Schweiz
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Bundesrätin Karin Keller-Sutter hat sich am Dienstag nach dem Treffen der EU-Innenminister in Luxemburg skeptisch zum Malta-Papier geäussert. Kritisiert hat sie vor allem, dass Asylsuchende ohne Prüfung ihres Asylgesuchs in andere Länder verteilt werden sollen. (Archiv)

Bundesrätin Karin Keller-Sutter hält nichts vom Verteilmechanismus für Bootsmigranten. Bild: KEYSTONE

Keller-Sutter gibt Deutschland einen Korb

Die Schweiz wird bei der Verteilung von Bootsmigranten nicht mitmachen. Das System sei nicht nachhaltig, sagt die Bundesrätin.

Remo Hess, Luxemburg / ch media



«Wir möchten, dass die Schweizer dabei sind», sagte der deutsche Innenminister Horst Seehofer kürzlich im Zusammenhang mit dem neuen Verteilmechanismus, den er zusammen mit seinem französischen Amtskollegen angestossen hat. Dieser sieht vor, dass in Italien und Malta ankommende Bootsmigranten mit einem festen Schlüssel in europäische Länder verteilt werden.

Doch Seehofers Aufruf war vergeblich: Mit einer Schweizer Beteiligung wird es vorerst nichts. Das System sei «nicht wirklich überzeugend», so Bundesrätin Karin Keller-Sutter gestern am Rande des Treffens der EU-Innenminister in Luxemburg. Ihre Hauptkritik: Verteilt werden sollen auch Personen, «von denen man annehmen muss, dass sie keine Asylgründe haben», so Keller-Sutter.

Schweiz befürchtet Anreize für Wirtschaftsmigranten

Tatsächlich sollen sämtliche geretteten Bootsmigranten in einem ersten Schritt umverteilt und erst danach abgeklärt werden, ob sie ein Anrecht auf Asyl haben. Viele EU-Staaten und auch die Schweiz befürchten, dass damit Anreize für sogenannte «Wirtschafts-Migranten» gesetzt werden. Justizministerin Keller-Sutter hat ihre Skepsis Seehofer auch persönlich in einem bilateralen Gespräch mitgeteilt. Der CSU-Minister habe die Absage zur Kenntnis genommen und Verständnis für das Drittland Schweiz gezeigt, heisst es. Eine Einladung Keller-Sutters für einen baldigen Besuch in der Schweiz hat er angenommen.

Für Karin Keller-Sutter war es das erste offizielle EU-Ministertreffen, an dem sie im Rahmen der Schengen-Mitgliedschaft der Schweiz teilnimmt. Trotz ihres gestrigen Neins zur Umverteilung machte sie deutlich, dass die Schweiz bereitstehe und an einer umfassenden Reform des Europäischen Asylsystems (Dublin-System) mitarbeite. Diese sei dringend nötig, so Keller-Sutter. Und:

Wir haben immer gesagt, dass wir für Solidarität stehen, und das auch mit Taten bewiesen».

Nicht nur Keller-Sutter enttäuscht Seehofer

epa07895575 A handout photo made available by the Greek Prime Minister's Press Office shows Greek Prime Minister Kyriakos Mitsotakis (R) talking with German Interior Minister Horst Seehofer (L) during a meeting at the Maximos Mansion  in Athens, Greece, 04 October 2019. Seehofer and European Commissioner for Migration Dimitris Avramopoulos visited Turkey and Greece on 03 and 04 October for talks on migration issues.  EPA/DIMITRIS PAPAMITSOS HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Der deutsche Innenminister Horst Seehofer im Gespräch mit dem griechischen Premier Kyriakos Mitsotakis. Bild: EPA

So habe die Schweiz seit dem Jahr 2015 über 1500 Personen aus Italien und Griechenland übernommen. Im Mai folgte zudem der Beschluss, in den kommenden zwei Jahren je 800 schutzbedürftige Personen über das UN-Programm direkt aus Krisengebieten umzusiedeln. Der Unterschied zur jetzt diskutierten Verteilung sei jedoch: Bei diesen Personen konnte man davon ausgehen, dass sie berechtigten Anspruch auf einen positiven Asylentscheid haben.

Keller-Sutter setzt nun vorerst auf den bilateralen Weg. Am kommenden Wochenende zum Beispiel trifft sie in der italienischen Hauptstadt Rom mit der italienischen Innenministerin Luciana Lamorgese zusammen, um mit ihr dort das Thema Migrationszusammenarbeit zu besprechen.

