Schweiz
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ZUM AUFTAKT DER KAMPAGNE UEBER DIE ABSTIMMUNG UM DEN VATERSCHAFTSURLAUB DIESEN SONNTAG STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - WEITERE BILDER FINDEN SIE AUF visual.keystone-sda.ch --- Ein Vater umsorgt an seinem freien Tag gemeinsam mit seiner Frau zu Hause seinen vier Montate alten Sohn, fotografiert am 15. Mai 2020 in Aarau. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Schweiz stimmt über die Einführung eines Vaterschaftsurlaubs ab. Bild: keystone

Wie viel dich der Vaterschaftsurlaub kostet – und 5 weitere Antworten zur Vorlage

Am 27. September stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über den zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub ab. Befürworter wollen die Schweiz aus der familienpolitischen Steinzeit führen, Gegner finden die Vorlage asozial, weil dadurch mehr Lohnabzüge entstehen.



Worum geht es bei der Vorlage?

Am 27. September 2020 stimmt die Schweiz über einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub ab. Väter sollen den Urlaub in den ersten sechs Monaten nach der Geburt ihres Kindes beziehen können. Die zwei Wochen können auch auf einzelne Tage aufgeteilt werden.

Anspruch darauf haben alle Väter, die bei der Geburt ihres Kindes angestellt oder selbstständig erwerbend sind oder Taggelder der Arbeitslosen-, der Krankenpflege- oder Invalidenversicherung beziehen.

Wie beim Mutterschaftsurlaub auch würde das Vorhaben über die Erwerbsersatzordnung (EO) finanziert. Auch die Entschädigung soll gleich hoch ausfallen: 80 Prozent des durchschnittlichen Erwerbseinkommens, höchstens aber 196 Franken pro Tag.

Vaterschaftsurlaub ist nicht die einzige familienpolitische Abstimmung:

Die zwei Wochen Vaterschaftsurlaub sind ein indirekter Gegenvorschlag zu einer Volksinitiative, die vier Wochen Urlaub verlangte, dann aber zurückgezogen wurde (siehe nächster Punkt).

Wie ist es von der Volksinitiative zum Referendum gekommen?

Am 27. September wird über ein Referendum abgestimmt, nicht über eine Volksinitiative. Ursprünglich hätte die Schweiz über vier Wochen Vaterschaftsurlaub abgestimmt. Das kam so:

Was kostet der Vaterschaftsurlaub?

Die Kosten für den indirekten Gegenvorschlag würden sich auf rund 230 Millionen Franken pro Jahr belaufen. Diese würden über die EO finanziert.

Dafür sollen 0,05 zusätzliche Lohnprozente je hälftig bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern erhoben werden. Rechnet man mit dem Schweizer Medianlohn von 6538 Franken brutto, so ergibt das einen Mehrabzug von gut drei Franken pro Monat.

Hier kannst du ausrechnen, was dich das kosten würde:

Der Gesamtbetrag dürfte in Wirklichkeit aber noch tiefer ausfallen. Bei der jährlichen Anzahl Geburten, der effektiv bezogenen Urlaubstage und der Höhe der ausbezahlten Taggelder fällt die Schätzung des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) grosszügig aus, wie das Amt einräumt.

Was sind die Argumente der Gegner?

Die Gegner des Vaterschaftsurlaubs bestehen hauptsächlich aus SVP-Mitgliedern und Jungfreisinnigen. Auch einzelne FDP-Vertreter finden sich darunter. Unter anderem haben aber auch der Schweizerische Gewerbeverband und Gastrosuisse die Nein-Parole ergriffen. Das sind ihre Argumente:

  1. Familie ist Privatsache: Der Staat solle sich nicht noch weiter in Familienangelegenheiten einmischen, so die Gegner. Kinder zu kriegen sei eine private Entscheidung, mit dessen Konsequenzen jede Familie alleine zurechtkommen müsse.
  2. Zu hohe Lohnabgaben: Der Schweizer Bevölkerung bleibe immer weniger vom Lohn, da die Abgaben für Sozialversicherungen und Co. immer weiter steigen. Weiter müssten alle für einige wenige zahlen – das sei unfair.
  3. Verschuldete Sozialwerke: Die AHV und IV seien langfristig nicht finanziert. Die Coronakrise erhöhe den Milliarden-Schuldenberg weiter. Ein Vaterschaftsurlaub würde das Fass zum Überlaufen bringen.
  4. KMU und Gewerbe würden leiden: KMU- und Gewerbebetriebe würden bereits heute unter hohen Kosten leiden. Müsste nun auch noch der Vaterschaftsurlaub finanziert werden, würde das die Konkurrenzfähigkeit zerstören.
  5. Grosskonzerne profitieren: Viele Grosskonzerne hätten den Vaterschaftsurlaub freiwillig eingeführt, weil sie sich das mit ihren Milliardengewinnen leisten könnten. Diese Kosten würden sie nun auf alle anderen abschieben wollen.

Was sind die Argumente der Befürworter?

Die Befürworter des Vaterschaftsurlaubs bestehen aus Politikerinnen der SP, Grünen, GLP und CVP. Die FDP lehnt den Vaterschaftsurlaub in dieser Ausführung ab, möchte jedoch eine gemeinsame Elternzeit von 16 Wochen einführen. Doch dazu später mehr.

Weitere Unterstützung erhält der Vorschlag unter anderem vom Arbeitnehmerverband Travailsuisse, der Schweizer Männer- und Väterorganisation männer.ch, Pro Familia und Pro Juventute. Das sind ihre Argumente:

  1. Väter wollen Verantwortung: Dass die Mütter am Herd stehen während die Väter die Brötchen nach Hause bringen, entspreche heute nicht mehr der Realität moderner Familien. Meist seien beide Elternteile erwerbstätig und Väter wollen ihren Teil der Verantwortung gegenüber dem Kind übernehmen.
  2. Die KMU profitieren: Von einem gesetzlich geregelten Vaterschaftsurlaub würden die KMU am meisten profitieren, da sich viele Grosskonzerne sowieso schon Papizeit leisten könnten. Da die Kosten auf alle verteilt werden, sei es zudem günstig und erlaube Planungssicherheit. Das fördere auch die Attraktivität der KMU für junge Fachkräfte.
  3. Auch die Frauen profitieren: Viele Frauen mit guter Ausbildung würden der Wirtschaft verloren gehen. Entlaste und unterstütze man sie jedoch, so erleichtere dies ihren beruflichen Wiedereinstieg.
  4. Ein Schritt zur Gleichstellung: Mütter und Väter sind nach Verfassung gleichberechtigt und gleichwertig. Ein Vaterschaftsurlaub sei ein erster Schritt in Richtung fairer Aufteilung von bezahlter und unbezahlter (Care-)Arbeit.
  5. Die Schweiz ist ein familienpolitisches Entwicklungsland: Die Schweiz stehe im Vergleich zu Europa beim Thema Vaterschaftsurlaub steinzeitlich da. Da sei peinlich und zudem schädlich für die Wirtschaft, da weltweit die besten Köpfe für Unternehmen arbeiten, die grosszügige und moderne Arbeitsbedingungen für Familien anbieten.

Was passiert, wenn die Vorlage abgelehnt wird?

