Schweiz
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Er erlebte schreckliche Szenen nach dem verheerenden Tsunami in Indonesien. bild: lorenz honegger

Traumatisiert und alleingelassen – die Geschichte eines Schweizer Katastrophenhelfers

Martin Peterhans* war weltweit als Katastrophenhelfer des Bundes im Einsatz. Jetzt bräuchte er selber Unterstützung, erhält aber keine.

Lorenz Honegger / ch media



*Name von der Redaktion geändert

«Wie nach einem Atombombenabwurf.» So beschreibt der 44-jährige Martin Peterhans die Szenerie nach seiner Ankunft in Banda Aceh im Januar 2005. Er sitzt in der Cafeteria einer psychiatrischen Klinik und erzählt seine Geschichte.

An Weihnachten 2004 hatte einer der schlimmsten Tsunamis der Geschichte allein in Indonesien über 150'000 Menschen getötet.

«Wir erhielten Masken mit einer riechenden Crème gegen den Leichengestank. Wenn Tote am Boden lagen, versuchte ich wegzuschauen. Aber die Leichensäcke und die Massengräber waren überall.»

Es war sein erster Einsatz für das Schweizerische Korps für Humanitäre Hilfe (SKH) des Bundes. Damals war Peterhans 29 Jahre alt.

Der gelernte Speditionskaufmann hatte sich wenige Jahre davor beim «operationellen Arm» der humanitären Hilfe beworben: Als Milizorganisation suchte das Korps Logistikexperten, die bei Umweltkatastrophen, Kriegen und anderen Krisen schnell und flexibel an Auslandmissionen teilnehmen können. Peterhans wurde aufgenommen.

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Der Mann leistete viele Einsätze für das Schweizerische Korps für Humanitäre Hilfe.

Im Zeitraum von zehn Jahren bot ihn das SKH zu über einem Dutzend Auslandmissionen auf. Er rückte aus, als Israel 2009 den Gaza-Streifen bombardierte, als Libyen 2011 während des Arabischen Frühlings im Bürgerkrieg versank und als in Nepal 2015 bei einem Erdbeben 8800 Menschen ums Leben kamen.

Peterhans war stolz auf seine Arbeit als Helfer:

«Es war immer wieder ein unbeschreibliches Gefühl, eine Frachtmaschine mit Trinkwasser, Medizin und Notunterkünften zu beladen, und zu wissen: Ich helfe mit, Leben zu retten. Das ist unglaublich befriedigend.»

Doch er zahlte einen hohen Preis für seine Einsätze.

FILE - In this Monday, Jan. 17, 2005 file photo, refugee children try to catch relief goods tossed from an Australian military helicopter in a rice paddy in Lampaya, outskirts of Banda Aceh, Indonesia. Aceh was hardest-hit by the Dec. 26 quake-spawned tsunami that killed more than 115,200 in Aceh, the northernmost province on Sumatra island. Some 230,000 people were killed in the Indian Ocean tsunami set off by a magnitude 9.1 earthquake on Dec. 26, 2004. A dozen countries were hit, from Indonesia to India to Africa's east coast. Scores of Associated Press journalists covered the disaster, and as the 10th anniversary approached, the AP asked 10 of them to describe the images that have stuck with them the most. This is the ninth of their stories, which are being published daily through Dec. 26. (AP Photo/Eugene Hoshiko, File)

Januar 2005: Flüchtlingskinder in einem Reisfeld bei Banda Aceh winken einem Helikopter. Bild: AP

Die erste Diagnose

Anzeichen, dass etwas nicht mehr in Ordnung war, gab es schon nach seiner ersten Mission in Indonesien 2005. Zu Hause in der Schweiz litt er auf einmal an Bluthochdruck, Magenbeschwerden und Weinkrämpfen. Geschlossene Räume, Zug fahren, aber auch Fliegen machten ihm auf einmal Angst.

Der Hausarzt konnte keine körperlichen Ursachen feststellen und schickte ihn zu einem Psychiater. Der stellte erstmals die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung. Nach einem halben Jahr Therapie hielt der Spezialist die Symptome für abgeklungen. Peterhans rückte wieder als Katastrophenhelfer aus.

Es folgten Einsätze in Ländern wie Kenia, Irak, Tunesien, Ukraine. Die Verantwortlichen beim humanitären Korps bemerkten nicht, dass etwas mit ihm nicht stimmte. Und Peterhans erwähnte nicht, dass er nach Indonesien eine schwierige Phase durchlebt hatte: Er wollte nicht, dass man ihn für schwach hält. Die Missionen bereiteten ihm Freude.

Als die Beschwerden nach einigen Jahren wieder auftauchten, reagierte er mit Sport, Yoga, gesunder Ernährung. «Ich habe die Symptome nie mit meinen Einsätzen verbunden. Ich dachte, ich gewöhne mich daran.»

Der Kollaps

Es ist Herbst 2017, als es auf einmal nicht mehr geht. Zwei Jahre sind seit seinem letzten Einsatz in Nepal vergangen. Der Hausarzt schickt Peterhans wieder zum Psychiater. Er erhält eine bekannte Diagnose: posttraumatische Belastungsstörung. Peterhans sagt konsterniert: «Ich war alles andere als geheilt nach der ersten Traumatherapie 2006 und 2007.»

Psychiater und Psychotherapeuten sind sich einig: Die fast 300 Diensttage für die humanitäre Hilfe haben ihn krank gemacht. An weitere Einsätze ist nicht mehr zu denken.

