Schweiz
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Luzian Franzini, Co-Praesident Junge Gruene Schweiz, haelt sein Mobiltelefon symbolisch in Richtung einer Kamera, bei einem Fotoshooting bei der Lancierung der Kampagne der Jungen Gruenen gegen das Geldspielgesetz, am Donnerstag, 29. Maerz 2018 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Elektrogeräte-Hersteller im Visier: Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen. Bild: KEYSTONE

Mit diesen 22 Massnahmen wollen die Jungen Grünen das Klima retten

Apple & Co. sollen deklarieren, wie lange ein Handy hält: Die Jungen Grünen bringen 22 Massnahmen aufs Tapet, um die Treibhausgas-Emissionen in der Schweiz bis 2030 auf netto Null zu senken. Applaus gibt es von unerwarteter Seite.



In der Klimadebatte geht es diese Woche Schlag auf Schlag: Die FDP wagt den Tabubruch und will falls nötig mit Verboten das Klima retten. Am Freitag gehen erneut Tausende Schülerinnen und Aktivisten auf die Strasse, um am weltweiten Klimastreiktag Politik und Bevölkerung wachzurütteln. Das Ziel der Klimastreik-Bewegung: Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis 2030 in der Schweiz. Der Bundesrat winkt ab. Er will bloss das für 2050 angepeilte Reduktionsziel überprüfen lassen, wie er am Donnerstag mitteilte.

Aber mit welchen Massnahmen kann man die Forderungen der Klimastreiker umsetzen und die Klimaerwärmung stoppen? Darüber haben sich die Jungen Grünen den Kopf zerbrochen und einen Massnahmenkatalog mit 22 Punkten ausgearbeitet, der watson vorliegt.

Darin nehmen die Jungpolitiker unter anderem Apple und Samsung ins Visier:

Lebensdauer-Label für Elektrogeräte

Bild

bild: shutterstock

Ob Handy oder Waschmaschine: Elektronik-Hersteller verdienen sich eine goldene Nase, weil Geräte oftmals schon nach wenigen Jahren defekt sind oder die Kunden ein neues Modell kaufen. So werden viele Ressourcen verschwendet und belasten das Klima.

Im Massnahmenkatalog fordern die Jungen Grünen darum, dass auf Elektrogeräten die veranschlagte Lebensdauer mit einem Label gekennzeichnet wird. «Wir müssen den Druck auf Apple oder Samsung erhöhen. Elektrogeräte sollten länger halten», sagt Luzian Franzini (23), Co-Präsident der Jungen Grünen, zu watson. Ebenso müssten Ersatzteile für Elektrogeräte mindestens vier Jahre verfügbar sein. Hersteller, die diese Anforderungen nicht erfüllten, dürften keine Produkte mehr in die Schweiz importieren. «Die Schweiz muss sich mit der EU für verbindliche Standards einsetzen», heisst es weiter im Papier der Jungen Grünen.

Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen, und Andri Silberschmidt, Präsident der Jungfreisinnigen, beim Streitgespräch zur Rentenreform/ Altersvorsorge 2020

Luzian Franzini (Junge Grüne, links) und Andri Silberschmidt (Jungfreisinn). bild: watson

Andri Silberschmidt (25), Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz (JFS), unterstützt diese Forderung nach mehr Transparenz bei Elektro-Artikeln. «Das tut niemandem weh.» Wichtig sei jedoch ein international koordiniertes Vorgehen. Es dürfe nicht sein, dass Elektro-Hersteller eigens für die Schweiz Produkte fabrizieren müssten.

Der Zürcher JFS-Politiker begrüsst, dass konkrete Massnahmen der Jungen Grünen auf den Tisch kommen. «Im Gegensatz zu Wunschvorstellungen bieten konkrete Vorschläge eine Diskussionsgrundlage». Die Jungfreisinnigen werden bis Mitte Juni ein Klimapapier verabschieden, das sich unter anderem auf die Kostenwahrheit und Emissionshandel fokussiert.

Das sind weitere Vorschläge der Jungen Grünen:

Autofreie Innenstädte

Bild

bild: shutterstock

Es wäre das Aus für alle Benziner- und Dieselautos: Im Massnahmenkatalog verlangen die Jungen Grünen, dass ab 2025 ein Verkaufsverbot von Motorfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren gilt. Damit nicht genug: Ziel der Jungen Grünen sind autofreie Stadtzentren. Bis 2030 sollen dreiviertel der Schweizer Städte vom Transitverkehr befreit sein. «Autos gehören in Parkhäuser am Stadtrand. So steigt die Lebensqualität für die Bevölkerung», so Franzini.

Für JFS-Silberschmidt ist das Auto der falsche Feind: «In wenigen Jahren sind selbstfahrende Elektroautos verbreitet. Dann sind Abgase kein Thema mehr.»

Einkommensabhängige ÖV-Preise

Ein Velofahrer kreuzt ein Tram der Linie 7 am Casinoplatz in Bern, im Hintergrund das Hotel Bellevue und das Bundeshaus, am Sonntag, 28. Juni 2015. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bild: KEYSTONE

Wer weniger verdient, zahlt weniger für den ÖV: Die Jungen Grünen wollen mit einkommensabhängigen Billettpreisen den Nahverkehr fördern. «Ob für Lehrlinge oder Rentner: Man könnte die Einkommensklasse auf dem Swisspass oder in einer App hinterlegen und so Preise flexibel gestalten», erklärt Franzini einen weiteren Punkt des Massnahmenpapiers.

