Schweiz
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Ein Airbus der Swiss ist auf dem Flug nach Amsterdam von einem Blitz getroffen worden und ist aus Sicherheitsgründen nach Zürich zurückgekehrt. (Symbolbild)

Bild: KEYSTONE

CO2-Abgabe auf Flugtickets: Fliegen wir deshalb wirklich weniger?

Die Schweizer Reisebranche fürchtet sich nicht vor einer Flugticketabgabe – im Gegenteil. Aber was bringt eine solche Ökosteuer? Werden wir seltener fliegen, wenn der Preis steigt?

François Schmid-Bechtel / CH Media



Greta Thunberg? Eine Populistin. Klimawandel? Eine Lüge. Flugverkehr? Zu Unrecht am Pranger. Man kann sich vorstellen, dass die Reisebranche so oder ähnlich auf die grüne Welle reagierte, während grosse Teile der Gesellschaft nach Klimaschutz schreien und dabei sogar einen neuen Begriff kreierten: Flugscham.

Und weil ein breiter Konsens herrscht über eine CO2-Abgabe auf Flugtickets, könnte man zum Schluss kommen, den Reisebüros gehe es in den nächsten Jahren ans Eingemachte. Denn Ziel ist es, durch die Abgabe den Flugverkehr und damit den CO2-Ausstoss zu reduzieren, was sich negativ auf den Geschäftsverlauf der Reisebranche auswirken könnte. Trotzdem sagt Roger Geissberger, Chef der Knecht Reisen Gruppe, des viertgrössten Reiseveranstalters der Schweiz: «Ich bin für eine Flugticketabgabe, aber…»

Geissberger ist kein Einzelfall unter den Touristikern. Auch Kuoni und Tui, die Nummern 1 und 3 der Branche, halten eine CO2-Abgabe auf Flugtickets für sinnvoll. Ausserdem sitzt Geissberger im Vorstand des Schweizer Reise-Verbands. Und dieser will heute Mittwoch der Öffentlichkeit nicht nur die neusten Zahlen präsentieren, sondern auch ein klares Statement zu nachhaltigerem Reisen und einer Flugticketabgabe abgeben.

Schliesslich hat der Verband erst vor zwei Wochen einen Nachhaltigkeitstag durchgeführt. Die Branche bemüht sich um einen grünen Anstrich und opponiert nicht gegen die bundesrätliche Vorgabe, bis 2050 CO2-neutral zu werden. Ob aus opportunistischen Motiven oder nicht, spielt eine untergeordnete Rolle.

Menschen bestaunen ein startendes Flugzeug auf der Zuschauerterasse, aufgenommen am Samstag, 15. Juli 2017 am Flughafen Kloten in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Faszination Fliegen hat Kratzer bekommen. Bild: KEYSTONE

«Ich finde es richtig, dass der Bund ambitiöse Ziele formuliert», sagt Geissberger. «Ob diese erreichbar sind, ist für mich eine technische Frage.» Er nennt ein Beispiel: Anfang der 1980er-Jahre war der Hallwilersee wegen des hohen Anteils an Phosphaten quasi tot. Niemand konnte sich vorstellen, dass man in diesem See irgendwann wird baden können. «Und heute», sagt Geissberger, «kann sich keiner mehr vorstellen, dass es mal gesundheitsgefährdend war, in diesem See zu baden.» Etwa dank künstlichen Belüftung.

Flugtickets sollen um 30 bis 120 Franken aufschlagen

30 bis 120 Franken, abgestuft nach Distanz, soll die Ökosteuer auf Flugtickets betragen. Mit Ausnahme von Hotelplan («als neutrales Unternehmen äussern wir uns grundsätzlich nicht zu politischen Themen») geben die grössten Player der Branche grünes Licht. Sie verknüpfen den Support aber mit der Auflage, dass die Abgabe zweckgebunden in den Klimaschutz investiert werden soll.

«Wir unterstützen eine mögliche Abgabe, wenn sie international und national einheitlich gilt und moderat ausfällt.»

Markus Flick, Mediensprecher Kuoni

Und Kuoni-Mediensprecher Markus Flick antwortet auf Anfrage: «Wir unterstützen eine mögliche Abgabe, wenn sie international und national einheitlich gilt und moderat ausfällt.» Das ist Wunschdenken. Frankreich hat die Flugticketabgabe bereits beschlossen. Jedoch eine viel tiefere. Davon betroffen ist der Flughafen Basel, weil er auf französischem Gebiet liegt. Ein tieferer Ansatz könnte dazu führen, dass Basel-Mulhouse auf Kosten von Zürich weiter wächst. Trotzdem proklamiert Flughafendirektor Matthias Suhr den Schweizer Ansatz.

Abgabe wird das Reiseverhalten nicht umkrempeln

Nur: Wird durch eine Verteuerung der Tickets die Frequenz im Luftverkehr tatsächlich reduziert? Markus Flick: «Wir sind überzeugt, dass sich die traditionell grosse Reisefreudigkeit von Schweizerinnen und Schweizern nicht mindern wird. Eine Reduktion des weltweiten Flugverkehrs scheint auch angesichts des Bevölkerungswachstums und der wachsenden Mittelschicht in bevölkerungsreichen Staaten keine realistische Zielsetzung zu sein.»