Anfang 2018 meldet er seinen Krankheitsfall dem Humanitären Korps und der von der Suva geführten Militärversicherung. Auf deren Leistungen haben SKH-Angehörige bei Unfällen und Krankheiten Anspruch.

FILE - In this Jan. 8, 2005 file photo, US Navy AW2 Maxwell Bjeule (no state given) tries to restrain a surging crowd of survivors as they struggle to get food and other supplies being unloaded from a US Navy Sea Hawk helicopter during its continuing sortie to the tsunami-stricken town of Meulaboh, southeast of Banda Aceh, the capital of Aceh province, in northwest Indonesia. Friday marks the 10th anniversary of one of the deadliest natural disasters in world history: a tsunami, triggered by a massive earthquake off the Indonesian coast, leaving more than 230,000 people dead in 14 countries and causing about $10 billion in damage. Countries from Indonesia to India to Africa's east coast were hit, leaving shocking scenes of death and destruction. (AP Photo/Achmad Ibrahim, File)

Auch diese Aufnahme datiert vom Januar 2005, nach dem Tsunami, in Banda Aceh. Bild: AP

Der Versicherungs-Schock

Zu Beginn scheinen die Dinge ihren Lauf zu nehmen: Der Konsiliarpsychiater der Versicherung bestätigt in seinem Gutachten, dass Peterhans’ postraumatische Beschwerden in Zusammenhang «mit den Einsätzen in Indonesien im Jahr 2005 sowie mit den vielen späteren Auslandeinsätzen» stünden.

Die Schilderungen von Peterhans bezeichnet er als «ausgesprochen differenziert, konkret, präzise und glaubhaft.» Er empfiehlt eine «mehrmonatige, komplette Entlastung der Arbeitstätigkeit».

Peterhans, der ein eigenes Geschäft hat, muss eine Aushilfe einstellen und beantragt bei der Militärversicherung Krankentaggeld sowie die Übernahme der weiterlaufenden Fixkosten.

Dann kommt der Schock. In einem Vorbescheid und in einer Verfügung vom Herbst 2018 lehnt die Militärversicherung die Übernahme seiner Behandlungskosten und die Bezahlung des Krankentaggelds ab.

Im Stich gelassen

Der zuständige Leiter Versicherungsleistungen der Suva sieht «keinen adäquaten Kausalzusammenhang» zwischen den Einsätzen in Katastrophengebieten und der posttraumatischen Belastungsstörung – obwohl der Konsiliarpsychiater ebendies bestätigt hat.

Stattdessen nennt die Versicherung private Schicksalsschläge wie den Tod von Peterhans’ Mutter als möglichen Grund für dessen psychische Probleme und mutmasst über eine Persönlichkeitsstörung in der Kindheit. Haftung abgelehnt. Der humanitäre Helfer soll keine Hilfe erhalten.

Weil ihm das Geld für einen Anwalt fehlt, erhebt Peterhans selber Einsprache, und tritt Anfang 2019 eine dreimonatige Traumatherapie in einer psychiatrischen Klinik an.

Seit kurzem ist er wieder zu Hause, arbeitsfähig ist er nicht. Ohne Krankentaggeld und sonstige Unterstützung zur Finanzierung einer Aushilfe geht sein Geschäft langsam zu Grunde. «Es droht der Konkurs.»

Mit 44 Jahren steht Peterhans vor einem Scherbenhaufen. Er, der auszog, um zu helfen, fühlt sich im Stich gelassen.

Das sagen die Verantwortlichen

Die Militärversicherung will seinen Fall aufgrund des laufenden Verfahrens nicht kommentieren.

Das Aussendepartement (EDA) betont: Das Wohlergehen der Mitglieder des Humanitären Korps habe oberste Priorität. Das Departement räumt auch ein: Bei Nothilfeaktionen seien die Mitglieder des SKH sehr oft Extremsituationen ausgesetzt. «Nach dem Tsunami 2004 – einer Jahrhundert-Katastrophe – gab es bei mehreren Personen starke Reaktionen.» Posttraumatische Belastungsstörungen träten «glücklicherweise» sehr selten auf.

Das EDA hält fest, dass es sich im Zusammenhang mit dem vorliegenden Fall «mehrmals schriftlich an die Militärversicherung gewandt und dieser die teilweise sehr schwierige und belastende Natur der Einsätze des SKH dargelegt» habe.

Für Peterhans ein schwacher Trost. Er hofft, dass er möglichst bald Zugang zu einem Anwalt erhält. Zurzeit vertritt er sich selber. Die Suva hat ihm mitgeteilt, die Behandlung seiner Einsprache könne noch bis zu einem Jahr dauern.

