Highlight Highlight You made my day.
    • Roland Bach 19.01.2020 22:14
      Highlight Highlight Puh, da gibts auf allen Seiten des politischen Spektrums Leute die ins Gefängniss gehören.
  • Clank 19.01.2020 14:54
    Highlight Highlight Paar Aussagen von Rosenwasser sind falsch.
    - Sowohl "Ihr" als auch "Du" ist heute schon strafbar. Bei der Strafnorm geht einfach darum, dass ganze zu einem Offizialdelikt zu machen, sodass auch Unbeteiligte klagen können.
    - Eine Spielgruppe kann trotz Strafnorm weiterhin Kinder ablehnen. Dazu reicht eine "sachliche" Erklärung, wie zb schlechte Erfahrungen mit Lesbenkinder.
    - So sind wegen Strafnorm durchaus inkorrekte Witze auf öffentlichen Plattformen verboten und werden gebüsst, falls z.B. Spiess Hegglins Organisation diese beim Staat meldet. (siehe Fall: 2017-021N)
    • Magnum 19.01.2020 15:25
      Highlight Highlight Eine Aussage von Clank ist falsch:
      Der Kern vom Offizialdelikt ist nicht, dass auch Unbeteiligte klagen können, sondern dass der Staat auch ohne Anzeige ermitteln muss.

      Ich bleibe dabei: Die Erweiterung von Art261bis um den Aspekt der sexuellen Orientierung ist nur für Homophobe mit mangelnder Selbstbeherrschung ein Problem.

      Und Herr Fischer vermischt munter die Meinungsfreiheit (unbegrenzt gewährleistet) mit der Meinungsäusserungsfreiheit, wo es um bewusst an eine Öffentlichkeit gerichtete Äusserungen geht. Weiss Beni es nicht besser, oder ist es eine miese Masche? Man weiss es nicht.
    • Toni.Stark 19.01.2020 19:04
      Highlight Highlight @magnum: welche aussagen? Von wem und wann? Haben sie einen konkretes Beispiel? Würde Leo Bigger vom ICF verurteilt werden, wenn er sagt, Homosexualität sei Sünde?
    • Beasty 19.01.2020 22:16
      Highlight Highlight Nein. Wenn ich sage: alle Schwulen sollte man vergasen, ist das nicht strafbar. Es gibt ein Bundesgerichtsurteil dazu. Es sagt: wenn alle gemeint sind, kann sich einer alleine nicht angegriffen fühlen. Dumme Argumentation, ist aber leider so ohne ein Gesetz.
  • beaetel 19.01.2020 14:47
    Highlight Highlight Auf „Freiheit“, respektive Freiheiten, pocht immer der Stärkere. Der Schwache bedarf hingegen rechtlichen Schutz. Der Reiche pocht auf seine Freiheit machen zu können, was er will. Der Arme hat meistens keine Wahl. Wählen können ist aber eine Voraussetzung für Freiheit. Das Gegenteil von Freiheit? Zwang! Jeder Satz, der mit „ich muss“ oder „Du musst“ anfängt, zeugt von einem Fehlen von Optionen, einem Mangel an Freiheit. Andere beleidigen als Freiheit zu verkaufen finde ich daher völlig gestört.
  • pamayer 19.01.2020 14:34
    Highlight Highlight Jetzt mal Hand aufs Herz, was steht hinter der Ablehnung des Diskriminierungsverbot, wenn nicht hemmungslos auf Sexuelle Minderheiten zu hetzen und verunglimpfen.

    Kommt aus der rechten Ecke, wo sie eh am Verurteilungen betreffend Zuwiderhandlungen gegen die Rassismusstrafnorm die unrühmliche Nummer 1 in der Schweiz sind.
    • Janedoe2020 20.01.2020 12:19
      Highlight Highlight Das jetzt wäre im Übrigen ebenso eine Diskriminierung aller Andersdenkenden, denn es werden hier auch alle ineinen Topf geworfen. Wie war das noch, gleiches Recht für alle?
  • Clank 19.01.2020 14:34
    Highlight Highlight schlechten Erfahrungen hatten mit solche. Oder so sind "Leute aus Balkanstaaten" in Strafnorm nicht inbegriffen, weil es sich laut Gericht dabei um keine Ethnie, Rasse oder Nationalität handelt.
    Gleichzeitig schadet die Norm sogar in meinen Augen. In einem Fall wird ein Teenie wegen dunklen Judenwitz auf Youtube verurteilt. In einem anderen Fall wird eine schwarze Frau, die von einem weissen Mann sexuell belästigt wird, verurteilt, weil sie sich mit "Drecksweisse" wehrt. In einem Weihnachtszelt weigert sich jemand, einen offensichtlich Rechtsextremen zu bedienen und wird darum gebüsst? [2/2]
    • Magnum 19.01.2020 15:36
      Highlight Highlight Sorry, Clank: Das sind Nonsens-Beispiele. Die sexuell belästigte, schwarze Frau richtet sich an den Belästiger und nicht an eine Öffentlichkeit. Da zieht Art261bis nicht.

