Schweiz
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Die Appenzell Innerrhoder Landsgemeinde findet 2020 wegen der Coronakrise nicht statt (Archivbild, Landsgemeinde 2019).

Direkte Demokratie, wie sie an der Landsgemeinde im Kanton Appenzell Innerrhoden gelebt wird. Bild: KEYSTONE

Wie Corona-Gegner die Demokratie auf die Probe stellen

Die Gegner von Corona-Massnahmen fordern ihre Rechte ein. An die demokratischen Gepflogenheiten halten sie sich dabei aber nicht.



Die Abwehrhaltung der «Corona-Rebellen» beschäftigt seit Wochen Politik und Behörden. Sie macht sich nicht nur in der gewaltbereiten Rhetorik bemerkbar – was angesichts der Anstachelung durch Verschwörungsgläubige, Neonazis und Faschisten wenig überraschend ist. Sie zeigt sich auch durch die Art und Weise, wie die Corona-Gegner mit staatlichen Institutionen umgehen.

Davon betroffen ist nicht nur Deutschland, sondern auch die Schweiz, obwohl sie Bürgerinnen und Bürgern vergleichsweise volksnahe Mitsprachemöglichkeiten bietet.

Will man eine Demonstration organisieren, so zeigen sich Polizeistellen und Gemeindeämter gesprächsbereit. Sie wissen (in der Regel), dass faktische Versammlungsverbote verfassungswidrig sind. Will man sich für ein Anliegen Gehör verschaffen, dann erreicht man das in der Schweiz ohne gegen die Behörden «stürmen» zu müssen. Klappt es trotzdem nicht, kann man jederzeit gegen Gemeinden, Kantone und den Bund klagen.

Das haben die «Corona-Rebellen» aus Berlin auch verstanden. Sie klagten vor dem Verwaltungsgericht, nachdem die Behörden eine für kommenden Samstag geplante Demo verboten hatten. Und siegten. Grundrechte gelten auch während einer Pandemie, weshalb man Kundgebungen nicht einfach so komplett verbieten, sondern nur einschränken darf.

Coronavirus tötet immer noch

Der Entscheid gegen das Demo-Verbot ist noch nicht rechtskräftig. Es sind weitere Urteile möglich, das Bundesverfassungsgericht wird sich vielleicht damit befassen müssen. Dieser Spiessrutenlauf ist für eine Demokratie wichtig; er wäre aber nicht nötig gewesen, hätten die Organisatoren der Corona-Demo das Gespräch mit den Behörden gesucht und auf weitere Schutzmassnahmen gesetzt.

In Deutschland sterben täglich mehrere Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Auch in der Schweiz müssen jede Woche mehrere Tote vermeldet werden. Die Regierungen beider Länder versuchen, diese abgeschwächte Pandemie in den Griff zu kriegen. In Krisen gehört es zur demokratischen Kultur, diese Politik kritisch zu verfolgen und Kritik konstruktiv zu äussern.

Bundeshaus erhielt über 9000 Briefe – Politiker hunderte Mails

Von den «Corona-Rebellen» erlebte man aber das Gegenteil. Im Frühling bestanden sie darauf, völlig ungeschützt in Massen demonstrieren zu dürfen. Einschränkungen durch eine Maskenpflicht oder Abstände akzeptierten sie nicht – und gerieten entsprechend in den Konflikt mit der Polizei. So geschehen mehrmals in Zürich, so geschehen auch in Berlin.

Die destruktive Abwehrhaltung zeigte sich auch beim Covid-19-Gesetz: Kritische Kreise orchestrierten einen Massenversand von gleichlautenden Vernehmlassungs-Stellungnahmen. Der Bund erhielt im Juli so über 9000 Seiten (!), die mehrheitlich dasselbe beinhalteten. Das löste einen immensen Arbeitsaufwand aus, was von den «Corona-Rebellen» als Erfolg gefeiert wurde.

Ähnliches Vorgehen diese Woche: Nationalräte und Ständerätinnen erhielten hundertfach dieselbe Mail, mit der Bitte, sich einer Youtube-Diskussion mit Sucharit Bhakdi und Bodo Schiffmann zu stellen. Der Versand wurde auch hier orchestriert: Es wurden eine vorgefasste Mail sowie die E-Mailadressen zur Verfügung gestellt. Das löste vor allem Verärgerung aus, wie mehrere Nationalrätinnen und Nationalräte sagen. Dabei zeigt die Erfahrung: Politikerinnen und Politiker gehen an jede «Hundsverlochete» – ein, zwei Telefonate wären effizienter gewesen als die Mailflut.

«Gstürm» bringt nichts

SP-Nationalrätin Jacqueline Badran machte die jüngste Flutungsaktion auf Twitter publik. Sie wurde schon mehrmals für solche PR-Aktionen ins Visier genommen, im Gespräch mit watson sagt sie dazu: «Ich habe schon Briefe, auch handgeschriebene, und Bücher von Verschwörungstheoretikern zugeschickt bekommen. Ein solches Ausmass an Massenmails habe ich aber noch nie erlebt.» Wenn innerhalb von wenigen Stunden gegen 1500 E-Mails im Posteingang landen, wirkt das hysterisch und mache «einen viel weniger an, sie zu lesen und ernst zu nehmen».

«Das ist an Kontraproduktivität nicht zu überbieten!», so ihr Fazit. Besser wäre es, wenn sich kritische Meinungen in einem Verband organisieren. Dann käme zumindest die Kritik professioneller an, sagt sie mit lakonischem Unterton.

Ähnlich klingt es im Bundeshaus, wo man in den Sommermonaten 9000 Seiten Vernehmlassungs-Antworten bearbeiten musste. Die Bundeskanzlei habe einige anstrengende Tage hinter sich gehabt, um die tausendfach versandten Musterbriefe zu sortieren und einzuscannen. Die politische Bedeutung solcher Aktionen sei gering – sie würden höchstens medial eine Auswirkung haben, heisst es von verantwortlichen Stellen.

Bundesrat antwortete Corona-Skeptikern

FDP und SVP legen zu. Grüne, GLP und BDP verlieren. Nach Luzern und Baselland bestätigte sich dieser Trend auch im Kanton Zürich. Ist jetzt auch bei den Eidgenössischen Wahlen im Herbst mit einem Rechtsrutsch zu rechnen? Politologe Thomas Milic analysiert die Wahltrends.<br>

Thomas Milić ist Politikwissenschaftler am Zentrum für Demokratie Aarau. Bild: archiv

Die Wirkung solcher Aktionsformen – man könnte sie in Anlehnung an die bekannten Shitstorms auch «Opinion Storms» nennen – wurde bislang von der Politologie noch nicht gross untersucht. Politikwissenschaftler Thomas Milić vom Zentrum für Demokratie Aarau sagt jedoch, dass solche (Massen-)Proteste durchaus von Regierungen wahrgenommen werden.

«Das hängt davon ab, für wie ernsthaft sie diese als ‹Bedrohung› erachten.» Sie würden dann mit einem gewissen Entgegenkommen reagieren – so tat es der Bundesrat, der die Impfzwang-Behauptungen in der Covid-19-Gesetz-Debatte aufgriff. «Es sind auch Repressionen möglich, wie etwa beim Versammlungsverbot in Berlin», so der Demokratieforscher. Für ihn sei deshalb die Frage zentral, ob die Behörden solche Bewegungen als marginales Phänomen erkennen. «Dank dem Internet kann sich dies ziemlich einfach multiplizieren», erinnert Milić.

Demokratieforscher: «Solche Gruppen in politischen Prozess einbinden»

Für den Politikwissenschaftler ist aber klar, dass diese Aktionsformen die Institutionen auf die Probe stellen. «Sie können zu einem administrativen Problem werden», sagt Milić und vergleicht die Diskussion mit der Debatte um das E-Collecting – dem Sammeln von Initiativs-Unterschriften im Internet. Dort gebe es auch Stimmen, dass es zu einer Initiativflut kommen würde, weil man im Internet schnell tausende Unterschriften sammeln könne.

