Schweiz
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Mehrere Plakate der Infokampagne

Wie sich die jüngsten Lockerungsmassnahmen auswirken, wird man erst mit einer zeitlichen Verzögerung von rund 10 Tagen sehen. Bild: keystone

5 Punkte, die du zu den steigenden Fallzahlen in der Schweiz kennen musst

Der Alltag in der Schweiz ist (fast komplett) zurückgekehrt, die Fallzahlen steigen allmählich wieder an. Was du dazu wissen musst – und warum Panik zurzeit fehl am Platz ist.



Steigende Fallzahlen

Dank dem Lockdown konnten die täglichen Neuinfektionen im April und Mai stetig heruntergedrückt werden. Anfangs Juni erreichten sie den bisherigen Tiefststand. Doch seit letztem Mittwoch, dem 24. Juni, sind die Zahlen wieder deutlich angestiegen. Am Samstag kamen 69 Neuinfizierte hinzu, zuletzt erreichte man solche Werte anfangs Mai.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Entwicklung der Fallzahlen im Juni

positiv Getestete im Juni

Nach den erfreulichen Werten anfangs Juni stiegen die Zahlen gegen Ende Monat wieder an. Bild: watson

Verglichen mit der ersten Welle in der Schweiz, bewegen sich die Zahlen allerdings noch in einem bescheidenen Rahmen. Zu Spitzenzeiten steckten sich in der Schweiz täglich über 1200 Menschen mit dem Coronavirus an.

Interessant dürfte hier auch der Vergleich zu unserem Nachbarstaat und «europäischen Corona-Vorzeigeland» Österreich sein: Das einwohnermässig gleich grosse Land wie die Schweiz hat das Coronavirus seit Mitte April im Griff, die intensivste Zeit war also rund zwei Wochen früher vorüber als bei uns. Trotz Lockerungen einiger Massnahmen bewegen sich die Zahlen in Österreich seither ohne Ausnahme im ein- oder zweistelligen Bereich.

Dass die Fallzahlen in der Schweiz nach den Lockerungen wieder etwas steigen, war zu erwarten – schliesslich liegt der letzte grosse Lockerungsschritt vom 6. Juni erst rund drei Wochen zurück. Stagnieren die täglichen Neuinfektionen im aktuellen Bereich, können die wieder dazugewonnenen Freiheiten aber wohl beibehalten werden – so macht es zumindest Nachbar Österreich vor.

Tägliche laborbestätigte Neuinfektionen in der Schweiz und in Österreich

Schweiz Österreich tägliche Neuinfektionen

Bild: watson

Grösseres Testvolumen

Seit dem 22. April können und sollen sich alle Personen mit Symptomen auf das Coronavirus testen lassen. Und seit dem 25. Juni übernimmt der Bund auch die Kosten sowohl für Tests auf Infektion mit dem Coronavirus, wie auch die serologischen Tests zum Nachweis von Antikörpern.

Entsprechend ist auch das Testvolumen in letzter Zeit angestiegen. Während im April und Mai an Höchsttagen rund 6000 Tests durchgeführt wurden, waren es letzte Woche teilweise über 10'000 Tests pro Tag. Das ist deutlich mehr als in der kritischen Phase Mitte März.

Der grosse Unterschied ist allerdings: Der Anteil der positiv ausgefallenen Tests liegt heute bei unter einem Prozent, während er Mitte März zeitweise bei über 20 Prozent lag.

Testvolumen und Positivitätsrate

Testvolumen Schweiz

Hinweis: Da pro Person mehrere Tests gemacht und gemeldet werden können, liegt die Anzahl positiver Tests über der Anzahl positiv getesteter Personen. Bild: bag

Immer mehr Jüngere positiv getestet

Das BAG gibt regelmässig die Altersstruktur der positiv Getesteten in der Schweiz bekannt. Vergleicht man die aktuelle Verteilung mit der von anfangs April, fällt auf: Heute werden vermehrt Jüngere positiv auf das Coronavirus getestet. In sämtlichen Altersklassen unter 40 Jahren ist der Anteil gewachsen.

Verteilung der positiv Getesteten nach Alterskategorie in Prozent

Altersklassen Entwicklung

Mit rund 20% aller positiv Getesteten sind die 50-59-Jährigen nach wie vor am häufigsten betroffen. Bild: watson

Dieses Phänomen ist nicht nur in der Schweiz zu beobachten und es gibt dafür mehrere Erklärungen, die die US-amerikanische Biostatistikerin Natalie E. Dean in einem Tweet beschreibt. Am wahrscheinlichsten scheint eine Kombination aus den drei Erklärungen.

1. Alle lassen sich jetzt testen

In der kritischen Phase im März waren Ärzte und Spitäler bestrebt, vor allem Risikopatienten mit Vorerkrankungen und eben auch speziell ältere Personen zu testen. Inzwischen gilt die Testempfehlung bei Symptomen bekanntlich für alle Alterskategorien. Junge – mit oftmals milderen Symptomen – werden jetzt entsprechend auch in der Statistik erfasst.

2. Ältere Menschen sind vorsichtiger

Gerade für Alters- und Pflegezentren war und ist das Coronavirus eine besondere Bedrohung. Inzwischen hat man sich auf die Situation eingestellt und die nötigen Hygiene-Massnahmen getroffen, sodass Risikopatienten besser geschützt sind.