Andri Silberschmidt glaubt nicht, dass die Tickervergünstigung das Klima schont. «Billiger ÖV fördert die Zersiedelung.» So würden noch mehr Leute vom Land in die Städte pendeln. Stattdessen sollten Firmen zum Beispiel in den den Agglomerationen vermehrt Coworking-Spaces anbieten, damit die Menschen weniger ins Büro pendeln müssten.

Verbot von Kurzstreckenflügen

Das Massnahmenpapier der Jungen Grünen sieht weiter vor: Kurzstreckenflüge ab der Schweiz an Orte werden verboten, die mit weniger als 12 Stunden Reisezeit erreichbar sind. Für Langstreckenflüge wird eine Flugticketabgabe von 100 Franken erhoben.

Für Silberschmidt ist die Forderung zu radikal. Es sei unbestritten, dass Fliegen viel zu billig ist. «Aber wir können nicht auf einen Schlag die ganze Vernetzung und Internationalität der Schweiz gefährden». Die externen Kosten des Fliegens müssten mit international koordinierten Flugticketabgaben oder einem Emissionshandel gedeckt werden.

Der Bundesrat will sich ebenfalls nicht auf eine 12-Stunden-Regel festlegen. Am Donnerstag erteilte er einem Vorstoss von SP-Nationalrätin Samira Marti eine Absage. Diese hatte gefordert, dass Kurzstreckenflüge stärker besteuert werden sollten.

Weitere Massnahmen

Hier findest du die komplette Liste mit den 22 Massnahmen der Jungen Grünen, die den Co2-Ausstoss in der Schweiz senken sollen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Satan Claws 24.05.2019 14:47
    Highlight Highlight Die Fantasiedaten des Bundes decken sich knapp nicht mit dem Pariser Klimaabkommen, welches der selbe unterschrieben hat.
    Benutzer Bild
  • Domino 24.05.2019 14:00
    Highlight Highlight Es braucht doch gar keine Verbote. Was es braucht ist extrem günstige Energie und der Markt reguliert sich selbst.
    Neue sichere Generation 4 AKW, welche mit Thorium funktionieren und zum teil schon heute bei der Erprobung sind. (Evt mal ein Bericht wert für Watson). Die können selbst Atomabfall verwerten.

    Benzin kann man dann aus Strom herstellen, sowie Wasserstoff.

    Öffnet man die Scheuklappen gegenüber Gen4 AKW sind wir schneller CO2-Neutral als alle denken. Aber nur wenn wir auch die nötigen Gelder und Mittel freigeben für die Forschung und Realisierung.
    • Domino 24.05.2019 16:58
      Highlight Highlight In China laufen die ersten Flüssigsalz Testreaktoren seit 2017. Westinghouse ist mit dem eVinci sehr weit. In Deutschland wurde der Dual Fluid Reaktor Patentiert.
      Weltweit sind über 15 Universitäten, Institute und Firmen am entwickeln.

      Manche Reaktoren haben Containergrösse und werden dann komplett in einer Firma gefertigt und nicht wie heute vor Ort.

      Technologie und nicht Verbote sind die Zukunft.

  • äxgüsi 24.05.2019 13:20
    Highlight Highlight Ich mache hier einen Fehler, aber ich schliesse hier mal von mir auf andere. Ich denke ohne radikale politische Veränderungen (verbote ect) werden wir uns einfach nicht genug anpassen können - einzelnen fällt es vielleicht sehr leicht sich selbst an der Nase zu nehmen und wirklich Klimafreundlich zu handeln (Ernährung umstellen, auf ein Auto verzichten, nicht zu Fliegen ect) andere, inklusive mir, muss man halt fast zwingen. Wir werden ohne Verbote einfach so weitermachen wie gehabt und wenn der Punkt der unumkehrbarkeit erreicht ist, dann hoppla jorge..
  • Mutbürgerin 24.05.2019 12:58
    Highlight Highlight Liebe Grünis, geht doch mal mit gutem Beispiel voran. Zieht alle in Tiny Houses oder macht sonst irgendwas, was als Vorbild dienen könnte, anstelle nur klug zu schwatzen. Nur Fahrrad zu fahren als Staatsangestellte und Vegi zu essen reicht nicht aus.
    • Adrian Aulbach 24.05.2019 14:07
      Highlight Highlight Tinyhouses sind Mist. Meist einstöckig, schlecht isoliert (schon nur weil sie pro m² Wohnfläche viel mehr Oberfläche gegen aussen haben), etc. Eine kleine Wohnung oder WG in einem Mehrfamilienhaus schneidet deutlich besser ab.
      Ist halt weniger spektakulär als ein Tinyhouse ...
  • Gubbe 24.05.2019 12:51
    Highlight Highlight "die Kunden ein neues Modell kaufen." Also sind die Kunden die Dummen. Ich bin ohne Elektroschrott aufgewachsen, habe aber seit 10 ein Mobiltelefon und seit 5 Jahren ein gut funktionierendes Handy. Wieso sollte ich dieses wechseln wollen? Es sind doch die Eigenen jungen Mitglieder, die den neusten Ausgaben nachhecheln. Das Dümmste ist wohl die Offenlegung des Einkommens für den ÖV. Man fährt, also ist man. Ob man nun ein wenig arbeitender, oder ein viel Verdiener ist. Der Platz ist gebucht. Ab 2025 ein Verbot für Verbrennungsmotoren. Wo lebt man, um solches zu formen?
  • Aurum 24.05.2019 12:39
    Highlight Highlight - Jugend setzt sich in der Politik ein ✔️
    - Jugendliche Demonstrieren/Streiken für ihre Anliegen ✔️
    - Jugendliche Demonstrieren auch am Wochenende und im Regen ✔️
    - Konkrete Massnahmen genannt, um die Anliegen umzusetzen. ✔️

    Gibts nun noch immer Leute, die einen neuen Punkt zu ihrer "ich nehme die erst ernst, wenn..."-Liste setzen?
  • Posersalami 24.05.2019 12:28
    Highlight Highlight Klingt auf den ersten Blick alles ziemlich sinnvoll! 👍

    Einzig fehlt mir etwas die internationale Kooperation.
  • Team Insomnia 24.05.2019 12:27
    Highlight Highlight Wo ist eigentlich Greta so zur Zeit🧐?