Für Horst Seehofer war das gestrige Treffen längst nicht nur wegen der Absage aus der Schweiz eine Enttäuschung. Noch vor einigen Wochen beim Treffen in Malta rechnete der deutsche Innenminister damit, dass sich «12 bis 14 EU-Länder» der deutsch-französischen Initiative anschliessen werden. Gestern aber bestätigte kein einziger Staat verbindlich seine Teilnahme an der Umverteilung. Lediglich eine Gruppe von weniger als zehn Ländern sandte in unterschiedlichem Masse positive Signale. Luxemburg und Portugal schienen noch am ehesten offen für eine Beteiligung zu sein.

Nervosität in Griechenland

Afghan women with their children arrive with other migrants and refugees after crossing a part of the Aegean Sea, from Turkey to Greece on an overcrowded dinghy, near the town of Madamados on the Greek island of Lesbos, on Monday, Oct. 7, 2019. Authorities in Greece have expanded a program to transfer migrants and refugees from overcrowded camps on the islands to the mainland amid concern that the number of arrivals from nearby Turkey could continue to rise. (AP Photo/Petros Giannakouris)

Eine afghanische Frau mit ihrem Kind auf der Insel Lesbos, 7. Oktober. Bild: AP

Eine Kritik, die nicht nur von Bundesrätin Keller-Sutter, sondern auch von EU-Diplomaten oft zu hören war: Statt um die zentrale Mittelmeerroute sollte man sich eher um die Situation in der Ägäis kümmern, wo zurzeit wieder vermehrt Bootsmigranten ankommen. Griechenland hat sich denn auch gestern zusammen mit Zypern und Bulgarien beklagt, dass Seehofers Verteilmechanismus nur für Italien und Malta gelten soll. Hinter vorgehaltener Hand hiess es, es gehe nur darum, der neuen post-Salvini-Regierung in Italien politische Starthilfe zu liefern.

In Griechenland steigt ausserdem die Nervosität wegen einer möglichen türkischen Invasion in Nordsyrien. Dies, nachdem US-Präsident Donald Trump den Rückzug der amerikanischen Truppen aus dem dortigen Grenzgebiet angekündigt hat. Es wird befürchtet, dass nun ein Teil der 3.5 Millionen syrischen Flüchtlinge in der Türkei aus Angst vor einer Deportation nach Nordsyrien in Richtung Europa aufbrechen könnten. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat bereits angekündigt, dass er die Flüchtlinge am liebsten in eine noch zu schaffende «Sicherheitszone» in Nordsyrien abschieben möchte. Die EU hat sich zu solchen Plänen bis jetzt stets kritisch geäussert. (bzbasel.ch)

Kinder auf der Flucht

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    Alle Leser-Kommentare
  • westwing 09.10.2019 16:11
    Highlight Highlight Sorry für die schlechten "Neuigkeiten":
    solange wir wie wild die billigsten Produkte der blutsaugendsten Zecken-Konzerne kaufen, müssen wir uns auch nicht wundern, wenn die Arbeitssklaven hierher kommen wenn sie irgendwie können.
    Ok, es gibt noch ein paar Fluchtursachen mehr. Aber wer meint die dortige Überbevölkerung sein rein ein kulturell-traditionelles Problem demonstriert eigentlich nur seine eigene Unkenntnis.
  • Vecchia 09.10.2019 12:58
    Highlight Highlight Und die politische Elite der CH und Europas, die viel und bei jeder Gelegenheit von "Anpacken, Ziele effizient verfolgen, lösungsorient etc. ..." schwafeln, ist selbst absolut nicht fähig, innerhalb von 10 Jahren eine sinnvolle, menschenwürdige Asylpolitik zu erarbeiten, geschweige denn umzusetzen.
    Stattdessen wird passiv abgewartet, ignoriert, hin und her geschoben und erwartet, dass sich das Problem von selbst löst....während das Leid für die Betroffenen wächst und wächst.

