Schweiz
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Les candidats a la presidence du Parti Socialiste Suisse, PS, Mattea Meyer, gauche, et Cedric Wermuth, droite, posent pour le photographe lors de l'audition officielle des candidats pour le poste de president du PS Suisse ce jeudi 3 septembre 2020 a Lausanne. Lors du congres du parti a Bale le 17 octobre 2020, les delegue du PS Suisse eliront la succession du president sortant, Christian Levrat. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Mattea Meyer und Cédric Wermuth: Das wahrscheinlich zukünftige SP-Präsidium stärkt den Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten den Rücken. Bild: keystone

Interview

«Da ist ziviler Ungehorsam doch völlig legitim. Wie sollen die sich denn sonst wehren?»

Die zukünftige SP-Spitze erzählt im watson-Interview, was sie von der Besetzung des Bundesplatzes hält.



Bern hat turbulente Tage hinter sich. Wie ist die Stimmung im Bundeshaus?
Mattea Meyer: Von unserer Seite her recht ruhig. Auf der rechten Ratsseite hat es einige, die haben offenbar das Gefühl, der Untergang der Schweizer Demokratie stehe kurz bevor.
Cédric Wermuth: Uns erstaunt, wie schnell sich vermeintlich selbstsichere Multimillionäre hier empört haben.
Meyer: Das ist eine künstliche Empörung. Das sind Nebelpetarden. Es geht darum, vom Inhalt abzulenken. Sie nehmen jetzt auch dankend auf, dass in den vergangenen zwei Tagen vor allem darüber diskutiert wurde, ob das rechtens ist, was die Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten machen, und nicht über die Inhalte.

Wie kann man sich das vorstellen? War das Camp Dauerthema unter den Parlamentarierinnen und Parlamentariern?
Wermuth: Es wurde schon darüber diskutiert. Die Debatte wurde aber immer entspannter. Am Anfang hatten einige Mitte-Politiker noch etwas Angst und fragten sich, ob sie nun mit Eiern beworfen würden. Aber diejenigen, die sich auf den Platz begaben, waren danach ziemlich schnell entspannt.

Sonderlich entspannt schienen mir die SVP-Nationalräte Rino Büchel, Erich Hess und Andreas Glarner allerdings nicht. Sie schimpften nicht nur über die Aktivistinnen und Aktivisten, sondern beleidigten auch noch Ratsmitglieder.
Wermuth: Sie wissen genau, dass die Demonstrantinnen und Demonstranten im Kern Recht haben. Es sind genau diese Nationalräte und ihre Parteien, die verantwortlich sind für die Krise, weil sie jahrzehntelang sämtliche Warnzeichen ignoriert haben.
Meyer: Und dann kommen diese jungen Menschen und haben die Frechheit, ihnen das vorzuwerfen. Von Angesicht zu Angesicht und das vor ihrem Arbeitsplatz.
Wermuth: Und dann waren es sogar noch zum grossen Teil Frauen.
Meyer: Das war ihnen offenbar zu viel.

So reagierte Erich Hess auf die Besetzer:

Video: watson

Die Wogen gingen aber auch auf linker Seite hoch. Ihre Kollegin Jacqueline Badran wetterte über «fucking Andi Glarner.»
Meyer: Fluchen und Rassismus kann man einfach nicht auf dieselbe Stufe setzen. Jacqueline Badran empörte sich, dass die Medien zwei Tage lang darüber diskutierten, ob die Besetzung des Bundesplatzes rechtens sei, anstatt sich mit den Inhalten zu beschäftigen. Und dann richtete sich der Fokus wieder auf Andreas Glarner, der zu unser Nationalratskollegin Sibel Arslan meinte, sie solle doch zurück in die Türkei gehen, wenn es ihr hier nicht passe. Er spricht ihr damit allen Ernstes ab, ein gleichwertiger Teil unserer Gesellschaft zu sein! Dieser unverhohlene Rassismus schockiert mich. Aber es ist kein Zufall, dass es die gleichen sind, die Menschen nach der Passfarbe und Herkunft beurteilen und denen die Zukunft der Enkel egal ist.

Fakt ist aber, dass die Besetzung illegal war. Da können die Medien nichts dafür.
Wermuth: Ja, das ist richtig. Und ich verstehe auch die Menschen, die finden, dass es ungerecht sei, dass sie für fünf Minuten zu lange parken bestraft werden. Das muss am Ende die Bewegung selbst wissen. Aber: Es ist nicht alles illegitim, was illegal ist. Genau diejenigen, welche sich jetzt so scheinheilig empören, lassen sich von der Erdöllobby und den Multis mit Milliarden eindecken und spielen die Klimakrise herunter für ein bisschen Profit.
Meyer: Und noch was.

Ja?
Meyer: Das Demonstrationsverbot auf dem Bundesplatz wurde doch eingeführt, damit wir im Parlament unabhängig politisieren können. Wie unabhängig aber können wir politisieren, wenn die Erdöllobbyisten mit uns im Ratssaal sitzen? Das ist die wahre Gefahr für die Unabhängigkeit und nicht die 200 bis 300 jungen Menschen, die dafür einstehen, eine Zukunft zu haben.
Wermuth: Man muss die Grössenordnung des Unrechts im Auge behalten: Der Skandal ist doch nicht, was diese Woche auf dem Bundesplatz, sondern was jahrzehntelang im Ratssaal passiert ist.

«Das neue CO2-Gesetz ist nur zustande gekommen, weil die Klimajugend so zahlreich auf die Strasse ging und streikte.»

Mattea Meyer

Als zukünftige SP-Spitze heissen Sie den Rechtsverstoss also gut?
Wermuth: Wie gesagt, wir müssen schon die Dimensionen wahren. Wir fühlen uns mit dieser Bewegung solidarisch verbunden, die den Kampf für Klimagerechtigkeit verbindet mit dem Kampf für ein gutes Leben für alle. Zum Beispiel auch für Geflüchtete, die gleichentags protestierten.
Meyer: Dem stimme ich zu. Es ist heute legal, die Umwelt zu zerstören. Aber es ist nicht legal, seine Meinung dort zu äussern, wo sie gehört wird.
Wermuth: Das muss man doch im Verhältnis sehen. Das sind junge Leute, die sich gegen eine Lobby auflehnen, die Milliarden in die Klimaleugnung investiert. Das ist David gegen Goliath. Da ist ziviler Ungehorsam doch völlig legitim. Wie sollen die sich denn sonst wehren?

Sie könnten zum Beispiel eine Initiative ergreifen.
Wermuth: Das machen sie ja auch.
Meyer: Die Gletscherinitiative ist zum Beispiel in der Pipeline. Aber es muss doch in unserer Demokratie auch möglich sein, auf andere Art und Weise für völlig berechtigte Anliegen zu kämpfen. Und man muss schon sehen: Das neue CO2-Gesetz ist nur zustande gekommen, weil die Klimajugend so zahlreich auf die Strasse ging und streikte.

Sie sprechen sich für Streiks aus, heissen Rechtsverstösse gut: Kann man also davon ausgehen, dass sich in der SP in Zukunft der Juso-Guerilla-Style durchsetzen wird?
Wermuth: Das ist doch kein Guerilla-Style! Streiks gehören zu einer gewerkschaftlichen, sozialdemokratischen Tradition. Der Frauenstreik war auch an vielen Orten faktisch eine illegale Arbeitsniederlegung, aber er war völlig legitim. Uns geht es hier vor allem auch um die Unterscheidung, ob etwas legitim oder legal ist.

Das Anliegen der Klimajugend teilen ja viele in der Bevölkerung. Aber ist es zielführend, wenn die Demonstrierenden Marktfahrende verärgern und den ÖV blockieren. Da verspielt man doch Sympathien ...
Meyer: Die Aktivistinnen und Aktivisten haben ihr Camp so gut es ging auf die Seite geräumt und den Marktfahrenden sogar angeboten, ihr Gemüse abzukaufen, das sie nicht loswurden. Das zeigt doch, dass wir es nicht mit einem rücksichtslosen Protest zu tun haben. Es ist absurd, ihnen vorzuwerfen, sie wären schuld, dass es in der Klimapolitik nicht vorwärts geht. Nachdem die rechten Bremser Fortschritt verhindern.

Die Aktivistinnen und Aktivisten hätten das Camp doch auf den Waisenhaus-Platz verschieben können ...
Meyer: Das war ein faires Angebot der Stadt Bern. Man hätte das auch annehmen können. Aber diejenigen, welche das Camp aufgebaut haben, haben anders entschieden.

Nochmals: Damit haben sie doch jede Menge Goodwill verspielt.
Wermuth: Es heisst immer, die Jugend solle sich politisch engagieren. Aber wenn man sie dann zu spüren beginnt, wenn es weh tut, dann ist es auch wieder nicht gut.

Ein Marktfahrer raeumt seine Kisten vom Bundesplatz weg, waehrend der Aktionswoche Rise up for Change auf dem Bundesplatz, am Dienstag, 22. September 2020, in Bern. Die Klimabewegung kuendigt weitere Aktionen gegen die institutionelle Politik, Wirtschaftselite und den Finanzplatz waehrend der Woche an. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Am Dienstagmorgen teilten sich Marktfahrende und Demonstrierende den Bundesplatz. Bild: keystone

Sie würden es demnach auch richtig finden, wenn Bauern ein Camp aufbauen und für mehr Subventionen protestieren würden?
Meyer: Ja. Aber am besten würden wir das Gesetz so verändern, dass Demonstrationen auf dem Bundesplatz während der Session zulässig sind. Wir müssen uns diesen politischen Diskussionen stellen! Und bevor Sie fragen: Ja, auch dann, wenn Coronakritiker gegen das Covid-Gesetz demonstrieren wollen.

Haben Sie mit den Demonstrierenden gesprochen?
Wermuth: Ja. Ich war ehrlich gesagt etwas überrascht, wie viele positive Feedbacks wir für unsere Arbeit bekommen haben. Es wurden aber auch harte, kritische Fragen gestellt.

«Ich finde das verheerend, wenn die Politik den Dialog einfach ablehnt.»

Cédric Wermuth

Haben auch bürgerliche Parlamentarierinnen und Parlamentarier den Dialog gesucht?
Wermuth: Es wäre eigentlich der Wunsch dieser Bewegung gewesen, insbesondere mit bürgerlichen Parlamentarierinnen und Parlamentariern zu sprechen. Und sie verstehen nicht, weshalb sich diese der Diskussion nicht stellten.

Bürgerliche Politikerinnen und Politiker waren also nicht im Camp?
Wermuth: Ich habe das nicht 24 Stunden am Tag beobachtet, aber ich glaube eher nicht. Ich finde das verheerend, wenn die Politik den Dialog einfach ablehnt. Und das, obschon die Demonstrierenden auf absolut friedliche Art und Weise das Gespräch suchten.

Hand aufs Herz. Was soll dieser Protest bewirkt haben? Wird jetzt ein Parlamentarier deswegen einknicken?
Wermuth: Nein, zumindest nicht die Bürgerlichen.
Meyer: Der Protest hat sich auch nicht nur an das Bundeshaus gerichtet. Es ging auch darum, die Gesellschaft wachzurütteln und zu sagen: Wir können mit dem Klimaschutz nicht mehr warten.

«Das Gesetz, das wir heute haben, beinhaltet zumindest ein paar Schritte in die richtige Richtung.»

Mattea Meyer

Die Klimastreikenden fordern Netto Null Treibhausgasemissionen bis 2030. Wollen Sie das auch?
Meyer: Ja.
Wermuth: Selbstverständlich wollen wir das.
Meyer: Wir müssen sogar.
Wermuth: Ob wir das im Parlament aber umsetzen können, ist eine andere Frage.
Meyer: Aber inhaltlich ist das klar unser Ziel. Nur so können wir die schlimmsten Auswüchse der Klimakrise noch abwenden.

Klimaaktivisten haben am frühen Montagmorgen den Bundesplatz in Bern besetzt.

Die Klimajugend fordert Netto Null Treibhausgasemissionen bis 2030. Bild: sda

Im neuen CO2-Gesetz ist aber Netto Null bis 2030 nicht verankert. Trotzdem haben Sie gestern Mittwoch zugestimmt.
Meyer: Das ist jetzt einfach ein Kompromiss. Vor zwei Jahren war das C02-Gesetz noch derart verwässert, dass wir es abgelehnt haben. Das Gesetz, das wir heute haben, beinhaltet zumindest ein paar Schritte in die richtige Richtung.