Die ursprüngliche Initiative wurde nur unter der Bedingung zurückgezogen, dass der indirekte Gegenvorschlag angenommen wird. Scheitert dies, so könnte es zu einer zweiten Abstimmung für vier Wochen Vaterschaftsurlaub kommen.

Dies scheint jedoch eher unwahrscheinlich, da das Stimmvolk wohl kaum einer Vorlage für vier Wochen zustimmt, wenn es bereits zwei Wochen Vaterschaftsurlaub abgelehnt hat.

Wahrscheinlicher ist eine neue Initiative über eine gemeinsame Elternzeit, wie es verschiedene nordische Länder bereits kennen. Die SP will eine Volksinitiative für eine 38-wöchige Elternzeit lancieren, der Campaigner Daniel Graf plant eine Initiative für eine Elternzeit von insgesamt 30 Wochen.

Wie stimmst du beim Vaterschaftsurlaub im September 2020 ab?

Volksabstimmungen vom 27. September 2020
Im September stimmt die Schweiz über die Begrenzungsinitiative, den Gegenvorschlag zum Vaterschaftsurlaub, über höhere Kinderabzüge und über das Jagdgesetz ab. Über die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge kommt es zur Abstimmung, nachdem das Referendum zustande kam.
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    Alle Leser-Kommentare
  • TZL 30.07.2020 16:01
    Highlight Highlight Steter Tropfen höhlt den Stein
  • Zorulu 30.07.2020 14:07
    Highlight Highlight "Auch die Frauen profitieren: Viele Frauen mit guter Ausbildung würden der Wirtschaft verloren gehen. Entlaste und unterstütze man sie jedoch, so erleichtere dies ihren beruflichen Wiedereinstieg."

    Diese lächerlichen zwei Wochen würden mir einiges erleichtern, aber nicht den berufliche Wiedereinstieg😂

    Naja, lieber wenig als nichts..
  • Booker 30.07.2020 07:31
    Highlight Highlight Also wenn schon dann macht doch wie in D die Elternzeit - den aktuellen Mutterschaftsurlaub sowie die freien Tage des Vaters. Frei aufteilbar auf beide Eltern. Vielleicht ist in dieser intensiven Zeit nach der Geburt ja auch die Mutter froh mal ein Tag den Kopf lüften zu können auf der Arbeit. Soviel zu sozialer Steinzeit.
    • Lami23 30.07.2020 09:02
      Highlight Highlight Diese Idee gefällt mir auch. Nur ist diese Zeit zu wenig um auf beide aufzuteilen. Ich kenne ja nur schon kaum Frauen, die vor sechs Monaten Pause wieder arbeiten.
  • Schnymi 29.07.2020 20:26
    Highlight Highlight Weiss irgendwer, wie lange es nach der Abstimmung bis zu einer allfälligen Umsetzung des Vaterschaftsurlaubs dauern würde?
    • Sandlerkönig Eberhard 30.07.2020 01:11
      Highlight Highlight Bitte um Korrektur, falls ich da falsch liege, merci!
      Meines Wissens gibt es keine grundsätzlichen Fristen, bis wann eine Initiative umgesetzt sein muss, die Initianten können aber ein Datum innerhalb der Initiative festlegen. Keine Initiative kann einfach so direkt umgesetzt werden, zuerst müssen einfach gesagt alle notwendigen gesetzlichen Grundlagen dazu erarbeitet werden. Und dies kann dauern, da ja immer mehr (manchmal leider) zusätzliches EU-Recht mit einfliesst. Dies kann leider eine Initiative derart verwässern, dass schlussendlich nicht mehr viel von der einstigen Absicht übrig bleibt
    • Booker 30.07.2020 07:32
      Highlight Highlight Sowas kann Jahre gehen. Das wird >Dir wohl nicht mehr reichen ;-)
    • ands 30.07.2020 07:39
      Highlight Highlight Planst du etwas? 😉
      Die Inkraftsetzung liegt beim Bundesrat. Das Gesetz ist ja geschrieben. Gut möglich, dass es 1.1.21 wird. Allerdings ist die Frage, wie schnell die Lohnabzüge angepasst werden können...
  • Jason848 29.07.2020 17:50
    Highlight Highlight 2 Wochen sind doch definitiv zu wenig. Ich bin pro Rechts, aber bei diesem Referendum wurden wohl eher ältere Mobilisiert, bei denen das Thema schon durch ist. ( Was übrigens sowieso ein grosses Problem in unserer Demokratie ist )

    Wenn ich persönlich die 2 Wochen für zu wenig halte, sollte ich dann nicht eher Nein stimmen in der Hoffnung, das eine neue Initiative für gemeinsame Elternzeit lanciert wird?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 29.07.2020 21:00
      Highlight Highlight Also ich finde das keinen Mangel der Demokratie wenn nicht nur direkt betroffene Abstimmen können. Wäre dem so, würde ich eine Initiative für Rente 20'500 Rente im Monat machen. Wenn nur Rentner abstimmen dürften, müsste ich damit durchkommen.
    • Sandlerkönig Eberhard 30.07.2020 01:22
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass das Problem die „ältere“ Stimmbeteiligung ist, sondern das genaue Gegenteil, nämlich dass sehr viele Junge und Jüngere nicht stimmen oder wählen.
      Du kannst die von dir gewünschte Initiative selbst starten, diese Möglichkeit hat in der Schweiz zum Glück jeder Bürger. Wenn einem ein politisches oder gesellschaftliches Thema wirklich am Herzen liegt, muss man ja nicht zwingend immer warten, bis sonst wer die Arbeit erledigt...😉
      Allerdings glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass bei einer Ablehnung von 2 Wochen plötzlich 4 Monate angenommen würden, aber wer weiss.
  • nopasarán 29.07.2020 17:50
    Highlight Highlight Hier geht es um ein Stück Gleichberechtigung und zwar aus der gleichgestellten Perspektive von zwei erziehungsberechtigten Personen. Dies sollte m. E. auch für Adoptionen ungehindert möglich sein.
  • Rolf Vo 29.07.2020 17:40
    Highlight Highlight Das macht bei einem Jahreslohn von CHF 50’000.- ziemlich genau 1.- Abzug mtl. Es werden anscheinend jährlich 7 Mia Franken von jung zu alt umverteilt via BVG, weil die bereits Pensionierten von einem zu hohen Umwandlungssatz profitieren. Das macht etwa mtl. CHF 65.- aus, die je jeder Arbeitnehmer UND Arbeitgeber in den Topf schiessen...fast lachhaft, dass wir uns über diesen einen Franken streiten für den Vaterschaftsurlaub. Ganz zu schweigen von den mtl. Mietzinsen die wir den Vermietern in den Rachen werfen 🥵😡
  • Dr no 29.07.2020 17:36
    Highlight Highlight ich bin dagegen. Der Vater kann ja Ferien nehmen. Ausserdem: wenn es um Gleichberechtigung gehen sollte: warum teil man den Mutterschaftsurlaub nicht einfach auf Vater und Mutter auf ? Das wäre fair. Wie ist es in Schweden? Da ist es doch so, dass die Männer den Kinderurlaub hauptsächlich zur Zeit der Elchjadgsaison nehmen... All die sozialen Ideen sind ja gut und recht. Aber am Schluss muss einfach irgendjemand das ganze bezahlen.
    • Schnymi 29.07.2020 19:54
      Highlight Highlight Jaja... 3.-/ Monat ist schon viel zu bezahlen... 🙄
    • Kruk 29.07.2020 21:18
      Highlight Highlight Ein Tag nach der Geburt meiner Kinder stand ich wieder auf der Arbeit.
      Ich wäre besser zu Hause geblieben, fragen sie meinen Chef.
      Ausser alle mit Geschichten über die Grossartigkeit der kleinen Kreatur zu nerven war ich nicht in der Lage etwas zu machen, eher war es gefährlich.
      Das muss auch jemand bezahlen, all die neuen Väter mit denen geplant wird, aber die nicht zu gebrauchen sind.