Er schlägt vor, dass man statt höheren Hürden solche Gruppierungen besser in den politischen Prozess einbinden soll. «In der Vergangenheit ist das oftmals geschehen: Man hat referendumsfähige Kräfte stärker einzubinden versucht, um damit Referenden von vornherein zu unterbinden», sagt Milić.

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Coronavirus: So trägst du die Schutzmaske richtig

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rethinking 29.08.2020 17:25
    Highlight Highlight Wenn ich mir überlegen wem diese „Coronagegner“ bei einer grösseren Katastrophe nachrennen graut mir schlimmes...

    Da kommen mir schnell mal Szenen aus apokalyptischen Filmen wie Mad Max etc. in den Sinn, bei welchen der „Pöbel“ hirnlos irgendwelchen selbsternannten Clan Leader und Heilsbringer nachrennt...
  • -thomi- 29.08.2020 07:26
    Highlight Highlight Es bleibt zu erwähnen, dass im Frühling Demos stattfanden, die nichts mit Corona zu tun hatten. Das waren keine Rechten und die verhielten sich genauso unvernünftig. Ausserdem sehe ich den demokratischen Prozess nur dann gefährdet, wenn ein Senat eine Demo verbietet, deren Inhalt nicht ins Narrativ passt (gerade in Berlin). Was ich ausserdem bedenklich finde: Wenn die Inbox platzt, könnte man sich auch mal überlegen, dass da ein Anliegen dahinter steht, das vielen wichtig ist? Dann könnte man als gewählter Politiker ja die dem. Prozesse erklären, statt einen doofen Tweet absetzen.
    • leu84 29.08.2020 08:21
      Highlight Highlight Die Demos auf dem Sechseläuten-Platz waren erst recht Corona-Demonstranten. Bill Gates, 5G oder Impfzwang-Plakate wurden gezeigt.
  • elco 29.08.2020 07:10
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Ritiker K. 29.08.2020 09:14
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • elco 29.08.2020 10:39
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    • Enzasa 29.08.2020 11:10
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • Paedu87 29.08.2020 01:58
    Highlight Highlight Der Artikel ist gefährlich. Er impliziert, dass es sich bei sämtlichen Coronavirusmassnahmen-Gegner um gefährliche Spinner handelt. Wer die demokratischen Mittel nutzt gefährdet sie nicht. Und von Gegner der Massnahmen das Einhalten von Schutzmassnahmen zu verlangen ist nicht nur utopisch sondern auch eine Provokation.
    Diese Pandemie hat einige Verlierer hervorgebracht. Wenn man diesen Leuten nun auch noch die Stimme wegnimmt oder sie gar diffamiert, dann endet das nicht gut.
    • Ritiker K. 29.08.2020 09:09
      Highlight Highlight Sicher "Wer die demokratischen Mittel nutzt gefährdet sie nicht." Voll meine Meinung.

      Freie Meinungsäusserung ist und bleibt ein hohes Gut für das ich einstehe.

      Wer die demokratischen Mittel missbraucht und damit Behörden unnötigen Aufwand beschert und Personen orchestriert die Mailboxen füllt schwächt von mir aus gesehen die demokratischen Mittel und auch die Meinung die/er sie vertritt.

    • Paedu87 29.08.2020 12:09
      Highlight Highlight @Ritiker K. Ob der Aufwand unnötig ist lässt sich diskutieren. Ich geben Ihnen insofern Recht, dass zahlreiche der demokratischen Mittel nicht der neuen Zeit angepasst wurden. Das wäre aber vermutlich heikel und je nach dem wer diese Reform durchführt auch etwas gefährlich. Von dem her ist mir das aktuelle System mit ihren Schwächen lieber als eine ungewisse Reform.
      Die Aktion um die Mailboxen zu füllenfinde ich übrigens kindisch und bin ganz Ihrer Meinung, dass sie kontraproduktiv wirken...
  • CalibriLight 28.08.2020 23:49
    Highlight Highlight Also:
    Morgen wird dafür demonstriert, dass niemand mehr eine Maske tragen muss, dass alle Grossveranstaltungen wieder ohne Auflagen stattfinden dürfen, das Contract Tracing abgeschafft wird und sich alle wieder auf engstem Raum ohne Abstand zu halten treffen können.
    Denn durch diese oben erwähnten Massnahmen ist unsere Demokratie ausgehebelt und über kurz oder lang dem Untergang geweiht.

    Oohhkkeeyyy......
    • -thomi- 29.08.2020 07:09
      Highlight Highlight Hat niemand gesagt, Sie müssen da hingehen.
    • CalibriLight 29.08.2020 08:57
      Highlight Highlight Ach, ich könnte ja als Zeichen meines demokratischen goodwills warme Suppe und Alufolie verteilen...
  • Swen Goldpreis 28.08.2020 23:23
    Highlight Highlight Eine Demo mit der Begründung zu verbieten, dass man die Ansicht der Demonstrierenden nicht teilt, ist dumm und undemokratisch. Das Verbot in Berlin wurde vollkommen zurecht gekippt.

    Weiter sollte man dringend aufhören, alle kritischen Stimmen in die Nazi-Ecke zu stellen oder als dumm zu bezeichnen.

    Klar gibt es Dumme und Rechtsexteme. Aber es gibt eben auch viele, die sich nicht ohne Grund um den Zustand unserer Demokratie sorgen. Diese Stimmen sollte man ernstnehmen, weil man sonst Extreme heranzüchtet.

    Nebenbei: Nazi wurden noch nie geheilt, in dem man ihnen vorwarf, Nazis zu sein...

    • Walter Sahli 28.08.2020 23:46
      Highlight Highlight ...und Kinder wurden noch nie erwachsen, in dem man jedem ihrer Fürze Aufmerksamkeit geschenkt hat.
    • nur Ich 29.08.2020 05:03
      Highlight Highlight Sie wurde nicht verboten "weil man die Meinung der Demonstranten nicht teilt", sondern weil die Demonstranten sich nicht an die Abstands- und Hygieneregeln halten und damit die öffentliche Gesundheit gefährden.
    • d10 29.08.2020 10:34
      Highlight Highlight @nurIch das Verwaltungsgericht hat entschieden, dass für ein Verbot keine Voraussetzungen vorliegen.
  • Black Cat in a Sink 28.08.2020 22:38
    Highlight Highlight Diese Covidioten wollen gar nicht. Sie huldigen dem Q. Wahlweise sind Gates, Soros, Bezos oder die jüdische Diaspora von Hinterbergistan schuld, den sie haben das Virus bewusst verbreitet, um von ihrer Pizzeria im Stadtteil Queens abzulenken. Von wo sie dann die Weltherrschaft an sich reissen und alle Länder untereinander aufteilen werden! Ja, das glauben die wirklich, diese Thin Foil Heads!
    • lansky 28.08.2020 22:52
      Highlight Highlight Williamsburg, my Dear. Sie steht in Williamsburg, unsere Pizzeria.

      Shabbat Shalom.
    • Walter Sahli 28.08.2020 23:51
      Highlight Highlight Woher wissen Sie das alles? Hä?
      Weil wir ein für alle sichtbares Symbol an unsere Hauswand angebracht haben, das aber nur für die Erwachten und solche mit Internetanschluss erkennbar ist?
      Verdammt, wir wurden verraten!
  • Noblesse 28.08.2020 21:41
    Highlight Highlight Gut, diese Leute hören genau dann damit auf, wenn es sie selber betrifft. Erkrankte mit Folgen oder Todesfälle in ihrer Nähe!
    Bis dahin geht es halt am Arsch vorbei...