Sprich?
Meyer: Ab einem gewissen Zeitpunkt werden etwa Ölheizungen verboten. Oder es werden Abgaben auf Flugtickets erhoben. Aber auch das reicht eigentlich nicht. Der wesentlichste Punkt, den Finanzplatz in die Pflicht zu nehmen, wurde aussen vor gelassen.
Wermuth: Wir haben dem Gesetz zugestimmt, weil es ein Einstieg in die richtige Debatte ist. Es ist ein guter, erster Schritt. Wir werden es überzeugt verteidigen. Aber zu behaupten, das Klimaproblem sei gelöst, wäre falsch.

Wird sich die SP unter Ihnen also vor allem darauf konzentrieren, dem Finanzplatz stärker auf die Finger zu schauen?
Meyer: Wir werden uns für technologische Fortschritte einsetzen. Gebäudesanierungen vorantreiben, Solarenergie und den öffentlichen Verkehr fördern. Aber unser Grundsatz ist: Die Klimafrage ist nicht eine technologische Frage. Der technologische Fortschritt kann uns zwar unterstützen. Doch solange wir nicht bereit sind, der UBS, der Credit Suisse und der Nationalbank zu verbieten, Milliarden damit zu verdienen, den Regenwald abzuholzen, oder an den unmöglichsten Orten nach Erdöl zu suchen, so lange werden wir keinen entscheidenden Schritt vorwärts kommen. Und diesen Schritt müssen wir vorwärts kommen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 25.09.2020 05:39
    Highlight Highlight Und wenn einmal ein Auto angezündet wird? Ist das dann auch noch verhältnismässig?
  • Bivio 24.09.2020 22:53
    Highlight Highlight Gilt denn dies auch für die Gegenseite. Z.B. bei Corona oder was wäre, wenn gewisse Leute ein Protestcamp auf dem Bundesplatz errichten, mit dem Ziel erst aufzuhören, wenn der letzte Illegale die Schweiz verlassne hat?
    Betzüglich Lobbying. Wer denkt, dass nur bürgerliche Lobbying betreibeben hat gar keine Ahnung. Lobbying wird genauso von Links betrieben. Dort sind es einfach andere Interessenverbände, welche aber genau so mit Geld und Einfluss herumwerfen.
  • bigfr0g 24.09.2020 15:15
    Highlight Highlight Und auch wenn es viele nicht gerne hören, die Jugendlichen habe alle 4 Jahre die Chance ihre National- und Ständeräte zu wählen!

    Da kann man noch soviel protestieren, so sieht unsere Demokratie aus und schlussendlich wiederspiegelt es das Bild was die Schweizer Gesellschaft will. Ob es einem passt oder nicht.
  • bigfr0g 24.09.2020 15:13
    Highlight Highlight Als erster Schritt wäre es doch mal gut die Lobbies aus dem Bundeshaus zu entfernen!

    Egal ob Erdöl-, Tabak-, Casino- oder Zucker-Lobby, alles ungesund und schädlich und doch sind diese zuhauf dort vertreten!
    • Toerpe Zwerg 24.09.2020 22:23
      Highlight Highlight Gibt ja auch auf der "anderen Seite" massenhaft Lobbies ...
  • HugoBalls 24.09.2020 13:01
    Highlight Highlight Die ganze Sache um den Klimawandel ist viel komplexer als sich gewisse vorstellen können...
    • Toerpe Zwerg 24.09.2020 14:49
      Highlight Highlight Und weshalb, bzw. was ist daran so kompliziert?
  • Carry62 24.09.2020 12:48
    Highlight Highlight Der „Hinweis“ von CW auf Multimillionäre musste ja kommen 😂
    Lieber Cederic... nach zwei Amtsperioden als NR bist Du mit diesem Einkommen auch Millionär 😉
    • Hipster mit Leggins 24.09.2020 14:57
      Highlight Highlight aber durch Umverteilung (das ist kommunistisch voll okay). Eigene Arbeit oder des Vaters (Erben) ist dagegen mega-pfui.
  • Anti-Bot 24.09.2020 12:36
    Highlight Highlight Ein sehr gutes Interview! Dass zwei in die Bundespolitik eingebundene Parlamentarier illegalen Protest legitimieren, bzw. heroisieren, irritiert mich aber. Es bleibt zu hoffen, dass andere, ebenfalls vermeintlich „ungehörte“ Interessengruppen nicht auf diesen Zug aufspringen und dann ihren Diskurs ebenso ausserhalb des demokratischen Systems führen. Ich dachte bisher, die direkt-demokratischen Instrumente seien das Ventil, dass es nicht zu solchen Bürgeraufständen kommt.
  • smartash 24.09.2020 11:38
    Highlight Highlight „Nochmals: Damit haben Sie doch jede Menge Goodwill verspielt“


    Könnt ihr bitte aufhören dieses Narrativ andauernd zu befeuern
  • champedissle 24.09.2020 11:33
    Highlight Highlight Ich nehme zur Kenntnis, dass die Führung von SP und GP die Gesetzlosigkeit ebenso befürworten wie die Missachtung der grundlegenden Regeln der direkten Demokratie. Wir haben ganz andere Mittel als unnötige, umwelschädigende Demos um Aenderungen zu bewirken. Das hat die SP/Grüne offensichtlich übersehen.
  • Der Buchstabe I 24.09.2020 11:28
    Highlight Highlight Wermuth war mir bisher nie sympathisch, aber er wird es mehr und mehr.

    Ich sehe eine Entwicklung vom Juso-Utopiker zu einem ernstzunehmenden Politiker.
  • Blitz 24.09.2020 11:20
    Highlight Highlight Wie sollen sie sich den wehren...........!! Ah ja, nur so!!
  • katerli 24.09.2020 11:01
    Highlight Highlight Ich finde die zwei als Tandem sehr sympathisch. Auch wie sie die Fragen im Interview jeder für sich und gleichzeitig ergänzend Beantworten. Mir gefällts.
    • landre 24.09.2020 11:36
      Highlight Highlight Präsidial einführendes Interview als offizielle "Sozialdemokratische Partei der Schweiz". Sozial und demokratisch.
      (Ok, schön und gut. Demokratie und Sozialität haben aber trotzdem nichts mit willkürlichem okkupieren von öffentlich gemeinschaftlichem irgendwas zu tun.)
    • News ohne blabla 24.09.2020 11:54
      Highlight Highlight @landre Willkürlich? War wohl einfach Zufall meinst du?
  • Brave 24.09.2020 11:00
    Highlight Highlight Bedenkliches Demokratieverständnis der beiden: Sie unterstützen, wenn eine an sich legale Demo von Abtreibungsgegnern in Zürich verboten wird und andererseits eine illegale Demo von Klimaschützern durchgeführt wird.
    • KoSo 24.09.2020 11:29
      Highlight Highlight der Unterschied bei diesen 2 Sachen sollte doch für alle ersichtlich sein.

      beim einen geht es um die Freiheit, über sich ind seinen Körper zu entscheiden, beim anderen geht es darum endlich zu erwachen und unsere Verantwortung gegenüber den zukünftigen Generationen wahr zu nehmen!
    • gelb 24.09.2020 11:32
      Highlight Highlight Merkwürdiges Demokratieverständnis von Brave: Demonstrationen sind ein Teil der Demokratie. Es waren friedliche Proteste und die Parlamentarier konnten ungehindert ihre Arbeit verrichten. Könntest du mir bitte noch eine Quelle mitteilen, wo die beiden eine Abtreibungsdemo verbieten wollten?
  • Superreicher 24.09.2020 10:57
    Highlight Highlight "Der Skandal ist doch nicht, was diese Woche auf dem Bundesplatz, sondern was jahrzehntelang im Ratssaal passiert ist." Hat was.
  • Locutus70 24.09.2020 10:52
    Highlight Highlight «Da ist ziviler Ungehorsam doch völlig legitim. Wie sollen die sich denn sonst wehren?» - das sind auch die Parolen von Ausländerfeinden und Faschisten.
    • Oigen 24.09.2020 11:27
      Highlight Highlight Ohne Zivilen ungehorsam gäbe es keine Schweiz, kein vereinigtes Deutschland, wäre der eiserne vorhang nie gefallen, gäbe es weder helden wie mandela oder ghani...
    • smartash 24.09.2020 11:42
      Highlight Highlight Nein. Das ist inhaltlich bereits zu hoch für ausländerfeindliche Faschos. Und beihaltet zu viele komplizierte Wörter 😂

    • Liselote Meier 24.09.2020 11:49
      Highlight Highlight Njet, das verhält sich umgekehrt. Ziviler Ungehorsam ist eine Traditionelle linke Aktionsform.

      Die neue Rechte kopiert linke Aktionsformen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mahakala 24.09.2020 10:46
    Highlight Highlight Lieber Herr Wermuth
    Natürlich ist ziviler Ungehorsam legitim. Clever ist der Einsatz von zvililem Ungehorsam aber nur, wenn man dabei keine Regeln bricht, zumindest nicht schon bei der ersten Aktion.
    Es gibt doch so viel historische Inspiration zu diesem Thema. Das geht eindeutig besser; so dass sich die breite Masse anschliessen könnte, ohne sich dabei strafbar zu machen. Die jungen Leute sollten nochmals über die Bücher gehen und ihre unverbrauchte Fantasie spielen lassen.
    • KoSo 24.09.2020 11:30
      Highlight Highlight Ungehorsam sein ohne Regeln zu brechen?
      coole Sache! 🤦🏻‍♂️
    • smartash 24.09.2020 11:47
      Highlight Highlight Und wie soll ziviler Ungehorsam funktionieren ohne das man dabei die Regeln bricht?

      Ziviler Ungehorsam wird doch genau dadurch definiert, dass man gewisse Regeln bricht. Halt eben „ungehorsam“ ist. Der Regelbruch ist also schon in der Bezeichnung festgehalten
    • News ohne blabla 24.09.2020 11:56
      Highlight Highlight Was hast du das Gefühl was ungehorsam bedeutet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 24.09.2020 10:44
    Highlight Highlight Ohne Erdöl wären wir alle noch Höhlenbewohner. Die Realität ist, ohne Erdöl kollapiert die Weltwirtschaft. Zusätzlich zur Coronakrise keine Option.
    • KoSo 24.09.2020 11:32
      Highlight Highlight hahaha

      du sprichst es an, der jetzige Verbrauch von Erdöl wird uns ziemlich schnell zu Höhlenbewohnern machen!
    • gelb 24.09.2020 11:36
      Highlight Highlight Die Realität ist, eine Dekarbonisierung der Wirtschaft von ca. 80-95 % (je nach Studie) ist möglich.
    • Friction 24.09.2020 11:37
      Highlight Highlight Habs kabierd. Danke
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amarillo 24.09.2020 10:42
    Highlight Highlight Mit der Ansicht, dass der Zweck die Mittel heilige, bzw. der Rechtsstaat nur noch unter dem Vorbehalt der eigenen Meinung gelte, offenbart die neue Führungsspitze der SP ein abstruses Verständnis eines demokratischen Rechtsstaates. Persönliche Moral + Gesinnung stehen NICHT über dem Recht. Solche Anmassungen und Aushöhlungen des Rechts haben schon fatale Entwicklungen eingeläutet.
    • News ohne blabla 24.09.2020 12:03
      Highlight Highlight Sie sagen auch nicht, dass die Aktivisten jetzt über dem Recht stehen.
      Das Gesetz ist auch nicht gottgegeben sondern diskutierbar.
    • geissenpetrov 24.09.2020 12:56
      Highlight Highlight "Persönliche Moral + Gesinnung stehen NICHT über dem Recht."

      Doch, natürlich steht die Moral über dem Gesetzt. Das Gesetz kann nie alles erfassen (muss es auch nicht). Gleichzeitig besteht in einer Demokratie Bedarf an begründetem Argumentieren, was wiederum ein Moralprinzip voraussetzt. Man spricht hier auch von politischen Teilnahmerechten oder öffentlicher Autonomie.
  • Wandervogel 24.09.2020 10:40
    Highlight Highlight Wermuths Antwort auf die Frage ob er den Rechtsverstoss gutheisst: <<Das ist David gegen Goliath. Da ist ziviler Ungehorsam doch völlig legitim. Wie sollen die sich denn sonst wehren? >>

    ...ist in meinen Augen einfach saugefährlich. Wir haben Gesetze und diese gelten grundsätzlich für alle Gruppen/Ideologien gleichermassen. Da es keine neutrale Instanz gibt (da nicht möglich), die diese Legitimitäten absegnen kann, kann jede Gruppe, egal ob friedlich oder gefährlich, diese Legitimitäten selber festlegen und als Grundlage für Rechtsverstösse nutzen. Aber dann haben wir aber den Salat...
    • KoSo 24.09.2020 11:37
      Highlight Highlight das war eine Besetzung ohne Gewalt, mit einiges an Diskussionen, mit einer unfreiwilligen Auflösung und dich ohne Verletzte.

      da braucht es aus meiner Meinung keinen Rechtsstaat!
      die Stadt hat sich durchgesetzt ohne den Demonstrierenden die Gesichter zu zerschlagen, heisst es wurde Macht ausgeübt aber nicht ausgenutzt.

      bitte, sag mir mal was das für Rechtsverstösse sind, die dir im Kopf herum schwirren bzw. da jetzt Tür und Tor offen steht.
    • geissenpetrov 24.09.2020 13:18
      Highlight Highlight «..ist in meinen Augen einfach saugefährlich.»