Ähnlich sieht es auch Geissberger. «Fliegen ist unverschämt günstig und wird durch die Abgabe nur geringfügig teurer.» Der Flugverkehr mache 2 bis 3 Prozent des weltweiten CO2-Ausstosses aus. Eine Zahl, die von ETH-Klimaforscher Reto Knutti bestätigt wird. Das sei zwar nicht unwesentlich, sagt Knecht-CEO Geissberger. «Aber wenn man assoziiert, der Flugverkehr sei der Haupttreiber der Umweltbelastung, stimmt das nicht.» Apropos CO2-Aussstoss im Luftverkehr: In der Schweiz liege der Wert laut Knutti bei 18 bis 24 Prozent. Also etwa auf gleicher Höhe wie der Gebäudeausstoss.

Ist die Flugticketabgabe also bloss Balsam für unser Gewissen? Jedenfalls schlägt sich die «grüne Welle» nicht in den Zahlen nieder, die der Flughafen Zürich ausweist. Im ersten Halbjahr 2019 erhöhte sich die Zahl der abgefertigten Passagiere um 2,4 Prozent auf 14,9 Millionen. Flugscham sieht anders aus. Die Zürcher Zahlen überraschen selbst Touristiker. «Denn die internationale Dachorganisation der Fluggesellschaften Iata verzeichnet global leicht rückläufige Zahlen», sagt Geissberger.

Wie hält es also der Tourist mit dem Klimaschutz? Die Kunden seien zwar sensibilisiert, sagt Markus Fässler von Hotelplan. «Und sie fragen zum Teil auch proaktiv nach, wie man Flüge kompensieren kann. Jedoch stellen wir keinen kompletten Verzicht auf Flugreisen oder ein verändertes Buchungsverhalten fest, auch nicht im Speziellen bei jüngeren Kunden.»

Konkret arbeiten die Reiseveranstalter mit Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsorganisationen wie myclimate zusammen. Die Resultate sind indes ernüchternd. «Nur etwa 15 Prozent unserer Kunden kompensieren ihre Flüge», sagt Geissberger.

Wenn Reiseleiter Strände putzen müssen

Das hält die Reisebüros nicht davon ab, ihre Anstrengungen zu intensivieren. Kuoni erhöht die Anzahl nachhaltigkeitszertifizierter Unterkünfte und setzt überarbeitete Tierschutz- und Menschenrechts-Standards um. Hotelplan kompensiert beispielsweise seit 2006 alle Geschäftsflüge der Mitarbeiter und spendet die Gelder für ein Klimaschutzprogramm in Brasilien.

Zudem kooperiert Hotelplan mit OceanCare, Smiling Gecko und Friends of African Wildnis. TUI wiederum unterstützt Wein- und Olivenölbauern auf Kreta, verfolgt mit «better holidays better world» das Ziel, die CO2 effizientesten Airlines und Reedereien zu betreiben. Ausserdem «putzen unsere Reiseleiter in ganz Europa Ende der Saison die Strände, wo unsere Kunden während der Saison Plastik liegen gelassen haben», schreibt Mediensprecherin Mili Vujcic.

«Deshalb ist jeder Unternehmer verantwortungslos, wenn er dem Klimaschutz nicht die nötige Aufmerksamkeit schenkt»

Roger Geissberger, Chef der Knecht Reisen Gruppe

Aktionismus? Vielleicht, ein bisschen. Knecht Reisen würde jedoch seit zwölf Jahren jedes Jahr drei nachhaltige Themen lancieren, für die die Kunden und das Unternehmen einzahlen, um vor Ort definierte Projekte zu unterstützen, hält Geissberger fest.

«Vor zehn Jahren hat sich die Reisebranche keine Gedanken über die Klimaerwärmung gemacht. Geschweige denn, irgendwelche Umweltschutzmassnahmen ergriffen. Aber wir sehen, was passiert, wenn wir so weitermachen wie bisher. Dann sind die Malediven in wenigen Jahrzehnten im Meer versunken. Deshalb ist jeder Unternehmer verantwortungslos, wenn er dem Klimaschutz nicht die nötige Aufmerksamkeit schenkt. Und da muss auch der Tourismus seinen Anteil leisten. Es muss jedem bewusst sein, dass wir Geschäftsmodelle brauchen, die über die nächsten 10, 20 Jahre greifen.»

Vielleicht kommt dann die Zeit des bedenkenlosen Fliegens. Mit Flugzeugen, die mit Wasserstoff- oder Solarenergie betrieben werden. Airbus-Chef Guillaume Faury liess schon mal verlauten: «Unser Ziel ist das vollkommen emissionsfreie Fliegen.» Bis es so weit ist, würden zwar noch «einige Jahre vergehen, nicht aber Jahrzehnte.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Switch_on 11.09.2019 17:28
    Highlight Highlight Damit weniger Leute fliegen müssten natürlich auch klimafreundlichere Transportmittel günstiger werden.

    Habe gerade mal nachgeschaut:

    Will ich morgen von Basel nach Berlin kostet mich das Flugzeug 75.96 CHF (Easyjet) und der Zug 167.11 CHF (Deutsche Bahn). Sprich der Zug ist mehr als doppelt so teuer.

