Schweiz
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Die Grippewelle wird auch in der Saison 2019/20 die Schweiz erfassen. bild: shutterstock

Impfen gegen die Grippe oder bringt das nichts? Hier kommen 6 Fakten dazu

Die Grippe wird auch in dieser Saison wieder einige von uns flach legen. Heute besteht die Chance, sich verbilligt dagegen impfen zu lassen. Doch bringt das überhaupt etwas? Und wer gehört zur Risikogruppe?



Heute ist nationaler Grippeimpftag. Für (empfohlene) 30 Franken kann man sich in diversen Arztpraxen und Apotheken gegen die Grippe impfen lassen. Schon zum 16. Mal findet der Aktionstag statt.

Der Schutz liegt nach einer Impfung bei rund 80 Prozent. Doch wie sehr die Impfung Grippefälle tatsächlich vorbeugt, ist praktisch unmöglich in Zahlen nachzuweisen. Mark Witschi, Leiter Sektion Impfempfehlungen und Bekämpfungsmassnahmen am Bundesamt für Gesundheit (BAG), sagt: «Man weiss beispielsweise nicht, ob die Geimpften gleich exponiert waren wie die nicht Geimpften. Dazu kommen weitere Faktoren wie unter anderem die Virulenz (Hartnäckigkeit, Ansteckungsfähigkeit) der zirkulierenden Viren.»

Witschi hält aber fest: «Mit einer Wirksamkeit von bis zu 80% kann man aber klar davon ausgehen, dass es mehr Fälle gegeben hätte, als wenn gar niemand geimpft worden wäre.»

So verläuft die Grippe seit dem Jahr 2000

Hochgerechnet haben in der Saison 2018/19 rund 2 Prozent der Schweizer Bevölkerung (ca. 170'000) wegen grippeähnlicher Erkrankungen eine Ärztin oder einen Arzt konsultiert. Ein Wert, der ziemlich im langjährigen Durchschnitt liegt. Normalerweise suchen rund 111'000 bis 333'000 Einwohnerinnen und Einwohner wegen grippeartiger Symptome eine Spezialistin oder einen Spezialisten auf.

Ausreisser nach oben und unten sind nicht vorhersehbar. Auch sind sie im Nachhinein nicht immer klar zu erklären, da verschiedene Faktoren eine Rolle spielen – unter anderem auch, welche Altersgruppe am meisten betroffen ist. Haben viele kleine Kinder grippeähnliche Symptome, gehen ihre Eltern mit ihnen schneller zur Ärztin oder zum Arzt. Im Gegensatz dazu warten junge Erwachsene länger, bis sie bei Grippeverdacht tatsächlich eine Ärztin oder Arzt aufsuchen.

Wöchentliche Konsultationen wegen grippeähnlicher Erkrankungen pro 100'000 Einwohner:

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quelle: Sentinella-Meldesystem / Bundesamt für gesundheit / Datenstand: 7.11.19

Witschi und seine Kolleginnen und Kollegen haben aber Vermutungen für die Schwankungen: «2005 beispielsweise war der vorherrschende Virustyp in der Schweiz neu, also sehr verändert zu vorherigen Viren. Die Schweizer Bevölkerung war darauf nicht vorbereitet oder teilimmun, wie dies möglich ist, wenn sich der Virus gegenüber dem Vorjahr nicht stark verändert.»

Warum ein Jahr später die Grippe statistisch viel schwächer ausfiel, ist nicht ganz klar. Möglich ist hier das Gegenteil: Der vorherrschende Virus war vielleicht zu ähnlich zu solchen aus vergangenen Saisons. «Das Gleiche gilt für die Schwankungen von 2013 bis 2015. Das lässt sich weder vorhersehen, noch danach genau erklären», so Witschi.

Klar zu erklären sind im Nachhinein jedoch die Ausbrüche von 2009 und 2010. Es handelt sich um den H1N1-Virus (Schweinegrippe). Auch der frühe Anstieg im Sommer 2010 steht im Zusammenhang mit der Pandemie.