      Wermuth hat Habermass gelesen und verstanden. Er weiss daher, dass die Frage der Macht (hier als David gegen Goliath dargestellt) zentral ist.
      Am Ende kam es zur Räumung des Platzes, womit sich die mächtigere Position (die des Rechts) durchsetzte.
      Die Gefahr, dass sich durch die Aktion des zivilen Ungehorsams, die Machtverhältnisse oder das geltende Recht verkehren würden, bestand objektiv zu keinem Zeitpunkt.
  • Trompete 24.09.2020 10:15
    Highlight Highlight Wie lange wird es wohl Jositsch unter der neuen Führung in der Partei aushalten? Ich denke, ihm stehen ob solchen demokratiefeindlichen und rechtlich nicht haltbaren Positionen die Haare zu Berge.
    • gelb 24.09.2020 11:40
      Highlight Highlight Was sind daran Demokratiefeindliche Positionen. Demonstrationen gehören zur Demokratie. Hingegen ist der Versuch einen Bundesrichter abzuwählen, weil die Wertvorstellungen des Richters nicht die der Partei entsprechen, demokratiefeindlich.
  • K1aerer 24.09.2020 10:13
    Highlight Highlight Bezüglich Lobbyismus sollte sich die SP, nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Sie haben ja u. a. auch das umstrittene Gesetz bzgl. Lobbyismus durchgeboxt.
    • Francis Begbie 24.09.2020 11:09
      Highlight Highlight Was denn genau? Quelle und mehr Infos, statt Anschuldigungen. Merci.
  • du_bist_du 24.09.2020 10:05
    Highlight Highlight Naja, also die Kritik am Lobbyismus stimmt schon. Nur vergeben viele Parlamentarier ihrer Zutrittskärtchen an "Fremde". Dieses Argument taugt nicht, da es ebenso gegen die eigene Partei ausgelegt werden könnte.

    Was ich ebenfalls nicht mag, sind die Relativierungen. Klar ist es ein wichtiges Thema. Nur frage ich mich, ob die beiden auch ein Protestcamp patriotischer Schweier verteidigen würden, die für Grenzschliessungen protestieren. Ich zweifle irgendwie daran...

    Einige bürgerliche Politker haben allerdings wirklich eine Arroganz und Unverschämtheit an den Tag gelegt, die schockiert.
  • IMaki 24.09.2020 10:01
    Highlight Highlight Jetzt habe ich den Trick begriffen. Die SP hat deshalb - bald - ein Zweierpräsidium, weil dann alle Interviews doppelt so lange werden; will heissen, dass man in den Medien doppelt so viel Raum besetzen kann. (Ohne dass es die Medienschaffenden merken.)
    Nur blöd, dass inhaltlich deshalb nicht mehr herauskommt als bei einer einzelnen Person.
    • Janeywilcox 24.09.2020 11:56
      Highlight Highlight Nein. Die SP hat ein Zweierpräsidium, damit a.) keine Einzelperson im Fokus steht, b.) beide Geschlechter vertreten sind und es c.) die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtert.
  • mutorintemporibus 24.09.2020 09:59
    Highlight Highlight Die künftigen Wahlen werden zeigen, ob die SP mit ihrer Radikalisierung auf dem richtigen Weg ist, oder sich halt in Richtung 10%-Partei bewegt.
    • KoSo 24.09.2020 11:39
      Highlight Highlight die SVP macht es doch vor, wie viel man mit radikalen Haltungen gewinnen kann, so gesehen ist der weg doch nicht falsch....
    • gelb 24.09.2020 11:40
      Highlight Highlight Welche Radikalisierung?
  • Share 24.09.2020 09:53
    Highlight Highlight 🙄 Was bitte schön hat Versammlungsfreiheit mit zivilem Ungehorsam zu tun? Warum sind Klimaflüchtlinge ein Tabu? Wieso wird nicht diskutiert, dass Botschaftsasyle abgeschafft wurden? Wegschauen hat Hochkonjunktur. Der Weg uf Bärn ist Klimaflüchtlingen verunmöglicht - dank der geographischen Lage z‘Mitz auf dem Kontinent - verwegener Plan. Das Schockmomentum umso grösser. Dass das alles jetzt kommentiert gar moderiert wird 🤮. Es ist Medienkritik, da die Meinungsvielfalt sich aufs politische Spektrum beschränkt und jeden faktenbasierten Aktivismus - übersieht. Lieber über VTlers berichten.
  • Serge Künzli 24.09.2020 09:51
    Highlight Highlight Sie könnten sich für ganz konkrete Lösungen einsetzen. Klima ist ein zu abstrakter Begriff hinter dem man sein Nichtstun sehr gut verstecken kann. CO2 ebenfalls. Gegen das Auto wird schon genug getan. Die Klima oder Umweltjugend könnte sich konkret gegen den Plastik einsetzen. Auf die Grossverteiler zugehen. In den Läden protestieren. Lösungen vorschlagen. Konkrete Aktionen machen. Medienkampagnen fahren. usw. Da hätten sie das Verständnis und die Symphatie der Bevölkerung. Aber mit illegalen Aktionen schaufeln die ihr eigenes Grab. Leider.
    • Emma Jones 24.09.2020 11:56
      Highlight Highlight Der Verbrauch bei den Autos ist trotz technologischem Fortschritt dank SUVs so hoch wie nie. Aber klar gegen Autos wird genug getan..

      Wenn du so viele tolle Vorschläge hast, setz diese doch selber um!
    • Serge Künzli 24.09.2020 16:51
      Highlight Highlight Ich gehöre nicht zu der Klimajugend. Zu alt. Bin schon 27!
    • Toerpe Zwerg 24.09.2020 22:21
      Highlight Highlight "Der Verbrauch bei den Autos ist trotz technologischem Fortschritt dank SUVs so hoch wie nie."

      Nein, ist er nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • motzicheib 24.09.2020 09:50
    Highlight Highlight Es muss sich etwas tun in Sachen Klimawandel. Aber eben nicht nur in der Schweiz, sondern in allen Staaten. Unser Beitrag sollen vor allem technische Innovationen sein und nicht irgendwelche stumpfsinnigen Verbote und Gesetze, die nur dazu da sind, neue Gelder für irgendwas zu generieren, für was es schlussendlich gar nicht gebraucht wird.

    Zu dem ist die Schweiz immer noch eine Demokratie, in dieser man mit seinen Anliegen durch die vorgegebebenen Instanzen geht und nicht jeder gleich auf zivilen Ungehorsam macht. Und wer dazu sowas gutheisst, hat nichts im Bundeshaus verloren, sorry.
    • geissenpetrov 24.09.2020 13:28
      Highlight Highlight «Es muss sich etwas tun in Sachen Klimawandel. Aber eben nicht nur in der Schweiz, sondern in allen Staaten.»

      Die Schweiz ist der weltweit grösste Handelsplatz für Rohstoffe.

      https://www.publiceye.ch/de/themen/rohstoffhandel/schweiz/rohstoff-drehscheibe

      https://www.eda.admin.ch/aboutswitzerland/de/home/wirtschaft/taetigkeitsgebiete/rohstoffhandel.html

      Wenn wir nichts tun, wird sich nichts ändern.
    • geissenpetrov 24.09.2020 13:32
      Highlight Highlight «Zu dem ist die Schweiz immer noch eine Demokratie, in dieser man mit seinen Anliegen durch die vorgegebebenen Instanzen geht»

      Demokratie setzt die freie Meinungsäusserung und das Versammlungsrecht in den Mittelpunkt, weil dadurch Argumente ausgetauscht werden können. Das Diktat der Mehrheit (durch Abstimmung) ist in einer Demokratie als letztes Mittel vorgesehen, wenn auf argumentativer Ebene ein Konsens ausgeschlossen ist.
      Es hat also seine Berechtigung, auf sein Anliegen aufmerksam zu machen und im besten Fall eine Diskussion darüber zu entfachen, bevor abgestimmt wird.
  • Blüemlibuur 24.09.2020 09:41
    Highlight Highlight " Aber die haben keine Genehmigung!! " " Ist das legal? " waren wohl meine 2 ersten Fragen an mich selbst. ( Hach, ich verbohrter Bünzli )Ich persönlich habe meine Meinung gebildet und sie liegt wohl etwa in der Mitte.

    Hätte man die Zeltstadt sein gelassen und wäre früh Morgens gekommen um zu demonstrieren, Abends wieder nach Hause um am nächsten Tag erneut zu kommen hätten sie wohl viel mehr Sympathien gesammelt. So bleibt ein schaler Nachgeschmack.
    Für mich: Klimademos JA, aber nicht indem man Regeln bricht und das dann mit dem eigenen Anliegen legitimiert.
    Sonst fängt jeder damit an.
  • Turbokapitalist 24.09.2020 09:41
    Highlight Highlight Ziemlich entlarvend:
    Sobald ein Anliegen für sie legitim ist, darf man das durchführen. Wer entscheidet aber, welches Anliegen legitim ist?
    Ich finde diese Begründung dumm und das, obwohl ich für den Klimaschutz bin.
    • gelb 24.09.2020 11:43
      Highlight Highlight Ziemlich entlarvend:
      Der Turbokapitalist liest das Interview nicht richtig und postet Chabis. "Und bevor Sir fragen: Ja, auch dann, wenn Coronakritiker gegen das Covid-Gesetz demonstrieren wollen."
    • Turbokapitalist 24.09.2020 12:25
      Highlight Highlight @gelb Es klingt jetzt vielleicht nicht so, aber im Ganzen fand ich das Interview ziemlich gut, respektive sehr reflektiert. Ebenso halte ich die Beiden für fähige Politiker. Nur diese Eine Aussage hat mich gestört. nur weil etwas legitim ist, ist es trotzdem illegal. Dafür gibt es Gesetze überhaupt.
  • Suigarah 24.09.2020 09:32
    Highlight Highlight Es ist sehrwohl eine technologische Frage. Nur steht die Technik bereits zur Verfügung. Jeder weiss Teslas kabellose Stromübertragung funtioniert. Wir haben Kondensatoren die genug Strom speichern können um mittels Magnetespulen Projektile mit Überschall zu verballern oder Elektrotrucks zu speisen. Batterien wären schon Heute überflüssig.
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  • Rodney McKay 24.09.2020 09:31
    Highlight Highlight Interessante Aussage der zukünftigen SP-Spitze. Wenn ein Verbot der eigenen Ideologie widerspricht, dann muss man es nicht beachten. So funktioniert die Demokratie aber nicht. Ich bin gespannt, wie sich die Zukunft so entwickelt, wenn dieser Fall Schule machen sollte. Man weiss jetzt, auf dem Bundesplatz hat es funktioniert, warum sollte es in einem weiteren Fall nicht auch funktioniern. Ich bin der Meinung, dass es viele Gesetze gibt die der eigenen Ideologie widersprechen, oder sie sind einfach nicht mehr zeitgemäss. Die wären jetzt laut der neuen SP-Spitze alle ausser Kraft.
    • MarGo 24.09.2020 10:22
      Highlight Highlight Wenn, wie wir heute erfahren haben (danke watson), 100% aller wissenschaftlichen Studien den Klimawandel als menschengemacht ansehen, hat dessen Bekämpfung mit Ideologie so ziemlich gar nichts mehr zu tun...
    • mutorintemporibus 24.09.2020 16:19
      Highlight Highlight @MarGo: Durchaus. Energiemultis und Banken sind Böse, die Überbevölkerung anzusprechen ein Tabu...
    • MarGo 24.09.2020 17:05
      Highlight Highlight @mutor
      äh... nein... liest du das denn aus meiner Aussage heraus? Tabus sollte es in dieser Thematik überhaupt keine geben dürfen.