10 Jahre nach dem Tsunami.

Trauma-Bewältigung nach dem Tsunami in Indonesien

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 27.05.2019 15:37
    Highlight Highlight Wie bei Krankheiten die durch Viren, Bakterien und Plasmodien verursacht werden, reagiert nicht jedermann/jede Frau gleich, weil das Immunsystem von Person zu Person unterschiedlich aufgestellt ist.
    Gleich verhält es sich bei PTSD.
    Den Tod der Mutter verarbeiten eine sehr große Anzahl ohne permanent Schaden zu nehmen,aberdie Zahl traumatisierter Kriegsteilnehmer, Rotkreuz/ Katastrophenhelfern und Journalisten die in Kriegs-und Katastrophengebieten arbeiten ist ungleich höher. .Hier braucht es einen guten in der Sache versierten pro bono Anwalt um die pflichtvergessene Versicherung zu zwingen.
  • Lilamanta 26.05.2019 16:08
    Highlight Highlight Sagt Hallo zum Neoliberalismus, in dem wir als Volch gesagt haben, dass Sozialversicherungen restriktiver sein und Leistungen abbauen sollen. Genau diesen Versicherungen haben wir die Kompetenz gegeben, uns zu überwachen. Und stellt euch vor, der Protagonist hätte Taggelder bezogen und die Versicherung wäre nachträglich der Meinung gewesen, der Tod der Mutter sei schuld gewesen. Er wäre wegen Sozialversicherungsmissbrauch angezeigt worden. Danke, liebe Mitbürger, danke Gesellschaft.
  • Nibu 26.05.2019 13:16
    Highlight Highlight 1. Scweinerei
    2. Leider steckt die Psychiatrie in den Kinderschuhen. Gerade bei Leuten, die eine grosse Selbstaufopferung haben und sich und die eigenen Schmerzen als nicht so wichtig betrachten und eine sehr hohe Schmerzgrenze haben, wird keine adäquate Therapie gemacht.
    Es wird ( eigene Erfahrung) durch vermeintlich professionelle Unterstützung, die Situation verschlimmert.
    Spätestens nach dem ersten Einsatz hätte erkannt werden müssen, dass er nicht mehr einsatzfähig ist in diesem Gebiet.
    ( Eigentlich schon vorher mit psychologischen Tests...aber sicher wie gesagt nach dem ersten Einsatz.
  • Avenarius 26.05.2019 10:48
    Highlight Highlight Die Versicherungen sind so was von schmierig und lobbyistisch. Diese Idioten versuchen doch tatsächlich die Wahrheit zu verdrehen. Schreiben Sie eine Story mit Namen der beteiligten, sowie Name der Versichung, für die Zeitungen. Publizieren Sie Ungerechtigkeit ! Wir Schweizer sind um Meilen intelligenter als jede Versicherungsgesellschaft, welche seit Jahrzehnten misswirtschaften. Menschen wie Sie, werden wir nie fallen lassen ! Publizieren Sie !!! Und wir werden da sein.
  • Hans_Olo 26.05.2019 10:07
    Highlight Highlight Ist doch bei jeder versicherung so, zuerst soll mal brav zahlen und wenn dann mal was ist und man die versicherung bräuchte, suchen sie nach irgenwelchen gründen nicht zahlen zu müssen. Verdammte frechheit. Und unsere "volksvertreter" in bern wollten vot kurzem das gesetz noch deutlicher zugunsten der versicherungen auslegen🤬
  • François Boder 26.05.2019 09:45
    Highlight Highlight Manch einer der vor hatte bei einer humanitären Organisation mitzuhelfen , wird es sich , nach dem lesen dieses Artikels , wohl anders überlegen !
  • wolge 26.05.2019 09:26
    Highlight Highlight Dem CEO der SUVA der gemütlich in seinem grossen Büro chillt sollte man die Vergütung halbieren
  • manhunt 26.05.2019 09:25
    Highlight Highlight es kann doch nicht sein, das medizinisch unqualifizierte bürokraten entscheidungen von solcher tragweite fällen.
  • rodolofo 26.05.2019 09:19
    Highlight Highlight Das Verhalten der Militärversicherung ist typisch für diesen "Macho-Verein":
    (Mit-)Gefühle sehen die Militärs als Schwächen, die geahndet und bestraft werden müssen.
    Dieser Katastrophenhelfer ist eigentlich ein Held, aber Einer, der den Frieden gewinnt und nicht den Krieg!
    Und darum ist er wohl dem Militär suspekt und ein Dorn im Auge!
    Mit einer solchen Armee bräuchten wir eigentlich gar keine äusseren Feinde mehr, denn unser "innerer Feind" plagt und demütigt uns bereits genug.
    Überwacht endlich das TEURE Militär und nicht diesen traumatisierten Katastrophenelfer, der Unterstützung VERDIENT!
    • Mezzomix 26.05.2019 13:26
      Highlight Highlight Leider fehlt hier tatsächlich die Kausalkette von Thema-MV-Armee
    • zayne 26.05.2019 23:01
      Highlight Highlight huhu MV = SUVA.
  • Raphael Conca 26.05.2019 09:18
    Highlight Highlight Das ist eine Schweinerei.

    Das sind Helden!
    Wie vielen hat er und die Kameraden das Leben erleichtert?

    Was Sanitäter, Polizei, Feuerwehr und viele Andere täglich erleben müssen ist belastend; mitunter gefährlich. Und nicht jeder kommt gleich klar damit; das ist menschlich!

    Unkomplizierte Hilfe für diese Menschen muss doch möglich sein. Gerade wenn es ärztliche Nachweise gibt.

