Schweiz
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Der Bundesrat ernennt den obersten Cyberkrieger zum Chef der Armee. Bevor Thomas Süssli Chef der Führungsunterstützungsbasis wurde, war er als Informatiker und Bankmanager tätig.

Soll mit seinem Charme alle um den Finger wickeln: Der neue Armee-Chef Thomas Süssli. Bild: KEYSTONE

Thomas ist so Süss(li)😍 – Offiziere überzeugt: «Er wurde wegen seines Charmes gewählt»

Hohe Offiziere fielen aus allen Wolken, als Quereinsteiger Thomas Süssli zum neuen Armeechef gekürt wurde. Jetzt führen sie die Wahl des Aussenseiters auf dessen unwiderstehlichen Charme zurück.

Henry Habegger / ch media



Es galt als ausgemacht. Der Fall war klar. Claude Meier, Divisionär, drahtig und verdient, Chef des Armeestabs, würde Nachfolger von Philippe Rebord, dem abtretenden Chef der Armee.

Aber weil Offiziere aber auch das Undenkbare denken, existierte in ihren Köpfen ein Plan B. Dieser lautete: Sollte Meier es wider Erwarten nicht werden, dann sicher Hans-Peter Walser, Divisionär, Kommandant der Territorialdivision 2.

«Wir waren uns sicher, dass es einer von diesen zwei wird.»

Ein wichtiger Offizier zur Wahl des neuen Armeechefs.

Doch dann passierte weder das Erwartete noch das Undenkbare, es passierte das nie Gedachte. Als die neue Verteidigungsministerin Viola Amherd Anfang September vor den Medien den neuen Armeechef vorstellte, sass neben ihr einer, den die Offiziere und Generäle nicht auf der Rechnung hatten. Thomas Süssli, 52, Divisionär, Chef der Führungsunterstützungsbasis, der erst seit 2015 Berufsoffizier ist und vorher vorwiegend für Banken tätig war.

Das ist der neue Chef der Schweizer Armee: Thomas Süssli im Interview

Video: © sda-Video

Der Schock war gross, doch man bemühte sich um Haltung und gute Miene. Aber es nagten Fragen, in gewisser Weise existenzielle Fragen: Wie konnte das kommen? Wie konnten die Platzhirsche derart überrumpelt werden? Wo war ihr Einfluss geblieben?

Süsslis Wirkung auf Frauen

In den Köpfen von massgebenden Offizieren hat sich mittlerweile eine Vermutung zur Gewissheit verdichtet. Einer sagt, wobei er nicht zitiert werden will: Thomas Süssli komme «bei Frauen gut an». Der Quereinsteiger, der von den Banken kam, könne gut und schön reden. Besser und schöner als manch ein altgedienter, knorriger Berufsoffizier, gross geworden mit Kasernenton. Dank «seiner Wirkung auf das weibliche Geschlecht» habe «dieser Aussenseiter» den entscheidenden Vorsprung herausgeholt, vermutet man.

«Süssli kann schön und gut reden»

Offizier der Armee, der jedoch nicht zitiert werden will

Beispielsweise in der Findungskommission, sagt einer. Drei Männer sassen in dieser Kommission, aber auch zwei Frauen: die ehemalige freisinnige Nationalrätin Gabi Huber sowie die Grüne Waadtländer Staatsrätin Béatrice Métraux. «Im VBS sind sie überzeugt, dass Süssli bei den Frauen seinen Charme spielen liess», berichtet ein Kenner der Armee-Innereien, der als Lobbyist mit den Leuten vertraut ist.

Thomas Suessli, neuer Chef der Armee, spricht waehrend einer Medienkonferenz, am Mittwoch, 4. September 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Schweiz im Rücken...und den Schalk im Nacken? Armee-Chef Thomas Süssli. Bild: KEYSTONE

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Aber nicht nur die Findungskommission habe der smarte Divisionär und ehemalige Banker im Sturm erobert, sondern danach auch die Departementsspitze. Nicht nur Bundesrätin Viola Amherd sei mutmasslich Süsslis Charme erlegen, mutmassen Offiziere, sondern auch ihre engste Beraterin Brigitte Hauser-Süess. «Er hat alle um den Finger gewickelt», lautet die im Brustton der Überzeugung vorgetragene Diagnose eines Offiziers.