    Im Flieger🤷‍♂️😂??
  • Matrixx 24.05.2019 12:24
    Highlight Highlight Schade sind die Grünen so autofeindlich.
    Die Mobilität der Zukunft ist ein Mix aus öV und Autosharing. Mit einer besser organisierten Mobilität (die übrigens auf dem Vormarsch ist!) lässt sich der Verkehr um etwa 80% reduzieren und die Effizienz sogar steigern.

    Man sollte nicht den Verkehr verbieten, sondern neue Strategien fördern und vorallem übermotorisierte Autos eindämmen.
  • politchnuschti 24.05.2019 12:16
    Highlight Highlight Denn sie wissen nicht was sie tun! Die sollen sich erst einmal ganz realistisch auseinander setzen was die rein populistische Forderung für null CO2 bis 2030 überhaupt für Massnahmen erfordern würden. Uns wird die sogenannte Energiestrategie 2050 noch einmal brutal um die Ohren fliegen. Den politischen Windfahnenpopulisten sei dann gedankt. In Deutschland gibt es wenigstens eine realistische Studie, wo jeder nachlesen kann, was die Greta Thunberg Forderungen Kosten würden. Da bleibt dann nicht einmal mehr Energie für Zugreisen.
    • Steibocktschingg 24.05.2019 14:07
      Highlight Highlight Es ist kein Populismus, sondern schlicht und ergreifend wissenschaftliche Tatsache, dass wir bis 2030 unsere Emissionen im Vergleich zu 2010 um 45% und bis 2050 auf 0 runterbringen müssen, wenn sich das Klima nicht um mehr als etwa 1.5 Grad erwärmen soll. Dass das kostet, ist nicht überraschend, aber daran sind so Typen wie du schuld, die andauernd bremsen und immer nur schreien, dass es kostet, seit JAHRZEHNTEN. Wären wir schon so lange dran, Massnahmen umzusetzen, wir müssten uns heute wohl eher wenig Sorgen machen, dass es zu warm wird. Spar dir also deinen populistischen Nonsens, danke!
    • politchnuschti 24.05.2019 17:31
      Highlight Highlight Verblendeter geht es wohl nicht mehr. Wenn wir mit hunderten von Miliarden vielleicht das imaginäre Ziel erreichen, pusten die Schwellenläner wie China und Indien etc. ein Mehrfaches dessen in jedem Jahr immer mehr an CO2, als die Menge, die wir in ca. 30 Jahren einsparen sollen. Wir wären dann verarmt und mit Subventionen von China abhängig, die uns wirtschaftlich dann überrollt haben. Die meinen, man könne den Temperaturanstig einfach auf 1,5°C begrenzen, sind Gott wirklich sehr nahe. Das ist in CVP-Landen aber gut möglich.
  • Freethinker 24.05.2019 12:10
    Highlight Highlight Ich hätte noch einen Vorschlag: Tamy Glauser beibringen, dass CO2-Kompensationspapiere ein schlechter Witz sind und Leute die ständig um die Welt jetten mit das grösste Problem für das Klima sind...
  • THEOne 24.05.2019 12:10
    Highlight Highlight die ideen sind grösstenteils gut, einige totaler schwachsinn.
    was die grünen immer vergessen (oder verdrängen), die wirtschaft kommt IMMER zuerst !!!
    welcome to the real world....
    • a-n-n-a 24.05.2019 12:44
      Highlight Highlight Welcome to capitalism!
    • So en Ueli 24.05.2019 13:11
      Highlight Highlight Ein Systemwechsel ist auch keine Lösung. Sozialismus hat noch nie wirklich funktioniert. (Sowjetunion lässt grüssen)

      Daher wäre es ratsam, wenn man Lösungen erarbeitet, die wirtschaftsfreundlich sind.

    • Abnaxos 24.05.2019 14:01
      Highlight Highlight Systemwechsel ist ein Muss. Nicht nur wegen der Umwelt, auch aus rein sozialer Sicht gesehen. Wir haben den Kapitalismus, wie er damals war, als es den Kommunismus daneben auch noch gab, längst weit hinter uns gelassen. Wir leben heute ein System, das noch gar keinen Namen hat.

      Zurück zum Sozialismus/Kommunismus wäre auch völlig falsch, einverstanden.