    • jennyc 29.08.2020 01:12
      Highlight Highlight Ich werde morgen auf dem Helvetiaplatz sein,weil ich keine Impfpflicht will.Warum sollte ich deswegen rechts oder wahnsinnig oder egoistisch sein. Ich glaube wir wollen alle nur das beste. Vielleicht ist für dich Gesundheit das höchste Gut und für mich nicht.Aber zu denken,dass jemand die Wahrheit kennt und alle anderen keine Ahnung haben ist gefährlich.Die Regierung wollte doch anfangs einmal die Kurve abflachen,damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.Nun wird das Virus bleiben und die positiv Getesteten sind jünger und erkranken selten.Guter Zeitpunkt für eine Maskenpflicht?
    • Enzasa 29.08.2020 11:13
      Highlight Highlight Wer keine Impfpflicht will, sollte das Risiko andere anzustecken, so gering wie möglich halten. Also ja zur Maske
    • Waseli 29.08.2020 13:08
      Highlight Highlight @covidiot:
      Was ist mit den ü65 die vermehrt in die Spitäler kommen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 28.08.2020 21:27
    Highlight Highlight Titelbild für Picdump: Xävu marschiert mit in Alufolie gewickeltem Handy in der Hand durch Berlin.
    Benutzer Bild
    • Thomas Oetjen 28.08.2020 22:18
      Highlight Highlight Kein Witz. Ein Freund in Deutschland hat von ausverkauften Alufolien in den Aldis und Lidls erzählt.
    • Nelson Muntz 29.08.2020 08:17
      Highlight Highlight Alufolie wird zum WC Papier????
  • Andre Buchheim 28.08.2020 20:57
    Highlight Highlight Man soll diese Gruppen in den politischen Prozess einbinden? Das wollen die doch gar nicht. Die wollen das demokratische System stürzen und eine Diktatur der Unvernunft errichten.
    • Hier Name einfügen 28.08.2020 21:45
      Highlight Highlight Ja genau. Jeder der nicht Ihrer Meinung ist, will die Demokratie stürzen.
    • Enzasa 29.08.2020 11:14
      Highlight Highlight Viele (nicht alle) dieser Demonstranten sagen öffentlich sie wollen das aktuelle System (Demokratie) stürzen.
  • rönsger 28.08.2020 20:30
    Highlight Highlight Was mich echt interessieren würde: Jene Demokratiefreundinnen und -Freunde, die nun für mehr Freiheiten auf die Strasse gehen wollen, sind das wirklich jene konsequenten Abstimmenden, die auch sonst regelmässig ihren staatsbürgerlichen Rechten nachkommen und ihre Meinung an der Urne kundtun? Oder sind es nicht eher jene, die die ordentlichen Abstimmungen regelmässig "vergessen", die nun aber für die grenzenlos egoistische Freiheit demonstrieren, weil es in gewissen Kreisen grad sehr chic ist, einfach mal DAGEGEN zu sein. Also jene, die von Demokratie grad gar keine Ahnung haben (wollen).
    • elco 28.08.2020 20:45
      Highlight Highlight Jein. Und jetzt?
    • Kruk 28.08.2020 20:47
      Highlight Highlight Ich glaube es wird beides unter den Demonstranten haben. Das ist ein bunter Haufen.
    • iggy pop 28.08.2020 21:14
      Highlight Highlight ...."für egoistische Freiheit Demonstrieren"?
      Vielleicht hat jemand von Ihnen eine Mutter zu Hause die 90jährig ist und ihre Enkelkinder nicht mehr sehen durfte, die verstummt ist, weil sie nicht mehr versteht was vor sich geht, eine Maske tragen muss und ihre Lebensqualität einschränkt. Vielleicht gibt es dort solidarische Menschen, die sich für Jene in unserer Gesellschaft einsetzen, die keine Stimme mehr haben.
      Vielleicht ein Pfleger, der merkt, dass immer mehr in die Psychiatrie eingewiesen werden auf Grund der Massnahmen.
      Geh doch einfach mal hin und hör Ihnen zu wenn es dich interessiert
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 28.08.2020 20:23
    Highlight Highlight Ich wünschte mir gerade und insbesondere auch von Watson:

    - Das Thema Corona nicht als Glaubensfrage zu betrachten, sondern in guter alter Journalisten-Manier von allen Seiten zu beleuchten.

    Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wir sind alles mündige Bürger. Wir ertragen das. Es würde viel zur deeskalation beitragen. Nehmt eure Verantwortung wahr. Danke!

    • Garp 28.08.2020 20:47
      Highlight Highlight Watson macht das ganz gut. Wenn es dir hier nicht gefällt such Dir eine andere mediale Plattform.
    • inquisitio 28.08.2020 20:47
      Highlight Highlight Gute Idee, kannst du aber vergessen!
    • elco 28.08.2020 20:48
      Highlight Highlight Und mit allen Seiten meine ich eben ALLE Seiten. Nicht nur immer die Eine...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 28.08.2020 20:09
    Highlight Highlight Die idiotischen Ignoranten, die wissenschaftliche Erkenntnisse leugnen, sind aus dem gleichen Holz geschnitzt, aus dem früher z.B. Hexenverbrenner geschnitzt wurden, bei denen die Ideologie vor der Intelligenz kam.
    • Sternengucker 28.08.2020 21:41
      Highlight Highlight Ich bin kein Ignorant. Aber die immer mehr fordernden Massnahmen gehen mir langsam zu weit, auf den Kecks. Ich bin mit Abstand, Händewaschen, Desinfektionsmittel gut - und das an vorderster Front - durchgekommen. An einer solchen Demo würde ich jedoch nicht teilnehmen, das sind mir zu viele mit ganz abstrusen Verschwörungstheorien unterwegs.
    • Agnesse 28.08.2020 22:03
      Highlight Highlight @Sternengucker Mir gehen die Massnahmen auch auf den Kecks (sic). Dasselbe gilt aber auch dafür, dass ich älter werde oder (noch immer) nicht in einer Villa wohne. 😄 Theoretisch gesehen ist das Leben vielleicht doch kein Supermarkt, praktisch gesehen müssen wir uns entscheiden, wie viel Leid anderer Menschen wir in Kauf nehmen, damit wir unser Leben leben können, wie wir es wollen, und dennoch ruhig schlafen können. Von daher mag ich Ihren differenzierten Kommentar. ❤️
    • Enzasa 29.08.2020 11:25
      Highlight Highlight Abstand, Hände waschen, Hygiene Regeln

      Das sollte eigentlich, das normale Leben sein, unabhängig von Corona. Ich verstehe absolut nicht, wie man es lediglich als Corona Massnahme sehen kann.
      Desinfizieren und Maske tragen sind neu dazugekommen, das ändert mein Leben nicht. Lieber Maske tragen als einen neuen LockDown riskieren. Lieber Maske tragen, als andere Menschen anstecken
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 28.08.2020 19:45
    Highlight Highlight 'Will man sich für ein Anliegen Gehör verschaffen, dann erreicht man das in der Schweiz ohne gegen die Behörden «stürmen» zu müssen.'

    "We are not here to take part, we are here to take over."