    Wäre dies umgekehrt würden sicher mehr Leute den Zug statt das Flugzeug nehmen. Mindestens auf Kurzstrecken.
    • kobL 11.09.2019 18:41
      Highlight Highlight Das ist nur bei kurzfristigen Reisen so. Schaut man z.B. in einem Monat, fährt man für 140€ 1. Klasse von Basel nach Berlin und zurück.
      Zudem kostet beim Flug jedes bisschen Gepäck und Sitzplatzreservierung extra, welches bei der Bahn schon inklusive ist. Auch bezahlt man bei der Bahn MwSt, welche beim Flug nicht bezahlt werden muss (macht 19% aus!).
      Zudem werden wohl Angstellte der Deutschen Bahn bessere Arbeitsbedingungen und Sozialversicherungen haben als Angestellte von Easyjet. Gibt da gute Dokumentationen dazu, wie Easyjet und Ryanair so günstig fliegen können.
  • D(r)ummer 11.09.2019 13:06
    Highlight Highlight Schade hacken alle auf dem CO2 rum.
    Von Links bis Rechts.
    Die Linken begrüssen, dass uns noch mehr Batzen abgeknöpft werden können (ok, mit Verzicht kann man tatsächlich sparen).
    Die Rechten wollen es nicht einsehen, dass CO2 mit dem Treibhauseffekt zusammenhängt.

    Aber durch das Geschrei ("du bist immer eins blöder als ich") bleibt alles andere beim alten.
    Gebäude, Strassen, Plastik Investitionen... Ist die Politik froh, dass CO2 so hoch im Kurs ist?
    Abgabe ist ja gut und recht, aber andernorts müssen auch sinnvolle neue Regeln her.

    🚪🚶🏼‍♂️
  • Samzilla 11.09.2019 11:52
    Highlight Highlight „Flugscham“ Hat diesen Begriff eigentlich schon jemand jemals ausserhalb von Watson gelesen/gehört?

    Von „einem grossen Teil der Gesellschaft“ wird er aber sicherlich nicht gekannt, geschweige denn verwendet.
    • Swen Goldpreis 11.09.2019 15:36
      Highlight Highlight Man muss einen Begriff nicht kennen, um das Gefühl zu kennen, das er beschreibt. Wenn du dich vor Spinnen ekelst oder fürchtest, dann tust du das ja auch unabhängig davon, ob du weisst, dass das Fremdwort Arachnophobie lautet.

      Und ja: Der Begriff wird allgemein verwendet. Auch in anderen Zeitungen.
    • Samzilla 11.09.2019 15:47
      Highlight Highlight Naja, Arachnophobie hin oder her, kenne trotzdem Niemanden, der sich schämen würde, nur weil er fliegt...

    • Swen Goldpreis 11.09.2019 19:16
      Highlight Highlight Ich habe jetzt auf die Schnelle nichts gefunden, was meine Aussage wissenschaftlich untermauern würde. Aber ich habe in meinem privaten und beruflichen Umfeld durchaus den Eindruck, dass man nicht mehr so mit Fernreisen angibt wie früher.

      Aber das hängt sicherlich auch davon ab, in welchen Kreisen man sich bewegt. Ich bin hauptsächlich in Hochschulkreisen unterwegs, wo die Leute oft stärker auf Umweltfragen sensibilisiert. Bei einer SVP-Parteiversammlung würde ich das jetzt auch weniger wahrnehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Evan 11.09.2019 10:53
    Highlight Highlight Eine kleine Auswahl an Flugpreisen (Einweg):
    Neapel: 33, Alicante: 35, Barcelona: 35, Lanzarote: 35, New York: 183, Boston: 184, Oakland: 210
    beide Wege kosten jewels so 50 bis 70% mehr.

    Dies sind die günstigsten Preise, die aktuell zu finden sind, trotzdem, noch vor wenigen Jahren, waren solche Preise unvorstellbar.

    Eine Erhöhung dieser Preise wird wohl keinen grossen Effekt darauf haben, dass wir weniger fliegen, denn dazu sind wir in der Schweiz schlicht zu reich. Desto weniger verstehe ich, warum einige so vehement gegen faire Umweltabgaben sind, sofern das Geld sinnvoll verwendet wird.
    • Swen Goldpreis 11.09.2019 15:39
      Highlight Highlight Das sind aber Kampfpreise, die du nur bekommst, wenn du extrem flexibel ist. Eltern mit Schulkindern zahlen nach Barcelona pro Weg locker 200 Franken pro Ticket. Da schneidet eine Co2-Abgabe schon ins Fleisch (was ja auch der Sinn der Sache ist.)
    • Evan 11.09.2019 18:36
      Highlight Highlight @Wen, stimmt, im Juli sehen die Preise anders aus. Beispielsweise 84 Franken nach Porto hin und zurück.
  • leu84 11.09.2019 10:42
    Highlight Highlight Man fliegt nicht weniger. Man muss das Geld aus dem CO2-Steuer für Projekte wie Aufforstungen oder ähnlichem. Eventuell effizientere Antriebssysteme erforschen?

    Es ist schwierig, aufgrund von biologischen Gründen, Aufforstungen in den Tropen zu machen. Obwohl die meiste Fläche von Tropenwälder nicht für den Holzhandel gebraucht werden. Rodungen werden hauptsächlich für die Landwirtschaft begangen.
  • Magd 11.09.2019 10:07
    Highlight Highlight Die Aufklärung, wie CO2 Zertifikate und deren Handel funktionieren, gab es unlängst in der Anstalt. BRAAAVO, wir werden nur noch verarscht.

