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Reise-Influencer sollen aufhören mit dem Flugzeug zu reisen, finden Klimaaktivisten. bild: shutterstock

Trotz Klimastreiks: Schweizer Travel-Influencer jetten weiterhin durch die Welt

Trotz Klimastreiks: Schweizer Reise-Influencer jetten durch die Welt und ernten tausende Likes. Geht es nach der Klimajugend, soll damit jetzt Schluss sein.



Seit zehn Monaten streiken Schüler in der ganzen Welt für das Klima und die «Flugscham» greift langsam um sich. Anders sieht es auf Instagram aus. Dort verdienen Reise-Influencer Geld mit Bildern aus den exotischsten Orten der Welt – und steigen dafür weiterhin mehrmals pro Monat ins Flugzeug. Obschon jedermann weiss: Fliegen ist einer der grössten Klima-Killer.

Dem Geschäftsmodell der Travel-Influencer konnte Klima-Ikone Greta Thunberg bisher nichts anhaben, sagt Social-Media-Experte und Geschäftsführer der Influencer-Agentur «Yxterix» Daniel Koss. «Die meisten Blogger haben trotz der Klimastreiks keine Follower verloren oder kritische Kommentare einzustecken.» Follower-Verluste erlitten aktuell zwar viele Instagram-Influencer. Dies liege aber daran, dass die Plattform die organische Reichweite stark zurückschraubt und stattdessen mehr Platz für Werbeanzeigen macht.

Koss' Einschätzung bestätigt die Schweizer Influencerin Valérie Florence Greutert (53'000 Follower). Sie war seit Anfang 2019 in Mexiko, den Kap Verden und Mallorca. Ihre Follower störe das nicht: «Ich habe von der Klimawelle nichts gespürt.» Auch Mónica Moreira (167'000 Follower) sagt, sie habe seit den Klimastreiks weder Follower verloren, noch habe sie jemand für ihre Fliegerei kritisiert. «Ausserdem denke ich, dass nicht Influencer das grosse Problem darstellen, sondern Geschäftsleute, welche für einen oder zwei Tage nach New York oder London für Meetings fliegen, die sie auch via Skype führen könnten.» Moreira ist dieses Jahr bisher sechs Mal mit dem Flugzeug gereist.

«Würden sie eher aus dem Tessin als aus Peru Fotos posten, hätte das sicher einen positiven Einfluss auf das Reiseverhalten.»

Nicola Bossard, Klimastreiks Schweiz

Die zwei Frauen sind die Einzigen von zehn der erfolgreichsten Schweizer Travel-Instagrammern, sich bereit erklärten, sich zum Thema zu äussern. Mehrere Influencer, darunter solche, die laut ihrem Profil weit häufiger reisen als Greutert und Moreira, reagierten nicht auf mehrmalige watson-Anfragen. Andere informierten die Redaktion, dass sie zu diesem Thema nicht mit einem Statement in einem Artikel erscheinen möchten.

Nicola Bossard, Co-Präsident der Jungen Grünen Aargau und einer der Köpfe hinter der Klimastreik-Bewegung in der Schweiz, fordert von Reise-Influencern jetzt mehr Verantwortungsbewusstsein: «Influencer mit zehntausenden Follower tragen dazu bei, wie junge Menschen das Reisen sehen. Würden sie eher aus dem Tessin als Los Angeles Fotos posten, hätte das sicher einen positiven Einfluss auf das Reiseverhalten.» Deshalb sein Appell an die Bloggerschaft: «Versucht jetzt auf das Fliegen zu verzichten.» Das Reisen im Zug sei ein Erlebnis an sich, während man im Flugzeug oft nur Filme schaue, meint Bossard.

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Wie realistisch es ist, dass sich Schweizer Travel-Blogger künftig vermehrt auf Zug-Trips fokussieren, ist schwer zu sagen. «Damit sie umweltbewusster reisen, braucht es vermutlich noch deutlich grösseren sozialen Druck als in den letzten Monaten», meint Social-Media-Experte Koss.

«Ich kenne Promis, die tatsächlich für Social Media vegan geworden sind, privat aber Fleisch essen.»

Social-Media-Experte Daniel Koss

Pflegen Influencer auf Instagram ein nachhaltiges Image, müsse das ausserdem nicht heissen, dass sie sich auch privat so verhalten. Koss: «Ich kenne Promis, die tatsächlich auf Social Media vegan geworden sind, privat aber Fleisch essen.» Wer sich auf Bildern umweltbewusst gibt, müsse es privat nicht wirklich sein – und umgekehrt ebenfalls.

Für Nicola Bossard bleibt der Wandel der Reisekultur auf den sozialen Medien ein Teil der Lösung des Klimaproblems. Für noch wichtiger hält er aber das Durchgreifen der Politik: «Es kann einfach nicht sein, dass ein Zugticket oft teurer ist als eine Reise mit dem Flugzeug.» Auch Moreira prangert die Preise der Reisebranche an. «So ist klar, dass jeder das Flugzeug wählt, das günstiger und schneller ist.»

Fakt ist, viele europäische Grossstädte sind mit dem Zug heute schlecht erschlossen. Das hat nun auch die SBB gemerkt, die jetzt ihr internationales Streckennetz ausbaut. TGV-Züge fahren ab Dezember häufiger nach Paris, ein Jahr später soll es neue Direktzüge nach Bologna und Genua geben.