      Ich bin einzig gegen den Begriff der Ideologie, wenn es um eine unumstössliche wissenschaftliche Erkenntnis geht.
  • fidget 24.09.2020 09:31
    Highlight Highlight Das Anliegen der Klimademo war und ist auf jedenfall legitim. Ich glaube aber, dass sie durch die illegale Besetzung des Bundesplatzes einige Sympathien verspielt haben. Das Angebot, das Camp auf den Waisenhausplatz zu verlegen, war mehr als fair und hätte angenommen werden sollen. Mediale Aufmerksamkeit hatten sie bereits und auch 200m weiter wären die Anliegen gehört worden. Etwas, das legal von statten geht, ist mir persönlich, und vermutlich auch vielen anderen, sympathischer.
  • Davide F. Lu 24.09.2020 09:29
    Highlight Highlight Ja, der Punkt mit der Erdöllobby ist in der Tat nicht unproblematisch. Allerdings soll man jetzt nicht so tun, als wäre die Erdöllobby die einzige, welche im Parlament vertreten und nicht unheikel ist. Da gibt es viel, die lobbyieren und Interessen vertreten. Und zwar über das gesamte politische Spektrum hinweg.

    Und: 'Legitim' ist doch immer auch subjektiv (oder ist der 'Marsch fürs Läbe' für CW&MM auch legitim).

    Und:' […] Kampf für Klimagerechtigkeit verbindet mit dem Kampf für ein gutes Leben für alle.' Das gute Leben bedingt aber auch den Rechtsstaat und das Einhalten seiner Regeln.
    • Janeywilcox 24.09.2020 12:01
      Highlight Highlight Nennen Sie mir eine/n linken Politiker, der/die von einer - lukrativen, im dem Sinne, dass man durch viel Geld eventuell im Urteilsvermögen getrübt wird - Lobby unterstützt wird..?
    • Davide F. Lu 24.09.2020 12:46
      Highlight Highlight @Janeywilcox
      Denken sie, dass das Urteilsvermögen immer nur durch viel Geld getrübt wird? 🤔

      Lobbyismus, ist eine aus dem Englischen übernommene Bezeichnung für eine Form der Interessenvertretung in Politik und Gesellschaft, bei der Interessengruppen („Lobbys“) – vor allem durch die Pflege persönlicher Verbindungen – die Exekutive, die Legislative und andere offizielle Stellen zu beeinflussen versuchen (Wikipedia)

      ...oder denken Sie, dass gemäss dieser Definition links der SVP/FDP Lobbyismus ein Fremdwort ist?

      PS: Jeder der lobbyiert, denkt sicher, er vertrete ein 'legitimes' Interesse.
    • Janeywilcox 24.09.2020 14:35
      Highlight Highlight Immer noch nicht meine Frage beantwortet. Der Unterschied, auf den ich hinauswill: gemessen am Gehalt müssten nicht wenige bürgerliche Politiker extreme politische Interessen haben am Ölbusiness (SVP) oder daran, dass die Krankenkassen gut verdienen und die Wähler - notabene der wichtigste Stakeholder eines Politikers - ganz hohe Prämien zahlen (CVP, FDP). Nur komisch, dass diese "Interessen" nichts mit ihren offiziellen politischen Agenden zu tun haben - wofür sie ja gewählt wurden. Wenn ein Grüner von der WWF unterstützt wird, ist es immerhin konsequent, dadurch glaubhaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • freeLCT 24.09.2020 09:19
    Highlight Highlight Eines muss man auch aus vermeintlich bürgerlicherer Sicht klarstellen:
    Der Umgangston von Erich Hess ist, für eine politische Person, unter aller Sau.

    Mit Worten kann man extrem viel anrichten und Hess scheint dies noch nie in seinem Leben interessiert zu haben.

    • NAC72 24.09.2020 10:17
      Highlight Highlight Der ist effektiv Grottenschlecht und wird natürlich gerne in den Medien / anderen Parteien ausgeschlachtet um die SVP zu stigmatisieren ;-)
    • Qui-Gon 24.09.2020 10:27
      Highlight Highlight Hess und Glarner sind ihres Amtes absolut unwürdig! Ich bin ja auch kein Fan von Sibel Arslan, aber was Glarner da geboten hat, ist unterste Schublade.
  • NAC72 24.09.2020 09:14
    Highlight Highlight .... Also Wermuth / Meyer weibeln für ein 2030 netto null Ziel in der Schweiz, sind aber gleichzeitig gegen ein kontrollierte Einwanderung ... okaaay.
    • Janeywilcox 24.09.2020 12:04
      Highlight Highlight ...was spielt es für eine Rolle, ob jemand in der Schweiz oder im Ausland CO2 ausstösst? Im Umkehrschluss spielt es aber sehr wohl eine Rolle, ob Schweizer besser isolieren/neutraler heizen/weniger Autofahren/weniger Fliegen.
      Eine CO2 Reduktion in der Schweiz durch verminderte Einwanderung wäre ein Scheinerfolg.
    • Davide F. Lu 24.09.2020 12:53
      Highlight Highlight Auch CW und MM machen sich eben die Welt, so wie sie ihnen gefällt😇. Gewisse Zusammenhänge will man/frau halt partout nicht sehen, weil dann ev die schöne bunte🌍kulti Welt auch etwas an Glanz verlöre.
  • Capslock 24.09.2020 09:13
    Highlight Highlight Herr Wermuth und Frau Mayer, sie haben offenbar noch gar nicht begriffen, denn was diese Besetzer aufgeführt haben ist keine Greenpeace Chilbi sondern eine strafbaren Handlung und schon deshalb nicht legitim wie sie es nennen
    • fidget 24.09.2020 10:21
      Highlight Highlight Das Anliegen ist legitim, nicht die Aktion selbst. Die war illegal und somit auch illegitim.
  • Talken 24.09.2020 09:01
    Highlight Highlight Wenn sogar die SP Spitze solches Verhalten unterstützt, sollte man solches legalisieren. Andere werden dann ihre Steuern nicht mehr bezahlen, sich nicht mehr an Verkehrsregeln halten, mit dem eBike auf der Autobahn fahren, usw. Kein Problem, die Verantwortung und allfällige Kosten übernimmt „ihre SP“.
  • Emma Jones 24.09.2020 08:55
    Highlight Highlight War auch interessant zu sehen, wie viele Watson-Leser in Schnappatmung verfielen, nur weil Jugendliche ohne Bewilligung demonstrierten. Wär schön dieselben Personen würden es in anderen Bereichen auch so genau nehmen mit Law and order. Kindersklaven in der Kakaoernte sind auch nicht legal. Aber da halten es die meisten dann wohl mit "aus den Augen aus dem Sinn". Hauptsache der Schein ist vordergründig gewahrt, dann sind die Leute glücklich.
    • Walter_90 24.09.2020 09:26
      Highlight Highlight @Emma
      Du verstehst schon das die Schweiz keine Staatsgewalt in anderen Ländern ausführen kann?
      Ein bisschen Allgemeinbildung kann nicht schaden!
    • Emma Jones 24.09.2020 09:52
      Highlight Highlight Du verstehst schon, dass man sich als Konsument informieren und seine Kaufentscheide dementsprechend anpassen kann, Walter?

      Ein bisschen weniger Kopf in den Sand wäre hilfreich.
    • MarGo 24.09.2020 10:26
      Highlight Highlight @Walter
      Staatsgewalt..?
      Hier geht es um Unternehmensinteressen resp. -verantwortung... Und Schoggi wird ziemlich viel hier her gekarrt zu Schweizer Unternehmen...
      Ein bisschen Weitsicht kann auch nicht schaden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 24.09.2020 08:50
    Highlight Highlight Dass die beiden Klimaschutz mit linken Forderungen verknüpfen und diese Bewegung vereinnahmen macht deutlich, dass sie das Problem doch nicht so prioritär sehen und der politischen Instrumentalisierung Vorrang geben.

    Die Selbstverständlichkeit mit der sie das tun lässt vermuten, dass dies unbewusst geschieht.

    Hier nun wären Reflexion und Fokussierung auf das Ziel - CO2 Reduktion - gefragt. Das findet nicht statt.
    • landre 24.09.2020 09:18
      Highlight Highlight Stimmt. Es sind offensichtliche StimmenfängerInnen denn sie wollen ja gewählt werden.

      "Klima-" und folglich auch "Umweltschutz" hängen nicht nur von der CO2-Reduktion ab, sondern genauso System relevant von anderen Faktoren und Aspekten.

      Das Molekül "CO2" als solches und somit für die Allgemeinheit physisch tastbar und abstrakt rational verständlich, kann aber leider auch sehr schnell und einfach politisch und vor allem auch wirtschaftlich pekuniär bewirtschaftet werden.

      CO2-Reduktion ist nur eine Baustelle, die hoffentlich politisch nicht allzu heftig pekuniär missbraucht wird...
    • Labär 24.09.2020 09:18
      Highlight Highlight Ich habe auch Mühe mit der Aktion auf dem Bundesplatz und manchmal auch mit dem neuen SP-Führungsduo.

      Aber zu behaupten, dass sie die Bewegung „vereinnahmen“, ist falsch. Die SP hat sich schon lange vor dem Aufkommen der „Klimajugend“ für einen konsequenten Klimaschutz engagiert.
    • Toerpe Zwerg 24.09.2020 09:43
      Highlight Highlight "Aber zu behaupten, dass sie die Bewegung „vereinnahmen“, ist falsch. Die SP hat sich schon lange vor dem Aufkommen der „Klimajugend“ für einen konsequenten Klimaschutz engagiert."

      Die SP - hier verkörpert durch die neuen Köpfe - schmuggelt linke Forderungen in die Anliegen der Klimajugend und gibt vor, die Klimajugend zu vertreten - gerade auch mit dem von Ihnen angeführten Argument. Das ist halt Vereinnahmung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • peterli90 24.09.2020 08:49
    Highlight Highlight Mal schauen, was das Duo gesagt hätte, wenn die JSVP ein Zeltlager auf dem Bundesplatz aufgebaut hätte, mit Moscheen, und gegen zu viele Ausländer "campiert" hätte.

    Ich wette, die Reaktionen wären genau spiegelverkehrt gewesen.
    • MarGo 24.09.2020 10:30
      Highlight Highlight Hört bitte endlich auf Partikularinteressen mit der Bekämpfung des Klimawandels zu vergleichen... das wäre nur "legitim" wenn man den Klimawandel leugnet. Ich hoffe, das tun sie nicht.
    • Superreicher 24.09.2020 10:59
      Highlight Highlight Ja und? Die Reaktionen der Rechten wären auch gerade spiegelverkehrt gewesen.
  • Werren 24.09.2020 08:47
    Highlight Highlight Echt jetzt Herr Wermuth, Sie fragen, wie man sich in einer Demokratie wehren und einsetzen kann? Nicht ihr ernst oder?
  • Bert der Geologe 24.09.2020 08:47
    Highlight Highlight Wenn die beiden auch beim Kontrollieren der Mindestlöhne auf den Baustellen so nachsichtig sind, wie mit diesen Gesetzesverstössen, dann graut es mir. Regeln sind Regeln, besonders in einer Demokratie.
    • Superreicher 24.09.2020 11:08
      Highlight Highlight Politiker kommentieren oder erlassen Gesetze. Für die Umsetzung und deren Einhaltung ist die Exekutive zuständig.
    • Bert der Geologe 24.09.2020 11:34
      Highlight Highlight @Superreicher: für die Kontrolle auf den Baustellen ist, soweit mir bekannt, die Unia paritätisch zuständig. Unia und SP sind eng verbandelt, auch die beiden Präsidenten. Mein Vergleich und meine Anspielung, dass die beiden auf einem Auge blind sind, macht schon Sinn und ist nicht ein billiger Whataboutism.
  • 7immi 24.09.2020 08:44
    Highlight Highlight Die künftige SP-Führung stellt also eine extreme, demokratisch nicht legitimierte Organisation über demokratisch legitimierte Parteien wie z.B. die SVP, die sich nach Ablehnung des Antrags ans Gesetz hielt. Die "Umweltaktivisten", auf deren verschnörkelten Transparenten auch noch anarchistische und anderweitig nicht klimabezogene Schnörkeleien standen dürfen sich also über geltendes Recht stellen. Dies lässt tief blicken. Man hätte auch einfachnormal in Bern bewilligt demonstrieren können und einen wahren Dialog wünschen und führen, nun diskutiert man halt über legal/illegal...
    • RicoH 24.09.2020 09:16
      Highlight Highlight Dass du die Demonstrierenden als "extreme, demokratisch nicht legitimierte Organisation" bezeichnest, sagt eigentlich alles über dich aus. Das braucht man nicht mehr zu kommentieren.
    • Emma Jones 24.09.2020 09:36
      Highlight Highlight Inwiefern ist der Einsatz für die Umsetzung unseres Energiegesetzes und der Energiestrategie vom Bundesrat extrem und nicht demokratisch legitimiert?
    • Oigen 24.09.2020 09:39
      Highlight Highlight warum ist diese "organisation" nicht demokratisch legitim?
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Galt 24.09.2020 08:35
    Highlight Highlight An was mich die erinnert:

    Play Icon
  • MaximaPoena 24.09.2020 08:32
    Highlight Highlight Wermuth: "Der Skandal ist doch nicht, was diese Woche auf dem Bundesplatz, sondern was jahrzehntelang im Ratssaal passiert ist." In diesem Ratssaal sitzen SP und Grüne seit 1919, bzw. 1979. Sind diese Parteien womöglich Teil des Problems?
    • ELMatador 24.09.2020 08:48
      Highlight Highlight Ja, mit nie mehr als 30% der Räte, die SVP und FDP stellen hingegen 50% der Räte. Merken Sie das Problem?
    • DerRoteRächer # 24.09.2020 08:53
      Highlight Highlight @ELMatador

      Ich sehe da kein Problem, ich sehe nur, dass es sich hier scheinbar um eine zu laute Mindermeinung handelt. Die Mehrheit des Schweizer Volkes scheint die Meinung nicht zu teilen.
    • MaximaPoena 24.09.2020 08:53
      Highlight Highlight Haben Sie noch nicht gemerkt, wie Demokratie funktioniert? Parlamentssitze erhält, wer gewählt wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rekordmeister 24.09.2020 08:31
    Highlight Highlight Die Forderung umzusetzen der Klimaaktivisten bedeutet:

    Wir dürften kein Fleisch mehr essen, müssten in kleinere Wohnungen ziehen, im Winter weniger heizen und sofort auf Heizöl verzichten. An Fernreisen und Mobilität mit Autos und Flugzeugen ist gar nicht mehr zu denken, wolle man bis 2030 klimaneutral sein.