Wann geht es los?

Normalerweise dauert die Grippesaison von Woche 40 (2019: ab 30. September) bis Woche 16 (2020: bis 19. April). Der Verlauf und Höhepunkt sind dabei selten gleich. Das hängt unter anderem mit der Art der Grippeviren zusammen. Manchmal brauchen die Viren länger, um auszubrechen, manchmal passiert es praktisch auf einen Schlag. Definiert ist dagegen, ab wann man von einer Grippewelle spricht: Bei 69 Vorfällen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Die folgende Grafik zeigt: Während 2015/16 und 2018/19 die Saison «spät» startete, ging es in den Jahren dazwischen jeweils schon Ende Dezember richtig los. Wie eine Saison verläuft, lässt sich im Vornherein nicht abschätzen.

Für Zwischendurch: Bestimmt hast auch DU einen dieser kranken Typen im Büro

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Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

Wen trifft's?

Kinder zwischen 0 und 4 Jahren werden normalerweise am häufigsten von einer Ärztin oder einem Arzt wegen grippeähnlicher Erkrankungen untersucht. Allerdings geht man mit ihnen auch viel schneller zur Ärztin oder zum Arzt, als beispielsweise Erwachsene dies tun würden.

Auch wenn sich hier die genaue Entwicklung jedes Jahr etwas verändert, bleibt das Grundmuster immer gleich, was die altersmässige Verteilung wöchentlicher Konsultationen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner betrifft. Wir zeigen es hier am Beispiel der Saison 2018/19:

Anzahl Impfdosen seit 1996

Es ist nicht so, dass jedes Jahr immer mehr Impfdosen produziert werden, im Gegenteil: Der bisherige Höhepunkt wurde 2006 erreicht. Witschi sagt dazu: «Es ist uns noch nicht gelungen, die Bevölkerung richtig darauf zu sensibilisieren. Vermutlich hängt das auch damit zusammen, dass man jedes Jahr eine Impfung machen muss – und trotzdem kann man eine Grippe oder grippeähnliche Erkrankungen haben. Das schreckt viele ab.»

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Quelle: Umfrage BAG bei den 4 Grippeimpfstoff-Produzenten für die Schweiz; 19. Aug. 2019

Soll ich mich impfen?

Kommen wir zur entscheidenden Frage: Soll ich mich impfen? Am besten machst du einfach kurz den Grippeimpfcheck des Bundesamtes für Gesundheit. Dort erhältst du eine Empfehlung.

Grundsätzlich ist der Körper nach einer Impfung besser geschützt. Zudem wird die Übertragung der Viren auf andere Personen eingeschränkt. Man schützt mit der Impfung also nicht nur sich selbst. Weshalb «Ich hatte noch nie die Grippe» kein besonders gutes Argument gegen die Grippeimpfung ist.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt Impfungen insbesondere für:

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Die Grippe lässt sich nicht immer ganz verhindern, aber Vorbeugung hilft oft. bild:shutterstock.com

Was kann ich neben der Impfung tun?

Die Impfung ist die wirksamste, aber nicht der einzige Weg, um gegen Grippe vorzubeugen. Die beste Vorbeugung ist:

Zudem scheint es so, dass ein Mangel an Vitamin D mit einem erhöhten Gripperisiko einhergeht. Bei Bedarf kann das Manko mit einem Vitaminpräparat ausgeglichen werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kronenhirsch 08.11.2019 17:34
    Highlight Highlight Habe mich 2Saisons hinteeinander impfen lassen und hatte danach jedesmal starke Schmerzen an der Schulter und das über Monate, bin nicht sicher ob dies wirklich von de Impfung kam. In der Folge vezichtete ich auf weitere Impfungen und hatte auch keine Beschwerden mehr.
    • Hummingbird 08.11.2019 22:51
      Highlight Highlight Von Nebenwirkungen fehlt im Artikel jede Spur ...
  • Weiterdenker 08.11.2019 17:30
    Highlight Highlight Ich habe mich noch nie gegen die Grippe geimpft, das gebe ich gerne zu. EIner meiner besten Freunde hat sich als Jugendlicher jedes Jahr geimpft, und jedes Mal hat's ihn kaum zwei Wochen später für mindestens eine Woche ins Bett gehauen. Obwohl ich in der Schule neben ihm sass, bin ich noch nie an der Grippe erkrankt. Irgendwann hat er aufgehört, sich zu impfen und ist seither auch nie mehr an der Grippe erkrankt. Kann gut sein, dass das völlig zusammenhangslos ist und die Gründe dafür unbekannt sind, aber für mich hat's immer ohne Impfung funktioniert und ich werde dies auch weiterhin so tun.
    • Snowwhitey 08.11.2019 23:31
      Highlight Highlight Vielleicht hast du von seiner impfung profitiert? (herdenschutz)
      Ich lasse mich schon seit jahren impfen und war seither nie krank noch hatte ich nebenwirkungen.
    • Weiterdenker 09.11.2019 14:54
      Highlight Highlight Wer weiss, ich sitze schon seit 10 Jahren nicht mehr neben ihm und bin immer noch gesund. Ich schaue aber auch gut darauf, dass ich genügend Vitamine und Mineralstoffe zu mir nehme
    • Snowwhitey 09.11.2019 15:38
      Highlight Highlight Mir fehlen die Worte. Aber zur Abwehr reichen ja ätherische Öle.
  • Ovolover 08.11.2019 16:00
    Highlight Highlight Wäre schön, wenn Nachrichten über die Grippewelle diese Saison von einer Bemerkung begleitet würden, ob die Grippeimpfung nun gegen die aktuellen Viren schützt oder nicht.
    • rubinrot 09.11.2019 08:56
      Highlight Highlight Daten dazu gibt es erst Ende der Grippesaison.
  • Cirrum 08.11.2019 13:24
    Highlight Highlight Es gäbe auch keine Grippewelle, wenn die Leute mal lieber 3,4 Tage zuhause bleiben würden, statt sich halb Tod zur Arbeit schleppen und alle anstecken und noch das Gefühl haben, sie sind jetzt die Helden..
    • thelastpanda 09.11.2019 07:22
      Highlight Highlight Hätte das mal jemand meiner früheren Chefin klar gemacht. Sie kommt krank zur Arbeit (ja wow toll, du bist so unentbehrlich, ohne dich wäre der Betrieb zusammengeklappt) - eine Woche später bin ich, unsere Lernende und noch ein Mitarbeiter krank. 👍
  • Die verwirrte Dame 08.11.2019 13:17
    Highlight Highlight Danke an alle, die sich gegen die Grippe impfen lassen. Dann muss ich das nicht tun.
  • Bülach 08.11.2019 12:54
    Highlight Highlight Ich leide unter COPD und impfe mich jedes Jahr, gut dieses Jahr erlebte ich den Horror Lungenentzündung und und aber ich werde mich wieder Impfen
  • Unicron 08.11.2019 12:46
    Highlight Highlight Gestern kostenkos von einem Arzt welcher extra unseren Betrieb besucht geimpft worden.
    Super Sache.
    Laut seinen Notizen mache ich das jetzt schon seit 2003.
    • Blitzableiter 08.11.2019 13:56