Umfrage

Sollten Travel-Influencer dem Klima zuliebe weniger fliegen?

  • Abstimmen

1,905

  • Ja, denn sie haben eine Vorbildfunktion. 67%
  • Warum denn? Alle anderen fliegen ja auch quer durch die Welt. 25%
  • Keine Ahnung. 8%

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 27.05.2019 09:06
    Highlight Highlight Influencer, die nicht fliegen, haben zu wenig Sex-apeal.
    Und so lange das so ist, werden Influenzer fliegen, weil sie von denjenigen beeinflusst werden, die sie anhimmeln.
    "Anhimmeln" klingt ja bereits nach "Flugzeug"...
  • Fredz 27.05.2019 07:59
    Highlight Highlight Influencer sind ein Hipe, der bald vorüber sein wird. Danach müssen sie arbeiten, wie andere auch. Dieses "Fliegerproblem" löst sich von selbst.
  • Satan Claws 26.05.2019 23:19
    Highlight Highlight «Ausserdem denke ich, dass nicht Influencer das grosse Problem darstellen, sondern Geschäftsleute, welche für einen oder zwei Tage nach New York oder London für Meetings fliegen, die sie auch via Skype führen könnten.»

    Als ob es von ihren Reisezielen nicht schon inhaltlich identische Bilder mit anderen Gesichtern gäbe.
  • cinz 26.05.2019 20:17
    Highlight Highlight Falls jemand nicht zu 100% aufs Fliegen verzichten will (was bei gewissen Strecken auch kaum möglich ist), würde ich dem myclimate.org empfehlen. Dort kann man seine Strecke eingeben und es zeigt an, wieviel man bei gewissen Projekten zahlen muss um wieder auf Netto 0 zu kommen. Finde ich eine sehr effektive Idee, da nicht jeder bereit ist aufs Fliegen zu verzichten.
  • Score 26.05.2019 18:57
    Highlight Highlight Ich bin nachwievor der Meinung dass es nicht umsetzbar ist dass die Masse freiwillig weniger fliegt wenn die Preise so günstig sind. Ziel müsste es so oder so sein dass man gleich viel Fliegen kann aber der Schaden am Klima sinkt. Dies wiederum ist nur möglich wenn die Airlines Interesse haben alternativen einzusetzen und danach zu forschen. Und dies wiederum geschieht leider erst, wenns sonst am Portmonnaie weh tut. Also braucht es hohe Steuern auf Kerosin und zwar Weltweit!
  • Supertiar 26.05.2019 12:45
    Highlight Highlight Das Problem beim Fliegen ist ja nicht die Fliegerei an sich. Man darf auch nicht vergessen, dass viele Regionen auf dieser Welt vom Tourismus und damit vom Fliegen abhängig sind. Das wahre Problem liegt in unserem auf fossilen Energieträgern abhängigen System und denen die mit aller Kraft versuchen daran festzuhalten. In einer halben Stunde schickt die Sonne mehr Energie zur Erde als die Menschheit in einem Jahr braucht. Lasst uns endlich damit anfangen, diese erneuerbare Energie zu brauchen! Mit dem Überschuss können wir dann z.B. Wasserstoff herstellen und damit unsere Flugflotte betreiben.
    • 7immi 27.05.2019 07:43
      Highlight Highlight @supertiar
      Das Problem ist eben, dass der Einsatz alternativer Energiequellen in der Luftfahrt sehr schwierig ist. Änderungen gehen fast immer mit Sicherheitseinbussen einher (nicht nur beim Treibstoff, fast überall). Somit erachte ich es als falsch, bei der Luftfahrt anzusetzen, da es keine Sinnvollen Alternativen gibt- im Gegensatz zb zu Heizungen etc. Mittelfristig wird man auf Biotreibstoffe setzen, elektrisch ist mit der derzeitigen Technologie nicht möglich.
  • Hardy18 26.05.2019 10:18
    Highlight Highlight An dem folgenden Satz wird man erkennen,dass influsen in Weisheit baden.

    «Ausserdem denke ich,dass nicht Influencer das grosse Problem darstellen,sondern Geschäftsleute,welche für einen oder zwei Tage nach New York oder London für Meetings fliegen,die sie auch via Skype führen könnten.»

    So,ich habe gestern meinen Laptop angeschmissen & in der Suchmaschine "Mexiko" eingeben.Ihr werdet es nicht glauben(!) aber es gibt schon unzählige Bilder aus Mexiko 😱

    Ergo,ich verwende diese Bilder (weil es die gleichen sind,die ich selber in Mexiko knipse) & lade sie auf mein Account.

    Umwelt dankt es 💫
  • Gawayn 26.05.2019 09:31
    Highlight Highlight Je mehr Zeitungen über Influencer berichten,
    Desto mehr öffentliche Aufmerksameit bekommen die.
    Mit mehr Aufmerksamkeit, kommen mehr Follower.
    Mit mehr Follower steigt bei denen der Druck häufiger und mehr zu bieten.
    Damit auch reisen.

    Berichtet nicht mehr über Follower.
    Dann löst sich das Problem von selbst.