      Pro Jahr kommt es in der Schweiz zu rund 40 Verurteilungen wegen Art261bis - angesichts des weit verbreiteten Alltagsrassismus ist das wenig. Nein: Dieser Paragraph wird NICHT exzessiv und missbräuchlich angewandt.

      Und die Entscheidung, welche Minderheit Schutz durch das Gesetz braucht, sollte im Idealfall nicht von einer Mehrheit getroffen werden, die sich über eine Einschränkung ihres Rechts (zum Beleidigen) aufregt.
    • Clank 19.01.2020 17:00
      Highlight Highlight @Magnum Nonsens Beispiele? Denn übersetz mich bitte was im Fall 2013-045N passiert ist.
    • Magnum 19.01.2020 17:14
      Highlight Highlight Deine Beispiele betreffen Individuen und damit nicht Art261bis, die auf Grund von Ethnie, Religion oder eben hoffentlich zukünftig auch sexueller Orientierung definierter Gruppen vor Diskriminierung, Herabsetzung und Aufrufen zu Hass schützen. In solchen Fällen werden Anzeigen von Individuen nämlich oft mangels Betroffenheit ad acta gelegt.

      Darum nochmals: Nonsens-Beispiele, die nicht zum hier definierten Sachverhalt passen. Und Dein Fall 2013-045N ist höchst exotisch, weil hier ein Mitglied der Mehrheit wegen Diskriminierung vor Gericht gezogen ist - wegen einem Parkplatzstreit. Try harder!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 19.01.2020 14:29
    Highlight Highlight Ich werde "Nein" abstimmen. In der Theorie tönt die Strafnorm gut und schön, aber wenn man einen genauen Blick auf die Praxis wirft (siehe ekr.admin - Sammlung Rechtsfälle), stellt man fest wie völlig absurd das Gesetz ist. Bis auf vereinzelte Fälle von Holocaust-Verleumdung im Internet, ist die Strafnorm völlig wirkungslos. Die meisten Verfahren werden eingestellt, weil entweder der Täter unbekannt ist, oder Aussage vs Aussage gilt, oder wegen sonst absurden Rechtfertigungen. Zum Beispiel darf ein Club oder Restaurant "Schwarze/Balkaner/etc" nicht bedienen, wenn sie sagen, dass sie... [1/2]
    • _Qwertzuiop_ 19.01.2020 21:34
      Highlight Highlight Wieviele Kommentare willst du eigentlich noch schreiben?
      Und ausserdem: deiner Meinung nach spricht einzig dagegen, dass das Gesetz deiner Meinung nach nichts bringt? Top! Dann spricht ja auch nichts dagegen, die Leute glücklich zu machen, denen es etwas bedeutet oder?
    • Janedoe2020 20.01.2020 12:21
      Highlight Highlight Eh?!? Was ist das denn für einen Argumentation??? Gesetzte für alle machen, um Minderheiten glücklich zu machen???
    • _Qwertzuiop_ 20.01.2020 14:32
      Highlight Highlight @Janedoe2020 vielleicht mal überlegen wen das Gesetz betreffen würde:) ich hoffe doch schwer, du gehörst nicht zu denen, welche darunter zu “leiden” haben wenn es durch kommt
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Henry Eden 19.01.2020 14:29
    Highlight Highlight Homosexuelle, die dieses Gesetz fordern, sind die Radikalen unter den Homosexuellen. Sie spielen (hoffentlich unbewusst) in derselben Kategorie wie radikale Christen, Muslime und Juden. Auch die fordern besonderen Schutz vom Staat.

    Doch Gesetze dieser Art schützen Gesellschaften nicht, sondern vergiften sie langfristig.

    Solche Verbote sind Kapitulationslogik. Die Befürworter kapitulieren vor der Problematik und fordern deswegen ein Verbot bzw. besonderen Schutz. Genau wie in Religionsfragen.

    Homosexuellen-Karrikaturen bald heikel wie die von Mohammed. Wer will das?





