Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Walter Stürm stand am 20. Dezember 1995 vor dem Appellationsgericht in Colmar, Frankreich. Das Bild zeigt ihn umgeben von Sicherheitskräften mit seiner Schweizer Rechtsanwältin Barbara Hug. (Archivbild)

Walter Stürm nach seiner Verhaftung 1995 im Elsass. Bild: KEYSTONE

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Achtmal brach Walter Stürm aus dem Gefängnis aus. Sein Kampf gegen die Isolationshaft machte den Berufsverbrecher zu einer Symbolfigur der Linken. Vor 20 Jahren nahm er sich das Leben.



Walter Stürm hatte genug. Genug vom Leben auf der schiefen Bahn, das ihn immer wieder ins Gefängnis brachte, aus dem er achtmal getürmt war. Am 13. September 1999 stülpte der 57-Jährige in der Untersuchungshaft in Frauenfeld einen Kehrichtsack über seinen Kopf. Damit endete das Leben eines Mannes, der als «Ausbrecherkönig» zum bekanntesten Kriminellen der Schweiz wurde.

20 Jahre nach seinem Suizid bleibt Walter Stürm eine ebenso faszinierende wie zwiespältige Figur. Derzeit wird ein Spielfilm über ihn gedreht, der nächstes Jahr in die Kinos kommen soll. Die Titelrolle spielt Joel Basman, der gefragteste Schauspieler des Landes. Wie aber wurde aus einem Berufsverbrecher ein Medienstar – und eine Kultfigur der Linken?

Walter Stuerm, Portraits aus verschiedenen Jahren. Stuerm veraenderte mehrfach sein Erscheinungsbild, um sich der Justiz zu entziehen. Gegen Walter Stuerm, bekannt als

Walter Stürm veränderte häufig sein Aussehen. Vor allem das Foto links kannte damals die ganze Schweiz. Bild: KEYSTONE

Im Gegensatz zu manchen notorischen Straftätern stammte der 1942 geborene Stürm nicht aus ärmlichen, zerrütteten Verhältnissen. Er wuchs in einer Unternehmerfamilie in Rorschach SG auf und machte eine Lehre als Karosseriespengler. Dabei entstand eine verhängnisvolle Schwäche für schnelle Autos. Er habe deswegen angefangen «zu delinquieren», sagte Stürm später.

«Paradiesische Zeiten für Räuber»

Im Ausland klaute er Luxuswagen, die er in der Schweiz verkaufte, um sich mit dem Erlös seinen Traum von einem Formel-1-Boliden Marke Lotus zu erfüllen. Damit machte er sich verdächtig. 1964 wurde Stürm mit 22 Jahren vom Bezirksgericht St.Gallen zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von drei Jahren verurteilt. Kurz darauf brach er erstmals aus.

Sein weiterer Lebensweg war damit vorgezeichnet. Stürm spezialisierte sich auf Einbrüche und das Knacken von Tresoren. Es seien «paradiesische Zeiten für Räuber» gewesen, schrieb die NZZ. Alarmanlagen waren kaum verbreitet, und in vielen Firmen wurden die Löhne jeweils am Freitag in bar ausbezahlt. Entsprechend reiche Beute war in den Tresoren zu machen.

Walter Stürm aber wurde immer wieder geschnappt. Nach seinen wiederholten Ein- und Ausbrüchen kam er Ende der 1970er Jahre in Isolationshaft und wurde damit zu einer Symbolfigur für Linke. Es war eine Zeit des Umbruchs, in der die repressiven Methoden des Staates immer stärker in die Kritik gerieten. «Freiheit für Stürm», hiess es damals auf manchen Hauswänden.

Sympathisanten des in Regensdorf einsitzenden Walter Stuerm fuehren am 13. Dezember 1980 vor dem Tor der Strafanstalt eine Sympathiekundgebung durch und fordern die Freilassung, beziehungsweise die Aufhebung der Isolationshaft. Ein Transparent mit der Aufschrift:

Am 13. Dezember 1980 kam es vor der Strafanstalt Regensdorf zu einer Kundgebung für Walter Stürm. Bild: KEYSTONE

Im Sommer 1980 forderten Prominente wie Regisseur Rolf Lyssy, SP-Nationalrätin Lilian Uchtenhagen und Schriftsteller Niklaus Meienberg einen «Haftunterbruch» für Stürm. Im Dezember 1980 kam es sogar zu einer Demonstration vor der Strafanstalt Regensdorf (heute Pöschwies). Ein paar Monate später gelang Stürm mit einem weiteren Ausbruch sein grösster Coup.