    Was ich gefühlt jede Woche wiederhole.
    Watson, ihr tragt da eine gehörige Mitschuld an dem Phänomen...
    • THEOne 27.05.2019 09:13
      Highlight Highlight word...!!!!
  • Freischütz 26.05.2019 06:59
    Highlight Highlight Nur Leute ohne Persönlichkeit und Meinung lassen sich von solchen Hanswürsten beeinflussen....
    • Walter Sahli 26.05.2019 09:24
      Highlight Highlight Heranwachsende sind auf der Suche nach ihrer Persönlichkeit und einer eigenen Meinung und stellen den Grossteil der Follower. Deswegen ist es eben wichtig, dass die Botschaften der sog. Influencer positiv im Sinne der Ökologie sind.
  • RAZZORBACK 26.05.2019 02:04
    Highlight Highlight @TheRealDonald

    Wie wäre es wenn Sie Business fliegen würden, dann haben Sie die beschriebenen Probleme nicht.

    Die Business Passagiere finanzieren nämlich auch die "Holzklasse" mit.
    Darum ist die Touristenklasse auch so billig.
    Fliegen sollte viel teurer werden und mindestens das doppelte kosten.
  • violetta la douce 25.05.2019 22:01
    Highlight Highlight Nanu?
    Mein Netiquetten-Kommentar einfach so gelöscht?
    Weshalb?
  • Zeit_Genosse 25.05.2019 20:43
    Highlight Highlight Mit jedem Artikel über Werbepromotoren (Influencer) macht man die bald überflüssige Gilde wichtiger als sie ist. Das Klima kippt nicht deswegen. Aber für Empörkommentare reicht es noch.
  • Nicolas D 25.05.2019 17:48
    Highlight Highlight Alles wird gut. ;-)
    Play Icon
    • Nicolas D 25.05.2019 19:05
      Highlight Highlight *hust ^^
      Benutzer Bild
    • Nicolas D 25.05.2019 20:05
      Highlight Highlight ...... :-))
      Play Icon
    • Burdleferin 25.05.2019 22:18
      Highlight Highlight Der eine ist brillant, der andre geisteskrank... 🎶
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mat_BL 25.05.2019 14:45
    Highlight Highlight "und die «Flugscham» greift langsam um sich" - Ihr (Medien inkl. Watson) könnt das in allen Kanälen und Artikeln noch tausende Male schreiben, aber ich kenne bisher noch niemand, der sich für seinen Sommerferienflug schämt.

    Im Gegenteil erfahre ich in meinem Umfeld ein Bewusstsein, das ein Flug schon auch ok ist, aber es die Menge ausmacht wie oft man wofür fliegt. Man dann z.B. lieber dann für den Kurztrip im Herbst nach Paris oder so dann den Zug nimmt. Und das ist doch auch schon was.
    • Freischütz 26.05.2019 06:57
      Highlight Highlight Ja und das Gewissen ist beruhigt...... alle zusammen auf den Abgrund zu.
  • Dreamtraveller 25.05.2019 14:02
    Highlight Highlight Menschen neigen dazu, sich z.B. beim Fliegen oder beim Essen von Fleisch, keine Gedanken über die Folgen ihres Handelns zu machen weil sie den Schaden, den sie unserer Erde zufügen, nicht direkt sehen oder nicht wahrhaben wollen. Die Erkenntnis kommt dann in 20 Jahren wenns zu spät zum Handeln ist. Wer dann noch lebt, wird sich beschämend an die aktuell belächelte Klimajugend-Bewegung erinnern.
  • Ohniznachtisbett 25.05.2019 13:57
    Highlight Highlight "Zug fahren ist ein Erlebnis an sich" Selten so einen stuss gehört. Bin letzte Woche von Dresden nach Zürich mit dem Zug, weil die Flüge waren mir zu früh bzw. zu spät. Haus-Haus 11.5h Reise, 3x Umsteigen also 3x Koffer durch Bahnhöfe schleppen, 1x Anschluss verpasst wegen Verspätung, am Ende 1h zu spät, mieses Internet, ergo keine Filme o.ä. Essen gibts zwar gegen Bezahlung war aber eher dürftig. Fazit: Kann man mal machen, wahnsinnig toll ist es nicht, ein "Erlebnis" ist es nicht, schon gar kein positives. Nehme wohl wieder den Flieger...
    • Pidemitspinat 25.05.2019 14:42
      Highlight Highlight Buch mitnehmen, dafür weniger Kleider "schleppen".
    • TheRealDonald 25.05.2019 14:57
      Highlight Highlight Mit dem Auto/Zug zum Flughafen. 1h vor Abflug dort sein müssen. Koffer zur Gepäckaufgabe schleppen. Vor dem Security-Check in der Schlange stehen und alles auspacken. Vor dem Gate wieder warten. Im Flugzeug eingeengt sitzen. Keine Filme, da kein Internet. Flug hat 1h Verspätung. Warten beim Gepäckband. Koffer zum Taxistand/Bus/Zug schleppen. Ins Stadtzentrum fahren.
      Ja, ist sicher auch ein tolles Erlebnis und sie viel angenehmer als mit dem Zug.
    • Magnum44 25.05.2019 14:57
      Highlight Highlight Vielleicht sind damit Zugfahrten in Drittweltstaaten gemeint, die sind sehr wohl ein Erlebnis ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • I don't give a fuck 25.05.2019 13:38
    Highlight Highlight Solche Streiks waren schon immer sehr radikal und kein bisschen durchdacht. Was ist denn die Alternative zum Fliegen, Schwimmen?