    • Shlomo 19.01.2020 15:06
      Highlight Highlight Selten so einen Bullshit gelesenen wie deinen Kommentar.
    • Magnum 19.01.2020 17:06
      Highlight Highlight Sieh an: Bei Leuten wie John Henry Eden funktioniert die billige Onkel-Tom-Masche der SVP mit ihrem Vorzeige-Frauchiger: Zack, schon gelten alle LGBTQ-Fürsprecher, die für eine Ausweitung von Art261bis sind (es ist die grosse Mehrheit) als radikale Minderheit, als Schwulen-Taliban und Kampflesben.
      Ich hoffe, dass die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer diese ebenso billige wie danebene Masche besser durchblickt als John Henry Eden.
    • Güzmo 19.01.2020 17:43
      Highlight Highlight Pluralismus, Gleichberechtigung, Schutz der Menschenwürde
      Unsere Gesellschaft hat sich diese Werte auf die Fahne geschrieben, nicht radikale Schwarze, Religiöse und Homos.
      Das was Sie schreiben ist eine glatte Lüge.

      Und Ihr Karikaturenvergleich ist unglaublich dumm und asozial.

      Unser Staat besteht nicht aus Fanatikern die Drohen und Morden. Keiner verbietet Ihnen Karikaturen zu veröffentlichen.
      Homos die Schutz verlangen mit gewalttätigen Fanatikern die auch zu Mord bereit sind gleichzusetzen...
      Sie sind radikal.
      Die Forderung nach einem Gesetz das Menschen vor Hass schützt sicher nicht.
  • Locutus70 19.01.2020 14:26
    Highlight Highlight Zum Glück kann ich eh nicht drüber abstimmen. Ich denke aber die Gesetze und der Spielraum der RichterInnen ist groß genug, Beschimpfungen oder noch schlimmeres zu bestrafen.
    Wir sollten aufhören uns durch solche Initiativen ständig zu separieren. Aber die Lobbyisten dieser Welt (gleich für welche Gruppe sie stehen) wollen ihre Daseinsberechtigung behalten.
    • FrancoL 19.01.2020 14:41
      Highlight Highlight Indem wir übelste Beschimpfungen zulassen SEPARIEREN wir und nicht umgekehrt.
    • Locutus70 19.01.2020 15:13
      Highlight Highlight Für mich ist es völlig egal, ob ein Weißer, ein Schwarzer, ein Hetero- oder Homosexueller beschimpft wird - ich finde das in allen Fällen verwerflich.
    • FrancoL 19.01.2020 16:02
      Highlight Highlight Schön, dass Du der Meinung bist der Massstab zu sein, die Realität zeigt aber ein anderes Bild.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 19.01.2020 14:21
    Highlight Highlight Werde JA stimmen, aber stimme Fischer durchaus in manchen Punkten zu.
  • Guido Zeh 19.01.2020 14:11
    Highlight Highlight Der SVP-ler hat nicht unrecht; dennoch sage ich Ja, schon aus Barmherzigkeit / Mitleid...denn die Schwulen und Lesben werden wieder vermehrt diskriminiert, verfolgt und geplagt, leider v.a. auch von solchen, die selber zu Minderheiten gehören. Und warum soll man jetzt ausgerechnet diese Minderheit der Schwulen und Lesben ungeschützt lassen (bzw. nur dann schützen, wenn sie individuell die Initiative ergreifen und die Mühe auf sich nehmen, die Sache vor Gericht zu ziehen)?
  • Enzian034 19.01.2020 14:11
    Highlight Highlight Kennt ihr den Unterschied zwischen einem Heterosexuellen und einem Bisexuellen?
    Zwei Bier!

