Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Des enfants jouent avec des lampions decores de la croix suisse lors de la fete nationale du Val-de-Travers ce lundi 31 juillet 2017 a Motiers. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Auch Ausgewanderte fühlen sich mit der Schweiz verbunden und wollen ihr Stimmrecht ausüben. Bild: KEYSTONE

Das Couvert kam zu spät: Auslandschweizer hätten Kampfjet-Ergebnis drehen können

Wegen der Corona-Pandemie erhielten viele Auslandschweizer ihr Abstimmungscouvert nicht. Sie hätten die Abstimmung zu den Kampfjets kippen können.



8670 Stimmen machten den Unterschied. Mit 50,1 Prozent kam die Kampfjet-Vorlage um Haaresbreite durch. Das Resultat ist so knapp, dass viele gar von Glück sprechen. Mehrere Faktoren hätten das Abstimmungsergebnis kippen können, beispielsweise die Stimmen der Auslandschweizer.

Im Ausland leben über 607'000 stimmberechtigte Schweizerinnen und Schweizer. Davon sind aktuell rund 190'000 im Stimmregister eingetragen, wodurch sie in der Schweiz abstimmen und wählen können. Zwölf Kanton weisen jeweils separat aus, wie ihre Bürgerinnen im Ausland abgestimmt haben, darunter etwa Zürich, Luzern und Basel-Stadt. Aus diesen Kantonen sagten 51,1 Prozent der Auslandschweizerinnen Nein zum Kampfjet. Damit hätten sie die Vorlage bachab geschickt.

Klares Nein bereits zum Gripen

Ein noch viel deutlicheres Nein sagten die Auslandschweizer zum Gripen im Jahr 2014, mit rund 59 Prozent. Das zeigen die Zahlen aus zehn Kantonen. Die Vorlage wurde damals mit einem Schweizer Durchschnitt von 53,4 Prozent abgelehnt.

Ein Stimmzettel fotografiert am Sonntag, 20. September 2020 in Bern. Am 27. September wird das Schweizer Volk ueber folgende Punkte abstimmen: Volksinitiative

Bei vielen Auslandschweizern kommt das rote Abstimmungsbüchlein häufig zu spät an. Bild: keystone

Die Auslandschweizerinnen hätten das Resultat verändern können. Viele von ihnen erhielten die Abstimmungsunterlagen aber zu spät. «Das kommt immer wieder vor», sagt Jézael Fritsche von der Auslandschweizer-Organisation (ASO). Die Corona-Pandemie verschärfte das Problem weiter.

Post wegen Corona verzögert

Nach Übersee schafften es die Abstimmungsbüchlein kaum. Die rund 90 Prozent der in Australien wohnhaften Schweizer haben das Couvert zu spät oder gar nicht erhalten. Das zeigte eine Umfrage der Delegierten Katja Wallimann Gates unter den Auslandschweizern und -schweizerinnen. Wegen Corona war die Postzustellung in Australien verzögert.

Das Problem betrifft nicht nur Ozeanien: «Eine Schweizerin in Schweden hat die Unterlagen am 15. September erhalten, obschon die Couverts am 14. August zur Post gebracht wurden», sagt Maria Bühlmann. Sie ist Stimmregisterführerin für Auslandschweizer im Kanton Aargau. Normalerweise dauere der Versand nach Schweden vier Tage, so Bühlmann.

Corona tangiert derzeit den Posttransfer in einigen Ländern so stark, dass sie ein Annahme-Stopp verhängt haben. Dazu gehören etwa Afghanistan, Bolivien, Cap Verde oder Laos, sagt Bühlmann von der kantonalen Stelle im Aargau. «Insgesamt 41 Abstimmungscouverts konnten wir wegen dem Post-Stopp nicht verschicken». Die Liste dieser Länder sei lang und ändere sich ständig.

Früherer Versand der Couverts

Der Bundesrat rechnete damit, dass sich die Postzustellung ins Ausland wegen der Corona-Pandemie verzögert. Deshalb erlaubte er den Kantonen, dass sie die Stimmcouverts eine Woche früher als üblich versenden dürfen. «Die Post hat die Unterlagen für die Auslandschweizer am 17. August versendet – also sechs Wochen früher», sagt Stephan Ziegler, Leiter Wahlen und Abstimmungen im Kanton Zürich. Normalerweise dürfen die Couverts an die Auslandschweizerinnen frühestens fünf Wochen und an Inlandschweizer vier Wochen vor der Abstimmen versendet werden.

E-Voting soll Stimmabgabe ermöglichen

Die Lösung für Auslandschweizer sieht Fritsche von der ASO im E-Voting. Dadurch könnten sie rechtzeitig und unabhängig von der lokalen Post abstimmen. Denn Auslandschweizerinnen und -schweizer könnten auch in Zukunft das Zünglein an den Abstimmungswaagen sein – auch ohne Corona. Bislang liegt jedoch kein bewilligtes System vor.

Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version haben wir geschrieben, dass 607'000 Auslandschweizerinnen stimmberechtigt sind. Das ist so nicht präzise genug, denn um tatsächlich abstimmen und wählen zu können, müssen sich Auslandschweizer im Stimmregister eintragen lassen. Rund 190'000 Personen sind in diesem Register momentan eingetragen, wie die Bundeskanzlei mitteilt.

So kommt das Abstimmungsbüchlein zu dir nachhause

Für das Abstimmungsbüchlein zuständig ist die Bundeskanzlei. Diese beginnt mit der Redaktion der Inhalte, sobald der Bundesrat festgelegt hat, welche Vorlagen zur Abstimmung gelangen. Das ist spätestens vier Monate vor der Abstimmung der Fall. Spätestens sechs Wochen davor werden die gedruckten Abstimmungsbüchlein (rund 221 Tonnen Papier) per Lastwagen an die jeweiligen Abholhorten in den Kantonen verteilt. Für die Weiterverteilung und Verarbeitung sind dann die Kantone und Gemeinden zuständig. Das Bundesgesetz über die politischen Rechte sieht vor, dass das Schweizer Stimmvolk die Abstimmungsunterlagen frühestens vier und spätestens drei Wochen vor der Abstimmung erhalten sollen. Aufgrund von der Corona-Pandemie hat der Bundesrat diese Frist um eine Woche verlängert.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

19 Schweizer Automarken, von denen du wohl nie gehört hast

Was struktureller Rassismus ist und warum es ihn auch in der Schweiz gibt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