    Genau gleich wie die Demos zur Abschaffung der Atomenergie. Und woher kommt dann der Strom für die Herdplatte, sobald die AKW ab sind?

    Viele grosse Worte, aber keine realistischen Alternativen... man sollte das Ganze nicht so radikalisiert und etwas logischer betrachten, vielleicht einfach mal die Anzahl Flüge pro Tag etwas runterschrauben, die Extreme funktioniert schlicht und einfach nicht.
    • Zabalino 25.05.2019 14:58
      Highlight Highlight Die Alternative zum Fliegen wäre nicht fliegen. Ist relativ einfach.
    • I don't give a fuck 25.05.2019 17:04
      Highlight Highlight Einstein bist du es?
    • Froggr 25.05.2019 17:54
      Highlight Highlight Also nach China fürs Geschäft ohne Flugzeug. Dann dauert natürlich zuerst einmal die Fahrt etwas länger als mit dem Flugzeug. Und auf dem Weg gibt es gewisse Regionen, welche mit dem Flugzeug, naja, komfortabler zu überqueren sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SGR 25.05.2019 13:17
    Highlight Highlight Gestern Klima vs Eishockey WM heute Klima vs Influencer...

    Meine weiteren Vorschläge wären dann: ...Klima vs Reisebüros
    ...Klima vs Import/Export
    ...Klima vs Kampfjets
    ...Klima vs ganze Armee
    ...Klima vs Landwitschaft
    ...Klima vs WEF
    ...Klima vs Motorsport
    ...Klima vs Skigebiete
    ...Klima vs Reisebüros
    ...Klima vs Rega
    ...Klima vs Bauarbeiter
    ...Klima vs Bundesratsreisli
    ...Klima gegen alles und jeden...

    Falls sich ein Klimaktivist bereit erklärt mir meinen vollen Lohn zu zahlen bin ich bereit meinen Job zu kündigen. ich produziere unter anderem auch Teile für die Autoindustrie...

    • Sandro Lightwood 25.05.2019 15:00
      Highlight Highlight Klima vs. Internet wäre doch auch noch spannend.
    • TheOnlyZeus 25.05.2019 15:13
      Highlight Highlight Klima vs. Watson. So wie Watson hier anprangert hoffe udn erwarte ich, dass sie das auch zu sich selbst tun.

      Wie oft wird wohin und warum gereist?
      Ist wirklich jede Reise notwendig?

      Im Sinne der Transparenz wäre bei jedem Artikel eine entsprechende Aufschlüsselung wünschenswert.
  • N. Y. P. 25.05.2019 13:03
    Highlight Highlight Wie nennt man eigentlich die Leute, die sich belustigen über die Influenzer, die die Influenzer für überflüssig und überbewertet halten, die das Wort Influenzer für eine Krankheit halten?

    Influenzresistente

    Nichtinfluenzierbare

    Antiinfluenzer

    influenznegativ (Adj.)
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 25.05.2019 13:29
      Highlight Highlight Oder einfach "gesund"?
    • Helios 25.05.2019 13:54
      Highlight Highlight Influenzophob
    • Sandro Lightwood 25.05.2019 15:03
      Highlight Highlight Aus Influenzer Sicht sind wir wohl Antikörper.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 25.05.2019 13:03
    Highlight Highlight Ach finde ich gut das es all diese influencer gibt, wenn ich mir vorstelle die würden auch alle auf den Arbeitsmarkt ihr Glück versuchen müssen und dann noch mit ihren dicken Kisten täglich par und fünfzig km pendeln, ihre Kinder in die Kita bringen und den 3fach latte machiato im drive in holen... Nein lass sie ruhig durch die Welt jetten...
  • infomann 25.05.2019 12:49
    Highlight Highlight Ist das euch bewusst?
    Fliegen ist sicher problematisch, aber fliegen ist immer noch ökologischer wie ein Auto mit einer Person.
    Wie viel Autos sind jeden Tag nur mit einer Person unterwegs.
    • marmuel 25.05.2019 13:10
      Highlight Highlight Bin kein Autofan aber pro Kilometer ist das Flugzeug ökologischer. Allerdings werden damit meistens längere Strecken zurückgelegt.
    • Livia Peperoncini 25.05.2019 13:11
      Highlight Highlight Zwei Flugreisen nach Australien sind vergleichbar wie eine Reise um die Welt mit einem Kleinwagen.
      "Dank" meiner Flugangst bin ich noch nie geflogen dafür mit meinem 2Rad schon um die Welt gefahren. Wenn ich gleich sündigen würde wie ein Gelegenheitsflieger müsste ich mit dem 2Rad jedes Jahr 1x um die Welt fahren und 200 Jahre alt werden.
    • Q-Tip 25.05.2019 13:14
      Highlight Highlight Wie oft fährst du denn mit dem Auto nach Peru oder Bali? Für Kurzstrecken mag das in der Tat stimmen, aber es geht ja auch um die Tatsache der Langstrecken. Abgesehen davon, dass auch bei Fahrradien innerhalb mehrerer Stunden die wenigsten alleine sich in ein Auto setzen und in die Ferien fahren, anstatt zusammen in einem Auto oder als Gruppe aufgeteilt auf ein paar wenige Autos.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abu Nid As Saasi 25.05.2019 12:48
    Highlight Highlight Ketten tun bloss die Piloten, die anderen servieren oder sitzen
  • malu 64 25.05.2019 12:45
    Highlight Highlight Alles nur Blabla, die Geschichte vom Gutmensch ist ein Märchen!
    • Nicolas D 25.05.2019 17:30
      Highlight Highlight @malu 64
      Benutzer Bildabspielen
  • Triple A 25.05.2019 12:42
    Highlight Highlight Es gibt likes, wenn die Influencer Fotos von Dingen posten, die die anderen auch gerne täten oder hätten. Und das sind noch nicht gewöhnliche Zugreisen. Von den Influencern zu verlangen, einen komplett neuen Trend zu setzen, widerspricht deren Wesen. Sie greifen nur Trend auf oder surfen gar nur auf diesem mit.
  • Cédric Wermutstropfen 25.05.2019 12:28
    Highlight Highlight „Ausserdem denke ich, dass nicht Influencer das grosse Problem darstellen, sondern Geschäftsleute, welche für einen oder zwei Tage nach New York oder London für Meetings fliegen, die sie auch via Skype führen könnten.“