    Also wie soll das klappen? Und wenn man es so will, sollte es dann für alle Schweizer zählen auch für ein Federer oder die Schweizer Nationalmannschaft!!
    • Grabeskaelte 24.09.2020 08:55
      Highlight Highlight Ja genau so müsste man das weltweit umsetzen und den Standard in der ersten Welt massiv senken. Die Alternative ist die mittelfristige Ausrottung des Homo Sapiens. Eigentlich auch nicht so übel...
    • Matrixx 24.09.2020 08:57
      Highlight Highlight Schaut man die Forderungen der Demo an, sind 90% davon deckungsgleich mit unserem Energiegesetz, das bisher nie wirklich umgesetzt wurde.
    • Toerpe Zwerg 24.09.2020 09:09
      Highlight Highlight Sicherlich geht Grabeskälte mit gutem Beispiel voran ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beta Stadler 24.09.2020 08:28
    Highlight Highlight Was mich immer wieder erstaunt ist das allgemein mangelnde Basiswissen über unsere Demokratie - der Protest ist das Fundament unserer freien Gesellschaft und das hat dem Geldadel noch nie gepasst.
    Wie wär's wenn man mal hervorheben würde, wie friedlich die Demonstranten waren? Weil all zu lange werden sie es nicht mehr sein, hat sogar Klaus Schwab vom WEF zu bedenken gegeben. Die Bürgerlichen haben aber immer noch das Gefühl, das Ganze sei ein Schluckauf...
    • landre 24.09.2020 08:42
      Highlight Highlight Wer Sie persönlich in "Böse" oder "Gute" spalten oder spalten wollen, überlasse ich exklusiv Ihnen.

      Da Sie aber explizit von Basiswissen bzw subtil andere Mitmenschen als Unwissende kategorisieren:

      "Demonstration", eventuell auch "Protest" gehören effektiv zum Nährboden/ zu den Grundpfeiler unserer Schweizer Demokratie.

      "Okkupieren" und zu meinen dass man das Wissen exklusiv besitzt und daher machen darf was man will, ist hingegen etwas ganz anderes und hat schrecklich wenig mit Demokratie zu tun...
    • Toerpe Zwerg 24.09.2020 09:10
      Highlight Highlight Es gibt kein Recht auf Rechtsbruch.
    • Beta Stadler 24.09.2020 15:14
      Highlight Highlight @Toerpe: dann hätten wir keine heutige Demokratie.

      @landre: das Wissen über die Klimaerwärmung (und Umweltverschmutzung) ist alles andere als exklusiv und mittlerweile unbestritten. Und es ist für unsere Demokratie essentiell, auf die Wissenschaft zu hören.
      Was nichts mit Demokratie zu tun hat ist, von "alternativem Wissen" zu plaudern wenn einem die Ergebnisse der Wissenschaften nicht passt. Das haben Monarchen und Kirchen versucht und es ist sehr bedenklich, wie viele Leute wieder empfänglich sind für solchen Humbug...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 24.09.2020 08:27
    Highlight Highlight Oh, je, ich sehe weder die Zukunft der SP noch der SVP rosig.
    • Toerpe Zwerg 24.09.2020 09:10
      Highlight Highlight Das ist gut so.
  • PeteZahad 24.09.2020 08:27
    Highlight Highlight Die einzigen die etwas ändern können sind das Parlament mit der Ausarbeitung von Gesetzen, einreichen von Vorstössen und der Souverän mit Initiative und beim abstimmen.

    Die Aktion auf dem Bundesplatz rückt zwar das Klima in das Bewusstsein, jedoch schadet die Art und Weise aus meiner Sicht der Sache.

    Dort wo die Aktion auf grösste Zustimmung stösst, hat diese bereits ihre Unterstützer und umgekehrt wird diese am rechten Rand niemanden umstimmen.

    In der Mitte, bei unentschlossenen resp. gemässigten Personen verspielt man es sich mit solchen Aktionen aus meiner Sicht eher.
    • RicoH 24.09.2020 09:23
      Highlight Highlight Und warum genau soll das der Sache schaden?
      Ich bin überzeugt, dass diese friedliche Demonstration im grösseren Teil der Bevölkerung gut aufgenommen wurde – nur halt bei den "bürgerlichen" nicht...
    • Müller Lukas 24.09.2020 10:03
      Highlight Highlight @RicoH: Nanu? Nach allgemeiner Auffassung sind die Bürgerlichen in der Schweiz doch nach wie vor der "grössere Teil der Bevölkerung"...
      Und nein, ich glaube nicht, dass diese Aktion in der breiten Masse positiv angekommen ist. Dass es nicht bewilligt war, naja. Mit der Marktfahrer-Frage ist das ganze dann schon mal sehr unglücklich weitergegangen. Aber spätestens als die Klima-Demo dann noch (offenbar bewusst und freiwillig) mit den "Bleiberecht-für-alle"-Krawallanten fusioniert hat, war der Mist definitiv geführt...
    • Walter_90 24.09.2020 10:13
      Highlight Highlight Ich hoffe doch sehr das Rechtsbruch und demokratische Ignoranz nicht bei einer Mehrheit der Bevölkerung gut ankommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gopfidam 24.09.2020 08:24
    Highlight Highlight "der zu unser Nationalratskollegin Sibel Arslan meinte, sie solle doch zurück in die Türkei gehen, wenn es ihr hier nicht passe. Er spricht ihr damit allen Ernstes ab, ein gleichwertiger Teil unserer Gesellschaft zu sein!"

    Ich glaube, besser kann man nicht erklären, wie wir als Migranten mit so einem Satz angegriffen werden. Diesen Satz höre ich JEDES mal wenn ich in diesem Land auf die Missstände hinweise. Als ob ich kein Recht dazu habe, solche Aussagen zu treffen. DAS ist latenter Rassismus
    • Eisvogel 24.09.2020 09:29
      Highlight Highlight Gopfidam - dieser Alltagsrassismus ist beschämend.
    • Müller Lukas 24.09.2020 11:33
      Highlight Highlight Wieso spricht er ihr ab, ein gleichwertiger Teil der Gesellschaft zu sein?
      Sibel Arslan ist Doppelbürgerin, somit hat sie doch tatsächlich jederzeit die Option, in ihrer "anderen" Heimat zu leben. Wenn der Glarner ihr das vorschlägt, ist das einfach ein Vorschlag. Mehr nicht.
    • Gopfidam 24.09.2020 16:51
      Highlight Highlight Nein das ist eben kein Vorschlag sondern Rassismus. Ob sie Doppelbürgerin ist oder nicht spielt dabei keine Rolle. Frau Arslan hat viel für die Basler Lokalpolitik beigetragen und ist zurecht im Nationalrat. Dass ihr nun ein Idiot vorwirft in ihr Land zurück zu gehen zeugt einzig und allein vom rassistischen Gedankengut von Glarner. Und, lieber Lukas Müller, mit deiner Verharmlosung trägst du auch zum latenten Rassismus bei. Und bitte komm mir nicht mit "viele meiner Freunde sind Ausländer". Denn das ist die billigste Rechtfertigung von heimlichen Rassisten.
  • Danilowski 24.09.2020 08:24
    Highlight Highlight Da gehe ich mal mit diesen beiden einig. Es ist wichtig, dass wir das Klima ernst nehmen. Verstehe nicht, warum es nicht selbstverständlich ist, dass wir für die Natur das bestmögliche tun.
    • Toerpe Zwerg 24.09.2020 09:11
      Highlight Highlight Weil es Zielkonflikte gibt?
    • Eisvogel 24.09.2020 09:33
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg - tja, wenn das Ziel ist, Bequemlichkeit zu erhalten, stimmt das. Ich sehe das Ziel anders: Der Mensch bleibt Teil der Natur. Dann müssen wir aber selbstverständluch handeln, und zwar schnell.
    • Toerpe Zwerg 24.09.2020 21:38
      Highlight Highlight Das Andere Ziel ist das nach einem langen gesunden Leben, nach Sicherheit und - ja - auch nach Bequemlichkeit.

      Da gibt es nun einen Ziel Konflikt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • gulf 24.09.2020 08:21
    Highlight Highlight Das ist ja interessant ....
    Wenn das Anliegen dahinter stimmt, darf man Verbote ubd das Gesetz umgehen .

    und Richterin Meyer und Richter Wermuth entscheiden, wer das darf.

    • DerRoteRächer # 24.09.2020 08:27
      Highlight Highlight Ja die Linken scheinen die Deutungshoheit darüber zu haben, was legitim ist und was nicht. Man stelle sich vor, die PNOS hätte ein Camp errichtet.
    • Oigen 24.09.2020 08:31
      Highlight Highlight Also wenn ich unser parlament nach straftaten sortiere, sind nicht sp politiker an der spitze...
    • Notabik 24.09.2020 08:47
      Highlight Highlight Unsere Eidgenossenschaft entstand durch zivilen Ungehorsam und auch die Berliner Mauer fiel durch zivilen Ungehorsam.
      Wenn das Anliegen dahinter stimmt, darf man Verbote und das Gesetz umgehen. Das würde ihnen jeder verantwortungsbewusste Bürger auf diesem Planeten unterschreiben! Belarus soll da als aktuelles, mahnendes Beispiel für uns alle leuchten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Levi Vodica 24.09.2020 08:18
    Highlight Highlight Frau Arslan ist türkisch-schweizerische Doppelbürgerin. Finde Glarner auch unmöglich, aber ehrlich gesagt fand ich seine Aussage nicht so schlimm. Fast schlimmer fand ich, wie er ihren Namen ausgesprochen hat. Entweder wars ein ganz dummer Verpsrecher oder tatsächlich unter der Gürtellinie.
    • RicoH 24.09.2020 09:25
      Highlight Highlight Es war unterirdisch unter der Gürtellinie. So etwas hört man nur von SVP Exponenten. Was sagt das uns jetzt über diese "Partei"?
    • Antichrist 24.09.2020 10:15
      Highlight Highlight Wer sagte : "Dä huärä facking Glarner"?
  • Peter R. 24.09.2020 08:17
    Highlight Highlight Die beiden Jusos sind natürlich von Hause auf für den zivilen Ungehorsam. Das Motto ist dort, alles ist erlaubt, Hauptsache es erwirkt Aufmerksamkeit.
    Ob sie mit dieser Einstellung als Präsidenten der SP auch noch so viel Zustimmung kriegen ist eine andere Frage.
    • ChlyklassSFI 24.09.2020 08:32
      Highlight Highlight Und wieder geht es bei dir nicht ums Thema. Vielsagend.
    • Superreicher 24.09.2020 11:23
      Highlight Highlight "Das Motto ist dort, alles ist erlaubt, Hauptsache es erwirkt Aufmerksamkeit."

      Was offenbar meistens misslungen ist. Das erhält noch immer kaum Aufmerksamkeit. Man lese nur die Beiträge auf dieser Seite, es wird kaum über das Klima diskutiert, sondern nur über die beiden Ratsleute, die böse Linke, und die bösen linken Randalierer. Nur nicht über das Klima. Offenbar ist die Angst gross, man könnte etwas verlieren.
  • landre 24.09.2020 08:14
    Highlight Highlight Bundesplatz ist keine Parteienfrage. Ob SP, SVP, Grünen, FDP usw


    Falls aber jemand aus unserem Schweizer Bundesplatz einen Kinderspielplatz gestalten will und wo sich Generationen unparteiisch/ überparteilich und zivil treffen und friedlich miteinander sein können, dann bin ich als Stimmbürger sofort Unterstützer.