    Play Icon
  • kamä_leon 11.09.2019 09:50
    Highlight Highlight Gut geschriebener Bericht wo ich mit Staunen entnehmen muss, dass diese Steuer ein Nonsens ist!
    Es wird mehr Schaden angerichtet als es vielen recht sein wird. Die Geiz ist Geil Mentalität, wird auch der Klimawandel nicht aus den Köpfen der Reisenden eliminieren. Wenn ich mit dem Zug nach Zürich fahre (1 Weg CHF 78.--) und zusätzlich noch ne Abgabe von CHF 120.-- berappen muss, weiche ich nach München oder Mailand (mit dem Auto) aus. Basel wird ins unermessliche wachsen müssen. Zudem gut möglich, dass etliche Airlines Zürich verlassen werden! Der Schuss wird gewaltig nach hinten los gehen.
    • kobL 11.09.2019 12:53
      Highlight Highlight Mit der einen Zugreise von und nach Zürich Flughafen hättest du die hälfte eines Halbtax schon bezahlt. Zudem gibt es Spartickets. Nach München oder Mailand fährt man eine ganze Weile, ob da die Abgabe von 120.- wirklich teurer ist als mehrere Stunden Auto fahren + Parkgebühren am Flughafen bezweifle ich doch stark.
    • kamä_leon 11.09.2019 15:43
      Highlight Highlight @kobL: Wenn du in der Peripherie wohnst und praktisch keinen Zugang zum ö.V. hast, bringt ein Halbtax leider nichts.
      Die Kosten wären somit mit der CO2-Abgabe über 200.-- Mit diesem Geld fahre ich bis in den hohen Norden und zurück! Das rechnet sich allemal. Drei Wochen Parkhaus am Flughafen München ca.100€, in Mailand unter 100€
    • kobL 11.09.2019 17:38
      Highlight Highlight Das kann schon sein, dass es sich für dich nicht rechnet, Spartickets gibt es aber auch ohne Halbtax und da spart man gerne mal die Hälfte oder mehr.
      Mit 200.- in den hohen Norden? Gut wenn man nur das Benzin rechnet und mit hohen Norden Norddeutschland meint und das Auto sonst gratis fährt, dann wird das was. Ansonsten sicher nicht. Mit realistischen 50 Rappen pro km kommt man gerade mal 400 km weit.
      Ich wohne in der Ostschweiz und mir würde es nie in den Sinn kommen, nach München zu fahren, um irgendwo hinzufliegen. Die Zeit wäre mir zu schade, nur um ein paar Frank zu sparen.
  • fireboltfrog 11.09.2019 09:50
    Highlight Highlight Habt ihr euch schon mal überlegt, dass Abgaben auf Flugticket die ganze privat Fliegerei nicht besteuert, genau so wie die Fracht. Das Volt wird bestraft während andere weiter in ihren Privat Jets fliegen und die Pakete fliegen immer noch quer durch Europa bevor sie in die Schweiz kommen. Wir brauchen Abgaben direkt auf dem Kerosin, dann braucht es auch keine Beamten die sich überlegen welches Ticket jetzt wie viel teurer wird.
  • Arts 11.09.2019 09:47
    Highlight Highlight "Wenn der Kunde jemanden für etwas abstrafen soll, was auf der Grundlage von Gesetzeslücken geschieht, dann werde an dieser Stelle ein eigentlich politisches Problem auf einen ökonomischen Schauplatz verlegt."

    Matthias Burchardt, Philosoph
  • fireboltfrog 11.09.2019 09:44
    Highlight Highlight Fliegen verursacht nur 3% der Weltweiten Emissionen, weil die meisten Menschen sich das fliegen (noch) nicht leisten können. Wer jährlich in mehr als 18 Stunden im Flugzeug sitzt verursacht dabei aber im Schnitt 1/4 bis 1/2 seines CO2 Ausstosses.
  • drüber Nachgedacht 11.09.2019 09:42
    Highlight Highlight Wenn beim Fliegen einfach mal die MWSt verrechnet würde und für Kerosin die gleichen Steuerabgaben wie für die SBB gemacht werden müssten, wäre schon vieles besser.

    Wenn von einer CO2 Steuer aufs Fliegen gesprochen wird, ist dies bloss eine Verringerung der Subventionen.




    • f.light 12.09.2019 07:33
      Highlight Highlight Auf Inlandflügen muss die MwSt entrichtet werden.
  • wolge 11.09.2019 09:41
    Highlight Highlight Alles nur Symptombekämpfung. Wenn wir ernsthaft was ändern wollen müssen wir an den Grundfesten unserer Gesellschaft rütteln:

    - Abkehr von „haben wollen“ und Konsum
    - Abkehr von Wachstum auf Teufel komm raus
    - Abkehr von Globalisierung
    - Abkehr von Familie (Kinder) als Traum/Menschenrecht
  • paco95 11.09.2019 09:32
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach wären wir schon einen extremen Schritt weiter in Sachen alternative Treibstoffe, hätte die Erdöllobby nicht so viel Macht. Die Fliegerei zu reduzieren ist nicht möglich, also steckt mal endlich eure Energie in ein Flugzeug das ohne Kerosin auskommt. So schwierig wird das wohl nicht sein!
    • Swen Goldpreis 11.09.2019 15:46
      Highlight Highlight Den Sowjets ist schon in den 70er-Jahren gelungen, auf einem Testflug eine Tupolew mit Wasserstoff zu betreiben. Das müsste doch 50 Jahre später auch noch klappen.
    • ChillDaHood 11.09.2019 16:38
      Highlight Highlight Sie sind mir lustig. Also Bertrand Piccard flog ja ohne Kerosin um die Welt. Batterien in ein Flugzeug zu stecken können sie knicken. Die aktuell beste Idee, die ich gehört habe ist CO2 zu Syngas und dann zu Kerosin, somit also C02 neutral. Machbar und in ein paar Jahrzehnten realisierbar.