    Immer diese Schuldzuweisungen an andere, die es auch nicht besser machen, um die eigenen Handlungen zu relativieren. Sie würde gut zur Klimajugend passen... die gute Dame, könnte anstatt zu fliegen auch via GoogleEarth diese Orte bereisen und davon Fotos für Insta machen. Was sie mit ihrer Aussage aber sowieso unterschlägt ist, dass sie andere ebenfalls anstiftet zum Fliegen.
  • El Vals del Obrero 25.05.2019 12:27
    Highlight Highlight Ich glaube, hier werden mehrere "Generationen" durchmischt.

    Früher war ja mal Facebook total hip, heute geht die "Generation Facebook" auf die 40er zu. Noch ältere halten es vielleicht noch für einen Teil der Jugend, für welche es aber schon lange "wo die Eltern und Lehrer sind".

    Mit der "Generation <beliebiger Billigflieger einfüllen>" geht sicher schon langsam auch so. Die nachfolgende "Generation Klimastreik" ist nicht mehr die Gleiche.

    Meistens wird ja das Neue als idendidätsbildend gehypt. Und für die heute ganz jungen waren diese Sachen schon immer da und sind nicht mehr so besonders.
    • neutrino 25.05.2019 13:34
      Highlight Highlight Es gibt keine Generation Klimastreik - ein Teil der Jugendlichen ist grün, ein sehr grosser Teil nicht. Man muss nur mal nach Dietikon, Spreitenbach, Langnau, Trubschachen, etc. etc. - dort ist gar nichts mit Klimajugend. Die ist fast durchwegs an den Gymnasien in Bern, Zürich, Basel, Chur, etc.
  • violetta la douce 25.05.2019 12:23
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • äti 25.05.2019 15:54
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • arni99 25.05.2019 12:19
    Highlight Highlight Bin gestern Abend nach Berlin geflogen. ca. 1 Drittel der der Leute die am Flughafen Basel auf ihren Flug warteten waren +\- 20 Jahre alt. Mit der Klimajugend ist es wie mit allen Bewegungen, sie sind nur eine kleine Minderheit, auch wenn das ihre Anhänger nicht einsehen wollen.
    • Magnum44 25.05.2019 15:00
      Highlight Highlight Die Zusammensetzung wird sich wohl stark nach Zieldestination unterscheiden.
  • smoking gun 25.05.2019 11:51
    Highlight Highlight "Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen."

    Zitat von Blaise Pascal, französischer Mathematiker, Physiker und Philosoph.

    Ein bisschen mehr Bescheidenheit würde uns allen gut tun.
  • wussaaaaa 25.05.2019 11:43
    Highlight Highlight Übers Fliegen wird so viel diskutiert. Wie sieht es dann mit den Kreuzfahrschiffen und dem Gütertransport auf den Welt Meeren aus! Alles schwer Oel was dort verbrennt wird. Nur soviel zum Klima
    • bernd 25.05.2019 12:22
      Highlight Highlight Ja super, andere Dinge sind auch schädlich, dann machen wir am besten gegen alles nichts!
    • Mambojambo123 25.05.2019 12:52
      Highlight Highlight Aka whataboutism
    • Magnum44 25.05.2019 15:02
      Highlight Highlight Auf den Schiffen gibt es aber auch fast keine jungen Leute, entsprechend wenig kann man sich über die "Klimajugend" (so homogen ist diese Gruppe jetzt also auch nicht) empören.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DJ77 25.05.2019 11:42
    Highlight Highlight Wenn sich jeder Follower dieser Influenzer den Flug auf die Trauminsel ebenfalls leisten kann, wird genau nichts passieren. Es gab Zeiten als ein Flug nach Mallorca 1000Fr. Kostete, solange es 29Fr. Kostet wird sich das jeder Leisten.
    Genau das gleiche mit Autos. Solange ein 15L/100km SUV billiger ist als ein gleichgrossses Elektroauto passiert nichts. Das sich dss entlich ändert ist für mich klar eine Aufgabe der Politik und nicht der Influenzer oder Autofahrer.
    • S.Potter 25.05.2019 12:40
      Highlight Highlight Wenns wieder 1000.- kostet werden sich das nur noch gutbetuchte leisten können und an den schweizer Flughäfen werden einige 1000 Menschen arbeitslos und alles nur wegen eines hypes.
    • sunshineZH 25.05.2019 13:00
      Highlight Highlight Auch wenn ein E Auto billiger ist gibt es keins für mich 😆
  • dmark 25.05.2019 11:30
    Highlight Highlight Es ist wohl zu einer Art "Sucht" verkommen, sich über Social-Media zu liken und ge-liked zu werden?