Das VBS schweigt

Der neue Armeechef, Charmebolzen und Frauenversteher? Beim VBS mag sich offiziell niemand zur These der hohen Soldaten äussern, man hält sie für völlig abwegig. Süssli, so ist zu hören, habe nicht nur bei den Frauen in der Findungskommission gepunktet, sondern auch bei Männern, die in der Mehrzahl waren. Er habe schlicht und einfach das beste Assessment, die überzeugendste Vorstellung abgeliefert.

Aber zweifellos ging es der Bundesrätin auch darum, alten Seilschaften, die traditionell den Armeechef stellen und sich auch dieses Mal wieder sicher waren, zu zeigen, wer das Sagen hat.

Bundesraetin Viola Amherd, rechts, und der neue Chef der Armee, Thomas Suessli, am Beginn einer Medienkonferenz, am Mittwoch, 4. September 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Knistert da was? Süssli mit Bundesrätin Viola Amherd, Vorsteherin des Verteidigungsdepartements. Bild: KEYSTONE

Frischer Wind dank Amherd

Jetzt bangen Platzhirsche um ihren Einfluss. Sie müssen erst mal damit klar kommen, dass eine Frau am Ruder sitzt, und dass diese Frau etwas bewegen will. Und seit Viola Amherd das Departement übernommen hat, ist Verschiedenes nicht mehr wie früher. So dürfen Offiziere nicht mehr an Buffets und Apéros von Kampfjetfirmen teilnehmen, die der Schweiz ihre Vehikel verkaufen wollen.

Und eben erst nahm Amherd sich die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) zur Brust, weil diese sich ihren kommenden Kampfjet-Abstimmungskampf von Herstellerfirmen mitfinanzieren lassen wollte. Solche Aktionen gefährdeten ein Volks-Ja zu Kampfjets, gab die Ministerin den Offizieren streng zu verstehen.

Die geheime Einkaufsliste des Militärs

Viola Amherd äussert sich zur Kampfjet-Beschaffung

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    Alle Leser-Kommentare
  • André Winkler 17.09.2019 22:34
    Highlight Highlight Purer Neid. Offenbar funktionier immaterielle Korruption nicht mehr so gut im VBS. Wuuahahaha
  • schmettervogel 17.09.2019 15:51
    Highlight Highlight Sollen die Platzhirsche doch platzen vor Neid. etwas Charm hat noch niemandem geschadet. Ich bewundere Frau Amherd.
  • alex DL 17.09.2019 13:59
    Highlight Highlight Ich mag Amherd, jeden Tag ein bisschen mehr. Das leicht steuerbare Huscheli, das man sich erhofft hat, ist sie wohl nicht.
  • speedy_86 17.09.2019 13:36
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass der zukünftige CdA aus der IT-Branche kommt besteht die Hoffnung, dass technische Anforderungen und IT-Security Fragen bei der Auswahl von neuen Produkten für die Armee den entsprechenden Stellenwert bekommen werden.

    Diese Probleme werden oftmals nicht ernst genug genommen (nicht nur in der Armee).
  • Baccaralette 17.09.2019 13:02
    Highlight Highlight Wen will den Süssli im VBS bzw. in der Armee bezirzen aus Frau Amherd? Findet mal heraus wie hoch der Frauenanteil ist..dann muss ich mich schon ein wenig über das Argument wundern, er komme bei Frauen gut an. WOFÜR!!!

    (ja, är isch e Süesse, höhö..)
  • Zahlenheini 17.09.2019 10:46
    Highlight Highlight Wie genau finanziert sich die Schweizerische Offiziersgesellschaft eigentlich?
    • Eine_win_ig 17.09.2019 11:30
      Highlight Highlight Mitgliederbeiträge.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 17.09.2019 10:43
    Highlight Highlight Ich finde das wunderschön. Die anonymen Militär-Urgesteine könnten nicht besser aufzeigen, warum es einen relativen Quereinsteiger wie Herrn Süssli gerade braucht.
  • Yamamoto 17.09.2019 10:33
    Highlight Highlight Da sind wohl einige Militärbetonköpfe eifersüchtig. Thomas Süssli kommt wohl auch bei der Bevölkerung wesentlich besser an, als einer dieser Offiziere, welche noch im letzten Jahrtausend stehen geblieben sind.
  • ain hasardeur 17.09.2019 09:44
    Highlight Highlight Sind Thomas und Viola Geschwister?

    Zumindest sind sie den kalten Kriegern aus dem Osten eine Nasenlänge voraus.