  • Töfflifahrer 26.05.2019 07:36
    Highlight Highlight Hallo Bern, ja genau ihr da oben, ich lege euch mal nahe die Artikel 2 und 5 unserer Bundesverfassung zu lesen. Da steht was von Schutz der Rechte, gemeinsame Wohlfahrt und Rechtsstaatlichkeit sowie von Treu und Glauben. Dann noch Artikel 7 über die Menschenwürde und speziell Artikel 9, Schutz vor Willkür. Und viele Artikel mehr.
    Was die SUVA hier bietet widerspricht alldem, mit offensichtlich unmöglichen Diagnosen werden Hilfsbedürftige Schweizer die alles gegeben haben um anderen zu helfen sprichwörtlich verarscht und fallengelassen. Und unsere Volkstreter interessiert dies nicht mal!
  • QuangDong 26.05.2019 06:14
    Highlight Highlight Es sind nicht nur die Versicherungen, es ist auch der Schweizer Staat. Der Mensch ist in der Schweiz eine Human Resource die ausgeschöpft wird bis aufs letzte, und dann am liebsten outgesourct wird. Ich selbst arbeite im Gesundheitswesen und sehe es geht nur noch um den Profit.
    • rodolofo 26.05.2019 09:33
      Highlight Highlight ... und darum, dass noch mehr Menschen ausgebrannt und krank werden,
      was ja dann dem sogenannten "Gesundheitswesen" wieder sehr viel Kundschaft und die besonders begehrte Stammkundschaft bringt...
      Eigentlich sollten wir dazu übergehen, von einem "Krankheits-System" zu sprechen, so wie wir dazu übergehen sollten, "Pflanzenschutzmittel" als das zu bezeichnen, was sie sind:
      Als krank machende, Krebs fördernde, insbesondere in Kombination mit weiteren "Schutzmassnahmen" hoch toxische, lebenszerstörende GIFTE!
      Sprechen wir endlich Klartext, anstatt immer "Cheese!"-lächelnd Selfies zu schiessen!
  • Staatsgebeutelter 26.05.2019 05:32
    Highlight Highlight Das ist halt die Natur aller Versicherungen, wenns ums zahlen der Prämien geht und die alles erfolgt, ist alles im Butter aber wehe wenn der Versicherte einen Schadensfall meldet.....
  • G. 26.05.2019 03:32
    Highlight Highlight Tragisch und traurig für die betroffene Person.

    Dass man/frau aller meistens bei solchen Anliegen im Dreck liegen bleibt und selber schauen soll, ist ja auch nichts Neues.

    Wenn es irgendwie geht, werde ich meinen Sarg selber zu meinem Grab tragen. Alles andere kostet zu viel Aufwand, Ärger und Enttäuschungen.
    • rodolofo 26.05.2019 09:35
      Highlight Highlight Galgenhumor ist der beste Humor.
  • B-Arche 26.05.2019 00:43
    Highlight Highlight In Deutschland leider dasselbe Bild. Als ich damals noch in Deutschland beim Militär ("Bund") war, erlitt ich bei einer Übung ein Knalltrauma. Die damalige Versicherung des Bundes übernahm alle., Wirklich alles. Inklusive Privatklinik. Als Wehrpflichtiger! Damals herrschte die Ansicht er hat das sich im Dienst zugezogen für Deutschland, da sind wir verpflichtet zu bezahlen ohne wenn und aber.

    Jetzt, 35 Jahre und McKinsey-Beratungen später sieht man Rückkehrer aus Afghanistan die klagen müssen um eine Reha zu bekommen.
    • B-Arche 26.05.2019 01:36
      Highlight Highlight Ich antworte mir selbst damit keine Missverständnisse aufkommen - das ist keine spezielle Kritik an der Schweiz. Es ist eine allgemeine Kritik.