3. Jüngere Menschen sind unvorsichtiger

Die letzte ist zugleich die ungünstigste Erklärung: Jüngere Menschen haben genug von den Restriktionen und gehen allmählich in den früheren Alltag über. Sie treffen mehr Leute und vernachlässigen die Hygieneempfehlungen. Auch wenn jüngere Menschen vermutlich oft verschont bleiben, endet die Infektion doch für einige mit teilweise heftigen Symptomen – und sie ziehen den Altersschnitt der Coronapatienten in der Schweiz nach unten.

Anzahl Hospitalisierte bleibt konstant

Zu Beginn der Pandemie war die grösste Sorge, dass unser Gesundheitssystem überlastet wird und die Spitäler den Ansturm nicht mehr bewältigen könnten. Derzeit ist die Lage erfreulich ruhig: Die Zahl der Patienten, die wegen Covid-19 hospitalisiert sind, bleibt konstant. Seit anfangs Juni ist die Zahl der Hospitalisierten schweizweit auf unter 300 Personen gefallen, in den letzten zwei Wochen hat sich die Anzahl rund um 200 eingependelt.

Obwohl die Zahl der täglich positiv Gemeldeten in den letzten Tagen wieder angestiegen ist, wurden also nicht mehr Personen ins Spital eingeliefert. Steigen die Hospitalisierungen wieder an, würden erneute Verschärfungen der Massnahmen wohl unumgänglich sein.

Hospitalisierte seit dem Lockdown am 16. März

Anzahl Hospitalisierte in der Schweiz seit dem Lockdown am 16. März

Bild: watson

Weiterhin wenig Todesfälle

Ebenfalls beruhigt hat sich die Situation in Bezug auf Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Letzten Mittwoch hat das Bundesamt für Gesundheit zwei neue Todesfälle gemeldet, seither sind zu den 1682 Todesopfern keine Neuen mehr dazu gekommen. Im Juni wurden bisher neun Todesopfer registriert.

Todesopfer durch Covid-19 seit dem Lockdown am 16. März

Todesopfer Covid-19 in der Schweiz seit Lockdown

Bild: watson

Verzögerung noch nicht berücksichtigt

Allerdings gilt es, die Situation weiter aufmerksam zu verfolgen. Das oben erwähnte erhöhte Testvolumen mag nämlich zu einem Teil für den Anstieg der täglichen Fallzahlen mitverantwortlich sein – allerdings nicht ausschliesslich. Wie sich die jüngsten Lockerungsmassnahmen auf die täglichen Infektionszahlen und die Hospitalisierung auswirken, wird man erst mit einer zeitlichen Verzögerung von rund 10 Tagen sehen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lazydavie 01.07.2020 08:16
    Highlight Highlight Unsere Regierung holt sich gerade Bestnoten ab. Einzig in der Masken-Frage hätte man wohl besser agieren können. Ignoranten und Besserwisser sind in einer solchen Situation zu erwahrten und ein eher kleines Übel mit relativ grossem Mitleidspotential. ;-)
  • sometimes2020 01.07.2020 07:25
    Highlight Highlight Wenn ich den Watson-Chart mit diesem des BAG vergleiche, gibt es schon einige Abweichungen.
    An was könnte das liegen?
    Benutzer Bild
    • Lea Senn 01.07.2020 08:45
      Highlight Highlight @sometimes2020 Die Grafiken stimmen schon überein, deine endet einfach am 11. Mai 2020 und ist daher veraltet. Unsere Statistik stammt ebenfalls vom BAG, hier findest du alle Details dazu: https://covid-19-schweiz.bagapps.ch/de-3.html
  • Dirk Leinher 30.06.2020 22:33
    Highlight Highlight Bei 10'000 Tests und einer angenommenen Sensitivität des PCR Tests von hohen 99%, erhalten wir eine Menge von 100 falsch-positiv getesteten "Fällen".
    Selbst wenn das Virus gar nicht existierte, wären also bei 10'000 durchgeführten Tests in etwa die heutigen Mengen an "positiven" Ergebnissen zu erwarten.
    • Lea Senn 01.07.2020 08:46
      Highlight Highlight Die positiven Tests werden zur Bestätigung wiederholt, um dieses Phänomen zu vermindern. Hier findest du mehr Details zu den durchgeführten Tests in der Schweiz: https://covid-19-schweiz.bagapps.ch/de-3.html
    • Dirk Leinher 01.07.2020 12:57
      Highlight Highlight @Lea Senn
      Ds steht auf der verlinkten Seite aber anders: "Hinweis: Da pro Person mehrere Tests gemacht und gemeldet werden können, liegt die Anzahl positiver Tests über der Anzahl positiv getesteter Personen". Dies würde bedeuten, dass es gerade umgekehrt ist. Wenn eine Person positiv getestet wurde und ein zweiter Test auch positiv ergibt, haben wir 2 positive Tests. Wenn einen Person zuerst positiv und im 2. Test negativ getestet wird, haben wir aber trotzdem einen falsch-positiven Test auf der Statistik. Gemäss Ihrem Link vergrössert sich das Problem der falsch-positiven Tests sogar noch.
    • Dirk Leinher 01.07.2020 13:34
      Highlight Highlight @Lea Senn
      Nochmals zum Link. Es ist dort nirgends eine Angabe zu "positiv getesteten Personen die bestätigt sind" zu finden, es ist nur die Menge an positiven Tests und Totalmenge gemachter Test ersichtlich. Sinnvoll wäre dies strikt zu trennen mit 3 Datenreihen_
      1. Anzahl durchgeführter Tests
      2. Anzahl Tests mit positivem Ergebnisse
      3. Anzahl durch Testwiederholung positiv bestätigter Personen