    Ihr Riechkolben lässt jeden Gewehrkolben vorzeitig kapitulieren.
  • pascii 17.09.2019 09:20
    Highlight Highlight Der staatlich gepflegte militarisierte Pfadiverein erstaunt mich immer wieder aufs neue.
    • Dä Mö 17.09.2019 10:00
      Highlight Highlight Bitte Pfadi und Militär nicht gleichsetzen, danke. Pfadi ist diesen Hampelmannen um Lichtjahre voraus.
  • Räuber&Liebhaber 17.09.2019 08:58
    Highlight Highlight Beängstigend, dass sich unsere Offiziere nur einen Plan B haben.. Wie wollen die unsere Sicherheit garantieren, ganz ohne Kreativität? Sobald etwas ausserhalb des Szenarios passiert geht nichts mehr. Einmal mehr. Der Fisch stinkt vom Kopf her.
    Hoffe so sehr der Süss(li) kann sich behaupten.
  • Quecksalber 17.09.2019 08:39
    Highlight Highlight Jetzt muss er nur noch rausfinden, dass Kampfjets für die Schweiz nur als teures Spielzeug taugen und Helikopter viel sinnvoller wären.
    • Phil BE 17.09.2019 10:10
      Highlight Highlight Das ist schlicht und einfach FALSCH und wird nicht richtiger, wenn man die Behauptung ständig wiederholt. Ich empfehle, den Bericht "Zukunft der Luftverteidigung" mal zu lesen oder zumindest das Argumentarium für ein neues Kampfflugzeug zu studieren. Das entkräftet nämlich das lächerliche Helikopter-Statement. Ist aufgeschaltet auf dem Inter-Netz (Google ist Dein Freund).
    • Eine_win_ig 17.09.2019 11:39
      Highlight Highlight Bericht BODLUV und Zusatzbericht von Nicollier nie gelesen oder einfach sonst gegen die Jets?
    • Quecksalber 18.09.2019 08:34
      Highlight Highlight Nein, hab bloss mit einem bewährten Kampfjetpiloten gesprochen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lord Chicken 17.09.2019 08:27
    Highlight Highlight Thomas Süssli war vor einigen Jahren mein Vorgesetzter. Ich habe nur gute Erinnerungen an ihn.
  • Wolkensprung 17.09.2019 08:16
    Highlight Highlight Offiziere, welche solche Aussagen über ihren neuen Vorgesetzten und dessen Qualitäten machen, disqualifizieren sich selber.
  • Sir Konterbier 17.09.2019 07:58
    Highlight Highlight Ich finde es eine gute Wahl. Ich habe nichts gegen klassische Berufsoffiziere. Im militärischen Bereich sind sie logischerweise oft stärker als Milizoffiziere. Aber in Zeiten, in denen sich die potenzielle Bedrohung stark ändert und faktisch jeder die Armee verlassen kann, ist ein frischer Wind mit Aussensicht sicher nicht das dümmste. Ich als Milizler freue mich auf jeden Fall dass der oberste Chef bis vor kurzem auch einer war.
    • speedy_86 17.09.2019 13:32
      Highlight Highlight Vor allem in Anbetracht der Cyber-Probleme sehe ich es als positiv, dass jemand aus der IT an der Führung ist. Wenn er denn ein so guter Kandidat war, wird er sich bei Fragen der praktischen Militärarbeit an die Empfehlungen seiner Untergeordneten halten.
  • Einstürzende_Altbauten * 17.09.2019 07:48
    Highlight Highlight Das erste an das ich dachte : Louis de Funes 😂
  • Freebee 17.09.2019 07:44
    Highlight Highlight Ich glaube, er kommt auch bei Maennern gut an weil er einfach gut denjen und reden kann. Das ist gut so. Oder Soll ein Armeechef nur gut schiessen koennen?
  • Lisbon 17.09.2019 07:41
    Highlight Highlight Da trieft ja jemand wohl vor Eifersucht und Neid..
  • Weberin 17.09.2019 07:16