      Soldaten eines Landes die auf Einsätzen verletzt werden (egal ob physisch oder psychisch) sollten immer ohne Diskussion zu 100% von diesem Land in Obhut genommen werden. Bei gefallenen Soldaten auch inklusive dem kompletten Support für die Angehörigen. Da darf es keine Diskussion geben! Dies einzupreisen in jeden Militäreinsatz ist absolute Pflicht! Dazu gehören auch Hilfsmissionen!
    • rodolofo 26.05.2019 09:43
      Highlight Highlight Ich lernte mal in einer Psychiatrischen Klinik einen ehemaligen Soldaten der Special Forces der US-Armee kennen.
      Das war ein typischer Amerikaner, sehr freiheitsliebend, mit einem "Englischen Humor", ziemlich "männlich" drauf, ohne "Moral".
      Aufgewachsen war er "auf der Strasse" nachdem er aus seinem sehr gefühlskalten Elternhaus ausgebrochen war. Ein Restaurant-Betreiber verschaffte ihm Unterschlupf und Arbeitsmöglichkeit als Tellerwäscher.
      Dank dem Militär konnte der "Junge Wilde" Berufsausbildung, einen guten Lohn, Privilegien und Pension ergattern.
      Der Preis dafür: Schwersttraumatisiert...
  • Thomas Oetjen 26.05.2019 00:17
    Highlight Highlight Ich wäre für ein Foundraising für einen Anwalt. Wer ist dabei?
    • who cares? 26.05.2019 06:01
      Highlight Highlight Wollte Herzen, habe aber ausversehen den Blitz erwischt :(
    • SaraSera 26.05.2019 08:09
      Highlight Highlight Soviel ich weiss geht das leider nicht. Aber wendet euch doch direkt an den Autor des Textes. Vielleicht weiss er in welcher Form Spenden für den Mann entgegengenommen werden kann: lorenz.honegger@chmedia.ch
    • ächt jetzt? 26.05.2019 09:43
      Highlight Highlight Ja, das dachte ich auch. @watson: bitte mithelfen bei der Einrichtung des Crowdfundings und dann wieder mittels eines Artikels komminizieren, geht das?
  • Ruefe 26.05.2019 00:01
    Highlight Highlight Da gibt es einmal den Fall eines Mannes der sich für andere aufopfert und dadurch eine schwere psychische Last trägt, und die Militärversicherung macht einen ******* für diesen Mann.
    Die ganzen Sesselfurzer im Militär würden höchstens an einem Boreout leiden, dieser Mann hat mehr Courage als der ganze Armeestab zusammen.
    Macht mich gerade wahnsinnig wütend so was...
    • rodolofo 26.05.2019 09:47
      Highlight Highlight Ich habe leider persönlich mit einem solchen Sesselfurzer des "Militär-Staates im Staate" zu tun, und ich muss Dir sagen:
      Es ist schlimmer, als ich befürchtet hatte!
      Die erschütternde Realität des real existierenden Militär-Sadismus unterbietet meine tiefen Erwartungen um ein Vielfaches...
    • Ruefe 26.05.2019 11:32
      Highlight Highlight Darfst Du Beispiele bringen?
    • rodolofo 26.05.2019 12:01
      Highlight Highlight Nach einer (zum Glück dank einem Staatsanwalt mit gesundem Menschenverstand und mit beharrlicher Überzeugungsarbeit) glimpflich abgewendeten Klage wegen "Übler Nachrede" und einer weiteren Gerichts-Klage, die noch gängig ist, muss ich vorsichtig sein.
      Aber als auf dem Couvert eines eingeschriebenen Briefes, das mir dieser "Sesselfurzer" zugeschickt hat, das offizielle Logo "Schweizerische Eidgenossenschaft" als Absender stand, bekam ich doch einen tüchtigen Schreck!
      Der "Sesselfurzer" des Militärs verwendet also für seine private Korrespondenz amtliches Büro-Material...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rezeptilop20 25.05.2019 22:49
    Highlight Highlight Peterhero. Ein toller Mensch. Wie kann man ihm helfen?
  • Butschina 25.05.2019 22:38
    Highlight Highlight (2) Ich hatte Glück. Dennoch war ich schockiert, dass es quasi eine Lotterie ist was rauskommt. Ich bin froh war der Gutachter so ehrlich und bereitete mich darauf vor, dass sein Gutachten von Nichtmedizienern quasi ignoriert werden darf.
    Am tragischten finde ich, dass dem Betroffenen kein Anwalt half. Ohne hat man keine Chance.
    hier mein Tipp für Alle: schliesst eine Rechtschutzversicherung ab (meine kostet CHF 8.-/m)
    Falls es dafür zu spät ist, sucht bei Proinfirmis, (psychisch) oder Procap (physische) hilfe.
    Ich finde jedem müsste ein Anwalt zustehen bei solchen Streitigkeiten!
    • Menel 25.05.2019 23:40
      Highlight Highlight Wollte ich gerade sagen; Rechtsschutzversicherung abschliessen! Das ist in der heutigen Zeit wohl die sinnvollste. Wir haben unsere beim TCS abgeschlossen.
    • Töfflifahrer 26.05.2019 07:39
      Highlight Highlight Die wissen eben schon wie man Klagen verhindern kann, die setzen die finanziellen Vorleistungen so hoch, dass unsereins sich das gar nicht leisten kann.
    • Butschina 26.05.2019 09:22
      Highlight Highlight Rein nur die Prozesskosten der letzten Instanz können bis zu CHF 5'000.- betragen. Obwohl alles schriftlich abläuft. Den Anwalt hat man da noch nicht bezahlt. Meine Anwaltskosten lägen ohne Rechtsschutzversicherung (RSV) mittlerweile mind. bei CHF 100'000.-
      OK, mein Fall ist definitiv kein der Norm entsprechender Fall und hochkomplex weil mittlerweile die suva, IV und KK drin verwickelt sind.
      Hier eine kleine Rechnung:
      Meine RSV kostet im Jahr CHF 96.-
      CHF 100'000.-/96=1041.666666
      Ich müsste folglich 1041 Jahre und 8 Monate alt werden um die Kosten mit meiner Prämie auszugleichen...
  • Sherlock_Holmes 25.05.2019 22:33
    Highlight Highlight Vielen Dank für diese Reportage!
    Mir fehlen die Worte – was dazu zu sagen ist, wurde bereits gesagt.

    Ich werde mich brieflich an den Vorsteher des EDA wenden:

    «Herr Bundesrat Ignazio Cassis – ich wende mich direkt an Sie – bitte nehmen Sie sich persönlich der Sache an.

    (Link zur Reportage)

    Helfen Sie diesem mutigen und selbstlosen Angehörigen des SKH und geben Sie ihm den Glauben und die Zuversicht an sich – und die Menschlichkeit wieder zurück.»

    Wenn dies noch viele weitere tun, so kann hoffentlich etwas bewegt werden.

    Martin P. wünsche ich von ganzem Herzen Kraft und Hoffnung.