    Grausig, was sich da heute in der Politik tummelt.
  • plusminus 09.10.2019 09:47
    Highlight Highlight Danke Frau Keller. Endlich endlich nach Jahren mal jemand dazu steht das ganze Desaster zu Unterbinden.
  • Kateforever 09.10.2019 09:09
    Highlight Highlight Wir schreiben über Menschen die vor Krieg und Elend flüchten.
    Wir alle die hier eifrig Kommentar schreiben, haben keine Ahnung was es heisst, auf der Flucht zu sein.
    Wir haben auch keine Ahnung was es heisst wenn ein Schiff mit erschöpften, traumatisierten Menschen an unser Ufer ankommt.
    Aber wir sollten wissen, das jeder Mensch ein Recht auf Menschlichkeit hat.
    Wir haben einfach Glück in einem Land zu leben, welches mehr als 200 Jahre keinen Krieg mehr hatte.
    Und vergesst diese Camps!! Das ist das schlimmste was man tun kann.
    • westwing 09.10.2019 15:46
      Highlight Highlight Ich war nie auf der Flucht... Aber Vorschläge kann ich irgendwie auch nicht sehen.
      Was sollen wir also tun, wenn im Verlauf der nächsten 10 Jahre dutzende Millionen Flüchtlinge an die europäische Tür klopfen?
  • GraveDigger 09.10.2019 09:03
    Highlight Highlight Ich halte nicht viel von KKS aber das ist das erste mal das sie recht hat.
    Die deutsche Politik hat den Mist angezettelt und jetzt wo sie merken das sie es nicht schaffen soll die Allgemeinheit dafür aufkommen. Man hüpft fürs Klima und fährt die Industrie an die Wand und ruft "wir schaffen das." Ich kenne kein Land das sich selber so hasst wie Deutschland. Mir tut die deutsche Bevölkerung leid die so eine Regierung hat und dazu noch die EU mit ihrem Leyentheater.
  • Dr no 09.10.2019 08:57
    Highlight Highlight Sehr gut KKS ! Ein Verteilschlüssel ist doch keine Lösung des Problems. Das gibt nur eine weitere Sogwirkung. Die Deutschen sollten langsam gemerkt haben, dass "wir schaffen das" gescheitert ist. Im Land rumorts gewaltig. Und an alle Moralapostel und Gutmenschen die hier schreien, dass wir was tun müssen. Schaut euch mal das Bevölkerungswachstum in Afrika an. Da warten nicht ein paar Tausend. Millionen wollen nach Europa. Seit ihr wirklich bereit alles zu teilen ? Ich bin es nicht.
  • Zeit_Genosse 09.10.2019 08:51
    Highlight Highlight Politiker verlieren sich zunehmend im Mikromanagement und wagen sich nicht an die grossen Fragen heran. Das sieht man gut bei den jetzigen Parlamentswahlen. Da wird das Unangenehme ignoriert oder anderen Parteien vor die Füsse geschmissen. Dann etwas von der Trendfarbe grün ins Parteiprogramm geschmiert, etwas Onlinewerbung und Bewegtbild auf Sozialen Kanälen und gehofft, dass es dann gut kommt. Nach den Wahlen geht es gleich weiter. Ich denke, dass wir für die grossen Fragen mehr brauchen als Lobbypolitiker. Wir brauchen mutige, parteiübergreifende Lösungszirkel (früher war das das Parlament)
  • homo sapiens melior 09.10.2019 08:29
    Highlight Highlight Der Klimawandel wird die Flüchtlingsströme in den kommenden Jahrzehnten massiv erhöhen. Umso dringender wird es, Unterschied zu machen. Krieg, Land-unter oder anhaltende Dürre sind Asylgründe. Eine schleppende Wirtschaft ist kein Asylgrund. Letztere können daheim bleiben und am Problem regional arbeiten. Dabei sollten sie allerdings effektiver von reichen Ländern unterstützt werden. Gegen den höheren Meeresspiegel oder eine Dürre hingegen kann der Flüchtling nichts tun. Für diese Menschen soll der Verteilschlüssel sein.
    Ich bin kein FDP-Fan. Aber hier geb ich der Dame Recht.
    • Dr no 09.10.2019 08:58
      Highlight Highlight Wieso genau ist Dürre ein Asylgrund ?
    • homo sapiens melior 09.10.2019 10:38
      Highlight Highlight Weil die Dürren wegen des Klimawandels immer länger dauern und sich das weiterhin ausdehnen wird. Regenlose Regionen und Wüsten wachsen.
      Allerdings wird der Klimawandel auch ehemals dürre Regionen neu fruchtbar machen. Nur ist noch nicht ganz klar, wo wie stark. Und in den seltensten Fällen liegen sterbende neben wiederbelebten Regionen.
      Wenn du daheim verhungerst und verdurstest und keine Änderung mehr zu erwarten ist, hast du einen Fluchtgrund. Das ist pure Logik.
      Aber falls das deine Sorge ist: Es werden sicher nicht alle in die Schweiz kommen.
    • Dr no 09.10.2019 11:33
      Highlight Highlight ich rede nicht von Fluchtgrund sondern von ASYL-Grund... Dass die Leuten dann einen besseren Ort suchen verstehe ich. Aber nochmal, wir können nicht halb Afrika aufnehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 09.10.2019 08:11
    Highlight Highlight Die Wirtschafts-Migranten und Steuer-Flüchtlinge kommen mit dem Flugzeug, nicht mit einem Gummiboot.
  • rodolofo 09.10.2019 08:11
    Highlight Highlight Nach ihrer typisch "freisinnigen" (Freiheit für Reiche und Superreiche Aktionärsblutsauger, Bonus-Jäger, Menschenschinder und Natur-Zerstörer) Intervention in Sachen "Verwässerung und Unwirksam machen der Konzernverantwortungs-Initiative", das von Ständerat Noser (ebenfalls FDP) mit einem Verschiebungs-Trickli ergänzt wurde, schrumpft die einstige Hoffnungsträgerin Karin-Keller-Sutter also weiter.
    Am Ende wird man sagen: "Was willst Du? Die ist halt eine Bürgerliche (Zierdame)..."
  • Snowy 09.10.2019 08:04
    Highlight Highlight "Hinter vorgehaltener Hand hiess es, es gehe nur darum, der neuen post-Salvini-Regierung in Italien politische Starthilfe zu liefern."