«Bin beim Ostereiersuchen»

Am 13. April 1981, dem Montag vor Ostern, durchsägte er die Gitterstäbe seiner Zelle und türmte über die Gefängnismauer. Zurück liess er einen Zettel mit der Notiz: «Bin beim Ostereiersuchen, Stürm.» Darüber schmunzelten sogar Menschen, die sonst nichts übrig hatten für Kriminelle. Der Berufsverbrecher Walter Stürm wurde zu einer Art schrägem Volkshelden.

Es gilt als sicher, dass er bei seinem «Ostereier-Ausbruch» auf Helfer von aussen zählen konnte, vermutlich aus der Zürcher «Bewegung». Geklärt wurden die Hintergründe nie. Auf den Tag genau fünf Monate später wurde er in Frankreich geschnappt. Seine Idealisierung vorab von Linken zu einem Robin Hood und Gentleman-Gangster wirkt im Rückblick irritierend.

Kein Interesse an Politik

So war der Ostschweizer nicht so gewaltfrei, wie er sich gerne gab. Anders als er in einem Interview mit dem Magazin «Facts» von 1998 behauptete, war er bei seinen Raubzügen durchaus bewaffnet gewesen. Dies schrieb der Journalist Reto Kohler in einer Biografie, die fünf Jahre nach Stürms Tod erschien. Bei einem Banküberfall 1970 in Hinwil ZH wurde der Filialleiter erschossen. Stürm hatte nicht selber abgedrückt, war aber am Überfall beteiligt.

Walter Stürm tippt in seiner Zelle im Untersuchungsgefängnis in Brig, auf einer Schreibmaschine, aufgenommen am 27. März 1993. (Archivbild)

Walter Stürm in seiner Zelle. Viele Eingaben schrieb er selber. Bild: KEYSTONE

Vor allem aber interessierte sich Walter Stürm nicht für Politik. Es ging ihm ums Geld. Und die Frauen, die er mit teuren Geschenken verwöhnte. Der gut aussehende «Gentleman-Gangster» konnte Menschen mit seinem Charme bezirzen. Die Sympathien der Linken instrumentalisierte er für seinen Kampf gegen die Isolationshaft, die er als «Todesstrafe auf Raten» bezeichnete.

Hungerstreiks und Suizidversuche

1987 und 1992 trat er in den Hungerstreik, auch unternahm er zwei Suizidversuche. Seine Eingaben und Beschwerden verfasste Stürm, der die Aussage gegenüber den Behörden konsequent verweigerte, häufig selber. 1996 gelang ihm sogar ein Erfolg vor dem Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg wegen einer zu langen Untersuchungshaft im Wallis.

Zweimal noch gelang ihm eine spektakuläre Flucht. Im Februar 1988 haute er ab, als er zwecks Physiotherapie ins Universitätsspital Zürich begleitet wurde. Dabei hatte er dem damaligen Pöschwies-Direktor sein Ehrenwort gegeben, nicht mehr ausreissen zu wollen. Immerhin 16 Monate dauerte sein Leben in Freiheit, dann wurde er auf der Kanaren-Insel Gomera gefasst.

Ein gewöhnlicher Krimineller

Der letzte von acht erfolgreichen Fluchtversuchen gelang Stürm 1995, als er von einem Hafturlaub nicht in die Strafanstalt Bochuz zurückkehrte. «Nach sechs Jahren Isolationshaft war ich am Ende», sagte er im «Facts»-Interview. Frei bekommen hatte er sinnigerweise für einen Prozess gegen einen «Blick»-Journalisten wegen Ehrverletzung. Er hatte Stürm als Bankräuber bezeichnet.

Gegen 500 Personen haben am 16. Mai 1987 in Zuerich an einer Solidaritaetskundgebung fuer den in der Strafanstalt Regensdorf inhaftierten

Während Stürms Hungerstreik 1987 kam es erneut zu einer Solidaritätsdemo in Zürich. Bild: KEYSTONE

Nach vier Monaten wurde er im Elsass verhaftet. Im Oktober 1998 verliess Walter Stürm das Gefängnis erstmals seit fast 30 Jahren auf reguläre Weise. Die Welt aber hatte sich verändert. In den 90er Jahren hatte sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Stürm kein Justizopfer, sondern ein gewöhnlicher Krimineller war. Manche schämten sich für ihre einstige Schwärmerei.

Die letzte Verhaftung

Die letzte Verhaftung erfolgte im März 1999 wegen eines Banküberfalls in Horn TG, den Stürm mit dem Schwerverbrecher Hugo Portmann begangen haben soll. Niemand setzte sich für ihn ein, obwohl die Umstände in diesem Fall dubios waren. So soll Stürm gesundheitlich angeschlagen gewesen sein, unter Rückenschmerzen und Gleichgewichtsstörungen gelitten haben.