    Highlight Highlight Was für eine Überraschung! Ich lernte Thomas Süssli noch in meiner aktiven Zeit kennen. Ich war Kdt einer SpitKp. Er war gut. Er erwartete einiges von seinen Offizieren, war aber immer versucht auch Unterstützung zu geben. Ich habe ihn total aus den Augen verloren, aber ich denke, man kann der Bundesrätin und ihrer Mannschaft, welche ihn wählte, durchaus gratulieren!
    • Buebi 17.09.2019 23:40
      Highlight Highlight Das kann ich nur unterstreichen!
  • Philboe 17.09.2019 07:02
    Highlight Highlight Ich denke die Frau Bundesrätin hat begriffen das Armee und Privatwirtschaft näher zusammen rücken müssen. Als Wirtschaftsinformatiker, Analyst sowie Erfahrung aus dem Finanzsektor und Techsektor der Privatwirtschaft bringt Herr Divisionär Süssli ein grosses Netzwerk mit und versteht unsere Milizarmee auch. Dass er die FUB (IT VBS) erfolgreich geführt hat. Als Wirtschaftsinformatiker versteht er auch die wachsenden digitalen Bedürfnisse der Armee.Ich denke die Frau Bundesrätin hat hier den richtigen Entscheid getroffen. Wir haben eine Milizarmee und brauchen jemand der das endlich versteht
  • badbart 17.09.2019 06:17
    Highlight Highlight Kennt jemand den Punisher? Die Ähnlichkeit ist da...nur etwas sympathischer 😀
  • Mia_san_mia 17.09.2019 06:16
    Highlight Highlight Da ist wohl einer eifersüchtig.
    • Mia_san_mia 17.09.2019 09:02
      Highlight Highlight Und der hat jetzt geblitzt 😜
    • Buebi 17.09.2019 23:40
      Highlight Highlight 😂
  • Tormenta 17.09.2019 04:13
    Highlight Highlight Ist es verboten bei einer Bewerbung seinen Charme einzusetzen? Ich gratuliere in jedem Falle Herr Süssli zu seiner Wahl. Falls es tatsächlich so war, dass er hauptsächlich mit seinem Charme gepunktet hat (was ich nicht glaube!) , dann hat er es taktisch sehr geschickt gemacht. Und als oberster Armee-Chef gut in Taktik zu sein, ist ja eher ein Vorteil! Es zeigt einfach, dass in dieser „süssen“ Geschichte durchaus auch Platz für Gefühle und Emotionen sind, was in unserer heutigen Welt ja auch nicht so schlecht ist!
  • Antinatalist 17.09.2019 03:44
    Highlight Highlight Bei der Umfrage fehlt leider die Antwort: Ich würde die Armee abschaffen. Dann hätte auch ich eine Antwort abgeben können.
    • Eine_win_ig 17.09.2019 07:13
      Highlight Highlight Also Schweiz zur EU oder zur NATO? Ich hoffe, dass mir endlich mal ein Armeegegner eine Antwirt gibt.
    • goschi 17.09.2019 07:23
      Highlight Highlight mümümü
    • Wat Sohn 17.09.2019 09:56
      Highlight Highlight @Eine_win_ig: Hm, schwierige Frage... Ich habe einen dritten Vorschlag: wie wär's mit beiden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • stolca 17.09.2019 01:51
    Highlight Highlight Was soll uns der Artikel genau sagen? Es gibt Offiziere die eifersüchtig auf die Wahl von Thomas Süssli zum CdA sind? So was plödes aber auch.
    Dieser Artikel ist in etwa so gehaltvoll wie mein Kommentar.
  • mille_plateaux 17.09.2019 00:31
    Highlight Highlight Bin in einem FU-Bat eingeteilt und muss sagen, dass sich Süssli bei seinem WK-Besuch ganz gut gemacht hat - aber so sehr Kontrastprogramm, wie hier insinuiert, war's dann doch nicht.
    Bin auf alle Fälle gespannt, wie er seine künftigen Herausforderungen meistert und hoffe sehr, dass Amherd und er diesen Laden ordentlich ausmisten. Ich bin nicht prinzipiell gegen eine Milizarmee, aber das momentane System hält nicht.
  • Eine_win_ig 16.09.2019 23:43
    Highlight Highlight Als junger BO freue ich mich über diese Wahl. Eben genau, weil er NICHT der alten Garde angehört! Die Armee muss sich der Zeit anpassen. Und mit ihm - hoffe ich - können wir es schaffen.