      Aber hey, ich habe gute Neuigkeiten: das reale Leben ist nicht binär. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiss, es gibt dazwischen noch unzählige Grautöne. Und damit nicht genug, es gibt sogar noch Rot, Blau, Grün uswusf.
  • jogurt 24.05.2019 12:03
    Highlight Highlight Man könnte zudem aufhören den Regenwald abzuholzen ! Dies ist keine neue gleichwohl aber eine gute Idee.
    • Sarkasmusdetektor 24.05.2019 13:16
      Highlight Highlight Oder sogar ihn wieder aufforsten. Bei Regierungen wie derzeit in Brasilien dürfte das aber nicht ganz leicht werden.
  • Blister 24.05.2019 11:57
    Highlight Highlight Für mich ist die Verknüpfung zwischen Sozialpolitik und Unweltpolitik eher abschreckend. Eher werde ich motiviert durch bessere Fitness dank Velopendeln und auch die Härte, die man sich holt bei Kaltregen im Winter. Das gleiche beim Zugfahren: Die Aussicht auf 8h Ruhe zwischen Zürich und Wien in der 1. Klasse ist eine echte Motivation den Zug zu nehmen! Andererseits ist im nahen ÖV die Grenzen an zumutbarem Pennertum schon lange erreicht (Stauffacher, Altstetten etc.). Ein Assi gehört zur Grundaustattung jedes 3ers oder 80er. ;)
    • Team Insomnia 24.05.2019 12:52
      Highlight Highlight Sargent Gunnery Hart würde jetzt sagen: ACHTUNG FILMZITAT: „ein Assi ist jemand der jemanden in den Allerwertesten vö*pieps* und dann nicht mal den Anstand hat dem
      auch einen runterzu*pieps*😈😉”
  • Bert der Geologe 24.05.2019 11:35
    Highlight Highlight Was mich wundert, ist das das Thema "CO2-Senken fördern', nur im Kleingedruckten erscheint. In diesem Bereich liesse sich mit Geld doch einiges machen (Renaturierung Moore, Aufforstungen etc.).
  • Katzenseekatze 24.05.2019 11:34
    Highlight Highlight Elektrogeräte ✔️✔️✔️
    Genau!
  • smarties 24.05.2019 11:28
    Highlight Highlight Coole Vorschläge!
    Einzige Unklarheit: Was versteht die Junge Grüne unter Massentierhaltung?
    Wikipedia: Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) definiert intensive Tierhaltung [Massentierhaltung ] als Systeme, in denen weniger als 10 % der Futtertrockenmasse dem eigenen Betrieb entstammt und in denen die Besatzdichte 10 Großvieheinheiten pro Hektar betrieblicher landwirtschaftlicher Nutzfläche übersteigt.
    In der Schweiz sind wir je nach Region bei bis ca 2 GVE/ha. Wäre dieser Punkt also fürs Ausland gemeint?
  • Nino F. 24.05.2019 11:12
    Highlight Highlight Ich check nicht, wieso der Silberschmidt zu allen präsentierten Vorschlägen das letzte Wort haben soll. Der Typ hat doch gar nichts zu melden!
  • Mutbürgerin 24.05.2019 11:09
    Highlight Highlight Die Grünen begeben sich aufs politische Glatteis. Es reicht nicht, mit schmerzfreien Alibimassnahmen für Reiche die Lebensdauer von Handies zu erhöhen oder mittels Ablasshandel CO2-Sünden zu erkaufen. Solange die Grünen die Zuwanderung und den Dichtestress nicht thematisieren, kann ich sie nicht ernst nehmen.
    • Posersalami 24.05.2019 12:33
      Highlight Highlight Welchen Dichtestress?

      Was für ein Wirtschaftssystem brauchen wir, um ohne Zuwanderung auszukommen? Da bin ich jetzt sehr auf ihre Antwort gespannt!
    • Liselote Meier 24.05.2019 12:33
      Highlight Highlight Ich kann Leute nicht Ernst nehmen welche nur auf Wirkungen zeigen können, aber bei den Ursachen welche diese Wirkungen erzeugen die Finger in die Ohren stecken und la, la, la singen.

      Du willst keine Einwanderung mehr? Kein Problem. Firmensteuer auf 200% anheben, dann wird in andere Ländern Kapital investiert zwecks Kapitalakkumulation, so wandelt sich die Schweiz von einem Zentrum zur Peripherie und die Leute wandern aus, die Schweiz blutet aus und ist dann ein Entwicklungsland.

      Da kann man nicht gross manövrieren, es sei denn man ändert das System von Grund auf.
    • aglio e olio 24.05.2019 12:33
      Highlight Highlight Dito. :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • AnDerWand 24.05.2019 10:56
    Highlight Highlight Zu Lebensdauer der Geräte verlängrrn.

    Unsere heutige Wirtschaft ist fast vollumfänglich konsumbasiert. Wir müssen konsumieren, damit wir und andere überleben.

    Wenn wir weniger konsumieren verschlechtert sich unsere Wirtschaft doch massiv, uns allen gehts schlechter.

    Unser Ziel sollte doch eigentlich sein, weg von der Konsumgeilengesellschaft zu kommen. Nur werden das einige, die damit gutes Geschäft machen dagegen sein.

    Wie also können wir überleben und trotzdem unsere Bedürfnisse (wenn auch zurückgestellt) befriedigen?

    Das Rad des Konsums sollte sich verlangsamen
    • Katzenseekatze 24.05.2019 11:35
      Highlight Highlight Meine Rede.
    • Posersalami 24.05.2019 12:34
      Highlight Highlight Unfug