    Falls die BernerInnen den Schweizer Bundesplatz hingegen nochmals gewissen Hitz- und Kindsköpfen überlassen wollen, da bin klar dagegen.
    Würde aber als Alternative einen Boxring anderswo vorschlagen wo sich diese Profile dann gegenseitig so richtig die Köpfe verhauen können.
    • RicoH 24.09.2020 09:27
      Highlight Highlight Ein Boxring wäre effektiv für unsere SVP Exponenten hilfreich. Da sie keinen Lösungen und Argumente haben, könnten sie immerhin ihre Fäuste sprechen lassen.
    • Eisvogel 24.09.2020 09:37
      Highlight Highlight Landre- Hitzköpfe ist gut! Die wissenschaftlichen Fakten über die Klimaerwärmung sollten generell etwas mehr einheizen! Insbesondere den Parlamentarier*innen.
  • Sprachrohr 24.09.2020 08:12
    Highlight Highlight Wäre die UNBEWILLIGTE Klimademo schon deshalb legitim, weil den Demonstranten vermeintl. keine anderen (demokratischen) Mittel zur Verfügung standen, um sich Gehör zu verschaffen...

    ...wäre auch jede andere UNBEWILLIGTE Demo für eine Minderheitsmeinung legitim...

    ...& zwar umso stärker, je mehr die Demonstrantenansicht von der Mehrheitsmeinung abweicht (also auch Coronaleugner, Rechtsextreme etc.).

    Wer sich hier über die rechtskonforme Demoauflösung empört, sollte besser klimafreundl. Politiker & Initiativen unterstützen & legal demonstrieren, damit Klimapolitik endlich mehrheitsfähig wird.
  • De-Saint-Ex 24.09.2020 08:08
    Highlight Highlight Als erstes: Danke Watson für dieses Interview.
    So erfahren wir wenigstens, was zumindest diese 2 SPlerInnen über die Klimafrage (halte mich hier schön schweizerisch neutral und schreibe nicht von -Krise) denken. Und entsprechend Dank an die 200 - 300 Aktivisten, die dafür gesorgt haben, dass wir von dieser Partei in dieser Sache wieder mal was konkreteres erfahren.
    Denn so geht es nicht liebe SP. Ihr dürft Euch nicht wundern, alle 4 Jahre Stimmanteile zu verlieren, wenn die WählerInnen erst nach so einer Aktion mehr oder weniger erfahren, wo die SP da wirklich steht.
    PROAKTIV werden!!!
    • Expat 24.09.2020 09:03
      Highlight Highlight Wäre jetzt noch toll ein ebenso schlichtes, weil nicht vorverurteilendes Interview mit 1-2 ExponentInnen der anderen Seite, damit sich BürgerIn eine breite Meinung bildet kann.
    • Doppelpass 24.09.2020 09:29
      Highlight Highlight Mir sind Politiker lieber, die sagen was sie denken als solche, die nur versuchen, ihre WählerInnenanteile zu vergrössern.
    • Eisvogel 24.09.2020 09:44
      Highlight Highlight Expat: wir haben gehört (O-Ton):
      Nationalrat Glarner: Frau Arschlan
      Nationalrat Wobmann: Saupack
      Nationalrat Büchel: Arschlöcher
      Doch doch, argumentativ stark!
      Damit kann man sich die Meinung bilden.
  • Der Rückbauer 24.09.2020 08:00
    Highlight Highlight Tja, wie sollen die sich sonst wehren, wie? - Wie wär's mit politischer Arbeit? Teilnahme an Abstimmungen und Wahlen, zum Beispiel?
    P.S.: Dieses System nennt sich übrigens Demokratie, nursofürdenFall.
    • RicoH 24.09.2020 09:32
      Highlight Highlight nicht alle Jugendlichen sind stimmberechtigt.
      Und wieso unterstellst du den demonstrierenden, dass sie sonst nicht aktiv sind?
      Dein Kommentar ist einfach Ablenkung vom Thema at it's best.
      Nur als kleine Anmerkung: das Klimaproblem ist seit rund 50 Jahren bekannt. Politisch hat sich nicht viel geändert. Wie im Artikel beschrieben: die Aktion war nicht legal, aber legitim!
  • Gzdt 24.09.2020 08:00
    Highlight Highlight Ich bin sehr erfreud über das Interview!
    Dieses neue SP-Präsidium lässt Hoffnung zu, dass die Allianz zwischen rot/grün/Klimajugend gestärkt wird.
    Frau Badran - Sie sind einfach "Gold" wert in dieser Partei und nennen immer wieder die Tatsachen beim Namen - ein grosses DANKE!
    • Toerpe Zwerg 24.09.2020 09:16
      Highlight Highlight "Dieses neue SP-Präsidium lässt Hoffnung zu, dass die Allianz zwischen rot/grün/Klimajugend gestärkt wird."

      Womit dann die Mehrheit der Jugend zum Vorhinein ausgegrenzt wird und als Verbündete ausfallen.

      Klasse Strategie, um Klimaziele zu erreichen.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 24.09.2020 09:50
      Highlight Highlight Zu Frau Badran kann ich nur sagen ...rauchen geht weder mit Grün noch Rot auf.
      Der Anbau von Tabak ist umweltzerstörend und ausbeuterisch. Die Entsorgung auf dem Boden, wie bei Frau Badran immer wieder gesehen geht auch gar nicht, denn da wird auch die Umwelt - über das Grundwasser - zerstört.
      Rauchende linke oder grüne kann ich gleich ernst nehmen wie den Milliardär in Herrliberg der vorgibf, sich für das Volk stark zu machen.
    • Superreicher 24.09.2020 11:24
      Highlight Highlight @Zwerg

      Ich glaube eher Leute wie du und die rechte Ratshälfte grenzen die Jugendlichen und ihre Anliegen aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mon tuno 24.09.2020 07:57
    Highlight Highlight „Es sind genau diese Nationalräte und ihre Parteien, die verantwortlich sind für die Krise“

    Welche Krise? Eine Krise ist temporär... Abgesehen davon wird uns Fingerpointing auch nicht weiterhelfen. Aber Propaganda muss halt sein und ist man von Parteien wie SP und SVP gewöhnt.
    • Danilowski 24.09.2020 08:29
      Highlight Highlight Auch die Klimakrise ist temporär. Für das Universum sind auch 100 Jahre eine kurze Zeit.
    • mon tuno 24.09.2020 09:02
      Highlight Highlight @Danilowski
      Darauf wollte ich anspielen.

      Aber ich glaube man meint, mit ein paar Massnahmen wird das schon vorübergehen. Und wenn sich ein paar Exponenten bockig verhalten, dann können wir das denen schön in die Schuhe schieben und sind fein raus.

      So hat das schon immer funktioniert, und darum wird sich auch nichts relevantes ändern. Klar, wir können unser Gewissen beruhigen :)
  • Sprachrohr 24.09.2020 07:54
    Highlight Highlight Die Klimademonstranten bringen ein sehr berechtigtes, aber vorerst (leider) noch nicht mehrheitsfähiges Anliegen vor, könnten sie doch sonst einfach eine entsprechende Volksinitiative lancieren.

    Wie jeder Minderheitsgruppe steht ihnen nun zur Beeinflussung der öffentl. Meinung unter anderem das Demonstrationsrecht zu, jedoch nur im legalen Rahmen.

    Bezüglich der interviewten irritiert, wie diese die Klimadebatte für die Postulierung sachfremder linker Stimmungsmache missbrauchen (z.B. der zusammenhangslose Hinweis auf empörte "Multimilionäre" zu Beginn des Interviews).
    • Expat 24.09.2020 09:06
      Highlight Highlight Danke, genau dieses subtile "Politik in eigener Sache" - nicht nur Klimabezogen - stört mich auch an diesem sonst sehr guten Interview.
    • Emma Jones 24.09.2020 09:09
      Highlight Highlight Ja natürlich, wenn das Anliegen mehrheitsfähig wäre, könnten sie eine Initiative lancieren und alles wäre in Ordnung.

      Schlag doch mal die Bundesverfassung auf, da hats schon zig Artikel, die sich für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen einsetzen. Da brauchts bestimmt nicht noch eine Initiative. Oder hat die Alpeninitiative, die zweite Gotthardröhre verhindert?

      Wach aus deiner Traumwelt auf. Die Klimakrise wird bestimmt nicht mit einer Initiative gelöst.
    • RicoH 24.09.2020 09:35
      Highlight Highlight Woher weisst du, dass die Anliegen der Klimabewegung nur von einer Minderheit der Bevölkerung unterstütz wird?
      Die letzten Wahlen haben ein etwas anderes Bild gezeigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jonas der doofe 24.09.2020 07:48
    Highlight Highlight Es ist schon krass viel whataboutism in diesem Interview. Die Besetzung war nicht Rechtens, Punkt. Ob moralisch korrekt, Bürgerpflicht oder was auch immer, es war verboten. Und es war täubele auf tiefem Niveau, von Anfang an wurde die Räumung angepeilt um sich als Opfer zu präsentieren.
    Ich bin links und unterstütze alle Anliegen, doch da wurde eine grosse Chance verpasst. Nun stehen sie als Querulanten da und Leute wie Glarner bekommen Rückenwind, es ist so schaade. Alles war bereit: Momentum, Gesellschaft, Medien, Teile der Politik, sie hätten nur zum Waisenhausplatz sollen und wären Helden!
    • sheshe 24.09.2020 08:47
      Highlight Highlight Und dafür aus den Augen aus dem Sinn...

      Ich bin grundsätzlich einverstanden damit, dass es nicht legitim war und auch mit den Konsequenzen, welche zu einem Rechtsstaat gehören.

      Aber ein Teil von meinem Herzen hat sich kurzfristig sehr gefreut, dass es wieder eine Bewegung gibt, die sich allem entschlossen entgegenstellt. Ich wäre gerne im Sommer 68 dabeigewesen, wer weiss, vielleicht gibt es ja einen genauso bedeutsamen Sommer 21.
    • Expat 24.09.2020 09:09
      Highlight Highlight Danke, dachte dasselbe. In diesem sonst guten Interview spielen sich die Beiden zu sehr als Rechtsschützer auf, weil IHRE legitime Sicht alles andere - auch das Illegale - rechtfertigt. Leider.
    • RicoH 24.09.2020 09:41
      Highlight Highlight Der einzige Whataboutism in diesem Interview ist dein Kommentar.
      Du gehst nicht auf die Anliegen der demonstrierenden ein und verweist nur in bester SVP Manier auf "Law and Order".
      Wie im Artikel beschrieben: die Aktion war nicht legal, aber legitim. Ich bin mir sicher, dass das im grössten Teil der Bevölkerung gut angekommen ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 24.09.2020 07:46
    Highlight Highlight Das ist ein starkes Interview mit einem starken neuen Führungsduo der SP!
    Danke dafür!
    Wenn ich mich zurück erinnere, wie ich damals als junger Mensch auf die atomare Aufrüstung in Europa und auf das Waldsterben reagierte, dann war da auch diese Mischung aus Wut, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, angesichts einer Menschheit, die mit ideologischer Inbrunst und Überzeugung gegen eine (unsichtbare) Wand fuhr und dabei erst noch einen Gang höher schaltete.
    An dieser globalen Grundkonstellation hat sich NICHTS geändert.
    Aber ich selber suche ruhigere und wohltuendere Wege "hinten herum"...
    • Expat 24.09.2020 09:13
      Highlight Highlight Sorry, wollte blitzen, kam aber auf das andere Feld. Bin eben nicht deiner Meinung, weil die beiden sich zu sehr aufspielten, als einzige Ordnungshüter die darüber entscheiden, was richtig ist - Legitimität des Anliegens = i.o, Fluchen vonseiten der Parteikollegin = kein Problem AAAAber wehe die anderen haben (auch) Dreck am Stecken...
      Das grenzt für mich an Kindergarten.
      Schade für diese sonst gut geführte Interview.
    • Toerpe Zwerg 24.09.2020 09:17
      Highlight Highlight "Dabei ist es Kämpfern wie euch zu verdanken, dass diese Massnahmen eingeführt wurden"

      Leider nein. Das ist den kalifornischen Emissionsgrenzwerten zu verdanken.
    • Vecchia 24.09.2020 10:07
      Highlight Highlight @Nate Smith
      "Du hast ja auch Teile deiner Ziele erreicht."

      Rückblickend haben wir gar nichts erreicht, materielle Interessen von Wirtschaftswachstum und Konsumwahn haben uns überholt.