  • Nathan der Weise 19.01.2020 13:07
    Highlight Highlight Ja. Nein. Jein
  • Sandro Kifer 19.01.2020 12:59
    Highlight Highlight Was ist denn jetzt mit allen die Nein stimmen geht und es wird ein Ja zum Zensierungsgesetz geben? Ist ja dann auch diskriminierend wenn man nein gestimmt hat.
    • El Vals del Obrero 19.01.2020 13:08
      Highlight Highlight Das Stimmgeheimnis wird durch diese Gesetzesänderung nicht aufgehoben.
    • Magnum 19.01.2020 15:48
      Highlight Highlight Das heisst Zensurgesetz, Sandro! Wenn Du schon den SVP-Jargon nachplapperst, dann richtig. Alternativ dürftest Du auch selber denken, wobei: Wenn ich mir Deinen Gedankengang zum Thema Diskriminierung und Sachabstimmungen so anschaue, solltest Du eventuell auch das sein lassen.
    • Sandro Kifer 19.01.2020 16:08
      Highlight Highlight Autsch
    Weitere Antworten anzeigen
  • #fuckhate 19.01.2020 12:27
    Highlight Highlight Fischer insinuiert, dass Homosexualität „Gefühle“ seien und entlarvt sich dabei selber.
    Das ist brandgefährlich und schon darum gehört ein homosexueller Mensch auch staatlich geschützt. Punkt.
    • Locutus70 19.01.2020 14:46
      Highlight Highlight Wenn ich mich zu einem Menschen hingezogen fühle ist das natürlich ein Gefühl. Bei den meisten ist dies gebunden an ein Geschlecht (die sind dann hetero- oder homosexuell) bei anderen (wie bei mir) ist dies geschlechsunabhängig (die sind dann eben bisexuell)
      Was hast du für ein Problem mit dem Begriff Gefühle?
    • Magnum 19.01.2020 16:58
      Highlight Highlight Mit der Bezeichnung der sexuellen Orientierung als ein blosses «Gefühl» (das geht auch wieder vorbei beziehungsweise lässt sich verdrängen...) begibt sich Fischer in der Tat ins Fahrwasser von Freikirchen-Freaks, welche Konversationstherapien propagieren. Solche Therapien bringen nichts, pathologisieren Menschen mit von der heterosexuellen Norm abweichenden Vorlieben und schlimmer noch: Sie können bei den Therapierten schwere Traumata auslösen.
      Insofern ist diese Wortwahl eben durchaus bemerkenswert und entlarvend - ich bin da ganz mit #fuckhate. Locutus70 verharmlost diese Wortwahl.
    • Garp 19.01.2020 22:57
      Highlight Highlight Magnum und fuckhate, _ihr_ entlarvt Euch, dass ihr Gefühle abwertet als "nur" Gefühle. Fühlt man sich zu jemandem sexuell hingezogen, erfährt man das über Gefühle. Gefühle sind immanent wichtig für Menschen und nicht "bloss" Gefühle.
      Wer Gefühle abwertet hat ein Problem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lf1 19.01.2020 12:25
    Highlight Highlight Irgendwann darf jeder Heterosexuelle dann Fragen ob er noch Ahtmen darf.
    Wir als Volk verblöden total dank all unsere ach so guten neuen Medien und der Digitalisierung.
    Normaler Menschenverstand verkümmert immer mehr.
    Es ist schon lange kein zusammen mehr in all unseren Völkern sonder ein gegeneinander, jeder will jeden verklage können weil ihm seine Meinung nicht passt und mit diesem Gesetz kommt es so der erste Schritt zur eindämung der Meinungsfreiheit.
    Ich sag aber nur willkommen in der schönen neuen Welt.
    PS: anderswo dürfen Leute nicht mal sagen das sie Homosexuell sind.
    • Miicha 19.01.2020 13:09
      Highlight Highlight Alles geht den Bach herunter, auch die Rechtschreibung.
    • Geogräfin 19.01.2020 13:10
      Highlight Highlight Ja, an anderen Orten drohen Homosexuellen die Todesstrafe. Aber wollen wir als Schweiz uns wirklich mit solchen Ländern vergleichen, oder sind es nicht eher jene, die wir gerne wegen Menschenrechtsverletzungen verurteilen?

      Und nein, Heterosexuelle müssen eben nicht fragen ob sie atmen dürfen, sie werden aufgrund ihrer sexuellen Orientierung genauso durch das Gesetz geschützt wie, Homo- und Bisexuelle. Nur ist das selten ein Problem, was wiederum die Notwendigkeit dieses Gesetzes unterstreicht. Oder wurde Ihnen schon mal gesagt ihre Heterosexualität lasse sich mit ein paar Schlägen heilen?
    • J.akob 19.01.2020 13:25
      Highlight Highlight jaja anderswo.... immer auf andere Zeigen damit man ja nicht im eigenen Land etwas ändern muss, schliesslich ists ja anderswo auch nicht so.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism
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  • wasps 19.01.2020 11:56
    Highlight Highlight Wer mit der Verschärfung ein Problem hat, hat ein Problem! Denn Normalsterbliche kommen mit dem Antirassismusgesetz nie in Berührung.
    • Hierundjetzt 19.01.2020 12:30
      Highlight Highlight Gegenfrage: wer definiert „Normalsterblich“? Das ist rein aus der Perspektive der jeweiligen politischen Heimat geschuldet.

      Daher muss auch ein Antdiskriminierungsgesetzt generell gehalten werden, weil es für alle gelten soll, von ganz links bis ganz rechts.