Sechs Monate später setzte Walter Stürm seinem Leben ein Ende, auf die gleiche Weise wie sechs Jahre zuvor Niklaus Meienberg, der Stürms «Freiheitsdurst» bewundert hatte. Für den Biografen Reto Kohler, der Stürm nicht persönlich kannte, war er «ein enormer Egoist», dem jegliche Reue gefehlt habe, wie er in einem Interview mit dem «Tagblatt der Stadt Zürich» erklärte.

Lass dir helfen!

Du glaubst, du kannst eine persönliche Krise nicht selbst bewältigen? Das musst du auch nicht. Lass dir helfen. In der Schweiz gibt es zahlreiche Stellen, die rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen da sind – vertraulich und kostenlos.
Die Dargebotene Hand: Tel.: 143, www.143.ch
Beratung + Hilfe 147 für Jugendliche: Tel.: 147, www.147.ch
Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch

Heisse Kriminelle

Nach 34 Jahren Knast – Hugo Portmann im Juli auf freiem Fuss

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

117
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

117
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

45
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 14.09.2019 11:41
    Highlight Highlight Eine kriminelle Laufbahn ist eine Laufbahn
    wie jede andere auch.
  • fools garden 13.09.2019 20:39
    Highlight Highlight Es wird mal wieder ganz arg der Bogen zwischschen Sozialität und Sozialismus überspannt. Nur weil Beide der politischen Linken angehören, sind sie noch lange nicht die Gleichen.
  • fools garden 13.09.2019 20:31
    Highlight Highlight Der Walter Stürm war noch nicht einmal kriminell, ein Rebell der den Obern auf die Füße tritt war er.
    • Lichtblau550 13.09.2019 21:31
      Highlight Highlight Walter Stürm war offenbar ein recht gewöhnlicher
      Krimineller, der aus Gewinnsucht delinquierte und wenig politisches Interesse zeigte. Warum muss die Linke daraus etwas „Höheres“ konstruieren? Man könnte sich ja auch ganz einfach für den „kleinen Ganoven“ einsetzen, der auf die schiefe Bahn geraten ist. Und der „seinen Weg“ mit einiger Fantasie gegangen ist. Aus ihm einen Helden der Arbeit zu machen — wtf?
    • fools garden 14.09.2019 08:25
      Highlight Highlight das sagst Du ganz schön lichtblau.
  • Bruno Wüthrich 13.09.2019 15:59
    Highlight Highlight Ja, der Stürm hat schon irgendwie fasziniert. Wie er der Justitz bzw. deren Vollzugsbeamten und -Einrichtungen immer wieder ein Schnippchen geschlagen hat.

    Eigentlich müssten wir ihm ein Denkmal setzen. Denn mit seinen Ausbrüchen hat er schonungslos die Lücken im System des Strafvollzugs aufgedeckt und ist damit massgeblich dafür verantwortlich, dass die Schweizer Gefängnisse heute ausbruchssicherer sind als damals.

    Fast könnte man sagen, dass der Stürm das System gehackt hat. Einfach manuell.
  • soulcrates 13.09.2019 15:24
    Highlight Highlight „erfolgreicher Fluchtversuch“. Ist das nicht eine Diskrepanz? Zumindest, wann man “erfolgreich“ mit „gelungen“ gleichsetzen kann.
  • Kritiker 2.0 13.09.2019 14:16
    Highlight Highlight Danke Watson! Genau für solche Artikel feiere ich euch. 😊
  • reaper54 13.09.2019 11:55
    Highlight Highlight Schon interessant wie sich das seit Jahrzehnten hinzieht. Früher beschützten die linken Bankräuber heute Islamisten (wie gerade diese Woche in der ein Gesetz abgelehnt wurde mit dem man Moscheen hätte kontrollieren können)...
    • Liselote Meier 13.09.2019 15:15
      Highlight Highlight Tja richtig interpretieren ist wohl nicht so deins.
      Bei den Proteste ging es nicht um die Person Stürm als Bankräuber sonder um die Form der Folter die Isolationshaft.

      Das SVP Gesetzt wollte Präventiv SÄMTLICHE Moscheen überwachen lassen. Ausländischen Imanen grundsätzlich die Einreise verweigern, sperren sich aber auch in der Schweiz Imane ausbilden zu lassen.