      Vor gut 40 Jahren wurde(n):

      - Jute statt Plastik gefordert
      - gegen AKWs gekämpft
      - Umweltbewegungen und Friedensbewegungen gegründet
      - Autofreie Sonntage begrüsst
      - etc. etc.

      Wo sind wir heute?

      ("Wir" = Generation Jacqueline Badran)

    Weitere Antworten anzeigen
  • marki19 24.09.2020 07:41
    Highlight Highlight Den Satz mit dem Erdöl ist eine gelernte Ablenkung, kein echtes Argument. Denn ohne Erdöl hätte auch die SP diese Demo nicht unterstützen können - Plastikzelte, Plastik-WC-Häusschen, die Anreise vieler mit dem Diesel-ÖV, Sitze im Zug aus Kunststoff, etc. etc.
    • sheshe 24.09.2020 08:50
      Highlight Highlight Das WC war ein Kompostwc und aus Holz und der ÖV wird mit 100% erneuerbarem Strommix betrieben. Oder siehst du Diesel-Trams durch Bern fahren?

      Und was haben bitte die Sitze im Zug mit der Demo zu tun? Vielleicht waren es ja auch Berner, die mit dem Velo oder zu Fuss angereist sind.
  • Rosskastanie 24.09.2020 07:41
    Highlight Highlight Alle reden davon, dass mehr gemacht werden soll, subito, jetzt! Das kann ich verstehen, nein, ich unterstütze das sogar und habe die vergangenen Jahre meinen Lebenstil "dramatisch" (gemäss Verwandschaft) von "Petrolhead" auf "veganöko" (wieder die Verwandschaft) umgestellt. Wenn ich aber so ins Land blicke, dann stelle ich fest: Denn meisten ausserhalb der Medien- und Politbubble (sorry!) geht das Ganze buchstäblich am Allerwertesten vorbei. Solange wir Spassanlässe wie das Redbull Alpenbrevet abfeiern können, muss mir niemand etwas erzählen, dass die Klimaveränderung den Leuten Sorge macht. https://www.redbull.com/ch-de/videos/alpenbrevet-toefflibuebe-gstaad-video
  • marki19 24.09.2020 07:39
    Highlight Highlight Fazit: Man darf also Gesetze brechen, wenn man die Ideen der SP unterstützt und wettert, was ausserhalb der Schweiz passiert. die Linken werde ich nie verstehen. Aber das machen sie ja für sich selber nicht.
    • Superreicher 24.09.2020 11:27
      Highlight Highlight Nun es gibt auch Rechte, die unbewilligte Demonstration durchführen und sich den Weg zu Regierungsgebäuden erstürmen. Zum Beispiel im Grossen Kanton.
  • Antichrist 24.09.2020 07:37
    Highlight Highlight Wenn wir 2030 auf Netto 0 sind, verändert das das Klima nicht im geringsten.
    Wieso setzen die Aktivisten und die SP ihre Kräfte nicht dort ein, wo das Klima wirklich geschädigt werden soll? Demonstrationen in China, Indien, Asien, Afrika und keinerlei Produkte von dort importieren. In der Schweiz Klimaschutz fordern ist völliger Schwachsinn, wir haben bereits die fortschrittlichsten Technologien.
  • Hubi128 24.09.2020 07:34
    Highlight Highlight Ich habe einen heissen Tipp für die Klimabewegten: Sich in die ungeliebten Strukturen einfügen, sich anstrengen, viel lernen, Karriere machen und dann die notwendigen Veränderungen angehen. Öffentliche Plätze zu besetzen und die arbeitende Bevölkerung zu ärgern ist zwar bequemer und irgendwie auch hipp, bringt aber - ausser dass man den Enkeln später etwas zu erzählen hat - gar nichts.
    • RicoH 24.09.2020 10:01
      Highlight Highlight Dein Plan sieht ein Zeitfenster von ca. 30 Jahren vor. Das passt zu bisherigen Politik – aussitzen und nichts tun.
      Das Klimaproblem ist nun schon seit 50 Jahren bekannt. Wie lang willst du noch warten, bis etwas geschieht?
      Und hipp ist im Moment, das Gläschen zu heben und den Enkeln zu erzählen, dass man nichts für's Klima gemacht hat und sie leider darunter leiden müssen. Sorry for that, aber was hätten wir machen können? PROTESTIEREN, ihr Dumpfbacken!
    • Hubi128 24.09.2020 13:29
      Highlight Highlight Wer 30 Jahre benötigt, um sich im Beruf durchzusetzen, wird sowieso nichts erreichen. Viele derer, die da Demonstrieren, sind ja schon im Berufsleben. Die könnten schon in wenigen Jahren in Positionen sein, in denen man etwas bewirken kann. Aber eben, das ist richtig harte Arbeit, und die ist nicht sexy.
    • RicoH 24.09.2020 15:46
      Highlight Highlight @ Hubi128
      1. die demonstrierenden setzen sich für etwas ein, was uns alle betrifft
      2. ausser die demonstrierenden zu diffamieren, setzt du dich nicht für ihr Anliegen ein
      3. du unterstellst den demonstrierenden, dass sie nicht hart arbeiten – woher willst du das wissen?
      4. das Umdenken muss JETZT beginnen, nicht dann, wenn's dir passt
  • sealeane 24.09.2020 07:26
    Highlight Highlight "...dass in den vergangenen zwei Tagen vor allem darüber diskutiert wurde, ob das rechtens ist, was die Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten machen und nicht über die Inhalte."
    Ich hätte mir auch deutlich mehr Disskusion um die Inhalte gewünscht als diese nicht Zielführende "legal-disskusion". Aber ich glaube auch ein grosser Teil der Bevölkerung ist daran Interessiert (sich) vom Thema abzulenken, damit sie sich dem nicht stellen müssen. Nebelpetarden sind da willkommen. Und so muss man auch weiterhin nichts ändern und keine Verantwortung übernehmen.
    • RicoH 24.09.2020 10:08
      Highlight Highlight Ich sehe das Problem eher darin, dass sich unsere konservativen Mitbürger bedroht fühlen. Ich denke aber nicht, dass das sie Mehrheit unserer Bevölkerung repräsentiert.
  • Mariechen777 24.09.2020 07:25
    Highlight Highlight Danke! Ihr bringt es auf den Punkt.
  • sowhat 24.09.2020 07:24
    Highlight Highlight Immerhin verstehen Sie es eine Gelegenheit wahrzunehmen, wenn sie sich bietet. Dieses Gespräch war Wahlpropaganda vom Feinsten.

    Gegen die Eröllobby im Parlament und den ungesunden Lobbyismus in der Wandelhalle könnten sie mit entsprechenden Vorstössen schon längst vorgehen. Ja wenn nötig auch mit wiederkehrenden.

    Nicht falsch verstehen. Die SP hat meine Sympathien, aber das hier ist zu dick aufgetragen. Und zu billig.
    • maylander 24.09.2020 07:48
      Highlight Highlight Umweltverbände und Gewerkschaften betreiben auch Lobbying.
      Entweder dürfen alle oder niemand. Eine Unterscheidung gutes oder schlechtes Lobbying ist ja vor allem politisch gefärbt.
    • MarGo 24.09.2020 08:08
      Highlight Highlight ... solange die Mehrheit im Parlament bürgerlich ist, können die Vorstösse einreichen noch und nöcher... bringt nur nix.
      Wir haben es in der Hand bei der nächsten Wahl - wir müssen diejenigen, die gegen uns politisieren endlich absägen!
    • ChlyklassSFI 24.09.2020 08:09
      Highlight Highlight Es gibt Lobbying für und Lobbying gegen Unweltschutz. Wo die Wissenschaft steht, ist klar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sealeane 24.09.2020 07:21
    Highlight Highlight "Es heisst immer, die Jugend solle sich politisch engagieren. Aber wenn man sie dann zu spüren beginnt, wenn es weh tut, dann ist es auch wieder nicht gut."
    Ja sie soll bitte was machen aber ja nicht die Realität vor Augen halten das wir ihr nicht mehr so einfach ausweichen können.
    Eine Doku zur Umwelt auf Netflix zu schauen und danach weiterhin ALLEINE 1h Arbeitsweg mit dem Auto zu fahren rettet die Umwelt nunmal nicht... z.B. Fahrgemeinschaften sind in anderen Ländern normal hier praktisch unmöglich weils uns einfach zu gut geht.
    Es braucht Veränderung.
    • Hier Name einfügen 24.09.2020 08:38
      Highlight Highlight Ich kann mir nunmal an meinen Arbeitsort keine Wohnung leisten, meine Frau arbeitet nicht am gleichen Ort wie ich und meine Kinder sollen nicht alle paar Jahre den Wohnort, die Schule und die Freunde wechseln müssen.

      Darum pendle ich, nicht weil ich will!
    • sealeane 24.09.2020 12:45
      Highlight Highlight @hier name einfügen deshalb sagte ich ja bewusst das grösst Problem ist das alle alleine im Auto sitzen. Ich bin sicher sie sind nicht der Einzige in der Umgebung der in die Richtung ihres Arbeitsplatzes fahren muss. Absprachen wären möglich und technisch auch apps dafür programmierbar. Aber jede wil möglichst flexibel und unabhängig seinen Arbeitsweg machen. Sich dann aber danach über den Stau etc. Beschweren... wenn nicht 1x Auto=1xPerson wäre hetten wir diesen Stau nicht so extrem und der Umwelt wäre auch geholfen. Finanziell geht es uns für diese Umsetzung aber zu gut.
    • Hier Name einfügen 24.09.2020 12:52
      Highlight Highlight Ich arbeite Schicht. Carsharing und carpooling sind einfach nur realitätsfremd.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 24.09.2020 07:06
    Highlight Highlight Es gäbe sonst noch die Möglichkeit, eine Initiative zu lancieren. Die böse Erdöllobby kann nicht alle Stimmbürger bestechen... und eine Initiative würde mehr bringen, als wenn man Marktfahrer davon abhält, ihre Waren zu verkaufen.

    Diese ominöse Erdöllobby muss in Bern sowieso einen ziemlich schlechten Job machen, wenn man die Entwicklung des CO2-Ausstoss pro Kopf in der Schweiz betrachtet. Das sollte kein allzu schwieriger Gegner sein.
    • sealeane 24.09.2020 07:31
      Highlight Highlight @ökonomiker naja das mit den Marktfahrern fand ich auch nicht zuende Gedacht von den Protestlern. Fairerweise muss man aber sagen das sie laut Bericht ja auch anboten ihnen übriges Gemüse abzukaufen, also für mind. einen Teil des Schadens aufzukommen. Wie gross der wahr kann ich nicht beurteilen, für mich zeigt dies jedoch das sie beschweren reit waren Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.
      Und Volksinitativen werden in so Fälle immer mit viel Geld und Angstkampanien gebodigt. Schauen sie mal in die Vergangenheit. 😉
    • PVJ 24.09.2020 07:58
      Highlight Highlight @Ökonometriker, Präsident von Swissoil ist Dr. Albert Rösti, bis vor kurzem noch Präseident der grössten Partei dieses Landes.

      http://www.swissoilschweiz.ch/de/swissoil/werwirsind/Prasidium.aspx

      Und Rösti macht aus seiner Sicht durchaus einen guten Job, wenn man daran denkt was heute technisch in Mobilität und Wärmeerzeugung möglich wäre, und was tatsächlich gemacht wird. Die Mehrzahl der verkauften Neuwagen wird nach wie vor fossil angetrieben, nach wie vor werden massenhaft Ölheizungen verbaut.
    • rodolofo 24.09.2020 08:02
      Highlight Highlight Die meisten Bestechungen laufen über den Lohn.
      Und "DIE Wissenschaft", welche jetzt von der "Klimajugend" idealisiert und glorifiziert wird, ist ohne weiteres in der Lage, auch sehr viele fürstlich von Grosskonzernen bezahlte Studien über die Unbedenklichkeit von Pestiziden und ihren Rückständen im Boden und im Grundwasser herauszugeben...
      Es wird heutzutage oft und ausgiebig über "Verschwörungstheoretiker" hergezogen, so dass man meinen könnte, es gäbe gar kein Verschwörungen.
      Nun gut, vielleicht nicht DIESE abstrusen Verschwörungen, aber dafür andere, noch haarsträubendere Verschwörungen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Smeyers 24.09.2020 07:02
    Highlight Highlight Was heisst hier ziviler Ungehorsam, alle befolgen die Corona regeln aber unsere Umweltaktivisten dürfen sich über Regeln und Gesetze hinwegsetzen.