  • Butschina 25.05.2019 22:29
    Highlight Highlight (1) Den einzigen Suvagutachter der auf mich einen guten, fairen, nicht komplet versicherungsgesteuert rüberkam, war der Suvapsychiater der bei mir ein Gutachten erstellen musste. Im vorliegenden Fall scheint das Gutachten auch eigentlich positiv gelaufen zu sein. Bei mir ging es damals darum ob mein Fall als Unfall anerkannt wird oder nicht. Der Suvapsychiater kam zum Schluss, dass es für ihn klar ein Unfall sei und schrieb dies im Gutachten klar hin. Er sagte mir aber, dass es schlicht nur darauf ankäme ob die Person welche entscheidet einen guten oder einen schlechten Tag habe...
    • Phönix3 25.05.2019 23:24
      Highlight Highlight Mein Gutachter der SUVA sagte: „Ich weiss ganz genau, dass ihre Schmerzen vom Unfall sind. Aber ich weiss auch, dass sie das nie beweisen können.“ Immerhin sind sie ehrlich...
    • rodolofo 26.05.2019 09:55
      Highlight Highlight Den Zusammenhang zwischen erhöhter Radioaktivität nach einem AKW-GAU, oder dort, wo radioaktiv verseuchtes Kühlwasser ins Meer geleitet wird, lässt sich auch nicht hieb- und stichfest beweisen, da der Stoffwechsel von Menschen und Tieren unvorstellbar komplex und zudem individuell sehr verschieden ist.
      Eine Art "Spuren im Schnee" hinterlassen aber Statistiken:
      Wenn nach einem Unfall in einem AKW die Zahlen der Krebserkrankungen und der Krebstoten markant hochschnellt, besteht höchst wahrscheinlich ein Zusammenhang.
      So wie bei traumatischen Extremerfahrungen und psychischen Krankheiten...
  • fandustic 25.05.2019 22:18
    Highlight Highlight Schon geil wenn der Psychiater der Versicherung einen Zusammenhang sieht, folglich die Ansprüche gerechtfertigt sind und dann kommt der „Bürohengst“ der aus seinem Bürosessel mal eben locker alles besser weiss🙈 Eine riesen Schande!!!
  • hämpii 25.05.2019 22:16
    Highlight Highlight Bravo ihr Halsabschneider Versicherungen! Stopft dad Geld lieber euren Aktionären in Form von Dividenden rein.
    • whoozl 26.05.2019 21:40
      Highlight Highlight Genau wie bei den Krankenkassen auch, wird gerne vergessen, dass auch Versicherungen gerne einen aufgeblähten bürokratischen Apparat bewirtschaften. Das kostet halt Geld, viel Geld!
      <sarkasmus>Wo kämen wir Versicherungen denn hin, wenn wir jedem Versicherten, der Jahrzehntelang Prämien bezahlt hat, einfach so Leistungen erbringen würden ohne messbaren Nachweis einer Arbeitsunfähigkeit? Wir müssen ja auch von etwas gut leben können! Und überhaupt, wer zahlt, entscheidet über krank oder gesund! Wir tun ja schon unser Bestes, da können wir nicht auf Einzelschicksale Rücksicht nehmen!</sarkasmus>
  • MrEurovision 25.05.2019 22:14
    Highlight Highlight Es kann sein, dass es es nicht im Sinne des betroffenen ist (da der name von der Redaktion geändert wurde), aber könnte watson nicht ein crowdfunding für ihn starten, damit er sich einen anwalt leisten kann, der ihn auch vertreten kann?
    Ich weiss, das watson für diesen Artikel auch Auslagen hatte, aber ich fände es eine schöne geste, wenn ihr die einnahmen, die ihr mit diesem Artikel machen konntet, auch dem Betroffenen übergeben könntet.
  • Töfflifahrer 25.05.2019 22:08
    Highlight Highlight Sauerei!!!!!
  • MrEurovision 25.05.2019 22:08
    Highlight Highlight Das ist das einzige mal, dass ich den amerikanischen Staat auf die sozialversicherungen lobe. Wenn man in der Army arbeitet (und ja, katastrophenhilfe gehört auch zur Army) und in folge dessen eine PTBS hat, wird einem ziemlich schnell geholfen. (Da das EDA beteiligt ist, ziehe ich hier paralellen.)
    Jedenfalls ist es eine Frechheit, das jemandem, der sich jahrelang für andere eingesetzt hat (und wegen dem behandlung benötigen würde) nun nicht geholfen wird.
    • thelastpanda 26.05.2019 07:04
      Highlight Highlight Tatsächlich? Gibt es deshalb in den USA so viele obdachlose Veteranen? Weil ihnen immer geholfen wird?
  • MiezeLucy 25.05.2019 21:23
    Highlight Highlight Das ist jetzt echt nicht wahr, helfen darf er -
    Ihm geholfen wird nicht. Das ist eine Sauerei. Wenn ich mir anschaue, was auf der Welt los ist, ist klar, dass wir Menschen, die sich solchen Katastrophen stellen, noch häufig brauchen und diese nicht so behandelt werden dürfen.
    Crowdfunding?!
    • Sunnewirbel 25.05.2019 23:22
      Highlight Highlight Crowdfunding!
      Ich wär dabei. Kennt sich jemand damit aus? Würde watson die Aktion posten? Ein Mensch, der so viel Gutes getan hat, und dann Hilfe bei eigenen Problemen benötigt, wird ignoriert.
      Das finde ich traurig.
  • Katzenseekatze 25.05.2019 21:20
    Highlight Highlight Welch‘ unsagbar traurige Geschichte. Könnte ja von den reichen Versicherungen leicht korrigiert werden. Petition?
    • Tagedieb 26.05.2019 13:00
      Highlight Highlight Petition gefällt mir besser als crowdfunding, weil so die richtigen zur Verantwortung gezogen würden.
  • theshark 25.05.2019 21:08
    Highlight Highlight Mehrfach traurig und tragisch. Ein Fall für die Politik und die Medien. Das Versicherungs- System der Versicherung leider sind nur 2 genannt, muss durchbrochen werden. Der genannte Einzelfall ist kein Einzelfall! Nur wenn dies permanent in den Medien publiziert wird, kommt früher oder später eine Besserung für die Betroffenen zu Stande. Es darf gerne nach den USA geschaut werden. Tatsache ist dass gerade solche Systeme seit Jahren angewendet werden. Ein Schweizer mit wenig CH-Achtung zu diesem Thema. Verwerflich!
    • Shura 26.05.2019 09:50
      Highlight Highlight Absolut deiner Meinung. Ich mit doppeltem Beschleunigungstrauma der HWS nach zwei unverschuldeten Auffahrunfällen mit daraus resultierenden chronischen Schmerzen kenne das nur zu gut. Unfallvers. AXA bestreitet nach jeweils einem Jahr die Kausalität- obwohl alle Ärzte diese sehen- sind jedoch halt nicht objektivierbar. Selbst mit persönlichem Anwalt keine Chance.
  • demian 25.05.2019 21:06
    Highlight Highlight Eine Schande! Aber leider wird das oft so gemacht. Statt zu helfen unternehmen die Versicherungen alles um nichts zu bezahlen und machen es für Betroffene noch viel schlimmer.
  • Kong 25.05.2019 21:05
    Highlight Highlight ich hoffe dieser Fall ist eine unrümliche Ausnahme. Für gensu solche Fälle ist diese Versicherung auch gemacht worden, ein solches Vorgehen macht nachdenklich und wütend
  • Posersalami 25.05.2019 20:46
    Highlight Highlight Gibt es denn keine Möglichkeit, ihn (und andere) zu unterstützen? Keine NGO oder so, die man finanziell unterstützen kann, die sich um Helden wie ihn kümmert?