    Das "hinter vorgehaltener Hand" kann man auch gleich weglassen.
  • Cpt. Jeppesen 09.10.2019 05:56
    Highlight Highlight Also wie immer, man bleibt lieber ein Teil des Problems als ein Teil der Lösung zu werden. Die Flüchtlinge verschwinden nicht durch ignorieren. Wenn man weiterhin Flüchtlinge wie Illegale behandelt, dann ist dies Wasser auf Mühlen derjenigen politischen Kräfte vor denen man soviel Angst hat. Mir ist bis heute nicht klar wie man so eine politische und menschliche Null wie Frau Keller-Sutter in solch ein wichtiges Amt wählen konnte. Ihr politischer und wirtschaftlicher Sachverstand kann offensichtlich nicht der Grund gewesen sein.
    • Rasenstolperer 09.10.2019 07:43
      Highlight Highlight Alle aufnehmen die kommen ist aber definitiv auch nicht die Lösung. Dies überfordert über kurz oder lang unsere Sozialwerke und wird von der Gesellschaft auch nicht akzeptiert.
    • TheWall_31 09.10.2019 08:05
      Highlight Highlight Wenn du ohne Papiere oder ohne Anmeldung an einer Grenzkontrollstelle ein Land betrittst, dann bist du nur eins: illegal.
    • AquaeHelveticae 09.10.2019 08:52
      Highlight Highlight "Wenn man weiterhin Flüchtlinge wie Illegale behandelt, ..."
      Deshalb unterscheidet man zwischer legalen und illegalen Migration.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caissa15 09.10.2019 01:00
    Highlight Highlight Verteilmechanismus ????

    Was soll ich als Nichtschwimmer-Flüchtling z.B. auf eine Insel ,nur weil ein Minister ein Verteilerschlüssel hat ??
    Welch eine Anmaßung!
    Ich dachte Europa hat keine Grenzen?




  • Meyer Andrej 08.10.2019 23:27
    Highlight Highlight Die CH hat in der CH nichts zu melden. Die CH ist erwünscht beim Bezahlen und als Transitland Nord/Süd. Wenn die Schweiz aufmuckt gibt es Drohungen aus Brüssel, das nennt man gelebte, funktionierende Partnerschaft. Ich nenne es Erpressung!
    • Antinatalist 09.10.2019 04:09
      Highlight Highlight Sergio Ermotti, CEO UBS: Die Schweizer wurde reich durch Schwarzgeld.

      Die Schweiz wird immer reicher durch Schwarzgeld. Durch dubiose Finanzgeschäfte, durch hier ansässige globale Konzerne, die andere Länder ausbeuten. Das ist die Tatsache. Und Karin Keller-Sutter kann zu diesen Tatsachen nicht stehen. Wie die meisten Schweizer, die sich hier auf Kosten anderer im Wohlstand suhlen.