      Diese 3 Zahlenreihen habe ich so bisher nicht gefunden. Wenn du diese Zahlen kennst, bin ich dankbar diese hier zu verlinken.
  • Faktenchecker 30.06.2020 17:24
    Highlight Highlight Wären alle Artikel in Watson so sachlich und frei von politischer Meinung wie dieser, wäre Watson das was es ursprünglich angestrebt hat.
  • Slender Man the Mohrenkopf 30.06.2020 17:04
    Highlight Highlight Wenige Tote, stabile Anzahl der Hospitalisierungen, Neuansteckungen hauptsächlich bei jüngeren Personen. Daraus resultiert für mich, die Lage ist entspannt und es gibt keinen Grund zu irgendwelchen Maskenpflichten oder strengere Massnahmen.
  • Locutus70 30.06.2020 17:02
    Highlight Highlight Sehr ausführlich, informativ und doch verständlich - danke.
  • Swisschris 30.06.2020 16:58
    Highlight Highlight Hallo! Mich würde interessieren, wie sich aktuell Leute infizieren. Ist es im ÖV, Ausgang, Shopping, bei der Arbeit? Oder wissen sie es gar nicht? Es geht mir nicht darum diese Leute zu kritisieren. Diese Information soll anonymisiert bleiben. Ich möchte nur gerne wissen, wo sich das grösste Risiko verbirgt.
  • mumpitz 30.06.2020 15:36
    Highlight Highlight Cooler Bericht über die nicht einfache Thematik.

    Er bügelt den Kommentar über die Partyscene Ihrer Kollegin wieder aus.
    Sie schuldet Ihnen einen Drink :-)
  • RedCloud 30.06.2020 15:15
    Highlight Highlight Einige handwerkliche Fehler im Text:
    - Die Anzahl Infekte sind stärker gestiegen, als die Anzahl Tests
    - Es macht keinen Sinn die aktuelle positive Anzahl Tests mit Werten aus März zu vergleichen. Niemand will ja zurück in die Situation wie im März
    - Die jüngsten Lockerungen haben sich noch nicht in den Infektionszahlen niedergeschlagen. Auch bei den Hospitalisierungen werden wir frühestens in 10 Tagen eine Bewegung haben (das wird am Ende des Artikels auch erwähnt).
    Fakt ist:
    Ausser der Schweiz hat kein Land in Zentraleuropa Clubs/Bars geöffnet. Dafür herrscht in diesen Ländern Maskenpflicht.
    • Chloetira 30.06.2020 17:03
      Highlight Highlight Es macht aber auch keinen Sinn, das ganze mit Anfangs März zu vergleichen, wo nur ein Bruchteil der Tests von heute stattfand.
      Die Lockerungen haben sich sicherlich auch schon in die Zahlen niedergeschlagen, im Schnitt dauert es 5 Tage bis Symptome auftreten.
      Zum Fakt am Schluss: Also ich war vor zwei Wochen in Österreich und dort waren zumindest die Bars geöffnet.
    • Slender Man the Mohrenkopf 30.06.2020 17:07
      Highlight Highlight Fakt ist, es gibt aktuell keinen Grund zur Besorgnis, eine Maskenpflicht ist unnötig und Clubs/Bars können offen bleiben, wenn sie ihre Konzepte umsetzen, tun sie es nicht, sollten Fehlbare aber den Betrieb einstellen müssen.
    • Dirk Leinher 30.06.2020 22:43
      Highlight Highlight @RedCloud
      Das ist falsch. Zitat aus dem Artikel: "Der Anteil der positiv ausgefallenen Tests liegt heute bei unter einem Prozent, während er Mitte März zeitweise bei über 20 Prozent lag".
      Bei einer angenommenen hohen Sensitivität von 99% eines PCR Tests erklären sich die Fallzahlen unter 1% auch sehr schnell. Logik!
    Weitere Antworten anzeigen
  • jopa 30.06.2020 14:42
    Highlight Highlight Danke für den Artikel!
    Wichtig finde ich auch zu erwähnen, dass tägliche Neuinfektionen unter 100 überhaupt kein Problem darstellen. Bislang ist auch kein exponentieller Anstieg zu erkennen. Das heisst der R Wert ist nicht viel höher als 1.
    • Mutzli 30.06.2020 18:27
      Highlight Highlight @jopa

      Leider ist Re nach den Berechnungen der Taskforce seit den Lockerungen ziemlich stetig gestiegen, der Mittelwert am 26.5 1 überschritten und lag beim letzten errechenbaren Zeitpunkt vom 20.6 bei 1.44 (Unschärfe von max. 1.24-1.65). https://ncs-tf.ch/de/lagebericht

      Da es in der Zwischenzeit ja auch keine Gegenmassnahmen gab, ist davon auszugehen, dass wir uns immer noch mindestens auf diesem Niveau befinden und dementsprechend schon ein ziemliches Weilchen exponentielle Verbreitung haben. Zum Glück relativ niedrige Fallzahlen, aber je früher das Wachstum gebremst desto angenehmer
  • kaderschaufel 30.06.2020 12:04
    Highlight Highlight ... aber die Reproduktionszahl ist im Moment grösser als 1. Natürlich ist Panik immer eine schlechte Reaktion, aber man sollte schon schauen, dass man diese Zahl wieder unter 1 drücken kann.