      Aber sicher gehen die Schweden in dieser Zeit nicht Elche jagen. Als ob überhaupt eine Mehrheit der Männer dort Elche Jagen.
    • Baccaralette 30.07.2020 07:30
      Highlight Highlight DR no - oje. 98 Tage aufteilen. Okay. Scheint, dass Sie keine Ahnung haben, was eine Geburt für den weiblichen Körper bedeutet. Daneben: Wie lange haben wir berufstätigen Frauen die EO mitfinanziert, damit ihr Männer ein wenig umeballere könnt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sandlerkönig Eberhard 29.07.2020 17:26
    Highlight Highlight (2) Ich hoffe nur, dass bei einer allfälligen Annahme der Schuss nicht teilweise nach hinten losgeht und werdenden oder werden wollenden (wow kompliziert😂) Vätern nicht das gleiche Schicksal droht wie Frauen in gewissen Betrieben bei einer allfälligen oder künftig geplanten Schwangerschaft. Wir alle wissen, dass man deswegen niemanden nicht einstellen oder deswegen kündigen darf, wir alle wissen aber auch, dass es da immer gewisse Mittel und Wege gibt. Ich hoffe, ihr versteht, worauf ich hinauswill, manchmal ist es nicht ganz einfach, das Gemeinte in verständlichen Sätzen auszudrücken 😊.
    • Mareko 31.07.2020 03:26
      Highlight Highlight An Sandlerkönig Eberhard: 1 & 2 gelesen. Also in der kleinräumigen Schweiz, nicht alle leben in einer Grossstadt, ist es schon denkbar, dass Arbeitgeber argwöhnen, wenn ein Bewerber beispielsweise kürzlich geheiratet hat. Fragen zur Familienplanung dürfen beim Vorstellungsgespräch eigentlich nicht gestellt werden, doch in einigen KMUs wird oftmals gerechnet: Da fehlt "er" in den Ferien, wegen des Militärdienstes und nun auch noch wegen des Vaterschaftsurlaubes.
      Trotzdem hoffe ich, dass dieser gut-schweizerische Kompromiss im September angenommen wird. Danach ist ebenso hoffentlich Ruhe darum.
  • Sandlerkönig Eberhard 29.07.2020 17:19
    Highlight Highlight (1) Ich verstehe beide Seiten. Was ich jedoch nicht verstehe ist, dass es als rückständig bezeichnet wird, darüber abstimmen zu müssen. Wir leben nun mal in einer weltweit wohl ziemlich einzigartigen Demokratie. Und da ist es halt meistens so, dass die Mehrheit der Initianten jeweils der Meinung sind, dass es ja eigentlich selbstverständlich sein sollte und irgendwie lächerlich ist, überhaupt darüber abstimmen zu müssen. Ansonsten würde ja eine Initiative gar keinen Sinn ergeben.
  • Galius Julius 29.07.2020 16:47
    Highlight Highlight Meine Frau ist Hebamme und betont immer wieder, wie wichtig die Ruhe gerade im Wochenbett ist. Ich denke, da hat der/die Partner*In nach der Geburt eine entscheidende Rolle zu tragen. Die 2 Wochen sind daher eher das Minimum.

    230 Millionen klingt aber wirklich nach sehr viel Geld! Wir sollten wirklich aufpassen, dass wir nicht immer mehr Lohnabzüge generieren. Deshalb bin ich auch offen für Sparvorschläge, wenn sie dafür solche Projekte fördern.
    • Garp 29.07.2020 19:44
      Highlight Highlight Und wo willst Du sparen?
  • Rethinking 29.07.2020 16:25
    Highlight Highlight Leider gibt es dauernd Goodies für Familien...

    Lässt sich halt als Politiker gut verkaufen...

    Würde man „gegen“ die Familien Stellung beziehen, wäre man schnell weg vom Fenster...

    Dabei gibt es immer mehr Singles und Kinderlose Paare die für alles und jeden die Zeche bezahlen müssen...

    Diese haben jedoch leider keine Lobby und finden kaum gehör in Bern...

    Wenn wir schon von modern und zeitgerecht sprechen, sollten wie die alte Familienleier mal hinterfragen...
    • Globidobi 31.07.2020 08:43
      Highlight Highlight Ja am Besten machen Herr und Frau Schweizer keine Kinder mehr und importieren diese aus Kinderfabriken in China und Bangladesch. Dies ist günstiger und bei schlechter Qualität kauft man sich ein neues.
      Eine Gesellschaft benötigt Nachwuchs, sonst stirbt diese aus. Daher ist der Bund zuständig, dass für Menschen, welche die Reproduktion auf sich nehmen, unterstützt werden.
  • Rethinking 29.07.2020 16:21
    Highlight Highlight Was bei den Kosten vergessen wurde:

    Arbeit der Kollegen übernehmen, die gerade Vaterschaftsurlaub geniessen...
    • Schnymi 29.07.2020 19:55
      Highlight Highlight ... ist wie bei "normalem" Urlaub... oder etwa nicht?
    • T13 29.07.2020 20:32
      Highlight Highlight Eine Familie hat aktuell im Durchschnitt 1.5 kinder in einem Arbeitsleben von 45 Jahren solange 65 noch als pensions alter gilt wären das sagenhafte 3 Wochen die deine Kollegen für dich einspringen müssten.
    • Rethinking 29.07.2020 20:49
      Highlight Highlight @ Schnymi: Korrekt nur eben ZUSÄTZLICH...
  • T13 29.07.2020 16:15
    Highlight Highlight "KMU und Gewerbe würden leiden: KMU- und Gewerbebetriebe würden bereits heute unter hohen Kosten leiden. Müsste nun auch noch der Vaterschaftsurlaub finanziert werden, würde das die Konkurrenzfähigkeit zerstören."

    Ja genau der 2 wöchige Vaterschaftsurlaub wird die KMUs zerstören.
    KMUs sind Unternehmen mit max. 250 Mitarbeitern.
    Bei 3.- pro Monat sind das für ein 250 Mann Unternehmen grad mal 750 im Monat.
    Dann der Ausfall der arbeitskraft.
    Aktuell hat jeder Bürger ca. 1.5 Kinder in seinem Leben. Das wäre in einer Zeitspanne von 45 Arbeitsjahren "3" Wochen Urlaub.
    Die Zerstörung der KMU?
  • T13 29.07.2020 16:04
    Highlight Highlight "Familie ist Privatsache: Der Staat solle sich nicht noch weiter in Familienangelegenheiten einmischen, so die Gegner. Kinder zu kriegen sei eine private Entscheidung, mit dessen Konsequenzen jede Familie alleine zurechtkommen müsse."