      Wenn ein Gut doppelt so lange hält, kann es auch das doppelte Kosten! Aber der Preis würde sich kaum verdoppeln, wenn man keine Sollbruchstellen einbaut..
    • GabbaGandalf 25.05.2019 07:39
      Highlight Highlight Das Rad muss zerstört werden. Wir brauchen Drachen.
  • ConcernedCitizen 24.05.2019 10:56
    Highlight Highlight Die meisten neuen Handys werden nicht gekauft, weil das alte nicht mehr läuft! (ausser natürlich wenn es physisch zerstört ist, da kann Samsung/Apple wohl nicht viel dafür)
    • Sarkasmusdetektor 24.05.2019 13:21
      Highlight Highlight Na ja, meine Erfahrung mit diversen Apple-Geraten ist leider die, dass die Dinger spätestens mit dem letzten verfügbaren Update so langsam werden, dass sie quasi unbrauchbar sind, obwohl sie noch absolut funktionstüchtig sind. Und die Möglichkeit zum Downgrade hat Apple gesperrt.
    • Adrian Aulbach 24.05.2019 14:17
      Highlight Highlight Die Handyakkus haben eine Lebensdauer von ca. 500 Ladezyklen. Daher ist es gewissermassen Normalzustand, dass das Gerät nach 2 Jahren am Ende der Lebensdauer ist. Auch wenn es nach wenigen Jahren keine Sicherheitsupdates mehr gibt, ist schnell einmal nichts mehr mit länger nutzen.
    • ConcernedCitizen 24.05.2019 14:33
      Highlight Highlight Für iPhones ist es einfach nachzuschauen: Geräte ab Version 5S (September 2013) laufen mit der aktuellen iOS Version.

      Durchschnittliches Alter aller aktiven iPhones: 1282 Tage = 3.5 Jahre.

      Wir kaufen uns ständig neue Geräte, weil wir es können, nicht weil wir müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Burriel 24.05.2019 10:46
    Highlight Highlight Gute Inputs.
    Aber sobald dies jeder beim eigenen Geldsack spürt, hört der Umweltschutz wieder auf. Firmen werden meckern und die Lobbies gewinnen.
    Wie wäre es mit weniger einschneidenden Massnahmen? Beispiele sind:
    - Energieeffizienz steigern am Arbeitsplatz und zu Hause.
    - Verpackungen von Nahrungsmitteln umweltfreundlicher gestalten.
    - Fast Food reduzieren.
    - ...

    Besonders der Energieverbrauch am Arbeitsplatz ist enorm. Schliesslich zahlt dies der Arbeitnehmer nicht aus dem eigenen Sack.

    Ich denke kleinere Schritte wäre nachhaltiger und eher mehrheitsfähig.
    • trio 24.05.2019 12:48
      Highlight Highlight Das Problem ist doch, wir hatten genügend Zeit um kleine Schritte zu machen. Haben wir leider verkackt. Jetzt müssen wir grosse Schritte nehmen, sonst erwischen wir den Zug nicht mehr 😉
  • einmalquer 24.05.2019 10:41
    Highlight Highlight Und damit sind die "Klimaaktivisten" dort angekommen, wo sie nie hin wollten: in der Politik.

    Anders geht es auch nicht - was geändert werden sollte ist weit gehend klar von der Wissenschaft beantwortet - die Frage aber, wie es umgesetzt werden soll bleibt politisch und umstritten.

    Die weit grössere Frage ist aber: ist es nicht schon zu spät?
    • sheshe 24.05.2019 11:01
      Highlight Highlight Und wenn es (entgegen der Expertenmeinungen) zu spät wäre, was dann?! Kopf in den Sand stecken?!
    • einmalquer 24.05.2019 11:12
      Highlight Highlight Es spricht ja nichts dagegen, dass man es versucht.

      Es spricht aber viel dafür, dass es nicht gelingt wenn man sich die Reaktionen von Regierungen und Parlamenten ansieht.

      Denn auch die Bevölkerung müsste mitmachen, die ist aber gerade in anderen Kontinenten nicht mal darüber informiert.

      Und wenn rechte Populisten gewählt werden, also die "Klimaleugner", dann helfen auch Streiks nicht mehr.
    • Posersalami 24.05.2019 12:35
      Highlight Highlight Wenn es nicht gelingt ist es egal. Dann haben wir nämlich ganz andere Probleme und die sind dann wirklich unlösbar.
  • Turi 24.05.2019 10:36
    Highlight Highlight Und die grüne Tami Glauser will Krebs mit veganer Ernährung kurieren.
    "Blut von Veganern kann Krebszellen töten".

    https://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/blut-von-veganern-kann-krebszellen-toeten/story/31756475
    • Aurum 24.05.2019 12:34
      Highlight Highlight Und das soll jetzt beweisen, dass sämtliche Grünen ihre Meinungen vertreten und damit auf eine magische Art und Weise unglaubwürdig sind, oder was genau möchtest du uns erzählen?
    • Steibocktschingg 24.05.2019 14:27
      Highlight Highlight In dieser Hinsicht erzählt sie natürlich Käse, denn Krebszellen werden so oder so vom Immunsystem abgetötet, egal, wie man sich ernährt, es sei denn, sie können sich verstecken. Dann hat man einen Tumor und die Ernährung hat keinen Einfluss mehr darauf, ob er bekämpft werden kann oder nicht (sie hat so oder so maximal einen Einfluss aufs Krebsrisiko). Da braucht es dann leider das ganze Arsenal an Medikamenten und Behandlungen, sofern eine einfache Operation nicht ausreicht... Oder, mit etwas Glück, reicht eine schweineteure Injektion mit Antikörpern oder CAR-T-Zellen.
  • Ökonometriker 24.05.2019 10:26
    Highlight Highlight Ein guter Teil des Pendelverkehrs könnte bereits heute vermieden werden, wenn in der Schweiz home office akzeptierter würde...
    Aber das gefährliche bei isolierten Massnahmen ist immer, dass man die Märkte verzerrt und am Schluss Wohlstand vernichtet oder daps Ziel verfehlt. Besser wäre es, den CO2-Ausstoss stärker zu besteuern. Dapnn kann jeder selber schauen, wie rehr sparen kann. Gleichzeitig könnte man z.B. die MWSt. senken, damit die Staatsquote neutral bleibt.
    • Heinzbond 24.05.2019 11:03
      Highlight Highlight Home Office ist ja schön und gut, aber meine Arbeit kann ich nur vor Ort machen und ich denke es gibt mindestens genau so viele Stellen, die nicht dafür geeignet sind wie geeignete...
    • Ökonometriker 24.05.2019 13:37
      Highlight Highlight @Heinzbond: klar, nicht jeder kann das. Aber wenn es bei denen die es können gefördert würde, könnte schon 20-30 Prozent des Pendelverkehrs vermieden werden. Und das quasi kostenfrei.
    • Abnaxos 24.05.2019 14:10
      Highlight Highlight Natürlich gibt es viele Jobs, die man nicht im Home Office machen kann, das ist unbestritten.