204
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
204Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Principe 30.09.2020 19:00
    Highlight Highlight Ich bin schockiert, über die zahlreichen Kommentare, welche das Stimmrecht der Auslandschweizer anzweifeln. Es gibt viele Gründe warum sich jemand im Ausland befindet. Können auch Regierungsmitarbeiter, oder MItarbeiter von einer der zahlreichen Schweizer Firmen sein, welche weltweit tätig sind. Viele dieser Menschen sind nicht Doppelbürger, zahlen in der Schweiz Steuern und zahlen in die Sozialsysteme ein. Warum manche, deren gutes Recht auf Mitbestimmung anzweifeln, erschliesst sich mir nicht!
  • runthehuber 30.09.2020 15:37
    Highlight Highlight Hätte hätte Fahrradkette. Ewigkeit dieses Jammern nach Abstimmungen. Mir passt das Ergebnis auch nicht. Gescheiter werden hilft
  • Wullepulli 30.09.2020 10:39
    Highlight Highlight Kann man quantifzieren wieviele Stimmbürger im Ausland ihr Couvert nicht rechtzeitig erhalten haben? Solange dies nicht klar ist, solange wirkt der Bericht dahingehend tendenziös, als dass bei rechtzeitiger Zustellung der 6 Mrd. Kredit bachab geschickt worden wäre. Danke
    • Potzholzöpfelondzepfelchappenonemol 30.09.2020 18:47
      Highlight Highlight Es hätte aber auch ein deutlicheres Ja werden können - das werden wir nie erfahren..
    • guby 30.09.2020 18:48
      Highlight Highlight Meines war rechtzeitig. Sogar 2x da ich den Stimmzettel versehentlich in den Müll geworfen habe...
  • rodolofo 30.09.2020 09:47
    Highlight Highlight Umso wichtiger wird jetzt, dass bei der tatsächlichen Umsetzung des Kampfjet-Entscheids auf die Anliegen und Bedürfnisse der hauchdünn unterlegenen "Anderen Hälfte" der Schweizer Bevölkerung Rücksicht genommen wird!
    Äusserungen von Karin Keller-Sutter (FDP) und von Gerhard Pfister (CVP) deuten in diese Richtung einer "Demokratie für Fortgeschrittene", währenddem der rechtsbürgerliche Hardliner Hurter (SVP) sagte, auch ein knappes Ja sei schliesslich ein Ja, was erwartungsgemäss dem Level "Demokratie für Anfänger und Mehrheitsdiktatur" entspricht.
    • Potzholzöpfelondzepfelchappenonemol 30.09.2020 18:57
      Highlight Highlight In einer Demokratie geht es darum der Mehrheit zu entsprechen. Es ist immer die Diktatur der Mehrheit.
      Demokratie bedeutet in der Umsetzung dann immer auch, die „Verlierer“ nicht aussen vor zu lassen und sie zu hören/ernst zu nehmen.
      Bsp. BGI; wieso wurde ja gestimmt, was waren die Gründe und wie kann die Umsetzung dann zeigen, dass z.B. die Angst (vor was auch immer) unbegründet war?
      Bsp. Jagdgesetz; der „Herdenschutz-Ansatz“ scheint den Befürwortern nicht zu genügen um das Ziel des „Leben und Leben lassen“ zu erreichen. Abschuss oder Elektrozaun? Sonst nichts?
  • 7immi 30.09.2020 09:10
    Highlight Highlight Wäre die SVP-Initiative-Abstimmung nicht zeitgleich mit der Kampfjetabstimmung gewesen (also im Frühjahr), wären die Flugzeuge vermutlich deutlicher angenommen worden, da die SVP-Initiative wohl viele Gegner der Initiative mobilisiert hat, die auch gegen Kampfjets sind. Aber eben, viele hätte, wäre, etc. Es ist jetzt wie es ist und das gilt es zu akzeptieren, für alle Seiten.
  • -thomi- 30.09.2020 08:34
    Highlight Highlight FInde eigentlich problematischer, dass wir in Zürich aufgefordert wurden, das Zeug per 22.09. in den Briefkasten zu legen. Briefliche Abstimmungen haben gefälligst per A-Post und bis mindestens Freitag vor der Abstimmung angenommen zu werden. Die 20 Räppli könnte man gut aufbringen.
    • ScreamingLord 30.09.2020 13:39
      Highlight Highlight bei uns im Thurgau sind die Antwortcouverts nicht mal frankiert...
    • Sachlichkeit_und_Objektivität 30.09.2020 16:25
      Highlight Highlight Sry, ich kann es mir nicht verkneifen, aber du bekommst das Couvert 4 Wochen(!) vor der Abstimmung. Wenn du es dieser Zeit nicht schaffst, reichen dir die 2-3 Extratage auch nicht!
      Nennt sich übrigens Aufschibitis als Krankheitssymptom 😅
    • Potzholzöpfelondzepfelchappenonemol 30.09.2020 18:59
      Highlight Highlight 😱 was geht denn da ab? Unglaublich!
      Nicht genügend Ressourcen/Stimmzähler*innen vorhanden?!
  • 45rpm 30.09.2020 07:47
    Highlight Highlight 2/2
    Ein Zufallszahlengenerator ist vergleichsweise schwer zu programmieren. Ich würde sagen, sogar unmöglich ohne externe Helfer, sei es ein Rauschgenerator oder den Benutzer.

    Mein Gedanke wäre nun, die 100% Anonymität etwas abzuschwächen, um es sehr sicher zu machen:
    Fürs E-Voting eine Blockchain einzusetzen, also die Technik von Bitcoin. Bitcoin ist ja nicht wirklich anonym, sondern pseudonym. Die Hashs, also die Kontonummern sowie die Transaktionen, sind öffentlich einsehbar.

    Gut, wie man das technisch umsetzen könnte, das würde dann wohl einige Seiten füllen und wäre gar zu technisch ;)
  • 45rpm 30.09.2020 07:39
    Highlight Highlight 1/2
    Nach dem Lesen der Kommentare, wo auch pro und versus Onlinevoting diskutiert wird, habe ich mir überlegt, wie man das technisch umsetzen könnte.
    Ein Stichwort, wo es auch ging: E-Banking. Die Schwachstelle ist hier beim Bankkunden und potentielle Hacker versuchen sich die Zugangsdaten zu erschleichen. Die Bank direkt zu hacke, dann ein Fantasiekonto einzurichten und davon Geld zu überweisen, das geht nicht.
    Die grösste Hürde beim E-Voting ist die zu erreichende Anonymität. Es liegt in der Natur der Informatik, dass alles nachvollziehbar ist.
    Weiter bei 2/2
  • Frida Kahlo 30.09.2020 07:27
    Highlight Highlight Warum ich als Auslandschweizerin abstimmen kann? Damit ich euch Nörgler in den Tee pissen kann 😄