    Es ist eine Schande! Die Helfer machen mehr aus „unseren Werten“ als wir alle zusammen und dann lässt man sie im Stich! Ich könnte kotzen.
  • Ruffy 25.05.2019 20:28
    Highlight Highlight Es sind diese Fälle, bei denen man sich als Schweizer schämt für das Verhalten des eigenen Landes.

    Ich wünsche ihm, dass er Recht und die entsprechende Hilfe sowie Entschädigung erhält.
  • Sharkdiver 25.05.2019 20:20
    Highlight Highlight Das Aussendepartement (EDA) betont: Das Wohlergehen der Mitglieder des Humanitären Korps habe oberste Priorität. 🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 25.05.2019 21:23
      Highlight Highlight Dem EDA glaube ich sogar, dass die das so meinen. Nur entscheiden die nicht über die Ausrichtung von Versicherungsleistungen.
  • Fanta Diallo 25.05.2019 20:15
    Highlight Highlight Für mich sind das die wahren Helden unserer Zeit! Ich wünsche Peterhans von Herzen alles gute! ... was sind denn das für Zustände im Versicherungsstaat Schweiz... unbegreiflich. Danke für den Mut, diese Geschichte öffentlich zu machen und das Durchhaltevermögen ALLEINE für Dein Recht zu kämpfen! R E S P E K T !
  • N. Y. P. 25.05.2019 19:59
    Highlight Highlight Die Zahl der Unfälle und Rentenempfänger sinkt. Dennoch häuft die Suva Jahr für Jahr höhere Reserven an.  2017 waren es schon über 51 Milliarden Franken.

    51 Milliarden !

    Die SUVA verweigert Leistungen, damit der Cashberg weiter wachsen kann.
  • Lisbon 25.05.2019 19:59
    Highlight Highlight Die Suva mal wieder.. alles Gute Herr Peterhans!
  • DemonCore 25.05.2019 19:58
    Highlight Highlight Unwürdig. Diesen herzlosen Schreibtischtätern wünscht man ihr eigenes privates Trauma. Glauben wohl, so etwas kann nur anderen passieren.
  • who cares? 25.05.2019 19:57
    Highlight Highlight Vielleicht ein Fall für SOS Beobachter? Ich würde ihm raten, sich da mal zu melden.
    https://www.beobachter.ch/sos-beobachter/gesuch-einreichen-wie-sie-hilfe-erhalten-konnen
  • N. Y. P. 25.05.2019 19:54
    Highlight Highlight Martin Peterhans wusste doch ganz tief innendrin, dass das nicht sein Weg sein kann.. Der Körper gab ihm eindeutige Signale.



    Leute, arbeitet nicht für das SRK. Es scheint, dass die Betreuung mangelhaft ist. Der arme Kerl hätte schon während des 1. Einsatzes in Aceh abgezogen werden müssen.
    • Garfield91 25.05.2019 20:39
      Highlight Highlight Es scheint um das SKH zu gehen, nicht um das SRK. Das sind zwei verschiedene Organisationen.
    • N. Y. P. 25.05.2019 21:44
      Highlight Highlight Ich habe glatt SRK gelesen.

      Man liest, was man lesen will.

      Sorry SRK ! Ich entschuldige mich vielmals.

  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 25.05.2019 19:47
    Highlight Highlight Man kennt ja die Details ja nicht, aber Begründungen wie "wenn die Belastungsstörung aufgrund dieser Ursache noch nicht überwunden wurde, muss eine andere nicht gedeckte Ursache dahinter stecken" - sind leider üblich in dieser Branche.

    Und MV/Suva sind nicht die Schlimmsten verglichen mit IV, KV etc.