    Und dass Hospitalisierungen und Tote konstant bleiben ist keine Überraschung, diese Zahlen hinken ja immer den Infektionszahlen hinterher (und die Infektionszahlen steigen erst seit wenigen Tagen).
    • Theo Rehtisch 30.06.2020 13:21
      Highlight Highlight Naju

      Klar können die Hospitalisierungen und Toten zunehmen, aber momentan sind dies Vermutungen.

      Wir lesen momentan alle Kaffesatz
    • Tabalugga 30.06.2020 13:51
      Highlight Highlight Mit so wenig täglichen Infektionszahlen finde ich es überhaupt fraglich wir man so genau eine reproduktionszahl kommunizieren muss. Diese kann gar nicht zu 100% der wirklichkeit entsprechen... man macht auch keine studie mit 50 menschen und wended das auf alle an... das könnten alles ausreisset sein oder nun stagniert es bei 65 pro tag. Und auch dann könnte es plötzlicj an einem tag 100 geben und am nächsten tag wieder 60... und mit was möchte man dieses virus vergleichen. Nicht einmal mit dem was vor dem lockdown gewesen ist wäre es ratsam... würde dieser zahl aktuell keinen glauben schencken
  • Fairness 30.06.2020 11:58
    Highlight Highlight Teilweise über 100‘000 Tests. Ja, zwei Mal, dafür vorgestern nicht mal 2‘000!
    • 54er 30.06.2020 12:05
      Highlight Highlight @Fairness
      Weil die Testzentren und die meisten Arztpraxen am Sonntag zu haben ?
    • Fairness 30.06.2020 12:21
      Highlight Highlight Sorry für die Null zuviel. .... 10‘000 ...
      Dass am Wochenende kaum getestet wird, gibt‘s auch nur in der Schweiz.
    • 54er 30.06.2020 12:43
      Highlight Highlight @Fairness
      Bitte informiere dich doch richtig.
      Bei sehr vielen Ländern ist so dass am Wochenende weniger getestet wird. Dass hat damit zu tun dass man nicht einfach in die Notaufnahme laufen kann sondern einen Termin abmachen muss und dies dann in abgetrennten Bereichen durchgeführt wird. Und die haben halt nicht wie z.B. die Notaufnahme 24/7 offen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zar_dule 30.06.2020 11:05
    Highlight Highlight Der Artikel zeigt, dass bei aller Panik im Moment, die Schweiz auf Kurs ist und das ursprüngliche Ziel ,nämlich die Überlastung der Spitäler zu vermeiden, erreicht wurde. Der neue Tenor in den Medien und hier in den Kommentaren scheint jedoch die völlige Ausrottung des Virus zu sein - koste es was es wolle.
    • Fairness 30.06.2020 12:00
      Highlight Highlight Manche checken es einfach nicht, wie schnell die Unvorsichtigkeit teuer und tragisch werden kann.
    • Tabalugga 30.06.2020 13:55
      Highlight Highlight Manche checken es auch nicht, das jeder mensch individuell ist und andere bedürfnisse hat als sich zuhause zu isolieren und das virus abzuwarten.
    • Mr. Spock 30.06.2020 16:39
      Highlight Highlight @Tabalugga: im Bedürfniss der körperlichen Gesundheit sibd wir alle gleich und andere Bedürfnisse sollten dem untergeordnet sein!
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 30.06.2020 10:46
    Highlight Highlight Alles schön und gut. Dennoch gilt es weiterhin sich an die Regeln zu halten und nicht über die Stränge zu schlagen.
    Sehen wir mal, wie wir über die Urlaubszeit kommen und was uns der Herbst bringen wird.
  • Baumi72 30.06.2020 10:45
    Highlight Highlight Frau Senn und Watson, Sie überraschen mich positiv!

    Als erstes Medium überhaupt, setzen Sie die Fallzahlen in Relation zu der Anzahl getesteter Personen.

    Das hat bisher niemand geschafft!

    Ich gratuliere Ihnen. Bravo!
    • Chloetira 30.06.2020 11:26
      Highlight Highlight Diesem Lob kann ich mich nur anschliessen. Was ich auch festgestellt habe ist, dass ausser wenigen Ausnahmen hier eine angenehmere Diskussionskultur herrscht als auf anderen Medien.
  • blathmoineir 30.06.2020 10:28
    Highlight Highlight Wow!!! vielen dank für diesen faktenreichen und panikfreien artikel! balsam für meine geschundene seele.

    - oktoberbraut
  • Fandall 30.06.2020 10:25
    Highlight Highlight Danke für die Infos.
    Soweit also alles noch in Butter. Mehr Tests gibt höhere Fallzahlen. Solange die Hospitalisierungen nicht markant steigen, ist alles so wie es zu erwarten war. Wir sind auf gutem Weg zur Herdenimmunität.
  • Mia_san_mia 30.06.2020 09:54
    Highlight Highlight Endlich mal ein Beitrag ohne unnötige Panikmache 👍🏻
  • landre 30.06.2020 09:46
    Highlight Highlight Ist nicht das erste mal das @Lea Senn einen sachlich rationalen und informativ wertvollen Artikel mit einem sensibilisierenden Touch gebacken kriegt. Sowas qualifiziert zur haltbaren vierten Gewalt...Danke für auch diesen mehrwertigen Artikel!