      Aber es gibt auch sehr viele Arbeitgeber, die den Arbeitnehmer im Office sehen wollen, einfach nur damit er im Office ist. Das ist sogar die Regel. In diesen Fällen wäre Umdenken gefragt.
  • Mutbürgerin 24.05.2019 10:25
    Highlight Highlight Tolle Ideen. Zusätzlich dürfen Models nur noch zu Fuss an Palmenstrände und auf Berge für Photoshootings reisen und müssen die Hälfte ihrer Gage an CO2 Kompensation leisten.
    Neue Kleider darf man nur noch kaufen, wenn man nachweisen kann, dass man die alten während 6 Monaten jeden zweiten Tag getragen hat.
    Verbote über Verbote über Verbote, anders kann man grüne Anliegen nicht umsetzen, zudem muss man reich sein für grüne Ideen.
    • Francis Begbie 24.05.2019 12:17
      Highlight Highlight Hetzer!
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 24.05.2019 10:22
    Highlight Highlight 21. Gleiches Problem wie oben. CO2 sollte besteuert werden und dann sollte es pro Kopf an die Bevölkerung zurückfliessen, der Staat sollte keine zusätzlichen Einnahmen generieren, er soll nur Umverteilen, sodass sich ökologogisches Verhalten lohnt.
    22. Nein, die oben gennanten Massnahmen brauchen eine stabile finanzierung, die Überschüsse sind nicht genau planbar und wenns mal keinen Überschuss gibt muss man anderweitig einspringen, das funkioniert so nicht.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 24.05.2019 10:19
    Highlight Highlight 13. Klingt interessant, finde ich gut.
    14. Zusammen mit den anderen Länder auch nicht schlecht, natioinal nicht umsetztbar.
    15. Finde ich gut, dann müssen die Grünen einfach noch die Fundis in ihrern Reihen, die jedes Bergtal vor Wasser- und Windkraft bewahren wollen, ruhigstellen.
    16. Das sind denke ich sinnvolle Massnhamen.
    17./18. Ist es wirklich ein Informationsproblem?
    19. Je nach ausgestaltung ist das sicherlich nicht falsch, aber wehr gibt diese 5 Milliarden aus und wo für was?
    20. Kann auch dahinter stehen, die Steuer für Individuen kann jedoch einfach umgangen werden.
  • tronic_fx 24.05.2019 10:18
    Highlight Highlight Das Bild zwar nichts mit Treibhausgas am Hut, trifft aber trotzdem zu.
    Benutzer Bild
  • dmark 24.05.2019 10:17
    Highlight Highlight Ich bin beeindruckt. Die Schweiz rettet die Welt.

    Hallo Schweiz - aufwachen...

    Das Weltklima verhält sich im Zusammenhang mit der Schweiz in etwa so, also würde eine Ameise einem Elefanten mit voller Wucht ans Schienbein treten...

    Wenn man jung ist, dann hat man eben auch Träume.
    • Tooto 24.05.2019 10:34
      Highlight Highlight "Die anderen sind schlimmer, also müssen wir nichts machen"

      Wir haben wohl den grössten Wohlstand der ganzen Welt, also ist für uns ein Verzicht, Gesetzverschärfungen, Abgaben etc. realistischer als für andere.