      Highlight Highlight Ach mist. Ich dachte du sagst kostenlos. Dann lass ich mich doch nicht impfen
    • Unicron 08.11.2019 18:30
      Highlight Highlight Ja mit der Hand Tastatur ist es so ein Ding... Man kann es 10x durchlesen und es hat trotzdem einen Tippfehler drin.
    • Lichtblau550 08.11.2019 19:08
      Highlight Highlight War bei mir auch der Auslöser: der Arzt kam in die Agentur, wir Arbeitnehmer (branchenbedingt fast alle jung) standen in einer Schlange an und fünf Minuten später wars vorbei (natürlich freiwillig und kosten-, wenn auch nicht selbstlos vom Arbeitgeber aus). Seither zieh ich das durch, hatte nie Nebenwirkungen und auch nie wieder Grippe. Warum auch, wenn es ohne geht?
  • sterpfi 08.11.2019 12:36
    Highlight Highlight Frage: Warum ist die Grippesaison in den Wintermonaten? Ist es der reduzierte Vitamin D Gehalt weil man nicht so oft an der Sonne ist? Oder gibt es da noch andere Erklärungen?
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 08.11.2019 12:51
      Highlight Highlight Im Winter verbringt man mehr Zeit in der Nähe von anderen Menschen (z.B. Beiz statt Park, ÖV statt Velo).
    • Julian Flury 08.11.2019 12:54
      Highlight Highlight Vom Vitamin D als fettlösliches Vitamin hat man genug über den Sommer abgespeichert, um durch den Winter zu kommen. Nein, es sind viel eher die trockene Schleimhaut, die Nähe zu Mitmenschen, und das optimale Klima für die Viren. Ganz 100% sicher ist man sich allerdings noch nicht, da das Grippevirus eig. ganzjährig nachweisbar ist, es sich aber erst eben in den Wintermonaten global verbreitet.
    • Okguet 08.11.2019 13:15
      Highlight Highlight Ich denke die trockene Luft trocknet die Schleimhäute aus, welche - intakt- eine wichtige Barriere gegen Krankheitserreger ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 08.11.2019 12:08
    Highlight Highlight Ich stehe ja Impfungen grundsätzlich positiv gegenüber. Somit hatte ich mich in der Vergangenheit auch zur Grippeschutzimpfung entschlossen, obwohl ich ansonsten immer gut über den Winter kam. Allerdings hat es mich nach zwei Impfungen regelrecht nieder gestreckt und bekam Gliederschmerzen, sowie massive Erkältungserscheinungen. Das hielt zwar nur ein paar Tage an und verschwand genauso wieder wie es kam. Seither lasse ich das. Vielleicht vertrug ich aber auch den Impfstoff nicht. Ich habe das nicht weiter verfolgt.
    • Julian Flury 08.11.2019 12:55
      Highlight Highlight Dies kann sehr gut an den Eiweissen liegen, die in der Impfung vorhanden sind. Somit gibt es Menschen, die pseudoallergisch auf die Impfung reagieren.
    • dmark 08.11.2019 15:53
      Highlight Highlight Möglich. Wie auch immer. Es war halt so, als hätte ich mir eine richtig fette Erkältung eingefangen - mit Schnupfen, Husten, Druck im Kopf, Appetitlosigkeit, Gelenkschmerzen usw... das volle Programm ;)
      Und das zweimal, jeweils kurz nach dem Impfen.
      Ansonsten hatte ich nie Probleme mit irgend einem anderen Impfstoff.
  • Neemoo 08.11.2019 12:05
    Highlight Highlight Ich wahr die letzten 8 Jahre niemals von einer Grippe niedergestreckt worden.
    Dieses Jahr entschloss ich mich die "Grippe-Impfung" zu machen. (Anfangs Okt.)
    Jetzt liege ich mit 38.4 Tempi im Bett, habe mich die letzten beiden Tage sämtlicher Körperflüssigkeiten entleert und mein Konto um etwa 60 Sfr. erleichtert.