    (Die reisserischen Titel werden aber weiterhin wohl kaum von Watson verschwinden(?)
    • Tchnologicaaa 30.06.2020 11:52
      Highlight Highlight Genau! Ich hätte den guten Artikel aufgrund des Click-bait-Titels beinahe verpasst, hab dann aber doch geklickt 😅
  • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 30.06.2020 08:55
    Highlight Highlight sachlicher artikel!
    weiter so watson!
    • andy y 30.06.2020 09:58
      Highlight Highlight Ohh, eigenlob? 😂
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 30.06.2020 10:15
      Highlight Highlight ich bin "team kommentarnulpe" - nicht "team watson" ;-)
    • andy y 30.06.2020 11:00
      Highlight Highlight OK? Was bedeutet den "Team Kommentarnulpe"? Was ist deine Aufgabe?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 30.06.2020 08:50
    Highlight Highlight Die Zahlen sehen, trotz leichter Steigung, noch keinen Grund zur Panik.

    Aber ich bin mir nicht sicher, ob das BAG schnell genug auf einen neuen Anstieg reagieren wird. Masken, Clubs, laue Sommernächte - schon jetzt zeigt die Bevölkerung zu wenig Selbstdiziplin...
  • De-Saint-Ex 30.06.2020 08:45
    Highlight Highlight Danke für diesen „unaufgeregten“ Beitrag. Panik ist nie ein guter Ratgeber. Das Gegenteil davon allerdings auch nicht.
    Was genau beobachtet werden sollte, ist wie sich die Fallzahlen nicht nur innerhalb der Schweiz sondern auch im Vergleich zum umliegenden Ausland weiter entwickeln werden... nicht dass die Schweizer dazu gezwungen würden, ihre „Parties“ diesen Sommer schon mal nur im Inland feiern zu dürfen. Jetzt dürft Ihr das gerne wieder als „Panikmache“ abblitzen. Die Reisebranche schaut einfach mal besorgt...
    • andy y 30.06.2020 10:49
      Highlight Highlight Stimmt. Angst und Panik sind keine guten Begleiter. Angemessener Respekt ist wesentlich vernünftiger. Zumindest ist das für mich der Weg damit umzugehen. Ich kann aber auch verstehen dass einige Angst und Panik haben nach der ganzen 7/24 Medialen und Staatlichen Bearbeitung, Diese war und ist sehr intensiv und hinterlässt bei einigen anhaltende Ängste. Die von dir erwähnte Berücksichtigung der Zahlen im Ausland macht sicher Sinn, wobei, solange wir selber täglich neue Infizierte zählen müssen wir Reisende nicht wirklich fürchten.
    • De-Saint-Ex 30.06.2020 11:53
      Highlight Highlight Na ja.. vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt... nicht wir die Ausländer fürchten... eher umgekehrt. Unsere „Massnahmen“ gleichen mittlerweile denen Schweden‘s, und wie‘s dort mittlerweile aussieht dürfte hinlänglich bekannt sein. Und ich kann leider so ziemlich nirgends feststellen, dass eine Mehrheit der SchweizerInnen „Respekt“ hätte. Da hilft nur noch das Prinzip Hoffnung, denn proaktiv gehandelt wird nicht. Ob abwarten da besonders schlau ist, wird sich zeigen.
  • Thomas G. 30.06.2020 08:44
    Highlight Highlight Die täglichen Fallzahlen sind irrelevant. Man muss den Durchschnitt der letzten 7 Tage anschauen. Und da ist der Trend klar nach oben. Und zwar exakt so wie es Ende Februar, anfangs März ausgesehen hat. Es ist keineswegs so dass wir das Virus unter Kontrolle haben!
    • Chloetira 30.06.2020 09:49
      Highlight Highlight Ende Februar und anfangs März wurde aber auch massiv weniger getestet. Daher kann man diese Zahlen nicht vergleichen. Solange die Hospitalisierungsrate tieg bleibt sind die steigenden Fallzahlen absolut irrelevant. Die Gefährlichkeit kann man nicht anhand der Neuinfektionen messen sondern nur anhand der Letalität. Und nach Studien in den best untersuchten Ländern liegt diese zwischen 0.01 und 0.4%, was nicht weiter besorgniserregend ist.
    • Felix Meyer 30.06.2020 09:53
      Highlight Highlight Nein, man darf auch nicht den Durchschnitt der letzten 7 Tage anschauen. Man darf überhaupt nicht die Fallzahlen für sich alleine anschauen, wenn gleichzeitig die Anzahl Tests steigt.
      Die Positivitätsrate der Tests sagt viel mehr darüber aus, ob es tatsächlich mehr Fälle gibt, als die gemeldeten Fallzahlen.
    • Rölsche 30.06.2020 09:58
      Highlight Highlight In absoluten Zahlen zeigt der Trend nach oben. Doch dies ist irrelevant. Es zählt nur die Anzahl positiv getesteter in Relation zu den Anzahl gemachter Tests. Und hier zeigt der Trend nach unten.
      Sprich: Fälle welche noch im Mai gar niemand bemerkt hat - und auch niemanden gestört hat, weil der Verlauf der Krankheit bekanntlich in ca 98% der Fälle sehr harmlos verläuft und oft nicht mal bemerkt wurde - werden neu statistisch mit erfasst, weil eben nun alle getestet werden.
      So gesehen eine positive Entwicklung. Warten wir aber noch ein wenig ab, dann werden wir es genau wissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Not, Sure 30.06.2020 08:32
    Highlight Highlight 1. Jüngere Menschen sind unvorsichtig und stecken sich vermehrt an.
    2. In ihrem Umfeld stecken sie ältere Personen an.
    3. Einige müssen hospitalisiert werden und einige sterben.