      Ich finde, diese Vorlage wird dem gerecht, daher ein ja
    • wasps 19.01.2020 12:41
      Highlight Highlight Finde ich nicht. Respekt und Toleranz sollten eigentlich auch unabhängig der politischen Ausrichtung die Normalität sein.
    • reaper54 19.01.2020 13:16
      Highlight Highlight @wasps welcher Respekt ist das denn, der das man einen Pflasterstein Böller etc. Richtung Polizei schiesst?
      Der Respekt Veranstaltungen von Personen mit anderer Meinung anzugreifen?
      Der Respekt fremdes Eigentum zu zerstören und Hausfriedensbruch zu begehen?
      Der Respekt gegenüber Drogendealern und illegalen wenn man sie in den rechtsfreien räumen schützt?
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  • Dr. Unwichtig 19.01.2020 11:48
    Highlight Highlight Die Diskussion läuft an der Realität vorbei: Die Einführung der neuen Norm wird nicht dazu führen, dass jegliches diskriminierendes Verhalten strafbar wird. Die bisherige Handhabung hat klar aufgezeigt, dass sie nur in schweren Fällen angewendet wird (dies ist auch dem Rechtsprinzip der Verhältnismässigkeit geschuldet). Dümmliche Beispiele mit Spielgruppen oder Bäcker und Hoteliers, haben daher keinerlei Relevanz.

    Ein ungeahndeter, schwer diskriminierender, öffentlicher Aufruf wirkt für die öffentliche Ordnung aber potentiell destabilisierend. Daher ein klares JA zum Artikel.

    • ZEWA Wisch und Weg 19.01.2020 12:37
      Highlight Highlight wie wäre es dann wenn zum beispiel bortoluzzi wieder öffentlich sagen würde: homosexualität, da sei etwas mit den hirnlappen nicht in ordnung... wäre das verfolgbar und strafbar? weiss da jemand mehr?
    • Geogräfin 19.01.2020 13:22
      Highlight Highlight https://interaktiv.tagesanzeiger.ch/2020/darf-man-noch-schwulenwitze-machen/#case_1
      Ja, das würde unter den neuen Artikel fallen, da die aussage öffentlich, vorsätzlich und es muss ein Aufruf sein, welcher Homosexuelle als minderwertig darzustellen versucht.
    • Dr. Unwichtig 19.01.2020 13:38
      Highlight Highlight ZEWA: Für die Beurteilung ist folgender Passus ausschlaggebend: „Bei öffentlichen herabsetzenden oder diskriminierenden Handlungen ist es für die Strafbarkeit ausschlaggebend, welcher Sinn die Handlungen unter den Umständen, unter denen sie abgegeben wurden, haben.“ Dümmliche Polterer wie Bortoluzzi dürfen vermutlich weiter unbehelligt quaken, da ihnen kaum nachgewiesen werden kann, dass sie mit ihren beschränkten Feststellungen zu Hass oder Diskriminierung aufrufen wollen. Anders wäre die Sachlage bei der Aussage: „Weil die Hirnlappen verkehrt sind, sollte man xy....“
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 19.01.2020 11:47
    Highlight Highlight Die Argumente von Fischer sind nicht von der Hand zu weisen und sehr wohl diskutierbar

    Korrigiert mich, aber der Umweg über das StGB ist doch mit viel höheren Hürden belegt als der direkte Weg via Antidiskriminierungsgesetz

    Bei einer Güterabwägung bin ich für ein Ja, weil neu die Schwelle für die Eingabe bei der Polizei bei potentiellen Opfer tiefer liegt.

    Und am Ende des Tages geht es darum, dass man in diesen Fällen rasch die Hilfe des Staates in Anspruch nehmen kann.

    Trotzdem, ich hoffe weiterhin auf ein gesundes Augenmass des BGer und das sich eine sinnvolle Rechtspraxis herausbildet
  • Pafeld 19.01.2020 11:36
    Highlight Highlight "Es braucht keine neuen Gesetze. Man muss die bereits vorhandenen aber konsequenter anwenden und die Richterinnen und Richter sollen ihren Spielraum besser nutzen"