    Eine Schande ist das.
    • Lisbon 25.05.2019 20:02
      Highlight Highlight Mit der Suva habe ich ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Das Sozialversicherungsgericht hat mir nun aber Recht gegeben (ziemlich offensichtlich). Laut Suva waren zwei gerissene Sehnen im Arm nicht wegen meinem groben Sturz, sondern weil ich vor 20 Jahren hobbymässig Sport gemacht habe..
  • Raphael Stein 25.05.2019 19:46
    Highlight Highlight Kommt mir bekannt vor. Es braucht einen guten Rechtsanwalt. Ich wünsche ihm viel Kraft.
  • N. Y. P. 25.05.2019 19:44
    Highlight Highlight Der zuständige Leiter Versicherungsleistungen der Suva sieht «keinen adäquaten Kausalzusammenhang» zwischen den Einsätzen in Katastrophengebieten und der posttraumatischen Belastungsstörung.

    Dazu gilt es folgendes zu sagen:

    In den USA lehnen viele Versicherungen grundsätzlich in einem ersten Schritt Forderungen mal ab. Etwa 25% geben nach einem ersten Negativbescheid so bereits auf.

    Die SUVA treibt dieses Drecksspiel auch. Sie wollen die Kunden mürbe machen.
  • wasihrnichtsagt 25.05.2019 19:42
    Highlight Highlight Sauerei...
  • Sarkasmusdetektor 25.05.2019 19:33
    Highlight Highlight Militärversicherung? Einfach ein Ponstan nehmen, dann geht's schon wieder.
  • SBP 25.05.2019 19:32
    Highlight Highlight Typisch Versicherungen, ein Leben lang soll man brav einzahlen und wenn man mal berechtigte Ansprüche auf Leistungen hat, muss man sich sein Recht erstreiten.
    • rodolofo 26.05.2019 09:25
      Highlight Highlight Jeder, der einmal in einer extremen Notlage war, und/oder arbeitslos, kann das bestätigen:
      Ausgerechnet dann, wenn Du kaum mehr in der Lage bist, Deinen Alltag zu bewältigen, bombardieren sie Dich mit Papierkram und sehr knappen Fristen, innerhalb deren Du diese und jene Unterlagen und diese und jene Bestätigungen einzureichen hast.
      Verpasst Du die Fristen, gibt's nichts.
      Und darumlegt es ja bei diesen Kosten einsparenden Massnahmen!
      Und die Manager, die solche Kosteneinsparungen erreichen, auch mit Reduzieren und Stressen von Personal, erhalten dicke Gehaltserhöhungen und Boni...
  • Scaros_2 25.05.2019 19:29
    Highlight Highlight Sein Fall ist sicherlich 1000x schwerer als meiner. Aber auch ich hatte schon mit diesen "Experten" der SUVA zu tun. Man merkt diesen Leuten fast schon an, dass sie versuchen mit allen Kräften nicht zahlen zu müssen. Es ist ziemlich traurig und macht einem fast schon wütend, dass man für solche Personen keine "konkrete" Massnahmen überhaupt definiert hat. Sprich, dass jemand der solche Einsätze durchführt auch an PTBS etc. erkranken könnte. Man hat das Gefühl man glaubt nicht an so was. Das ein Banker PTBS bekommt und keine zahlung bekommt -.-> Logisch. Aber doch nicht bei so jemanden.
  • Donspliff 25.05.2019 19:25
    Highlight Highlight Ist doch nichts Spezielles in der Schweiz... dem, dem es gut geht wird gerne Geld in den A... geschoben und die, die es nötig hätten werden im Stich gelassen!

    Aka... IV... Rav... Sozialdienst etc. Versicherungen fang ich schon gar nicht an... Wobei.... Wehe die Prämien sind nicht bezahlt... Aber dem Versicherungsnehmer dann auch helfen ein No-Go...
  • critico 25.05.2019 19:24
    Highlight Highlight um die eigenen kümmert man sich nicht.....
    wieder mal typisch schweiz.
  • T13 25.05.2019 19:23
    Highlight Highlight Wow schuld ist also der tod seiner mutter und nicht die masse an toten und verwundeten, welche er bei den einsätzen gesehen hat.
    🤔
    Schon witzig wie fadenscheinig sich versicherungen, ob privat oder sonstige, drücken wenns ums bezahlen geht.
    Aber beiträge kassieren sie gern.
    • François Boder 26.05.2019 09:31
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • chrinli 26.05.2019 09:53
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Fredy von Burg 26.05.2019 11:23
      Highlight Highlight Procap Schweiz ist ein Verein, der genau für solche Fälle im Sozialversicherungsbereich Anwälte zur Verfügung stellt. Du musst einfach Mitglied werden, 70.- zahlen und dann noch einmalig je 350.- für die Beratung und falls der Fall weiter gezogen wird nochmals einmalig 400.- Den Rest übernimmt Procap. Es ist eine gute Sache
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  • Eine_win_ig 25.05.2019 19:23
    Highlight Highlight "Das Aussendepartement (EDA) betont: Das Wohlergehen der Mitglieder des Humanitären Korps habe oberste Priorität."

    BULLSH*T!

    Und nicht nur dort, auch bei anderen, die auf SUVA und Militärversicherung angewiesen sind.
  • zayne 25.05.2019 19:22
    Highlight Highlight Seit die MV von der SUVA geführt wird, hört man immer mehr solcher Geschichten. Schade, denn die MV hatte einen sehr guten Ruf und war sehr verlässlich.

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