    Nun ist Schritt eins eingetroffen. Natürlich ist dies alarmierend!

    Das sich alle testen lassen können gilt bereits seit vielen Wochen und erklärt nicht die Verdoppelung der Fallzahlen in den letzten sieben Tagen.
    • Rölsche 30.06.2020 10:13
      Highlight Highlight Man muss die Relation unbedingt im Auge behalten. Sonst kann man leider falsche Schlussfolgerungen ziehen und dann eben zB in Panik verfallen.
      Wie der Artikel schön darlegt, wurden zu Spitzenzeiten >1200 Menschen positiv getestet. Dies bei ca 6000 Tests. Ergibt 20% positive.
      Heute werden 10‘000 Tests gemacht. Bei 100 Positiven (um diesem Wert dürfte es sich hoffentlich einpendeln) wäre das noch 1%. Von den 1% landen ca. 1% im Spital. Also Eine/r...
      Auch wenn das für die Betroffenen schlimm ist, statistisch gesehen ist alles OK. Und in 3 Wochen sind wir dann noch schlauer und werden sehen...
  • Dave1974 30.06.2020 08:32
    Highlight Highlight Schön, dass die Zahlen mal relativiert werden ohne dass man das selber zusammensuchen darf.

    Nur werden das einige als Rechtfertigung für ihr rücksichtsloses bis nichtswissendes Verhalten herbeiziehen. War ja auch schon so, als die heftigeren Grippen grassierten und halt "nur" Informationskampagnen ohne weitere Massnahmen stattfanden.

    Schade, dass Viren & Co. nicht gleich eine Farbspur hinterlassen, damit auch der und die Hinterletzte verstehen, dass z.B. Händeschütteln in gewissen Situationen nicht angebracht ist.
    Ich empfehle ein Kackbraun, damit es klarer wird.
  • DerSchreder 30.06.2020 08:26
    Highlight Highlight Aktuell sollte man in der Diskussion sowie Interpretation bezüglich neuen Fällen und Statistik wohl eher vorsichtig sein. Folgende Quelle erläutert dies aus meiner Sicht schön und gibt zumindest (aus meiner Sicht) einige verlässlich erscheinende Quellen / Studien an:

    https://www.infosperber.ch/Gesundheit/Auch-ohne-neue-Falle-von-Corona-steigen-die-Fallzahlen-weiter

    Bei einer falsch-positiv Fehlerquote von 1% (pessimistisch) sind bei 10'000 Tests pro Tag min. 100 Fälle gemeldet, welche nicht wirklich erkrankt sind. Mit so tiefen Fallzahlen sollte man aus statistischer Sicht vorsichtig sein.
    • bokl 30.06.2020 08:47
      Highlight Highlight Vorsichtig sollte man vor allem mit Infosperber sein!
    • Thomas G. 30.06.2020 08:49
      Highlight Highlight Der Artikel verschweigt dass das BAG nur verifizierte Tests (der gleiche Abstrich zweimal getestet von unterschiedlichen Labors) publiziert. Die BAG Fallzahlen sind daher auch wirklich positive.
    • RandomNicknameGenerator 30.06.2020 08:53
      Highlight Highlight Alle positiven Fälle werden doppelt getestet (in der Region + im Referenzzentrum Genf). Damit sinkt die falsch-positivrate deutlich. Zudem sind es keine Schnelltests, sondern Labortests. Die sind sehr genau.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Unwichtig 30.06.2020 08:26
    Highlight Highlight Bravo, Watson. Warum nicht gleich so?

    Wir sollten nicht vergessen: Einer der Gründe für den Lockdown war der öffentliche Druck, v. a. auf Grund der Situation in Italien. Aus heutiger Sicht gibt es genügend Hinweise (Studien z. B. aus Norwegen, Entwicklung der R-Zahl vor und während des Lockdowns u. a.), die es zumindest zweifelhaft erscheinen lassen, ob dieser massive Eingriff zur Kontrolle der Ausbreitung von Covid-19 wirklich notwendig gewesen war. In Zukunft sollten wir dazu übergehen, Entscheidungen wieder primär auf Fakten zu basieren und nicht auf gefühlten Bedrohungslagen.
    • RandomNicknameGenerator 30.06.2020 08:58
      Highlight Highlight Weisst du, das mit den Fakten... Nicht so dein Ding, gell?
      Fachexperten sind mit grosser Mehrheit der Meinung, dass es den "Lockdown" gebraucht hat - nicht nur für die direkte Einschränkungen, sondern auch für die indirekten (da den meisten Leuten die Situation endlich bewusst wurde).
      Übrigens: der R-Wert ist mit dem Lockdown gesunken. Ist ja schön wenn die paar Verschwörungstheoretikern behauten, der hinke genau 14 Tage hinterher - das tut er aber nicht. Schönes Beispiel erst gerade mit dem Club in Zürich: Infektion am Samstag, positiv getestet am Donnerstag.
    • fant 30.06.2020 10:08
      Highlight Highlight
      Natürlich wissen wir jetzt mehr!