    Aber sich beklagen wenn die AHV zahlungsunfähig wird weil immer weniger junge in den arbeitsmarkt nachrücken?
    • Baccaralette 30.07.2020 07:28
      Highlight Highlight Genau und alle Ausländer machen soviele Kinder (weil die EBEN GENAU selber schauen!)

      Ein Schwanzbeisser allenthalben...
    • Lami23 30.07.2020 09:05
      Highlight Highlight Das war auch nur in der alten Genereation so. Die Albaner etc in meinem Alter haben auch nicht mehr viele Kinder. Weil ihre Eltern das klassische Rollenmodel lebten und sie nicht mehr.
  • T13 29.07.2020 16:00
    Highlight Highlight "Zu hohe Lohnabgaben: Der Schweizer Bevölkerung bleibe immer weniger vom Lohn, da die Abgaben für Sozialversicherungen und Co. immer weiter steigen. Weiter müssten alle für einige wenige zahlen – das sei unfair."

    Ich bezahle lieber etwas in einen Topf mit dem Familien gerade nach der Geburt ein wenig entlastet werden können, als in einen Topf damit unsere Männlein in Grün Munition, Sprit usw. in die Atmosphäre pusten und ein bisschen Rambo spielen gehen.
    Wieso spart man nicht dort wo offensichtlich zu viel Geld vorhanden ist?
    • Kruk 29.07.2020 17:08
      Highlight Highlight Blasphemie! Die heilige Kuh wurde in Frage gestellt!
      Die Landesverteidigung hat oberste Priorität!
      Neugeborene können sich selber helfen, der Vater am Feierabend ist genug.
      Und dann wollt ihr auch noch günstige Kita-Plätze.
      Am Schluss haben wir keine Soldaten mehr da alle im Vaterschaftsurlaub sind und jetzt wollt ihr uns auch noch die Munition wegnehmen!

      Eigentlich sollten auch die Mütter am nächsten Tag wieder auf der Arbeit stehen insbesondere wenn sie bei der EMS-Chemie tätig sind.
    • Dr no 29.07.2020 22:44
      Highlight Highlight Silent: genau weil bei den kranken und schwachen ja so viel zu holen ist 🤦🏼‍♂️
  • ZuWildDigger 29.07.2020 15:48
    Highlight Highlight Alles klar, wenn die Arbeitgeber 0.05 Lohnprozente mehr Abgeben müssten, würde das die Konkurrenzfähigkeit zerstören😂🤦🏼‍♂️. Selten so ein schlechtes Argument gehört😂.
  • Binturong 29.07.2020 15:39
    Highlight Highlight Kinder haben ist Privatsache. Wenn sich jemand dafür entscheidet, soll er auch die Konsequenzen weitestgehend selbst tragen (mal abgesehen davon, dass es eh viel zu viele Menschen gibt und die Umwelt schon genug darunter leidet). Wenn es Papiurlaub gibt, möchte ich dann aber bitteschön dieselbe Zeit für meine privaten Projekte, Reisen, Haustiere etc. bezahlt bekommen. Das wäre nur gerecht.
    • Lami23 29.07.2020 17:04
      Highlight Highlight Ja, Kinder sind Privatsache. Die Förderung der Gleichberechtigung und die Unterstützung der Frauen in einer solchen Situation nicht. Wenn sie nämlich ausbrennen, kostet das.
      Glauben sie mir, nur weil sie da nein sagen, wird es nicht weniger Kinder geben. Ich empfehle ihnen, vor ihrer eigenen Türe Massnahmen zum Umweltschutz zu ergreifen, ist effizienter.
      Gruss, eine Kinderlose
    • Kruk 29.07.2020 17:12
      Highlight Highlight Von den Kindern profitiert die ganze Gesellschaft, von ihrer Reise und dem Haustier nicht. Auch Sie wollen dass später AHV Gelder gezahlt werden und wohl auch dass der Fortbestand unserer Spezies gesichert ist, wenn nicht dann müssen sie sich auch keine Sorgen ums Klima machen.
    • Donald 29.07.2020 17:34
      Highlight Highlight Kinder sind ab Geburt ein Teil von unserer Gesellschaft und nicht erst ab dem 18. Geburtstag.
  • Heijho 29.07.2020 15:29
    Highlight Highlight Die ganze Diskussion hier erinnert mich an die Simpsons-Folge: Marge gegen Singles, Senioren, kinderlose Paare, Teenager und Schwule.

    Aber eigentlich ist es bedenklich, wenn unser politische Diskurs bereits in solche Dimensionen abgedriftet ist.
    • Nate Smith 29.07.2020 16:46
      Highlight Highlight Soll es selbstverständlich und diskussionslos sein
      dass andere für einen persönlichen Fortpflanzungswunsch zahlen?

      Alleinstehende zahlen ihr Leben lang für Leistungen die sie nicht nutzen und sind von vielen Rabatten und Steuererleichterungen ausgeschlossen. Alleinstehende sind deshalb die mit Abstand am stärksten finanziell belastete Gruppe in der Schweiz. Und du findest es bedenklich dass man dies ins Bewusstsein der Leistungsbezüger bringt und diskutiert?

      Ich zahle gerne für viele dieser Unterstützungen aber die Selbstverständlichkeit mit der die hohle Hand gemacht wird ist stossend.
    • Lami23 29.07.2020 17:05
      Highlight Highlight Ich habe keine Kinder und finde auch, dass diese Privatsache sind. Aber Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann zu schaffen, ist eben nicht Privatsache. Und hier wird damit ein grosser Schritt getan.
    • Dr no 29.07.2020 17:32
      Highlight Highlight Nate Smith: dir ist schon klar, dass alles was vor ABER kommt unbeachtlich ist in einem Satz ist oder ? wenn es dir egal wäre, würdest du dich hier nicht aufregen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrisbe 29.07.2020 15:12
    Highlight Highlight Hier zählt halt das Geld und nicht das Glück / die Zufriedenheit der Bürger. Fragt sich nur wie es Länder wie Italien, Schweden, Norwegen, Griechenland,...schaffen, weit mehr als 2 Wochenzu geben?
    • Sandlerkönig Eberhard 29.07.2020 17:08
      Highlight Highlight Vielleicht weil zum Beispiel in Schweden oder Italien mehr Steuern bezahlt werden müssen. Die durchschnittliche Einkommenssteuer ist je nach Wohnsitz oder „Kanton“ teilweise um einiges höher als in der Schweiz. Die Mwst. In Schweden beträgt meines Wissens 25%, in Italien für die meisten Produkte und Leistungen um die 20, für einige wenige Dinge um die 10%.
      Ob daraus jedoch unter anderem Elternzeit finanziert wird, kann ich dir auch nicht sagen. Wobei ich das jetzt mal annehme.
  • Nicosinho 29.07.2020 15:08
    Highlight Highlight Ich hoffe schwer, dass diese Vorlage durchkommt, 2 Wochen Vaterschaftsurlaub sind das absolute Minimum!
  • Ninha 29.07.2020 15:00
    Highlight Highlight Der Corona-Lockdown hat meines Erachtens hinlänglich bewiesen, dass Familie und deren Betreuung keineswegs nur Privatsache ist. Ohne staatliche Mitverantwortung funktioniert unsere Wirtschaft nicht, wie sich die Neo-Liberalkonservativen wünschen.