    Ne, jetzt im ernst,damit ich abstimmen könnte, müsste ich mich bei der Botschaft anmelden, was eigentlich Pflicht wäre, ich aber immer wieder "vergesse" zu tun 😄
    • guby 30.09.2020 18:50
      Highlight Highlight Kommt halt etwas drauf an wo du bist. In Deutschland ist sowas wohl weniger riskant als in Lybien.😉
  • Perseus 30.09.2020 07:25
    Highlight Highlight That's life... dann soll man halt hier bleiben wenn man aktiv am Geschehen mitbestimmen will. Finde das sowiso etwas komisch das Auslandschweizer über Gesetze abstimmen können die sie nicht betreffen.
    • -thomi- 30.09.2020 08:22
      Highlight Highlight Schon mal dran gedacht, dass Auslandschweizer ev. auch nur eine gewisse Zeit im Ausland sind? Die kommen vielleicht zurück und dürfen dann die neuen Jets bestaunen, zu denen sie nix zu sagen hatten? Ich glaube nicht.
    • Perseus 30.09.2020 08:29
      Highlight Highlight Was soll man den machen? Wie genau soll man deiner Meinung nach sicherstellen das auch im hintersten Winkel der Erde die Post rechtzeitig ankommt?
    • Emil Eugster 30.09.2020 11:00
      Highlight Highlight "Wie genau soll man deiner Meinung nach sicherstellen das auch im hintersten Winkel der Erde die Post rechtzeitig ankommt?"
      Digital.
      Mindesten in die eine Richtung.
      Abstimmungsunterlagen per PDF von mir aus per Spezialapp nur für Auslandschweizer hinsenden. Da wäre schon einmal ganz viel Zeit gespart. Ich kann von überall auf der Welt per App sicher auf mein Konto zugreifen und alle Funktionen nutzen. Warum sollte es nicht etwas für Abstimmungen von Auslandschweizern geben. Eben mindestens, dass jeder seine Unterlagen bekommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Auric 30.09.2020 07:03
    Highlight Highlight Na da haben die Kriegswaffenfans nochmal Glück gehabt.
  • goschi 30.09.2020 06:51
    Highlight Highlight Komische Milchmädchenrechnung.

    1. Haben ja viele Auslandschweizer abgestimmt und sind schon im Ergebnis abgebildet
    2. Müsste ein überproportionaler Anteil abstimmen um die Differenz von 8600 Stimmen auszumachen.

    Man sollte neutral berichten, nicht merkwürdige und falsche Behauptungen aufstellen.
    • Emil Eugster 30.09.2020 11:01
      Highlight Highlight Auslandschweiz stimmen so viel ich weiss überproportional häufig ab.
    • Mareko 30.09.2020 15:28
      Highlight Highlight An Emil Eugster: Mein Vater hatte mich noch dahingehend erzogen, dass zum Stimmrecht eigentlich auch eine Pflicht zur Wahl/Abstimmung gehört. In der Schweiz hatte ich nur ganz selten eine Wahl/Abstimmung verpasst, auch als es noch nicht so bequem wie heute mit dem Rücksendecouvert ging, sondern ich meine Stimmzettel am Sonntagmorgen noch persönlich vorbeizubringen hatte. Jetzt von hier an der Datumsgrenze war es unmöglich, da der Postverkehr nach Übersee, China-Virus bedingt, eingestellt ist. Ob ich überhaupt weiterhin mein Stimmrecht in der Schweiz wahrnehme, habe ich noch nicht entschieden.
  • jackhammer 30.09.2020 06:38
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • L`Eidgenosse 30.09.2020 04:58
    Highlight Highlight Da hätten meiner Meinung nach Menschen die schon seit Jahren in der Schweiz leben (Aufenthaltsbewilligung) mehr Recht mit zu reden. Schliesslich sind das die Leute mit denen wir hier zusammen Leben.
    • Schlingel 30.09.2020 11:13
      Highlight Highlight Nein auf keinen Fall! Wer mitbestimmen möchte, soll sich Einbürgern lassen. Wenn man genügend gut integriert ist, ist dies keine grosse Sache. Personen die nicht integriert sind oder nicht den Pflichten nachkommen wollen, welche die Schweizer Staatsbürgerschaft mit sich bringt, sollen nicht das Recht haben, sich in hiesige politische Angelegenheiten einzumischen.
  • Simon 30.09.2020 02:58
    Highlight Highlight Viele Kommentareschreiber machen es sich hier etwas einfach. Es gibt eine grosse Anzahl an Szenarien und Konstellationen, wieso jemand Auslandschweizer ist. Ich bin seit zwei Jahren berufshalber in der Schweiz abgemeldet und werde wohl in ein paar Jahren wieder zurückkommen. Da möchte ich nicht einen Scherbenhaufen antreffen. Vielen Dank.
    Während ich für ein Stimmrecht für Ausländer in der CH bin, hat das eine mit dem anderen wenig zu tun.
    • guby 30.09.2020 18:53
      Highlight Highlight Ganz genau. Ich bin für nur 18 Monate, ebenfalls berufsbedingt, weg. Werde danach aber zurück gehen und mich bis dahin einbringen.
  • Grolin 30.09.2020 02:23
    Highlight Highlight Vorschlag:
    - Vier Monate vor einem Abstimmungstermin werden die Stimmzettel für die Auslandschweizer gedruckt und per Briefpost verschickt. Der Bundesrat hat bis dann ja spätestens entschieden, welche Vorlagen zur Abstimmung kommen.
    - Sobald die Abstimmungsbüchlein in den Druck gehen ( > 6 Wochen vor der Abstimmung), erhalten Auslandschweizer das Abstimmungsbüchlein elektronisch zugestellt, können sich abschliessend ihre Meinung bilden und die Unterlagen in die CH senden. Das sollte eigentlich in den allermeisten Fällen ausreichen.
  • rolf.iller 30.09.2020 01:06
    Highlight Highlight E-Voting ist ein ganz ganz ganz fest schlechte Idee:
    Play Icon
  • Francis Begbie 30.09.2020 00:58
    Highlight Highlight Wenn man den Auslandschweizern das Recht gewähren will, so sollten doch einfach die Botschaften /Konsulate den Versand, wie auch das Auszählen übernehmen. Kann mir aber vorstellen, dass das entweder aus „föderalpolitischen“ Gründen nicht ginge oder nur mit einer Verfassungsänderung möglich wäre.
  • Cocalero 30.09.2020 00:27
    Highlight Highlight Von mir aus können sie auch noch panzer und andere massenvernichtungswaffen kaufen. Weil genau ich lebe nicht nehr in der CH. wichtig ist dabei das die spielzeuge überteuert sind. Grüsse sie aus bolivien !!
  • Pillepale 30.09.2020 00:23
    Highlight Highlight Hätte, wette Fahrradkette! Alles nur Spekulation!

    Wenn nochmal abgestimmt würde, würde wieder ein Ja rauskommen. Da bin ich mir sehr sicher. Dies da alle welche der Armee einen Denkzettel geben wollten nun ja stimmen würden. Da sie diesen bekommen haben. Und wenn ein Nein rauskommen würde, würde nochmals darüber abgestimmt. Es würde wieder was gefunden weshalb man nochmal abstimmen müsste.

    So funktioniert die Demokratie. Jetzt ist es ja, und fertig.