    Zu den Aussagen des "hohen, anonymen Offiziers" muss ich glaube ich nichts sagen...
    • tamam ueli, tamam! 17.09.2019 06:57
      Highlight Highlight hast wohl nicht verstanfen dass du als junger BO offenbar den falschen beruf gewählt hast. lokomotiven mit kohlen fährt man nur noch zur sonntagsschau aus...
    • Yamamoto 17.09.2019 10:50
      Highlight Highlight @Eine_win_ig Da stimme ich Dir absolut zu. Heute würde ich wohl den gesamten Dienst in der Armee leisten. Damals habe ich aber u.a. auch deshalb in den Zivi gewechselt, weil mir das Verhalten einiger konservativer Betonköpfe schlichtweg zu dämlich war. Etwas frischer Wind tut der Armee bestimmt gut und könnte ihr Ansehen wieder steigern.
    • Eine_win_ig 17.09.2019 11:36
      Highlight Highlight Schtzngrmm: hä? Ich folge nicht. Ich erachte meinen Arbeitsplatz als sehr sicher und, leider, wahrscheinlich in Zukunft wieder als notwendiger als heute.

      Yamamoto: genau. Leider haben wir immer noch zu viele (vor allem Altersgruppe 50+), die meinen ohne Schreien könne man nicht führen. Naja, auch die werden pensioniert und Süssli's Wahl ist ein enorm starkes Zeichen.
  • Kip_Organa 16.09.2019 23:42
    Highlight Highlight Ich habe während eines WKs mal ein paar Worte mit Süssli gewechselt. Er schien mir einen intelligenten und aufgeschlossenen Eundruck zu machen. Ich bin davon überzeugt, dass er die richtige Wahl war.
  • Barracuda 16.09.2019 23:30
    Highlight Highlight Bezeichnend für diese rückständige Männerwirtschaft aus dem letzten Jahrhundert. Der Departementsvorsteherin einfach mal billig und frech unterstellen, dass sie einfach auf den Charme von Süssli reingefallen wäre! Gut so, kommt endlich einer, der nicht aus dem inneren Zirkel dieses SVP-Filz stammt. Da werden einige Offiziere noch auf die Welt kommen, wenn man sieht, wie Amherd das VBS durchleuchtet und hinterfragt. Fertig Vetterli-Wirtschaft.
    • Sir Konterbier 17.09.2019 08:08
      Highlight Highlight Ich bin zwar kein hoher Offizier aber beleidige mich bitte nicht mit dem SVP-Filz, das ist dazu noch schlicht falsch. Nach meiner Erfahrung kommen das gros der Offiziere aus der politischen Mitte. Ist halt bisschen schwer zu sagen, da in der Armee eigentlich nicht über Politik gesprochen wird, aber glauben Sie mir das ist durchmischter als Sie sich das vielleicht vorstellen.
  • philosophund 16.09.2019 23:16
    Highlight Highlight Leider gibt es in unserer Armee zuviele „knorrige“ Of‘s die das Leiterlispieli und dem dazugehörigen Aufstieg als persönliches und unabdingbares Grundrecht erachten. Die Viola tut dem Dep. gut.
    • Nr 756 17.09.2019 07:38
      Highlight Highlight Es ist übrigens nicht gerade respektvoll, über Fremde zu reden und dabei deren Vornamen zu benutzen. Viele würden das sogar als distanzlos betrachten.
    • philosophund 17.09.2019 09:06
      Highlight Highlight Ist es respektvoll über Fremde zu urteilen? Vielleicht ist Sie ja meine Tante/Kollegin/etc. 😘
    • ain hasardeur 17.09.2019 11:01
      Highlight Highlight Du, iisprinzässin. Mit diesem Kommentar bewegst du dich auf Glatteis.