    Auf Deutsch:
    "Wir sind nicht hier um teilzunehmen, wir sind hier um zu übernehmen."
    • Lowend 28.08.2020 20:12
      Highlight Highlight So ein Quatsch! In der Schweiz kann sich jeder mündige Bürger wählen lassen, aber dazu fehlt den Covidioten der Mut.
    • JaneSodaBorderless 28.08.2020 22:22
      Highlight Highlight Lowend, die meistem wollen eh gar nicht gewählt werden - die träumen vom Regierungssturz, vom Ende der Demokratie. Von Schnauz-Männchen-Diktatur mit menschenverachtendem Regime.
    • Lowend 28.08.2020 22:42
      Highlight Highlight Wie recht Sie haben, werte Frau JaneSodaBorderless! Faschist zu sein ist leider bedeutend einfacher, als Demokrat zu sein, denn als Demokrat muss man selber denken, während das bei Faschisten, wie auch bei VTs ein Führer erledigt.
  • Meierli 28.08.2020 19:43
    Highlight Highlight Selbstbefriedigung für Covidioten mal anders. Hoffentlich regnet es Morgen den ganzen Tag in Strömen.
    • iggy pop 28.08.2020 19:53
      Highlight Highlight Wer Andersdenkende als Idioten betitelt dem kann ich nur etwas mehr Sonnenschein im Herzen wünschen 😉
    • Hochen 28.08.2020 20:09
      Highlight Highlight Wer mit Nazis und Attila Hildmann auf die gleiche Demo geht der ist nicht anderstdenkend sondern nicht mehr denkend! Ergo ein Idiot!
    • Tschowanni 28.08.2020 20:41
      Highlight Highlight Ich finde Menschen die andere mit Covidioten betiteln bald schlimmer als die "Idioten" selber
    Weitere Antworten anzeigen
  • ARoq 28.08.2020 19:38
    Highlight Highlight "Corona-Rebellen" ist etwas euphemistisch. Querulanten wäre angemessener.
    • elco 28.08.2020 19:44
      Highlight Highlight Corona-Massnahmen-Kritiker wäre der richtige Ausdruck. In einer Demokratie zu viel verlangt?
    • Juliet Bravo 28.08.2020 20:31
      Highlight Highlight elco, viele von denen kritisieren nicht nur die Massnahmen, sondern hängen extremen Verschwörungsideologien an. Nur schon ein Herr Pfluger - ein klassischer Verschwörungsmysthiker.
    • elco 28.08.2020 20:38
      Highlight Highlight Harr Pfluger... noch nie gehört und ich bin sicher der Herr interessiert mich nicht. Was mich aber interessiert: die Corona-Massnahmen fordern zusätzlich 12'000 Hungertote. Pro Tag! (gemäss UNO)

      Ich weiss, ich bin ein Idiot. Wie nennt ihr euch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • balkenbieger 28.08.2020 19:34
    Highlight Highlight ich kenne keiner der für Corona ist.
    • Mooogadelic 28.08.2020 20:30
      Highlight Highlight Fallfehler. Tchuligom.
  • Sarkasmusdetektor 28.08.2020 19:31
    Highlight Highlight Kontraproduktiv... Ich wage zu bezweifeln, dass die Initiatoren solcher Aktionen tatsächlich an produktiven Lösungen interessiert sind. Denen geht es doch nur um Aufmerksamkeit, Follower und ergo Profit.
    • Lowend 28.08.2020 20:14
      Highlight Highlight Endlich einer, der die wahren Gründe für diese Scharlatanerien erkennt. 🙏 !
  • CalibriLight 28.08.2020 19:30
    Highlight Highlight Dass Rechten jedes Mittel "recht" ist, Unzufriedene auf ihre Seite zu bringen, ist sattsam bekannt. Mal sind es die Ausländer, mal die Virologen, mal "die da oben in Bern". Und je nach Thema fühlen sich da verschiedene Gruppen angesprochen. Beim Thema Corona kommen jetzt die seltsamsten Allianzen zustande, bei denen diese Leute tatsächlich glauben, dass "die da oben" ihnen ihre Menschenrechte wegnehmen und dass sie für uns arme Bürger für die Freiheit "kämpfen".
    Fehlt nur noch der Ausdruck "deep state".
    Wie das ablaufen kann, sehen wir ja in den USA bestens.
    • CalibriLight 28.08.2020 22:00
      Highlight Highlight @ Fresh Lizzard -- seit Bunker Boy "gegen den
      deep state kämpft", habe ich etwas Mühe mit diesem Ausdruck. ;-)

      Ausserdem glaube ich, dass sich gerade der Finanzelitenhintergrundsmachtapparat (gutes Wort, übrigens) sehr über die "Freiheitsdemos" von Morgen freut. Mit der zurückgewonnenen "Freiheit" werden sich die Menschen sehr gut wieder ruhigstellen lassen.
    • CalibriLight 28.08.2020 23:34
      Highlight Highlight Echt?
      Sorry.
      Bunker Boy ist der Name, den ich für D. Trump verwende.
  • johnnyenglish 28.08.2020 19:28
    Highlight Highlight Soso. Wenns euch also gerade nicht in den Narrativ passt, sind es Demokratie-feindliche Idioten? So macht man es sich aber auch (zu) einfach.
    • sowhat 28.08.2020 20:20
      Highlight Highlight Lies einfach den Text, johnny, dann weisst du warum es nicht zielführend ist, was Corona-Massnahmen-Gegner bewirken und was eben nicht.
    • Juliet Bravo 28.08.2020 20:34
      Highlight Highlight Sie sind z.B. gegen eine freiwillige App vom BAG und machen eine Initiative gegen diese *freiwillige* App. Das ist schon nicht gerade Ausdruck von Klugheit, meinst du nicht.
    • Makatitom 29.08.2020 00:09
      Highlight Highlight War das nicht ein Referendum das der vorbestrafte, aber konischerweise immer noch bewaffnete Addor da anstossen wollte?
  • iggy pop 28.08.2020 19:24
    Highlight Highlight Ich versammle mich am Samstag friedlich mit Anderen DemokratInnen in Zürich. Ich wünsche mir mehr Debatten und tiefere Analysen mit Fakten. Wenn da Antifas an der Seite rumschreien ist das ihr Recht, wenn Rechte und Verschwörungstheoretiker mitlaufen ist mir das auch egal. An einer Landsgemeinde ist auch nicht nur eine Partei vorhanden. Lasst uns wieder friedlich auf der Strasse debattieren wenn es im Netz nicht mehr möglich ist. Im Freien gibt es noch keine Maskenpflicht! Lasst uns zusammen die Sache deeskalieren, basisdemokratisch.
    Ich freu mich auf Euch!💚
    • elco 28.08.2020 19:27
      Highlight Highlight Die Demokratie lebt! BigUp!!
    • CalibriLight 28.08.2020 19:54
      Highlight Highlight @ iggy pop -- das ist ein Anliegen, das ich grundsätzlich verstehen kann.
      2 Bemerkungen dazu:
      Es sollte definitiv nicht egal sein, dass an der Demo Rechtsextreme und Verschwörungsschwurbler teilnehmen. Diese Leute führen ihr Anliegen ad absurdum und stellen Sie in eine Ecke, in die Sie sicher nicht gehören möchten.
      Im weiteren gibt es ganz viele Fakten und auch Debatten, die geführt werden. Wir sind in einem Lernprozess.
    • elco 28.08.2020 20:07
      Highlight Highlight @CalibriLight, also auch keine 1. Mai Demos weil da der schwarze Block mitlauft?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Demetria 28.08.2020 19:23
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob das diffuse Gefühl der Leute, dass sie verarscht werden wirklich nur Einbildung ist. Das tragische ist eher, dass die Schuld einmal mehr bei marignalisierten Gruppen gesucht wird, die sozial noch weiter unten stehen. Dass etwas in der Gesellschaft nicht stimmt und die Bevölkerung belogen wird, würd ich auch so sehen. Ich sehe die Schuld einfach nicht bei Juden oder Ausländern. Dass die Leute staatsbürgerliche Iniatitive zeigen ist ja auch löblich. Die Frage ist eher, wie man es schafft ins Gespräch zu kommen ohne in 5 Min. die Nerven zu verlieren und zurückzuschreien.
    • Waseli 28.08.2020 20:55
      Highlight Highlight @Demetria:
      Aus meiner Sicht ist das Problem, dass die meisten Menschen das Problem nicht sachlich angehen, sondern einfach aufschreien, wenn es an der eigenen Wohlfühloase / Gewohnheit kratzt. Ungerechte Probleme gibt es genug, nur lässt das die meisten Menschen kalt
    • Bigi_K 28.08.2020 21:14
      Highlight Highlight Mein Herz schlägt linker, als es dem Normalbürger lieb ist. Und ich kritisiere die Massnahmen seit Beginn. In den hunderten Stunden von Informationen habe ich mir immer die ausgesucht, die von Ärtzen, Wissenschaftlern und Juristen vertreten wurden.
      Der allergrösste Teil der Kritiker/innen besteht aus völlig normalen Menschen, die sich um unsere Demokratie sorgen, die Massnahmen kritisch hinterfragen und sich andere wissenschaftliche Meinungen anhören wollen. Es ist Zeit aufzustehen. Ein paar Spinner dürfen uns niemals davon abhalten. ❤️
    • Konsortin Sha'ira 28.08.2020 21:40
      Highlight Highlight @Biki_K Ehrliche Frage für ehrliche Antwort: wieso sorgst du dich um unsere Demokratie?
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  • Brummbär 28.08.2020 19:22
    Highlight Highlight Nach 'Kriese' und 'infisziert' jetzt also auch noch 'Wiederstand' 🙄😱🤔🤣🤣🤣
  • Varanasi 28.08.2020 19:21
    Highlight Highlight Jeder hat das Recht zu demonstrieren.
    Diese hier wird aber nicht so ablaufen wie in Stuttgart (Abstand ect).