      Schweizer erinnern mich immer wieder an die Eltern von Chihiro. Die werden dann zu Schweinen.
    • troop5444 09.10.2019 06:56
      Highlight Highlight Schwarzgeld mag ein Faktor sein. Allerdings ist praktisch jedes Land der Welt reich, das einen ähnlichen Grad an Arbeitsmoral, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und einen schlanken Staat aufweist.
    • CaptainLonestarr 09.10.2019 07:55
      Highlight Highlight 11% soviel hat der Finanzsektor der Schweiz am BIP und mehr war es auch nir. Und dann von "den Schweizern" zu sprechen ist eine Frechheit. Die meisten Schweizer sind fleissig und arbeiten viel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sandromedar 08.10.2019 23:18
    Highlight Highlight Oh freuet euch schon auf die ersten Klimaflüchtlingsströme in 10jahren! Was machen wir dann?
    Stimmt: weiter fröhlich Waffen und Technologie an fragwürdige Regimes verkaufen damit wir weiter G-Klasse fahren können während an den Aussengrenzen des Wohlstands geschossen wird

    Schöne neue Welt
    • Volande 09.10.2019 00:57
      Highlight Highlight Jedes wort!
    • CaptainLonestarr 09.10.2019 07:52
      Highlight Highlight Weder verkaufe ich Waffen noch fahre ich G-Klasse. Ob die Leute sich mit modernen Waffen töten oder mit Macheten und Beilen (wie damals in Ruanda) spielt keine Rolle. Wir sind nicht verantwortlich für eine nicht vorhandene und den Bedingungen angepasste Familienplanung. Wenn man mehr Kinder in die Welt stellt als man ernähren kann gehts halt schief. Uns wird wohl das selbe Schicksal ereilen wenn wir nicht bremsen mit Bevölkerungswachstum.
    • Dr no 09.10.2019 15:28
      Highlight Highlight Wir sind auch nicht verantwortlich, wenn die lokalen korrupten Behörden ihr eigenes Volk ausbeuten...
  • weissauchnicht 08.10.2019 22:55
    Highlight Highlight Verstehe ich das richtig? KKS will, dass Italien den Asylentscheid für die Schweiz fällt? Oder sollen Bootsflüchtlinge, die der Schweiz zugeteilt werden, nach dem (positiven) Asylverfahren in Italien in der Schweiz nochmals ein Verfahren durchlaufen?
    • kellersamuel182@gmail.com 09.10.2019 03:31
      Highlight Highlight Nein!

      Aber lesen bildet!
    • weissauchnicht 09.10.2019 08:23
      Highlight Highlight Habe ich. Aber es wäre wohl ein Novum, dass die Schweiz die Hoheit über den Entscheid zu einem längerfristigen Bleiberecht in der Schweiz an eine ausländische Behörde abgibt. Interessant...
    • Linus Luchs 09.10.2019 09:01
      Highlight Highlight Doch!

      KKS sagt, verteilt werden sollen auch Personen, "von denen man annehmen muss, dass sie keine Asylgründe haben". Bei den Flüchtlingen, welche die Schweiz aufgenommen hat, "konnte man davon ausgehen, dass sie berechtigten Anspruch auf einen positiven Asylentscheid haben." Steht genau so im Artikel, kellersamuel.

      Das bedeutet, KKS möchte, dass ausserhalb der Schweiz, in den Ankunftsländern oder in Schutzzonen, die Asylberechtigung abgeklärt wird. Nach dem Motto: "Ihr dürft sortieren, wir nehmen dann ein paar Schutzbedürftige auf."
  • rudolf_k 08.10.2019 22:54
    Highlight Highlight Diese Verteilung von sogenannten Flüchtlingen ist ein grosser Fehler. Es kann nur eine Lösung geben: Camps ausserhalb von Europa, in welchen Menschen Asylanträge stellen können und diejenigen wessen Anträge bewilligt werden nach Europa geholt werden. Alle anderen haben kein Einreiserecht nach Europa. Sämtliche illegale Migranten müssen unverzüglich in diese Camps zurückgebracht werden, damit sämtliche Anreize zur illegalen Einreise eliminiert werden. Alles andere belohnt die Falschen und gibt den Rechtspopulisten in Europa weiteren Auftrieb.
    • Enzasa 09.10.2019 03:58
      Highlight Highlight Zunächst gibt es keine illegalen Migranten entweder Migranten oder illegal.