      Ich bin der Meinung Donald und Viola sollten sich mal treffen und Thomas im Sandkasten mit den Kriegsspielzeugen zuschauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jacques #23 16.09.2019 23:11
    Highlight Highlight Sympathischer, moderner Top Mann, der mit dem Dyson funzt, statt mim Schüfeli und Beseli. Wird einen guten Job in einem guten workplace environment.
  • Gummibär 16.09.2019 23:10
    Highlight Highlight Endlich einer, der nicht an jahrzehntelanger "Tunnel-Vision" leidet und sich vielleicht darüber Gedanken macht wie es möglich ist, dass ein Land wie Saudiarabien mit einem jährlichen Rüstungs-Etat von 65 Milliarden USD seine Industrieanlagen nicht besser schützen kann, und daraus für die Schweiz gewisse Lehren zieht.
    Cyber-Abwehr und "Thinking out of the box" können unserer hausbackenen Armee nur gut tun. Charme hin oder her.
    • _kokolorix 17.09.2019 00:25
      Highlight Highlight Der Rüstungsindustrie, welche SA voll um den Finger gewickelt hat, läge auch nichts ferner als Industrieanlagen zu schützen. Vorrang hat allein der Profit der Aktionäre. Bezeichnend ist der Realitätsverlust der saudischen Regierung, mit teuren Kampffliegern, einen Konflikt gewinnen zu können. Ich hoffe immer noch, dass die Schweiz dieser Versuchung widerstehen kann und endlich ihre Boden-Luft Verteidigung wieder funktionsfähig macht, bevor zig Milliarden in den feuchten Träumen einiger, alternder, Piloten verlocht werden
  • FischersFritz 16.09.2019 23:07
    Highlight Highlight Nun werden also auch Männer auf ihr Äusseres reduziert. Wo bleibt der Aufschrei der Anti- Sexismus-Jüngerinnen?
    • Wat Sohn 17.09.2019 00:22
      Highlight Highlight Ähm, Fritz, der Artikel ist effektiv sexistisch, aber nicht so wie du denkst.
      Hier wird den Frauen unterstellt, dass sie wegen des Charmes des Herrn nicht mehr klar denken konnten. 🤦🏻‍♂️
    • Locutus70 17.09.2019 05:31
      Highlight Highlight @Wat Sohn - das wird Männer regelmässig unterstellt und gilt nicht als sexistisch^^
    • Nr 756 17.09.2019 07:41
      Highlight Highlight @Locutus70
      In deinem Umfeld vielleicht. Bei den Leuten die ich kenne ist das durchaus Thema.
    Weitere Antworten anzeigen
  • goschi 16.09.2019 23:01
    Highlight Highlight Diese gerüchte verwundern mich nicht.
    Die Berufsoffiziere haben trotz Milizarmee und damit sehr viel kontakt mit Personal aus der Wirtschaft immer herbe Mühe damit, dass die Armee nicht mehr den Stand von 1968 mehr hat.
    Dass eine Frau nun ihr Vorgesetzter ist, machte vielen zu schaffen, die in ihren Köpfen noch sehr .. alt .. sind und dass diese binnen weniger als einem Jahr mehr bewegte und umkrempelte und die Armee in die Aktualität zerrte als die letzten drei SVP-Departementschef ist positiv zu werten.

    Der offene Sexismus um leicht verführbare Frauen ist auch bezeichnend niveaulos.
    • Phil BE 17.09.2019 09:58
      Highlight Highlight Oh, wie ich die Verallgemeinerungen liebe... "Die Berufsoffiziere" (zu denen ich im Übrigen auch gehöre) sind durchaus keine Ewiggestrigen. Ich empfehle, die Berichte zur Zukunft der Bodentruppen und zur Zukunft der Luftverteidigung mal zu lesen. Die Ewiggestrigen sind tendenziell eher auf der politischen und/oder "Milizverband-Seite" zu finden (wobei in letzteren auch die Herren "ausser Dienst" sehr laut sprechen). Im Übrigen ist die grosse Mehrzahl von uns sehr glücklich mit BR Amherd und steht zudem auch hinter der Nomination von Div Süssli. Der "Informant" war sicher nicht in der Auswahl.
  • Re Né 16.09.2019 23:01
    Highlight Highlight Der wirkt mir eher, als käme er bei den Offizieren gut an.... 🤮
  • Gurgelhals 16.09.2019 22:47
    Highlight Highlight Bwahaha, das ist zu gut. Den komplett überrumpelten Offizieren kommt in ihrer Ratlosigkeit tatsächlich nichts besseres in den Sinn als kopflos mit der Sexismuskanone um sich zu ballern 🤣
  • Jerry Cad 16.09.2019 22:47
    Highlight Highlight Wie git, dass eine Frau dem VBS vorsteht, so haben die die ausgedienten Vollblutmilitaristen eine plausible Begründung wieso man eine fähigere Person einstellt.
    • Phil BE 17.09.2019 10:02
      Highlight Highlight Das Wort "ausgedient" ist in diesem Zusammenhang korrekt. Denn diejenigen, die aktuell in Beruf oder Miliz eine höhere Funktion ausüben, sind in ihrer überwältigenden Mehrheit positiv überrascht - von der Chefin VBS, wie auch von der Nomination des nächsten CdA. Dies gilt insbesondere auch für die "unterlegenen" 4 KandidatInnen der Wahl. Gemotze höre ich nur aus der Politik (wohl Parteigeplänkel im Vorfeld der Wahlen geschuldet) oder via Medien, die krampfhaft eine Einzelmeinung zur Schlagzeile überhöhen wollen... Traurig.
      Grüsse von einem Berufsoffizier (oder "Vollblutmilitaristen").
    • Sir Konterbier 17.09.2019 12:23
      Highlight Highlight Kann ich Phil nur beipflichten, ich war im WK als er ernannt wurde. Die Berufskader waren zwar überrascht, aber überhaupt nicht unglücklich mit dem Entscheid.
  • Zahlenheini 16.09.2019 22:45
    Highlight Highlight Mümümü
  • Ferd Blu 16.09.2019 22:44
    Highlight Highlight Ein Armeechef muss kompetent sein und nicht ein Supermodel das alle Frauen um den Finger wickelt. Ich bin mir sicher das Süssli trotzdem deswegen als Armeechef auserkoren wurde weil man ihn in der Position als den kompetentesten sah. Daher sehe ich keinen Sinn in diesem Artikel.
  • Elpampa 16.09.2019 22:42
    Highlight Highlight Und genau so ein Querdenker resp. Quereinsteiger bringt den dringend benötigten frischen Wind hinein!
    • ain hasardeur 17.09.2019 13:16
      Highlight Highlight Frischen Wind blasen doch schon die Kampfflugzeuge durch die engen Täler.