      Hier zu sagen, dass "ihr das mal machen sollt", wenn man selber (so vermute ich) keinen Plan von der Materie hat geht mir gut deutsch derbe auf die Nüsse. Also erst mal selber was machen, das wär konsequent.
  • Supermonkey 11.09.2019 09:28
    Highlight Highlight - Mir ists egal ob meine Ferien 1-200Fr teurer werden.
    - Wenns zu teuer ist, fliege ich halt einfach etwas weniger weit weg
    - Die Airlines fliegen trotzdem mit 10 kleinen Maschinen täglich London retour
    - Fliegen ist für 3% des CO2 in der Atmosphäre verantwortlich

    Noch jemand ein paar Argumente gegen diese Steuer?
    • The Destiny // Team Telegram 11.09.2019 22:27
      Highlight Highlight Streamen produziert mehr CO2, also besteuert Netflix.
  • f.light 11.09.2019 09:24
    Highlight Highlight Das grösste Kohlekraftwerk Deutschlands stösst gleich viel CO2 aus wie der gesamte innderdeutsche Flugverkehr und die 5 grössten Kohlekraftwerke Chinas stossen gleich viel CO2 aus wie der gesamte globale Flugverkehr. Einfach so von wegen Flugscham.
    Wenn schon CO2 Abgabe auf Flugtickets, dann sollte dieser Betrag vollumfänglich in die Entwicklung synthetischer Treibstoffe (für Flugzeuge) investiert werden.
  • Platin 11.09.2019 09:23
    Highlight Highlight Kleines Beispiel:
    Ich wollte diese Woche Zugtickets Basel-Paris kaufen für in 2 Monaten.
    Obwohl bei der Rückfahrt ich ein Sparbillet haben kann und somit die koste 1/3 beim Rückweg sind als bei der Anreise, kostet die Reise, hin und zurück, für zwei Personen, 2. Klasse: CHF 460.- !
    Das genau gleiche, mit dem Flugzeug, drei mal schneller, von Basel, kostet für zwei Personen CHF 230.-.

    Selbst wenn also das Flugticket doppelt soviel kosten würde, wäre das Flugzeug möglicherweise immer noch die erste Wahl. Zumindest würde man sich dann Gedanken machen trotzdem denn Zug zu nehmen.
  • Platin 11.09.2019 09:19
    Highlight Highlight Ich fliege ca. alle zwei Monate. Die Ticketpreise müssten sich mindestens verdoppeln damit ich mir Gedanken machen würde, ob ich fliegen soll oder nicht. Da es meistens keine andere Alternative gibt, werde ich trotzdem fliegen müssen.
    Solange auch die allfällig vorhandenen Alternativen, wie Zug, da sind und von der Reisezeit auch zumutbar sind, scheitert es dort an den Preisen. Solange die Alternativen immer noch teurer oder gleich teuer sind wie die erhöhten Flugtickets, werde ich ja trotzdem wieder fliegen. Jede Person welche sowieso nur 1-2 mal pro Jahr fliegt hindert das auch nicht.
  • Antinatalist 11.09.2019 09:06
    Highlight Highlight Grundgesetz des Anthropo- und Kapitalozän Nr. 1: Die Wirtschaft steht immer über der Umwelt. Ausser die Umwelt ist schon so kaputt, dass die Wirtschaft ihretwegen kollabiert. Das einzig Effektive sind Kontingente. gleichmässig fair verteilt auf alle. Wer mehr fliegen will, muss sich Kontingente bei jenen kaufen, die nicht fliegen wollen/können. Dasselbe Prinzip kann man auch auf Treibstoff für Autos anwenden. Und Heizungen.
    • The Destiny // Team Telegram 11.09.2019 14:28
      Highlight Highlight Also ein CO2 Zertifikatenmarkt für Private?
    • Antinatalist 12.09.2019 07:09
      Highlight Highlight Kann man so nennen. Wobei da auch Unternehmen davon betroffen sein sollen. Ausserdem soll das ganze global gelten, womit die Ärmsten der Armen überdurchschnittlich profitieren könnten. Mit zunehmender Weltbevölkerung und gleichbleibendem Maximalvolumen würde das Kontingent, das jeder einzelnen Person zur Verfügung steht, auch immer weniger.
      Wer glaubt, den Umweltproblemen mit technologischem Fortschritt begegnen zu können, sollte längst eines Besseren belehrt worden sein - oder wurde der Klimawandel in den letzten 30 Jahren weniger?! Wurden Autos unter dem Strich ökologischer (Stichwort: SUV)?
  • dorfne 11.09.2019 09:05
    Highlight Highlight "Wir unterstützen eine Massnahme, wenn....", sagt die Flugbranche. Und,wenn nicht? Kuscht dann die Poltik? Ich vermute ja schon lange, dass die Wirtschaft der Politik die Gesetze diktiert.
  • THEOne 11.09.2019 09:03
    Highlight Highlight "CO2-Abgabe auf Flugtickets: Fliegen wir deshalb wirklich weniger?"

    nein
    • trio 11.09.2019 11:58
      Highlight Highlight Natürlich fliegen wir weniger! Die Frage ist nur wieviel 😉
  • LeChef 11.09.2019 09:03
    Highlight Highlight Die ökonomische Evidenz ist klar, Menschen reagieren auf Lenkungsabgaben. Das gilt sogar für sehr tiefe Abgaben, wobei dann natürlich auch der Effekt nur klein ist. Aber er ist da.
  • Enzian034 11.09.2019 08:49
    Highlight Highlight Diese Abgaben auf Tickets braucht es nicht, versteuert endlich auch das Kerosin, dann geht es nach dem Verursacher Prinzip.