    Und zum Thema AHV - wäre es nicht sinnvoller die Elternschaft attraktiver zu gestalten und die Leute zu motivieren zukünftige Einzahler zu produzieren? 🤔

    Ist streiten um weniger als 0.1 % Lohnerhöhung für etwas was die Bevölkerung offensichtlich will (Initiative ist zustande gekommen), wirklich eine vernünftige politische Strategie?
    • keinemeinungisteinemeinung 29.07.2020 15:28
      Highlight Highlight naaj also nur weil etwas über 50k die iniziative unterschrieben haben ist es schon etwas grosspurig zu behaupoten die bevölkerung wünscht es. ich würde sogar eher behaupten die beteiligung und das intresse daran ist schwach wenn man es mit den initativen vergleich die sonst laciert werden und die trozdem scheitern.

      ausserdem zweifle ich etwas daran ob es sinvoll ist leute damit ködern zu wollen kinder zu kriegen nur damit sie 2 wochen vaterschaftsurlaub bekommen. ich denke kaum das dadurch einem der kinder geholfen wird.
    • Nate Smith 29.07.2020 15:30
      Highlight Highlight Inwiefern hat Corona dies bewiesen? Wir waren ja alle super solidarisch und verständnissvoll mit all den Homeschoolern und haben deren Arbeit auch noch gemacht. Danke oder Geld dafür gabs aber keins, das wurde als Selbstverständlichkeit erwartet. Also einreissen sollte das jetzt nicht unbedingt ;)
    • Donald 29.07.2020 17:39
      Highlight Highlight @Nate Smith
      Wenn du unbezahlt arbeitest, machst du wohl selbst etwas falsch. Da können deine Kollegen wenig dafür.
    Weitere Antworten anzeigen
  • manta 29.07.2020 14:59
    Highlight Highlight Wie denken eigentlich die Gegner des Vaterschaftsurlaubs über den Mutterschaftsurlaub? Befürwortet ihr den oder würdet ihr ihn am liebsten abschaffen? Ganz nach dem Vorbild der USA wo er nicht gesetzlich verankert ist und jede 4. Mutter innerhalb von 10 Tagen nach Geburt wieder an den Arbeitsplatz zurückkehrt?

    Übrigens ist das Argument, Kinder machen sei ja freiwillig schon etwas - verzeiht bitte den Ausdruck - hohl. Was denkt ihr denn wo unsere Gesellschaft steht in 20 ohne Nachwuchs? Wer u.a. den „Singles“ den Allerwertesten putzt im Altersheim? Eure Rente mitfinanziert?
    • Irene Adler 29.07.2020 23:32
      Highlight Highlight Ich bin ganz gegen Vaterschaftsurlaub. Aber ich wäre dafür, Mutterschaftsurlaub als Elternurlaub umbenennen (meinetwegen können wir es auch erhöhen), damit Mutter und Vater sich selber entscheiden können, wer von ihnen es nimmt. Das wäre für mich Gleichberechtigung.
    • Irene Adler 29.07.2020 23:35
      Highlight Highlight Und zu den 2. Teil deiner Kommentar: schon jetzt arbeiten kaum Schweizer in Altersheimen und Spitälern, also damit argumentieren, dass diese Kinder um mich kümmern werden, ist irgendwie komisch.
    • manta 30.07.2020 15:50
      Highlight Highlight @Irene Adler Ich habe einige schweizer Freunde / Bekannte die im Altersheim oder im Spital in der Pflege, im Labor, als Spitalapotheker*innen oder als Ärzt*innen arbeiten.

      Klar kommen viele Angestellte im Altersheim oder Spital (vor allem im Pflegebereich) bei uns aus Frankreich, Deutschland, Italien oder weiter her. Aber bisher doch nicht alle.

      Elternurlaub wäre ich auch ein Befürworter, jedoch müssten mehr Tage zur Verfügung stehen als beim bisherigen Mutterschaftsurlaub.
  • Nora Flückiger 29.07.2020 14:55
    Highlight Highlight Es ist sehr ein schlechter Zeitpunkt über einen Vaterschaftsurlaub abzustimmen. In einer Zeit wo wir uns dank Corona schon für x-Jahre verschuldet haben, und in keinster Weise absehbar ist wie lange der Wahnsinn noch anhält!
    • speedy_86 29.07.2020 15:30
      Highlight Highlight Ja Nora, dieses Jahr ist es Corona, nächstes Jahr Atomabbau, übernächstes riesige Waldbrände in ganz Mitteleuropa...

      Meine Frau hatte es relativ gut und war nicht komplett bettlägerig, trotzdem hätte sie ohne meine Unterstützung (indem ich 2 Wochen Überstunden kompensierte) bedeutend länger gebraucht um sich wieder zu erholen.

      Und komm mir nicht damit, dass mann dafür Ferien nehmen soll..."Ferien" sind in den ersten Wochen/Monaten mit einem Baby nicht erholsam und ich hatte im 2019 genügend Überstunden gemacht, dass ich insgesamt 4 Wochen für den Vaterschafts-"Urlaub" genommen habe.
    • Binturong 29.07.2020 15:46
      Highlight Highlight Ich würde nie behaupten, dass der Papiurlaub wirklich Ferien oder erholsam sind. Aber wie man (Mann) seine Zeit einteilen will, wenn der Balg dann da ist, will halt vorher überlegt sein. Und dass Kinder anstrengend und zeitraubend sind, weiss man ja. Da muss man sich nicht beklagen.
    • Anne Who 29.07.2020 17:46
      Highlight Highlight @Binturong
      Allein das Wort „Balg“ sagt schon viel über Ihre Gesinnung. Vielleicht muss Sie in 20 Jahren ein jetziges „Balg“ im Pflegheim oder Spital pflegen, sehen Sie es dann auch noch als solches an?
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  • stadtzuercher 29.07.2020 14:46
    Highlight Highlight Es gibt halt Bereiche da ist die Schweiz noch ein Entwicklungsland. Oder im Mittelalter stehen geblieben.
    Vatersein in der Schweiz ist so ein Bereich.
    • speedy_86 29.07.2020 15:11
      Highlight Highlight Da geb ich dir Recht.

      Mein Chef hat reingeschaut wie wenn er in eine modrige Zitrone gebissen hat, als ich ihm (mit einem Jahr Vorlaufzeit) erläuterte, dass ich nach der Weiterbildung nicht zurück auf das 100% Pensum will sondern den bisherigen Schultag als Papitag nutzen.

      Ich habe im Gegensatz zu meinem Vater nicht 10 - 15 Minuten Arbeitsweg...bei mir darf man das x4, wenn ich bei einem Kunden im Mandat bin auch schon x7 rechnen...

      Bei 100% Pensum hätte mein Kind rein gar nichts von mir, weil ich aus dem Haus muss bevor es aufsteht und schon bald ins Bett muss wenn ich heimkomme...
  • Bratansauce 29.07.2020 14:45
    Highlight Highlight Ablsolut peinlich und lachhaft das Wohl der Kinder mit Geld abzuwägen. Und die Frage "was kostet das uns der Vaterschaftsurlaub?" kann ich `wirklich nicht mehr hören.
  • swijew 29.07.2020 14:19
    Highlight Highlight Es gibt momente da kann man stolz auf die schweiz sein, dieser rückstand zählt definitiv nicht dazu.
  • ELMatador 29.07.2020 14:11
    Highlight Highlight Liebe SVP / FDP die Punkte 4 & 5 die hier aufgeführt werden sind reine Platzhalter weil ihr nichts besseres wusstet.