      Aber die Formulierung "zweifelhaft erscheinen lassen" klingt mir zu fest nach "dieses strenge Einschreiten war total übertrieben, die Entscheidenden sind alle warmduschende Angsthasen, das hätte man damals schon wissen können".

      Ich hoffe das ist nicht so gemeint. Denn jetzt rückwirkend die Entscheidungen von vor zwei Monaten (als man vieles noch nicht so genau wusste und "better safe than sorry" angebracht war) zu verurteilen ist gleich doof wie die Börsenhefte, die dir sagen, welche Aktien du letztes Jahr hättest kaufen sollen...
    • Lightwood 30.06.2020 12:02
      Highlight Highlight Gehe mit dir einig, solche Entscheidungen sollten auf Fakten beruhen (da wir gerade beim Thema sind: wie sieht es in Schweden so aus, alles viel besser?).

      Aber einfach die jetzige Faktenlage herzunehmen um den damaligen Entscheid zu diskreditieren, ist nicht gerade so die feine Art. Bei Entscheidungen gibt es nun mal meist einen Unsicherheitsfaktor. Der war gerade zu Beginn sicher grösser als heute. Und es geht hier nicht darum, ob der Kaffee zu süss ist oder nicht, es geht um Menschen. Von dem nachvollziehbar, ist die Risikobereitschaft nicht sehr hoch.
  • 54er 30.06.2020 08:25
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel 👌

    Die eher jüngeren wie ich bewegen sich wieder mehr, da ist klar dass einige Fälle dazu kommen werden. Erst recht seit man sich gratis testen kann und es nicht mehr heisst wir testen nur Personen aus der Risikogruppe.

    Aber nicht zu verwechseln mit der aussage von jemanden nur weil wir mehr testen haben wir mehr Fälle.. wichtig ist, wie hier auch gut beschrieben, dass die Anzahl hospitalisierte klein bleibt.

    Aber trotzdem wedd eich nicht ganz verstehen wieso man die Clubs direkt öffnen musste.. diese werde ich wohl noch eine weile meiden, egal was die Zahlen sagen.
  • Joe Meier 30.06.2020 08:24
    Highlight Highlight Ein erfrischend sachlicher Artikel in der Zeit wo sonst jeder Neuinfizierte gleich als Hiobsbotschaft verkauft wird. Der Bezug zu den Todesfällen und Hospitalisierten ist wichtig weil dies ja eigentlich im Fokus stehen müsste (und früher auch so war). Aber seitdem diese Zahlen beständig tief sind, fokussiert man sich auf die Infektionszahlen, ohne Interesse daran ob es sich um wirklich Erkrankte handelt..
    Nochmals danke für den unaufgeregten Artikel

    • Hoci 30.06.2020 09:27
      Highlight Highlight Du hast wohl schon wieder vergessen, dass Todeszahlen um einige Wochen verzögert kommen. Auch hospitalisiert werden glaubs viele verzögert.
      So oder so steigende Zahlen bedeutet gerade Explosion der Infizierten, inwiefern und schlimm zeigt sich erst in Wochen (Neuinfizierte durch die heute entdeckten).
    • Joe Meier 30.06.2020 12:46
      Highlight Highlight @ Hoci.. Ja, wenn man das Glas halbleer sieht dann ist das so.. Halb voll haben wir auf tiefem Niveau stabile Zahlen und könnten uns darüber freuen anstatt die Apokalypse herbeizusehnen..
  • Morgenbrot 30.06.2020 08:16
    Highlight Highlight Seit Tagen dominieren wieder die Fallzahlen die Schlagzeilen. Neue Studien, die die anfängliche Einschätzung der Gefährlichkeit stark relativieren (Letalität inzwischen bei ca. 0.1%) oder jene, die aufzeigen, dass entgegen der Annahme, dass es keine Immunität gibt, 40-60% der Bevölkerung eben doch eine Kreuzimmumität auf Grund anderer Coronaviren haben, werden nicht erwähnt.
    Die Frage ist doch, wie weiter? Wir werden das Virus nicht mehr los und irgendwie muss das Leben weitergehen. Mir fehlt seitens BR eine Strategie auf lange Sicht. (Teil)Lockdowns können nicht auf Jahre funktionieren.
    • Mutzli 30.06.2020 09:22
      Highlight Highlight @Morgenbrot
      Wieso erwähnen Sie denn diese angeblichen Studien zwar, aber zitieren sie nicht?

      Das eine Letalit��t von 0.1% absurd ist, zeigt bereits das Beispiel von NYC: Min. 21941 bestätigte Tote durch Covid-19 bis jetzt (Übersterblichkeit nicht einberechnet) sind 0.26% der Gesamtbevölkerung der Stadt. Mit bisher ca. 20% der Bevölkerung infiziert.