      Ausserdem bin ich ein Fan des Butterfly Effects, mag unseren Planeten mega und würde gerne helfen damit er auch so bleibt und sich wieder etwas erholen kann.
    • JayPi 24.05.2019 10:37
      Highlight Highlight Wenn die Schweiz, eines der reichsten Länder der Welt, keine Vorreiterrolle einnimmt, werden ärmere Länder bestimmt nicht nachziehen. Die Schweiz muss zeigen, dass es möglich ist den CO2 Ausstoss zu senken.
    • Finöggeli 24.05.2019 10:40
      Highlight Highlight Was ist daran so schlecht als gutes Beispiel voran zu gehen? Oder ist es sinnvoller die hunderten Studien zum Klimawandel zu ignorieren weil 'man eh nichts bewegen kann'?
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 24.05.2019 10:12
    Highlight Highlight 4. Konstanz freuts, Verbrenner sollte über eine Steuer für CO2 verdrängt werden.
    5. Finde ich gut
    6. Nein, Mobilität sollte vom verursacher bezahlt werden. Umweltpolitik ist keine Sozialpolitik.
    7./8. Sobald das Auto elektrisch ist, ist das Autoproblem erledigt. Das ist reine ideologie gegen den Individualverkehr.
    9. Finde ich grundsätzlich gut.
    10. Diese Initiative haben wir doch gerade versenkt?
    11. Verknüpfung von Subventionen und ökologie finde ich gut, wenn wir schon einen staatlichen Bauernstand haben, soll dieser auch die Umwelt schonen.
    12. Streichung von Subventionen ist immer gut.
  • DerMeiner 24.05.2019 10:12
    Highlight Highlight Ich würde lieber 2-3 konkrete Ziele sehen, die wirklich umgesetzt werden, als 22 die gar nicht, oder nur teilweise verwirklicht werden. Die Forderungen sind schön und gut, aber teils nicht durchdacht.
  • sherpa 24.05.2019 10:12
    Highlight Highlight und wenn die jungen Grünen bei sich selbst anfangen, die geforderten Dinge umzusetzen, dann können sie sich selbst auf die Schultern klopfen. So lange sie aber nur Fordern und bla bla bla proklamieren, sind es nur inaktive Aktivisten.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 24.05.2019 10:06
    Highlight Highlight So habe mir den Plan mal angesehen:
    1. CO2 steuer gut, verknüpfung mit Sozialpolitik schlecht, Geld soll pro Kopf an die Bevölkerung zurückfliessen. Ökologisches Verhalten soll sich lohnen, unabhängig von der Finanziellen Situation.
    2. 12h ab wo? Mühlhausen wirds freuen. "Ausbau des europäischen Zugnetzes". Ja wie gut der klappt sieht man bei der Rheintalbahn...
    3. Gut, aber immerno zu billig und es sollte ein relativer und kein absoluter Betrag sein. Wenn ich nach Bali will, gehei da hin, ob es nun 500 oder 600 Franken kostet, und wenn ich Buissnes fliege, spielen 100 Franken keine Rolle.
  • Randy Orton 24.05.2019 10:05
    Highlight Highlight Eine Liste mit Vorschlägen die tatsächlich helfen würden - und die Jungfreisinnigen so: Nein, es braucht internationales Handeln, das muss alles abgestimmt und koordiniert umgesetzt werden. Einfach die Verantwortung abschieben.
  • James Blond007 24.05.2019 10:05
    Highlight Highlight Wenn der letzte Besitz enteignet
    und der letzte PKW mit
    Verbrennungsmotor verschrottet
    ist, wenn lhr euren Urlaub im
    verregneten Stadtpark verbringt,
    well Flugreisen verboten wurden,
    wenn Ihr im Winter im Dunkeln
    sitzt, da eine kWh Ökostrom so
    teuer wie eine Kugel Eis ist,
    wenn Ihr Weihnachten
    Müsliriegel kaut, da Ihr alle
    Vegetarier werden musstet und
    an Silvester um 8 im Bett seid,
    da Feuerwerk bösen Feinstaub
    macht und auch verboten wurde,
    werdet lhr erkennen, das die
    Grünen zu wählen, eine ziemlich
    damliche Idee war.
    • vpsq 24.05.2019 16:09
      Highlight Highlight Oha.. obwohl ich in den letzten fast 50 Jahren nur 3 mal geflogen bin habe ich noch nie einen Urlaub im verregneten Stadtpark verbracht. Und in den letzten 30 Jahren musste ich mich noch nie von Müsliriegel ernähren an Weihnachten. Und um Sylvester zu feieren brauche ich weder Feuerwerk noch sonst ein geknalle und kann mich trotzdem die ganze Nacht vergnügen. So leid es mir tut, aber Deine Argumente ziehen nun wirklich in keinster Weise...
  • WID 24.05.2019 09:59
    Highlight Highlight Die Ideen sind teils populistisch und sachlich nicht begründbar. Auch die jungen Grünen wollen halt gewält werden...
  • Ganymed69 24.05.2019 09:58
    Highlight Highlight Die Forderungen enhtalten nicht gerade sehr viel Neues.
    Weiter stellt sich in einigen Punkten, wie so oft, die Frage, wie das die kleine Schweiz umsetzen will.
    Kein Hersteller wird sich darum kümmern, ob die Schweiz ein Label für langlebige Elektrogräte hat. Der beliefert die CH einfach nicht und die wenigen Geräte die ageboten würden, wären teuer.
    Wenn ich ab Zürich oder Genf einen Zuschlag zahlen muss, dann fliege ich einfach ab dem Euroairport (wurde ja juristisch abgeklärt, dass CH-Zuschläge für den nicht gelten werden).
    Viele Probleme können nur international gelöst werden.
  • Team Insomnia 24.05.2019 09:54
    Highlight Highlight Ironie? „Sie nehmen Apple und Samsung ins Visier.“

    Aber selbst jeder mindestens ein Galaxy oder Iphone7 in der Tasche🤭🤦‍♂️
    • Cpt. Blocher vom herrlichen Berg 24.05.2019 10:24
      Highlight Highlight Wieso ist das Ironie?
      1. Geht es um den gesamten Elektrobereich und nicht nur um Smatphones (Dürften die J. Grünen sich dann für ein Label beim Mixer einsetzen falls sie keinen besitzen?)