    Wenn es für die KMU ach so schwierig werden würde, wieso macht ihr dann nicht eine Klausel die genau diese Unternehmen zusätzlich unterstützt. Warum wohl, weil ausserhalb des Wahlkampf euch diese irgendwo vorbeigehen.

    Wann haben grössere Unternehmen zusetzt etwas eingeführt ohne Staatlich genötigt zu werden? Profit ist Profit. Es müssen Dividenden ausgeschüttet werden. Oder wieso hatt die EMS Chemie keinen Vaterschaftsurlaub.

    • speedy_86 29.07.2020 15:33
      Highlight Highlight Weil im Gesetzt nur steht, dass man Anspruch auf Vaterschaftsurlaub hat...nicht wie lange das sein soll...
  • Satanarchist 29.07.2020 14:02
    Highlight Highlight Ich vermute, dass der grösste Teil, der gegen Vaterschaftsurlaub (egal wie lange) ist, keine eigenen Kinder hat oder haben will. Ich kenne keine Mutter und keinen Vater, die dagegen stimmen würden.
    • Pollo Loco 29.07.2020 15:06
      Highlight Highlight Denke dagegen werde solche Mütter/ Väter sein die bereits Kinder haben und diesen Vorteil ja auch damals nicht hatten. Man mag den anderen ja hier nichts gönnen, was man selber nicht hatte.
      Leider haben viele so eine Einstellung.
    • Satanarchist 29.07.2020 15:22
      Highlight Highlight @Pollo Loco... Da wirst du leider wohl recht haben.
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 29.07.2020 14:01
    Highlight Highlight Lockdown hat wohl mehr gekostet als das bisschen Vaterschaftsurlaub.. das ist längst überfällig
  • Yunnan 29.07.2020 13:54
    Highlight Highlight Der Vaterdchaftsurlaub ist sinnvoll, weil er ein Stück weit die für beide Geschlechter ungerechte Situation beseitigt, dass die einen keinen Urlaub bekommen, die anderen dafür eben deswegen auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind.

    Am besten würde man dazu aber die bestehenden Wochen hälftig auf beide Elternteile aufteilen, wie dies die GLP mal vorgeschlagen hat. Krass ungerecht gegenüber Nichteltern wären aber die von der SP vorgeschlagenen 38 Wochen.
    • LoB 29.07.2020 14:25
      Highlight Highlight Die vorhandenen 14 Wochen unter beiden Elternteilen aufteilen ist ein Hohn und ein Schlag ins Gesicht aller Mütter. Vielleicht sollten sie sich mit dem Thema Schwangerschaft und vor allem Geburt auseinandersetzen, bevor sie solche Vorschläge gutheissen. Nicht grundlos gibt es ein Anstellungsverbot die ersten 8 Wochen nach der Geburt.
      Väter sollen die Chance haben, sich im Familienalltag von Anfang an einzubringen. Mit ihrem Kind eine Bindung aufbauen können und gleichzeitig die Mutter zu unterstützen, gerade am Anfang. Aber auch diese zwei Wochen sind da nur ein Tropfen auf den heissen Stein.
    • Baccaralette 29.07.2020 15:27
      Highlight Highlight Jöss! Von den 98 Tagen möchtest du noch halbe halbe machen?

      Das fass ich jetzt nicht. Nachdem die Frauen schon jahrelang auf den Mutterschaftsurlaub gewartet haben. Und alle berufstätigen Frauen JAHRELANG EO einzahlten!
  • Guido Zeh 29.07.2020 13:48
    Highlight Highlight Ist der Urlaub freiwillig? Dann wird man sehen, dass die meisten Männer ihn nicht nutzen...was jammerschade ist. Denn über die Beziehung zum Kleinkind läuft die Integration in die Erziehung des Kindes und in den Haushalt (und dessen Arbeiten)...
  • Rüebliraupe 29.07.2020 13:32
    Highlight Highlight Nennt es bitte nicht Papizeit. Diese leidige Diskussion ist ohnehin schon genug verdreht und rückständig...

  • why_so_serious 29.07.2020 13:21
    Highlight Highlight Jeder Vater weiss, dass selbst zwei Wochen Ferien, um Zeit mit einem Neugeborenen zu verbingen, wenig sind.
    • Nate Smith 29.07.2020 13:44
      Highlight Highlight Dazu muss man nicht mal Vater sein
    • Menel 29.07.2020 14:11
      Highlight Highlight Darum sind es auch keine Ferien.
  • Relativ Subjektiv 29.07.2020 13:18
    Highlight Highlight Haben der Schweizerische Gewerbeverband und Gastrosuisse auch daran gedacht, dass Kinder deren zukünftigen Kunden, Angestellte usw. sind? Kinder sind der Fortbestand einer Gesellschaft und somit nicht reine Privatsache.
  • Political Incorrectness 29.07.2020 13:14
    Highlight Highlight Liebe Gegner:
    Durchschnittlich 1.44 mal 2 Wochen Vaterschaftsurlaub pro Lebenszeit eines Mannes zerstören also die Wirtschaft.
    6 mal 3 Wochen WK pro Lebenszeit eines Mannes sind aber gut verkraftbar?
    • Enemy№1 29.07.2020 15:54
      Highlight Highlight Kommt halt noch obendrauf. So schwer zu verstehen? Für Kleinstbetriebe könnte das recht einschenken. Geil fänd ich es natürlich schon. Yolo.
    • Donald 29.07.2020 17:44
      Highlight Highlight @Enemy№1
      Man weiss es ja 5 Monate im Voraus. Haben Leute in Kleinstbetrieben keine Ferien?
    • Hochen 29.07.2020 19:24
      Highlight Highlight Ja dan pro Kind 2 Wk streichen schon haben wir 6 Wochen Vaterschaftsurlaub und das bei bis zu drei Kindern! Genial!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fox on the Run 29.07.2020 13:03
    Highlight Highlight Es braucht keinen Vaterschaftsurlaub? Für das hat kann man ja Ferien einziehen. Wie ich dazumal, als meine Tochter auf die Welt kam, es hat weder mir, noch der Tochter noch der Partnerin geschadet.
    • Nothingtodisplay 29.07.2020 14:48
      Highlight Highlight Die Ferien sind grundsätzlich da, um sich vom Arbeitsalltag zu erholen... Ich nehme nicht an, dass du dich nach deinen "Ferien" komplett erholt gefühlt hast, oder?!
    • Bits_and_More 29.07.2020 14:49
      Highlight Highlight Typisch: "ICH musste auch Ferien nehmen, dafür SOLLLEN das gefälligst alle auch so machen".