    Ich nenne sie die Generation "Like" ;)

    Schade, denn ich finde, dass damit das eigene, reale Leben auf der Strecke bleibt und es eine eigene Meinung kaum noch gibt. Früher waren dies die "Werbe-Opfer".
    • Closchli 25.05.2019 12:46
      Highlight Highlight und ich und du kommentieren auf einer Plattform die die Like-Generation mit ❤️️-Quotient unterstützt. Ich möchte die Wahl haben, kann aber nicht. :-(
    • Abu Nid As Saasi 25.05.2019 12:51
      Highlight Highlight Generation Lick?
  • murrayB 25.05.2019 11:26
    Highlight Highlight Ja, ich reise gerne mit dem Flugzeug - und ohne schlechtes gewissen... :-)

    Wer lieber mit dem Zug, Auto, Bus oder zu Fuss Reisen möchte, soll das tun - jedem das seine...
    • The Count 25.05.2019 11:54
      Highlight Highlight Wer sich impfen lassen möchte soll das tun, jedem das seine...
    • RatioRegat 25.05.2019 12:01
      Highlight Highlight Und ich habe auf meinem Grundstück eine Chemiemülldeponie, die das Grundwasser vergiftet und kein schlechtes Gewissen.

      Wer auf seinem Grundstück lieber ein Haus baut, ein Feld bewirtet oder Wald aufforstet, soll das tun - jedem das seine...
    • Triumvir 25.05.2019 12:01
      Highlight Highlight Schäm dich👎
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gustav.s 25.05.2019 11:26
    Highlight Highlight Ins Tessin? Die Bahn ist überfordert, die zweite Röhre kommt noch lange nicht. Mal davon abgesehen wie überfüllt die schweizer Touriorte wie das Tessin sind.
    Gerade die die Sp und die grünen verhindern das Reisen in der Schweiz, ausser natürlich das Einreisen, damit wir noch mehr werden.
    Nicht Klimastreik, kinderkriegenstreik ist die Lösung. eine weltweit brutal durchgeführte Geburtenkontrolle. Fertig Wachstum!
    Ihr könnt die Welt schützrn wie ihr wollt, irgendwann sind es 50 Milliarden allgenfressende in Kaninchenställen dahinvegetierende Wracks, die durch ihre Masse die Welt trotzdem killen.
    • reactor 25.05.2019 12:51
      Highlight Highlight Bin schon oft ins Tessin, oder Italien mit dem Zug gereist. Also ich hatte noch nie wirklich Stress.
  • Rasti 25.05.2019 11:24
    Highlight Highlight Toll, und wenn niemand mehr fliegt haben wir je nach Quelle 4 Prozent weniger CO2 austoss. Wie wäre es wenn man sich mal um DIW Industrie kümmert? Oder liegt es einfach daran, dass ein Grossteil der Demonstranten noch zur Schule gehen oder Studieren und deshalb nur das Fliegen so wie das Auto als Umweltverschmutzer sehen?
    • undduso 25.05.2019 11:49
      Highlight Highlight Bitte fangt überall sonst an Massnahmen umzusetzen aber nur solange es mich nicht betrifft, oder wie soll ich den Kommentar auffassen?
    • Donald 25.05.2019 12:29
      Highlight Highlight Fliegen und Auto werden von den Linken Kreisen als kapitalistische Statussymbole gesehen. Die Industrie scheint irgendwie nicht so interessant zu sein. Eine wissenschaftliche Herangehensweise scheint nicht gewünscht.
    • Rasti 26.05.2019 00:42
      Highlight Highlight @undduso nein ich arbeite in der Industrie. Alleine schon der Verpackungsmüll. Und wenn man dann noch sieht was für eine Verschmutzung bei der Gewinnung von Erden und co entsteht dann kann es einem auch egal sein ob man den Apfel jetzt Vakuum verpackt kauft oder nicht.