    Fischer lügt hier brandschwarz und ich bin mir sicher, er ist sich dessen bewusst. Drohungen und Beleidigungen sind heute tatsächlich nur strafbar, wenn sie gegen bestimmte Personen gehen. Gehen sie dagegen unspeziefisch gegen Gruppen, sind sie es nicht. Da können die Richter und Richterinnen ihren Spielraum noch so sehr ausnutzen wollen.
  • DemonCore 19.01.2020 11:36
    Highlight Highlight Was ist mit dem institutionalisierten und aus religiösen Gründen gerechtfertigten Hass? Muslime gegen Juden, Christen gegen Juden, Juden gegen alle Nichtjuden und alle (Muslime, Christen, Juden) gegen Atheisten und Schwule?
    • Makatitom 19.01.2020 11:48
      Highlight Highlight Das ist ja bereits vom Antidiskrinierungsgesetz gedeckt
    • Oxymora 19.01.2020 12:21
      Highlight Highlight @ DemonCore
      Atheisten, Ungläubige und Gottlose sind keine spezifische Religion. Und Religionen haben so etwas wie ein Gewohnheitsrecht im hetzen gegen Gottlose und Ungläubige. Dass Stellen in Bibel und Koran die Empfehlungen zum Umgang mit Homosexuellen enthalten bald zensuriert werden ist eher unwahrscheinlich. Religion wird weiterhin bevorzugt behandelt werden. Fragt sich auch was Religionen in einer Rassismus Strafnorm verloren haben, sind sie doch die einzigen von den aufgezählten Gruppen, denen ein Individuum entfliehen kann, im Gegensatz zu Ethnie oder Sexueller Orientierung
    • Rabbi Jussuf 20.01.2020 21:49
      Highlight Highlight Da sehen wir es wieder, wie der Schutz der einen Sache (Religion) zur Diskriminierung anderer Gruppen führen kann.
      Wir werden das auch mit der "sexuellen Orientierung" erleben!
  • rodolofo 19.01.2020 11:34
    Highlight Highlight ...
    Neben mir wurden ca. 10 Leute dazu gebracht, auf diesen hanebüchenen Vergleich zu reagieren.
    Dann meldete ein Leser den schockierend-provozierenden Kommentar des volkstümlichen Hobby-Juristen, mit dem Erfolg, dass der Kommentar umgehend gelöscht wurde.
    Mit diesem Kommentar wurden nun aber leider auch alle die klugen und wertvollen REAKTIONEN darauf gelöscht!
    Und das war wirklich schade!
    Zwar konnte "die höflich-kultivierte Reinheit" durch diese Säuberung wiederhergestellt werden.
    Aber mit den krank machenden Bakterien wurden gleich auch alle die nützlichen Bakterien weggewischt.
    Steril...
    • rodolofo 19.01.2020 13:36
      Highlight Highlight Es geht um die Thematik "Meinungsfreiheit grundsätzlich Ja, aber wo ist die kritische Grenze, wo Meinungen kriminell werden und darum geahndet, bzw. vorbeugend verborgen, oder gelöscht werden müssen?"
      Das ist für unsere Diskussionen hier auf Watson sehr zentral und wichtig!
      Dass Du hier keinen Zusammenhang zu sehen vorgibst, oder tatsächlich nicht siehst, dünkt mich schon ziemlich eigenartig...
      ("Abartig" würde ich natürlich NICHT sagen! ... ;))
    • sowhat 19.01.2020 15:13
      Highlight Highlight Rodolofo, 💛
      weil, der Herzgenerator grade wieder spinnt
  • rodolofo 19.01.2020 11:29
    Highlight Highlight ...
    Gerade letzthin hat jemand auf Watson einen Vergleich gezogen, bei dem das Tennis spielen in einer CS-Filiale mit einem Brandanschlag auf ein Asylheim auf die gleiche Stufe gestellt wurde und stellte dann -gleichsam süffisant grinsend- an "Euch Linke" die rhetorische Frage, ob wir denn solche Verstösse gegen Recht und Ordnung auch tolerieren würden, wenn wir den Gesetzesbrechern der Klimabewegung so viel Verständnis entgegenbringen könnten.
    ...
  • Jörg Wirz 19.01.2020 11:26
    Highlight Highlight Die SVP als Haifisch Sammelbecken rechtsgerichteter Strömungen versucht mit technokratischen Tricks (Fehlkonstruktion...) das zur Abstimmung vorliegende Diskriminierungsverbot zu torpedieren. Das ist einfach durchschaubar, denn diese Partei will auch zukünftig möglichst risikofrei ihre Hasstiraden gegenüber Minderheiten verbreiten und sich somit die Stimmen der frustrierten Rechtswähler sichern. Dies ist gegen die Menschenwürde und muss, wie auch andere böswillige Taten bestraft werden können.
    • Rabbi Jussuf 19.01.2020 11:46
      Highlight Highlight Jörg
      Dir ist hoffentlich klar, dass deine Schreibe selber eine Hasstirade darstellt...
      Keine Argumente, nur Unterstellungen...
    • rodolofo 19.01.2020 12:03
      Highlight Highlight Ja, das ist zweifellos so.
      Genau in die gleiche Richtung geht der Wunsch der SVP, bei Verbrechen jeweils die Nationalität und den allfälligen Migrationshintergrund der Täterschaft zu erfahren.
      Geht es hier um das Einholen von wichtigen Informationen, oder darum den eigenen Rassismus bestätigt zu bekommen?
      Auch bei Konzertpianisten könnte man die Nationalität nennen, und trotzdem würde niemand auf die Idee kommen, dass alle andern Angehörigen der gleichen Nation begnadete Klavierspieler sein müssten...
      Aber eben, ein Rassist wird einen solchen Konzertpianisten weder sehen, noch hören wollen...
    • Pandas 19.01.2020 12:05
      Highlight Highlight Und ich habe "rechtsgerichteter Störungen" gelesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pafeld 19.01.2020 11:26
    Highlight Highlight Finde es ein bisschen zynisch, dass ausgerechnet die Junioren einer Autokratenpartei (nein, das hat nichts mit Autos zu tun...) etwas von "Zensur" faseln. Eine Partei, in der Kritik am Führer, und sei sie auch noch so berechtigt, mit Verachtung und Ausgrenzung bestraft wird, kann sich gar nicht ohne kompletten Glaubwürdigkeitsverlust gegen Zensur einsetzen.
  • walsi 19.01.2020 11:24
    Highlight Highlight Wer glaubt, dass die Vorurteile gegenüber anderen Menschen verschwinden weil Äusserungen durch ein Gesetz verboten werden, glaubt auch, dass man ihn nicht sieht wenn er sich die Augen zu hält.