      Die 2 Wochen extra Zeit zum Urlaub können wir uns jetzt wirklich leisten. Zudem ist der normale Urlaub vom Gesetz her nicht frei wählbar. Somit kann es durchaus sein, dass ein Arbeitgeber kein Urlaub für die Zeit nach der Geburt bewilligt.
  • aglio e olio 29.07.2020 12:57
    Highlight Highlight Die Gegner argumentieren: Die Grosskonzerne profitieren auf Kosten aller.
    Die Gegner sind es doch die damit sonst kein Problem haben. Im Gegenteil, es wird von ihnen gefördert.
    Wollen die uns mal wieder für dumm verkaufen.
  • Gulasch 29.07.2020 12:55
    Highlight Highlight Entschuldigung, aber das ist kein Urlaub! Das ist eine wunderschöne, unvergessliche Zeit, aber strenge Arbeit! Eine Frau hat das Recht sich nach der Geburt zu erholen, also muss der Mann ad Säck... und das hat rein gar nichts mit Urlaub zu tun!
    Die meisten Papizeitgegner haben keine Kinder und keine Ahnung!
    • _ghost_ 29.07.2020 13:03
      Highlight Highlight Sehr viel Ahnung sogar, darum will ich keine Kinder und will dies den ach so Armen Eltern auch nicht finanzieren.
    • Bits_and_More 29.07.2020 13:25
      Highlight Highlight Täusche dich mal bloss nicht, ich kenne viele Papas die sagen, "Ich konnte das auch ohne bezahlten Urlaub, also sollt ihr das auch so machen müssen"
    • Rüebliraupe 29.07.2020 13:51
      Highlight Highlight Urlaub bedeutet in diesem Zusammenhang und gemäss Wikipedia "vom Arbeitgeber gewährte Freizeit" und damit ist nicht gemeint, dass man die freie Zeit zum Ferien machen nutzt. Wenn wir schon an diesen Begrifflichkeiten scheitern, wird diese Diskussion niemals enden.

      Leider haben sich die allerwenigsten damit auseinander gesetzt, was es heisst, ein Kind zu gebären, das Wochenbett zu meistern und wieder ins Berufsleben einzusteigen. Würden wir diese Leistung anerkennen, würde ein Vaterschaftsurlaub beinahe logisch erscheinen.
  • Nik G. 29.07.2020 12:46
    Highlight Highlight Familie ist Privatsache. Ohne Kinder keine zukünftigen (Schweizer) Arbeitnehmer oder Arbeitgeber-> Weniger Wirtschaft, mehr Ausländische Arbeiter. Aber genau das will die SVP auch nicht? Wissen sie das die Rechnung nicht aufgeht? Oder schaffen sie es nicht so weit zu denken weil dies über den Horizont von 4 Jahren geht???
    • MaximaPoena 29.07.2020 12:59
      Highlight Highlight Es wird wegen 2 Wochen Ferien keine einzige zusätzliche Geburt geben, Dein Argument zieht nicht.
    • Rüebliraupe 29.07.2020 13:52
      Highlight Highlight Nik du weisst doch, wieso Frauen kleinere Füsse haben, als die Männer, oder?
    • Nik G. 29.07.2020 15:29
      Highlight Highlight @MaximaPoena Es geht auch nicht um mehr Gburten sondern dass es immer weniger gibt. Wieso unter anderem weil Frauen endlich auch die Möglichkeit haben sich selber zu verwirklichen. Dies ist ein weiterer Schritt zur Gleichberechtigung. Besser wäre ein Elternschaftsurlaub der fix so und so lange geht den sich die Eltern selber einteilen können.
      @Rüebliraupe ich hoffe es ist ein sehr guter Witz. Anderfalls lass es bleiben. Ich kenne dich nicht und möchte dich nicht anhand eines Witzes verurteilen. Ich mag derbe Witze wenn ich weiss von welcher Person sie kommen und wie es gemeint ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baccaralette 29.07.2020 12:40
    Highlight Highlight Vaterschaftsurlaub - ganz klar ja!

    Ein Schritt in die Gleichberechtigung - ja, Väter sind ganz klar benachteiligt, was die Geburt eines Kindes angeht.
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 29.07.2020 12:35
    Highlight Highlight - 2 Wochen pro Kind - fatale Katastrophe die das Fass zum Überlauf bringt...
    - Jedes Jahr 3 - 4 Wochen grüner Dienst zwischen 20-30, jedes Jahr (!), voll OK, notwendig, wichtig, vertretbar.

    Ähä!

    • MaximaPoena 29.07.2020 13:01
      Highlight Highlight Ohne WK keine Milizarmee, also auch keine bewaffnete Neutralität. Diese ist im Gegensatz zu Papi-Ferien kein Luxus.
    • ralck 29.07.2020 14:01
      Highlight Highlight Korrektur: zwei Wochen pro Ereignis. Wenn du Vater von Drillingen wirst, stehen dir nicht sechs Wochen zu…
    • sealeane 29.07.2020 14:22
      Highlight Highlight SVP logik schlieslich ist das Dienst am Vaterland und das andere nur "Frauenarbeit" 🤫
    Weitere Antworten anzeigen
  • SJ_California 29.07.2020 12:34
    Highlight Highlight Lieber 1 WK weniger, dafür Vaterschaftsurlaub.

    Mamis, Papis und Kinder sind allesamt systemrelevant. Dafür sollten wir locker einige Millionen locker machen können. Auch nach Corona.

    Für mich gibt es absolut kein stichhaltiges Argument, das gegen Vaterschaftsurlaub oder Elternzeit spricht.
    • bokl 29.07.2020 13:38
      Highlight Highlight Genau. Einfach Vaterschaftsurlaub als Diensttage anrechnen. Dann kann man(n) sich aus dem Militär vögeln ;).
    • sealeane 29.07.2020 14:23
      Highlight Highlight @Bokl madr my day😂👍
    • d10 29.07.2020 15:17
      Highlight Highlight Gute Idee, von mir aus auch 2 WKs 🙂 Die Erfahrung Vater zu werden und für das Kind da zu sein ist unendlich viel wichtiger als der xte WK
  • mibster81 29.07.2020 12:34
    Highlight Highlight Anderer Vorschlag: 6 Wochen Ferien für alle. Und jedes Jahr dieselbe Anzahl Feiertage, auch wenn mal ein 1. August auf einen Samstag fällt.
    • Damo Lokmic 29.07.2020 14:31
      Highlight Highlight Wir haben bereits fünf Wochen abgelehnt, da erhoffst du dir wirklich, dass sechs Wochen angenommen werden? :x
    • Lavamera 29.07.2020 17:20
      Highlight Highlight Ich will noch so eine Abstimmung, damals war ich noch nicht alt genug. Diese Abstimmung ist schon Jahre het, seitdem hat sich viel getan. Ich denke zumindest 5 Wochen hätten schon eine Chance.
    • Donald 29.07.2020 17:50
      Highlight Highlight @Damo Lokmic
      "Wir" haben 6 Wochen abgelehnt ;)
  • Völkerrechtler 29.07.2020 12:33
    Highlight Highlight Kein Vaterschafts- oder Elternurlaub kostet noch viel mehr, nur zahlen diesen die Eltern dann allein, entweder über Lohneinbussen oder Fremdbetreuungskosten...

    Ein anständiger Elternurlaub (von etwas längerer Dauer) ist wohl einer der wichtigsten Schritte zur Gleichberechtigung von Mann und Frau!