      @Donald
      "Aber sie wollen doch nur die Welt verbessern... " ja genau, dann fühlt man sich moralisch überlegen während die gewählten Politiker das Land verkaufen und unzählige Steuergelder in ihre Taschen hinter dem Rücken ableiten. Aber natürlich sind die Rechten viel schlimmer... Kennen wir ja.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nietnagel 25.05.2019 11:20
    Highlight Highlight Wie bitte, Flugscham? Da weiss ich gerade nicht ob ich lachen oder weinen soll... Muss ich mich schämen wenn ich meine Freundin und deren Familie in Hongkong besuche? Oder meine Verwandten in Süd-Korea? Jetzt bin ich in Australien im Masterstudium und habe die „time-of-my-life“! Habe mich für‘s Lachen entschieden und begegne dem neu-erfundenen Begriff Flugscham mit Humor.
    • Triumvir 25.05.2019 12:02
      Highlight Highlight Noch kannst du lachen 👎
    • Nietnagel 25.05.2019 12:19
      Highlight Highlight Gut, dann wird es von nun an rapide abwärts gehen mit der Anzahl Flugreisenden. Oder haben wir da eine Wasser predigen und Wein trinken Mentalität? Wir werden sehen...
    • Donald 25.05.2019 12:31
      Highlight Highlight Irgendwie scheinen die Medien diesen Begriff einführen zu wollen. Im echten Leben habe ich noch nie etwas derartiges gehört.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JayCee 25.05.2019 11:17
    Highlight Highlight Wer folgt diesen Influenzern? Ab wann ist man überhaupt Influenzer und ab wann kann man davon leben? 50k hört sich für mich nicht nach viel an. Wieso leben die Leute nicht ihr eigenes Leben?
  • iNDone 25.05.2019 11:12
    Highlight Highlight Lächerlich!
    Bis jetzt ist keine Prognose der Wissenschaft wirklich richtig gewesen. Wenn es aber wirklich so sein sollte dass alles am co2 hängt müsste man ernsthafte Massnahmen ergreifen. Mit bisschen weniger fliegen und Plastiksäcken verbieten ändert sich nichts. Stetiges (Wirtschafts-) Wachstum und Umweltschutz geht nicht zusammen.
    • mänsch 25.05.2019 12:49
      Highlight Highlight wow!

      keine prognose wirklich richtig?

      stimmt, wir übertreffen sie sogar.
      zudem, wie definierst du wirklich richtig?

      alles am co2 hängt?

      schon mal von methan gehört? oder meeresverschmutzung und versäuerung?

      stimmt, also, was wählst du, wirtschaftswachstum und sicherer untergang oder ein kollektiver lebenswandel und die chance auf ein morgen?

  • najaundso 25.05.2019 11:03
    Highlight Highlight Wer meint man könne alle Meetings durch Skype ersetzten, hatte wohl noch keins davon.
    • Kruk 25.05.2019 11:22
      Highlight Highlight Treffen sich Reiseinfluencer an Meetings?
    • Raphael Stein 25.05.2019 11:40
      Highlight Highlight Das dachte ich auch mal. Aber kennt man die Leute persönlich, geht das anschliessend auch via Skype. Es ist schnell, man schleppt keine Akten in der Gegend rum und hat keine Reisezeiten.
      Für mich passt das gut.
    • najaundso 25.05.2019 11:42
      Highlight Highlight Bezogen auf die Aussage das nicht Influencer das Problem seien sondern Geschäftsleute.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Allion88 25.05.2019 11:01
    Highlight Highlight Wie sollen die sonst ihren "Erfolg und Reichtum" zur Show stellen? Ferien im Wallis/Tessin mit dem Zug sind da viel zu wenig fancy. Könnte noch jemand meinen sie seien normale Menschen
    • Allion88 25.05.2019 18:02
      Highlight Highlight Natürlich nicht. Soll jeder ferien machen wie er gerne will. Ich bin auch lieber in san diego als in tenero.

      Aber danach auf öko machen, weil man tofu statt steak isst, passt dann nicht mehr zusammen.
  • S.Potter 25.05.2019 10:54
    Highlight Highlight Flugscham? Ein lächerlicher Ausdruck. Erfunden von den Medien und den Schulstreickern. Warum soll ich mich schämen wenn ich irgendwo hin fliege? Es gilt das Motto jeder machts nach seinem Sinn und keiner kommt und zahlt es Ihm.
    • Knut Knallmann 25.05.2019 11:22
      Highlight Highlight Moll Moll - Jeder machts nach seinem Sinn - Bis die Erde irreversibel kaputt ist...
      Kritisches Nachdenken über die Folgen seines eigenen Verhaltens oder des stetig steigenden Flugverkehrs tut hin und wieder auch gut...
    • S.Potter 25.05.2019 11:38
      Highlight Highlight An Knut. Ich habe sehr mühe mit dem heutigen Getue. Bei uns wirde je länger je mehr jeder zur Spassbremse. Ich sage einfach ich mache was ich will. Da können sie noch so sehr auf Moralist machen. Wenn ich irgendwo hin will gehe ich dahin. Ich denke immer mal wieder an den Kenianischen Läufer der vor dem Zürichmaraton interviewt wurde. Er sagte er sei sehr gerne in der Schweiz weill hier die Luft so gut sei. Alles Panikmache.
    • The Count 25.05.2019 11:53
      Highlight Highlight Guter Spruch, den muss ich mir für alle die Impffreunde aufheben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Muselbert Qrate 25.05.2019 10:50
    Highlight Highlight Nur weil sich eine kleine Gruppe der Menschen für etwas schämt, kann nicht verlangt werden, dass sich nun alle gefälligst dafür zu schämen haben.. Auch wenn einige Medien das Thema zu pushen versuchen..