      Deckt sich hingegen mit den 0.5-1% vom Imperial College (https://www.thelancet.com/pdfs/journals/lancet/PIIS0140-6736(20)31357-X.pdf) und ein grosser Teil der Antikörper verschwinden bereits nach 2-3 Monaten https://bit.ly/38hH6NN
    • Hoci 30.06.2020 09:38
      Highlight Highlight Die ist klar gegeben und weisst du auch, weils seit Monaten repetiert wird.
      Aber eben passt dir nicht oder du willst Stimmung machen. Trotzdem die Wiederholung:
      - Infiziertenzahlen auf tiefem Niveau halten damit Spitäler nicht überfüllt sind
      - das virus verbreitet sich exponentiell durch unverantwortliche Leute (Zverov, Djoker usw.) Bereits tiefe unkontrollierte Infizierte sind eine pot. grosse Gefahr (ohne Quarantöne).
      - man wartet auf Masken, Medikamente, Impfstoff und hofft das Virus wird weniger tödlich
      - bis es soweit ist, soll es möglichst wenig Tote+Menschen mit Langzeitschöden haben
    • Chloetira 30.06.2020 09:56
      Highlight Highlight @Mutzli du machst hier den Fehler, dass du Zahlen von Hotspots verwendest. Wo das Gesundheitssystem zusammenbricht kommt es unweigerlich zu einer höheren Gesamtsterblichkeit. Repräsentativ ist das ganze aber nicht. Das ist genau das Problem bei Corona: Die Leute sehen immer nur die negativen Beispiele und brennen sich genau diese in die Köpfe ein.
      Im übrigen wurde auch nachgewiesen, dass Antikörpertests in nur einem von fünf Fällen diese auch korrekt erkennen. Daher kann man die Rate der Infizierten wohl teilweise um den Faktor 5 hochrechnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 30.06.2020 08:15
    Highlight Highlight Endlich mal ein sachlicher Artikel. Die zweite Welle muss mit allen Mitteln verhindert werden - aber der Panikmodus von watson in den letzten Wochen ist meines Erachtens kontraproduktiv.
  • {Besserwisser} 30.06.2020 08:11
    Highlight Highlight Der Artikel tendiert stark ins relativierende. Ich wünschte mir aber jetzt eher eine Sensibilisierung. Wir befinden uns momentan in einer heiklen Phase und viele Mitbürger setzen die aktuelle Lage zu sehr mit Normalität gleich.
  • Kritisch Hinterfragen 30.06.2020 07:59
    Highlight Highlight Ein positiver Artikel mit objektiven Zahlen? Wie! Das gefällt mir. Vielen Dank!

    Seit Monaten nur Panik und Angst...

  • Fairness 30.06.2020 07:47
    Highlight Highlight Vor allem Egoismus, Ignoranz und Rücksichtslosigkeit sind fehl am Platz. Dummheit sollte weh tun. Aber vielleicht wollen viele von denen gar keinen Job mehr.
    • Fairness 30.06.2020 09:00
      Highlight Highlight Da stand vor zwei Minuten 21:20. ständig werden Herzen und Blitze manipuliert. Geht also gar nicht, nicht in Ordnung!
    • Coffeetime ☕ 30.06.2020 10:56
      Highlight Highlight Vergiss die Herzen und Blitze, oder schreibst du etwas, nur um möglichst viel ❤ zu bekommen? Es sind wohl Bots in Hintergrund aktiv und es wird jeweils irgendwie korrigiert.

      Wichtiger als diese Bewertungen ist doch, dass du deiner Meinung kundtust?
  • Der Kritiker 30.06.2020 07:40
    Highlight Highlight Für mich ist wichtig, dass ein zweiter Lockdown zwingend verhindert wird. Genau die Jungen, welche heute unvorsichtig sind, werden die Kosten für einen zweiten Lockdown mittragen müssen, leider aber auch Kinder, die nichts für die Unvorsicht der heutigen, mündigen Bevölkerung dafür können. Ein erneuter Lockdown mit all den finanziellen Folgen wird schwer auf uns allen lasten. Ich will meinen Kindern diese Last nicht aufs Auge drücken, weil unsere Spassgesellschaft ein bisschen Party machen möchte. Einen zweiten Lockdown darf es nicht geben!
    • Eyeore 30.06.2020 08:22
      Highlight Highlight Ich denke man kann nicht allein sagen die Spassgesellschaft wäre dafür verantwortlich.
      Beim Einkaufen werden die Regeln auch missachtet, Masken will auch keiner tragen, in die Qarantäne nach dem Auslandaufenthalt will wohl auch niemand. Das Problem ist, alle wollen Sicherheit aber selber nichts dafür tun.
      Wenn man nun sagen würde, Maskenpflicht im ÖV und allen öffentlichen Räumen (Supermärkte, Bahnhöfe, Zoo, Bars, Restaurant, Clubs etc.), Registration mit ID in den Clubs, 2 Wochen Qarantäne wenn man im Ausland war, wäre es wohl auch nicht recht.
      Der Egoismus siegt leider.
    • Kritisch Hinterfragen 30.06.2020 08:35
      Highlight Highlight Gibt es denn wirklich alle diese Ansteckung im ÖV?

      Ich frage ernsthaft, will es mich interessiert. Man hört immer nur von dieser fehlenden Maskenpflicht. Aber ist diese wirklich Objektiv begründet?
    • lilie 30.06.2020 08:40
      Highlight Highlight @Der Kritiker: Ein zweiter Lockdown ist rechtlich nicht mehr möglich, da es dazu zu einer erneuten akuten Bedrohungslage kommen müsste und es keine andere Möglichkeit gäbe.

      Kein Land, das eine zweite Welle erlebte, hat einen weiteren nationalen Lockdown verfügt. Das macht auch keinen Sinn, weil man ja nun viel genauer vergolgen kann, wo Infektionen passieren. Es wird also nur lokal gehandelt, um die Ausbreitung, sollte sie wieder steigen, wieder einzudämmen.

      Dafür sind nun auch die Kantone zuständig, nicht mehr der Bund.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 30.06.2020 07:37
    Highlight Highlight Danke für diesen professionellen und panikfreien Artikel! 👍

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