    Was genau lief jetzt hier Falsch?

    Ich kann verstehen, dass sich chronisch erkrankte oder Menschen die eine Immunschwäche haben geschützt werden müssen.( Schwangere, Kinder etc.)

    Ich habe aber im Moment schon sehr viele ?????????????
    Was mir das jetzt gebracht hat...
    • Butschina 08.11.2019 16:50
      Highlight Highlight Es sind manchmal andere Grippeviren im Umlauf als man bei der Impfherstellung gedacht hat.
      Oder, du hast einen grippeähnlichen Infekt, der aber keine Grippe ist. Somit kann dich die Impfung gar nicht davor schützen.
      Oder, du hast Pech und bist einer der wenigen, die trotz Impfung die Grippe bekommen.
      Die Grippeimpfung wirkt bei älteren Personen nicht mehr so gut wie bei Personen unter 60. Darum ist es so wichtig, dass Personen mit viel Kontakt zu älteren Menschen die Impfung machen.
      Ich wünsche dir gute Besserung und hoffe, dass du dich nächstes Jahr trotzdem wieder impfen lässt.
    • Neemoo 08.11.2019 17:26
      Highlight Highlight @Butschina
      1. Danke für die Besserungswünsche und ja ich werde mich wieder Impfen lassen.
      2.Wahr heute beim Arzt, welcher einen Abstrich machte an der Mundschleimhaut.
      Er erklärte mir etwa das selbe wie du, nur scheint es aber tatsächlich nach der gründlichen Anamnese schon auf die Grippe hinzudeuten...
      aber ich warte jetzt ab bis das Labor ausgewertet ist.

      Wünsche dir eine Grippe frei Zeit!
    • Neemoo 08.11.2019 17:27
      Highlight Highlight Ach ja, es sind auch mehrere Leute in meinem Umfeld angeschlagen...
  • Arts 08.11.2019 11:24
    Highlight Highlight Hab da mal ne Frage, Die Grippeimpfung schützt gegen den Influenza Virus, heisst also man kann trotzdem andere grippeähnlich Infekte einfangen.

    In der Statistik, wurden da alle Fälle auf Influenza getestet oder diagnostiziert der Arzt jede Grippeähnlichen konsultationen gleich als Influenzaerkrankung?

    • Julian Flury 08.11.2019 13:00
      Highlight Highlight Es ist die Menge an und die Intensität der Arztkonsultationen, die das ganze ausmachen. Es gibt bestimmt Ärzte, die mittels Abstrich das Virus nachweisen. Meistens geht der Arzt aber einfach davon aus, dass es der Grippevirus ist, weil der Nachweis sowieso keinen Effekt auf die Behandlung hat und man eben das Grippevirus erwartet. Und: für jede Falschdiagnose kommen sicher 10-100 Leute hinzu, die zwar den Grippevirus haben, aber nicht zum Arzt gingen.
    • Gulasch 08.11.2019 22:17
      Highlight Highlight Genau, nur Influenzaviren. Du kannst dich trotzdem erkälten, an Rhinoviren zum Beispiel, aber da ist der Verlauf einfacher und die Genesung schneller mit weniger Komplikationen!
  • Snowy 08.11.2019 11:12
    Highlight Highlight Der Liste der Menschen, die sich impfen sollten, sollte noch um diese Personengruppe erweitert werden:

    - Partner + nahestende Personen von Schwangeren
    • abcdefghij 08.11.2019 12:47
      Highlight Highlight naja, wenn die Schwangere selbst geimpft ist, geht es ja noch ohne. Spätestens aber wenn das frischgeschlüpfte Neugeborene da ist, macht eine Impfung des Partners definitiv Sinn
  • Natürlich 08.11.2019 11:00
    Highlight Highlight Alles Weicheier.
    Grippeimpfung, dass ich nicht lache.
    Mein Vater macht die auch und ist trotzdem jeden Winter krank.
    Aber klar, dass das nun vermehrt gefordert wird, ein Arbeitnehmer in der Schweiz darf doch nicht krankheitshalber fehlen...
    Und wer bitteschön geht wegen Grippe zum Arzt? Klar um das Arztzeugnis zu holen wenn du mehr als 3 Tage gefehlt hast bei der Arbeit.
    Aber ansonsten?
    • Snowy 08.11.2019 11:09
      Highlight Highlight Falls es sich hier nicht um Ironie handelt:
      Du verwechselst die Grippe mit einer Erkältung.
    • torpedo 08.11.2019 11:11
      Highlight Highlight Hopp, Text nochmals lesen.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 08.11.2019 11:12
      Highlight Highlight Die meisten Menschen können eine Erkältung nicht von einer Grippe unterscheiden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dirty Sanchez 08.11.2019 10:52
    Highlight Highlight Grippeimpfung ist zunächst einmal für Risikogruppen (z.B. Gesundheitspersonal mit hoher Exposition, ältere Leute, sowie solchen mit geschwächtem Immunsystem) sehr empfehlenswert. Aber auch "normale" Leute haben einen klaren Benefit. Eine echte Grippe zu bekommen kann jedem passieren, und im Gegensatz zu einer Erkältung mit Rhinoviren oder dergleichen ist eine Grippe sehr unangenehm und dauert schnell mal 1-2 Wochen mit absoluter Arbeitsunfähigkeit.
    • Julian Flury 08.11.2019 13:01
      Highlight Highlight oder wie im Falle der Spanischen Grippe... kann sie auch töten. Dies scheinen viele Leute oft zu vergessen
    • Dirty Sanchez 08.11.2019 15:44
      Highlight Highlight @ Julian
      Richtig! rippe ist eine ernsthafte Infektion. Nicht nur die Spanische, aber die natürlich besonders.
  • Flötist 08.11.2019 10:42
    Highlight Highlight Für das korrekte Niesen müsste mal eine Bundesweite Kampagne lanciert werden. In praktisch jedem Tram sehe ich Leute, die einfach in den Raum husten oder 3 Finger vor den Mund halten. Würden alle richtig Niesen, die Grippewelle würde viel flacher verlaufen.
    • Dirty Sanchez 08.11.2019 11:06
      Highlight Highlight Die grösste Gefahr lauert an den Griffflächen (Haltestangen, Türknöpfen). Wenn man dann mit den so kontaminierten Händen z.B. die Augen reibt, dann ist schon mal nicht so gut. Aber es stimmt schon, wenn sich jemand auf die Hand niest und danach mit dieser Hand die Stange hält, dann hat der nächste Stangenhalter ein schönes Virenpaket drauf. Ich selber versuche so oft es geht die Hände zu waschen und im Winter Handschuhe.
    • Na_Ja 08.11.2019 11:15
      Highlight Highlight Ganz toll finde ich die, welche in die Hand niesen (wenigstens bisschen geschützt), dann aber mit dieser Hand den Stop Knopf drücken, jede verfügbare Haltestange abfassen, Türklinken, Händeschütteln, ...
    • Flötist 08.11.2019 11:18
      Highlight Highlight @Dirty da hast dus während dem Schreiben doch noch eingesehen, dass die grösste Gefahr der Mund und die Nase ist, wo die Viren dann rauskommen und sich verbreiten, wenn mans nicht korrekt handelt :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • AnotherSwissGuy 08.11.2019 10:37
    Highlight Highlight Ach ja, die jungen Männer (und Frauen), die ab Mitte Januar in der RS sind, sollten dies ebenfalls tun. In der Armee wird man ultraschnell krank!
  • Domimar 08.11.2019 10:36
    Highlight Highlight "infizierte Personen so gut es geht meiden" Ich wandle das um in "Personen so gut es geht meiden". Damit fahre ich immer gut und hab jeden Winter eine Ausrede, warum ich nicht sozial interagieren will ^^
    • Team Insomnia 08.11.2019 11:40
      Highlight Highlight Also klip und klar gesagt einfach asozial🤔😂?
    • Domimar 08.11.2019 17:10
      Highlight Highlight Ein paradoxon, durch mein asoziales verhalten trage ich dazu bei, dass sich ein virus nicht verbreitet. Ich tue also gutes damit 😇 😈
  • fidget 08.11.2019 10:32
    Highlight Highlight Ich bin zum Glück relativ selten krank. Meistens erwischt es mich einmal im Winter mit einer leichten Erkältung, das wars dann aber auch schon. Gegen die Grippe lasse ich mich nicht impfen und fahre damit seit Jahren sehr gut. Aber wenn man zu einer Risikogruppe gehört, ist es sicherlich nicht schlecht.
    • ingmarbergman 08.11.2019 12:23
      Highlight Highlight Herdenimmunität kennsch?
    • fidget 08.11.2019 14:37
      Highlight Highlight @ingmarbergman: Klar kenne ich Herdenimmunität, aber kann man bei der Grippeimpfung davon sprechen? In der Grafik oben ist ersichtlich, dass ca. 1.2 Mio. Impfdosen abgegeben werden. Das entspricht einer Impfung von gerade einmal 15% der Bevölkerung. Da bist du weit von Herdenimmunität entfernt. Die kommt ab einer Rate von >80% zum tragen.
    • ingmarbergman 08.11.2019 15:12
      Highlight Highlight eben, umso wichtiger dass du dich impfst, damit du mithilfst die Quote zu erhöhen.
      Zu sagen „ich werde nicht krank deshalb impfe ich mich nicht“ schadet allen Babys, Alten und sonstigen gefährdeten die sich nicht impfen lassen können. Wenn du nie krank bist, umso besser, impfen kostet praktisch nichts, geht schnell und hilft der Herde.