    Und Tamy fliegt als Grünen-Kandidatin First Class um den Planeten! Also darf ich auch!
    • Avenarius 25.05.2019 10:54
      Highlight Highlight Tja, sie haben wieder mal den Punkt nicht kapiert. Schade.
    • Dr. Evil 25.05.2019 11:01
      Highlight Highlight Es geht ja auch nicht darum, sich zu schämen. Es geht darum, selbst Verantwortung für sein handeln zu übernehmen - sich also erwachsen zu verhalten

      "Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“
    • Firefly 25.05.2019 11:10
      Highlight Highlight "Und Tamy fliegt als Grünen-Kandidatin First Class um den Planeten! Also darf ich auch! "

      Sie brauchen also eine Rechtfertigung für ihr Handeln. Wieso?
  • Nüübächler 25.05.2019 10:50
    Highlight Highlight "Auch Mónica Moreira (167'000 Follower) sagt, sie habe seit den Klimastreiks weder Follower verloren, noch habe sie jemand für ihre Fliegerei kritisiert"
    Das ist genau der Punkt. Zum demonstrieren sind alle dabei, aber wenn man selber aus der Komfortzone raus muss ist man nicht mehr dabei.
    Schlussendlich wollen auch die Klimastreiker selber auf nichts verzichten. Auf gewohnten Wohlstand verzichten tut halt weh.
    • kelu77 25.05.2019 10:55
      Highlight Highlight Verzicht ist auch keine Nachhaltige Lösung. Es braucht Alternativen.
    • Dr. Evil 25.05.2019 10:56
      Highlight Highlight Das ist viel zu sehr über einen Kamm geschert, ich weiss von Vielen die sich sehr darauf achten, sich ökologischer zu verhalten.
    • murrayB 25.05.2019 11:30
      Highlight Highlight @ Andy D. - Dir ist schon bewusst, dass gerade mal nach 1000km Entfernung von der Schweiz dein Paradies zu ende ist - und dort kann man viel mehr gegen die Umweltzerstörung tun, als wir bei uns jemals erreichen werden, da wir bereits ein fast maximales Niveau haben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • chicadeltren 25.05.2019 10:42
    Highlight Highlight Es soll also besser sein wenn die Amis ins Tessin fliegen als umgekehrt? Lieber Nicola Bossard, Influencer haben nicht bloss ein Land als Zielgruppe für Follower...
  • Magnum44 25.05.2019 10:37
    Highlight Highlight Hört doch mit diesem Unsinn auf, der Luftverkehr macht nur einen sehr geringen Teil des CO2-Ausstosses aus.
    • Dr. Evil 25.05.2019 10:52
      Highlight Highlight Googeln Sie doch einfach mal
      "Flugverkehr Klimabilanz"
      Und dann kommentieren sie nochmals ;-)
    • Magnum44 25.05.2019 11:06
      Highlight Highlight @Andy D.: 3% des weltweiten CO2, in der völlig irrelevanten Schweiz ca. 20%.
    • Ramon Pokemon 25.05.2019 11:11
      Highlight Highlight Stimmt, der Ausstoss von Treibhausgasen durch den Luftverkehr ist in der Gesamtbewertung eher vernachlässigbar. Einer der grössten Klimakiller ist die Rinderzucht. Das dabei anfallende Methan ist 30x potenter als CO2 in der Wirkung als Treibhausgas.
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  • Bio Zitronensaft 25.05.2019 10:37
    Highlight Highlight Na ja, die Grünen nominieren eine Influencerin als Nationalratskandidatin die raucht, Werbung für E-Zigis macht, offensichtlich Autos anhimmelt und regelmässig fliegt.

    Aber hey, sie ist Veganerin!!!

    2019 at its best!
    • Pümpernüssler 25.05.2019 10:40
      Highlight Highlight 🤣👏
    • Allion88 25.05.2019 10:58
      Highlight Highlight Du hast noch vergessen, dass sie ihr Geld verdient mit Modeketten, die die Ware quer um den Globus schicken, damit sie im Osten billigere Arbeitskräfte ausnehmen können.
      Ganz nach dem Motto: CO2 ist schädlich, so lange es einem nicht selber einschränkt
    • El Vals del Obrero 25.05.2019 11:44
      Highlight Highlight Und warum darf man als Grüner keine E-Zigaretten benutzen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 25.05.2019 10:31
    Highlight Highlight Sagen wirs mal so. Die Klimajugend und die Influencer haben überhaupt keinen Einfluss auf die normalen Leute. Aber die Medienschaffenden scheinen sich wahnsinnig für diese Gruppen zu interessieren. Ist etwa so wie bei Twitter, wo nur Verrückte und Jounalisten sind.
    • Nüübächler 25.05.2019 10:51
      Highlight Highlight Bist du, Donald Trump?
    • Jein 25.05.2019 11:03
      Highlight Highlight Verrückte, Jounalisten und Politiker, wobei es da wohl etwas overlap zwischen den Gruppen gibt.
    • Firefly 25.05.2019 11:07
      Highlight Highlight Sie denken nicht in Zeiträumen, nicht wahr? Ihre Analyse bezieht sich nur auf Sie und ihre Generation. Mag sein, dass diese Generation momentan die "normalen Leute" stellt. Das wird sich jedoch ändern.
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