      Es gibt hunderte von Flüchtlings Camps außerhalb von Europa.
      Sie sind da!
      Dort wird gefoltert, vergewaltigt, erpresst, gequält und gehungert. Darum fliehen die Menschen weiter. Wir sollten endlich diese Menschen wie Menschen behandeln Ihnen Ihre Würde erhalten und sie mit Respekt behandeln, dann gegen das Unrecht vor Ort vorgehen und die Menschen werden vor Ort bleiben
    • wir-2 09.10.2019 05:30
      Highlight Highlight Diese Camp-Idee ist immernoch da? Wie ist dieses Camp verwaltet, von der EU? Wer schützt es, welches Recht gilt dort? Oder von den Flüchtlingsländern selbst? Soll man denen vertrauen?
    • THEOne 09.10.2019 09:17
      Highlight Highlight schonmal district 9 gesehen?
  • malu 64 08.10.2019 22:48
    Highlight Highlight Wir wissen alle warum viele Menschen zu uns flüchten. Krieg, Verfolgung, Terror, Katastrophen, Hunger usw. Leider haben wir nicht die Möglichkeit alle diese Leute aufzunehmen, aber wir können durch Projekte helfen. Die ganze Weltgemeinschaft muss mithelfen, die Flüchtlingsströme zu bremsen oder gar zu verhindern, indem Schutzzonen geschaffen werden. Wo alle geschützt werden und Regierungen die sich nicht an die Regeln halten vom Handel ausgeschlossen und sämtliche Gelder beschlagnahmt werden. Wir müssen den Menschen vor Ort helfen, damit sie in ihrem Heimat bleiben können.
    • FrancoL 08.10.2019 23:01
      Highlight Highlight WoW, ist das nun eine Neuheit oder ist es die gleiche Aussage die bald seit 10 jähren herumgeistert? Wenn Sie die gleiche Aussage zu Hilfe vor Ort meinen, dann können sie mir auch sicherlich sagen was bei heute in 10 und mehr Jahren gemacht wurde.
      Ich sage: gemacht wurde nichts und dies wird sich auch so schnell nicht ändern.
      Darum ist es eine Scheinlösung und dient dazu um keine Lösung zu suchen und zu finden.
    • Rabbi Jussuf 08.10.2019 23:11
      Highlight Highlight Och FrancoL
      Du hast ja auch keine Lösungen parat... Das ist doch kein Grund ständig auf anderen herumzuhacken.
    • Meyer Andrej 08.10.2019 23:29
      Highlight Highlight Und alle die über‘s Meer kommen sind junge Männer, keine Frauen, Kinder, Alte, alle haben Handys, Markenklamotten, die Meisten landen in der Soz. Hilfe für die wir bezahlen, sie vermehren sich und bezahlen noch mehr. Von der Kriminalität spreche ich gar nicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miikee 08.10.2019 22:42
    Highlight Highlight Man muss die leichtfertige Politik von Deutschland nicht mitmachen und das ist auch gut so.

    Ohne Prüfung einfach mal in Europa verteilen... meine Güte DAS soll die Lösung des Problems sein? Wirklich? Noch mehr Probleme nach Europa holen und dann nach eingehender Prüfung sie versuchen wieder abzuschieben, was ja auch immer wieder reibungslos funktioniert. 🤦🏽‍♂️ Für die Flüchlinge auch toll, werden dann in Europa herumgefahren um anschliessend wieder ausgeschafft zu werden... Die (EU) Politiker sind ein richtiger unfähiger Haufen.
    • FrancoL 08.10.2019 23:04
      Highlight Highlight Nur das mit oder ohne Politiker die Flüchtlinge sich immer auf den Weg nach Europa machen werden und es immer wieder die gleichen Länder treffen wird, aber wir können diesen Ländern auch die zusätzliche Last aufbürden die Flüchtlinge im Meer absaufen zu lassen. Die Frage ist dann noch, was machen denn die Schweizer Politiker viel anders als die EU Politiker, dass Sie nur die EU-Politiker erwähnen?
    • Enzasa 09.10.2019 04:09
      Highlight Highlight Ist das es nicht viel leichtfertiger sich im Sessel zurückzulehnen, keine Alternative zu bieten und erwarten die anderen sollen es richten?