    Wenn jemand etwas gegen Homosexuelle und andere hat wird er diese auch nach diesem Gesetz weiter diskriminieren, einfach auf eine andere Art. Aber seine Haltung wird er nicht ändern. Um seine Haltung zu ändern braucht es mehr. Man muss auf ihn zugehen und mit ihm das Gespräch suchen.
    • Makatitom 19.01.2020 11:52
      Highlight Highlight Viele von denen sind aber nicht intelligent genug sich so zu äussern/verhalten das sie sich dann NICHT strafbar machen
    • rodolofo 19.01.2020 12:05
      Highlight Highlight Das habe ich gemacht, mit dem Resultat, dass er mich als "Frau" verlachte.
      (Immerhin etwas weniger gefährlich, als wenn er mich für einen Schwulen gehalten hätte...)
    • sowhat 19.01.2020 15:22
      Highlight Highlight Walsi, doch es hilft schon. Es braucht einfach ziemlich Zeit. Wenn herabwürdigende Sprüche aus dem Sprachgebrauch verschwinden, werden ganz Viele NICHT durch sie geprägt.
      Auf Dauer kann so eine gesellschaftlich tollerierte Denkweise verschwinden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 19.01.2020 11:19
    Highlight Highlight Meine Haltung zur Verschärfung der Anti-Rassismus-Strafnorm ist ambivalent.
    Rassistische Vorstellungen, abwertende Vorurteile, in Sippenhaft nehmende Ausgrenzungen und Diskriminierungen von Minderheiten durch eine arrogant und selbstherrliche Mehrheit, oder durch eine selbsterklärte "Avantgarde-Elite" sind für mich keine Meinungen, sondern kriminelle Machenschaften!
    Andererseits ist es auch wichtig, dass wir sehen können, wie die Leute wirklich ticken und dass wir auf einen ideologisch verblendeten Gedankenmüll, den Extremisten rauslassen, auch entsprechend reagieren können!
    ...
  • Vecchia 19.01.2020 11:12
    Highlight Highlight Für mich unterscheiden sich Leute aus der sogenannten LGQT-Gemeinschaft (diese Bezeichnung gefällt mir nicht, weil sie schon wieder separiert) nicht von den sogenannten Heteros. Und ich persönlich habe diesbezüglich in Zürich weit liberalere Zeiten (Ende 70er/Anfang 80er) erlebt, als sie heute sind.

    Mein Ja ist bereits abgeschickt, weil ich hoffe, damit die zunehmende Homophobie sowie die menschenfeindlichen Einflüsse Evangelikaler und anderen extremen Gruppierungen bremsen zu können.

    • beoxter 19.01.2020 12:44
      Highlight Highlight LGBT*
    • Pipikaka Man 19.01.2020 13:37
      Highlight Highlight Ein Ja wird rein nichts bewirken ich denke Fischer hatte hier die deutlich besseren Argumente und das ist wirklich selten für einen SVPler. Ein Ja ist nutzlos im Kampf gegen Homophobe.
    • FrancoL 19.01.2020 14:05
      Highlight Highlight Gratuliere und staune , dass ein so ausgewogenes Statement so viele Blitze einfährt. Das zeigt wohl, dass man erst recht ein JA einlegen muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 19.01.2020 11:05
    Highlight Highlight Fischer: "Es ist unehrlich von den Befürwortern, zu behaupten, man könne heute ungestraft hetzen, drohen oder gar jemanden verletzen"

    Ist die Aussage der Befürworter denn wirklich so weit von der Realität entfernt Herr Fischer?