    P.S. an die Autorin. Die Gripenabstimmung wurde verloren weil eine zwei Modellbetreib als unsinnig erachtet wurde.
  • Yippie 30.09.2020 00:15
    Highlight Highlight Auch die Auslandsschweizer hätten das Resultat realistischerweise nicht mehr drehen können.
    Angenommen es konnte die Hälfte der Auslandsschweizer nicht abstimmen und diese hätten zu 51.1% (Zahl gemäss Artikel) nein gesagt, gäbe dies nur eine Differenz von ca 7000 Stimmen
    • trio 30.09.2020 07:04
      Highlight Highlight Dan wären wir aber schon sehr nahe am nein gewesen.
    • Perseus 30.09.2020 07:20
      Highlight Highlight Spielt keine Rolle. Ein Ja ist ein Ja ob das jetzt nur 1ne Stimme Vorsprung ist oder 100'000
  • Peter Vogel 30.09.2020 00:05
    Highlight Highlight Eigentlich sollte man Auslandschweizer zu solchen Themen nicht befragen. Sie leben ja nicht hier, also betrifft es sie nicht. Sie dürfen sich gerne zu AHV Themen äussern. Ist in etwa so wie die Auslandtürken die Erdogan wählen und ihren Mitbürgern so das Leben schwer machen.
  • Ralph Will 30.09.2020 00:00
    Highlight Highlight Ich lebe gleich 18 Jahre hier und würde gern mein Umfeld mitbestimmen. In Deutschland darf ich als Ausgewanderter nur an der Bundestagswahl mitmachen alle 4 Jahre. Mehr steht uns nicht zu. Ich darf nicht mal in Bayern den Söder abwählen. Nix dürfen wir. Und hier darf ich auch nix wählen. Habe 4 Kinder alle mit Urner Dialekt voll integriert und so.
    Viele fragen mich warum ich mich nicht einbürgern lasse. Ganz einfach ich bin kein Schweizer und der Pass wäre eine Lüge. Ich würde aber gern mitreden bei Dingen die mich betreffen. Und das ist mein Leben hier. Pass hin oder her.
    • -thomi- 30.09.2020 08:28
      Highlight Highlight Naja. Wenn Sie lügen müssen, obwohl Sie hier leben, dann verstehe ich nicht ganz, weshalb Sie mitreden wollen. Wäre dann ja auch eine Lüge oder? Lassen Sie sich einbürgern, dann klappt das. Sie müssen Ihre deutsche Staatsbürgerschaft ja deswegen nicht abgeben.
  • Furioso 29.09.2020 23:32
    Highlight Highlight Nette Ironie. Die Gegner verlieren eine Abstimmung über schnelle Flieger wegen zu langsamer Flugpost. ^^
  • Posersalami 29.09.2020 23:30
    Highlight Highlight Europa 2020: Ein Brief von der Schweiz nach Schweden braucht 1 Monat.

    Keine weiteren Fragen.

    Vielleicht muss man mal darüber nachdenken, ob da nicht die Botschaften ein paar Aufgaben übernehmen könnten..
  • Sick Ranchez 29.09.2020 23:22
    Highlight Highlight Wann kommt endlich das E-Voting? Unglaublich wie da gewisse Personen einen Stock im A*sch haben, wenns um das geht.

    Die Stimmbeteiligung würde drastisch erhöht werden.
  • Seguin91 29.09.2020 23:14
    Highlight Highlight Hätte, hätte, Fahrradkette
  • Balikc 29.09.2020 22:51
    Highlight Highlight Dass das System nicht funktioniert ist ärgerlich und dürfte nicht sein.
    Doch scheint mir die Grundsatzfrage viel zentraler. Dass Austauschstudenten oder Leute die jobbedingt temporär im Ausland sind, mitbestimmen können kann ich noch nachvollziehen. Dass aber jene, welche der Schweiz den Rücken kehren, weder hier leben noch Steuern zahlen mehr Mitspracherecht haben, als Menschen die hier geboren wurden, arbeiten und Steuern zahlen, ist vollkommen absurd.
    Noch absurder wird es bei Nachkommen von Auswanderern, welche teilweise nicht mal eine Landessprache beherrschen oder je hier waren.
  • rey kjavik 29.09.2020 22:39
    Highlight Highlight Gibt es überhaupt ein Land in dem Ausländer wählen dürfen..?!
  • Altweibersommer 29.09.2020 22:28
    Highlight Highlight Ich finde den Gedanken absurd, dass Leute die aus freien Stücken entscheiden, im Ausland zu leben in der Schweiz ein Stimmrecht haben, nur weil sie "Auslandschweizer" sind (d.h. ihre Urgrosseltern haben sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Schweiz niedergelassen). Und zur gleichen Zeit gibt es Leute die seit Jahrzehnten hier wohnen und von den Entscheidungen direkt betroffen sind, die aber kein Stimmrecht haben weil sie "Ausländer" sind.
    • DerTaran 29.09.2020 23:03
      Highlight Highlight Viele Auslandschweizer müssten/würden im Kriegsfall Militärdienst leisten, also sollen sie auch über die Bewaffnung mitentscheiden, die gegebenenfalls ihr Überleben sichert (oder auch nicht).
      Ausserdem ist Rüstungsbeschaffung ein Geschäft über Jahrzehnte, viele heutige Auslandschweizer leben dann auch wieder in der Schweiz.

      Auslandschweizer Männer, müssen auch Wehrersatz zahlen.
    • Demo78 29.09.2020 23:53
      Highlight Highlight 😂😂😂 Den will ich sehen der für den Kriegsdienst zurück in die Schweiz kommt 😂😂😂 Vor allem hätte er einem grossen Gegenverkehr von Denen die abhauen😂😂😂
    • Hierundjetzt 30.09.2020 00:03
      Highlight Highlight Der Taran: Huere Chabis. Nur wenn Du noch steuerpflichtig bist und in der CH Einkommen erziehlst.

      Die CH geht nicht mit dem Geldsack im Ausland rum und erhebt Steuern.

      Grüezi, sie wohnet in Bolivie? Bitte für e Vaterschsftsurlaub iizahle. Meeeerci

      Das macht nur die USA. Als einziges Land der Welt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hipster mit Leggins 29.09.2020 22:22
    Highlight Highlight hätte, hätte, Fahrradkette. Viele haben die Couverts zu späten erhalten und viele hätten gegen den Kampfjet gestimmt. Vielleicht mit Zahlen oder einfach ein gutes Märchen?
  • NAC72 29.09.2020 22:02
    Highlight Highlight Watson get over it oder knapp verpasst ist trotzdem verpasst.

    Ich war auch dagegen nur das was seit zwei Tagen in diversen Medien über den Flieger genörgelt wird zeigt fehlende Grösse und vorallem Respekt gegenüber einem demokratisch enstandenen Entscheid.

    Mich stört das !

  • Schorschli 29.09.2020 21:29
    Highlight Highlight Bankgeschäfte kann man vom hintersten Winkel der Welt abwickeln, aber eine simple Stimmen abgeben geht so nicht, verstehe ich nicht
  • Ratrac Ruedi 29.09.2020 21:14
    Highlight Highlight Mein Couvert erhielt ich am 17. September in Costa Rica - das hat auch nicht mehr gereicht...
    • Bildung & Aufklärung 29.09.2020 22:37
      Highlight Highlight Macht bitte jetzt aber auch Druck auf die betreffende Stelle und meldet euch bei denen entsprechend!

      Ich traus der Rüeblirepublik Schweiz nämlich aus Erfahrung leider zu, dass das sonst gutschweizerisch ausgesessen und dann vergessen wird.