  • dan2016 16.09.2019 22:40
    Highlight Highlight Also der feige Offizier, welcher hier anonym um sich ballert, gehört degradiert und aus der Armee ausgeschlossen. Kaum zu glauben was da offenbar für ein trauriges Pack auf unsere Kosten viel zu lange schmarotzen konnte
    • AllknowingP 17.09.2019 02:38
      Highlight Highlight Leider können die immer noch Schmarotzen....
    • redeye70 17.09.2019 06:31
      Highlight Highlight Ueli Maurer beklagte sich schon über Illoyalität und Indiskretionen im Offizierskorps. Nur hatte er nicht den Mut und Schneid aufzuräumen. Die Viola macht‘s!
  • Plaudertasche 16.09.2019 22:36
    Highlight Highlight Die Entwicklung von Süssli innerhalb der Armee war schon immer extrem steil und hat etwas geplantes an sich - bin also nicht davon überrascht (und hat mit Charme nichts zu tun).

    Süssli passt von der Story her einfach zur „Neuen Armee“ welche sich auch mehr in der Politik und Zivilgesellschaft präsentieren muss.

    Bin gespannt ob seine französisch Kenntnisse sich in der Zwischenzeit verbessert haben...
    • AllknowingP 17.09.2019 02:39
      Highlight Highlight Hi Hi Französischkenntnisse
  • Agglochind 16.09.2019 22:34
    Highlight Highlight Naja die "Platzhirsche" beweisen ja mit solchen Theorien selbst, wie sehr sie in der Moderne angekommen sind...
    • Phil BE 17.09.2019 10:03
      Highlight Highlight ...nur war es - wenn dieser Mensch überhaupt existiert - kein Platzhirsch.
    • ain hasardeur 17.09.2019 13:19
      Highlight Highlight Die Platzhirsche schiessen doch nur mit Platzpatronen.

      Alles Rohrkrepierer, die sich schneller ins Réduit verkriechen als ein Fuchs in seinem Bau - wenn es brenzlig wird.

Reis zum selber Abfüllen – so sagen die Detailhändler dem Plastik den Kampf an

Das Plastik muss weg. Das haben auch die Detailhändler erkannt. Intensiv arbeiten sie an alternativen Verpackungsmöglichkeiten. In fünf Migros-Filialen wird derzeit gar ein Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

Geschälte Orangen in Plastik verpackt, gedämpfte Kartoffeln frisch vakuumiert: Immer wieder ernten Detailhändler für ihre Verpackungsmethoden harsche Kritik in den sozialen Medien.

Die hiesigen Detailhändler wehren sich gegen die Vorwürfe und gehen in die Offensive. In fünf Migros-Filialen in Genf wird derzeit der Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

«Die Kunden sind begeistert vom Angebot, auch weil sie kleinere Mengen abfüllen können», sagt Mediensprecher Tristan Cerf. …

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