      Oder bist auch dafür Präventiv sämtliche Stammtische überwachen zu lassen, weil da auch Rechtsextreme da zum Teil sitzen können?
    • reaper54 13.09.2019 16:52
      Highlight Highlight @Liselote Meier Es ging darum die Gesetzliche Möglichkeit einer Überwachung zu schaffen. Kleiner Unterschied...
      Zudem ging es darum Ausländische Geldgeber zu verbieten da viele Moscheen in der Schweiz von sehr radikalen Organisationen/Staaten gesponsert werden.

      Ausländischen Hasspredigern grundsätzlich kein Visa auszustellen ist durchaus sinnvoll ja.

      Aber ja offenbar finden gewisse Personen hier man sollte 8 Jährigen Mädchen und in Kopftuch anziehen und Koranschulen zulassen welche unsere werte hassen. Ist schon sehr schwach ich habe 0 Verständnis das solche Personen geschützt werden.
    • Liselote Meier 13.09.2019 17:51
      Highlight Highlight Nein es ging genau darum alle Moscheen präventiv zu überwachen und alle Imane die Einreise zu verbieten. Explizite Hassredner werden heute schon daran gehindert.

      Lies doch selber nach oder erzählst du bewusst unwahrheiten?

      https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/2019/20190910130920702194158159041_bsd088.aspx
  • Arts 13.09.2019 11:50
    Highlight Highlight Ist irgendwie so ein fall wie im Film, wo man plötzlich für den Verbrecher die Daumen drückt :)
  • Stambuoch 13.09.2019 11:06
    Highlight Highlight " Seine Idealisierung vorab von Linken zu einem Robin Hood und Gentleman-Gangster wirkt im Rückblick irritierend."

    Wieso kommt mir da spontan die heutige Linke (Molina et al) und Venezuela in den Sinn?

    Der Unterschied zur Rechten ist, dass diese heute noch Stolz auf ihre Südafrikabewunderung ist...
    • häxxebäse 13.09.2019 12:04
      Highlight Highlight Wieso kommt mir da spontan die heutige Linke (Molina et al) und Venezuela in den Sinn...

      Möchtest Du wirklich eine antwort darauf? Ich denke nicht!
  • Doeme 13.09.2019 10:44
    Highlight Highlight Sieht ein bisschen aus wie der Professor von Casa del Papel 😅
    Benutzer Bild
    • who cares? 13.09.2019 15:42
      Highlight Highlight ¡El Profesor, por favor!
  • Geiwetschteiler 13.09.2019 10:37
    Highlight Highlight Bedenklich wie die Linken damals schon keine Ahnung von Recht und Ordnung hatten. Einen Kriminellen als "Symbolfigur". Mol ganz toll... 🤦‍♂️
    • Das ist lustig, weil ... 13.09.2019 11:43
      Highlight Highlight ... beispielsweise auf der andern Seite des Spektrums Beate Zschäpe mit ihren Anwälten Sturm, Heer und Stahl die viel akzeptablere Symbolfigur abgibt, gäll.

    • kelu77 13.09.2019 11:56
      Highlight Highlight Ist das nur ein linkes Problem? 🙄
    • Baba 13.09.2019 12:06
      Highlight Highlight Ja stimmt, die Bewunderung gewisser Rechten für Gestalten wie Perón, Pinochet, Duterte oder das Apartheidregime Südafrikas ist moralisch tatsächlich viel hochstehender. Bei denen wurde, bzw. word noch "Recht und Ordnung" aufrecht erhalten. Allenfalls gingen/gehen dabei halt ein paar tausend Menschen (nicht gleicher Meinung oder falscher Hautfarbe) verlustig. Aber diese Typen hatten/haben "Ahnung von Recht und Ordnung".