      Und 2034 wird das wieder entdeckt und es gibt ein grosses Hallo: "Ja, das ist damals aber auch echt krumm gelaufen, haha, ja, da hat man schön versagt, haha".
    • Hierundjetzt 30.09.2020 00:04
      Highlight Highlight Ok. Und was betrifft Dich die Kinderabzüge? Zahlst Du noch direkte Bundessteuer 🤔
    • Ratrac Ruedi 30.09.2020 02:11
      Highlight Highlight Da wird man knallhart geblitzt?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 29.09.2020 21:12
    Highlight Highlight Die Briefpost ist wohl nicht überall ähnlich schnell wie in der Schweiz. Wegen Corona fliegen oder fahren noch weniger Flugzeuge/Schiffe in die Welt. Irgendwo auf Tonga darf man nicht erwarten, dass ein Brief, Hin- und Rückweg, weniger als 4 Wochen haben. Wenn man das Couvert als B-Post retourniert, kann es noch länger dauern. Das ist halt die Krux vom Auswandern.
    • Posersalami 29.09.2020 23:32
      Highlight Highlight Klar, in irgendwelchen Bananenrepubliken kann man nicht erwarten, dass die Post funktioniert. Aber in entwickelten Länder. wie zB Schweden..
  • Sälüzäme 29.09.2020 21:12
    Highlight Highlight Wie in etlichen Kommentaren geschrieben, sollten Ausländer mit C-Ausweis auch wählen und abstimmen können, denn sie haben ja auch alle Pflichten wie die Schweizer zu erfüllen, deshalb dürfte ihnen dieses Recht also zugestanden werden. Es gibt Gründe warum diese Leute sich nicht einbürgern lassen obwohl sie könnten.
    • Bildung & Aufklärung 29.09.2020 22:41
      Highlight Highlight Viele "könnten" sich eben nicht mal einbürgern lassen (höchstens theoretisch) weil ihnen zum Beispiel das Geld fehlt.

      Wiederum andere haben sich ERLAUBT mit den Trainerhosen durchs Dorf zu laufen, das genügt dann, dass das (überhaupt rein gar nicht xenophobe) Dorf-Einbürgerungs-Komitee sagt: "Nei, du Usländer."
      Also ist eine echte Story. Erst gerade aktuell.

      Andere heissen Josip Drmic (was fallt dem ein, so zu heissen!) und sind halt einfach Schweizer, können sogar noch gut Tschutten und die Rechten jubeln dann auch sehr gerne zu, aber bei der Einbürgerung wurde er erst abelehnt...
    • Frank Grimes 29.09.2020 22:45
      Highlight Highlight Welche Gründe sind das denn?
    • Bildung & Aufklärung 29.09.2020 22:46
      Highlight Highlight Es ist längst bekannt, dass es riesige Missstände punkto Einbürgerungs-Politik und -Prozedur gibt in der Schweiz. CH hat wohl das härteste Einbürgerungsreglement europaweit.

      Es ist einach nicht fair und nicht fortschrittlich, sondern feindlich, exkludierend/ausstossend, ganz so, wie leider nicht wenige SchweizerInnen allen "Nicht-Eidgenossen" und "Papierlischwiizern" und "Ausländern" sowieso gegenüber eingestellt sind.

      Genau das führt dann dazu, dass viele mit einem anderen Hintergrund sich verstossen/ausgegrenzt fühlen und sich deswegen nicht einbürgern wollen "ghör ja eh nöd dezue!" :-(
    Weitere Antworten anzeigen
  • SJ_California 29.09.2020 20:51
    Highlight Highlight Wow, was für ein Auslandschweizerhass hier herrscht!
    Watson, wie wärs mit etwas Aufklärung für diese Hinterwäldler? Ein Artikel darüber was Auslandschweizer sind uns was sie für unser Land tun, wie sie sich für die Schweiz einsetzen - z.B. Konsulatsführer und -mitarbeitende, Studenten (ja, gewisse Fachgebiete deckt die Schweiz nicht ab), Armeeangehörige, etc.
    • DerTaran 30.09.2020 07:18
      Highlight Highlight Au Pair, Auslandsjahr im Studium, abdelegierter Manager in einem schweizer Unternehmen, ein Lebenspartner im Ausland, Hilfeleistung in Krisengebieten, berufliche Karriere usw.

      Wenn man die Kommentare hier so liest, könnte man meinen, es wäre Landesverrat mal ein paar Jahre nicht in der Schweiz zu leben.
    • Sälüzäme 30.09.2020 10:14
      Highlight Highlight Schön gesagt, auch ich war von 20 Jahren im Ausland 7 Jahre ein Auslandschweizer weil ich für meine Firma tätig gewesen bin und habe Militärersatz gezahlt. Abgemeldet habe ich mich weil ich sonst auch noch doppelt Steuern bezahlt hätte. Ist 20 Jahre her, wie es heute aussieht mit den neuen Doppelbesteuerungsabkommen weiss ich nicht.
  • wilhelmsson 29.09.2020 20:50
    Highlight Highlight Auch ohne E-Voting ist man vor Hacker-Angriffen nicht geschützt:

    https://twitter.com/adfichter/status/1309401075028459520?s=19
    • aaddii 29.09.2020 22:59
      Highlight Highlight Wenigstens hast du hier die Möglichkeit das System zu kontrollieren. Du kannst nach dem Abstimmungssonntag bei jeder Gemeinde vorbeigehen, alle Resultate einzeln auf Papier zusammentragen und dann selber das Ergebnis von Hand ausrechnen, die dazu benötigten Rechenkünste hast du in der Primarschule gelernt. Ein Angriff würde also auffallen.

      Kannst du das auch beim E-Voting? Brauchst du dazu ein Informatikstudium mit Vertiefung Kryptographie?
    • Pointer 29.09.2020 23:13
      Highlight Highlight Aber man muss ja das Risiko durch den Einsatz von E-Voting nicht noch erhöhen!
    • Luki Bünger 30.09.2020 00:13
      Highlight Highlight Dieser Artikel ist aber eben auch leicht tendenziös. Klar sind die Lücken bedenklich, aber diese Angriffsvektoren zu bedienen, ist immer noch super-ineffizient. Dann müsste man de facto noch für praktisch jeden Kanton andere Angriffe fahren etc. Unterm Strich zu mühsam.
      Eine national eingesetzte einzelne E-Voting-Lösung hingegen ...

      Ausserdem gibt's da ja auch noch john.doe@gmail.com, der via WhatsApp dreimal die Woche «Viermal nein, einmal ja !11!!» in all seine Chats rülpst. Mit diesen Daten lässt sich ganz legal Wahlmanipulation betreiben, wahrscheinlich sogar noch günstiger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HerrZelig 29.09.2020 20:47
    Highlight Highlight Die Städter stimmten beim Jagdgesetz darüber ab, wie die Bergler leben sollen.

    Und die Auslandsschweizer stimmten darüber ab, wie die Landesverteidigung in der fernen Heimat aussehen soll.

    Immerhin das ist ja konsequent und konsistent.
    • Hierundjetzt 29.09.2020 22:45
      Highlight Highlight Und die vom Land stimmen darüber ab, wie die Städter mit dem Raumplanungsgesetz leben sollen.