      Es ist ganz einfach: entweder man glaubt an Wissenschaft, dann lässt man sich impfen. Oder man glaubt nicht an Wissenschaft, dann kann man auch Globuli schlucken, zum Schamanen gehen, Trump wählen, etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BB1899 08.11.2019 10:28
    Highlight Highlight Danke an alle, die sich impfen lassen, egal, ob Grippeimpfung oder andere Impfungen.

    Liebe Grüsse, ein chronisch Kranker 😊
    • Krise 08.11.2019 12:20
      Highlight Highlight Witzigerweise ist man trotzdem ansteckend, auch wenn man es selber nicht merkt. Grüsse von der Partnerin eines chronisch Kranken.
    • Commander Salamander 08.11.2019 14:16
      Highlight Highlight @Krise: Aber ist es nicht so, dass man weniger ansteckend ist? Ich meinte, die Impfempfehlungen so gelesen zu haben. Am Ende ist es wohl alles eine Frage der Wahrscheinlichkeit, und wenn ich mit meiner Impfung insgesamt das Risiko für die Risikogruppen senken kann, dann ist das für mich ein kleiner Solidaritätsbeitrag.
    • Gulasch 08.11.2019 22:20
      Highlight Highlight Sorry, hab sie noch nicht gemacht, aber ab Montag startet die Impfaktion im Betrieb... los gehts!
  • Zat 08.11.2019 10:28
    Highlight Highlight Danke für den informativen Artikel, ohne Polemik. Ich habe mich ketzte Woche bereits impfen lassen, jetzt folgt noch meine Familie. Wir haben immer sehr gute Erfahrungen gemacht mit der Grippeimpfung.
  • Pümpernüssler 08.11.2019 10:25
    Highlight Highlight Da es doch hunderte verschiedene Grippeviren gibt, deckt eine Impfung doch kaum alle ab. Wie hoch ist der Wirkungsgrad der Grippeimpfung?
    • Reto Fehr 08.11.2019 10:34
      Highlight Highlight Steht im Artikel: «Mit einer Wirksamkeit von bis zu 80% kann man aber klar davon ausgehen, dass es mehr Fälle gegeben hätte, als wenn gar niemand geimpft worden wäre.»
    • swisskiss 08.11.2019 12:21
      Highlight Highlight Reto Fehr: Die Frage geht doch eher in Richtung," spekulative Prophylaxe. Da die Herstellung eines Impfstoff mehrerMonate in Anspruch nimmt, kann man kein gezieltes Gegenmittel zeitnah für den dominierenden Virentyp herstellen, sondern spekuliert, welcher Typ sich am stärksten verbreiten wird. Die Grippeimpfung ist immer ein Mischpräparat, dass verschiedene Stämme und Mutationen abdeckt. Da ist dann entweder ein wirksamer Schutz möglich, oder eine Pandemie wie beim H1N1 Virus, gegen den kein Impfstoff verfügbar war.
    • Pümpernüssler 08.11.2019 14:45
      Highlight Highlight Danke muss ich wohl überlesen haben. 👍
  • AnnaFänger 08.11.2019 10:23
    Highlight Highlight 😬Ich war bereits krank. Macht da eine Impfung trotzdem Sinn?
    • HSalamanca 08.11.2019 10:42