    Wenn ich mein erweitertes Umfeld betrachte (quer durch alle Schichten) behaupte ich: Die Aussage der Befürworter ist sicherlich überspitzt aber nicht falsch.
  • Basti Spiesser 19.01.2020 11:02
    Highlight Highlight Ich habe mit einem Anwalt über das Thema gesprochen. Es ist gar nicht möglich den Tatbestand der Rassismusstrafnorm zu erfüllen. Das Gesetz wäre also rein symbolisch.
    • Pafeld 19.01.2020 11:50
      Highlight Highlight Das sehen die Richter, die in den letzten Jahrzehnten Dutzende von Leuten rechtskräftig wegen eines Verstosses gegen die Antirassismusstrafnorm verurteilt haben, bestimmt anders, als dein "Anwalt".
    • Makatitom 19.01.2020 11:54
      Highlight Highlight Können mmt der etwa aus Wald ZH? Dann kann ich dich beruhigen, das Ist kein Anwalt
    • Zeitreisender 19.01.2020 11:57
      Highlight Highlight Sehr gut, dann lasst uns Ja stimmen um in einem symbolischen Akt zu zeigen, dass auch verbale Übergriffe nicht gedulted werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • grosnaldo 19.01.2020 11:00
    Highlight Highlight Ich habe schon ja gestimmt. Homodiskriminierung macht viele Menschen unglücklich für nichts. Ich finde es im Moment auch noch speziell wenn sich zwei Typen küssen - bis ich mich daran gewohnt habe - aber nichts gibt mir das Recht überhaupt zu urteilen. Leben ist in allen Belangen vielfältig. Warum sollte diese Vielfalt ausgerechnet bei menschlichen Gefühlen Halt machen?
    • Mrlukluk 19.01.2020 14:51
      Highlight Highlight Ich finde es allgemein nicht prickelnd, wenn ich küssende Paare in der Öffentlichkeit sehe. Aber ich akzeptiere es und lasse mich davon nicht stören. Darum hast du Recht! Die Normalisierung von Homosexualität ist nötig und wer sich daran stört soll sich fragen wieso und ob seine Meinung wirklich getechtfertigt ist.
  • GoldjungeKrater 19.01.2020 10:48
    Highlight Highlight Team Fischer 💪
    • Pafeld 19.01.2020 11:51
      Highlight Highlight Bin mir nicht sicher, ob das ein Kompliment für Fischer und seinen Standpunkt ist, wenn er von Trollen unterstützt wird.
    • Ueli der Knecht 19.01.2020 13:04
      Highlight Highlight "wenn er von Trollen unterstützt wird."

      Gibt es denn noch andere, die ihn unterstützen?
    • Pafeld 20.01.2020 13:01
      Highlight Highlight @CedricWermut
      Getroffene Trolle bellen.
  • Sandro Kifer 19.01.2020 10:40
    Highlight Highlight Im Zweifelsfall wähl ich SVP
    • Makatitom 19.01.2020 11:55
      Highlight Highlight Im Zweifelsfall saufe ich Entkalker
    • cille-chille 19.01.2020 12:14
      Highlight Highlight Möchte auch mal pauschal reden, ohne zu überlegen....:

      Du hast ein "f" vergessen, über deinem Statemant..

      Spass beiseite.
      Im Zweifelsfall blende ich alles aus und versuche mein Herz zu hören.
    • Pafeld 19.01.2020 12:25
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Faceoff 19.01.2020 10:36
    Highlight Highlight Grundsätzlich hat Fischer mit dem ersten Statements nicht Unrecht: Der Gesetzesartikel ist fehlkonstruiert als abschliessende Liste. Aber das kann nicht das Problem der Homosexuellen sein, während man Religion etc. den Schutz trotz dieser Fehlkonstruktion nicht verweigert hat.

    Darum: Ja zur Erweiterung, und dann machen wir uns an eine komplette Überarbeitung ohne abschliessende Liste.
    • Trompete 19.01.2020 10:50
      Highlight Highlight Einer Anpassung, welcher in einer absoluten Verallgemeinerung liegt, würde auch ich zustimmen.
      Mein Vorschlag deshalb: Andere Menschen dürfen nicht aufgrund ihres Seins abgewertet werden und somit Hass ausgesetzt sein.

      Aus meiner Sicht bringt es nichts, immer mehr Minderheiten explizit zu erwähnen, sondern eine Generalisierung (wie oben durch Herrn Fischer benannt) müsste stattfinden.
    • Karoon 19.01.2020 11:00
      Highlight Highlight Klar ja
    • Rabbi Jussuf 19.01.2020 11:22
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
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