    Es sollte mehr herausgestellt werden, wer dort auftaucht.
    Die „Idenditäre Bewegung“ ist schon vor Ort, wie auch andere von den Neuen Rechten.

    Diese Demo wird wahrscheinlich eher ein zweites Chemnitz geben und das macht sie so gefährlich.

    Die Polizei tut mir leid.

    Nur mal als Beispiel: was hat das mit Corona Leugnern zu tun?

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    • Rabbi Jussuf 28.08.2020 19:41
      Highlight Highlight Varanasi
      Berlin ist aber klar selber schuld, wenn da was eskaliert. Die haben ja auch alles dafür getan, dass es Auschreitungen geben könnte.
      - An der ersten Demo friedliche Demonstranten festgenommen...
      - die zweite widerrechtlich verboten
      - und jetzt noch ein Polizeidispositiv wie für einen Bürgerkrieg.

      Hoffen wir, dass es trotzdem friedlich bleibt.

      Dass da auch rechte Gruppen kommen könnten, ist kein Argument, denn es hat mit Sicherheit auch Antifa vor Ort, die Krawall suchen werden.Dafür muss die Polizei gerüstet sein. Das tangiert aber die eigentliche Demo nicht.
    • iggy pop 28.08.2020 19:46
      Highlight Highlight Es sollte mehr herausgestellt werden, wer dort die Mehrheit ist - das sind friedliche Menschen aus der Mitte. Es sind mehrere Demos angemeldet und das muss man auch kommunizieren. Schon am 1. August vermischte man die Ausschreitungen mit den Corona Massnahme Kritikern. Die antidemokratischen Angriffe auf Polizisten gab es von Linksextremen in Neuköln.
    • Varanasi 28.08.2020 20:30
      Highlight Highlight Iggy Pop
      Hast du mitverfolgt, wer sich dort alles angemeldet und aufgerufen hat zu kommen?

      Identitäre, NPD, III Weg zählen für mich jetzt nicht zur Mitte der Gesellschaft. Ein Bernd Höcke auch nicht.

      Denen, denen es um die wirklichen Probleme geht, die lassen sich dort vereinnahmen oder es geht unter.





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  • De-Saint-Ex 28.08.2020 19:20
    Highlight Highlight Als ob Corona der Auslöser dieser „Kundgebungen“ wäre. Ist lediglich der Katalysator für all jene, die sich schon lange mit der Demokratie schwertun... von Linksaussen, das sich schlicht die Anarchie wünscht, bis Rechtsaussen, die sich eine Diktatur für lediglich gleichgeschaltete wünscht. Und in der Mitte, die notorischen Verschwörungstheoretiker. Wie will man von solchen Gruppen erwarten, dass sie sich an demokratische Grundordnungen und Spielregeln halten, wo sie doch gerade diese bekämpfen?
    • elco 28.08.2020 19:31
      Highlight Highlight Als FDP-ler, mitten in der Gesellschaft stehend fühle ich mich gerade nicht angesprochen. Aber da im Netz leider keine anständige Diskussion mehr möglich ist ohne gleich als Idiot abgekanzelt zu werden, wäre das die erste Demo an der ich teilnehmen würde. Egal wer da neben mir steht, es ginge mir um die Sache. Um die Schweiz.
    • De-Saint-Ex 28.08.2020 19:43
      Highlight Highlight Kann es sein, dass Du da in der falschen Partei bist? Einfach mal zum nachdenken, wenn es Dir um die „Sache“ (ja welche denn eigentlich?), und so weit tragend wie „die“ Schweiz geht... „Deine“ Schweiz?
    • elco 28.08.2020 19:59
      Highlight Highlight Danke der Nachfrage. Passt alles. habe auch kein Problem mit SP-ler oder sonst wem.
  • bebby 28.08.2020 19:12
    Highlight Highlight Was ich bis heute nicht verstehe, ist, dass man einerseits Demos von Rechtsextremen Gruppen verbietet, aber Black Matters Demos auch von Watson als positiv dargestellt wurden. Ich finde beides momentan völlig daneben.
    • Petar Marjanović 28.08.2020 19:18
      Highlight Highlight @bebby: Dein Eindruck täuscht dich. watson hat keinen Einfluss darauf, ob Demos von «rechtsextremen Gruppen» verboten werden oder nicht. Im Gegenteil. Vor einigen Wochen kommentierte ich, wieso auch während einer Pandemie das Demonstrationsrecht gelten muss. Hab diesen Kommentar im Artikel oben verlinkt – weil ich dieses Recht auch «rechtsextremen Gruppen» zugestehe.

      https://www.watson.ch/schweiz/kommentar/776994989-coronavirus-krise-grundrechte-gelten-in-der-schweiz
    • GetReal 28.08.2020 19:27
      Highlight Highlight Es geht nicht darum, wer etwas verbietet - aber der Eindruck, dass Demonstrationen für Black Life Matters positiv dargestellt werden und die der Cornona-Massnahmen-Gegner als negativ, den habe auch ich. Egal wie doof ich die Demonstration der Corona-Verschwörungstheoretiker finde - das Recht, zu demonstrieren, haben sie. Und wenn sich welche nicht an Richtlinien halten, dann gehören die dann bestraft; aber nicht im vorneherein das Demonstrationsrecht verweigert.
    • bebby 28.08.2020 20:40
      Highlight Highlight In Basel zum Beispiel war anschliessend zum black matters, wo sogar Polizisten auf die Knie gingen, der Frauenstreiktag und die Polizisten haben die Teilnehmer abgeführt. Weil sie nur Frauen waren?
  • dmark 28.08.2020 19:06
    Highlight Highlight Es sind nicht nur "Verschwörungsgläubige, Neonazis und Faschisten", wie es im Artikel oben geschrieben steht, sondern Leute jeglicher "politischen Couleur", Impfgegner, Esoteriker, sonstige Choleriker, sowie eben auch Liberale und Linke am Start.
    Und da können plötzlich alle Covidioten friedlich nebeneinander demonstrieren.
    • Petar Marjanović 28.08.2020 19:14
      Highlight Highlight @dmark: Es steht eben nicht so. Lies den ersten Absatz nochmals.
    • dmark 28.08.2020 19:28
      Highlight Highlight Sorry Petar, entweder bin ich blind oder kann nicht mehr lesen? ;)
      Hättest du ein "Anti" vor Faschisten gesetzt, dann wäre es schon breiter gefächert. Aber so klingt es für mich, als würden nur die "Armausstrecker" für ihre demokratischen Rechte (eigentlich ein Widerspruch...) demonstrieren.
    • Petar Marjanović 28.08.2020 20:37
      Highlight Highlight @dmark: In diesem Satz geht's um die «Anstachelung durch Verschwörungsgläubige, Neonazis und Faschisten» – nicht mehr, nicht weniger.
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  • MartinZH 28.08.2020 19:00
    Highlight Highlight Von mir aus können sämtliche Covidioten z.B. in die USA, Brasilien, etc. auswandern. Da können sie ihre Weltansicht ganz befreit ausleben und entsprechend huldigen.