      Und die vom Land stimmen darüber ab, dass die Städter mehr Steuern via NFA einzahlen sollen.

      Man nennt das Demokratie.

      Schlimm wenns einem nicht passt. Ich sehs, Dieses blöde Mehrheit zügs
    • Bildung & Aufklärung 29.09.2020 22:49
      Highlight Highlight Nein, die "Städter" (und Agglos und grosse Dörfer und und und) haben nicht darüber abgestimmt, wie die "Bergler" leben sollen.
      Was ist denn das für totaler Blödsinn?

      Jeder Bergler kann weiterhin schnupfen, rauchen und anziehen was er will. Wu-Tang-Clan oder Hudigägeler-Jodel hören und tun und lassen was immer er auch will, solange er sich an die für alle geltenden Gesetze hält.

      Wir haben darüber abestimmt, dass wir ganz sicher nicht schon wieder noch blutrünstiger und sadistischer als überhaupt schon, die Schweizer Natur und ihre empfindsamen Lebewesen mit Blei vollpumpen und ermorden!
    • c'mon goran 29.09.2020 23:07
      Highlight Highlight @Hierundjetzt - ist jetzt auch etwas gar einfach gedacht. Gibt ja auch noch so etwas wie Föderalismus...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kri-stu 29.09.2020 20:38
    Highlight Highlight in meinen jahrenim ausland ist kein einziger walzettel zur zeit angekommen. fairerweise hatte das mehr mit einem korrupten postsystem zu tun. das evoting jst längst überfällig. laut dem watson bericht über den zustand der abstimmungssoftware in der schweiz, wäre eine evoting lösung sicher nicht die grösste bedrohung für unsere demokratie.
  • kbx 29.09.2020 20:38
    Highlight Highlight Laut Auslandschweizer-Organisation wurden etwa 30'000 Stimmunterlagen nicht rechtzeitig verschickt (Quelle: St. Galler Tagblatt) . Bei einer Stimmbeteiligung von 60% hätten die Betroffenen die Kampfjets also mit etwa 70% beerdigen müssen, um das Resultat zu kippen. Da der Nein-Anteil unter den Auslandschweizern laut Artikel aber nur 51% betrug, kann man davon ausgehen dass auch diese Stimmen keinen Unterschied gemacht hätten.
  • Das dritte Auge 29.09.2020 20:18
    Highlight Highlight Da scheint jemand mächtig Mühe zu haben, mit einem demokratischen Entscheid Frau Hann, nicht?
  • Verbesserer 29.09.2020 20:17
    Highlight Highlight Schweizer sind Schweizer egal ob sie im Ausland leben oder in der Schweiz. Es wäre also an den Kantonen die Abstimmungsunterlagen frühzeitig zuzustellen. So wie es gelaufen ist, nimmt man den Schweizern im Ausland das Stimm und Wahlrecht. Genau genommen müsste die Kampfjet Abstimmung wiederholt werden. Meine Meinung.
    • AndOne 30.09.2020 03:30
      Highlight Highlight Traurig über den Entscheid? Wäre das Resultat umgekehrt würdest du dich hier gar nicht melden! Und die paar Auslandsschweizer, welche der Schweiz den Rücken gekehrt haben und im Ernstfall gar nicht hier wären, brauchen über die Landesverteidigung auch nicht abstimmen (Meine Meinung).
  • Pointer 29.09.2020 20:02
    Highlight Highlight Dann sollte man halt die Briefe für die Auslandschweizer deutlich früher absenden und falls nötig die gesetzlichen Vorgaben dafür ändern.

    Oder die Abstimmungsunterlagen werden vor Ort von den Botschaften gedruckt und verschickt und die Auslandschweizer retournieren die Unterlagen dann auch wieder an diese.
    • K1aerer 29.09.2020 20:45
      Highlight Highlight Vorort drucken fände ich die bessere Idee, funktioniert aber auch nur in Ländern, wo man eine richtige Botschaft oder Konsulat hat.
    • Ratrac Ruedi 30.09.2020 02:14
      Highlight Highlight Geht nicht, da der Kanton des letzten Wohnortes dafür zuständig ist...
  • El Vals del Obrero 29.09.2020 19:48
    Highlight Highlight Womit ich bezüglich E-Voting als Kompromiss noch leben könnte: Zustellung des Wahlzettels digital, Abgabe aber als ausgedruckter physikalischer Zettel auf Botschaft/Konsulat (persönlich oder wenn man das Risiko in Kauf nimmt per jeweiliger Inlandspost).
    • next_chris 29.09.2020 21:02
      Highlight Highlight Fuer mich ca 2000km zur naechsten Botschaft
    • Bildung & Aufklärung 29.09.2020 21:05
      Highlight Highlight Gar keine schlechte Idee! Vorallem, da ich gehört habe, von einem Freund, dass es angeblich auch Menschen geben soll, die schaffen es das Abstimmungscouvert erstmal schön irgendwo auf die Seite zu packen und in vielen Unterlagen zu verlieren und dann kurz vor Sonntag suchen sie es panisch... :-D

      So wäre allen gedient.

      Wenn nur (von Kommentarspalten bis Parlamenten) alle so konstruktiv u. ehrlich an sachlichen Verbesserungen/Fortschritten interessiert und beteiligt wären. (Ja, war ein Kompliment :-), ich schätze deine (solche) Beiträge. Sind von grossem Wert für uns als Gesellschaft.)
    • El Vals del Obrero 29.09.2020 21:15
      Highlight Highlight Deshalb wäre per Post (oder wo erlaubt allenfalls zuverlässigerem privatem Kurierdienst etc.) ja auch völlig ok. Hauptsache ein physikaler Zettel und nicht nur Bytes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reffx 29.09.2020 19:37
    Highlight Highlight Die Auslandschweizer leben ja nicht mehr hier und zahlen nach meinem Verständnis auch keine Steuern in der Schweiz.

    Eigentlich möchte nicht, dass Personen, die kein Teil unserer Gesellschaft sind, über unsere Regeln mitentscheiden dürfen... meine Meinung 😇
    • Randy Orton 29.09.2020 19:47
      Highlight Highlight Und wer ist Teil „unserer Gesellschaft“? Hast du mit jeder Schweizerin und jedem Schweizer einen persönlichen Kontakt? Ist jemand, der hier komplett isoliert und ohne Sozialkontakte lebt mehr Teil unserer Gesellschaft, als jemand der aus dem Ausland aktiv an der Gestaltung der Schweiz mitwirkt?
    • Uslandschwiizer 29.09.2020 19:51
      Highlight Highlight Und wenn man keine weitere Staatsbürgerschaft als die schweizerische hat, darf man demnach nirgends mitreden?

      Und wie definieren sie 'kein Teil der Gesellschaft'? Wer keine Steuern bezahlt, gehoert nicht dazu? Ein/e Hausmann/frau bezahlt keine Steuern, leistet aber einen enorm wichtigen Beitrag - kein Teil der Gesellschaft?
    • Garp 29.09.2020 19:54
      Highlight Highlight Wer isoliert lebt zahlt hier innerlich Steuern und ist von neuen Entschlüssen direkt betroffen.