      Highlight Highlight Falls ein Influenza-Schnelltest positiv war, ist die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Grippeinfektion gering. Falls die Diagnose nicht verifiziert, sondern nur klinisch (anhand von Symptomen) gestellt wurde, empfehle ich Ihnen mittels der oben genannten Risikoabwägung des BAG Ihre individuelle Empfehlung zu „berechnen“.
    • Dirty Sanchez 08.11.2019 10:48
      Highlight Highlight Unter Umständen. Grippeviren sind sehr vielseitig und es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Typen, unterscheidbar an bestimmten Oberflächenproteinen auf ihrer Hülle (abgekürzt "H" und "N"). Die Impfung wirkt jeweils gegen den aktuell gerade dominanten Typ, aber wenn du Pech hast, wirst du von einem zweiten, aktuell weniger verbreiteten Typ nochmals angesteckt, wobei deine Immunität (Impfung oder selbst erworben) nicht mehr gut wirkt.
    • el perro 08.11.2019 11:26
      Highlight Highlight In einer Grippesaison ist selten nur ein Grippe Virus im Umlauf. Bevor ich mich jährlich habe impfen lassen, hatte ich sicher zwei, drei mal pro Jahr eine echte Grippe. Seit icz mich impfen lasse, habe ich grössten Teils Ruhe. Eine Impfung wirkt immer gegen mehrere Virenstämme. Es kann natürlich nicht 100%ig ausgeschlossen werden, dass man sich trotzdem einen Virus einfängt, der nicht in der Impfung vorhanden war aber der Krankheitsverlauf ist dann viel schwächer.
  • Cirrum 08.11.2019 10:19
    Highlight Highlight Ich war noch nie so krank, wie in dem Jahr, als ich mich impfen liess.. also.. nei danke...
    • el perro 08.11.2019 11:28
      Highlight Highlight Hab ich so noch nie erlebt. Vielleicht mal ein paar leichte Grippe Symptome aber nicht stark. Ausser bei der Schweinegrippe... Die hatte es in sich.
    • Ich hol jetzt das Schwein 08.11.2019 15:37
      Highlight Highlight Korrelation ist nicht gleich Kausalität...
  • spaddeloni 08.11.2019 10:13
    Highlight Highlight Bitte bitte bitte impft euch!
    Es kann Leben retten auch wenn ihr selber evtl. keinen unmittelbaren Nutzen habt.
  • Kiro Striked 08.11.2019 10:01
    Highlight Highlight Ich lasse mich gegen die Grippe impfen:
    1-2 Wochen später... habe ich die Grippe für etwa 2-3 Wochen. Mit Antibiotika, Krankheitsausfall und allem drum und dran.

    Ich impfe mich nicht gegen die Grippe:
    Ich bekomme die Grippe nicht.

    Lösung: Ich impfe mich nicht gegen die Grippe.
    • Perseus 08.11.2019 10:22
      Highlight Highlight Klar, weil eine Grippe ja auch von Bakterien ausgelöst wird... Wen wollen Sie hier veräppeln?
    • DrLecter 08.11.2019 10:24
      Highlight Highlight In dem Fall würde ich dringend einen Arztwechsel vorschlagen als sich nicht impfen zu lassen: Antibiotika wirken definitiv NICHT gegen Viren, Grippe ist aber ein viraler Infekt!
    • loplop717 08.11.2019 10:25
      Highlight Highlight Antibiotika helfen nicht gegen die Grippe...
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