    Wenn mich alle diese Leute nicht mehr 'potenziell' gefährden, fühle ich mich viel sicherer – und die Covidioten können sich ganz nach ihrer Fasson ausleben, ohne die Schweizer Volkswirtschaft, das Gesundheitssystem und die Gesellschaft zu belasten.

    Zudem muss ich, u.a. als Steuerzahler, nicht auch noch für die Kosten der Polizei-Einsätze aufkommen, welche diese hedonistischen Egomanen verursachen. Eine wahre Win-Win-Situation! 👍
    • WHYNOT 28.08.2020 19:05
      Highlight Highlight @MartinZH; es steht dir jederzeit frei, auszuwandern, so viel zu Covidioten und deinem Demokratieverständnis. Belarus, Russland, China wo immer du möchtest...
    • DerHans 28.08.2020 19:09
      Highlight Highlight @Martin mit dem selben Gedankengang wie sie, sage ich jetzt ihnen, bleiben sie doch einfach zuhause falls sie Angst haben. Das finden sie natürlich dann auch wieder nicht lustig.
    • Tschowanni 28.08.2020 19:14
      Highlight Highlight Nach dem Wort Covidioten habe ich aufgehört zu lesen. Ganz ehrlich? Sie sind keinen Deut besser als diese, wie nennen sies? "Idioten"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Unwichtig 28.08.2020 19:00
    Highlight Highlight Nun, wenn ein Thema auf genügend breiter Front unterschiedlich bewertet wird und dennoch kein echter, politischer Diskurs stattfindet, wird dieses Thema sehr häufig auf die Strasse getragen.

    Das ist nicht undemokratisch, sondern eher das Gegenteil....
    • WHYNOT 28.08.2020 19:09
      Highlight Highlight Dr Unwichtig 👍🏻
    • smartash 28.08.2020 19:21
      Highlight Highlight mit unterschiedlich bewertet meinst du: die einen stützen ihre Bewertung auf Faken, die anderen nicht
    • Dr. Unwichtig 28.08.2020 19:44
      Highlight Highlight smartash: Bei so einfachen Gedankengängen gehörst du wohl zu den „Covidioten“, von denen man so viel liest....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 28.08.2020 18:54
    Highlight Highlight Das sind einfach Idioten, aber die Demokratie dürften die nicht ins Wanken bringen.
  • Nik G. 28.08.2020 18:51
    Highlight Highlight Der Witz an der ganzen Sache. Die Bearbeitung solcher Mails kostet Geld welches durch die Steuerzahler bezahlt wird und wen die Steuern höher werden motzen solche Menschen auch wieder. Ein bisschen weiter als den Tellerrand schauen geht wohl nicht?
    • Waseli 28.08.2020 21:10
      Highlight Highlight @covidiot:
      Ach wie schön, dass du den Schaden ohne Massnahmen ausblendest
    • Waseli 28.08.2020 22:50
      Highlight Highlight @fresh:
      Doch ich komme mit Lombardei, New York und Brasilien. Und selbst die haben Massnahmen ergriffen um den Schaden in Grenzen zu halten.
      Wie dir bekannt sein sollte, waren die Mehrheit der Fälle in der Schweiz im Tessin sowie in Genf und Waadt - die Deutschweiz hatte erst einen minimalen Anteil an Fällen und somit noch riesen Potential. Und die Fälle sind mit sehr strikten Massnahmen gesunken und beginnen nun nach den Lockerungen wieder zu steigen - oder denkst du diese Zu- und Abnahmen sind purer Zufall?
    • Kruk 29.08.2020 06:11
      Highlight Highlight @ covidiot "Und ihr einen Schaden von hunderten Milliarden und das völlig grundlos."
      es ist dieses "völlig grundlos" was die Massnahmenkritiker ins Abseits stellt.
      Du denkst das Virus ist ungefährlich oder existiert nicht? Eine unkontrollierte Ausbreitung wäre folgenlos?

      Eine Diskussion darüber welche Massnahmen sinnvoll und wie weit sie gehen sollen hat immer stattgefunden und ist sicher wichtig.

      Das Virus einfach zu ignorieren ist doch keine Lösung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 28.08.2020 18:45
    Highlight Highlight Wie der Tagesanzeiger (!) korrekterweise mitteilte: Allesamt Covidioten.

    Und wenn das das grösste Schweizer Medienhaus auf der Frontseite bringt, darf man den Begriff als in der Mitte der Gesellschaft angekommen bezeichnen.

    Wie: Baum, Tram, Hamburger, Covidiot
    • Joe Jordan 28.08.2020 19:14
      Highlight Highlight Der Tages-Anzeiger bestätigt halt eben, warum wir auch in der Schweiz langsam aber sicher in Richtung einer Scheindemokratie abgleiten....oder wo ist der Gegenpol in der Schweiz zum Tages-Anzeiger, Blick, Basler Zeitung, Aargauer Zeitung, SF 1, wenn es um Sinn und Zweck der Covid-19 Massnahmen geht?
    • -thomi- 29.08.2020 07:39
      Highlight Highlight Joe Jordan, lesen Sie die NZZ. Da gabs vor zwei Tagen einen schönen Artikel zum Thema.
    • jennyc 29.08.2020 10:11
      Highlight Highlight Ja, genau darum gehe ich heute auf den Helvetiaplatz: Weil ich zum ersten Mal in meinem Leben gesehen habe, wie die Medien alles was ihnen nicht ins Konzept passte, ausgelassen oder verzerrt hat. Das macht mir Angst. Warum werden die Argumente nie aufgegriffen und diskutiert? Ich finde keine sachlichen Widerlegungen der Thesen, die die Massnahmen als überzogen betrachten. Wenn ich die Zahlen vom BAG anschaue, verstehe ich nicht, warum diese Panik geschürt wird. Und jedesmal wenn sich jemand auf eine offene Diskussion mit mir einlässt, ist er nachher erstaunt ob der Fakten, die verdreht wurden.
  • Stinkstiefel 28.08.2020 18:41
    Highlight Highlight Solche Artikel sind übrigens auch kontraproduktiv.

    Wer jegliche Kritik pauschal in die antidemokratische Ecke stellt verweigert sich genauso sehr dem (zwingend notwendigen) politischen Dialog.

    Ich für meinen Teil halte ein Demonstrationsverbot (wenn nicht lupenrein begründet) für wesentlich demokratiefeindlicher als wenn Politiker Youtube-Videos zugesendet bekommen.
    • elco 28.08.2020 19:13
      Highlight Highlight Ich denke dieser Artikel ist ungewollt produktiv.
    • Varanasi 28.08.2020 19:43
      Highlight Highlight Stinkstiefel
      Muss dir recht geben. Und dafür ist es auch gut, dass es Gerichte gibt.
      Allerdings wurden eben andere Demos vorher verboten (Gedenkmarsch Hanau z. B.)
      Zusätzlich hat man sich das letzte Mal schon nicht um die Hygienemassnahmen gekümmert.

      Hier müsste der Rechtsstaat nun durchgreifen und ob er das kann bei 3000 Polizisten zu 20.000 Demonstranten ist eine grosse Frage.
  • Varanasi 28.08.2020 18:40
    Highlight Highlight In Deutschland ist das inzwischen eine explosive Mischung.

    Das kann man daran sehen, wer dort alles zu dem „Sturm auf Berlin“ aufgerufen hat.
    Wer sich dort anschliesst, sollte das wissen.

    Es ist auch ein Hohn für Veranstaltungen wie z. B. der Gedenkmarsch für Hanau, der trotz Hygienekonzept abgesagt wurde.

    Klar muss das Recht auf Demonstration eingehalten werden, aber dann muss die Polizei auch rigoros eingreifen, wenn die Hygieneregeln nicht befolgt werden. Und nach der Erfahrung am 1.8. sieht das nicht gut aus.