      2. Nur weil man etwas besitzt kann man sich doch trotzdem für eine Verbesserung in Zukunft einsetzen? Immerhin liefert das einen Denkanstoss, den man von der Politik fordert.
    • JayPi 24.05.2019 10:38
      Highlight Highlight Naja das iPhone 7 kam 2016 auf den Markt. 3 Jahre ist wohl eher überdurchschnittlich lange. Insofern wäre das ja gar nicht mal so schlecht, oder?
    • Max Dick 24.05.2019 10:48
      Highlight Highlight Schliesst das eine das andere aus?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr no 24.05.2019 09:53
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht was billiger ÖV für alle bringen sollte. Einmal abgesehen davon, dass wir schon genug Umverteilung haben und Kommunismus nicht erstrebenswert ist . Es kann nicht das Ziel sein, dass Menschen so viel wie möglich in der Gegend rumfahren. Auch ÖV verschwendet Energie. Zudem: Wer kein Geld für ÖV hat, der hat auch kein Geld zum Autofahren.
  • Wolf von Sparta 24.05.2019 09:47
    Highlight Highlight Jaja ab 2025 keine Autos mit Verbrennungsmotoren verkaufen. Das ich nicht lache. Nie und nimmer kommt das durch. Des weiteren ist Tesla eh bald konkurs. Die ganzen Politiker sind die, die immer hin und her Fliegen etc. und alles supporten, was vermeintlich schädlich ist. Dreht sich irgendwie alles immer nur um das CO2 aber viel lieber kümmert man sich mal um den ganzen Abfall respektive diese Art von Umweltverschmutzung. Hiervon ist doch die Erde/Tierwelt viel mehr bedroht als von einem Klima das sich ändert. Also ist nur meine Meinung. Gerne offen für andere Ansichten.
  • [CH-Bürger] 24.05.2019 09:46
    Highlight Highlight bei allem Respekt für die Ideen und Motivation der Jungen - ich zweifle an der Umsetzbarkeit der Massnahmen:
    - 12-Stunden-Regel: a) wer überprüft und entscheidet, welche Destinationen angeflogen werden dürfen? b) würde dazu führen, dass viele Leute ab einem Flughafen im nahen Ausland reisen c) ausser, man brächte ganz Europa zu so einer Regelung, was wiederum Punkt a) erschweren würde
    - einkommensabhängige ÖV-Preise: a) auch hier, wer überprüft und entscheidet, was bei wem hinterlegt ist? b) Hackbarkeit? c) führt schlussendlich evtl dazu, dass die Mehrverdiener dem ÖV den Rücken kehren...
  • Out of Order 24.05.2019 09:45
    Highlight Highlight «Wir müssen den Druck auf Apple oder Samsung erhöhen. Elektrogeräte sollten länger halten»

    Von Garantie und Gewährleistung hat man wohl noch nie was gehört.

    Das Problem ist nicht die Verfügbarkeit von Ersatzteilen, sondern die Bereitschaft der Kunden diese zu Bezahlen, besonders dann, wenn der Provider einem alle zwei Jahre ein neues Gerät anbietet. Auch steht dem die technologische Weiterentwicklung und die Einstellung der Kunden im Wege.

    Hallo Konsumgesellschaft. Aber Hauptsache mit dem Finger auf Apple und Samsung zeigen. Damit lässt sich Politik auch besser an die Frau bringen.
  • Linksanwalt 24.05.2019 09:35
    Highlight Highlight Die Ideen sind gut und würden auch helfen, doch man muss die Menschen dazu zwingen, freiwillig macht das niemand. Wie mit dem Rauchverbot im Restaurant.
    • Dr no 24.05.2019 09:54
      Highlight Highlight ziemlich undifferenzierte Meinung, wenn du einfach alle Idee pauschal als "gut" bezeichnest.
  • Toerpe Zwerg 24.05.2019 09:32
    Highlight Highlight Das alte Problem der Grünen bleibt die Verknüpfung von Umwelt- mit Sozialpolitik.

    Krasses Beispiel hier: Die (noch stärkere) Subventionierung von Mobilität für Geringverdiener.
    • loquito 24.05.2019 09:41
      Highlight Highlight Ja jesses. Stellen Sie sich vor. Eine gerechtere Welt zu vordern UND für die Natur einstehen... Das geht nun mal wirklich nicht... (ironie schenk ich dir)
    • Adrian Aulbach 24.05.2019 09:53
      Highlight Highlight Das Gegenstück wäre Macron vs. Gilets Jaunes: Er versuchte Umweltschutz mit nicht sozial-verträglichen Massnahmen durchzubringen. Mit bescheidenem Erfolg.
    • WID 24.05.2019 10:00
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg: Die jungen Grünen wollen gewält werden, darum machen auch diese eine Klientelpolitik...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rellik 24.05.2019 09:24
    Highlight Highlight Wow. Ich bin beeindruckt! Wirklich gute Ideen und eine ausführliche List. Einige Vorschläge gehen mir persönliche eher zu weit, aber sicher sehr geeignet als Diskussionsplattform.
    • Doppelpass 24.05.2019 13:21
      Highlight Highlight Hmmmm... ich finde die Vorschläge auch gut. Ich frage mich, ob sie nicht einfach ganz vernünftig sind und ich frage mich, soll ich mein Auto als Stadtbewohner nicht einfach schrotten? Klar habe ich "gute" Gründe warum gerade ich eins brauche. Aber schlussendlich gehts um Bequemlichkeit vs Verantwortung.
      Hiiillfeeee...
      Ich bin für Zwang!!!
      Autos verbieten! Schnell!
    • Fruchtzwerg 24.05.2019 14:11
      Highlight Highlight Die meisten Ideen fussen leider auf Verboten statt auf positiven Anreizen und werden am Schluss auf dem Rücken der Niedriglöhner oder der Mittelklasse ausgetragen.
      Beispiel Verbot oder Abgabe auf Kurzstrecken-Flüge. Die Reichen wird es kaum kratzen. Dasselbe mit dem Verbot von Verbrenner-Autos: Der Reiche kauft sich eben einen schönen, neuen Tesla, der mittelständische Familienvater muss dann mit dem Velo zur Arbeit statt im VW Polo. Auch im Winter. Momol, das gibt sicher gute Stimmung in der Bevölkerung.

      Besser wäre, wenn wir mit Anreizen Innovation fördern.
    • Francis Begbie 24.05.2019 15:09
      Highlight Highlight Hard knock life. Dann muss man halt umziehen oder sich einen neuen job suchen. So einfach ist das.

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