    Es kann nicht sein das nur die Autofahrer mit verteuertem Benzin zu Kasse gebeten werden, aber der Flugverkehr nicht!
  • Max Dick 11.09.2019 08:47
    Highlight Highlight Vielleicht gehen wir nicht gleich an den Hallwilersee statt ans Meer in den Ferien. Aber ein grosser Teil der Flugbewegungen finden ja nicht für Touristen statt, sondern für Handel und Wirtschaft. Wieso geht eine DHL-Expresslieferung von Freiburg BW nach Bern zuerst nach Basel-Mulhouse, fliegt von dort nach Leipzig, von dort nach Zürich-Kloten, und wird von dort nach Bern gefahren? Ganz einfach, weil es so für DHL am billigsten ist. Und das könnte sich eventuell ändern. Das gleiche mit eingeflogenen Lebensmitteln, die oft billiger sind als einheimische. Gibt unzählige solche Beispiele,
  • Bruno S.1988 11.09.2019 08:45
    Highlight Highlight 100 Unternehmen verursachen 70% aller CO2 Emissionen Weltweit. Unser gesamter Flugverkehr macht hingegen 3% aus.
    Wenn 7.5 Mia Menschen von heute auf morgen darauf verzichten zu fliegen, gleichen die 3% einem Tropfen auf dem heissen Stein!
    Warum fokussieren wir uns nicht auf die 100 Unternehmen?! Durch die CO2-Vorgaben steigen sehr wahrscheinlich unsere Konsumpreise! Das nehme ich gerne in kauf, wenn ich weiss dass durch den Mehrpreis eine effektive Lösung erreicht wird! Nicht nur der Mittelstand sollte kürzer treten, sondern vorallem die 1%!
  • Gubbe 11.09.2019 08:41
    Highlight Highlight Natürlich sind wir alle dafür, auch die Reisebüros. Diese können dann auf den Aufschlag noch einen Aufschlag aufschlagen, weil dies ja mehr Arbeit bedeutet. Die Schweiz fängt an, sich selbst zu kastrieren. Dies auch mit dem Frühabflug und der Spätankunft in Zurich. Bis 1500.- Franken will der Flughafen einkassieren. Das im Wissen, dass nicht weniger geflogen wird.
  • kallard 11.09.2019 08:40
    Highlight Highlight Der Effekt einer solchen Abgabe wäre vermutlich winzig.

    Sie wäre aber extrem ungerecht, weil sie Familien die sich einmal im Jahr ne Flugreise zusammensparen hart trifft, während Leute die eh 4-5 mal im Jahr in den Urlaub fliegen sowieso nicht auf die Kosten schauen müssen.
    • The Destiny // Team Telegram 11.09.2019 14:31
      Highlight Highlight Obwohl die Abgabe asozial ist, stört das die ökofaschos auf watson natürlich nicht.
    • Antinatalist 12.09.2019 07:22
      Highlight Highlight Hallo kallard

      Die ungeliebte Frage ist, was unter dem Strich mehr Umweltemissionen verursacht: Vier bis fünf Flüge pro Jahr oder ein Kind?

      Die Antwort lautet:

      Fünf Flüge (hin und zurück) nach New York verursachen rund 13 Tonnen CO2.
      Ein Kind verursacht im Schnitt rund 58,6 Tonnen CO2 pro Jahr.

      Ich finde beides nicht sonderlich erstrebenswert.
  • Majoras Maske 11.09.2019 08:39
    Highlight Highlight Man mir aus kann man schon eine Steuer erheben, wenn dieses Geld zum Wohl des Klimas investiert wird. Zu glauben aber, dass die Thematik damit gelöst ist, wäre allerdings naiv. Da Flugemissionen auch nicht den Löwenanteil der Emissionen ausmachen, verstehe ich auch nicht warum man sich darauf so versteift und nicht echte Probleme angeht. Ist wohl einfach pratisch, damit man sagen kann, dass man bereits etwas getan hat.
    • dorfne 11.09.2019 09:26
      Highlight Highlight Und die echten Probleme sind?
    • Yummy 11.09.2019 10:15
      Highlight Highlight @dorfne Kohleverbrauch in China/Indien und Bevölkerungsexplosion in Afrika?
  • plusminus 11.09.2019 08:35
    Highlight Highlight Habe soeben bei Swiss gebucht und diese C02 anfrage ignoriert. Zuerst sollen alle diese Take away Plastik Gurus Umsetzen.alle OA abschaffen. Alle Feuerwerke verbieten. ich fliege weiter ohne ein schlechtes gewissen.
    • TheRealDonald 11.09.2019 08:46
      Highlight Highlight Ist schon praktisch, wenn man immer noch etwas findet, was andere gefälligst zuerst machen sollen, nur um nicht bei sich selber mal anfangen zu müssen.
      Was für eine einfältige und bedauernswerte Lebensanschauung...!
    • JayPi 11.09.2019 10:21
      Highlight Highlight @TheRealDonald: Keine Angst er hat seinen CO2 Ausstoss schon kompensiert. Nur nicht den C02 Ausstoss. Ich weiss zwar nicht was C02 ist aber für das würde ich auch kein Geld ausgeben.
  • Donald 11.09.2019 08:34
    Highlight Highlight Es wird nur unwesentlich weniger Passagiere geben, aber immerhin hat man dann ein wenig Budget um sinnvolle Projekte zu finanzieren. Ist ja wie bei der Tabak- und Mineralölsteuer auch.
  • Todesstern 11.09.2019 08:32
    Highlight Highlight Steuern zu erheben bringen nichts. Das die Vergangenheit schon aufgezeigt. Wie lange diese Klima Thematik dauert umso klarer wird, das ist nicht ums Klima sondern nur ums Geld geht.