    Das ist die intellektuelle Arroganz von Links und Grün, dass man zum Wohle der Bürger alles besser weiss und Gesetze ignorieren darf. Ob das der Bundesplatz ist oder die Reitschule.
    • RicoH 24.09.2020 16:06
      Highlight Highlight Schöne Ablenkung vom Thema. Wo in aller Welt befolgen alle die Corona Regeln?
      Dein Kommentar ist die Arroganz eines rechts orientierten Bürgers. Nicht mehr und nicht weniger.
  • Der mit dem Velo spricht. 24.09.2020 06:56
    Highlight Highlight Alle diese Fragen müsste man eigentlich den bürgerlichen Bremsern im Rat stellen. Die sind dafür verantwortlich, dass die Jungen demonstrieren. Typisch Hess: ein gewählter Parlamentarier weigert sich mit jungen Landsleuten zu diskutieren, die sich um das von der SVP stets gepriesene Heimatland Sorgen machen.
    • RicoH 24.09.2020 10:15
      Highlight Highlight Was genau erwartest du von SVP Exponenten? Die Krawallmacherpartei hat nun mal nichts anderes im Repertoire.
    • Der mit dem Velo spricht. 24.09.2020 12:15
      Highlight Highlight Und? Willst du sie deshalb einfach gewähren lassen?
    • RicoH 24.09.2020 16:06
      Highlight Highlight Nein, die SVP will ich schon lange nicht mehr gewähren lassen.
  • Mägs 24.09.2020 06:50
    Highlight Highlight Wenn Politiker mit den Lobbyisten bzw. dem aktuellen Lobbyismus Probleme haben, dann ändert das bitte. Mit Nachdruck, immer wieder, vehement! Das ist m.E. absolut legitim und verdammt nochmals die Aufgabe unserer gewählten Parlamentarier!
    • Firefly 24.09.2020 09:06
      Highlight Highlight Und was, wenn Politiker und Lobbyist ein und die selbe Person sind?

      Da brauchts neue Gesetze.
  • Mägs 24.09.2020 06:50
    Highlight Highlight In der Schweiz gibt es viele Möglichkeiten, um sich legal, legitim und hörbar zu organisieren und selbst eine starke Lobby aufzubauen. Siehe dazu als Beispiel die Stiftung für direkte Demokratie. Das ist aufwändig und dauert etwas. Lobby hat nicht immer oder nur mit Geld, Hochfinanz und Korruption zu tun, sondern wäre ein sehr gutes Mittel, um Interessen zu bündeln und einzubringen.
  • Mägs 24.09.2020 06:49
    Highlight Highlight Ich fühle mich da irgendwie nicht ganz ernst genommen. Wer bestimmt, was legitim ist und was nicht? Unser Legitimitätsstaat? Wenn wir etwas bewegen wollen, dann mit und nicht gegen etwas oder jemanden.

    "If you can't beat them, join them!"
  • 97ProzentVonCH68000 24.09.2020 06:45
    Highlight Highlight Natürlich darf man zivilen Ungehorsam tun - aber wenn der Staat dann durchgreift (was er hier nicht tat), muss man das auch akzeptieren.
    Ihre Reaktion ist hingegen unreflektiert und egozentrisch. Wenn Aluhüte, Rechtsextreme oder Trumpfans das gleiche getan hätten, würden die zwei Zeter und Mordio schreien.
    Rechtsstaat und Demokratie sind ihnen egal wenn’s um eigene Interessen geht.
    • RicoH 24.09.2020 10:18
      Highlight Highlight Was gibt dir die Gewissheit, ihnen unterstellen zu können, was sie in einer anderen Situation denken und handeln würden?
      Aus meiner Sicht ist dein Kommentar unreflektiert und egozentrisch.
    • 97ProzentVonCH68000 24.09.2020 10:55
      Highlight Highlight @Ricoh: oder hier als Mitunterzeichner. QED.
      Da hat er zwar recht, aber den Massstab anzupassen, je nach dem ob es die eigene Meinung trifft, ist eben egozentrisch und Demokratie-feindlich.
      Benutzer Bild
    • 97ProzentVonCH68000 24.09.2020 11:43
      Highlight Highlight @Ricoh: meine erste Reaktion auf dein Kommentar scheint verloren gegangen zu sein. Darum nochmals:
      Gut gebrüllt Löwe. 👍 Respekt.
      Hr. Wermuth findet aber zivilen Ungehorsam nur für seine Themen gut. Hier das erste Beispiel:
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Einhorn2.0 24.09.2020 06:44
    Highlight Highlight Interessant ist die Forderung, die Kilmajugend soll auf politischem Wege ihre Anliegen durchsetzen. Scheint auf den ersten Blick vernünftig. Schliesslich sind wir eine demokratische Gesellschaft.

    Seit 40 Jahren wird die Klimadebatte weltweit von Wissenschaft und Zivilgesellschaft geführt. Seit 40 Jahren schläft die Politik mehrheitlich und macht mal hier mal da ein Pflästerli. Aber die Kilmajugend soll jetzt in dieser Sachgasse den Weg beschreiten.

    #merksteauchwas
  • Philboe 24.09.2020 06:43
    Highlight Highlight Ich halte sonst nicht viel von diesen beiden um ehrlich zu sein aber der Punkt mit der Erdöllobby ist Spiel, Satz und Sieg. Wir müssen aufhören utopisch zu sein und einfach einmal wieder den gesunden Menschenverstand brauchen. Denken ist gefragt statt Polemik und Verkauferei der Anliegen. Lösungen aufgrund von Tatsachen, Logik und Fakten. Wissenschaft statt Youtube. Persönliche Gespräche statt E-Mail. Go for it liebe Menschheit
    • DocShi 24.09.2020 07:41
      Highlight Highlight Auf YouTube findest du alles, auch Wissenschaft. 😉
      Gruss vom heutigen Tüpflischiisser 😁
    • klugundweise 24.09.2020 10:57
      Highlight Highlight Genau das machen doch die Beiden. Warum halten Sie dann sonst nicht viel von ihnen??
  • benn 24.09.2020 06:40
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • 97ProzentVonCH68000 24.09.2020 06:39
    Highlight Highlight Da haben einige offensichtlich Mühe, dass sie nicht diktatorisch für alle bestimmen können, sondern wir noch eine Demokratie sind.
    Auch wenn man meist oder immer überstimmt wird, wäre das zu akzeptieren.
  • chrissy_dieb 24.09.2020 06:28
    Highlight Highlight Die Beiden sind einfach angetan am Wort Ökosozialismus, denn die Aktivisten verwenden.

    Dabei übersehen Sie, dass auch gegen Sie geschossen wird. Besonders stossen ist, wie quasi die Abschaffung der Demokratie verlangt wird. Ich zitiere aus dem Programm der Aktivisten:
    „Ist das Problem ein Übermaß oder ein Mangel an Demokratie? Kann man der kollektiven Intelligenz des souveränen Volkes vertrauen?“

    1. Was hat das scharfe-S da verloren?
    2. Gab‘s einst einen politischen Konsens über alle Parteien, dass direkte Demokratie grossartig ist. Daran würde ich nicht rütteln wollen, wenn ich Sie wäre!
    • RicoH 24.09.2020 10:41
      Highlight Highlight Whataboutims vom feinsten.
      Wo genau sagen die beiden, dass sie die Abschaffung der Demokratie fordern?
      Halte dich nicht zurück, denn es interessiert mich extrem, wie du dein Behauptung untermauerst, bzw. begründest.
    • chrissy_dieb 24.09.2020 18:25
      Highlight Highlight Lesen Sie doch genau: Nicht die beiden sagen das. Sondern die Aktivisten wettern gegen das "politische System der Schweiz". Dazu gehören auch die beiden.

      Sie versuchen das beste draus zu machen. Ein bisschen Sog-Wirkung wird für die eigene Politik verwertet; aber schlussendlich sind die beiden ebenso angegriffen wie der Rest in Bern.


      Jedenfalls halte ich das ganze für problematisch: Extinction Rebellion, Gilets jaunes, Covid-Demonstranten versuchen alle gleich über dem politischen System zu stehen. Dessen Glaubwürdigkeit derart in den Schmutz zu ziehen könnte sich eines Tages noch rächen...
  • Alice36 24.09.2020 06:23
    Highlight Highlight In Corona Zeiten scheinen die Nerven, vor allem auf bürgerlicher Seite, blank zu liegen. Alles und jeder/r nervt da es auf absehbare Zeit wohl keine Änderung der Situationen bei Covid, Klima etc. geben wird. Es wird immer offensichtlicher das die Politik keine herkömmliche Lösungen liefern kann. Eine Änderung unserer Lebensgewohnheiten wird unumgänglich was zu Ängsten bezüglich Freiheit, Einschränkungen und Verzicht führt. Die Politik reagiert zunehmend gereizt und es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis auch friedliche Demonstranten zunehmend kriminalisiert werden.
  • Hirngespinst 24.09.2020 06:21
    Highlight Highlight [...]Das Demonstrationsverbot auf dem Bundesplatz wurde doch eingeführt, damit wir im Parlament unabhängig politisieren können. Wie unabhängig aber können wir politisieren, wenn die Erdöllobbyisten mit uns im Ratssaal sitzen? [...]

    Ein sehr guter Punkt, der zum Denken anregen sollte.

    Netto Null 2030
    [...]Nur so können wir die schlimmsten Auswüchse der Klimakrise noch abwenden.[...]
    Die Schweiz alleine wird das nicht fertigbringen. Da müssen unbedingt - und vorallem - auch noch andere Nationen mithelfen, um dieses Ziel zu erreichen.

    • Freedom 24.09.2020 06:57
      Highlight Highlight Ist halt Polemik pur. Ist ja nicht so, dass das Parlament von Lobbyisten überrennt wird.

      Die kommen da nur mit einem Bundeshaus Badge rein - den sie von einem Nationalrat bekommen müssen - und die Anzahl Badges die so ein NR verteilen darf sind beschränkt.

      Ein paar grüne NR können den Klimakids ja auch Badges verteilen - dann können sie auch lobbyieren. 🤷‍♂️
    • mystiker 24.09.2020 07:04
      Highlight Highlight Und doch liegt ein grosser teil der verantwortung in unseren händen, da wir einer der grössten Finanzplätze der Welt sind. Viele Internationale Organe sind bei uns. Wir haben eine Vorbildfunktion.

      Wenn man die Entwicklung der letzten 300 Jahre anschaut war es Europa&USA, die zuerst Industrialisiert wurden. Und dann stieg unser Lebensstandart auf kosten anderer Ländern. Die jetzt auch den selben Lebensstandart wollen und sich gleich industrialisieren. Ein Teil der Jetzigen Klimakatastrophe kam von uns. Der rest der Katastrophe, die noch kommt wird von den jetzigen entwicklungsländern kommen.
    • Smeyers 24.09.2020 07:05
      Highlight Highlight Ich glaube man sollte alle Lobbyisten nennen, egal ob Erdöl, Krankenkasse oder Greenpeace.

      Die Stimmbevölkerung sollte wissen wo unsere Politiker die Hand aufmachen von Links bis rechts. Praktisch niemand ist unabhängig (leider).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 24.09.2020 06:20
    Highlight Highlight Extreme Initiativen sind chancenlos. Darum setzen die Extremisten auf Gesetzlosigkeiten. Zumindest sollten sie dann für den finanziellen Schaden aufkommen: Das sind u.a. Ausgaben für Strom und Wasser, Einsatz der Polizei, Räumung.
    • MarGo 24.09.2020 08:46
      Highlight Highlight "Extrem"?
      Hier geht es nicht um ideologische Meinungen, die nur Ziele für eine Gruppe oder einer Minderheit verfolgen...
      Extrem ist das, was auf uns alle zukommt, wenn wir nicht endlich in die richtige Richtung steuern...
      Aber solange ein Rösti im Nationalrat sitzt UND GLEICHZEITIG Präsident von Swissoil ist, wird das nichts... Wann schnallen das die Leute endlich mal!
  • sunshineZH 24.09.2020 06:18
    Highlight Highlight Was anderes hab ich auch nicht erwartet.
  • Itallion 24.09.2020 06:15
    Highlight Highlight Der Skandal ist doch nicht, was diese Woche auf dem Bundesplatz, sondern was jahrzehntelang im Ratssaal passiert ist.....Herr Wermuth, sie gehören ja auch dazu.
    • MarGo 24.09.2020 08:54
      Highlight Highlight ja, und jetzt stellen Sie sich mal vor, wie es sich anfühlen muss, zusammen mit den Grünen gerade mal auf 69 Sitze zu kommen und nie seine Anliegen zu 100% durchbringen zu können, weil die Bürgerlichen (SVP, FDP, CVP) zusammen 115 Sitze stellen und schön weiter in ihre eigene Tasche politisieren können... nicht alle natürlich... aber leider offenbar zu viele...

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

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