      Auslanschweizer betreffen die Entscheidungen nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • K1aerer 29.09.2020 19:28
    Highlight Highlight Also mit dem E-Voting öffnet man meiner Meinung nach die Pandorabüchse. Stimmverfälschungen können dann einfach geschehen. Egal wie sicher die Verschlüsselungstechnik ist, die kann immer geknackt werden. Wenn man im Ausland lebt, dann müsste man solche Verzögerungen akzeptieren.
    • Randy Orton 29.09.2020 19:45
      Highlight Highlight e-Vanking, medizinische Informationen, Passdaten etc sind auch nicht besser gesichert und werden dennoch genutzt. Wer eine Abstimmung verfälschen will, kann das auch heute tun, jeder kann sich Stimmtechtsausweise und Couverts drucken lassen, ankreuzen was er möchte, ein paar verschiedene Unterschriften drauf und einsenden in verschiedenern Gemeinden - niemand würde so einen Betrug bemerken. Beim onlinevoting ist der fürs Fälschen von Resultaten sowohl Aufwand, das Fachwissen und anonym zu bleiben viel schwieriger.
    • Uslandschwiizer 29.09.2020 19:46
      Highlight Highlight Sie beziehen ihren Lohn in direkt vom Chef in Bargeld oder Naturalien? Wenn online Zahlungen sicher zu bewerkstelligen sind, dann sind es auch online Abstimmungen. ;-)

    • Isso 29.09.2020 19:57
      Highlight Highlight Wissen Sie was sich noch leichter knacken lässt als ein E-Voting System?...
      Genau, das herkömmliche Brief und Urnen System ;) Einfach Mal falsch zählen und schon ists passiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turicum 17 29.09.2020 19:27
    Highlight Highlight Mich würde mal interesssieren wer diese Auslandschweizer sind. Sind das Personen mit Schweizer Pass welche dauerhaft im Ausland leben und hier abgemeldet sind oder welche die vorübergehend dort verweilen und noch hier gemeldet sind. Mir will es nämlich partout nicht in den Kopf weshalb Menschen die nicht hier leben darüber bestimmen sollen wie es hier läuft, während man die ganzen Ausländer*innen die hier leben und immerhin mit den Konsequenzen leben müssen vom Whalrecht ausschliesst.

    Was ist da eure Meinung? Nimmt mich wunder.
    • Thorium 29.09.2020 20:09
      Highlight Highlight Das können zum Beispiel Studenten oder Leute mit Entsendevertrag sein. Beides zeitlich begrenzte Konstellationen bei denen du dich keineswegs vom Heimatland abgewandt hast. Da sehe überhaupt nicht ein, warum man diesen Menschen das Wahlrecht entziehen soll.
    • Uslandschwiizer 29.09.2020 20:11
      Highlight Highlight Um dir ein Beispiel zu geben: Ich lebe aufgrund Beruflichen- und FamiliaerenGruenden im Ausland, bin hier angemeldet und in der Schweiz abgemeldet. Geboren und Aufgewachsen bin ich in der Schweiz und dank Familie und Freunden immer noch gut verbunden. Als Lebenslanger FCB fan leiste ich mir eine Jahreskarte, konnte aber wegen Covid schon laenger nicht mehr ins Joggeli ;-)
      Aufgrund meiner Verbundenheit stimme ich bei Abstimmungen in der es um die gesellschaftliche Ausrichtung der Schweiz geht, ab. Bei zu "lokalen" Themen enthalte ich mich. Und beim Auslaenderstimmrecht bin ich deiner Meinung.
    • i schwörs 29.09.2020 20:31
      Highlight Highlight Meine Meinung ist klar: auch wenn man sich hier abmeldet (muss man eh wenn man nicht nur ein paar Monate wegbleibt), das Stimm- und Wahlrecht muss erhalten bleiben. Wer kein Interesse an der CH mehr hat, wird sich bestimmt nicht die Mühe machen, brieflich abzustimmen. Wozu auch. Und ja, wer hier länger lebt, arbeitet, etc. soll auch ein Stimmrecht erhalten. Von mir aus auch erst mal auf kommunaler und kantonaler Ebene. Meine Meinung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • remostussy 29.09.2020 19:24
    Highlight Highlight Hab bis jetzt noch nichts bekommen (Mexico)...
    • Hierundjetzt 29.09.2020 22:46
      Highlight Highlight Schlimm. Aber jetzt musst Du halt mehr EO zahlen wegem Vaterschaftsurlaub. oh wait...
    • remostussy 29.09.2020 23:29
      Highlight Highlight Ich (persönlich) bleibe vielleicht nicht ewig im Ausland und habe ein Interesse wie sich die Schweiz entwickelt.
      Es gibt viele Gründe wieso Schweizer ins Ausland ziehen (Beruf, Liebe, neues Leben, Familie). Nicht alles von dem ist zwingend permanent.
    • cada momento 30.09.2020 02:05
      Highlight Highlight ich habe kürzlich das couvert zur hornkuh initiative bekommen. (ebenfalls mexico)
    Weitere Antworten anzeigen
  • gugelhopf13 29.09.2020 19:23
    Highlight Highlight Vielen Dank für den interessanten Blickwinkel auf die Abstimmung. Rein theoretisch stimmt die Rechnung, dass wenn 51.1% aller Auslandschweizer nein gestimmt hätten, der Kampfjet bachab wäre. Es hätte bei diesem Ergebnis (51.1% Nein Anteil) aber eine Stimmbeteiligung von 65% der Auslandschweizer benötigt. Dies scheint mir auch bei rechtzeitigem Erhalten der Unterlagen unwahrscheinlich. Oder wie ist jeweils die Beteiligung der Auslandschweizer?
    • Dr. Faust 30.09.2020 07:04
      Highlight Highlight In meiner Gemeinde geht sie gegen 100%.
      In der Ferne werden viele patriotischer, und wenn sie sich die Mühe machen, diese Unterlagen zugeschickt zu bekommen, stimmen sie meist auch ab.
      (sofern sie denn können/ihre Stimme überhaupt in der Schweiz ankommt)
  • Black Cat in a Sink 29.09.2020 19:21
    Highlight Highlight Wir leben im Jahr 2020 und die Eidgenossenschaft versendet Umschläge. Dann wundert man sich, dass die besagten Umschläge zu spät/gar nicht ankommen und zu spät/gar nicht zurück kommen. Wir schreiben das Jahr 2020 und die Eidgenossenschaft hat noch nichts von Digitalisierung gehört/gelesen und wenn BA für Informatik den Auftrag bekommt, eine Auslandschweizer-Abstimmungsplattform hinzustellen, wird es weitere 50 Jahre dauern....
    • Hierundjetzt 29.09.2020 23:59
      Highlight Highlight Wir schreiben das Jahr 2020 und stimmen *gegen* das E-Voting ab, weil dieses weder das Wahlgeheimnis noch die Sicherheit garantiert.

      20 Mio hat die Eidgenossenschaft (BK) versenkt.

      Der BR ist dagegen.

      Die Post 50 Mio versenkt

      Der Kanton Genf hat damit aufgehört.