    • Joe Jordan 28.08.2020 19:11
      Highlight Highlight Laut dem heutigen Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts müssen bei der morgigen "Querdenker" Demo keine Masken getragen werden.

      Ein bisschen Abstand halten zu den Mitdemonstrierenden reicht offenbar für das Gericht. Das scheint mir auch durchaus vernünftig so, denn gehalten hätte sich sowieso niemand daran. Weil: Mit Maske demonstrieren, wenn man eben gerade gegen diese Maske demonstrieren möchte, wäre dann tatsächlich leicht schizophren....
    • WHYNOT 28.08.2020 19:19
      Highlight Highlight @Varanasi; Genug ist genug ist genug, intolerant ist die neue intellektuelle Elite..
    • Waseli 28.08.2020 21:16
      Highlight Highlight @whynot:
      Intolerant ist die neue intelektuelle Elite?
      Wirklich? So freizügig wie heute war die Gesselschaft noch nie, was Ideen, Gedanken und ausleben des eigenen Lebens betrifft.
  • smartash 28.08.2020 18:35
    Highlight Highlight Ja klar.
    Querulanten, die sich wissenschaftlichen Fakten verweigern und keinerlei Sinn oder Verständnis für demokratische Prozesse haben, muss man unbedingt mehr in politische Prozesse einbeziehen

    Momoll, macht Sinn und klingt erfolgsversprechend

    Irgendwie kann man als Staat im Umgang mit solchen Verschwörungsschwurberln nur verlieren. Ignorieren ist nicht ok und ernstnehmen kann man sie auch nicht, da man sonst ihre abstrusen Theorien legitimiert
    • _kokolorix 28.08.2020 18:51
      Highlight Highlight Hab ich eben auch gedacht. Wer sich derart kompromisslos gegen jede Vernunft wehrt, ist sehr schwer in vernünftige politische Prozesse einzubinden
    • smartash 28.08.2020 18:58
      Highlight Highlight Die Maßnahmen gegen die Pandemie sind ja demokratisch legitimiert und werden vom grössten Teil der Bevölkerung gut geheißen

      Indem diese Covidioten die Maßnahmen als diktatorisch bezeichnen, obwohl sie das nachweislich nicht sind, haben sie sich für sämtliche politische Prozesse gleich selber disqualifiziert
    • sowhat 28.08.2020 20:47
      Highlight Highlight 1. Maskan haben dann eine Wirkung, wenn ansteckende und Gesunde sie beide tragen. Am besten, nützen sie dann, wenn sie nach Gebrauch fachgerecht entsorgt werden und während dem Gebrauch nicht unnötig berührt werden. Wichtiger als gegen Masken anrennen finde ich dafür zu sorgen, dass sie richtig benutzt werden.
      2. Masken können das Bewusstsein stärken, dass wir noch aufpassen müssen. Wir sind ohne allzu schnell im alten Fahrwasser, was Abstand, husten und Handhygiene betrifft.

      Darum befürworte ich das Maskentragen.

      Jetzt du
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  • Varanasi 28.08.2020 18:31
    Highlight Highlight „Corona Gegner“ mit Reichsflaggen.
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    • Varanasi 28.08.2020 19:28
      Highlight Highlight Keine Bildmontage. Noch mehr gefällig?


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    • Rabbi Jussuf 28.08.2020 20:00
      Highlight Highlight Ui, da hat der Huesmann aber lange suchen müssen!
    • Plan B 28.08.2020 20:01
      Highlight Highlight Und wenn wir es genau nehmen, wäre es die Flagge des Norddeutschen Bundes, welche anschliessen vom Kaiserreich und später vom dritten Reich übernommen wurde. Gibt weitaus schlimmere Flaggen als diese.
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  • a1b3d4e6 28.08.2020 18:30
    Highlight Highlight Dass das Ganze nicht einfach harmlos ist, kann man hier sehen, alle einzelnen, an Covid-19 verstorbenen auf der ganzen Welt:

    Play Icon
  • du_bist_du 28.08.2020 18:29
    Highlight Highlight Diese "Covid-Rebellen" sind mir unsympathisch, da sie sich nicht an Massnahmen halten.
    Nur, in den deutschen Medien und sogar von deutschen Politikern hört man ziemlich unverschleiert, dass Covid ein guter Grund sei, um den Rechten keine Plattform zu bieten. Demoverbot. Alles andere lässt man ja laufen.

    Come on, was soll das. Covid als Vorwand für beide Seiten um ihre politische Interessen durchzusetzen? Um das geht es doch... da braucht es keine Relativierungen und Heucheleien.
  • Denk nach 28.08.2020 18:29
    Highlight Highlight Ich würde hier Deutschland und die Schweiz nicht vergleichen. Bezüglich demokratischen Prozessen sind wir derart verschieden, dass es in Deutschland sogar Sinn machen kann zu streiken, um sich gehör zu verschaffen. Bei unseren direktdemokratischen Strukturen ist es dagegen eher dämlich und nicht zielführend (sofern man das Ziel hegt etwas zu verändern).
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.08.2020 18:27
    Highlight Highlight Was soll jetzt daran bitte nicht demokratischen Gepflogenheiten entsprechen? Es mag lächerlich sein, der Bundesverwaltung 9000 mal den gleichen Stuss zu schicken, über die ach so bösen Masken, die einem die Luft nehmen.
    Dummheit bezüglich der politischen Taktik und ein verkehrtes Weltbild sind jedoch nichts undemokratisches.
    Zyniker würden sagen, die Maske nicht zu tragen ist ein Akt des zivilen Ungehorsames, und wir wissen ja alle, wo Recht zu Unrecht wird, wird Wiederstand zur Pflicht.
  • Liselote Meier 28.08.2020 18:25
    Highlight Highlight Äh sich nicht an Gepflogenheiten halten ist nicht gleich Demokratie in Frage stellen.

    Das ist eine unzulässige Verkettung.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.08.2020 18:36
      Highlight Highlight Hahaha da bin ich mal mit ihnen einer Meinung, kommt selten genug vor.
      Den obigen Text könnte man auch gegen die Besetzung von Häusern, den Schwarzen Block am 1. Mai oder zB Anni Lanz verwenden.
    • Eisvogel 28.08.2020 18:40
      Highlight Highlight @Liselote Meier
      Massnahmen gegen eine Pandemie sind nicht Gepflogenheiten, das ist eine unzulässige Bezeichnung.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.08.2020 18:44
      Highlight Highlight Nach mehrmaligem Lesen wird der Artikel immer besser.
      Er ist de facto eine Absage an jegliche Form der ausserparlamenteraischen politischen Arbeit oder einer Politik, die konträr zur regierenden politischen Haltung steht, nicht nur in der Zielsetzung, sondern auch in der Art der politischen Arbeit.
      Wiederstand ja, aber bitte innerhalb der bestehende Gefässe, alles andere ist anti-demokratisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 28.08.2020 18:25
    Highlight Highlight Ich würde das so organisieren: Es gibt einen Demonstrationsort. Das ganze ist abgegrenzt und nur über drei oder vier Eingänge zugänglich. Dort wird kontrolliert bzw. gegebenenfalls Masken ausgegeben. Wer sich nicht dran hält, kommt nicht rein.
    • Wiesler 28.08.2020 19:10
      Highlight Highlight 20'000 mit 4 Ein und Ausgängen. 🤦🏻‍♂️ made my day
    • Locutus70 28.08.2020 20:01
      Highlight Highlight @Wiesler - Mimimi
    • Wiesler 28.08.2020 20:24
      Highlight Highlight Locutus70
      Du schreibst Realität aber komisch.
  • Joe Jordan 28.08.2020 18:24
    Highlight Highlight Das kann man aber auch ganz anders sehen,nämlich dass die Demokratie in der Schweiz von der relativ kleinen Minderheit auf die Probe gestellt wird,welche der relativ grossen Mehrheit der Bevölkerung à toux prix eine Maskenpflicht in den Läden aufdrücken will.