      Ende des Sarkasmus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Commander Salamander 13.09.2019 10:24
    Highlight Highlight Was für eine Lebensgeschichte! Aus heutiger Sicht erstaunt, wie einfach jemand aus dem Gefängnis fliehen konnte, gerade auch als Wiederholungstäter! Das erinnert mich ein bisschen an Ted Bundy, der ebenfalls mehrfach fliehen konnte... Natürlich mit dem Unterschied, dass dieser nach seiner Flucht noch Menschen ermordete!
    • Frida Kahlo 13.09.2019 11:14
      Highlight Highlight @Commander Salamander: Wenn ich mich richtig entsinne floh Ted Bundy "nur" zweimal. Einmal sprang er aus einem Fenster der Gerichtsbibliothek und beim zweiten Mal brach er aus dem Gefängnis aus.
    • Commander Salamander 13.09.2019 11:58
      Highlight Highlight @Frida Kahlo: So habe ich es auch im Kopf, ja. Vor kurzem gab es ja auf Netflix eine spannende Dokumentation zu diesem Thema, vorher war mir das überhaupt nicht so bewusst. Mir imponierte insbesondere der Sprung aus dem Fenster, aus sechs Metern, ich hätte mir alle Knochen gebrochen!:-)
    • Frida Kahlo 13.09.2019 12:11
      Highlight Highlight Ja, ich habe auch die Netflix Doku geschaut. Sie hat mich ehrlich gesagt sehr irritiert, nicht nur er, auch seine "Verehrer" aber auch die, die seinen Tod bejubelt haben. Alles irgendwie unwirklich und schräg.
      Bei den Gerichtsverhandlungen hat er auf mich gewirkt, als hätte er immer wieder manische Schübe. Er war mit 100% Bestimmtheit ein von Grund auf kranker Mensch.
  • G. Samsa 13.09.2019 10:16
    Highlight Highlight Wir haben Schildkröten im Garten zu Hause eingezäunt.
    Ein Exemplar schaffte es regelmässig, aus dem Gehege auszubrechen. Die Ausbrecherei brachte der Schildkröte den Namen "Stürm" ein.

    Heute ist das Gehege ausbruchsicher.
    • jimknopf 13.09.2019 14:22
      Highlight Highlight Noch ist es ausbruchssicher ;-) Stürm findet seinen Weg.
    • G. Samsa 13.09.2019 14:31
      Highlight Highlight Hast recht. Alles bloss eine Frage der Zeit...
    • FITO 13.09.2019 14:45
      Highlight Highlight Mal den Trump fragen denn der weiss wie man Zäune baut.
      Er hätte sicher eine Offerte zur Hand und der Nachbar zahlt danach noch dafür.
      Hopp Stürm.
      ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cadinental 13.09.2019 10:15
    Highlight Highlight Ich finde es nicht irritierend, dass die Linke ihn als Held hochstilisiert hat. Es zeigt einfach wie die Linke tickt. Heute würden sie ihn höchstens für die Freude an schnellen Autos abmahnen.
  • darkshadow 13.09.2019 10:13
    Highlight Highlight Ich finde zwar das Kriminelle büssen sollten, aber Isolationshaft ist eine Folter. Da dreht man innerhalb kurzer Zeit durch. Kann mich ans Militär erinnern, als jemand 2 Wochen in die Kiste kam. Der sah danach wie eine Leiche aus, eingefallene Augen, blass, total zermürbt...
    • FR90 13.09.2019 12:24
      Highlight Highlight Tja, vorher überlegen.
    • andrew1 13.09.2019 16:04
      Highlight Highlight Wow glaube ich sofort. Habe noch von niemandem im militär gehört das er 2 wochen isolationshaft bekommen hat. Darf ich fragen was vorgefallen ist?
    • darkshadow 13.09.2019 18:43
      Highlight Highlight erwischt beim kiffen und bei Haftantritt abgehauen um mit der Freundin in die Ferien. Kam nicht gut an...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dario4Play 13.09.2019 10:11
    Highlight Highlight Ihr habt da eine Gwealtige Wort-witz Changse verpasst:

    Wie ein bankräuber die Schweiz im Stürm erobert...

    Lina, ich, und 1 Dickn Huhn sind enteuscht...
  • GraveDigger 13.09.2019 09:58
    Highlight Highlight Schon interessant wie die Justiz gegen das Fussvolk Geschütze auffahren kann. Ich will nicht gutheissen was Stürm gemacht hat, wenn man bedenkt dass z.b. das Postkader oder weiter zurück liegend Swissair-Kader ohne wirkliche Strafe davon gekommen sind und das sind meiner Meinung nach die grösseren Verbrecher. Aber der Elitebonus zählt da mehr und wird nach dem Sturz derer, manchmal sogar noch vergoldet.

Reis zum selber Abfüllen – so sagen die Detailhändler dem Plastik den Kampf an

Das Plastik muss weg. Das haben auch die Detailhändler erkannt. Intensiv arbeiten sie an alternativen Verpackungsmöglichkeiten. In fünf Migros-Filialen wird derzeit gar ein Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

Geschälte Orangen in Plastik verpackt, gedämpfte Kartoffeln frisch vakuumiert: Immer wieder ernten Detailhändler für ihre Verpackungsmethoden harsche Kritik in den sozialen Medien.

Die hiesigen Detailhändler wehren sich gegen die Vorwürfe und gehen in die Offensive. In fünf Migros-Filialen in Genf wird derzeit der Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

«Die Kunden sind begeistert vom Angebot, auch weil sie kleinere Mengen abfüllen können», sagt Mediensprecher Tristan Cerf. …

Artikel lesen
Link zum Artikel