      Wegen der fehlenden Sicherheit, der fehlenden nicht -Hackbarkeit und dem fehlenden Wahlgeheimniss.

      Es gibt weltweit kein System das dies garantieren kann.

      Aber der Black darf anderer Meinung sein. Damit kann ich leben.
  • N. Y. P. 29.09.2020 19:12
    Highlight Highlight Die Lösung für Auslandschweizer sieht Fritsche von der ASO im E-Voting.

    Kommt gar nicht in die Tüte.

    Im Inland sind rund 3/4 der Bevölkerung gegen E-Voting. Da kann man den 600'000 Schweizern im Ausland keine Ausnahme zugestehen.

    E-Voting ist unsicher.

    Ich hätte schon lange gerne eine Abstimmung über ein 1000jähriges E-Voting-Moratorium.

    • Posersalami 30.09.2020 00:16
      Highlight Highlight Wieso kann denn nicht die Botschaft / Konsulat die Stimmzettel entgegennehmen und Fotos davon per Email in die Schweiz schicken? Zur Sicherheit kann man dann ja die Originale immernoch hinterher schicken..? Weil dann nicht alle gleich behandelt werden würden weil zB. in einigen Labdern die Schweiz keine Vertrerung hat?
    • N. Y. P. 30.09.2020 07:14
      Highlight Highlight Ist ein guter Vorschlag.

      Das E-Voting halte ich für unsicher. Jede andere Lösung, die relativ sicher ist, würde ich unterstützen.
  • chrissy_dieb 29.09.2020 19:10
    Highlight Highlight Ist das normal (auch zu Covid19 Zeiten), dass ein Brief wochenlang unterwegs ist?
    Vielleicht sollte der Bund sich überlegen einen Private-Post Anbieter zu beauftragen: Kann ja nicht sein, dass das Wochen dauert.

    Aber bitte bitte kein e-voting.
    Hat nicht der Kanton Genf 2019 abrupten sein e-voting Angebot zurückgezogen aufgrund von "kritische Fehler" im Quellcode? Und auch die story von den "voting machines" in der 2016 US Wahl ist nach wie vor wirr. Wir sollten doch nicht Mal ein Hauch von Ambiguität bei der Demokratie zulassen.
    • Schaaggi 29.09.2020 20:59
      Highlight Highlight Während ich für eine Schweizer Firma in Südamerika gelebt/gearbeitet hatte, gab es nur eine Chance per Kurier für ca. 40 Franken, dass es rechtzeitig ankommt.

      War mir bislang aber nicht klar, dass diese 5 Wochen festgelegt sind.
    • leu84 29.09.2020 21:21
      Highlight Highlight Je nach Infrastruktur vor Ort, kann ein Brief mehrere Wochen unterwegs sein. Es ist gang und gäbe, dass z.B. Postkarten oder Briefe Wochen nach der Rückkehr in der Schweiz eintreffen. Ähnlich ist es bei Paketen ins Ausland. Ein Brief aus Chile brauchte mal ein halbes Jahr, bis es bei uns ankam.
      Flugpost/Eilpost sind die Ausnahme. Die sind etwas schneller.
    • chrissy_dieb 29.09.2020 22:13
      Highlight Highlight merci für Eure Rückmeldung.

      3-5 Wochen - und das im 21. Jahrhundert. Ich frage mich, an was es fehlt. 🤔
  • Uslandschwiizer 29.09.2020 19:09
    Highlight Highlight Kann ich Bestaetigen, die Abstimmungsunterlagen kamen zu spaet und ich haette die Kampfflugzeuge definitiv zurueck in den Hangar geschickt.
    • chrissy_dieb 29.09.2020 19:20
      Highlight Highlight @Uslandschwiizer

      Ums positiv zu sehen: Vielleicht bringt Ihnen der Jet ja fortan die "Luftpost" etwas schneller. ;-)
    • Stem 29.09.2020 19:23
      Highlight Highlight Sie wohnen offensichtlich nicht mehr in der Schweiz, also tangiert sie die Kampfjet Abstimmung gleich Null.
    • Uslandschwiizer 29.09.2020 19:34
      Highlight Highlight @chrissy_dieb
      Musste schmunzeln, das waere ein positiver Nebeneffekt ;-)

      Waehrend in der USA ist die Briefwahl zu gefaehrlich ist, ist es in der Schweiz die online Abstimmung. Vielleicht waere es eine Idee mehr Geld innerhalb der Armee gegen cyberwars einzusetzen, anstatt auf cold war Flieger zu setzen - wer weiss vileicht faellt als Nebenprodukt ein Hacker-sicheres online voting an?
    Weitere Antworten anzeigen
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 29.09.2020 19:05
    Highlight Highlight Warum überhaupt können Auslandschweizer abstimmen jedoch Ausländer in der Schweiz nicht?
    Azslandschweizer zahlen weder Steuern noch bringen sie sich in den Gemeinden ein im Gegensatz zu Ausländern in der Schweiz.
    • Globi_aufReise 29.09.2020 20:13
      Highlight Highlight Weil Auslandschweizer/innen nicht heisst das man nie mehr in die Schweiz zurückkommt. Wenn ich für ein paar Jahren wegen der Arbeit im Ausland bin, will ich trotzdem bei der Zukunft von meinem Heimatland mitbestimmte. Auch haben die meisten Abstimmung folgen für die nächsten Jahrzenten und nicht nur für ein paar Monate.
    • i schwörs 29.09.2020 20:33
      Highlight Highlight Weil sie als Bürger nun mal das Recht dazu haben. Ob sie es wahrehmen, bleibt ihnen überlassen. Punkto den Ausländern die hier Steuern zahlen und sich einbringen: ja, die sollten zumindest auf Gemeindeebene mitbestimmen dürfen.
    • El Rafiosi 29.09.2020 20:56
      Highlight Highlight Ganz einfach, weil die Auslandschweizer die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzen.
      Auslandschweizer bringen sich vielleicht nicht in Gemeinden ein, vertreten aber die Schweiz weltweit und bringen somit die Schweiz global ein.
      Es gibt auch Auslandschweizer die in der Schweiz Steuern zahlen.
    Weitere Antworten anzeigen

76'500 Besucher, kein einziger Corona-Fall: Die «Sensation» von Salzburg

Besucher aus 39 Ländern, 110 Aufführungen, 1400 Mitwirkende – und 0 Corona-Fälle: Die Salzburger Festspiele haben gezeigt, dass Festivals auch in der Corona-Zeit möglich sind.

Die Salzburger Festspiele habe eine positive Bilanz des durch die Corona-Krise stark abgespeckten Festivals gezogen. Die Erwartungen des Direktoriums seien weit übertroffen worden, teilten die Festspiele mit. Das wegen des Coronavirus aufgelegte Sicherheitskonzept habe funktioniert.

«Dass bisher bei 1400 Mitwirkenden in der über zweimonatigen Vorbereitungs-, Proben- und Vorstellungszeit nur eine einzige Mitarbeiterin Anfang Juli infiziert wurde und dass kein einziger Fall unter den 76'500 …

Artikel lesen
Link zum Artikel