    Der Klimawandel ist ein ideales Werkzeug den Leuten noch ein paar mehr Bazeli aus dem Sack zu ziehen.
  • Perwoll 11.09.2019 08:28
    Highlight Highlight Einfache Antwort? Nein.
  • Monika Schenk 11.09.2019 08:28
    Highlight Highlight co2 Steuer! was für ein wort! und was bitte wollen sie dann mit diesem co2 Steuergeld machen? Amerika, Idien und china dazu zwingen gefälligst umweltfteundlicher zu sein!?
    solange nicht ausnahmslos jeder staat dazu bereit ist dem entgegenzuwirken und Milliarden (ohne aussicht auf finanziellen Gewinn) zu investieren bringt eine co2 steuer mancher staaten rein gar nichts.doch!ein paar wenige werden sehr reich und in 20 jahren geht die jugen auf die strasse und beschuldigt die jetzige generation nichts gemacht zu haben..hatten wir alles schon mal...
    • MarGo 11.09.2019 08:48
      Highlight Highlight Schon mal irgendetwas gesehen, dass von heute auf morgen weltweit eingeführt wurde?
      Ich nicht... es fängt immer jemand an, der die Vorbildfunktion übernehmen muss... und andere folgen...
    • Magd 11.09.2019 10:03
      Highlight Highlight @MarGo: Denk an 9/11, seither werden wir massig überwacht - ziemlich von heute auf morgen. Ok, vielleicht schon länger, aber seither ganz offiziell.
    • MarGo 11.09.2019 13:24
      Highlight Highlight Auch da hat die USA damit begonnen und andere haben nachgezogen. Eher aus Zwang, den aus eigenem Interesse, aber das sei mal dahingestellt.
      Und ja, evtl würde das mit der C02-Abgabe ebenfalls "die Runde" machen... dass aber eine Grossmacht in dieser Hinsicht aktiv wird, ist Wunschdenken und wird nie passieren...
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  • Petitsuisse 11.09.2019 08:28
    Highlight Highlight Es wäre ja wirklich sehr praktisch wenn wir uns aus der Verantwortung rauskaufen könnten, wie so oft in der Vergangenheit. Leider funktioniert das hier nicht, auch wenn das viele zu glauben scheinen. Und schon die Idee von Zuschlägen zeigt wie verblendet die Menschheit inzwischen geworden ist und wie sehr sie sich von der Natur entfernt hat.😭
    • dorfne 11.09.2019 09:30
      Highlight Highlight Was schlagen Sie vor? Wären Verbote besser als Lenkungsabgaben?
      Allerdings find ich es skandalös, dass man bis 6 Jahre auf die versprochenen Fördergelder für Solaranlagen warten muss. Da sollte man auch ansetzen.
    • Petitsuisse 11.09.2019 10:20
      Highlight Highlight @dorfne mit den Fördergeldern gebe ich ihnen recht.

      Ja, Verbote wären wohl das Mittel der Wahl. Ich hasse mich selbst dass ich sowas sage, aber anders wird es wohl nicht gehen. Nicht solange nur geredet wird statt zu handeln.
  • TheRealDonald 11.09.2019 08:27
    Highlight Highlight Wenn die Reisebranche den Preiszuschlag unterstützt, dann ist er definitiv zu klein. Noch schlimmer: Vermutlich werden dann noch mehr fliegen, da man das Gefühl hat, mit dem CO2-Zuschlag alles zu kompensieren.
  • Scaros_2 11.09.2019 08:23
    Highlight Highlight Nein

    Muss ich beruflich wohin, gehe ich dort hin
    Will ich privat eine Kultur entdecken, gehe ich dort hin.

    Ich verdiene Geld und kann es mir Leisten - Also werde ich es auch praktizieren.
    • MarGo 11.09.2019 08:51
      Highlight Highlight "weil ich es mir wert bin" hm?

      Eine Welt voller Egos wird den Bach runter gehen...
    • dorfne 11.09.2019 09:11
      Highlight Highlight Nach mir die Sintflut. Und wenn der Klimawandel Ihnen das Haus samt Auto wegspühlt, kann man ja immer noch vom Staat eine Entschädigung verlangen. So wie jetzt die SVP-Bauern. Nach dem Motto: warum hat der Staat nicht schon viel früher etwas unternommen gegen den Klimawandel?
    • Yummy 11.09.2019 10:17
      Highlight Highlight darum keine Kinder hierlassen und noch die letzten Jahre geniessen :)
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  • Blaubar 11.09.2019 08:23
    Highlight Highlight Wenn es dadurch auch nur ein Millionstelgrad kühler wird auf der Erde, fress ich einen Besen.
  • Thomas G. 11.09.2019 08:22
    Highlight Highlight Wenn die CO2 Abgabe in der Kasse klingt, Deine Seele in den Himmel springt!