      Wenn Italien mit der Flüchtlingsaufnahme und Asylkontrolle nicht fertig wird und sie einfach durchlässt, dann hat die ach ein größeres Problem als D
    • THEOne 09.10.2019 09:21
      Highlight Highlight das mit der weltgeneinschaft helfen hat ja seit jeher schon immer prächtig geklappt. sieht man ja auch bei der klimadingens da , wie gut das funzt

      /*sarkasmus off*/ ( nur zur sicherheit)
  • Zeit_Genosse 08.10.2019 22:39
    Highlight Highlight Die EU und auch die Schweiz haben keinen Plan. Es geht nicht um einige Tausende die verteilt werden müssen, sondern um Millionen die auf eine Gelegenheit warten. Das ist eine gigantische menschlich-etische-gesellschaftliche-wirtschaftliche Frage in dieser Zeit.
    • FrancoL 08.10.2019 23:06
      Highlight Highlight Die Politiker haben genau einen Plan, so wollen sich aus der Verantwortung stehlen, so wie es ihre Wähler von ihnen verlangen.
      Oder können Sie mir erläutern was zB bei den Lösungsansätzen vor Ort zu helfen genau durchgesetzt hat?
    • woezzl 08.10.2019 23:44
      Highlight Highlight Ich finde das auch erstaunlich, dass man nur über so kleine Zahlen spricht. Realistisch gesehen wird Europa in den nächsten 20 Jahren wohl etliche Millionen aufnehmen und gleichzeitig die ganze Wirtschaft und die Sozialsysteme umbauen müssen (Hallo Digitalisierung). Mit heutigen Konzepten sehen wir äusserst alt aus.
    • Firefly 09.10.2019 08:14
      Highlight Highlight Diese Problem stellt sich überall wo eine Minderheit das grösste Stück des Kuchens für sich beansprucht.

      Es gibt nur eine Lösung. Nicht die Migranten Aufteilen, sondern den Kuchen teilen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • circumspectat animo 08.10.2019 22:37
    Highlight Highlight Wenn Ihr Sie unbedingt zurückschicken wollt dann könnt Ihr das doch auch noch hier tun. Aus den Geschäfften der CH entstehen Migranten, Kosten ist also kein Argument und das Problem alleine den Ankunftsländern zu überlassen ist nicht Fair.
    • FrancoL 08.10.2019 23:08
      Highlight Highlight Bei den Flüchtlingen mit fair argumentieren zu wollen ist nicht erwünscht. Man ist weder fair gegenüber den Flüchtlingen noch gegenüber den Ländern mit denen man gute Geschäfte macht. Das ist die heutige Masche.
  • Platon 08.10.2019 22:33
    Highlight Highlight «von denen man annehmen muss, dass sie keine Asylgründe haben»
    Ja Frau Keller-Sutter, auch mit jenen Menschen werden Italien und die anderen Mittelmeerländer ständig alleine gelassen! Wenn nur "richtige" Flüchtlinge ankommen würden, dann gäbe es auch kaum ein Problem zu lösen. Und nein, das mit der Sogwirkung konnte noch nie nachgewiesen werden und wird auch nicht eintreten, nur weil man von woanders als Italien nach Hause geschickt wird. Herrgott nochmal, gelingt es Frau Keller-Sutter während ihres ersten Jahres als Bundesrätin auch nur einmal um zwei Ecken zu denken?
    • Kubod 08.10.2019 23:06
      Highlight Highlight @Platon
      Ich bin sicher, dass sie um Ecken und voraus denken kann.
      Bei Dir hab ich den Eindruck, Du nimmst gedanklich die Abkürzung.
      Der Pulleffekt ist schon lange als Mitursache erkannt. Ist auch logisch. Wenn die Route gut läuft, Schieber und Rettungsschiffe zusammenarbeiten, können mehr Leute über's Meer gebracht werden.
      Die Politik Salvinis hat diese Route empfindlich gestört. Es gab massiv weniger Tote im Mittelmeer.
      Das wird sich wohl auch dank Seehofers zu kurzgedachter Idee wieder ändern.
      S'gibt Leute, die können nicht rechnen und über den nächsten Wahltermin hinausdenken.
    • FrancoL 08.10.2019 23:10
      Highlight Highlight Wer vorverpackte Denkmuster hat braucht nicht um Ecken zu denken.
    • Platon 08.10.2019 23:47
      Highlight Highlight @Kubod
      Es entsteht aber kein Pulleffekt, wenn wir Italien bei den nicht einmal 3000, die es jährlich noch schaffen, helfen. Das ist genauso lächerlich wie die einstige Behauptung der SVP, dass beschleunigte Asylverfahren zu einer Sogwirkung führten. Diese Behauptungen sind absolut haltlos und ergeben rein gar keinen Sinn. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
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  • nimmersatt 08.10.2019 22:27
    Highlight Highlight Wirtschaftsmigranten nimmt die Schweiz dich grundsätzlich sehr gerne auf, halt nur nicht die bedürftigen.