    Bevor dies der Fall war,hatten wir diesen Frühling eine wesentlich friedlichere,lockerere Stimmung im Land: Wer eine Maske tragen wollte,durfte diese selbstverständlich tragen,aber es wurde niemandem aufgezwungen.

    Dass die Maskenpflicht das Klima in einem Land vergiften kann, sieht man momentan in verschiedenen Staaten dieser Welt.


    • IZO 28.08.2020 19:27
      Highlight Highlight Ami und Brasil? Gute Beispiele. Momol 😂😭
    • Kruk 28.08.2020 20:20
      Highlight Highlight Was sind eigentlich die Vorschläge der Demonstranten zur Eindämmung der Pandemie?
  • Tschowanni 28.08.2020 18:21
    Highlight Highlight "Zur Demokratie gehört auch die Fähigkeit, andere mit sich und neben sich leben zu lassen, nicht als Untergeordnete, sondern als im Wettbewerb Nebeneinanderstehende. Sonst ist das keine Demokratie, sondern eine Scheindemokratie." Gilt auch für Medien
    • IZO 28.08.2020 19:29
      Highlight Highlight Solange du meine Gesundheit wegen deiner Eitelkeit nicht gefährdest, bitteschön.
    • Tschowanni 28.08.2020 20:00
      Highlight Highlight Wo in meinen Zeilen liest du was von Eitel? Das ihr immer gleich persönlich werden nüsst wenn euch was nicht passt? Machst du das immer so?
    • IZO 28.08.2020 20:36
      Highlight Highlight Wie soll ich dich den sonst auf den Tellerrand 'lupfä'?
      Dann klär mich auf wo denn sonst dein Problem liegt mit ner Maske? Die du ja nur in geschlossenen Räumen tragen sollst 🙄
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  • Kruk 28.08.2020 18:14
    Highlight Highlight Corona-Gegner ist aber eindeutig die falsche Bezeichnung. 😁
    • _kokolorix 28.08.2020 18:52
      Highlight Highlight Genau, eigentlich sind das Corona Befürworter
    • Nelson Muntz 28.08.2020 21:30
      Highlight Highlight Sind wir ja alle 😃 Oder kennst du Corona-Befürworter?
    • Therealmonti 29.08.2020 07:18
      Highlight Highlight Corona-Massnahmen-Gegner wäre die richtige Bezeichnung. Was ich von ihnen halte, behalte ich für mich...
  • snowflake_ 28.08.2020 18:12
    Highlight Highlight Dieser Bhakdi geht mir dermassen auf den Zeiger. Ist kein Virologe, hat eine nicht allzu berrauschende wissenschaftliche Karriere hingelegt, wae vor Corona niemandem bekannt. und meint nun die Weisheit mit allen Löffeln gegessen zu haben. Erzählt den Wutbürgern was sie hören wollen, um so seine Aufmerksamkeit zu erhalten. Obwohl sich all seine anfänglichen Behauptungen als falsch herausgestellt haben. Leider, leider hat mich dieser Mensch einige gute Freundschaften gekostet, weil Leute auf ihn hineinfallen und zu fanatischen Verschwörern geworden sind, mit nur noch diesem Thema im Kopf.
    • «Shippi» 28.08.2020 18:22
      Highlight Highlight 1. Doch, er ist nicht nur Virologe, sondern Infektionsepidemiologe, hat also einen umfassenderen Blick als Virologen.
      2. Er gehört zu den meist zitierten deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern WELTWEIT. 😅
      3. Na ja, Drosten war vorher auch niemandem bekannt. Aber was tut das zur Sache? Sollen Virologinnen und Virologen immer Stars sein?
      4. Welche «Behauptungen» haben sich denn als falsch herausgestellt?
    • DerHans 28.08.2020 18:22
      Highlight Highlight @snowflake nennen sie mir doch nur einen Experten dessen Behauptungen oder Prognosen in den Medien breitgetreten wurde, welche dann auch nur annähernd eingetroffen sind.
    • Tschowanni 28.08.2020 18:30
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • «Shippi» 28.08.2020 18:12
    Highlight Highlight Hä? Und wieso sollen sie sich nun nicht an «demokratischen Gepflogenheiten» halten?
    • Tschowanni 28.08.2020 18:20
      Highlight Highlight Das Frage ich mich auch
    • Ritiker K. 28.08.2020 20:22
      Highlight Highlight Ernsthafte Frage? Haben Sie den Bericht gelesen?

      Anstatt sich zu organisieren und im Vernehmlassungsverfahren eine Stellungnahme abzugeben werden gleichlautende Stellungnahmen zu hunderten (tausenden) an die Behörden gesendet. Politiker erhalten Tausende von Mails mit dem gleichen Inhalt.

      Es entspricht nicht den demokratischen Gepflogenheiten, seine Meinung tausendfach Politikern kund zu tun und die Behörden einer sinnlosen Beschäftigungstherapie zu unterziehen. Beide werden genervt und die Urhebenden meinen dann noch, es bringt was.

      Es bringt nix ausser Stress. Bravo! Sehr zielführend.


    • Petar Marjanović 28.08.2020 20:48
      Highlight Highlight @Ritiker K.: Danke fürs Lesen. Schönes Wochenende!
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 28.08.2020 18:11
    Highlight Highlight Das tragische ist ja, dass die gut gemeinten Corona-Massnahmen umfassendes Leid verursachen. Wäre dem nicht so, dann wäre es mir egal, mir geht es nicht um "die Maske". Wenn es nur das wäre dann könnte man damit leben.
    • IZO 28.08.2020 19:32
      Highlight Highlight Was denn? Du hättest genug Zeilen übrig gehabt um uns über das umfassende Leid aufzuklären. Warum tust du es nicht?
    • Kruk 28.08.2020 20:29
      Highlight Highlight Wäre eine unkontrollierte Verbreitung des Virus wirklich eine Alternative?

      Was sind die Vorschläge dieser Demonstranten?

    • Ritiker K. 28.08.2020 20:45
      Highlight Highlight Wenn Massnahmen umfassendes Leid verursachen, z.B. wie im Kulturbereich wo x Kulturschaffende, Organisationen und Betriebe um ihre Existenz bangen müssen - macht das dann die Massnahmen unberechtigt?
      Die Entschädigungen für die Folgen der Massnahmen sind ungenügend und nicht die Massnahmen - die sind berechtigt. Wollen wir Lotterie mit dem Leben und der Gesundheit unserer Mitmenschen spielen?

      Wegen dem verursachten Leid nun gegen die Coronamassnahmen auf die Strasse zu gehen und damit die Verleugner, Verharmloser und Anti-Staats-Faschisten unterstützen erachte ich als hochgradig falsch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 28.08.2020 18:08
    Highlight Highlight Es geht nicht um diese Gruppen. Es geht darum, dass seit Monaten jeder der sagt: "wir müssen mit dem Virus Leben lernen" Als Covidiot und Aluhutträger verunglimpft wird.
    Sehr gefährlich...
    • IZO 28.08.2020 19:34
      Highlight Highlight Ja wir müssen damit Leben aber doch nicht Schutzlos. Was zur Hölle lauft blos falsch bei euch?
    • Kruk 28.08.2020 19:49
      Highlight Highlight Wurde Frau Sommaruga als Covidiotin und Aluhutträgerin bezeichnet?

      Nein, diese Behauptung stimmt schlicht nicht.
      Als Covidioten werden Menschen bezeichnet die die Existenz des Virus leugnen oder beahupten das Virus wurde von Bill Gates in die Welt gesetzt um die Menschheit gefügig zu machen und ähnliche Sachen.

      Die anderen nennt msn Verharmloser.
    • elco 28.08.2020 19:56
      Highlight Highlight @Kruk, oh das ist aber nett, danke;-) und wie nennt ihr euch eigentlich?
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