    Das ganze ist eine moderne Form des Ablasshandels. Völlig wirkungslos wenn nicht schädlich. Profiteure sind alleine diejenigen die den Handel organisieren.
    • dorfne 11.09.2019 09:14
      Highlight Highlight Es darf nicht die einzige Massnahme bleiben. Weg von den fossilen Brennstoffen. Photovoltaik, Wasserkraft und Windenergie. Die Technik ist da. Es nützt nichts nach Innovationen zu rufen, wenn deren Umsetzung dann verhindert wird.
    • Thomas G. 12.09.2019 06:20
      Highlight Highlight @dorfne Ach so. Hauptsache Massnahme, egal ob es was bringt oder nicht. Man fühlt sich gleich besser, gell?!
  • rburri38 11.09.2019 08:21
    Highlight Highlight Das Flugverhalten wird man so oder so nicht ändern können, zu gross ist der Egoismus in der Welt. Die Lösung heisst Technischer Fortschritt. Die Flieger stossen weniger CO2 aus und man findet bessere mittel, um CO2 aus der Luft zu binden. Zudem geht immer wieder vergessen das Fliegen weniger als 3% der ganzen Emissionen ausmacht, es gibt dringenderen Handlungsbedarf bei Energieproduktion, Individualverkehr, Essensproduktion, etc.
    • DJ77 11.09.2019 08:38
      Highlight Highlight Eine technische Lösung wäre doch auch wenn du mit dem Zug nach Südfranfreich anstatt mit dem Flieger und Schiff auf die Malediven in die Ferien gehst.

      Dein Geschäftsmeeting mit deinem Mitarbeiter hälst du per Skype anstatt mit dem Flieger nach London zu fliegen....

      Gibt immer ne Lösung etwas CO2 zu sparen :-)
    • TheRealDonald 11.09.2019 08:41
      Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass die Lebensdauer eines Linienflugzeugs 25-30 Jahre beträgt, ist warten auf den technischen Fortschritt nicht wirklich eine Lösung.
    • rburri38 11.09.2019 08:51
      Highlight Highlight Ich denke mal, dass Watson-Leser relativ grün sind und wir uns sicher überlegen, statt zu fliegen den Zug zu nehmen. Viele andere Menschen werden dass keine Sekunde tun. Das ist doch einfach die Realität, da hilft praktisch nichts. Zum anderen Thema: Alte Flugzeuge kann man teilweise immerhin Nachrüsten (Winglets, Triebwerke, ..), zudem wird die Flotte ja immer nach und nach Erneuert, nicht alle an einem Stück (Es würde ja sowieso keinen Sinn machen, Flugzeuge vor Lebensende zu Schrotten. Wäre wesentlich umweltschädlicher).
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  • LibConTheo 11.09.2019 08:20
    Highlight Highlight «Wir sind überzeugt, dass sich die traditionell grosse Reisefreudigkeit von Schweizerinnen und Schweizern nicht mindern wird. Eine Reduktion des weltweiten Flugverkehrs scheint auch angesichts des Bevölkerungswachstums und der wachsenden Mittelschicht in bevölkerungsreichen Staaten keine realistische Zielsetzung zu sein.»

    Wieso in Gottes Namen macht man es dann? Braucht man so dringend Geld?! Ich könnte auch davon gebrauchen imfal.
    Kann ich auch als Konsument eine Ausnahme beantragen à la "Hotelplan"?



  • Mutbürgerin 11.09.2019 08:19
    Highlight Highlight Wenn Geld wirklich steuernd wirken würde, dann gäbe es ja auch keine Verkehrsregelnübertretungen mehr. Darum geht es ja gar nicht. Die Branche und die Reisenden können sich mit diesem Obulus "greenwashen" und haben ein gutes Gefühl in den Ferien und der Staat kann neue Bullshitjobs schaffen und kriegt Geld. Win-Win-Win
    • dorfne 11.09.2019 09:24
      Highlight Highlight Ich stelle Ihnen die zweiteilige Grundsatzfrage: Glauben Sie, dass die Klimaerwärmung menschgemacht ist? Wenn ja, müssen wir dagegen handeln? Und noch eine Frage: Finden Sie es o.k., dass die SVP-Bauern vom Bund für die Klimaerwärmung entschädigt werden wollen? Wo doch die SVP sagt, die Klimaerwärmung sei etwas völlig Natürliches, das gäb es schon seit Jahrtausenden?
    • JayPi 11.09.2019 14:08
      Highlight Highlight Ich denke schon, dass Geld steuernd wirkt. Ich behaupte mal es gibt einige, die keine Raschelsäckli mehr nehmen seit sie 5 Rappen kosten. Ich bin auf jeden Fall einer davon und einige aus meinem Umfeld auch. Einfach weil es jetzt eine bewusste Entscheidung ist ein Säckli zu nehmen und nicht mehr nebenbei gemacht wird.
  • wasps 11.09.2019 08:14
    Highlight Highlight Die Herren haben nichts zu fordern. Sie sollen ihre Hausaufgaben machen.
  • The Destiny // Team Telegram 11.09.2019 08:09
    Highlight Highlight Asoziale Steuern sind zu boykottieren!

    (Wer nicht weiss was asoziale Steuern sind, bitte googeln)
    • demokrit 11.09.2019 10:34
      Highlight Highlight Fliegen ist auch asozial.
    • Adam Smith 11.09.2019 10:46
      Highlight Highlight Nein. Es muss nicht immer alles sozial sein. Manchmal muss eine Abgabe einfach weh tun und das tut sie meistens den ärmeren. Ist es Fair? Weiss ich nicht. Ist es zweckmässig? Menschen mit wenig Geld können sich weniger Flüge leisten, also ganz klar ja.
    • The Destiny // Team Telegram 11.09.2019 12:04
      Highlight Highlight @Smith, Personen mit wenig Geld sind jedoch nicht die Vielflieger!
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