    Die Geschichtsbücher und wir werden dereinst die Namen der bürgerlichen Amtsträger nicht vergessen, welche die Grenzen dem Kapital geöffnet und den Bedürftigen verschlossen haben. Es soll dann bloss niemand sagen man konnte nicht anders - Politik ist per definition Gestaltung
    • Kubod 08.10.2019 23:15
      Highlight Highlight @nimmersatt
      Jedes Jahr werden 87 Millionen Kinder in Armut geboren. Vor allem in Afrika.
      Was meinst Du wie lange können wir die Grenzen öffnen und sagen wir mal zehn Prozent der Armen aufnehmen (8,7 Millionen)?
      Ein Jahr? Zwei Jahre?
      Dann hätten wir immerhin den Armutsstand angeglichen und wären als Fluchtland nicht mehr interessant.
      Finanzieren würden wir das mit den Geldern in den Sozialwerken, die wir uns hart erarbeitet haben. Vielleicht sogar Du.
      Auch das wäre nach ein , zwei Jahren aufgebraucht. Unsere Nachbarn schlössen ihre Grenzen, um den Wahnsinn nicht mitmachen zu müssen.
    • nimmersatt 08.10.2019 23:54
      Highlight Highlight @Kuhpott: hast du beim überschlagen von zahlen auch jene berücksichtigt, die mit Steuerflucht transnationaler Unternehmen und der Akkumulation von Kapital im Zusammenhang stehen?

      Beides zwei Aspekte, die unser leben hier in global einzigartigem Saus und Braus erst möglich machen.

      Die Zusammenhänge sind da, man kann einzelne Aspekte ausblenden, sie verleugnen. In Zukunft wird man aber nicht mehr sagen können man habe es nicht gewusst (ohne sich gleichzeitig als ignorant böse zu outen)
    • Kubod 09.10.2019 01:09
      Highlight Highlight @nimmersatt
      Deine Methode ist die Selbstzerstörung.
      Die afrikanischen Länder hätten noch weniger Grund, ihr Bevölkerungswachstum zu regulieren, da wir ihnen die Last der arbeitslosen jungen Männer abnehmen würden.
      Die Natur in einer Savanne oder Wüste kann eine begrenzte Anzahl Menschen ernähren.
      Wenn mehr Kinder geboren werden, als Nahrung vorhanden ist, müssen die Menschen eine neue Lebengrundlage finden. Familienplanung ist das einzige, das Afrika noch retten kann.
      Meine Meinung.
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  • poga 08.10.2019 22:14
    Highlight Highlight Habe für die Wahlen Smartvote ausgefüllt und mir wurden auf den ersten Plätzen praktisch nur Fdp Frauen vorgeschlagen. (St.Gallen) Jetzt sehe ich diese Schlagzeile. Eventuell sind die Frauen wirklich die Zukunft der Schweiz......
  • Rumbel the Sumbel 08.10.2019 22:10
    Highlight Highlight Wir haben schon Wirtschaftsmigranten, das währe nicht neu liebe Politiker.
  • Gipfeligeist 08.10.2019 22:10
    Highlight Highlight 3.5 Millionen Flüchtlinge stecken in der Türkei vor der verschlossenen Türe Europas.

    Ich bin mir bewusst, dass sehr viele Leute kritisch gegenüber Migranten eingestellt sind. Aber wenn wir in 50 Jahren zurückblicken, wird dies in den Geschichtsbüchern nicht als ein Kapitel guter europäischer Zusammenarbeit eingehen...
    • häxxebäse 08.10.2019 22:17
      Highlight Highlight Wir werden sagen, was unsere eltern uns sagten: wir wussten es nicht besser.

      Ist gelogen, aber so läufts.
    • Pisti 08.10.2019 22:23
      Highlight Highlight Wieso nicht? Die Türkei ist das erste sichere Land, die Leute haben gar kein Anrecht nach Europa zu reisen. Das Ziel von Europa muss sein, die Flüchtlingszahlen auf praktisch Null zu bringen.
    • redeye70 08.10.2019 22:30
      Highlight Highlight Das möchte ich nicht erleben wenn 3 Mio Flüchtlinge nach Europa drängen. Das Ding würde explodieren!
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  • Nüübächler 08.10.2019 22:07
    Highlight Highlight Wie recht Karin Keller-Sutter doch hat!

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