    Nicht zuletzt verhindert er, dass Frauen im sog. "gefährlichen Alter" im Berufsleben weiter diskriminiert und fast schon dazu gedrängt werden, die bereits während dem Mutterschaftsurlaub ausschliesslich übernommene Kinderbetreuung alleine fortzusetzen.
    • Remo85 29.07.2020 12:40
      Highlight Highlight Ja, das kostet viel mehr, aber es bezahlen dann die richtigen! Kinderkriegen ist teuer, aber auch freiwillig.
    • skisandtrail 29.07.2020 12:40
      Highlight Highlight "zahlen diesen die Eltern dann allein", das nennt sich Verursacherprinzip. Was ist mit all jenen, die keine Kinder wollen. Diejenigen finanzieren ja sowieso schon alle mit.

      dient lediglich als Denkanstoss ;-)
    • Hueber Geni 29.07.2020 13:22
      Highlight Highlight Das Verursacherprinzip greift hier nur bedingt. Sollen Kinderlose im Altersheim dann auch nicht mehr gepflegt/betreut werden dürfen, weil sie keine Arbeitskräfte "verursacht" haben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • mibster81 29.07.2020 12:33
    Highlight Highlight Und wer profitiert nicht? Singles und kinderlose Paare.
    • Garp 29.07.2020 13:10
      Highlight Highlight Doch klar profitieren die auch, oder was denkst wer die AHV bezahlt?
    • Rüebliraupe 29.07.2020 13:40
      Highlight Highlight Singles und Kinderlose, bzw. Kinderfreie Paare profitieren vom Nachwuchs der anderen, der wider dafür sorgt, dass auch in Zukunft wieder in der Migros jemand an der Kasse steht, oder einer die Statik eines Neubaus ausrechnet. Gsellschaft kennsch...
    • Nate Smith 29.07.2020 13:47
      Highlight Highlight Ist immer so. Ich empfehle "Singles ohne Kinder – 

      Tragende Säulen der Gesellschaft"
      von Sylvia Locher zur Lektüre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pascal Wyss 29.07.2020 12:26
    Highlight Highlight Dass wir 2020 über lächerlich kurze zwei Wochen Vaterschaftsurlaub abstimmen müssen, wird rückblickend als ähnlich rückständig empfunden werden wie die vollständige Einführung des Frauenstimmrechts erst 1990.
    • esmereldat 29.07.2020 13:28
      Highlight Highlight Genau meine Meinung. In wenigen Jahren wird man sich fragen, wie man je dagegen sein konnte.
    • Rüebliraupe 29.07.2020 13:33
      Highlight Highlight Ja.... da geb ich dir recht... nur wann? 2065?
    • swijew 29.07.2020 14:14
      Highlight Highlight Nicht nur rückwirkend..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hadock22 29.07.2020 12:22
    Highlight Highlight Man(n) hat min 5 Wochen Urlaub.... kann man dann nehmen wenn das Kind auf die Welt kommt.
    • Oigen 29.07.2020 12:37
      Highlight Highlight nein hat Man(n) nicht, sondern nur 4
    • ingmarbergman 29.07.2020 12:37
      Highlight Highlight 1. Wenn du 5 Wochen Urlaub hast, bist du schon privilegiert. 4 Wochen sind gesetzlich gegeben.

      2. Kinder kriegen ist kein Urlaub.
    • schlorziflade 29.07.2020 12:39
      Highlight Highlight Du hast keine Kinder, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stambuoch 29.07.2020 12:22
    Highlight Highlight Wir streiten um CHF 3.-/Monat, sprich weniger als einen Espresso. Und davon sollen die KMUs untergehen. Das glaubt doch selbst nicht einmal die SVP...
    • skisandtrail 29.07.2020 12:42
      Highlight Highlight Ehm... es geht nicht um die 3.-/Mt. Es geht darum, dass ein Mitarbeiter dann wochenlang fehlt und dieser ersetzt werden muss mit Einsatz / Überstunden der anderen Mitarbeiter. Deshalb triffts die KMU sehr stark (fehlt in einem 3-Mitarbeiter Betrieb einer, fehlen 33%, bei einem Grosskonzern fehlt dann vielleicht nur 1%...)
    • _ghost_ 29.07.2020 13:02
      Highlight Highlight Kinder kriegen ist freiwillig und bei der Überbevölkerung eine Zeit lang unnötig, ich habe keine Lust dies zu Finanzieren
    • demian 29.07.2020 13:02
      Highlight Highlight Mit der Argumentation dürften in einem KMU mit 3 Personen auch keine Ferien gemacht werden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Altweibersommer 29.07.2020 12:18
    Highlight Highlight Mit dieser Initiative wurde zu jeder Zeit gegen eine wirkliche Lösung gearbeitet. Dass jetzt die SVP das Referendum zustande gebracht hat, ist ein Hohn. Auch zwei Wochen Vaterschaftsurlaub sind ein steinzeitlicher Vorschlag. Die Elternzeit von 38 Wochen wäre der Vorschlag über den wir diskutieren müssen.
    • benn 29.07.2020 12:33
      Highlight Highlight Und sie zahlen diesen elternurlaub dann aus ihrem familienbudget?
    • Altweibersommer 29.07.2020 13:17
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, wen du mit "sie" meinst, aber wenn du damit die Blochers, Kamprads und andere Steuerflüchtlinge meinst, dann ja, so ungefähr.
    • Oberon 29.07.2020 13:55
      Highlight Highlight Elternzeit wäre die moderne und richtige Lösung.

      Die Schweiz liebt wohl starre und konservative Modelle ohne sinn.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Roger Rüebli 29.07.2020 12:14
    Highlight Highlight Weshalb die zwei Wochen nicht von den normalen Ferien nehmen? Oder will das Elternpaar im Jahr der Niederkunft mit dem Neugeborenen noch zwei bis drei Wochen auf die Malediven in Ferien?
    • Hirngespinst 29.07.2020 12:35
      Highlight Highlight Nein, aber sich evtl.gegenseitig untersützen in der ersten Zeit mit Baby, wenn noch alles neu ist und man als Familie zusammenwachsen möchte.
      Mein Mann hat mit Müh und Not am Tag der Geburt freigekriegt (O-Ton: deine Frau kann also auch alleine Gebären, anno 2011).
      Er hat dann auf eigene Rechnung ein paar Tage anhängen können, weil uns diese gemeinsame Zeit sehr sehr wichtig war.
      Sie IST sehr wichtig und deshalb finde ich einen Vaterschaftsurlaub nötig.
    • ingmarbergman 29.07.2020 12:39
      Highlight Highlight Die Mutter im Wochenbett unterstützen ist kein Urlaub.

      Elternzeit hilft, die Erwerbsquote der Frauen zu erhöhen, stärkt die Bindung von Vätern zu ihren Kindern und beides hat eine reihe positiver volkswirtschaftlicher Folgen.
    • Lami23 29.07.2020 12:52
      Highlight Highlight Sie meine Antwort oben. Dazu kommt noch, dass es nicht bei allen Arbeitgebern möglich ist, einfach dann, wenn auch die Geburt statt findet, Ferien zu nehmen. Kenne viele die an Orten mit Betriebsferien arbeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Buchstabe I 29.07.2020 12:13
    Highlight Highlight Wenn die Welt irgendwann untergeht, sind wir in der Schweiz sicher. Hier passiert alles erst 20 Jahre später. In der Zeit können wir gemütlich einen Plan aushecken.

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